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DE10055692A1 - Einrichtung zum Spritzgießen mehrerer Werkstoffe - Google Patents

Einrichtung zum Spritzgießen mehrerer Werkstoffe

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DE10055692A1
DE10055692A1 DE2000155692 DE10055692A DE10055692A1 DE 10055692 A1 DE10055692 A1 DE 10055692A1 DE 2000155692 DE2000155692 DE 2000155692 DE 10055692 A DE10055692 A DE 10055692A DE 10055692 A1 DE10055692 A1 DE 10055692A1
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rail
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles
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    • B29C2045/1685Making multilayered or multicoloured articles mounting of the additional injection unit

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Spritzgießen mehrerer Werkstoffe, insbesondere von Kunststoffen, mit einer beweglichen Werkzeugaufspannplatte und einer feststehenden Werkzeugaufspannplatte, an der eine erste Einspritzeinheit befestigbar ist, und einer senkrecht zur Hauptachse angeordneten über Verfahrelemente zu dieser hin- bzw. wegfahrbaren zweiten Einspritzeinheit. Dabei ist ein Träger (31) vorgesehen, an dem die zweite Einspritzeinheit (12) über mindestens ein Verfahrelement (81) in Verbindung steht. Der Träger (31) ist kopfseitig über mindestens ein Führungselement (32) an einer Hauptschiene (61) angeschlossen. Die zweite Einspritzeinheit (12) ist achsparallel zur Hauptachse (I) bewegbar. Die Hauptschiene (61) ist mindestens an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte (21) befestigt und es ist ein Stützstab (41) zur Lageeinstellung der zweiten Einspritzeinheit (12) vorgesehen, der in einer Ebene (E¶S¶), die senkrecht zur Hauptachse (I) gleichgerichteten Ebene (E¶A¶) angeordnet, geführt ist. Ferner ist ein Haltestab (51) vorgesehen, mit dem die Neigung (beta) der ersten Einspritzeinheit (11) zur zweiten Einspritzeinheit (12) einstellbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Spritzgießen mehrerer Werkstoffe, insbesondere von Kunststoffen, mit einer beweglichen Werkzeugaufspannplatte und einer feststehenden Werkzeugaufspannplatte, an der eine erste Einspritzeinheit befestigbar ist, und einer senkrecht zur Hauptachse angeordneten über Verfahrelemente zu dieser hin- bzw. wegverfahrbaren zweiten Einspritzeinheit.
Beim Einsatz von zwei Einspritzeinheiten zum Spritzgießen mit zwei Komponenten - bzw. zwei Farbenmaschinen - sind verschiedene Befestigungsarten der zweiten Einspritzeinheit bekannt. Die horizontal oder vertikal angeordnete zweite Einspritzeinheit wird dabei beispielsweise am Maschinenbett oder auch an den Holmen befestigt. Weit verbreitet ist die Befestigungsart über zwei Träger, die den Formeneinbauraum überspannen.
Regelmäßig wird hierdurch der Bereich zum Formenein- und ausbau behindert. Weiterhin weisen die bislang bekannt gewordenen Befestigungsarten eine ungünstige Statik auf, d. h. ungünstige Biegefälle der zum Einsatz kommenden Träger bzw. Holme durch große Biegelängen bzw. Kraftwirkabstände. Soweit dies vermieden wird, sind aufwendige und teure Unterbaukonstuktionen erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zum Spritzgießen mehrerer Werkstoffe mit zwei Einspritzeinheiten, die L-förmig zueinander angeordnet ist, bei der mit einfachen und konstruktiven Mitteln die Einschränkung des Freiraumes zwischen den Werkzeugaufspannplatten minimiert wird.
Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch die Merkmale des Anspruchs 1. Die nachfolgenden Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
Erfindungsgemäß wird ein einziger Träger vorgesehen, der mindestens an der festen Werkzeugaufspannplatte befestigt ist. An diesem Träger ist die zweite Einspritzeinheit, unabhängig davon, ob sie in horizontaler oder vertikaler Lage angeordnet ist, über Verstellelemente an einem Träger befestigt. Dieser Träger wird über einen Stützstab und einem Haltestab in die gewünschte Position geführt und dort exakt gehalten.
