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DE10053845A1 - Verbesserungen für Siebkästen - Google Patents

Verbesserungen für Siebkästen

Info

Publication number
DE10053845A1
DE10053845A1 DE10053845A DE10053845A DE10053845A1 DE 10053845 A1 DE10053845 A1 DE 10053845A1 DE 10053845 A DE10053845 A DE 10053845A DE 10053845 A DE10053845 A DE 10053845A DE 10053845 A1 DE10053845 A1 DE 10053845A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
screen
box
sieve box
field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10053845A
Other languages
English (en)
Inventor
Neill Suitor
Daniel James Mccusker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Powerscreen International Distribution Ltd
Original Assignee
Powerscreen International Distribution Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Powerscreen International Distribution Ltd filed Critical Powerscreen International Distribution Ltd
Publication of DE10053845A1 publication Critical patent/DE10053845A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48Stretching devices for screens
    • B07B1/49Stretching devices for screens stretching more than one screen or screen section by the same or different stretching means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B2201/00Details applicable to machines for screening using sieves or gratings
    • B07B2201/04Multiple deck screening devices comprising one or more superimposed screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Siebkasten 1, umfassend zumindest ein erstes Sieb 2 mit einem ersten Feld 21, das an den Seiten mittels Spannverbindung zu den Verankerungspunkten 26 an den Siebkastenseiten befestigt ist und einem zweiten Feld 22, das zwischen Querträgern 34, 39 an den Enden mittels Spannverbindung befestigt ist. Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Siebfeld 21 befindet sich am Aufgabeende 11 des Siebkastens und kann um eine Achse gewölbt sein, die längs des Siebkastens verläuft. Es kann kürzer sein als das zweite Siebfeld 22 des ersten Siebes. Es wird auch ein Siebkasten für schwingbare Siebmittel offenbart, wobei der Siebkasten über elastische Aufhängungseinheiten 51, 52 so auf einem Untergestell montiert ist, daß sein Eigengewicht getragen wird, wobei Mittel 7, 76 vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten 1 zu übertragen, wobei die Übertragungsmittel im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen vorhanden sind und kein Siebgut aufbereitet wird. Der Siebkasten 1 kann auf einem Untergestell 6 über elastische Abfederungseinheiten 74 montiert sein, wobei Mittel 7, 76 vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten 1 zu übertragen und wobei der Siebkasten Siebseitenwände 4 umfaßt, die durch Querträger 32 bis 38 miteinander verbunden sind, die an den Siebseitenwänden verschraubt sind.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Siebkästen.
Siebkästen werden u. a. in Steinbrüchen, Landauffüllungsstätten, Kohle-, Sand- und Kiesgruben, Baustellen und dergleichen verwen­ det, um unterschiedliche Materialien, u. a. Feststoffabfall, zertrümmertes Gestein, Kohle, Sand, Kies, Abbruchgeröll, Ton, Torf, Kompost, Schlämme, Asche und Mineralerze zu sieben.
In einer typischen Siebvorrichtung mit einem derartigen Siebka­ sten wird das Siebgut zuerst in einen Fülltrichter oberhalb eines geneigten Rückhaltegitters gegeben, das aus Stäben aus gehärtetem Stahl besteht und übergroßes Material zurückhält. Das übergroße Material läßt man normalerweise zu Boden fallen. Das Material, das durch das Rückhaltegitter fällt, erreicht eine Fördereinrichtung, wahlweise über ein Grobsiebgitter, und wird dann aufwärts gefördert und fällt auf das Aufgabe- oder obere Ende eines geneigten Siebkastens, der nach unten geneigt an­ geordnet ist und sich entweder unterhalb der Fördereinrichtung befindet oder als äußere Erweiterung der Fördereinrichtung vor­ gesehen ist. Der Siebkasten enthält ein oder mehrere Siebe, um das Material in zwei oder mehr Korngrößenanteile zu trennen. Das Material wird dann aufgehaldet, zu Transporteinrichtungen (die möglicherweise weitere Fördervorrichtungen umfassen) oder zu anderen Weiterverarbeitungseinrichtungen verbracht.
Ein Siebkasten einer Maschine mit hoher Durchsatzleistung weist typischerweise eine nominale Größe von 1,5 × 3,0 m auf; um die Handhabung der Siebe, die von Zeit zu Zeit wegen Verschleiß oder Beschädigung ausgewechselt werden müssen, zu erleichtern und um die Siebe im Siebkasten zu sichern, ist es bekannt, die Siebe in zwei Felder zu unterteilen, die beide eine Größe von 1,5 × 1,5 m haben. Solche Siebfelder sind an Querträgern in der Mitte des Siebkasten befestigt und werden durch einen beweglichen Träger an jedem Ende des Siebkastens unter Spannung gehalten.
