[go: up one dir, main page]

DE10053395A1 - An einem Luftfahrzeug installierter Schneeentferner - Google Patents

An einem Luftfahrzeug installierter Schneeentferner

Info

Publication number
DE10053395A1
DE10053395A1 DE10053395A DE10053395A DE10053395A1 DE 10053395 A1 DE10053395 A1 DE 10053395A1 DE 10053395 A DE10053395 A DE 10053395A DE 10053395 A DE10053395 A DE 10053395A DE 10053395 A1 DE10053395 A1 DE 10053395A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aircraft
snow
high pressure
wing
blower
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10053395A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10053395B4 (de
Inventor
Okinaga Tomioka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE10053395A1 publication Critical patent/DE10053395A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10053395B4 publication Critical patent/DE10053395B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D15/00De-icing or preventing icing on exterior surfaces of aircraft
    • B64D15/02De-icing or preventing icing on exterior surfaces of aircraft by ducted hot gas or liquid
    • B64D15/04Hot gas application
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F5/00Designing, manufacturing, assembling, cleaning, maintaining or repairing aircraft, not otherwise provided for; Handling, transporting, testing or inspecting aircraft components, not otherwise provided for
    • B64F5/30Cleaning aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Abstract

Eine an einem Flugzeug (10) installierte Schneebeseitigungsvorrichtung weist eine Blasvorrichtung (20) zum Blasen von insbesondere Gas, z. B. Hochdruckluft, gegen auf irgendeiner Oberfläche des Flugzeugs liegenden Schnee auf. Dies hat den Vorteil, daß die Schneebeseitigung zu jeder Zeit durch das Flugzeug selbst erfolgen kann, ohne daß die Hilfe von speziell ausgebildeten Schneebeseitungsfahrzeugen benötigt wird.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen an einem Luftfahrzeug installierten Schneeentferner, welcher eine Vorrichtung zum Wegblasen von Schnee ist, der auf irgendeiner Oberfläche des Luftfahrzeugs wie Tragflügeln oder Höhenrudern liegt.
Wenn es auf einem Flugplatz schneit, bleibt üblicher­ weise ein darauf gelandetes Flugzeug auf dem offenen Vorfeld, und Schnee liegt auf jeder oberen Oberfläche des Flugzeugs einschließlich des Rumpfes, der Trag­ flügel, der Höhenruder und dergleichen. Somit es er­ forderlich, den auf dem Flugzeug liegenden Schnee zu entfernen, bevor es startet. Zu diesem Zweck wurden bisher Fahrzeuge verwendet, die besonders ausgebildet sind, um Schnee zu entfernen durch Aufsprühen eines schneeschmelzenden Fluides oder Blasen eines Gases gegen das Flugzeug, um den Schnee zu entfernen. Un­ vermeidbar bei dem Stand der Technik sind die nach­ folgenden Nachteile:
  • 1. Eine sehr lange Zeit, beispielsweise etwa ein bis zwei Stunden, ist erforderlich, um die Schneebeseitigung bei einem Flugzeug durchzufüh­ ren.
  • 2. Aufgrund der normalerweise begrenzten Anzahl von Schneeentfernungsfahrzeugen, die bei einem Flug­ zeug verfügbar sind, besteht manchmal eine ziem­ lich lange Wartezeit für die Fahrzeuge, bis die Schneeentfernung durchgeführt wird.
  • 3. Diese Faktoren bewirken eine bemerkenswerte Ver­ zögerung für den Start eines Flugzeugs, und im Ergebnis bedeutet dies eine erhebliche Verwir­ rung des Flugverkehrs.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Luftfahrzeug zu schaffen, welches die obigen Nachtei­ le vermeidet und den Vorteil ergibt, daß die für die Schneeentfernung erforderliche Zeit herabgesetzt wird, mit dem Ergebnis, daß der Flugplan eingehalten wird.
Die vorstehende Aufgabe wird gelöst durch ein Luft­ fahrzeug, bei welchem der Schneeentferner installiert ist. Der Schneeentferner umfaßt eine Blasvorrichtung, um Hochdruckgas, ein gasförmiges Fluid zu blasen, oder andere Dinge, um Schnee, der auf irgendeiner Oberfläche des Luftfahrzeugs liegt, wegzublasen und/oder zu schmelzen, um den Schnee hiervon zu ent­ fernen. Die Blasvorrichtung für Hochdruckgas, welche an dem Luftfahrzeug angeordnet ist, ermöglicht, daß die Schneebeseitigung jederzeit durchgeführt werden kann, ohne auf die Hilfe durch Schneeentfernungsfahr­ zeuge angewiesen zu sein.
Die neu eingeführte Blasvorrichtung zum Blasen von Hochdruckgas gegen auf irgendeiner Oberfläche des Luftfahrzeugs wie Tragflügel und Höhenrudern liegen­ den Schnee kann in wenigstens einem Bereich auf der Oberfläche des Luftfahrzeugs einschließlich des Fußes eines Tragflügels, des Fußes eines Höhenruders, des mittleren Bereichs eines Tragflügels mit Bezug auf die Längsrichtung und des mittleren Bereichs eines Tragflügels mit Bezug auf die Seitenrichtung angeord­ net sein.
Die Blasvorrichtung zum Blasen von Hochdruckgas gegen auf irgendeiner Oberfläche eines Luftfahrzeugs lie­ genden Schnee kann eine solche Vorrichtung sein, die zumindest eine Düse aufweist, aus welcher das Hoch­ druckgas geblasen wird, und welche so drehbar ist, daß die durch die Düse abgedeckte Fläche erhöht wird, und welche freigelegt ist für die Verwendung zur Schneeentfernung, und welche zurückgezogen ist, wenn sie nicht verwendet wird, so daß die Oberfläche des Luftfahrzeugs flach sein kann, um den Luftwiderstand beim Fliegen herabzusetzen.
