DE10052264C2 - Verschleiß-Schutzvorrichtung für Arme eines Rührwerks - Google Patents
Verschleiß-Schutzvorrichtung für Arme eines RührwerksInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verschleiß-Schutzvorrichtung für die
Arme eines Rührwerks, insbesondere eines Beton-Rührwerks, mit
einer längs geschlitzten Manschette, die den Arm vollständig
umschließt.
Zur Vermeidung eines vorzeitigen Verschleißes von Armen bei
Beton-Rührwerken oder auch anderen Rührwerken für grobes Mate
rial werden die Arme des Rührwerks mit Kunststoffmanschetten
ummantelt. Diese Manschetten weisen die Form eines Hohlzylin
ders auf und sind einseitig längs geschlitzt, sodass sie über
die Arme gestülpt werden können. Zur Fixierung der Manschetten
an den Armen werden Spax-Schrauben eingesetzt, die die beiden
Seiten der Manschette im Bereich des Längsschlitzes zusammen
halten. Im Laufe der Zeit weitet sich jedoch aufgrund der
Belastung der Manschetten während des Rührens der Schlitz
immer weiter auf, sodass die Spax-Schrauben ausreißen. Dies
kann dazu führen, dass die Armschoner vollständig vom Arm
abreißen und sich dann im Mischgut befinden.
Den selben Nachteil weisen die aus der DE 31 00 765 C2 bekann
ten Armschoner auf, bei denen die Ränder des Längsschlitzes
alternierende Vorsprünge und Einschnitte aufweisen, die in
Einschnitte bzw. Vorsprünge des gegenüberliegenden Randes
eingreifen und dadurch miteinander verzahnt sind, wobei zur
Befestigung durch die miteinander verzahnten Vorsprünge ein
Verriegelungsstift von oben nach unten hindurchgeführt ist.
Auch hier können die Manschettenrandbereiche ausreißen, sodass
es zu einer Ablösung der Manschette kommen kann.
Handelt es sich bei dem Mischgut um Beton und werden die abge
lösten Armschoner nicht entdeckt, so können durch den mitver
gossenen Armschoner Schäden im Betongefüge entstehen.
Aus dem DE 74 03 350 U ist eine Verschleißmanschette aus Gummi
mit einer Stahlbefestigungseinlage bekannt, die einen Rühr
werkarm jedoch nur teilweise umschließt und am Rührwerkarm
durch Schweißen oder Schrauben befestigt werden muss. Diese
Manschette schützt den Arm daher nicht vor Verschleiß bei ein
strömendem Mischgut. Darüber hinaus sind Veränderungen wie
Bohrlöcher oder Schweißnähte am Mischarm nötig, um die Man
schette befestigen zu können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Verschleiß-Schutzvorrichtung zu schaffen, bei der die genann
ten Nachteile nicht mehr auftreten.
Die Aufgabe wird mit einer Verschleiß-Schutzvorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäßen Einlagen ermöglichen eine absolut zuver
lässige Verankerung der Verschleiß-Schutzvorrichtung am Arm.
Es kann nicht mehr zu einem Aufweiten der Manschette mit der
Gefahr des vollständigen Ablösens der Manschette vom Arm kom
men. Durch die Ausgestaltung der Einlagen mit Flanschplatten
wird außerdem der Längsschlitz der Manschette vollständig
geschlossen, sodass keinerlei Material bis zum Arm des Rühr
werks vordringen kann, dieser also allseitig geschützt ist.
Durch die in das Material der Manschette hineinragenden Verankerungselemente
ist ein sicherer Halt der Einlagen an der
Manschette gewährleistet.
Die Manschetten bestehen in der Regel aus Kunststoff, vorzugs
weise aus einem PUR-Schaum, sodass die Einlagen direkt bei der
Fertigung der Manschetten miteingegossen werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Flanschplatten
und die Verankerungselemente einteilig ausgeführt.
Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die Flanschplatten im über
die Manschette vorstehenden Bereich mit Bohrungen zur Aufnahme
von Schrauben versehen sind. Auch die Verankerungselemente
können als gelochte, in einem spitzen Winkel von den Flansch
platten abstehende Platten ausgeführt sein. Damit ist eine
optimale Verankerung der Einlagen im Manschettenmaterial ge
währleistet. Die Einlagen können dabei aus Metall oder einem
sehr strapazierfähigen Kunststoff gefertigt sein.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Manschette anhand der Zeichnung näher erläu
tert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Arms eines Rühr
werks mit einer Verschleiß-Schutzvorrich
tung nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Arm eines
Rührwerks mit einer Verschleiß-Schutzvor
richtung gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Vorderansicht der Einlage der Schutz
vorrichtung aus Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen Arm 10 eines nicht weiter dargestellten
Rührwerks, der mit einer Verschleiß-Schutzvorrichtung 11 in
Form einer Manschette 12 ummantelt ist. Die Manschette 12 ist
längs geschlitzt und über den Arm 10 gestülpt. Im Bereich des
Längsschlitzes 13 wird sie durch Spax-Schrauben 14 zusammen
gehalten und damit am Arm 10 fixiert. Wie Fig. 1 zeigt, kommt
es in den Bereichen zwischen den Spax-Schrauben 14 im Laufe
des Betriebs des Rührwerks zu einer Aufweitung der Manschet
te 12 und allmählich sogar zu einem Ausreißen der Schrau
ben 14. Dies kann dazu führen, dass die Manschette 12 voll
ständig vom Arm 10 abgestreift wird und ins Mischgut gerät.