Eine solche Anordnung wurde jahrelang erfolgreich benutzt, doch wurde jetzt erkannt, daß die konventionelle Anordnung verschie­ dene Nachteile aufweist, und es ist dementsprechend die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen neuen und verbesserten Siebka­ sten bereitzustellen.
Erfindungsgemäß wird ein Siebkasten vorgeschlagen, der ein Sieb (nachfolgend "erstes Sieb" genannt) mit einem ersten Feld um­ faßt, das an den Seiten durch eine Spannverbindung befestigt ist und einem zweiten Feld, das an einer Stirnwand durch eine Spann­ verbindung befestigt ist.
Eine solche Anordnung ist neu und ermöglicht eine gewisse Viel­ seitigkeit in der Anordnung der Siebfelder des Siebes, wobei spezifische Aspekte der Siebkonstruktion ihre eigenen besonderen Vorteile haben.
Es wird insbesondere bevorzugt, daß das genannte an den Seiten durch eine Spannverbindung befestigte erste Siebfeld am Auf­ gabeende des Siebkastens vorgesehen ist, da bei dieser Konfigu­ ration die durch die vorliegende Erfindung erzielten Vorteile am augenscheinlichsten sind.
In Ausführungen der Erfindung, in denen der genannte Siebkasten mehr als ein solches Sieb umfaßt, ist es besonders vorteilhaft, wenn das genannte erste Sieb das obere Sieb des Siebkastens ist, da auch bei dieser Konfiguration die durch die vorliegende Er­ findung erzielten Vorteile am augenfälligsten sind.
Vorzugsweise ist das genannte erste, an den Seiten durch eine Spannverbindung befestigte erste Siebfeld um eine Achse gewölbt ist, die längs zum Siebkasten verläuft. Eine solche Anordnung wird durch eine Spannverbindung zu den Seiten des Siebfeldes gegenüber einer Spannverbindung zu den Stirnwänden vereinfacht, und es hat den Vorteil, daß das Siebgut beim Auftreffen auf ein solches gewölbtes Siebfeld eher auf beide Seiten des Siebkastens verteilt wird. Da Siebgut eine Tendenz zeigt, sich im mittleren Bereich dieses Siebfeldes abzusetzen, wird eine gleichmäßige Materialverteilung über die Siebbreite unterstützt, wodurch eine erhöhte Siebleistung erzielt wird.
In bevorzugten Ausführungen der Erfindung ist das erste Feld des ersten Siebes kürzer (gemessen längs des Siebkastens) als das zweite Feld des ersten Siebes. Wir haben bemerkt, daß die Haupt­ ursache von Schäden oder Verschleiß des Siebes oder der Siebe des Siebkastens der Aufprall des Siebguts ist, wenn es von einer Fördereinrichtung auf das Sieb fällt. Daher ist das Aufgabeende des ersten Siebes am stärksten betroffent. Die Verwendung dieser besonderen Kombination von bevorzugten frei wählbaren Merkmalen bietet wirtschaftliche Vorteile, die darin bestehen, daß das erste Feld des Siebes unabhängig vom zweiten ausgetauscht werden kann, und, da es (für eine gegebene Siebkastengröße) kürzer als das zweite Siebfeld und deshalb kürzer als bisher bekannte Sieb­ felder ist, daß es leichter und kostengünstiger sein kann. Eine geeignete Größenordnung des mittels Spannverbindung an den Sei­ ten befestigten Siebfeldes liegt bei einem Drittel der Gesamt­ länge des ersten Siebes, wobei in einer besonders bevorzugten Ausführung dessen Länge etwa ein Viertel der Gesamtlänge des oberen Siebes beträgt. Der größte Teil der Aufprallschäden fin­ det in diesem Viertel der Sieblänge statt, und die Verwendung dieser Kombination von Merkmalen verbessert daher die Wartungs­ effizienz.
Um Verformungen für das erste Sieb und eine daraus sich ergeben­ de Durchbiegung zu begrenzen, ist es vorteilhaft, das erste Sieb durch Querträger abzustützen, die an den Siebseitenwänden be­ festigt sind.
Vorteilhafterweise wird das genannte erste Sieb durch Querträger abgestützt, die ein geschweißtes Gitter umfassen, das so ausge­ führt ist, daß es das genannte erste Feld des ersten Siebes trägt und zumindest einen mittleren Querträger und zumindest einen mittleren Siebkastenrahmenlängsträger umfaßt. Die Verwen­ dung eines solchen geschweißten Gitters trägt sehr zur Verlänge­ rung der nutzbaren Lebensdauer des ersten Feldes des ersten Siebes bei. Ferner kann der oder jeder der Querträger dieses Gitters gebogen sein, um dem Siebfeld eine Wölbung zu geben, sofern dies gewünscht ist.
