DE10053845A1 - Verbesserungen für Siebkästen - Google Patents
Verbesserungen für SiebkästenInfo
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- B07B2201/04—Multiple deck screening devices comprising one or more superimposed screens
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Siebkasten 1, umfassend zumindest ein erstes Sieb 2 mit einem ersten Feld 21, das an den Seiten mittels Spannverbindung zu den Verankerungspunkten 26 an den Siebkastenseiten befestigt ist und einem zweiten Feld 22, das zwischen Querträgern 34, 39 an den Enden mittels Spannverbindung befestigt ist. Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Siebfeld 21 befindet sich am Aufgabeende 11 des Siebkastens und kann um eine Achse gewölbt sein, die längs des Siebkastens verläuft. Es kann kürzer sein als das zweite Siebfeld 22 des ersten Siebes. Es wird auch ein Siebkasten für schwingbare Siebmittel offenbart, wobei der Siebkasten über elastische Aufhängungseinheiten 51, 52 so auf einem Untergestell montiert ist, daß sein Eigengewicht getragen wird, wobei Mittel 7, 76 vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten 1 zu übertragen, wobei die Übertragungsmittel im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen vorhanden sind und kein Siebgut aufbereitet wird. Der Siebkasten 1 kann auf einem Untergestell 6 über elastische Abfederungseinheiten 74 montiert sein, wobei Mittel 7, 76 vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten 1 zu übertragen und wobei der Siebkasten Siebseitenwände 4 umfaßt, die durch Querträger 32 bis 38 miteinander verbunden sind, die an den Siebseitenwänden verschraubt sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Siebkästen.
Siebkästen werden u. a. in Steinbrüchen, Landauffüllungsstätten,
Kohle-, Sand- und Kiesgruben, Baustellen und dergleichen verwen
det, um unterschiedliche Materialien, u. a. Feststoffabfall,
zertrümmertes Gestein, Kohle, Sand, Kies, Abbruchgeröll, Ton,
Torf, Kompost, Schlämme, Asche und Mineralerze zu sieben.
In einer typischen Siebvorrichtung mit einem derartigen Siebka
sten wird das Siebgut zuerst in einen Fülltrichter oberhalb
eines geneigten Rückhaltegitters gegeben, das aus Stäben aus
gehärtetem Stahl besteht und übergroßes Material zurückhält. Das
übergroße Material läßt man normalerweise zu Boden fallen. Das
Material, das durch das Rückhaltegitter fällt, erreicht eine
Fördereinrichtung, wahlweise über ein Grobsiebgitter, und wird
dann aufwärts gefördert und fällt auf das Aufgabe- oder obere
Ende eines geneigten Siebkastens, der nach unten geneigt an
geordnet ist und sich entweder unterhalb der Fördereinrichtung
befindet oder als äußere Erweiterung der Fördereinrichtung vor
gesehen ist. Der Siebkasten enthält ein oder mehrere Siebe, um
das Material in zwei oder mehr Korngrößenanteile zu trennen. Das
Material wird dann aufgehaldet, zu Transporteinrichtungen (die
möglicherweise weitere Fördervorrichtungen umfassen) oder zu
anderen Weiterverarbeitungseinrichtungen verbracht.
Ein Siebkasten einer Maschine mit hoher Durchsatzleistung weist
typischerweise eine nominale Größe von 1,5 × 3,0 m auf; um die
Handhabung der Siebe, die von Zeit zu Zeit wegen Verschleiß oder
Beschädigung ausgewechselt werden müssen, zu erleichtern und um
die Siebe im Siebkasten zu sichern, ist es bekannt, die Siebe in
zwei Felder zu unterteilen, die beide eine Größe von 1,5 × 1,5 m
haben. Solche Siebfelder sind an Querträgern in der Mitte des
Siebkasten befestigt und werden durch einen beweglichen Träger
an jedem Ende des Siebkastens unter Spannung gehalten.
Eine solche Anordnung wurde jahrelang erfolgreich benutzt, doch
wurde jetzt erkannt, daß die konventionelle Anordnung verschie
dene Nachteile aufweist, und es ist dementsprechend die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, einen neuen und verbesserten Siebka
sten bereitzustellen.
Erfindungsgemäß wird ein Siebkasten vorgeschlagen, der ein Sieb
(nachfolgend "erstes Sieb" genannt) mit einem ersten Feld um
faßt, das an den Seiten durch eine Spannverbindung befestigt ist
und einem zweiten Feld, das an einer Stirnwand durch eine Spann
verbindung befestigt ist.
Eine solche Anordnung ist neu und ermöglicht eine gewisse Viel
seitigkeit in der Anordnung der Siebfelder des Siebes, wobei
spezifische Aspekte der Siebkonstruktion ihre eigenen besonderen
Vorteile haben.
