DE1005691B - Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln des Gehaenges von Stripperkranen, Tiefofenkranen od. dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln des Gehaenges von Stripperkranen, Tiefofenkranen od. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/01—General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
- B66C2700/012—Trolleys or runways
- B66C2700/017—Installations characterised by their destination or by the load-engaging element for as far as the trolley is essential
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Auswechseln des Gehänges von Stripperkranen, Tiefofenkranen
od. dgl.
Beim Betrieb· von Stripperkranen, Tiefofankranen oder ähnlichen Kranen ergibt sich manchmal die Notwendigkeit,
das Stripperwerk oder den Zangenbaum mit dem Zangen schließ werk gegen eine neue Vorrichtung
derselben Art schnell auszuwechseln. Zu diesem Zweck ist es bekannt, das Stripperwerk aus dem
Schachtgerüst der Laufkatze des Kranes herauszusenken und in einer Grube des Hallenbodens od. dgl.
abzustellen. Nach Ausscheren der die Rollen der oberen Traverse des jeweiligen Gehänges mit seinem
Kran verbindenden Hubseile wurde sodann, das von seinem Kran gelöste Gehänge durch einen zweiten,
vom ersten unabhängigen Kran gefaßt, abgelegt oder bereitstehenden sonstigen Transportmitteln zugeleitet.
Das neue Gehänge wurde nach Ablegen des alten Gehänges
vom Zusatzkran erfaßt und in derselben. Grube abgestellt, worauf die Hubseile des Hauptkranes auf
die Rollen der oberen Traverse des neuen Gehänges aufgelegt wurden. Der Nachteil des vorbeschriebenen
Verfahrens zum Auswechseln des Gehänges der erwähnten Krane besteht somit in der Notwendigkeit
der Anordnung eines Zusatzkranes oder Zusatzhebezeuges für den Ein- und/oder Ausbau der diesen Kranen
zugeordneten Gehänge.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch 1>eseitigt, daß das Auswechseln des Gehänges allein
von dem ihm für seinen Arbeitseinsatz zugeordneten Hubwerk durchgeführt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Stripper- und Tiefofenkranes im Grundzuge dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines Stripperkranes, zusammen mit Teilen der Arbeitshalle, in der er angeordnet
ist,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A der
Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit zu den Fig. 1 und 2.
Das Stripperwerk 1 (Fig. 1, 2) besteht im wesentlichen in an sich bekannter Weise aus dem Zangenkopf
2, den Zangen 3, der Säule 4, der oberen Traverse
5, den Rollen 6, dem auf der Traverse 5 aufgebauten elektrischen Betätigungswerk 7 (Fig. 2) und
der unteren, die Säule 4 frei gehend umfassenden, unteren Traverse 8. Die Traversen 5 und 8 sind in dem
Schachtgerüst 9 der Laufkatze 10 des Kranes 11 in senkrechter Richtung beweglich angeordnet. Am unteren
Ende des Schachtgerüstes 9 begrenzen in der Bewegungsrichtung der unteren Traverse 8 vorgesehene
lösbare Anschläge 12 im allgemeinen die mögliche Abwärtsbewegung der unteren Traverse. Das
Stripperwerk 1 kann, wenn es durch die es haltenden
Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln des Gehänges von Stripperkranen,
Tiefofenkranen od. dgl.
Anmelder:
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G.f Zweigniederlassung, Nürnberg,
Katzwanger Str. 101
Seile 13 gehoben wird, so· weit in das Schachtgerüst
eingezogen werden, bis die unteren Enden der Zangen 3 mit der Unterkante des Schachtgerüstes in einer
Ebene liegen. Die Seiltrommeln 14 der Laufkatze 10 sind zusammen mit den auf diesen aufgewickelten
Seilen so dimensioniert, daß das Gehänge 1 in eine im Hallenboden 15 vorgesehene Grube 16 abgelassen werden
kann.
Soll das Gehänge 1 des Stripperkranes gegen ein anderes ausgewechselt werden, so wird es durch Nachlassen
der Hubseile 13 in die Grube 16 hinabgelassen, auf deren Boden zur Anlage gebracht und mit seiner
Säule an einer der Kanten 16ß der Grube abgestützt.
