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DE10052264C2 - Verschleiß-Schutzvorrichtung für Arme eines Rührwerks - Google Patents

Verschleiß-Schutzvorrichtung für Arme eines Rührwerks

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Publication number
DE10052264C2
DE10052264C2 DE10052264A DE10052264A DE10052264C2 DE 10052264 C2 DE10052264 C2 DE 10052264C2 DE 10052264 A DE10052264 A DE 10052264A DE 10052264 A DE10052264 A DE 10052264A DE 10052264 C2 DE10052264 C2 DE 10052264C2
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DE
Germany
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protection device
cuff
arm
sleeve
agitator
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DE10052264A
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Friedrich Bozenhardt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/0806Details; Accessories
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/051Stirrers characterised by their elements, materials or mechanical properties
    • B01F27/052Stirrers with replaceable wearing elements; Wearing elements therefor

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verschleiß-Schutzvorrichtung für die Arme eines Rührwerks, insbesondere eines Beton-Rührwerks, mit einer längs geschlitzten Manschette, die den Arm vollständig umschließt.
Zur Vermeidung eines vorzeitigen Verschleißes von Armen bei Beton-Rührwerken oder auch anderen Rührwerken für grobes Mate­ rial werden die Arme des Rührwerks mit Kunststoffmanschetten ummantelt. Diese Manschetten weisen die Form eines Hohlzylin­ ders auf und sind einseitig längs geschlitzt, sodass sie über die Arme gestülpt werden können. Zur Fixierung der Manschetten an den Armen werden Spax-Schrauben eingesetzt, die die beiden Seiten der Manschette im Bereich des Längsschlitzes zusammen­ halten. Im Laufe der Zeit weitet sich jedoch aufgrund der Belastung der Manschetten während des Rührens der Schlitz immer weiter auf, sodass die Spax-Schrauben ausreißen. Dies kann dazu führen, dass die Armschoner vollständig vom Arm abreißen und sich dann im Mischgut befinden.
Den selben Nachteil weisen die aus der DE 31 00 765 C2 bekann­ ten Armschoner auf, bei denen die Ränder des Längsschlitzes alternierende Vorsprünge und Einschnitte aufweisen, die in Einschnitte bzw. Vorsprünge des gegenüberliegenden Randes eingreifen und dadurch miteinander verzahnt sind, wobei zur Befestigung durch die miteinander verzahnten Vorsprünge ein Verriegelungsstift von oben nach unten hindurchgeführt ist. Auch hier können die Manschettenrandbereiche ausreißen, sodass es zu einer Ablösung der Manschette kommen kann.
Handelt es sich bei dem Mischgut um Beton und werden die abge­ lösten Armschoner nicht entdeckt, so können durch den mitver­ gossenen Armschoner Schäden im Betongefüge entstehen.
Aus dem DE 74 03 350 U ist eine Verschleißmanschette aus Gummi mit einer Stahlbefestigungseinlage bekannt, die einen Rühr­ werkarm jedoch nur teilweise umschließt und am Rührwerkarm durch Schweißen oder Schrauben befestigt werden muss. Diese Manschette schützt den Arm daher nicht vor Verschleiß bei ein­ strömendem Mischgut. Darüber hinaus sind Veränderungen wie Bohrlöcher oder Schweißnähte am Mischarm nötig, um die Man­ schette befestigen zu können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschleiß-Schutzvorrichtung zu schaffen, bei der die genann­ ten Nachteile nicht mehr auftreten.
Die Aufgabe wird mit einer Verschleiß-Schutzvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäßen Einlagen ermöglichen eine absolut zuver­ lässige Verankerung der Verschleiß-Schutzvorrichtung am Arm. Es kann nicht mehr zu einem Aufweiten der Manschette mit der Gefahr des vollständigen Ablösens der Manschette vom Arm kom­ men. Durch die Ausgestaltung der Einlagen mit Flanschplatten wird außerdem der Längsschlitz der Manschette vollständig geschlossen, sodass keinerlei Material bis zum Arm des Rühr­ werks vordringen kann, dieser also allseitig geschützt ist. Durch die in das Material der Manschette hineinragenden Verankerungselemente ist ein sicherer Halt der Einlagen an der Manschette gewährleistet.
Die Manschetten bestehen in der Regel aus Kunststoff, vorzugs­ weise aus einem PUR-Schaum, sodass die Einlagen direkt bei der Fertigung der Manschetten miteingegossen werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Flanschplatten und die Verankerungselemente einteilig ausgeführt.
Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die Flanschplatten im über die Manschette vorstehenden Bereich mit Bohrungen zur Aufnahme von Schrauben versehen sind. Auch die Verankerungselemente können als gelochte, in einem spitzen Winkel von den Flansch­ platten abstehende Platten ausgeführt sein. Damit ist eine optimale Verankerung der Einlagen im Manschettenmaterial ge­ währleistet. Die Einlagen können dabei aus Metall oder einem sehr strapazierfähigen Kunststoff gefertigt sein.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Manschette anhand der Zeichnung näher erläu­ tert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Arms eines Rühr­ werks mit einer Verschleiß-Schutzvorrich­ tung nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Arm eines Rührwerks mit einer Verschleiß-Schutzvor­ richtung gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Vorderansicht der Einlage der Schutz­ vorrichtung aus Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen Arm 10 eines nicht weiter dargestellten Rührwerks, der mit einer Verschleiß-Schutzvorrichtung 11 in Form einer Manschette 12 ummantelt ist. Die Manschette 12 ist längs geschlitzt und über den Arm 10 gestülpt. Im Bereich des Längsschlitzes 13 wird sie durch Spax-Schrauben 14 zusammen­ gehalten und damit am Arm 10 fixiert. Wie Fig. 1 zeigt, kommt es in den Bereichen zwischen den Spax-Schrauben 14 im Laufe des Betriebs des Rührwerks zu einer Aufweitung der Manschet­ te 12 und allmählich sogar zu einem Ausreißen der Schrau­ ben 14. Dies kann dazu führen, dass die Manschette 12 voll­ ständig vom Arm 10 abgestreift wird und ins Mischgut gerät. Handelt es sich beim Mischgut um Beton, so kann die Manschet­ te 12 zu Schädigungen im Betongefüge führen, sofern sie uner­ kannt mitvergossen wird.
Die Fig. 2 und 3 zeigen nun eine Abhilfe dieses Problems durch eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung. In Fig. 2 ist im Querschnitt der Arm 20 eines Rührwerks zu sehen, der von einer erfindungsgemäßen Verschleiß-Schutzvorrichtung 21 umgeben ist. Auch hier weist die Verschleiß-Schutzvorrichtung 21 eine Man­ schette 22 auf, die vorzugsweise aus einem PUR-Schaum gefer­ tigt sein kann. Diese Manschette 22 ist entsprechend dem Arm 20 hohlzylindrisch und einseitig geschlitzt, sodass sie über den Arm 20 gestülpt werden kann. Im Bereich des Längs­ schlitzes 23 sind hier jedoch jetzt an den Schmalseiten der Manschette 22 Einlagen 24 angeordnet, die jeweils von einer die Schmalseiten der Manschette 22 abdeckenden Flanschplat­ te 24.2 und daran angeordneten Verankerungselementen 24.1 bestehen. Die Flanschplatten 24.2 ragen nach außen über die Manschette 22 vor und können in diesem Bereich mittels Schrau­ ben 25 miteinander verbunden werden. Die Verankerungselemen­ te 24.1 sind, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, ebenfalls als plattenförmige Elemente ausgeführt, die spitzwinklig von den Flanschplatten 24.2 abstehen und mit Lochungen 26 versehen sind, die ihren Halt im Material der Manschette 22 sichern. Die Verankerungselemente 24.1 werden zweckmäßigerweise bei der Herstellung der Manschette miteingegossen.
Die in Fig. 2 dargestellte Verschleiß-Schutzvorrichtung 21 vermeidet die in Fig. 1 gezeigten Nachteile der Vorrichtung nach dem Stand der Technik. Die Flanschplatten ermöglichen eine Sicherung der Manschette 22 am Arm 20 in einer Weise, dass es nicht mehr zu einem Aufweiten der Manschette im Be­ reich des Längsschlitzes 23 und zu einem Ablösen der gesamten Manschette 22 vom Arm 20 kommen kann.