Außerhalb seiner Betriebsposition kann die zweite Einspritzeinheit vom Formenfreiraum wegbewegt werden. Die in diesem Bereich verbleibende Hauptschiene stellt nur noch eine geringe Behinderung dar. Der Hauptträger kann dabei relativ kurz ausgeführt und ausschließlich an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte befestigt sein. In einer anderen Ausgestaltungsform ist der Haltestab parallel zum Träger angeordnet und über Führungselemente mit der Hauptschiene verbunden. Die Hauptschiene ist dabei so lang ausgeführt, dass sie an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte vorbeigeführt wird. Bei dieser Ausführungsform ist an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte ein Lager vorgesehen, welches ein ungehindertes Verfahren der Werkzeugaufspannplatte zuläßt, beim Einsatz der Einspritzeinheit aber ein sicheres Abstützen der Hauptschiene gewährleistet. Bei dieser Anordnungsform wird der Kraftfluss vom Zentrum der zweiten Einspritzeinheit gleichmäßig sowohl über die feste wie auch die bewegliche Werkzeugaufspannplatte geführt. Der gleiche Belastungsfall liegt vor, wenn der alte Stab über ein Gelenk mit dem Träger verbunden ist und kopfendig über ein Greifelement in eine an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte angeordneten Öse während des Belastungsfalls eingreift.
In einer anderen Ausgestaltungsform bildet der Träger sowohl mit dem Haltestab wie auch mit dem Stützstab jeweils ein Dreieck. Hierdurch ist eine kompakte Bauweise der Halterung der zweiten Einspritzeinheit bei gleichzeitiger sicherer Positionierung möglich.
Der Stützstab stützt sich kopfendig über Führungselemente auf einer Hilfsschiene ab. Die Hilfsschiene ist dabei parallel zur Hauptschiene geführt. In einer Ausgestaltung ist der Abstand zwischen der Hauptschiene und der Hilfsschiene so gewählt, dass der Stützstab und der Träger sich unter einem Winkel von größer 30° spreizen um ein sicheres Abstützen zu gewährleisten.
Die Hilfsschiene kann dabei im Bereich des Fußendes des Trägers mindestens an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte befestigt oder auch frei im Raum von der Maschine beabstandet angeordnet sein.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Führungselemente des Trägers, des Stützstabes oder des Haltestabes als formschlüssige Verbindungen, beispielsweise als Nutfederverbindung oder als C-förmiges die jeweilige Schiene umgreifendes Führungselement auszugestalten.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind die Nivellierungsmöglichkeit der Hauptschiene zu den Werkzeugaufspannplatten wie auch Stellelemente zwischen dem Träger und der zweiten Einspritzeinheit.
Zu beliebigen Positionierung der zweiten Einspritzeinheit werden die Verlängerungselemente für die Verlängerung des Haltestabes wie auch des Stützstabes vorgeschlagen. Eine Ausgestaltung dieser Längenänderung besteht im Einsatz einer ein Feingewinde besitzenden Schrauben-Mutter Verbindung.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Träger eine Länge, die es ermöglicht, die zweite Einspritzeinheit soweit zurückzuziehen, dass diese sowohl an der festen wie auch an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte vorbeiführbar ist. Zum Umbau der zweiten Einspritzeinheit vom Einspritzen in die Trennebene hin zum Koinjektionsverfahren.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargelegt. Dabei zeigen:
Fig. 1 Horizontale Anordnung der zweiten Einspritzeinheit
Fig. 2 Kollisionsfreies Führender Einspritzeinheit entlang der Hauptschiene
Fig. 3 Seitenansicht der horizontal angeordneten Einspritzeinheit
Fig. 4 Haltestab mit Öse an beweglicher Werkzeugaufspannplatte
Fig. 5 C-förmige Führungselemente an der Hauptschiene
Fig. 6 Vertikale Anordnung der zweiten Einspritzeinheit
Fig. 7 Haupt- und Hilfsschiene bei geringem Spreizwinkel von Träger und Stützstab
Fig. 8 Doppel-C-förmige Hauptschiene
Fig. 9 Schiene als Doppel-T-Träger
Fig. 10 Horizontale Verstellmöglichkeit der Schiene
Die Fig. 1 zeigt die Ebene EA, welche axial zur Hauptachse I verläuft und eine senkrecht dazu angeordnete Ebene ES.
In der Ebene EA befindet sich die erste Einspritzeinheit 11, welche mit einer feststehenden Werkzeugaufspannplatte 21 verbunden ist.
An der feststehenden Werkzeugaufspannplatte 21 ist eine Hauptschiene 61 befestigt, das mit einem Führungselement 32 eine Relativbewegung zueinander zulassen, verbunden ist. An dem Führungselement 32 ist der Träger 31 befestigt, an dem über ein Verbindungsstück 34 Verfahrelemente 81 die zweite Einspritzeinheit verfahrbar angebunden ist.
Der Träger 31 ist über ein Verbindungsstück 34 mit einem Stützstab 41 verbunden, der über ein Führungselement 42 an einer Hilfsschiene 71 geführt ist.