In den bevorzugtesten Ausführungen der Erfindung ist der Siebka­ sten elastisch an einem Untergestell montiert, und es sind Mit­ tel vorgesehen, um den Siebkasten in Schwingung zu versetzen. Schwingsiebe sind als solche bekannt und haben gegenüber den festen Sieben den Vorteil, daß sie einen viel größeren Maximal­ durchsatz (Tonnen/Stunde) für eine bestimmte Siebgröße ermögli­ chen.
Vorzugsweise ist der Siebkasten so auf dem Untergestell mon­ tiert, daß sein Eigengewicht durch elastische Aufhängungsglieder getragen wird, wobei Mittel zur Übertragung von Schwingungs­ kräften auf den Siebkasten vorgesehen sind, die im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen erzeugt werden und kein Siebgut aufbereitet wird. Dadurch können leichtere Elemente zur Schwingungensübertragung verwendet werden, als ansonsten möglich wäre, was wiederum Gewichts-, Werkstoff- und Kostenersparnisse zur Folge hat, und es vereinfacht die Dämpfung der Reaktions­ schwingungen, die auf den Untergestell und die übrige Vorrich­ tung einwirken.
Dieses Merkmal ist tatsächlich von besonderer praktischer Bedeu­ tung, und zwar unabhängig davon, ob ein mittels Spannverbindung an den Seiten befestigtes erstes Siebfeld vorhanden ist oder nicht und es wird davon ausgegangen, daß es sich um eine Neuheit handelt. Dementsprechend wird gemäß dem zweiten Aspekt der vor­ liegenden Erfindung ein Siebkasten für schwingbare Siebmittel bereitgestellt, wobei der Siebkasten mittels elastischer Auf­ hängungseinheiten derart am Untergestell montiert ist, daß sein Eigengewicht getragen wird und wobei Mittel vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten zu übertragen, wobei diese Übertragungsmittel im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen erzeugt werden und wenn kein Siebgut aufbereitet wird.
In den vorteilhaftesten Ausführungen der vorliegenden Erfindung sind der Siebkasten und die Siebseitenwände durch Querträger miteinander verbunden, die mit den Seitenwänden verschraubt sind. Solche Querträger sind nützlich, um Siebfelder während des Betriebs des Siebkastens abzustützen. Es ist bekannt, Querträger vorzusehen, die an den Siebseitenwänden angeschweißt sind. Ver­ schraubungen, insbesondere sog. "huck"-Verschraubungen, die als besonders vorteilhaft angesehen werden, bieten bestimmte Vortei­ le gegenüber dem Schweißen. Wenn ein Siebkasten hergestellt wird, indem Querträger zwischen einem Paar von Siebseitenwänden eingeschweißt werden, entstehen unvermeidbar bestimmte Belastun­ gen im Gerüst des Siebkastens. Die konstante Schwingung, der der Siebkasten im Betrieb ausgesetzt ist, erhöht diese Belastungen noch mit dem Ergebnis, daß der Siebkasten Ermüdungsbruch zeigt und sich Risse ausbilden. Die Verwendung von Schrauben zur Be­ festigung des Siebkastens vermindert diese Nachteile.
Auch diesem Merkmal wird große praktische Bedeutung beigemessen, und gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Siebkasten vorgeschlagen, der an einem Untergestell mittels elastischer Aufhängungseinheiten montiert ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten zu übertragen, wobei der Siebkasten Siebseitenwände umfaßt, die durch Querträger miteinander verbunden sind, die an den Seiten­ wänden angeschraubt sind.
Vorzugsweise umfassen die Mittel zur Übertragung der Schwin­ gungskräfte auf den Siebkasten eine Exzenterwelle, die quer zum Untergestell und zum Siebkasten verläuft sowie Mittel zum An­ trieb dieser Welle. Dadurch können sehr einfache und robuste Mittel zur Übertragung der erforderlichen Schwingungskräfte bereitgestellt werden.
Eine solche Welle trägt vorzugsweise beiderseits des Siebkastens ein asymmetrisches Ausgleichsschwungrad. Dies hilft, die Schwin­ gungsreaktionskräfte, die zum Untergestell und daher auch zur übrigen Vorrichtung weitergeleitet werden, zu verringern.
Vorzugsweise sind die Mittel zur Übertragung der Schwingungen elastisch am Untergestell montiert. Diese Maßnahme kann eben­ falls dazu beitragen, die Vibration des Untergestells zu redu­ zieren.