Die Blasvorrichtung kann komprimiertes Gas verwenden, das von einem Kompressor geliefert wird, welcher in dem Luftfahrzeug selbst angeordnet ist und durch die Maschinen des Luftfahrzeugs angetrieben wird.
Die Blasvorrichtung kann auch einen abnehmbaren sta­ tionären Kompressor verwenden, der auf dem Flughafen vorbereitet wird, zusätzlich oder anstelle des vorbe­ schriebenen Kompressors, der auf dem Flugzeug selbst angeordnet ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Fi­ guren dargestellten Ausführungsbeispielen näher er­ läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Flugzeugs mit installierten Schneeentfernern gemäß ei­ nem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung,
Fig. 2 eine teilweise perspektivische Ansicht eines Tragflügels des Flugzeugs mit installiertem Schneeentferner gemäß der vorliegenden Erfin­ dung, wobei die Schneeentferner am Fuß und im mittleren Bereich des Tragflügels angeordnet sind,
Fig. 3 eine teilweise perspektivische Ansicht des Hecks des Flugzeugs mit installierten Schneeentfernern gemäß der vorliegenden Er­ findung, bei welchem die Schneeentferner am Fuß von Höhenrudern des Flugzeugs angeordnet sind.
Gemäß Fig. 1, 2 und 3 ist ein Flugzeug 10 zusammen­ gesetzt aus einem Rumpf 11, Tragflügeln 12, Höhenru­ dern 13, einem Ruder 14, Maschinen 15, Rädern 16 usw. Der Rumpf 11 ist ein rohrförmiger Gegenstand mit ei­ nem nahezu kreisförmigen Querschnitt und hat die Funktion, Passagiere und Mannschaft sowie Fracht auf­ zunehmen. Die Tragflügel 12 erstrecken sich seitlich vom mittleren Bereich von beiden Seiten des Rumpfes 11. Ein Paar von Höhenrudern 13 und das Ruder 14 er­ strecken sich zur Seite bzw. aufrecht am Heck des Rumpfes 11. Die Räder 16 und Maschinen 15 sind ge­ wöhnlich an der unteren Oberfläche des Rumpfes 11 und der Tragflügel 12 angeordnet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Blasvorrich­ tung 20, welche Hochdruckgas gegen auf irgendeiner oberen Oberfläche des Flugzeugs liegenden Schnee bläst, an verschiedenen Stellen des Flugzeugs ange­ ordnet, wie dem Rumpf 11 einschließlich der Füße der Tragflügel 12 und der Höhenruder 13, der mittleren Bereich der Tragflügel 12 mit Bezug auf die Längs­ richtung und der mittleren Bereiche der Tragflügel 12 mit Bezug auf die Seitenrichtung.
Um der Blasvorrichtung 20 Festigkeit zu verleihen, ist sie vorzugsweisen an Teilen angeordnet, die durch Träger usw. verstärkt sind. Es ist selbstverständ­ lich, daß die Blasvorrichtung 20, die am Fuß der Tragflügel angeordnet ist, an einem leicht aufwärts gerichteten Teil einer Seite des Rumpfes 11 befestigt sein kann, die dem Fuß des Tragflügels 12 zugewandt ist, wie die Struktur der Blasvorrichtung, die bei den Höhenrudern 13 angeordnet ist, wie Fig. 3 zeigt.
Obgleich Fig. 1 zeigt, daß mehrere Blasvorrichtungen 20 an jedem Tragflügel 12 und jedem Höhenruder 13 des Flugzeugs angeordnet sind, hat jedoch Fig. 1 keine begrenzende Wirkung und jede Anzahl der Blasvorrich­ tungen 20 kann an jeder geeigneten Stelle des Flug­ zeugs angeordnet sein.
Zwei unterschiedliche Typen der Struktur der Blasvor­ richtungen 20 sind in Fig. 2 gezeigt. Der eine ist ein Typ mit einer Abdeckung, welche an einer Seite des Rumpfes 11 angelenkt ist, um Düsen 21 abzudecken, aus welchen Hochdruckgas herausgeblasen wird. Die Ab­ deckung wird geschlossen, wenn die Blasvorrichtung 20 nicht in Betrieb ist.
Der andere ist ein Typ, dessen Düsen in den Tragflü­ gel 12 zurückgezogen sind, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Die Öffnung der Abdeckung kann in einem Ausmaß begrenzt sein, daß Düsen 21 freigelegt sind, um das Hochdruckgas herauszublasen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, hat die Blasvorrichtung 20 zumindest eine Düse 21 in L-Form oder I-Form. Weiter­ hin ist die Düse drehbar, um zu ermöglichen, daß das Gas weit gegen den auf irgendeiner Oberfläche des Flugzeugs, wie Tragflügeln 12 und Höhenrudern 13, liegenden Schnee geblasen werden kann. Wie bereits in Bezug auf die Struktur der Blasvorrichtung 20 darge­ legt wurde, sind die Düsen 21 abgedeckt oder zurück­ gezogen in den Rumpf 11 oder in den Tragflügel 12, nachdem der Schneebeseitigungsvorgang beendet ist, um eine glatte Oberfläche des Rumpfes und der Tragflügel zu erhalten.
Bei diesem Ausführungsbeispiel verwendet die Blasvor­ richtung 20, um das Hochdruckgas zu liefern, einen Kompressor (nicht gezeigt), welcher in dem Flugzeug angeordnet ist und von den Maschinen des Flugzeugs angetrieben wird. Jedoch braucht der Kompressor nicht innerhalb des Flugzeugs selbst angeordnet zu sein, da er nur verwendet wird, wenn das Flugzeug nicht fliegt. Der Kompressor kann auf dem Flughafen als ein abnehmbarer stationärer Kompressor ausgebildet sein, der verwendet wird, um Hochdruckgas zu liefern. Der abnehmbare stationäre Kompressor kann von jeder Hoch­ druckquelle getrennt werden, welche gewöhnlich auf einem Flughafen verwendet wird. Dieses Ausführungs­ beispiel mit dem abnehmbaren Kompressor verringert das Gewicht des Flugzeugs und erhöht die Fähigkeit zur Schneeentfernung durch Verwendung eines sehr leistungsstarken Kompressors, welcher zu groß ist, um in einem Flugzeug angeordnet zu werden.