Es wird insbesondere bevorzugt, daß das genannte an den Seiten
durch eine Spannverbindung befestigte erste Siebfeld am Auf
gabeende des Siebkastens vorgesehen ist, da bei dieser Konfigu
ration die durch die vorliegende Erfindung erzielten Vorteile am
augenscheinlichsten sind.
In Ausführungen der Erfindung, in denen der genannte Siebkasten
mehr als ein solches Sieb umfaßt, ist es besonders vorteilhaft,
wenn das genannte erste Sieb das obere Sieb des Siebkastens ist,
da auch bei dieser Konfiguration die durch die vorliegende Er
findung erzielten Vorteile am augenfälligsten sind.
Vorzugsweise ist das genannte erste, an den Seiten durch eine
Spannverbindung befestigte erste Siebfeld um eine Achse gewölbt
ist, die längs zum Siebkasten verläuft. Eine solche Anordnung
wird durch eine Spannverbindung zu den Seiten des Siebfeldes
gegenüber einer Spannverbindung zu den Stirnwänden vereinfacht,
und es hat den Vorteil, daß das Siebgut beim Auftreffen auf ein
solches gewölbtes Siebfeld eher auf beide Seiten des Siebkastens
verteilt wird. Da Siebgut eine Tendenz zeigt, sich im mittleren
Bereich dieses Siebfeldes abzusetzen, wird eine gleichmäßige
Materialverteilung über die Siebbreite unterstützt, wodurch eine
erhöhte Siebleistung erzielt wird.
In bevorzugten Ausführungen der Erfindung ist das erste Feld des
ersten Siebes kürzer (gemessen längs des Siebkastens) als das
zweite Feld des ersten Siebes. Wir haben bemerkt, daß die Haupt
ursache von Schäden oder Verschleiß des Siebes oder der Siebe
des Siebkastens der Aufprall des Siebguts ist, wenn es von einer
Fördereinrichtung auf das Sieb fällt. Daher ist das Aufgabeende
des ersten Siebes am stärksten betroffent. Die Verwendung dieser
besonderen Kombination von bevorzugten frei wählbaren Merkmalen
bietet wirtschaftliche Vorteile, die darin bestehen, daß das
erste Feld des Siebes unabhängig vom zweiten ausgetauscht werden
kann, und, da es (für eine gegebene Siebkastengröße) kürzer als
das zweite Siebfeld und deshalb kürzer als bisher bekannte Sieb
felder ist, daß es leichter und kostengünstiger sein kann. Eine
geeignete Größenordnung des mittels Spannverbindung an den Sei
ten befestigten Siebfeldes liegt bei einem Drittel der Gesamt
länge des ersten Siebes, wobei in einer besonders bevorzugten
Ausführung dessen Länge etwa ein Viertel der Gesamtlänge des
oberen Siebes beträgt. Der größte Teil der Aufprallschäden fin
det in diesem Viertel der Sieblänge statt, und die Verwendung
dieser Kombination von Merkmalen verbessert daher die Wartungs
effizienz.
Um Verformungen für das erste Sieb und eine daraus sich ergeben
de Durchbiegung zu begrenzen, ist es vorteilhaft, das erste Sieb
durch Querträger abzustützen, die an den Siebseitenwänden be
festigt sind.
Vorteilhafterweise wird das genannte erste Sieb durch Querträger
abgestützt, die ein geschweißtes Gitter umfassen, das so ausge
führt ist, daß es das genannte erste Feld des ersten Siebes
trägt und zumindest einen mittleren Querträger und zumindest
einen mittleren Siebkastenrahmenlängsträger umfaßt. Die Verwen
dung eines solchen geschweißten Gitters trägt sehr zur Verlänge
rung der nutzbaren Lebensdauer des ersten Feldes des ersten
Siebes bei. Ferner kann der oder jeder der Querträger dieses
Gitters gebogen sein, um dem Siebfeld eine Wölbung zu geben,
sofern dies gewünscht ist.
In den bevorzugtesten Ausführungen der Erfindung ist der Siebka
sten elastisch an einem Untergestell montiert, und es sind Mit
tel vorgesehen, um den Siebkasten in Schwingung zu versetzen.
Schwingsiebe sind als solche bekannt und haben gegenüber den
festen Sieben den Vorteil, daß sie einen viel größeren Maximal
durchsatz (Tonnen/Stunde) für eine bestimmte Siebgröße ermögli
chen.