In vorteilhafter Ausgestaltung wird die Schwingungen übertragen­ de Welle in einem Lager gehalten, das über Elastomerblöcke ela­ stisch am Untergestell montiert ist. Die Verwendung solcher Elastomerblöcke unterstützt die Dämpfung von Schwingungen, die an das Untergestell geleitet werden.
Es ist beabsichtigt, einen erfindungsgemäßen Siebkasten auf eine Weise montiert zu verwenden, daß er von seinem Aufgabeende zu seinem Austragsende schräg nach unten geneigt ist. So kann das Siebgut mit Hilfe der natürlichen Schwerkraft durch den Siebka­ sten fallen.
Vorteilhafterweise sind Mittel vorgesehen, um den Winkel dieser Neigung zu verändern. Die Neigung kann dadurch wie gewünscht eingestellt werden, um einen optimalen Durchsatz verschiedener Korngrößen oder Arten von Siebgut zu erzielen.
In diesen erfindungsgemäßen Ausführungen ist es vorteilhaft, daß jede Seitenwand des Siebkastens Aufhängungshalterungen aufweist, die sich jeweils in der Nähe des Aufgabeendes und des Austrag­ sendes des Siebkastens befinden, wobei jede dieser Halterungen so angeordnet ist, daß sie den Siebkasten gegen Arbeitsbewegun­ gen entlang einer Arbeitsachse abstützt, die gegenüber einer fiktiven Linie geneigt ist, die die Aufhängungshalterungen an dieser jeweiligen Seite des Siebkastens verbindet, wobei der spitze Winkel zwischen der fiktiven Linie und der Arbeitsachse des Austragsendes kleiner ist als der spitze Winkel zwischen dieser Linie und der Arbeitsachse des Aufgabeendes. Dies fördert eine gute Unterstützung des Eigengewichts des Siebkastens durch die Aufhängungen, die sich auf diese Aufhängungshalterungen stützen.
Der Siebkasten ist vorzugsweise kippbar zwischen einem ersten Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen der Einheiten des Aufgabeendes im wesentlichen vertikal sind, und einem zweiten Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen der Einheiten des Austragsendes im wesentlichen vertikal sind.
In vorteilhafter Ausführung ist der genannte Siebkasten ein mehrdeckiger Siebkasten, wobei darin zumindest ein unteres Sieb unterhalb des ersten Siebes vorgesehen ist. Dies ermöglicht das Sieben von Materialien, die dem Siebkasten zugeführt werden, in zumindest drei verschiedene Größenklassen. Das untere Sieb kann in der gleichen Art ausgeführt sein, sofern dies gewünscht ist, oder aber vollständig an den Stirnwänden durch Spannverbindung befestigt sein.
Eine bevorzugte Ausführung wird nachfolgend nur beispielhaft anhand der beiliegenden Diagramme beschrieben, wobei:
Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht von oben und vom Austragsende aus ist, die einen erfindungs­ gemäßen Siebkasten zeigt, wobei der Siebkasten auf einem Untergestell montiert ist;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemä­ ßen Siebkastens nach Fig. 1 von oben, vom Aus­ tragsende aus und von einer Seite ist;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Siebkastens von Fig. 1 von unten, vom Aufgabeende aus und von der anderen Seite ist;
Fig. 4a und 4b Seitenriße der anderen Seite des Siebkastens von Fig. 1 sind; und
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4a zeigt, der auch das Untergestell darstellt.
In den Zeichnungen umfaßt ein Siebkasten 1 ein erstes Sieb 2 mit einem ersten Feld 21, das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigt ist und ein zweites Feld 22, das an den Stirnwänden mittels Spannverbindung befestigt ist. Die Siebfelder sind in den. Fig. 4a und 4b zu sehen.
Die dargestellte Ausführung des Siebkastens ist ein mehrdeckiger Siebkasten, wobei sich ein unteres Sieb 23 unterhalb des ersten Siebes 21, 22 befindet. Das ermöglicht die Trennung von Materi­ al. das dem Siebkasten zugeführt wird, in zumindest drei ver­ schiedene Größenklassen. Das untere Sieb 23 kann in der gleichen Art ausgeführt sein, wenn gewünscht, oder aber vollständig an der Stirnseite mittels Spannverbindung befestigt sein und entwe­ der als einzelnes Siebfeld oder, wie dargestellt, als Zweifel­ dersieb 24, 25 ausgeführt sein.
Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Sieb­ feld 21 befindet sich am Aufgabeende 11 des Siebkastens 1, da bei dieser Konfiguration die durch die vorliegende Erfindung erzielten Vorteile am augenscheinlichsten sind. Eine Spannver­ bindung zu den Seiten erfolgt in geeigneter Weise, indem die Seiten des ersten Siebfeldes 21 an den Verankerungspunkten 26 befestigt werden.
Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Sieb­ feld 21 ist kürzer (gemessen längs des Siebkastens 1) als das zweite Feld 22 des ersten Siebes. Die Hauptursache von Schäden oder Verschleiß am ersten Sieb eines Siebkastens ist der Auf­ prall des Siebguts, wenn es von einer Fördereinrichtung auf das erste Sieb fällt. Daher ist das Aufgabeende des ersten Siebes am stärksten betroffen. Die Verwendung eines kurzen ersten Sieb­ feldes am Aufgabeende bietet wirtschaftliche Vorteile, denn das erste Siebfeld kann unabhängig vom zweiten ausgewechselt werden, und, da es (für eine gegebene Siebkastengröße) kürzer als das zweite Siebfeld und deshalb kürzer als bisher bekannte Sieb­ felder ist, kann es leichter und kostengünstiger sein. Eine geeignete Größenordnung des mittels Spannverbindung an den Sei­ ten befestigten Siebfeldes liegt bei etwa einem Viertel der Gesamtlänge des oberen Siebes, da in diesem Viertel der Sieblän­ ge der größte Teil der Aufprallschäden entsteht.
Um Verformungen der ersten Siebfelder 21, 22 und eine daraus folgende Durchbiegung zu begrenzen, werden sie durch Querträger 31 bis 39 abgestützt, die an den Siebseitenwänden 4 befestigt sind. Das Aufgabeendefeld 24 des unteren Siebes 23 wird von den Querträgern 40 bis 43 gehalten und das Austragsendefeld 25 des unteren Siebes 23 von den Querträgern 44 bis 47.
Abgesehen von der Tatsache, daß diese Querträger an den Sieb­ seitenwänden angeschraubt sind, ist die Anordnung des in Fig. 4a dargestellten unteren Siebes eine konventionelle. Das Auf­ gabeendefeld 24 des unteren Siebes ist zwischen den Querträgern 40 und 43 an den Enden mittels Spannverbindung befestigt, wäh­ rend das Austragsendefeld 25 des unteren Siebes zwischen den Querträgern 44 und 47 an den Enden mittels Spannverbindung be­ festigt ist. Diese Siebfelder werden jeweils durch Zwischenquer­ träger 41, 42 bzw. 45, 46 abgestützt. Diese Zwischenquerträger befinden sich oberhalb der Ebenen, die die jeweiligen Spann­ verbindungsglieder enthalten, so daß die zwei Siebfelder jeweils in einer Wölbung um eine Querachse unter Spannung gehalten wer­ den. Dadurch wird gewährleistet, daß die Siebfelder straff ge­ spannt und gut abgestützt werden, um eine hohe Lebensdauer und eine effektive Absiebung zu erreichen. Das Austragsendefeld 22 des ersten Siebes 2 wird in gleicher Weise mittels Spannverbin­ dung an den Enden zwischen den Querträgern 34 und 39 und über die Zwischenquerträger 35 bis 38 gehalten, wobei diese auch so angeordnet sind, daß das Austragsendefeld 22 des ersten Siebes 2 in einer Wölbung um eine Querachse unter Spannung gehalten wird.
Die Querträger 31 bis 33 sind zu einem Gitter 3 verschweißt, das dazu dient, das erste mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte Siebfeld 21 des ersten Siebes abzustützen. Das Gitter 3 umfaßt zumindest einen mittleren Querträger und zumindest einen mittleren Siebkastenrahmenlängsträger. Die Verwendung eines solchen geschweißten Gitters trägt sehr zur Verlängerung der nutzbaren Lebensdauer dieses ersten Feldes des ersten Siebes bei. Die oberen Ränder der Querträger 31 bis 33 dieses Gitters 3 sind gebogen, um dem ersten Siebfeld 21 eine Wölbung zu geben, da es an den Seiten des Siebkastens eingespannt ist.
Das mittels Spannverbindung an den Seiten befestigte erste Sieb­ feld 21 ist auf diese Weise um eine Achse, die längs des Siebka­ stens 1 verläuft, gewölbt. Eine solche Anordnung wird dadurch möglich, daß das Siebfeld mittels Spannverbindung an den Seiten befestigt ist anstatt es an den Enden mittels Spannverbindung zu befestigen, und es hat den Vorteil, daß, wenn Siebgut auf ein solches gewölbtes Siebfeld fällt, dieses eher auf beide Seiten des Siebkastens verteilt wird, wodurch auf natürliche Weise eine gleichmäßige Materialverteilung über die Siebbreite unterstützt wird, was wiederum zu einer erhöhten Siebleistung führt.
