DE10057285A1 - Einschmelzvorrichtung sowie Verfahren zur Erzeugung hoch-UV-transmittiver Gläser - Google Patents
Einschmelzvorrichtung sowie Verfahren zur Erzeugung hoch-UV-transmittiver GläserInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einschmelzvorrichtung zur Erzeugung hoch-UV-transmittiver Gläser, umfassend DOLLAR A - eine Einschmelzwanne für ein Schmelzbad DOLLAR A - eine Zufuhröffnung zum Zuführen bzw. Einlegen von hochreinem Rohstoff für das Schmelzbad DOLLAR A - eine Abziehöffnung zum Abziehen von in der Schmelzwanne erschmolzenem Material DOLLAR A - einer oberhalb der Schmelzwanne angeordneten Decke, wobei DOLLAR A - die Zufuhröffnung an der Schmelzwanne oberhalb des Schmelzbades im Bereich der Decke angeordnet ist DOLLAR A - die Abziehöffnung im Bereich des Bodens der Schmelzwanne angeordnet ist DOLLAR A - eine Heizeinrichtung. DOLLAR A Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung Heizelemente, insbesondere Elektroden umfaßt, die an der Schmelzwanne im Bereich des Schmelzbades angeordnet sind sowie eine Rühreinrichtung zum Umrühren des Schmelzbades und gleichmäßigen Ein- und Untermischen von Material aus dem auf der Schmelzoberfläche aufliegenden Gemenge in die Schmelze.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einschmelzvorrichtung zur Erzeugung hoch-UV-
transmittiver Gläser mit einer Einschmelzwanne für ein Schmelzbad, einer
Zufuhröffnung zum Zuführen bzw. Einlegen von hochreinem Rohstoff für
das Schmelzbad, einer Abziehöffnung zum Abziehen von in der
Schmelzwanne erschmolzenem Material, einer oberhalb der Schmelzwanne
angeordneten Decke und einer Heizeinrichtung. Des weiteren betrifft die
Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung hoch-UV-transmittierender Gläser.
Die Produktion homogener, optischer Gläser erfolgt derzeit mit Hilfe einer
Einschmelzvorrichtung, die eine Einschmelzwanne, eine Zufuhröffnung
sowie eine Abfuhröffnung und eine oberhalb der Schmelzwanne
angeordnete Decke bzw. ein Gewölbe umfaßt.
Der Energieeintrag in die Schmelze erfolgt zum einen durch direkte
Beheizung der Schmelze, beispielsweise mit Elektroden, und zum anderen
durch Brenner, die die Oberfläche der Schmelze befeuern.
Zur Produktion homogenen, optischen Glases wird gemäß dem Stand der
Technik ein gut homogenisiertes Gemenge hochreiner Rohstoffe
portionsweise durch die Einlegeöffnung auf die Schmelzoberfläche der
Schmelze aufgebracht. Beim Zuführen der Rohstoffe wird darauf geachtet,
daß diese derart erfolgt, daß keine geschlossene Gemengedecke erzeugt
wird, da eine geschlossene Gemengedecke einer guten
Brechwerthomogenität entgegensteht, wenn das optische Glas wie im
Stand der Technik üblich, ohne Homogenisierung durch einen Rührer
erschmolzen wird. Die Energiezufuhr erfolgt zum einen direkt in die
Schmelze, beispielsweise mit Hilfe von Elektroden, zum anderen wird bei
dem Verfahren gemäß dem Stand der Technik und der bekannten
Einschmelzvorrichtung die Oberfläche der Schmelze mit Hilfe von oberhalb
der Schmelzoberfläche angeordneten Brennern befeuert. Dabei wird der
Energieeintrag der beiden Heizvorrichtungen, nämlich der Energieeintrag
direkt in die Schmelze und der Energieeintrag mittels der Befeuerung
oberhalb der Schmelzoberfläche, über Temperaturmeßeinrichtungen, die im
Boden der Schmelzwanne und im Gewölbe bzw. der Decke angeordnet
sind, derart gesteuert, daß die Temperatur des Deckengewölbes der
Bodentemperatur in etwa entspricht. Die Temperatur des Gewölbes beträgt
ungefähr 1300°C, die des Bodens ungefähr 1350°C.