Vorzugsweise ist der Siebkasten so auf dem Untergestell mon
tiert, daß sein Eigengewicht durch elastische Aufhängungsglieder
getragen wird, wobei Mittel zur Übertragung von Schwingungs
kräften auf den Siebkasten vorgesehen sind, die im wesentlichen
unbelastet sind, wenn keine Schwingungen erzeugt werden und kein
Siebgut aufbereitet wird. Dadurch können leichtere Elemente zur
Schwingungensübertragung verwendet werden, als ansonsten möglich
wäre, was wiederum Gewichts-, Werkstoff- und Kostenersparnisse
zur Folge hat, und es vereinfacht die Dämpfung der Reaktions
schwingungen, die auf den Untergestell und die übrige Vorrich
tung einwirken.
Dieses Merkmal ist tatsächlich von besonderer praktischer Bedeu
tung, und zwar unabhängig davon, ob ein mittels Spannverbindung
an den Seiten befestigtes erstes Siebfeld vorhanden ist oder
nicht und es wird davon ausgegangen, daß es sich um eine Neuheit
handelt. Dementsprechend wird gemäß dem zweiten Aspekt der vor
liegenden Erfindung ein Siebkasten für schwingbare Siebmittel
bereitgestellt, wobei der Siebkasten mittels elastischer Auf
hängungseinheiten derart am Untergestell montiert ist, daß sein
Eigengewicht getragen wird und wobei Mittel vorgesehen sind, um
Schwingungskräfte auf den Siebkasten zu übertragen, wobei diese
Übertragungsmittel im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine
Schwingungen erzeugt werden und wenn kein Siebgut aufbereitet
wird.
In den vorteilhaftesten Ausführungen der vorliegenden Erfindung
sind der Siebkasten und die Siebseitenwände durch Querträger
miteinander verbunden, die mit den Seitenwänden verschraubt
sind. Solche Querträger sind nützlich, um Siebfelder während des
Betriebs des Siebkastens abzustützen. Es ist bekannt, Querträger
vorzusehen, die an den Siebseitenwänden angeschweißt sind. Ver
schraubungen, insbesondere sog. "huck"-Verschraubungen, die als
besonders vorteilhaft angesehen werden, bieten bestimmte Vortei
le gegenüber dem Schweißen. Wenn ein Siebkasten hergestellt
wird, indem Querträger zwischen einem Paar von Siebseitenwänden
eingeschweißt werden, entstehen unvermeidbar bestimmte Belastun
gen im Gerüst des Siebkastens. Die konstante Schwingung, der der
Siebkasten im Betrieb ausgesetzt ist, erhöht diese Belastungen
noch mit dem Ergebnis, daß der Siebkasten Ermüdungsbruch zeigt
und sich Risse ausbilden. Die Verwendung von Schrauben zur Be
festigung des Siebkastens vermindert diese Nachteile.
Auch diesem Merkmal wird große praktische Bedeutung beigemessen,
und gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Siebkasten vorgeschlagen, der an einem Untergestell mittels
elastischer Aufhängungseinheiten montiert ist, wobei Mittel
vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten zu
übertragen, wobei der Siebkasten Siebseitenwände umfaßt, die
durch Querträger miteinander verbunden sind, die an den Seiten
wänden angeschraubt sind.
Vorzugsweise umfassen die Mittel zur Übertragung der Schwin
gungskräfte auf den Siebkasten eine Exzenterwelle, die quer zum
Untergestell und zum Siebkasten verläuft sowie Mittel zum An
trieb dieser Welle. Dadurch können sehr einfache und robuste
Mittel zur Übertragung der erforderlichen Schwingungskräfte
bereitgestellt werden.
Eine solche Welle trägt vorzugsweise beiderseits des Siebkastens
ein asymmetrisches Ausgleichsschwungrad. Dies hilft, die Schwin
gungsreaktionskräfte, die zum Untergestell und daher auch zur
übrigen Vorrichtung weitergeleitet werden, zu verringern.
Vorzugsweise sind die Mittel zur Übertragung der Schwingungen
elastisch am Untergestell montiert. Diese Maßnahme kann eben
falls dazu beitragen, die Vibration des Untergestells zu redu
zieren.
In vorteilhafter Ausgestaltung wird die Schwingungen übertragen
de Welle in einem Lager gehalten, das über Elastomerblöcke ela
stisch am Untergestell montiert ist. Die Verwendung solcher
Elastomerblöcke unterstützt die Dämpfung von Schwingungen, die
an das Untergestell geleitet werden.
Es ist beabsichtigt, einen erfindungsgemäßen Siebkasten auf eine
Weise montiert zu verwenden, daß er von seinem Aufgabeende zu
seinem Austragsende schräg nach unten geneigt ist. So kann das
Siebgut mit Hilfe der natürlichen Schwerkraft durch den Siebka
sten fallen.