Der Siebkasten 1 ist elastisch mittels vier Aufhängungseinheiten 5 auf einem Untergestell 6 montiert, und es sind Mittel 7 vor­ gesehen, um diesen Siebkasten in Schwingung zu versetzen. Schwingsiebe an sich sind bekannt und haben den Vorteil gegen­ über festen Sieben, daß sie einen viel größeren Maximaldurchsatz (Tonnen/Stunde) für eine bestimmte Siebgröße ermöglichen.
In der dargestellen Ausführung ist der Siebkasten 1 so auf dem Untergestell 6 montiert, daß sein Eigengewicht durch elastische Aufhängungseinheiten getragen wird, wobei die Mittel 6 zur Über­ tragung von Schwingungskräften auf den Siebkasten im wesentli­ chen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen erzeugt werden und kein Siebgut aufbereitet wird. Dadurch können leichtere Elemente zur Schwingungsübertragung verwendet werden, als ansonsten mög­ lich wäre, was wiederum Gewichts-, Werkstoff- und Kostenerspar­ nisse zur Folge hat, und es vereinfacht die Dämpfung der Re­ aktionsschwingungen, die auf den Untergestell und die übrige Vorrichtung einwirken.
Dieses Merkmal bildet den zweiten Aspekt der vorliegenden Erfin­ dung und sieht einen Siebkasten 1 für schwingbare Siebmittel vor, wobei der Siebkasten 1 mittels elastischer Aufhängungsein­ heiten 5 derart am Untergestell 6 montiert ist, daß sein Eigen­ gewicht getragen wird, und wobei Mittel 7 vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten 1 zu übertragen, wobei diese Übertragungsmittel im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen vorhanden sind und kein Siebgut aufbereitet wird.
Die Mittel 7 zur Übertragung von Schwingungskräften auf den genannten Siebkasten 1 umfassen eine Welle 71, die quer zum Untergestell 6 und zum Siebkasten 1 verläuft, und jeweils in Lagern 72, 73 gehalten wird, die am Untergestell 6 und den Sieb­ seitenwänden 4 montiert sind. Die die Welle 71 haltenden Lager 72 sind elastisch am Untergestell 6 über Elastomerblöcke 74 mon­ tiert, um die Übertragung von Schwingungen auf das Untergestell zu verringern. Eine Riemenscheibe 75 ist vorgesehen, um die Welle in Rotation zu versetzen.
Die Welle 71 ist exzentrisch, so daß die Achse an den Lagern 73 am Siebkasten um einige Millimeter von der Achse an den Lagern 72 am Untergestell versetzt ist. Eine Versetzung von 3 mm ergibt eine Schwingungsamplitude von 6 mm, was für die meisten Zwecke als geeignet angesehen wird. Die Welle trägt beiderseits des Siebkastens 1 ein asymmetrisches Ausgleichsschwungrad 76, um die Reaktionsschwingungskräfte, die zum Untergestell und daher auch zur übrigen Vorrichtung weitergeleitet werden, zu verringern. Innerhalb des Siebkastens ist die Exzenterwelle 71 von einem Gehäuse 77 umgeben, um sie vor dem Siebgut zu schützen. Das Gehäuse 77 ist an den Siebseitenwänden 4 verschraubt.
In der dargestellten erfindungsgemäßen Ausführung umfaßt der Siebkasten 1 Siebseitenwände 4, die durch Querträger 31 bis 39 und 40 bis 47 miteinder verbunden sind, die an den Siebseiten­ wänden "huck-verschraubt" sind.
Nach dem zuvor Gesagten stellt die vorliegende Erfindung einen Siebkasten 1 bereit, der auf einem Untergestell 6 über elasti­ sche Aufhängungseinheiten 5 montiert ist, wobei Mittel 7 zur Übertragung von Schwingungskräften auf den Siebkasten 1 vor­ gesehen sind und wobei der Siebkasten 1 Siebseitenwände 4 um­ faßt, die durch Querträger 31 bis 47 miteinander verbunden sind, die mit den Siebseitenwänden 4 verschraubt sind.
Es ist beabsichtigt, einen erfindungsgemäßen Siebkasten so mon­ tiert zu verwenden, daß er von seinem Aufgabeende 11 zu seinem Austragsende 12 schräg nach unten geneigt ist. Dadurch kann das Siebgut mit Hilfe der natürlichen Schwerkraft durch den Siebka­ sten fallen.
Es sind (nicht dargestellte) Mittel zur Veränderung des Nei­ gungswinkels vorgesehen, die als solche aber bekannt sind. Die Neigung kann dadurch nach Wunsch eingestellt werden, um einen optimalen Durchsatz verschiedener Korngrößen oder Arten von Siebgut zu erzielen.