Durch die relativ homogene Temperaturverteilung in der
Einschmelzvorrichtung wird ein gleichmäßiges Abschmelzen des
Gemenges gewährleistet. Dies führt zu einer guten, optischen Homogenität
des erschmolzenen Materials. Das erschmolzene Material gelangt durch
eine Abziehöffnung bzw. einen Überlauf über ein Platin-Rohrsystem in die
Läuterkammer.
Das mit der Einschmelzvorrichtung gemäß dem Stand der Technik
erschmolzene Glas zeigt eine exzellente Homogenität, jedoch eine
deutlich abgesenkte Transmission, insbesondere im UV-Bereich.
Die niedrige UV-Transmission ist jedoch für die Verwendung derartiger
Gläser, beispielsweise im Bereich der Telekommunikation, der
Mikrolithographie oder bei der Hochleistungsprojektion, zum Beispiel der
Hochleistungs-r-LCD- bzw. t-LCD-Projektion, nachteilig. Besonders schwer
wiegt dies bei bleihaltigen Glasfamilien mit bereits durch den Bleianteil
verursachter, relativ hoher, intrinsischer Absorption im UV-Bereich.
Insbesondere hat die fehlende, ausreichende UV-Transmission bleihaltiger
Gläser eine Anwendung im Bereich der reflektiven Flüssigkristallanzeigen
(reflective liquid crystal displays r-LCD) verhindert, obwohl diese Glasarten
mit Blick auf die sehr geringen, spannungsoptischen Koeffizienten für eine
derartige Anwendung hervorragend geeignet wären.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung einer
neuartigen Einschmelzvorrichtung sowie eines neuartigen
Schmelzverfahrens für optische Gläser, das die Herstellung von im UV-
Bereich hochtransmittiven Gläsern erlaubt. Wie zuvor dargestellt, sind die
derzeit bekannten Schmelzverfahren nicht in der Lage, derartige Gläser zur
Verfügung zu stellen.
Da derartige Gläser in vielen Bereichen neben der R-LCD-Technologie
Verwendung finden können, beispielsweise im Bereich der
Telekommunikation, insbesondere bei Glasfasern und Faserverstärkern
sowie in der Mikrolithographie, insbesondere bei HL-Objektiven, ist es
notwendig, daß das neuartige Verfahren und die neuartige
Einschmelzvorrichtung eine hohe Flexibilität in bezug auf die
erschmelzbaren Glastypen aufweist. Des weiteren ist es erforderlich, daß
die Gläser eine sehr hohe Homogenität aufweisen, die zumindest der
Homogenität der derzeit mit konventionellen Verfahren erschmolzenen
Gläser entspricht.
Des weiteren soll die neuartige Vorrichtung und das neuartige Verfahren
einfacher als die bislang bekannten Vorrichtungen aufgebaut sein.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer
Einschmelzvorrichtung gemäß dem Stand der Technik die Heizeinrichtung
ausschließlich Heizelemente, beispielsweise Elektroden, umfaßt, die im
Bereich des Schmelzbades angeordnet sind und des weiteren eine
Rühreinrichtung zum Umrühren des Schmelzbades. Bevorzugt ist die
Schmelzwanne ein kreisrunder Schmelztiegel, in den der Rührer zentrisch
eingebracht wird. Der Rührer umfaßt in einer bevorzugten Ausgestaltung
drei Abschnitte; einen ersten Abschnitt, der zentrisch in den Schmelztiegel
geführt wird; einen zweiten Abschnitt, der im 90°C-Winkel knapp unterhalb
der Schmelzoberfläche fortgeführt wird, und einen dritten Abschnitt, der
etwa bei zwei Drittel Außenradius des Schmelztiegels wiederum im 90°C-
Winkel nach unten geführt wird. Eine derartige Ausgestaltung des Rührers
sorgt für ein gleichmäßiges Ein- und Untermischen von Material aus dem
auf der Schmelzoberfläche aufliegenden Gemenge in die Schmelze.