Vorteilhafterweise sind Mittel vorgesehen, um den Winkel dieser
Neigung zu verändern. Die Neigung kann dadurch wie gewünscht
eingestellt werden, um einen optimalen Durchsatz verschiedener
Korngrößen oder Arten von Siebgut zu erzielen.
In diesen erfindungsgemäßen Ausführungen ist es vorteilhaft, daß
jede Seitenwand des Siebkastens Aufhängungshalterungen aufweist,
die sich jeweils in der Nähe des Aufgabeendes und des Austrag
sendes des Siebkastens befinden, wobei jede dieser Halterungen
so angeordnet ist, daß sie den Siebkasten gegen Arbeitsbewegun
gen entlang einer Arbeitsachse abstützt, die gegenüber einer
fiktiven Linie geneigt ist, die die Aufhängungshalterungen an
dieser jeweiligen Seite des Siebkastens verbindet, wobei der
spitze Winkel zwischen der fiktiven Linie und der Arbeitsachse
des Austragsendes kleiner ist als der spitze Winkel zwischen
dieser Linie und der Arbeitsachse des Aufgabeendes. Dies fördert
eine gute Unterstützung des Eigengewichts des Siebkastens durch
die Aufhängungen, die sich auf diese Aufhängungshalterungen
stützen.
Der Siebkasten ist vorzugsweise kippbar zwischen einem ersten
Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen der Einheiten des
Aufgabeendes im wesentlichen vertikal sind, und einem zweiten
Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen der Einheiten des
Austragsendes im wesentlichen vertikal sind.
In vorteilhafter Ausführung ist der genannte Siebkasten ein
mehrdeckiger Siebkasten, wobei darin zumindest ein unteres Sieb
unterhalb des ersten Siebes vorgesehen ist. Dies ermöglicht das
Sieben von Materialien, die dem Siebkasten zugeführt werden, in
zumindest drei verschiedene Größenklassen. Das untere Sieb kann
in der gleichen Art ausgeführt sein, sofern dies gewünscht ist,
oder aber vollständig an den Stirnwänden durch Spannverbindung
befestigt sein.
Eine bevorzugte Ausführung wird nachfolgend nur beispielhaft
anhand der beiliegenden Diagramme beschrieben, wobei:
Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht von oben und
vom Austragsende aus ist, die einen erfindungs
gemäßen Siebkasten zeigt, wobei der Siebkasten
auf einem Untergestell montiert ist;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemä
ßen Siebkastens nach Fig. 1 von oben, vom Aus
tragsende aus und von einer Seite ist;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Siebkastens von
Fig. 1 von unten, vom Aufgabeende aus und von
der anderen Seite ist;
Fig. 4a
und 4b Seitenriße der anderen Seite des Siebkastens von
Fig. 1 sind; und
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4a
zeigt, der auch das Untergestell darstellt.
In den Zeichnungen umfaßt ein Siebkasten 1 ein erstes Sieb 2 mit
einem ersten Feld 21, das mittels Spannverbindung an den Seiten
befestigt ist und ein zweites Feld 22, das an den Stirnwänden
mittels Spannverbindung befestigt ist. Die Siebfelder sind in
den. Fig. 4a und 4b zu sehen.
Die dargestellte Ausführung des Siebkastens ist ein mehrdeckiger
Siebkasten, wobei sich ein unteres Sieb 23 unterhalb des ersten
Siebes 21, 22 befindet. Das ermöglicht die Trennung von Materi
al. das dem Siebkasten zugeführt wird, in zumindest drei ver
schiedene Größenklassen. Das untere Sieb 23 kann in der gleichen
Art ausgeführt sein, wenn gewünscht, oder aber vollständig an
der Stirnseite mittels Spannverbindung befestigt sein und entwe
der als einzelnes Siebfeld oder, wie dargestellt, als Zweifel
dersieb 24, 25 ausgeführt sein.
Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Sieb
feld 21 befindet sich am Aufgabeende 11 des Siebkastens 1, da
bei dieser Konfiguration die durch die vorliegende Erfindung
erzielten Vorteile am augenscheinlichsten sind. Eine Spannver
bindung zu den Seiten erfolgt in geeigneter Weise, indem die
Seiten des ersten Siebfeldes 21 an den Verankerungspunkten 26
befestigt werden.
Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Sieb
feld 21 ist kürzer (gemessen längs des Siebkastens 1) als das
zweite Feld 22 des ersten Siebes. Die Hauptursache von Schäden
oder Verschleiß am ersten Sieb eines Siebkastens ist der Auf
prall des Siebguts, wenn es von einer Fördereinrichtung auf das
erste Sieb fällt. Daher ist das Aufgabeende des ersten Siebes am
stärksten betroffen. Die Verwendung eines kurzen ersten Sieb
feldes am Aufgabeende bietet wirtschaftliche Vorteile, denn das
erste Siebfeld kann unabhängig vom zweiten ausgewechselt werden,
und, da es (für eine gegebene Siebkastengröße) kürzer als das
zweite Siebfeld und deshalb kürzer als bisher bekannte Sieb
felder ist, kann es leichter und kostengünstiger sein. Eine
geeignete Größenordnung des mittels Spannverbindung an den Sei
ten befestigten Siebfeldes liegt bei etwa einem Viertel der
Gesamtlänge des oberen Siebes, da in diesem Viertel der Sieblän
ge der größte Teil der Aufprallschäden entsteht.
Um Verformungen der ersten Siebfelder 21, 22 und eine daraus
folgende Durchbiegung zu begrenzen, werden sie durch Querträger
31 bis 39 abgestützt, die an den Siebseitenwänden 4 befestigt
sind. Das Aufgabeendefeld 24 des unteren Siebes 23 wird von den
Querträgern 40 bis 43 gehalten und das Austragsendefeld 25 des
unteren Siebes 23 von den Querträgern 44 bis 47.
Abgesehen von der Tatsache, daß diese Querträger an den Sieb
seitenwänden angeschraubt sind, ist die Anordnung des in Fig.
4a dargestellten unteren Siebes eine konventionelle. Das Auf
gabeendefeld 24 des unteren Siebes ist zwischen den Querträgern
40 und 43 an den Enden mittels Spannverbindung befestigt, wäh
rend das Austragsendefeld 25 des unteren Siebes zwischen den
Querträgern 44 und 47 an den Enden mittels Spannverbindung be
festigt ist. Diese Siebfelder werden jeweils durch Zwischenquer
träger 41, 42 bzw. 45, 46 abgestützt. Diese Zwischenquerträger
befinden sich oberhalb der Ebenen, die die jeweiligen Spann
verbindungsglieder enthalten, so daß die zwei Siebfelder jeweils
in einer Wölbung um eine Querachse unter Spannung gehalten wer
den. Dadurch wird gewährleistet, daß die Siebfelder straff ge
spannt und gut abgestützt werden, um eine hohe Lebensdauer und
eine effektive Absiebung zu erreichen. Das Austragsendefeld 22
des ersten Siebes 2 wird in gleicher Weise mittels Spannverbin
dung an den Enden zwischen den Querträgern 34 und 39 und über
die Zwischenquerträger 35 bis 38 gehalten, wobei diese auch so
angeordnet sind, daß das Austragsendefeld 22 des ersten Siebes
2 in einer Wölbung um eine Querachse unter Spannung gehalten
wird.
Die Querträger 31 bis 33 sind zu einem Gitter 3 verschweißt, das
dazu dient, das erste mittels Spannverbindung an den Seiten
befestigte Siebfeld 21 des ersten Siebes abzustützen. Das Gitter
3 umfaßt zumindest einen mittleren Querträger und zumindest
einen mittleren Siebkastenrahmenlängsträger. Die Verwendung
eines solchen geschweißten Gitters trägt sehr zur Verlängerung
der nutzbaren Lebensdauer dieses ersten Feldes des ersten Siebes
bei. Die oberen Ränder der Querträger 31 bis 33 dieses Gitters
3 sind gebogen, um dem ersten Siebfeld 21 eine Wölbung zu geben,
da es an den Seiten des Siebkastens eingespannt ist.
Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Sieb
feld 21 ist auf diese Weise um eine Achse, die längs des Siebka
stens 1 verläuft, gewölbt. Eine solche Anordnung wird dadurch
möglich, daß das Siebfeld mittels Spannverbindung an den Seiten
befestigt ist anstatt es an den Enden mittels Spannverbindung zu
befestigen, und es hat den Vorteil, daß, wenn Siebgut auf ein
solches gewölbtes Siebfeld fällt, dieses eher auf beide Seiten
des Siebkastens verteilt wird, wodurch auf natürliche Weise eine
gleichmäßige Materialverteilung über die Siebbreite unterstützt
wird, was wiederum zu einer erhöhten Siebleistung führt.
Der Siebkasten 1 ist elastisch mittels vier Aufhängungseinheiten
5 auf einem Untergestell 6 montiert, und es sind Mittel 7 vor
gesehen, um diesen Siebkasten in Schwingung zu versetzen.
Schwingsiebe an sich sind bekannt und haben den Vorteil gegen
über festen Sieben, daß sie einen viel größeren Maximaldurchsatz
(Tonnen/Stunde) für eine bestimmte Siebgröße ermöglichen.