Wenn es zu schneien beginnt und Schnee auf irgendei­ ner oberen Oberfläche des Flugzeugs wie eines Trag­ flügels 12 und eines Höhenruders 13 liegt, oder wenn festgestellt wird, daß Schnee auf einer oberen Ober­ fläche wie einem Tragflügel 12 und einem Höhenruder 13 des Flugzeugs liegt, beginnt die Tätigkeit der Blasvorrichtung 20 in geeigneter Weise unter Berück­ sichtigung des Umstands, daß der Flugplan des Flug­ zeugs eingehalten wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel, bei welchem der Kompres­ sor innerhalb des Flugzeugs selbst angeordnet ist, werden zuerst eine oder zwei der Maschinen 15 auf beiden Seiten gestartet und der Kompressor (nicht ge­ zeigt) im Flugzeug ist in Betrieb. Dann werden die Abdeckungen der Düsen 21 der Blasvorrichtung 20 ge­ öffnet, um sie freizulegen, und die Blasvorrichtung 20 ist bereit zur Arbeit. Nachdem die Abdeckungen vollständig geöffnet sind, um die Düsen 21 freizule­ gen, wird begonnen, Hochdruckgas gegen den Schnee zu blasen, der auf irgendeiner Oberfläche des Flugzeugs wie eines Tragflügels und eines Höhenruders liegt. Die Düse 21 der Blasvorrichtung 20 wird so gedreht, daß die Richtung des geblasenen Gases geändert werden kann, um die von Schnee befreite Fläche zu vergrö­ ßern.
Wenn das Ausmaß des Schneefalls nicht so groß ist, ist das Blasen von Hochdruckgas ausreichend, um den Zweck der Schneeentfernung zu erreichen. Wenn demge­ genüber das Ausmaß des Schneefalls viel größer ist, kann das auszublasende Gas erwärmt werden durch ir­ gendeine Heizvorrichtung, und das Hochdruckgas nimmt eine hohe Temperatur an, um den. Schnee schnell zu schmelzen. In einer bestimmten Zeitdauer des vorbe­ schriebenen Vorgangs wird der auf dem Flugzeug lie­ gende Schnee allmählich geschmolzen und schließlich ist die gesamte Menge des auf dem Flugzeug liegenden Schnees entfernt.
Wenn eine oder zwei der Maschinen 15 auf beiden Sei­ ten verwendet werden, um Hochdruckgas zu erzeugen, kann ein geringerer Energieverbrauch erwartet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel, bei welchem der Kompres­ sor im Flughafen vorbereitet wird, anstatt im Flug­ zeug selbst angeordnet zu sein, wird zuerst ein Aus­ laßrohr des Kompressor eng mit einem Einlaßloch der Blasvorrichtung des Flugzeugs verbunden und der Kom­ pressor (nicht gezeigt) ist in Betrieb. Dann werden die Abdeckungen für die Düsen 21 der Blasvorrichtung 20 geöffnet. Der folgende Vorgang ist derselbe wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel, bei welchem der Kompressor innerhalb des Flugzeugs ange­ ordnet ist, und auf eine Erläuterung wird verzichtet, um eine Wiederholung zu vermeiden.
Bei dem Ausführungsbeispiel, bei welchem der Kompres­ sor im Flughafen vorbereitet wird zusätzlich zu dem im Flugzeug selbst angeordneten Kompressor werden beide vorstehend beschriebenen Schritte gemeinsam ausgeführt.
Nach der Beendigung des Schneeentfernungsvorgangs werden die Düsen 21 abgedeckt oder in den Rumpf 11 oder in den Tragflügel 12 zurückgezogen, um für den Startvorgang bereit zu sein.
Durch die vorstehende Beschreibung ist klargestellt, daß ein am Flugzeug installierter Schneeentferner ge­ mäß der Erfindung die Möglichkeit hat, die vorberei­ tende Tätigkeit für den Start selbst durchzuführen, ohne daß Hilfe von besonders ausgebildeten Schneeent­ fernungsfahrzeugen erforderlich ist, und als Ergebnis wird dem Erfordernis eines reibungslosen Flugverkehrs genügt, der durch strikte Einhaltung des Zeitplans für die Startvorgänge realisiert wird.
Die besonderen Vorteile, die durch den am Flugzeug installierten Schneeentferner nach der Erfindung er­ halten werden, werden nachfolgend dargestellt.
Zuerst kann ein mit einer Blasvorrichtung nach der Erfindung versehenes Flugzeug auf irgendeiner Ober­ fläche wie eines Tragflügels und eines Höhenruders liegenden Schnee selbst und zu jeder Zeit entfernen, mit der Folge der Realisierung eines reibungslosen und ökonomischen Betriebs beim Starten und Landen von Flugzeugen.
Zweitens ist es günstig, da die Blasvorrichtungen ge­ mäß der Erfindung an mehreren Stellen des Flugzeugs einschließlich des Fußes eines Tragflügels, des Fußes eines Höhenruders, des mittleren Bereichs des Trag­ flügels mit Bezug auf die Längsrichtung des mittleren Bereichs des Tragflügels mit Bezug auf die Seiten­ richtung angeordnet werden können, den Schneeentfer­ nungsvorgang durchzuführen, da jedes der vorgenannten Mittel selektiv angewendet werden kann in Abhängig­ keit von seiner Lage.
Drittens kann, da die Blasvorrichtungen gemäß der Er­ findung mit abgedeckten und/oder zurückgezogenen Dü­ sen ausgebildet sein können, der Schneebeseitigungs­ vorgang leicht durchgeführt werden, ohne durch ir­ gendwelche körperlichen Eigenschaften des Flugzeugs, insbesondere dessen Luftwiderstand beeinträchtigt zu werden.
Viertens kann, auszublasendes Hochdruckgas durch ei­ nen im Flughafen vorbereiteten abnehmbaren stationä­ ren Kompressor geliefert werden, und ein leistungs­ stärkerer und wirksamerer Betrieb des Schneebeseiti­ gungsvorgangs kann realisiert werden. Insbesondere dieses Ausführungsbeispiel der Verwendung eines ab­ nehmbaren stationären Kompressors braucht nicht im Flughafen außerhalb der Saison vorbereitet zu werden, um viel offenen Raum für die Wartung zu erhalten, und wie vorstehend beschrieben ist, ist es viel ökonomi­ scher, wenn er von einer anderen Hochdruckquelle ab­ geleitet wird.

