DE10056502A1 - Verfahren zur Herstellung von Fensterflügeln mit längentoleranzunempfindlichen Sprosseneinlagen mittels Stechbohren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Fensterflügeln mit längentoleranzunempfindlichen Sprosseneinlagen mittels StechbohrenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/68—Window bars
- E06B3/685—False glazing bars
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B3/96—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fensterflügeln mit Wiener Sprossen mit
einem hinsichtlich der Fertigungstoleranzen und Montage optimierten Einbau der Sprossen.
Bei diesem Herstellungsverfahren, welches vornehmlich bei der Fertigung von Fenster- und Tür
flügeln aus Holz zur Anwendung kommt, erzeugt ein Bohraggregat nach bekannter Art des Stech
bohrens an geeigneter Stelle eine profilierte Bohrung, gleich dem Querschnitt der Sprossen, in die
Glasleiste und die Glaswange, die nach der Montage die Endbereiche der Sprossen verdeckt. Der
Bearbeitungsprozeß erfolgt dabei vorzugsweise vollautomatisch gesteuert von einem Leitrechner.
Alternativ besteht genauso die Möglichkeit der manuellen Fertigung durch eine Bedienungsper
son.
Bereits bekannt sind Verfahren zur Herstellung von Holzfenstern mit der nicht glasteilenden
Sprossenart Wiener Sprosse, bei der die Sprossen stirnseitig ein Konterprofil zum Flügelholz er
halten und bündig in das Flügelprofil eingesetzt werden. Weiterhin bekannt ist auch ein Verfahren,
bei dem in die Flügelhölzer zur Aufnahme der Sprossen V-Nuten gefräst werden.
Die Sprosse muß auf das Flügelholz aus ästhetischen und holzschutztechnischen Gründen
bündig stoßen. Werden die unvermeidbaren Fertigungstoleranzen zu groß, ist ggf eine Nachbear
beitung in einem zusätzlichen Arbeitsgang notwendig.
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, daß Sprossen
längen außerhalb der Fertigungstoleranz liegen können und somit die Sichtfugen im Stoßbereich
von Sprosse und Flügel nicht dicht abschließen oder die Sprosse wegen zu großer Länge nicht in
den Fensterflügel paßt. Allgemein bekannt ist weiterhin, daß mit kleineren erlaubten Maßtoleran
zen der Fertigungsaufwand steigt.
Diese Probleme werden mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Es wird ein
erfindungsmäßiges Verfahren angegeben, bei dem die Längentoleranzen der Sprosse nicht in die
Fertigung der sichtbaren Kanten eingehen.
Ausgehend von dem bekannten Verfahren der Fertigung von Fenster- sowie Türflügeln mit Wie
ner Sprossen wird das erfindungsmäßige Verfahren anhand eines Ausführungsbeispiels näher er
läutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt des Fensterflügelprofils mit den zur Fertigung der Aussparungen für die
Aufnahme der Sprossenprofile eingesetzten Bearbeitungswerkzeugen in ihren maximalen Hub
positionen.
Fig. 2 einen Schnitt des fertig montierten Fensterflügelprofils in der Einbausituation auf Höhe der
Sprosse. Erfindungswesentlich ist hierbei die Anordnung und Lage der bei der Fertigung unver
meidbaren Maßtoleranzzonen (5).
Fig. 3 Die Ansicht X auf den Fensterflügel in der Einbausituation.
Bei dem erfindungsmäßigen Verfahren wird
- - in bekannter Weise zunächst ein vorzugsweise allseitig gehobeltes vierkantiges Werkstück (1.1) einem nicht dargestellten Magazin entnommen.
- - das Werkstück (1.1) einer Bearbeitungsstation (nicht dargestellt) zugeführt. Dort erfährt das Teil eine Bearbeitung mit dem in Fig. 1 gezeigten Bohrer (3), nämlich die Fertigung der Aus sparung in der späteren Glaswange (1.2) zur Aufnahme der glaswangenseitigen Sprossen profile (6.1) in Hubrichtung (3.1). Das Bohren geschieht in der bekannten Art des Stechboh rens, bei dem ein Bohrer von einem, in dem Querschnitt der Sprosse profilierten Meißel um geben ist. Es wird zunächst ein Loch vorgebohrt. Dabei steht das Stecheisen fest und der sich drehende Bohrer vollzieht eine Hubbewegung in Vorschubrichtung (3.1). In dem folgen den Arbeitsschritt sticht dann das Stecheisen die Konturwandung in das vorgebohrte Loch.