In der dargestellen Ausführung ist der Siebkasten 1 so auf dem
Untergestell 6 montiert, daß sein Eigengewicht durch elastische
Aufhängungseinheiten getragen wird, wobei die Mittel 6 zur Über
tragung von Schwingungskräften auf den Siebkasten im wesentli
chen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen erzeugt werden und
kein Siebgut aufbereitet wird. Dadurch können leichtere Elemente
zur Schwingungsübertragung verwendet werden, als ansonsten mög
lich wäre, was wiederum Gewichts-, Werkstoff- und Kostenerspar
nisse zur Folge hat, und es vereinfacht die Dämpfung der Re
aktionsschwingungen, die auf den Untergestell und die übrige
Vorrichtung einwirken.
Dieses Merkmal bildet den zweiten Aspekt der vorliegenden Erfin
dung und sieht einen Siebkasten 1 für schwingbare Siebmittel
vor, wobei der Siebkasten 1 mittels elastischer Aufhängungsein
heiten 5 derart am Untergestell 6 montiert ist, daß sein Eigen
gewicht getragen wird, und wobei Mittel 7 vorgesehen sind, um
Schwingungskräfte auf den Siebkasten 1 zu übertragen, wobei
diese Übertragungsmittel im wesentlichen unbelastet sind, wenn
keine Schwingungen vorhanden sind und kein Siebgut aufbereitet
wird.
Die Mittel 7 zur Übertragung von Schwingungskräften auf den
genannten Siebkasten 1 umfassen eine Welle 71, die quer zum
Untergestell 6 und zum Siebkasten 1 verläuft, und jeweils in
Lagern 72, 73 gehalten wird, die am Untergestell 6 und den Sieb
seitenwänden 4 montiert sind. Die die Welle 71 haltenden Lager 72
sind elastisch am Untergestell 6 über Elastomerblöcke 74 mon
tiert, um die Übertragung von Schwingungen auf das Untergestell
zu verringern. Eine Riemenscheibe 75 ist vorgesehen, um die
Welle in Rotation zu versetzen.
Die Welle 71 ist exzentrisch, so daß die Achse an den Lagern 73
am Siebkasten um einige Millimeter von der Achse an den Lagern
72 am Untergestell versetzt ist. Eine Versetzung von 3 mm ergibt
eine Schwingungsamplitude von 6 mm, was für die meisten Zwecke
als geeignet angesehen wird. Die Welle trägt beiderseits des
Siebkastens 1 ein asymmetrisches Ausgleichsschwungrad 76, um die
Reaktionsschwingungskräfte, die zum Untergestell und daher auch
zur übrigen Vorrichtung weitergeleitet werden, zu verringern.
Innerhalb des Siebkastens ist die Exzenterwelle 71 von einem
Gehäuse 77 umgeben, um sie vor dem Siebgut zu schützen. Das
Gehäuse 77 ist an den Siebseitenwänden 4 verschraubt.
In der dargestellten erfindungsgemäßen Ausführung umfaßt der
Siebkasten 1 Siebseitenwände 4, die durch Querträger 31 bis 39
und 40 bis 47 miteinder verbunden sind, die an den Siebseiten
wänden "huck-verschraubt" sind.
Nach dem zuvor Gesagten stellt die vorliegende Erfindung einen
Siebkasten 1 bereit, der auf einem Untergestell 6 über elasti
sche Aufhängungseinheiten 5 montiert ist, wobei Mittel 7 zur
Übertragung von Schwingungskräften auf den Siebkasten 1 vor
gesehen sind und wobei der Siebkasten 1 Siebseitenwände 4 um
faßt, die durch Querträger 31 bis 47 miteinander verbunden sind,
die mit den Siebseitenwänden 4 verschraubt sind.
Es ist beabsichtigt, einen erfindungsgemäßen Siebkasten so mon
tiert zu verwenden, daß er von seinem Aufgabeende 11 zu seinem
Austragsende 12 schräg nach unten geneigt ist. Dadurch kann das
Siebgut mit Hilfe der natürlichen Schwerkraft durch den Siebka
sten fallen.
Es sind (nicht dargestellte) Mittel zur Veränderung des Nei
gungswinkels vorgesehen, die als solche aber bekannt sind. Die
Neigung kann dadurch nach Wunsch eingestellt werden, um einen
optimalen Durchsatz verschiedener Korngrößen oder Arten von
Siebgut zu erzielen.