Handelt es sich beim Mischgut um Beton, so kann die Manschet
te 12 zu Schädigungen im Betongefüge führen, sofern sie uner
kannt mitvergossen wird.
Die Fig. 2 und 3 zeigen nun eine Abhilfe dieses Problems durch
eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung. In Fig. 2 ist im
Querschnitt der Arm 20 eines Rührwerks zu sehen, der von einer
erfindungsgemäßen Verschleiß-Schutzvorrichtung 21 umgeben ist.
Auch hier weist die Verschleiß-Schutzvorrichtung 21 eine Man
schette 22 auf, die vorzugsweise aus einem PUR-Schaum gefer
tigt sein kann. Diese Manschette 22 ist entsprechend dem
Arm 20 hohlzylindrisch und einseitig geschlitzt, sodass sie
über den Arm 20 gestülpt werden kann. Im Bereich des Längs
schlitzes 23 sind hier jedoch jetzt an den Schmalseiten der
Manschette 22 Einlagen 24 angeordnet, die jeweils von einer
die Schmalseiten der Manschette 22 abdeckenden Flanschplat
te 24.2 und daran angeordneten Verankerungselementen 24.1
bestehen. Die Flanschplatten 24.2 ragen nach außen über die
Manschette 22 vor und können in diesem Bereich mittels Schrau
ben 25 miteinander verbunden werden. Die Verankerungselemen
te 24.1 sind, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, ebenfalls als
plattenförmige Elemente ausgeführt, die spitzwinklig von den
Flanschplatten 24.2 abstehen und mit Lochungen 26 versehen
sind, die ihren Halt im Material der Manschette 22 sichern.
Die Verankerungselemente 24.1 werden zweckmäßigerweise bei der
Herstellung der Manschette miteingegossen.
Die in Fig. 2 dargestellte Verschleiß-Schutzvorrichtung 21
vermeidet die in Fig. 1 gezeigten Nachteile der Vorrichtung
nach dem Stand der Technik. Die Flanschplatten ermöglichen
eine Sicherung der Manschette 22 am Arm 20 in einer Weise,
dass es nicht mehr zu einem Aufweiten der Manschette im Be
reich des Längsschlitzes 23 und zu einem Ablösen der gesamten
Manschette 22 vom Arm 20 kommen kann.
Claims (6)
1. Verschleiß-Schutzvorrichtung für die Arme (20) eines Rühr
werks, insbesondere eines Beton-Rührwerks, mit einer längs
geschlitzten Manschette (22), die den Arm (20) vollständig
umschließt, dadurch gekennzeichnet, dass an den den Längs
schlitz (23) der Manschette (22) begrenzenden Schmalseiten
Einlagen (24) in die Manschette (22) eingearbeitet sind,
die über die Manschette (22) nach außen vorstehen und die
zur Fixierung der Manschette (22) am Arm (20) miteinander
verschraubbar sind, wobei die Einlagen (24) als parallel
zu den den Längsschlitz (23) der Manschette (22) begren
zenden Schmalseiten angeordnete Flanschplatten (24.2)
ausgeführt sind, die mit in das Material der Manschette
(22) hineinragenden Verankerungselementen (24.1) verbunden
sind.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Flanschplatten (24.2) und die Verankerungselemen
te (24.1) einteilig ausgeführt sind.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Flanschplatten (24.2) im über die Man
schette (22) vorstehenden Bereich mit Bohrungen zur Auf
nahme von Schrauben (25) versehen sind.
4. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (24.1)
als gelochte, in einem spitzen Winkel von den Flanschplat
ten (24.2) abstehende Platten ausgeführt sind.
5. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, dass die Einlagen (24) aus Metall
gefertigt sind.
6. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, dass die Manschette (22) aus Kunst
stoff, vorzugsweise aus einem PUR-Schaum gefertigt ist.
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE8231628U1 (de) * | 1982-11-11 | 1983-02-24 | Elastogran GmbH, 2844 Lemförde | Mischwerkzeug fuer ruehrwerksmischer |
| DE3100765C2 (de) * | 1980-01-31 | 1988-12-15 | Trelleborg Ab, Trelleborg, Se |
-
2000
- 2000-10-21 DE DE10052264A patent/DE10052264C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE10052264A1 (de) | 2002-05-08 |
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