Weiterhin ist das Verbindungsstück mit einer parallel zum Träger 31 angeordneten Haltestab 51 verbunden, der kopfendig ein Führungselement 52 besitzt, welches ebenfalls wie das Führungselement 32 mit der Hauptschiene 61 gleitend in Verbindung steht. Desweiteren ist der Haltestab 51 über ein Verfahrelement 82 mit der zweiten Einspritzeinheit 12 verbunden.
Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine Einrichtung zum Spritzgießen mit einer feststehenden Werkzeugaufspannplatte 21 und einer beweglichen Werkzeugaufspannplatte 22, die über Holme 23 miteinander verbunden sind. An der feststehenden Werkzeugaufspannplatte 21 ist eine erste Einspritzeinheit 21 vorgesehen.
Weiterhin ist eine Hauptschiene 61 vorgesehen, die mit der feststehenden Werkzeugaufspannplatte innig verbunden ist und mit der beweglichen Werkzeugaufspannplatte über ein Lager 82 in Verbindung steht.
In der vorliegenden Figur ist die zweite Einspritzeinheit 12 aus dem weiteren Arbeitsbereich der Werkzeugaufspannplatten, hier über die bewegliche Werkzeugaufspannplatte hinaus bewegt worden. Die zweite Einspritzeinheit 12 ist dabei über Verfahrelemente 81, 82, die mit Führungselementen 32 und 52 an dem Träger 31 bzw. dem Haltestab 51 befestigt sind so weit zurückgefahren worden, dass sie an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 22 vorbeigeführt an der Hauptschiene 61 entlang bewegt werden konnte.
An der linken Seite des Bildes ist in strichierter Form die Lage der zweiten Einspritzeinheit 12 angedeutet, wenn sie über die feststehende Werkzeugaufspannplatte 21 hinaus verfahren wird.
Die Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Spritzgießeinrichtung mit der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 22, welche vier Holme 23 besitzt und an deren einer Seite ein C-förmiges Lager 62 befestigt ist. In dem Lager 62 ist die Hauptschiene 61 führbar, welche eine Nut 65 besitzt, in der eine Feder 61 angeordnet ist. An der Feder 66 ist, über ein Gelenk 67 der Träger 31 angeordnet, an dem das Verfahrelement 81 befestigt ist, an dem (hier nicht dargestellt) die zweite Einspritzeinheit 12 angeordnet ist.
Der Träger 31 ist im vorliegenden Fall als Gleichgangzylinder ausgebildet, an dessen einen Ende der Stützstab 41 befestigt ist, der über ein Führungselement 42 sich am Boden abstützt.
Die Fig. 4 zeigt eine besonders kurze Hauptschiene 61, die an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte 21 befestigt ist, welche über Holme 23 mit einer beweglichen Werkzeugaufspannplatte 22 in Verbindung steht.
An der Hauptschiene 61 ist ein Führungselement 32 vorgesehen, das mit dem Träger 31 in Verbindung steht, an dem über ein Verfahrelement 81 die zweite Einspritzeinheit 12 befestigt ist.
Weiterhin ist der Träger 31 über ein Verbindungsstück 34 über ein Gelenk 54 der Haltestab 51 vorgesehen, welcher ein Greifelement 55 aufweist, welcher in eine Öse 24 hineingreift.
Bei dieser Ausgestaltung wird die bewegliche Werkzeugaufspannplatte 22 in Arbeitsposition gefahren, anschließend wird der Haltestab 51 durch eine Winkelbewegung mit seinem Greifelement 55 formschlüssig mit der Öse 24 in Verbindung gebracht.
In der Fig. 5 ist an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte die Hauptschiene 61 befestigt, an der C-förmige Führungselemente 32 wie auch 52 in formschlüssiger Verbindung stehen.
Zumindestens zu einem Teil ist die Hauptschiene als Doppel-T-Träger ausgestaltet mit dem Untergurt 63 und dem Obergurt 64.
In der Figur nicht weiter dargestellt (vgl. dazu Fig. 9) aber leicht einsichtig ist der Untergurt 63 in einen C-förmig ausgestatteten Lager 62, welches an der beweglichen (ebenfalls nicht dargestellten) Werkzeugaufspannplatte 22 angeordnet ist, gleitend lagerbar.
Die zweite Einspritzeinheit ist über Verfahrelemente 81 und 82 an dem Träger 31 bzw. an dem Haltestab 51 befestigt.
Der Träger 31 und der Haltestab 51 sind über ein Verbindungsstück 34 miteinander verbunden, an dem der Stützstab 41 befestigt ist, der ein Verlängerungselement 43 zur Nivellierung der Einspritzeinheit besitzt.