Jede Seitenwand des Siebkastens trägt Aufhängungshalterungen 51,
52, die sich jeweils in der Nähe des Aufgabeendes 11 und des
Austragsendes 12 befinden, wobei jede dieser Halterungen so
angeordnet ist, daß sie den Siebkasten gegen Arbeitsbewegungen
entlang einer Arbeitsachse 53, 54 abstützt, die gegenüber einer
fiktiven Linie 55 geneigt ist, die die Aufhängungshalterungen an
dieser jeweiligen Seite des Siebkastens verbindet. Der spitze
Winkel β zwischen der fiktiven Linie 55 und der Arbeitsachse 54
des Austragsendes ist dabei kleiner als der spitze Winkel α
zwischen dieser Linie und der Arbeitsachse 53 des Aufgabeendes.
Dadurch kann das Eigengewicht des Siebkastens gut von den Auf
hängungseinheiten getragen werden, die sich auf diese Aufhän
gungshalterungen stützen, und es ist besonders vorteilhaft, wenn
die Neigung des Siebkastens 1 veränderlich ist.
Der Siebkasten kann beispielsweise kippbar zwischen einem ersten
Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen der Aufhängungshalte
rungen 51 des Aufgabeendes im wesentlichen vertikal sind, und
einem zweiten Neigungswinkel sein, bei dem die Arbeitsachsen der
Aufhängungshalterungen 52 des Austragsendes im wesentlichen
vertikal sind.
Wie in Fig. 4b zu sehen ist, kann die Neigung des Aufgabeende
feldes 24 des unteren Siebes 23 verändert werden, z. B. um 3°,
indem das Aufgabeende dieses Feldes angehoben wird. Manchmal ist
es wünschenswert, die Neigung des Aufgabeendefeldes eines Siebes
zu erhöhen, sei es um das Zerschneiden des Siebguts zu fördern,
wenn dieses Feld als Harfensieb anstatt als Maschensieb ausge
bildet ist, oder einfach um das Siebgut schneller vorwärts zu
bewegen, während das zweite Feld weniger steil abfällt, um eine
bessere Klassierung des Siebguts zu ermöglichen.
1
Siebkasten
2
erstes Sieb
3
Gitter, das das erste Siebfeld am Aufgabeende abstützt
4
Siebseitenwand
5
Aufhängungseinheit
6
Untergestell
7
Schwingungserzeuger
11
Aufgabeende
12
Austragsende
21
Siebfeld des ersten Siebes am Aufgabeende
22
Siebfeld des ersten Siebes am Austragsende
23
unteres Sieb
24
Siebfeld des unteren Siebes am Aufgabeende
25
Siebfeld des unteren Siebes am Austragsende
26
Verankerungspunkt für die Seitenbefestigung
30
Längsträger des Gitters
31
Querträger des Gitters
32
mittlerer Querträger des Gitters
33
Querträger des Gitters
34
Enden-Spannverbindungsquerträger für das erste Sieb am
Austragsende
35
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus
tragsende
36
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus
tragsende
37
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus
tragsende
38
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus
tragsende
39
Enden-Spannverbindungsquerträger für das erste Sieb am
Austragsende
40
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am
Aufgabeende
41
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Aufgabeende
42
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Aufgabeende
43
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am
Aufgabeende
44
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am
Austragsende
45
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Austragsende
46
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Austragsende
47
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am
Aufgabeende
51
Aufhängungseinheit am Aufgabeende
52
Aufhängungseinheit am Austragsende
53
Achse der Aufhängungseinheit am Aufgabeende
54
Achse der Aufhängungseinheit am Austragsende
71
Welle
72
Lager am Untergestell
73
Lager am Siebkasten
74
Elastomerblöcke
75
Riemenscheibe
75
Schwungrad
77
Wellengehäuse
Claims (21)
1. Siebkasten (1), umfassend ein Sieb (2) (nachfolgend erstes
Sieb" genannt) mit einem ersten Feld (21), das an den Sei
ten durch eine Spannverbindung befestigt ist und einem
zweiten Feld (22), das an einer Stirnwand durch eine Spann
verbindung befestigt ist.
2. Siebkasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das an den Seiten durch eine Spannverbindung befestigte
erste Feld (21) des ersten Siebes am Aufgabeende (11) des
Siebkastens vorgesehen ist.
3. Siebkasten nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste, an den Seiten über eine Spannverbindung
befestigte erste Siebfeld (21) um eine Achse gewölbt ist,
die längs des Siebkastens (1) verläuft.
4. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Feld (21) des ersten Siebes kürzer ist als
das zweite Feld (22) des ersten Siebes.
5. Siebkasten nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Feld (21) des ersten Siebes (2) weniger als
ein Drittel der Gesamtlänge des ersten Siebes ausmacht.
6. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Sieb (2) durch Querträger(31 bis 38) gehalten
wird, die an den Siebseitenwänden (4) befestigt sind.