Claims (6)

1. Verschleiß-Schutzvorrichtung für die Arme (20) eines Rühr­ werks, insbesondere eines Beton-Rührwerks, mit einer längs geschlitzten Manschette (22), die den Arm (20) vollständig umschließt, dadurch gekennzeichnet, dass an den den Längs­ schlitz (23) der Manschette (22) begrenzenden Schmalseiten Einlagen (24) in die Manschette (22) eingearbeitet sind, die über die Manschette (22) nach außen vorstehen und die zur Fixierung der Manschette (22) am Arm (20) miteinander verschraubbar sind, wobei die Einlagen (24) als parallel zu den den Längsschlitz (23) der Manschette (22) begren­ zenden Schmalseiten angeordnete Flanschplatten (24.2) ausgeführt sind, die mit in das Material der Manschette (22) hineinragenden Verankerungselementen (24.1) verbunden sind.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschplatten (24.2) und die Verankerungselemen­ te (24.1) einteilig ausgeführt sind.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Flanschplatten (24.2) im über die Man­ schette (22) vorstehenden Bereich mit Bohrungen zur Auf­ nahme von Schrauben (25) versehen sind.
4. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (24.1) als gelochte, in einem spitzen Winkel von den Flanschplat­ ten (24.2) abstehende Platten ausgeführt sind.
5. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, dass die Einlagen (24) aus Metall gefertigt sind.
6. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, dass die Manschette (22) aus Kunst­ stoff, vorzugsweise aus einem PUR-Schaum gefertigt ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7403350U (de) * 1900-01-01 Diehl
DE8231628U1 (de) * 1982-11-11 1983-02-24 Elastogran GmbH, 2844 Lemförde Mischwerkzeug fuer ruehrwerksmischer
DE3100765C2 (de) * 1980-01-31 1988-12-15 Trelleborg Ab, Trelleborg, Se

Patent Citations (3)

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