Zur Temperaturkontrolle und Steuerung können sowohl im Boden wie im
Gewölbe Temperaturmeßeinrichtungen angeordnet sein.
Neben der Vorrichtung stellt die Erfindung auch ein Verfahren zur
Herstellung von im UV-Bereich hochtransmittiven Gläsern zur Verfügung.
Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß in ein gut homogenisiertes
Gemenge hochreiner Glasrohstoff derart zugeführt wird, daß auf der
Schmelzoberfläche eine geschlossene Gemengedecke ausgebildet wird,
Energie ausschließlich im Bereich der Glasschmelze zugeführt wird und die
Glasschmelze bereits während des Einschmelzens gerührt wird.
Die Erfinder haben überraschenderweise erkannt, daß bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren durch das Rühren während des
Einschmelzens das Einschmelzen beschleunigt werden kann, ohne daß mit
dem Rühren normalerweise verbundene Nachteile auftreten. So wird bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren insbesondere vermieden, daß das
Tiegelmaterial durch Gemengepartikel beansprucht wird, da gemäß der
Erfindung nur unter der Gemengedecke gerührt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann zur Herstellung von bleihaltigen
Pb-Gläsern und einer stark verbesserten UV-Transmission sowie zur
Herstellung von herkömmlichen Gläsern mit verbesserter UV-Transmission
eingesetzt werden.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Figuren beispielhaft
beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Einschmelzvorrichtung gemäß dem Stand der Technik im
Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Einschmelzvorrichtung gemäß dem
Stand der Technik,
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Einschmelzvorrichtung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Einschmelzvorrichtung.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Einschmelzwanne gemäß dem
Stand der Technik, die in einem 3-Becken-kontinuierlichen
Schmelzaggregat für kleine Schmelzvolumina verwendet werden. Von der
Einschmelzwanne 1 aus gelangt das aufgeschmolzene Gemenge bzw. Glas
3 über die Abziehöffnung 5 und ein Platinrohrsystem 7 zur nicht
dargestellten Läuterkammer, von dort in den nicht dargestellten Rührtiegel
und dann in einen Speiser mit nachfolgender Heißformgebung. Der
Durchsatz einer derartigen Vorrichtung beträgt etwa 150 bis 200 kg/h. Die
Einschmelzvorrichtung gemäß dem Stand der Technik umfaßt neben der
Einschmelzwanne 1 eine Decke 9 sowie eine Zufuhröffnung 11 und einen
Kamin 13.
Die Glasschmelze 13 besitzt eine Schmelzoberfläche 15, auf die hochreiner
Rohstoff portionsweise oder kontinuierlich durch die Zufuhr- bzw.
Einlegeöffnung 11 aufgebracht wird. Gemäß dem Stand der Technik wird
dabei keine geschlossene Gemengedecke erzeugt. Der eigentliche
Schmelzvorgang wird durch die unterhalb der Schmelzoberfläche
angeordneten 2 × 4 Elektroden 17.1, 17.2, 17.3 und 17.4 beheizt; zum
anderen wird die Oberfläche 15 der Schmelze 3 von zwei winklig
angeordneten Brennern 19 befeuert. Dabei wird der jeweilige
Energieeintrag der beiden Heizvorrichtungen, nämlich der Elektroden 17.1,
17.2, 17.3, 17.4 sowie der Brenner 19 über die in der Decke bzw. dem
Gewölbe 9 und dem Boden 21 der Schmelzwanne 1 angeordneten
Thermoelemente 23, 25, elektronisch so gesteuert, daß die Temperatur im
Bereich des Gewölbes mit ungefähr 1300°C im Niveau in etwa der
Bodentemperatur mit ungefähr 1350°C entspricht. Dies garantiert das
gleichmäßige Abschmelzen des Gemenges und damit die optische
Homogenität des Materials. In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine
Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik gezeigt.