Jede Seitenwand des Siebkastens trägt Aufhängungshalterungen 51, 52, die sich jeweils in der Nähe des Aufgabeendes 11 und des Austragsendes 12 befinden, wobei jede dieser Halterungen so angeordnet ist, daß sie den Siebkasten gegen Arbeitsbewegungen entlang einer Arbeitsachse 53, 54 abstützt, die gegenüber einer fiktiven Linie 55 geneigt ist, die die Aufhängungshalterungen an dieser jeweiligen Seite des Siebkastens verbindet. Der spitze Winkel β zwischen der fiktiven Linie 55 und der Arbeitsachse 54 des Austragsendes ist dabei kleiner als der spitze Winkel α zwischen dieser Linie und der Arbeitsachse 53 des Aufgabeendes. Dadurch kann das Eigengewicht des Siebkastens gut von den Auf­ hängungseinheiten getragen werden, die sich auf diese Aufhän­ gungshalterungen stützen, und es ist besonders vorteilhaft, wenn die Neigung des Siebkastens 1 veränderlich ist.
Der Siebkasten kann beispielsweise kippbar zwischen einem ersten Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen der Aufhängungshalte­ rungen 51 des Aufgabeendes im wesentlichen vertikal sind, und einem zweiten Neigungswinkel sein, bei dem die Arbeitsachsen der Aufhängungshalterungen 52 des Austragsendes im wesentlichen vertikal sind.
Wie in Fig. 4b zu sehen ist, kann die Neigung des Aufgabeende­ feldes 24 des unteren Siebes 23 verändert werden, z. B. um 3°, indem das Aufgabeende dieses Feldes angehoben wird. Manchmal ist es wünschenswert, die Neigung des Aufgabeendefeldes eines Siebes zu erhöhen, sei es um das Zerschneiden des Siebguts zu fördern, wenn dieses Feld als Harfensieb anstatt als Maschensieb ausge­ bildet ist, oder einfach um das Siebgut schneller vorwärts zu bewegen, während das zweite Feld weniger steil abfällt, um eine bessere Klassierung des Siebguts zu ermöglichen.
Bezugszeichenliste
1
Siebkasten
2
erstes Sieb
3
Gitter, das das erste Siebfeld am Aufgabeende abstützt
4
Siebseitenwand
5
Aufhängungseinheit
6
Untergestell
7
Schwingungserzeuger
11
Aufgabeende
12
Austragsende
21
Siebfeld des ersten Siebes am Aufgabeende
22
Siebfeld des ersten Siebes am Austragsende
23
unteres Sieb
24
Siebfeld des unteren Siebes am Aufgabeende
25
Siebfeld des unteren Siebes am Austragsende
26
Verankerungspunkt für die Seitenbefestigung
30
Längsträger des Gitters
31
Querträger des Gitters
32
mittlerer Querträger des Gitters
33
Querträger des Gitters
34
Enden-Spannverbindungsquerträger für das erste Sieb am Austragsende
35
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus­ tragsende
36
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus­ tragsende
37
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus­ tragsende
38
Zwischenquerträger zum Halten des ersten Siebes am Aus­ tragsende
39
Enden-Spannverbindungsquerträger für das erste Sieb am Austragsende
40
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am Aufgabeende
41
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Aufgabeende
42
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Aufgabeende
43
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am Aufgabeende
44
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am Austragsende
45
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Austragsende
46
Zwischenquerträger des unteren Siebes am Austragsende
47
Enden-Spannverbindungsquerträger des unteren Siebes am Aufgabeende
51
Aufhängungseinheit am Aufgabeende
52
Aufhängungseinheit am Austragsende
53
Achse der Aufhängungseinheit am Aufgabeende
54
Achse der Aufhängungseinheit am Austragsende
71
Welle
72
Lager am Untergestell
73
Lager am Siebkasten
74
Elastomerblöcke
75
Riemenscheibe
75
Schwungrad
77
Wellengehäuse

Claims (21)

1. Siebkasten (1), umfassend ein Sieb (2) (nachfolgend erstes Sieb" genannt) mit einem ersten Feld (21), das an den Sei­ ten durch eine Spannverbindung befestigt ist und einem zweiten Feld (22), das an einer Stirnwand durch eine Spann­ verbindung befestigt ist.
2. Siebkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an den Seiten durch eine Spannverbindung befestigte erste Feld (21) des ersten Siebes am Aufgabeende (11) des Siebkastens vorgesehen ist.
3. Siebkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, an den Seiten über eine Spannverbindung befestigte erste Siebfeld (21) um eine Achse gewölbt ist, die längs des Siebkastens (1) verläuft.
4. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Feld (21) des ersten Siebes kürzer ist als das zweite Feld (22) des ersten Siebes.
5. Siebkasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Feld (21) des ersten Siebes (2) weniger als ein Drittel der Gesamtlänge des ersten Siebes ausmacht.
6. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Sieb (2) durch Querträger(31 bis 38) gehalten wird, die an den Siebseitenwänden (4) befestigt sind.
7. Siebkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte erste Sieb (2) durch Querträger gehalten wird, die ein geschweißtes Gitter (30, 31, 32, 33) umfas­ sen, das so ausgeführt ist, daß es das genannte erste Feld (21) des ersten Siebes (2) trägt und zumindest einen mitt­ leren Querträger (32) und zumindest einen mittleren Siebka­ stenrahmenlängsträger umfaßt.
8. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkasten (1) über eine Federung (5) auf einem Untergestell (6) montiert ist und Mittel (7) vorgesehen sind, um den Siebkasten in Schwingung zu versetzen.
9. Siebkasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkasten auf eine Weise auf dem Untergestell montiert ist, daß sein Eigengewicht durch elastische Auf­ hängungsglieder (5) getragen wird und wobei die Mittel (7) zur Übertragung von Schwingungskräften auf den Siebkasten (1) im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingun­ gen erzeugt werden und kein Siebgut aufbereitet wird.
10. Siebkasten für schwingbare Siebmittel, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkasten (1) mittels elastischer Aufhängungsein­ heiten (5) derart am Untergestell (6) montiert ist, daß sein Eigengewicht getragen wird und wobei Mittel (7) vor­ gesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten zu übertragen, wobei diese Übertragungsmittel im wesentlichen unbelastet sind, wenn keine Schwingungen erzeugt werden und kein Siebgut aufbereitet wird.
11. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkasten Siebseitenwände (4) umfaßt, die durch Querträger (31 bis 38) miteinander verbunden sind, die an den Siebseitenwänden angeschraubt sind.
12. Siebkasten, der an einem Untergestell mittels elastischer Aufhängungseinheiten (5) montiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (7) vorgesehen sind, um Schwingungskräfte auf den Siebkasten (1) zu übertragen, wobei der Siebkasten Siebseitenwände (4) umfaßt, die durch Querträger (31 bis 38) miteinander verbunden sind, die an den Siebseitenwänden angeschraubt sind.
13. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Übertragung von Schwingungskräften auf den Siebkasten eine Exzenterwelle (71), die quer zum Unter­ gestell (6) und zum Siebkasten (1) verläuft, sowie Mittel (75) zum Antrieb dieser Welle umfaßen.
14. Siebkasten nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Welle (71) beiderseits des Siebkastens ein asymmetrisches Ausgleichsschwungrad (76) trägt.
15. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Übertragung der Schwingungen elastisch am Untergestell montiert sind.
16. Siebkasten nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen übertragende Welle (71) von einem Lager gehalten wird, das über Elastomerblöcke (74) ela­ stisch am Untergestell (6) montiert ist.
17. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkasten so montiert ist, daß er von einem Auf­ gabeende (11) zu einem Austragsende (12) schräg nach unten geneigt ist.
18. Siebkasten nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um den Neigungswinkel zu ver­ ändern.
19. Siebkasten nach einem der Ansprüche 8 bis 16 und nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seite des Siebkastens (1) Aufhängungshalterungen (51, 52) aufweist, die sich jeweils in der Nähe des Auf­ gabeendes (11) und des Austragsendes (12) befinden, wobei jede dieser Halterungen so angeordnet ist, daß sie den Siebkasten gegen Arbeitsbewegungen entlang einer Arbeits­ achse (53, 54) abstützt, die gegenüber einer fiktiven Linie (55) geneigt ist, welche die Aufhängungshalterungen an der jeweiligen Seite des Siebkastens verbindet und wobei der spitze Winkel (β) zwischen der fiktiven Linie (55) und der Arbeitsachse (54) des Austragsendes kleiner ist als der spitze Winkel (α) zwischen dieser Linie (55) und der Ar­ beitsachse (53) des Aufgabeendes.
20. Siebkasten nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkasten (1) kippbar ist zwischen einem ersten Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen (53) der Auf­ gabeende-Einheiten (51) im wesentlichen vertikal sind, und einem zweiten Neigungswinkel, bei dem die Arbeitsachsen (54) der Austragsende-Einheiten (52) im wesentlichen verti­ kal sind.
21. Siebkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Siebkasten (1) ein mehrdeckiger Siebkasten ist und zumindest ein unteres Sieb (23) umfaßt, das un­ terhalb des ersten Siebes (2) vorgesehen ist.
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