Dies ist jedoch erst dann möglich, wenn die Anschläge 12 des Schachtgerüstes gelöst, zur Seite geschoben
oder abgenommen worden sind. Sobald sich das Gehänge mit den Enden seiner Zangen dem unteren Teil
der Grube nähert, tritt es mit seinem oberen Teil, dem Zangenbetätigungswerk 7 aus dem Bereich des Schachtgerüstes
9 der Katze 10 heraus. In dieser Lage können die die Rollen für die Hubseile der Laufkatze 10
tragenden Rollenkästen 18 von ihrem Gehänge gelöst und aus diesem herausgehoben werden. Der Kran 11
wird sodann zu einer Hilfstraverse 19 hin bewegt, wo die vom bisherigen Gehänge 1 freigegebenen Rollenkästen
18 in vorgesehene Sitze 20 der Hilfstraverse eingesetzt und durch Steckachsen 21 mit dieser verbunden
werden. Hieran anschließend wird die Hilfstraverse 19 durch Betätigung der Hubseile 13 der
Katze 10 hochgehoben und zum in der Grube 16 abgestellten Gehänge 1 befördert. Dort wird die Hilfstraverse
19 an einer besonders markierten Stelle der Säule4 des Gehänges befestigt. Die Befestigungsstelle
liegt etwas über dein Schwerpunkt des Gehänges. Zum
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Befestigen der Hilfstraverse 19 am Gehänge ist die
Hilfstraverse mit einer an ihr angelenkten Klappschelle 19a versehen, die im Schließzustand durch eine
Schrauben-Mutter-Verbindung od. dgl. gesichert werden kann. Ist die Hilfstraverse in solcher Weise an
der vorbezeichneten Stelle der Säule4 des Gehänges 1
festgeklemmt worden, so wird mittels der Hubseile 13 der Katze 10 das Gehänge aus der Grube 16 wieder
herausgehoben. Dadurch, daß die Befestigungsstelle der Hilfstraverse 19 sich in der Nähe des Schwerpunktes
des Gehänges befindet, kann dieses während des Transportes durch den Kran 11 leicht in jede
durch die Raumverhältnisse der Kranhalle erforderliche Lage gebracht und durch leichten Druck auf dem
zum weiteren Transport bereitstehenden Wagen der Länge nach waagerecht abgelegt werden. Nach Ablegen
des alten Gehänges wird die Hilfstraverse 19 durch Lösen und Abklappen ihrer Schelle 19° von dem
Gehänge 1 abgehoben und zu dem neuen Gehänge befördert, wo sie in der vorbeschriebenen Weise an der
markierten Stelle des neu vorgesehenen Gehänges befestigt wird. Das so für den Transport vorbereitete
neue Gehänge wird alsdann abermals durch die auf Heben eingestellten Seile der Laufkatze 10 erfaßt, zur
Grube 16 geschafft und in diese eingesetzt. Hier wird die Hilfstraverse 19 von dem neuen Gehänge wieder
gelöst und beiseite geschafft. An der Ablegestelle werden die Rollenkästen 18 durch Herausnahme der Steckachsen
von der Hilfstraverse 19 getrennt. Die Katze 10 bewegt sich nunmehr mit seinen frei gewordenen
Rollenkästen zum neuen Gehänge zurück, wo die Rollenkästen durch Verbolzung durch ihre Steckachsen
mit der oberen Traverse 5 von neuem verbunden werden. Die auf Heben eingestellte Laufkatze 10 bringt
sodann das neue Gehänge mit seinen Traversen 5, 8 wieder in den Bereich des Schachtgerüstes der Laufkatze,
worauf die Anschläge 12 abschließend wieder in ihre sperrende Lage eingesetzt und in dieser befestigt
werden können.
Claims (2)
- PATENTA N S P R C G H ΕΙ. Verfahren zum Auswechseln des Gehänges von Stripperkranen, Tiefofenkranen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Auswechseln des Gehänges allein von dem ihm für seinen Arbeitseinsatz zugeordneten Hubwerk vorgenommen wird.
- 2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nadi Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an das Gehänge (1) anschließbares Hilfsorgan (19), mit dem die Hubmittel (13, 14, 18) für das Gehänge wahlweise unter Lösung ihrer Arbeitsverbindung zu diesem Gehänge kuppelbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 867/356 3.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953M0017609 DE1005691C2 (de) | 1953-03-05 | 1953-03-05 | Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln des Gehaenges von Stripperkranen, Tiefofenkranen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953M0017609 DE1005691C2 (de) | 1953-03-05 | 1953-03-05 | Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln des Gehaenges von Stripperkranen, Tiefofenkranen od. dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1005691B true DE1005691B (de) | 1957-04-04 |
| DE1005691C2 DE1005691C2 (de) | 1958-01-16 |
Family
ID=7297502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1953M0017609 Expired DE1005691C2 (de) | 1953-03-05 | 1953-03-05 | Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln des Gehaenges von Stripperkranen, Tiefofenkranen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1005691C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1231398B (de) * | 1963-07-16 | 1966-12-29 | Deutschland A G Maschf | Einrichtung zum Ein- und Ausbau von gefuehrten Arbeitsgehaengen, insbesondere des Zangenbaumes von Zangenkranen |
| DE1246965B (de) | 1965-07-03 | 1967-08-10 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Zangenkran mit seitlich ausbaubarem Zangenbaum |
-
1953
- 1953-03-05 DE DE1953M0017609 patent/DE1005691C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1231398B (de) * | 1963-07-16 | 1966-12-29 | Deutschland A G Maschf | Einrichtung zum Ein- und Ausbau von gefuehrten Arbeitsgehaengen, insbesondere des Zangenbaumes von Zangenkranen |
| DE1246965B (de) | 1965-07-03 | 1967-08-10 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Zangenkran mit seitlich ausbaubarem Zangenbaum |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1005691C2 (de) | 1958-01-16 |
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