Deutlich zu erkennen sind die beiden versetzt zueinander angeordneten
Gasbrenner 19.1 und 19.2 sowie das am Boden 21 angeordnete
Thermoelement 23, der Kamin 13, die Zufuhröffnung 11 sowie die
Abzugöffnung 5 zur Läuterrinne 7.
In Fig. 3 ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Gleiche
Bauteile wie bei der Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik in den
Fig. 1 und 2 sind mit denselben Bezugsziffern belegt.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen, neuartigen
Einschmelzwannen-Aufbau. Im Gegensatz zur Vorrichtung gemäß dem
Stand der Technik weist die erfindungsgemäße Vorrichtung Mittel zum
Energieeintrag ausschließlich direkt in der Schmelze 3, d. h. unterhalb der
Schmelzoberfläche 15 auf. Der Energieeintrag geschieht ausschließlich
durch die 2 × 4 Elektroden 17.1, 17.2, 17.3 und 17.4. Weder die Decke 9
bzw. das Gewölbe noch die Schmelzoberfläche 15 werden beheizt,
beispielsweise befeuert. Dadurch wird ein kalter Oberbau bzw. ein kaltes
Gewölbe erzeugt. Die Temperaturen oberhalb der Schmelzoberfläche 15
betragen ca. 500 bis 700°C.
Des weiteren wird durch die Zufuhröffnung 11 ein gut homogenisiertes
Gemenge derart zugeführt, daß sich der zugeführte Rohstoff gleichmäßig
auf der Schmelzoberfläche 15 verteilt und eine geschlossene
Gemengedecke erzeugt wird. Eine geschlossene Gemengedecke würde
bei dem Verfahren nach dem Stand der Technik einem kontinuierlichen
schnellen Abschmelzen ebenso wie einer guten Brechwerthomogenität
entgegenstehen, da bei dem Verfahren gemäß dem Stand der Technik
ohne Homogenisierung durch einen Rührer erschmolzen wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hingegen weist einen Rührer 30 auf. Der
Rührer 30 umfaßt einen ersten Abschnitt 30.1, der zentrisch in die
Einschmelzwanne 1 eingebracht ist, einen zweiten Abschnitt 30.2, der an
den ersten Abschnitt im 90°-Winkel knapp unterhalb der Schmelzoberfläche
15 anschließt sowie einen dritten Abschnitt, der bei etwa zwei Drittel des
Außenradius der Einschmelzwanne 1 wiederum im 90°-Winkel nach unten
geführt wird. Eine derartige Ausbildung des Rührers garantiert das
gleichmäßige Ein- und Untermischen von Material aus dem auf der
Schmelzoberfläche 15 in einer geschlossenen Gemengedecke
aufliegenden Gemenge in die Schmelze und damit das gleichmäßige
Abschmelzen trotz geschlossener Gemengedecke. Die fehlende
Befeuerung des Gewölbes bedingt insgesamt eine geringere Temperatur
im Schmelzbecken von ungefähr 1250°C. Die geschlossene
Gemengedecke verhindert das inhomogene Absenken der Temperatur zum
kalten Oberbau nach oben hin. Aufgrund der fehlenden Befeuerung der
Schmelzoberfläche 15 ist der Energieeintrag in die neuartige
Schmelzvorrichtung wesentlich geringer; gleichzeitig werden mit dem
neuartigen Verfahren unter der neuartigen Einschmelzvorrichtung die UV-
Transmission der geschmolzenen Gläser und im Falle von SF-Gläsern
zusätzlich die Fluoreszenzeigenschaften drastisch verbessert. Die optische
Homogenität eines in einer Vorrichtung gemäß Fig. 3 gemäß dem zuvor
beschriebenen Verfahren erschmolzenen Glases entspricht dem eines
Glases, das auf dem üblichen Verfahrensweg in einer Vorrichtung gemäß
dem Stand der Technik hergestellt wird.