7. Siebkasten nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das genannte erste Sieb (2) durch Querträger gehalten
wird, die ein geschweißtes Gitter (30, 31, 32, 33) umfas
sen, das so ausgeführt ist, daß es das genannte erste Feld
(21) des ersten Siebes (2) trägt und zumindest einen mitt
leren Querträger (32) und zumindest einen mittleren Siebka
stenrahmenlängsträger umfaßt.
8. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebkasten (1) über eine Federung (5) auf einem
Untergestell (6) montiert ist und Mittel (7) vorgesehen
sind, um den Siebkasten in Schwingung zu versetzen.
9. Siebkasten nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebkasten auf eine Weise auf dem Untergestell
montiert ist, daß sein Eigengewicht durch elastische Auf
hängungsglieder (5) getragen wird und wobei die Mittel (7)
zur Übertragung von Schwingungskräften auf den Siebkasten
(1) im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingun
gen erzeugt werden und kein Siebgut aufbereitet wird.
10. Siebkasten für schwingbare Siebmittel,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebkasten (1) mittels elastischer Aufhängungsein
heiten (5) derart am Untergestell (6) montiert ist, daß
sein Eigengewicht getragen wird und wobei Mittel (7) vor
gesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten zu
übertragen, wobei diese Übertragungsmittel im wesentlichen
unbelastet sind, wenn keine Schwingungen erzeugt werden und
kein Siebgut aufbereitet wird.
11. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebkasten Siebseitenwände (4) umfaßt, die durch
Querträger (31 bis 38) miteinander verbunden sind, die an
den Siebseitenwänden angeschraubt sind.
12. Siebkasten, der an einem Untergestell mittels elastischer
Aufhängungseinheiten (5) montiert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (7) vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf
den Siebkasten (1) zu übertragen, wobei der Siebkasten
Siebseitenwände (4) umfaßt, die durch Querträger (31 bis
38) miteinander verbunden sind, die an den Siebseitenwänden
angeschraubt sind.
13. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Übertragung von Schwingungskräften auf
den Siebkasten eine Exzenterwelle (71), die quer zum Unter
gestell (6) und zum Siebkasten (1) verläuft, sowie Mittel
(75) zum Antrieb dieser Welle umfaßen.
14. Siebkasten nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Welle (71) beiderseits des Siebkastens ein
asymmetrisches Ausgleichsschwungrad (76) trägt.
15. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Übertragung der Schwingungen elastisch
am Untergestell montiert sind.
16. Siebkasten nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungen übertragende Welle (71) von einem
Lager gehalten wird, das über Elastomerblöcke (74) ela
stisch am Untergestell (6) montiert ist.
17. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebkasten so montiert ist, daß er von einem Auf
gabeende (11) zu einem Austragsende (12) schräg nach unten
geneigt ist.
18. Siebkasten nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel vorgesehen sind, um den Neigungswinkel zu ver
ändern.
19. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 16 und nach einem
der Ansprüche 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Seite des Siebkastens (1) Aufhängungshalterungen
(51, 52) aufweist, die sich jeweils in der Nähe des Auf
gabeendes (11) und des Austragsendes (12) befinden, wobei
jede dieser Halterungen so angeordnet ist, daß sie den
Siebkasten gegen Arbeitsbewegungen entlang einer Arbeits
achse (53, 54) abstützt, die gegenüber einer fiktiven Linie
(55) geneigt ist, welche die Aufhängungshalterungen an der
jeweiligen Seite des Siebkastens verbindet und wobei der
spitze Winkel (β) zwischen der fiktiven Linie (55) und der
Arbeitsachse (54) des Austragsendes kleiner ist als der
spitze Winkel (α) zwischen dieser Linie (55) und der Ar
beitsachse (53) des Aufgabeendes.
20. Siebkasten nach den Ansprüchen 18 und 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebkasten (1) kippbar ist zwischen einem ersten
Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen (53) der Auf
gabeende-Einheiten (51) im wesentlichen vertikal sind, und
einem zweiten Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen
(54) der Austragsende-Einheiten (52) im wesentlichen verti
kal sind.
21. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der genannte Siebkasten (1) ein mehrdeckiger Siebkasten
ist und zumindest ein unteres Sieb (23) umfaßt, das un
terhalb des ersten Siebes (2) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GBGB9925417.9A GB9925417D0 (en) | 1999-10-28 | 1999-10-28 | Improvements relating to screenboxes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10053845A1 true DE10053845A1 (de) | 2001-07-12 |
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ID=10863475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10053845A Withdrawn DE10053845A1 (de) | 1999-10-28 | 2000-10-30 | Verbesserungen für Siebkästen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| GB (2) | GB9925417D0 (de) |
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2000
- 2000-10-18 GB GB0025524A patent/GB2356364A/en not_active Withdrawn
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