Die Fig. 6 zeigt die vertikale Anordnung der zweiten Einspritzeinheit 12. Wie in Fig. 1 sind die Ebenen EA und ES dargestellt. Im vorliegenden Fall befinden sich Träger 31 und mit einem Spreizwinkel α zugeneigt der Haltestab 51. Der Träger 31 weist dabei kopfendig ein Führungselement 32 und der Haltestab 51 ein Führungselement 52 auf, die gleitend mit der Hauptschiene 61 in Verbindung stehen.
In der Ebene ES ist der Stützstab 41 angeordnet, der kopfendig das Führungselement 42 besitzt, welches gleitend mit der Hilfsschiene 71 verbunden ist.
Der Stützstab 41 besitzt ein Verlängerungselement 43 und der Haltestab 51 ein Verlängerungselement 53, die zur exakten Einstellung der Lage des Trägers 31 einsetzbar sind.
Unter dem Neigungswinkel β, hier 90°, ist die erste Einspritzeinheit 11 angeordnet, welche an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte 21 befestigt ist.
Die Fig. 7 zeigt die feste Werkzeugaufspannplatte 21, an der zur vertikalen . Anordnung der zweiten Einspritzeinheit 12 eine Hauptschiene 61 und eine Hilfsschiene 71 befestigt ist. Mit der Hauptschiene 61 ist der Träger 31 und mit der Hilfsschiene 71 der Stützstab 41 gleitend verbunden.
Der Träger 31 und der Stützstab 41 sind unter einem Spreizwinkel α zueinander angeordnet und weisen einenends einen Abstand a, der etwa die Hälfte der Breite der festen Werkzeugaufspannplatte 21 entsprechend auf.
Bild 8 zeigt eine Hauptschiene 61, die eine Doppel-C-förmige Ausgestaltung aufweist. Die Hauptschiene 61 ist einenends über ein T-förmiges Lager 62 und anderenends über ein T-förmig ausgestaltetes Führungselement 32, welches mit dem Träger 31 in Verbindung steht; gleitend verbunden.
Die Fig. 9 zeigt einen Teil der beweglichen Werkzeugaufspannplatte, an der ein C-förmiges Lager 62 befestigt ist. In diesem Lager 62 ist der Obergurt 63, der als Doppel- T-Träger ausgestalteten Hauptschiene 61 gleitend gelagert. Der Obergurt 64 der Hauptschiene 61 steht mit dem C-förmig ausgestalteten Führungselement 32 des nicht weiter dargestellten Trägers 31 in Verbindung.
Durch diese Ausgestaltungsform ist ein kollisionsfreies, aneinander Vorbeiführen des mit der zweiten Einspritzeinheit 12 verbundenen Trägers 31 an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 22 vorbei möglich.
Die Fig. 10 zeigt die feststehende Werkzeugaufspannplatte 21, welche über Holme 23 mit der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 22 verbunden ist.
An der feststehenden Werkzeugaufspannplatte 21 ist die Hauptschiene 61 über in Langlöchern 65 angeordnete Befestigungsschrauben verbunden.
Die gleiche Befestigungsart weist das Lager 62 an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 22 auf, die ebenfalls über in Langlöchern 65 geführten Befestigungsschrauben lösbar befestigt ist. Durch diese einfache Befestigungsart ist eine einfache Verstellarbeit der Hauptschiene parallel zur Befestigungsfläche einer festen und einer beweglichen Werkzeugaufspannplatte gewährleistet.
Positionsliste Spritzen
11
Erste Einspritzeinheit
12
Zweite Einspritzeinheit
Werkzeug
21
Feststehende Werkzeugaufspannplatte
22
Bewegliche Werkzeugaufspannplatte
23
Holm
24
Öse
Tragen
31
Träger
32
Führungselement
33
Stellelemente
34
Verbindungsstück
Stützen
41
Stützstab
42
Führungselement
43
Verlängerungselement
Halten
51
Haltestab
52
Führungselement
53
Verlängerungselement
54
Gelenk
55
Greifelement
Hauptführen
61
Hauptschiene
62
Lager
63
Untergurt
64
Obergurt
65
Langlöcher
66
Befestigungsschrauben
Hilfsführen
71
Hilfsschiene
Verfahren
81
,
82
Verfahrelement
EA
axiale Ebene
ES
senkrechte Ebene
a Abstand
L Länge des Trägers
α Spreizwinkel
β Neigewinkel

Claims (16)

1. Einrichtung zum Spritzgießen mehrerer Werkstoffe, insbesondere von Kunststoffen, mit einer beweglichen Werkzeugaufspannplatte und einer feststehenden Werkzeugaufspannplatte, an der eine erste Einspritzeinheit befestigbar ist, und einer senkrecht zur Hauptachse angeordneten über Verfahrelemente zu dieser hin- bzw. wegverfahrbaren zweiten Einspritzeinheit, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Träger (31) vorgesehen ist, an dem die zweite Einspritzeinheit (12) über mindestens ein Verfahrelement (81) in Verbindung steht,
dass der Träger (31) kopfseitig über mindestens ein Führungselement (32) an einer Hauptschiene (61) angeschlossen ist,
dass die zweite Einspritzeinheit (12) achsparallel zur Hauptachse (I) bewegbar ist,
dass die Hauptschiene (61) mindestens an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte (21) befestigt ist,
dass ein Stützstab (41) zur Lageeinstellung der zweiten Einspritzeinheit (12) vorgesehen ist, der in einer Ebene (Es), die senkrecht zur Hauptachse (I) gleichgerichteten Ebene (EA) angeordnet, geführt ist, und
dass ein Haltestab (51) vorgesehen ist, mit dem die Neigung (β) der ersten Einspritzeinheit (11) zur zweiten Einspritzeinheit (12) einstellbar ist.
2. Einrichtung<nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptschiene (61) über ein Lager (62) an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte (22) abstützbar ist.
3. Einrichtung nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltestab (51) L-förmig ausgestaltet, im wesentlichen parallel zum Träger (31) angeordnet und kopfseitig über ein Führungselement (52) an der Hauptschiene (61) angeschlossen ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltestab (51) parallel zum Träger (31) angeordnet und fußseitig über ein Gelenk (54) mit diesem winkelbeweglich verbunden ist, und dass der Haltestab (51) kopfendig über ein Greifelement (55) mit der sich im Bereich der Schließstellung aufhaltenden beweglichen Werkzeugaufspannplatte (22) vorgesehenen Öse (24) verbindbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltestab (51) mit dem Träger (31) an der Hauptschiene (61) ein Dreieck bildend fußendig am Träger (31) befestigt und kopfendig über ein Führungselement (52) an die Hauptschiene (61) angeschlossen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützstab (41) fußendig an dem Träger (31) befestigt und kopfendig über ein Führungselement (42) mit der Hilfsschiene (71) verbindbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsschiene (71) im Bereich des Fußendes des Trägers (31) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsschiene (71) an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte (21) befestigt und parallel zur Hauptschiene (61) geführt ist, und dass ein Abstand (a) zwischen der Hauptschiene (61) und der Hilfsschiene (71) gewählt wird, so dass der Stützstab (41) und der Träger (31) sich unter einem Winkel (α) von größer 30° spreizen.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Hauptschiene (61) an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte (21) eine Schraubenverbindung ist, und dass die Hauptschiene (61) Langlöcher (62) zur radialen Verstellung der Lage der Hauptschiene (61) zur Hauptachse (I) aufweist.
10. Einrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Hauptschiene (61) bzw. Hilfsschiene (71) in Verbindung stehende Führungselemente (32, 42, 52) als formschlüssige Nut-Feder- Verbindung ausgestattet sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptschiene (61) als Doppel-C-Leiste ausgeführt ist, in deren Nuten (65) unabhängig voneinander Federn (66) führbar sind.
12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hauptschiene (61) mindestens im Bereich der beweglichen Werkzeugaufspannplatte (22) als Doppel-T-Träger ausgestattet ist,
dass der Untergurt (63) des Doppel-T-Trägers in dem an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte (22) vorgesehenen Lager (62) korrespondiert, und
dass der Obergurt (64) von C-förmig ausgestalteten Führungselementen (32, 52) umgriffen wird.
13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, . dass mindestens zwischen dem Träger (31) und der zweiten Einspritzeinheit (12) Stellelemente (33) zu dessen Nivellierung vorgesehen sind.
14. Einrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Stützstab (41) und der Haltestab (51) Verlängerungselemente (43, 53) zur Längenänderung aufweisen.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungselemente (43, 53) zur Längenänderung ein Feingewinde besitzende Schraubenmutterverbindungen sind.
16. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (31) eine Länge (L) besitzt, die nach dem Zurückbewegen der zweiten Einspritzeinheit (12) über ihre Endposition ein Bewegen dieser an der feststehenden Werkzeugaufspannplatte (21) vorbei erlaubt.
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EP1340607A1 (de) * 2002-02-26 2003-09-03 Ferromatik Milacron Maschinenbau GmbH Mehrkomponenten-Spritzgiessmaschine mit variabler Positionierung der sekundären Einspritzeinheit

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