In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße, neue
Schmelzvorrichtung gezeigt. Gleiche Bauteile wie in Fig. 3 sind mit
denselben Bezugsziffern belegt. Besonders gut zu erkennen ist der Rührer
30 mit dem ersten Abschnitt 30.1, dem zweiten Abschnitt 30.2 sowie dem
dritten Abschnitt 30.3.
Nachfolgend sollen Ausführungsbeispiele von mit Hilfe des
erfindungsgemäßen Verfahrens in der erfindungsgemäßen Vorrichtung
hergestellten Gläsern aufgeführt werden, aus denen ersichtlich ist, daß die
so erhaltenen Gläser gegenüber den nach herkömmlichen Verfahren
hergestellten Gläsern in bezug auf die UV-Transmission überlegen sind.
In Tabelle 1 sind die Zusammensetzungen der Glastypen in Gew.-%
angegeben, für die Vergleichsversuche von auf herkömmliche Art und
Weise hergestellten Gläsern in Vergleich zu nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten Gläsern angegeben sind.
Hierbei bezeichnet nd den Brechungsindex und vd die Abbezahl des
Glases.
In Tabelle 2 sind die Schmelzparameter für nach dem herkömmlichen und
im Vergleich hierzu erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Gläser
aufgeführt.
Tabelle 3 gibt den Reintransmissionsgrad, der auf verschiedene Arten,
nämlich der herkömmlichen und der erfindungsgemäßen, hergestellten,
Gläser wieder.
In den Tabellen 2 und 3 sind die Glastypen, die nach dem herkömmlichen
Verfahren hergestellt werden, ohne Zusatz angegeben und die nach dem
neuen Verfahren mit HT gekennzeichnet. Des weiteren ist der
Brenngasverbrauch beim alten und die Rührerdrehzahl beim neuen
Verfahren angegeben, um die Unterschiede deutlich zu machen. Der
eliminierte Brenngasverbrauch macht einen großen Teil des
Energieeinsparpotentials der nach dem neuen Verfahren hergestellten
Gläser aus, neben den geringeren Temperaturen sowie den verbesserten
Transmissionswerten.
In der nachfolgenden Tabelle 4 sind die Zusammensetzungsbereiche vor
allem der Gläser vom Typ Flint und Leichtflint in Gew.-% angegeben:
Bevorzugt sind nachfolgenden Bereiche:
Die Zusammensetzungsbereiche der Gläser Glas 1, Glas 2, Glas 3 und
Glas 4, vorzugsweise vom Typ Flint, Leichtflint ist beispielhaft in
nachfolgender Tabelle 6 in Gew.-% aufgeführt:
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können auch noch eine Vielzahl
weiterer Glastypen erschmolzen werden. Nur als Beispiel für derartige
Glaszusammensetzungen sollen Gläser gemäß Tabelle 7 genannt werden.
Bevorzugt sind nachfolgende Bereiche:
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung und dem erfindungsgemäßen
Verfahren wird erstmalig eine Möglichkeit angegeben, unterschiedliche
Glastypen unter Rühren zu erschmelzen, ohne daß die mit dem Rühren
verbundenen Nachteile auftreten. Hierdurch werden der Energieeintrag
minimiert, der Schmelzprozeß beschleunigt und im UV-Bereich
höhertransmittive Gläser erhalten.