Claims (5)

1. An einem Luftfahrzeug installierte Schneebesei­ tigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine Blasvorrichtung zum Blasen von Gas mit ho­ hem Druck gegen auf der Oberfläche des Luftfahr­ zeugs liegenden Schnee, um diesen zu entfernen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Blasvorrichtung an zumindest einem Bereich auf der Oberfläche des Luftfahr­ zeugs enthaltend den Fuß eines Tragflügels, den Fuß eines Höhenruders, den mittleren Bereich des Tragflügels mit Bezug auf die Längsrichtung und den mittleren Bereich des Tragflügels mit Bezug auf die Seitenrichtung angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Blasvorrichtung zumindest eine Düse aufweist, welche drehbar ist und welche bei der Benutzung für die Schneebeseitigung freige­ legt und welche zurückgezogen ist, um eine fla­ che Oberfläche des Luftfahrzeugs zu erhalten.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Blasvorrichtung herauszublasende Gas von ei­ nem in dem Luftfahrzeug angeordneten Kompressor lieferbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Blasvorrichtung herauszublasende Gas von einem auf dem Flughafen bereitgestellten stationären Kompressor lieferbar ist.
DE10053395A 2000-03-03 2000-10-20 An einem Luftfahrzeug installierter Schneeentferner Expired - Fee Related DE10053395B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP00-58987 2000-03-03
JP2000058987A JP2001247095A (ja) 2000-03-03 2000-03-03 除雪装置付き航空機