Erfindungswesentlich ist hierbei,
- - daß die Längentoleranzen der Sprossenprofile (6.1) und (6.2) in einem nach der Mon tage nicht mehr sichtbaren und für die Optik nicht bedeutsamen Bereich (5) liegen.
- - Daß der Toeranzbereich der Sprossenlänge wesentlich größer sein darf als bei der bis her bekannten Fertigung der Wiener Sprosse.
Es schließt sich eine bekannte, nicht dargestellten Bearbeitung der Stirnflächen der Flügel
teile (1) zur Fäsung der Verbindungselemente sowie eventuell die Fertigung einer Gehrung
für die Glasleisten (2) an.
Nun folgt eine bekannten Profilierung des Werkstücks (1) in Längsrichtung mit geeigneten
Profilfräswerkzeugen (nicht dargestellt) an. Die Glasleiste (2) wird in bekannter Weise mittels
einer Glasleistensäge aus dem Werkstück (1) ausgetrennt.
Die Flügelhölzer werden zu einem Rahmen verleimt.
In den verleimten Fensterrahmen werden nun die glaswangenseitigen Sprossen (6.1) bzw
Sprossenkreuze und die Fensterscheibeneinheit (4) eingelegt.
Es folgt das Einlegen der glasleistenseitigen Sprossen (6.2) bzw. Sprossenkreuze sowie
dann die Fixierung der eingelegten Bauteile durch die Montage der Glasleiste (2). Denkbar ist
auch das Einlegen und fixieren des Sprossenrahmen inclusive der Glasleisten in einem Ar
beitsschritt.
Wahlweise können die Sprossen (6.1) sowie (6.2) durch Nageln oder Verleimung beim Ein
bau fixiert werden.
Das erfindungsmäßige Verfahren ermöglicht es Fenster- und Türflügel mit Wiener Sprosse zu
fertigen, bei denen die Maßtoleranzen der Sprossenlänge auf der Seite der Glaswange nicht mehr
in die Passung der sichtbaren Kanten eingehen. Die Sprosse braucht stirnseitig keine Profilierung
in Form eines Konterprofils sondern kann mittels einer Säge auf das gewünschte Maß abgelängt
werden.
1
Fensterflügelprofil
1.1
Querschnitt Kantel
1.2
Glaswange
2
Glasleistenprofil
3
Stechbohrereinheit zur Fertigung der Sprossenaussparung in der Glaswange
3.1
Verfahrrichtung der Stechbohrereinheit
4
Glasscheibeneinheit
5
Maßtoleranzzonen im Stirnbereich der Sprossen
6.1
Sprossenprofil zur Glaswange hin
6.2
Sprossenprofil zur Glasleiste hin
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung eines Fensterflügels mit fertigungstoleranzunempfindlichen Fenster
sprossen, dadurch gekennzeichnet, daß die im Fertigungsprozeß auftretenden Längentole
ranzen (5) der Sprossen (61) und (6.2) in Bereiche (5) gelegt sind, in denen sie bei zusam
mengefügtem Flügel nicht sichtbar und ohne Bedeutung hinsichtlich der Funktion sowie der op
tischen Ansprache sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glaswange (1.2) eine profilierte
Bohrung aufweisen kann.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zusammenbau des Fenster
profils der Stirnbereich (5) der Sprossenprofile (6.1) in den profilierten Bohrungen der Glaswan
ge (1.2) Aufnahme finden und damit abdeckt sowie gleichzeitig fixiert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasleiste (2) eine profilierte
Bohrung aufweisen kann.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zusammenbau des Fenster
profils der Stirnbereich (5) der Sprossenprofile (6.2) in den profilierten Bohrungen der Glaslei
ste (2) Aufnahme finden und damit abdeckt sowie gleichzeitig fixiert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000156502 DE10056502A1 (de) | 2000-11-15 | 2000-11-15 | Verfahren zur Herstellung von Fensterflügeln mit längentoleranzunempfindlichen Sprosseneinlagen mittels Stechbohren |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE10056502A1 true DE10056502A1 (de) | 2002-06-06 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000156502 Ceased DE10056502A1 (de) | 2000-11-15 | 2000-11-15 | Verfahren zur Herstellung von Fensterflügeln mit längentoleranzunempfindlichen Sprosseneinlagen mittels Stechbohren |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE10056502A1 (de) |
-
2000
- 2000-11-15 DE DE2000156502 patent/DE10056502A1/de not_active Ceased
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