Claims (11)
1. Einschmelzvorrichtung zur Erzeugung hoch-UV-transmittiver Gläser,
umfassend:
- 1. 1.1 eine Einschmelzwanne (1) für ein Schmelzbad,
- 2. 1.2 eine Zufuhröffnung (11) zum Zuführen bzw. Einlegen von hochreinem Rohstoff für das Schmelzbad,
- 3. 1.3 eine Abziehöffnung (5) zum Abziehen von in der Schmelzwanne erschmolzenem Material,
- 4. 1.4 einer oberhalb der Schmelzwanne (1) angeordneten Decke (9), wobei
- 5. 1.5 die Zufuhröffnung (11) an der Schmelzwanne (1) oberhalb des Schmelzbades im Bereich der Decke (9) angeordnet ist,
- 6. 1.6 die Abziehöffnung (5) im Bereich des Bodens der Schmelzwanne angeordnet ist,
- 7. 1.7 eine Heizeinrichtung,
- 1. 1.8 die Heizeinrichtung Heizelemente, insbesondere Elektroden (17.1, 17.2, 17.3, 17.4) umfaßt, die an der Schmelzwanne im Bereich des Schmelzbades angeordnet sind, sowie
- 2. 1.9 eine Rühreinrichtung (30) zum Umrühren des Schmelzbades und gleichmäßigen Ein- und Untermischen von Material aus dem auf der Schmelzoberfläche aufliegenden Gemenge in die Schmelze.
2. Einschmelzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß
die Schmelzwanne eine kreisrunde Außengeometrie aufweist.
3. Einschmelzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
die Rühreinrichtung einen Rührer (30) mit einem ersten Abschnitt
(30.1), einem zweiten Abschnitt (30.2) und einem dritten Abschnitt
(30.3) umfaßt, wobei der erste Abschnitt zentrisch zur Schmelzwanne
angeordnet ist, der Rührer in einem zweiten Abschnitt knapp
unterhalb der Schmelzoberfläche um einen 90°-Winkel gedreht bis
zu zwei Drittel des Außenradius fortgeführt wird, an den sich der
dritte Abschnitt anschließt, der wiederum um einen 90°-Winkel
gedreht nach unten fortgeführt wird.
4. Einschmelzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß
in Decke und/oder Boden Temperaturmeßeinrichtungen angeordnet
sind.
5. Verfahren zur Herstellung von im UV-Bereich hochtransmissiven
Gläsern mittels eines Schmelzverfahrens, wobei das
Schmelzverfahren in einer Schmelzwanne (1) durchgeführt wird, in
der sich eine Glasschmelze mit einer Schmelzoberfläche (15)
befindet, umfassend folgende Schritte:
- 1. 5.1 es wird ein gut homogenisiertes Gemenge hochreiner Glasrohstoffe der zu erschmelzenden, hochtransmittiven Gläser ständig durch eine Zufuhröffnung (11) der Schmelzwanne derart zugeführt, daß eine geschlossene Gemengedecke auf der Schmelzoberfläche (15) entsteht;
- 2. 5.2 es wird der Glasschmelze Energie zugeführt, wobei die Energiezufuhr stets unterhalb der Schmelzoberfläche (15) erfolgt;
- 3. 5.3 dem Raum oberhalb der Schmelzoberfläche und der Schmelzoberfläche selbst wird keine Energie zugeführt;
- 4. 5.4 die Glasschmelze wird gerührt und
- 5. 5.5 Material aus dem auf der Schmelzoberfläche aufliegenden Gemenge in die Schmelze gleichmäßig ein- und untergemischt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die hochtransmittiven Gläser Flintgläser mit einer Abbezahl von vd ≦ 50
sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Zufuhr der hochreinen Glasrohstoffe portionsweise oder
kontinuierlich erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Temperatur im Schmelzbad im Bereich 1100 bis 1300°C,
besonders bevorzugt im Bereich 1230 bis 1380°C, liegt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß
der Raum oberhalb der Schmelzoberfläche eine Temperatur im
Bereich 500 bis 700°C aufweist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß
das Umrühren mit einer Umdrehungszahl im Bereich von 30 bis 100 U/min.
erfolgt.
11. Verwendung der nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 5
bis 10 hergestellten Gläser für r-LCD, für Linsensysteme, für
Glasfasern und Faserverstärker.
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