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10053395A1 true DE10053395A1 (de) 2001-09-13
DE10053395B4 DE10053395B4 (de) 2005-07-21

Family

ID=18579499

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10053395A Expired - Fee Related DE10053395B4 (de) 2000-03-03 2000-10-20 An einem Luftfahrzeug installierter Schneeentferner

Country Status (3)

Country Link
US (1) US6378807B1 (de)
JP (1) JP2001247095A (de)
DE (1) DE10053395B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7997005B2 (en) * 2008-10-15 2011-08-16 The Boeing Company Antenna and blower system to remove precipitation from the antenna

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7661629B2 (en) * 2004-02-20 2010-02-16 The Boeing Company Systems and methods for destabilizing an airfoil vortex
US8016244B2 (en) * 2004-02-20 2011-09-13 The Boeing Company Active systems and methods for controlling an airfoil vortex
US7100875B2 (en) * 2004-02-20 2006-09-05 The Boeing Company Apparatus and method for the control of trailing wake flows
US7686253B2 (en) * 2006-08-10 2010-03-30 The Boeing Company Systems and methods for tracing aircraft vortices
US8449255B2 (en) * 2010-03-21 2013-05-28 Btpatent Llc Wind turbine blade system with air passageway
US20170088254A1 (en) * 2011-03-10 2017-03-30 RuiQing Hong Ultra-High-Pressure Fluid Injection Dynamic Orbit-Transfer System and Method
CN109018374A (zh) * 2018-08-19 2018-12-18 晨龙飞机(荆门)有限公司 一种机翼连续除冰装置

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2328079A (en) * 1941-03-26 1943-08-31 Goodman Jack Means for preventing ice formation on aircraft wings
US2422746A (en) * 1941-09-13 1947-06-24 Patterson Ind Inc Airplane wing deicer
US2396684A (en) * 1942-10-02 1946-03-19 Fred P Chadsey Airplane deicing and engine silencing construction
US3014814A (en) * 1958-11-19 1961-12-26 William C Mcconica Method of de-icing a surface
US4688745A (en) * 1986-01-24 1987-08-25 Rohr Industries, Inc. Swirl anti-ice system
US4895322A (en) * 1987-09-18 1990-01-23 Zieve Peter B Self-contained apparatus for de-icing aircraft surfaces using magnetic pulse energy
US5134266A (en) * 1990-10-26 1992-07-28 Peppard Dennis L Mobile deicing apparatus
US5849099A (en) * 1995-01-18 1998-12-15 Mcguire; Dennis Method for removing coatings from the hulls of vessels using ultra-high pressure water
DE19853354C2 (de) * 1998-07-21 2001-09-06 Manfred Howora Verfahren und Vorrichtung zur Enteisung von Flugzeugen
US6045092A (en) * 1998-08-05 2000-04-04 Fmc Corporation Apparatus and method for deicing aircraft

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7997005B2 (en) * 2008-10-15 2011-08-16 The Boeing Company Antenna and blower system to remove precipitation from the antenna

Also Published As

Publication number Publication date
JP2001247095A (ja) 2001-09-11
DE10053395B4 (de) 2005-07-21
US6378807B1 (en) 2002-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60223439T3 (de) Doppelter Einlass eines Strahltriebwerks
DE602005000328T2 (de) Mehrmotoriges Flugzeug mit Rumpfzugangsschacht für ein Triebwerk
DE3837729A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum reduzieren des stroemungswiderstandes im heckbereich eines fahrzeugs, z. b. eines strassen- oder schienenfahrzeugs oder dergleichen
DE2001334A1 (de) Enteisungsvorrichtung insbesondere fuer Flugzeuge
DE10053395A1 (de) An einem Luftfahrzeug installierter Schneeentferner
DE69315955T2 (de) Flugobjekt
DE1756093B2 (de) Zylindrischer aufbewahrungsbehaelter eines notfallschirms fuer flugzeuge
DE102018004194A1 (de) Automatische Enteisung von Flugzeugunterseiten
DE3508101A1 (de) Hybrid-flugzeug
DE4421139A1 (de) Luftfahrzeug
AT408336B (de) Tragflügelreinigungseinrichtung zum entfernen von mücken od.dgl. von der flügelnase im flug
DE69524761T2 (de) Flugzeug und Verfahren zum Gebrauch
DE702926C (de) Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht an Flugzeugtragfluegeln
DE3213380C2 (de) Einrichtung zum Auftrennen der Kabinendachverglasung von Luftfahrzeugen
DE4310017A1 (de) Transportflugzeug mit stumpfem Heck
EP0547266A1 (de) Defence Fighter (DF 2000) Konfiguration mit definierter Zuordnung von den Triebwerks-Rückeneinläufen seitlich am Rumpf hinter dem Cockpit über dem Flügel mit den Canards als zusätzliche Luftleitflächen für die Triebwerkszuluft
DE19853354C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Enteisung von Flugzeugen
DE2506974A1 (de) Start-, flug- und landehilfen
DE8703071U1 (de) Wischblatt mit Luftumlenkvorrichtung
DE2361210C2 (de) Tragflügelkonstruktion
DE4401781A1 (de) Doppelschwenktragflügel
WO1993019963A1 (de) Bodeneffekt-fahrzeug
DE10254417A1 (de) Rausch Air Safety Traffic System
DE1947237A1 (de) Grossflugzeug fuer den Massenverkehr
DE857158C (de) Insbesondere frei tragend ausgebildeter Bedienungs- bzw. Kampfstand fuer Flugzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8125 Change of the main classification

Ipc: B64D 1504

8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee