DE1005272B - Verbessertes Verfahren zur Polymerisation in waessriger Suspension - Google Patents
Verbessertes Verfahren zur Polymerisation in waessriger SuspensionInfo
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Description
DEUTSCHES
Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Polymerisation einer monoäthylenisch ungesättigten, praktisch
mit Wasser nicht mischbaren, monomeren Vinylidenverbindung, wie insbesondere Vinylidenchlorid,
Styrol u. dgl., oder eines Gemisches solcher, in nicht emulgierter Suspension.
Vinylidenchlorid ist nach den bisher beschriebenen Polymerisationsverfahren schwierig zu polymerisieren.
Wegen der außerordentlich geringen Wärmebeständigkeit seiner Polymerisate ist es unpraktisch, es in der
Masse zu polymerisieren. Weil seine Polymerisate in den meisten billigen Lösungsmitteln unlöslich sind,
sind Lösungspolymerisationsverfahren unpraktisch. Latices bzw. Dispersionen von Vinylidenchloridpolymerisaten
sind mit technischen Polymerisationsanlagen schwierig herzustellen wegen der geringen
mechanischen Beständigkeit der Dispersionen. Ferner enthalten die durch Koagulieren solcher Dispersionen
erhaltenen Polymerisate beträchtliche Mengen von Substanzen, z. B. von Emulgier- und Koaguliermitteln,
die häufig die Licht- und Wärmebeständigkeit des Polymerisats beeinträchtigen. Bis jetzt waren
Suspensionspolymerisationsverfahren in wäßrigem Medium am erfolgreichsten. Die Nachteile solcher
Verfahren sind, daß sie sich nicht gut zu kontinuierlicher Durchführung eignen, daß die Teilchengröße
häufig so groß ist, daß eine zusätzliche Zerkleinerungsstufe notwendig ist, und daß außerordentlich große
Wassermengen angewendet werden müssen. Außerdem mußten die Rührwerke, um das Absitzen der Dispersion
zu verhindern, bei so hohen Geschwindigkeiten laufen, daß einige der polymerisierten Körner zu
einem außerordentlich feinen Pulver zerrieben wurden, das schwierig den üblichen Verarbeitungsanlagen zuzuführen
ist. Die bei so hohen Rührgeschwindigkeiten eintretende Wirbelbewegung ist schwierig zu reproduzieren
und verursacht von Ansatz zu Ansatz Änderungen in den Polymerisationsbedingungen. Eine
solche Wirbelbewegung ist besonders schwierig zu reproduzieren, wenn der Umfang der Arbeiten geändert
wird.
Ein Gegenstand dieser Erfindung ist ein verbessertes Suspensionspolymerisationsverfahren in wäßrigem
Medium zur Polymerisation von wasserunlöslichen Monomeren.
Ein weiterer Gegenstand dieser Erfindung ist ein Verfahren, das sowohl schubweise als auch kontinuierlich
durchgeführt werden kann.
Ein zusätzlicher Gegenstand ist ein Verfahren, bei dem das Verhältnis der Wassermenge zu der Menge
des Monomeren niedrig gehalten wird.
Ein weiterer Gegenstand ist ein Verfahren, das wenig oder gar keine Durchmischung erfordert, um
die Dispersion aufrechtzuerhalten.
Verbessertes Verfahren
zur Polymerisation in wäßriger
Suspension
Anmelder:
The Dow Chemical Company,
Midland, Mich. (V. St. A.)
Midland, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg,
München 13, Ainmillerstr. 26, Patentanwälte
München 13, Ainmillerstr. 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. August 1954
V. St. v. Amerika vom 23. August 1954
Ralph M. Wiley, Midland, Mich. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die genannten und damit verwandten Ziele werden durch ein Verfahren zur Polymerisation von Vinylidenchlorid
in einer nichtemulgierten, hohen Festkörpergehalt aufweisenden, verdickten wäßrigen Suspension
von Teilchen unter solchen Bedingungen erreicht, daß ein Verwachsen bzw. Zusammenschließen
der sich polymerisierenden Teilchen vermieden wird und daß einigermaßen gleichmäßige Teilchen eines
stabilen polymeren Produkts in annehmbarem Ausmaß entstehen.
Die ursprüngliche Dispersion wird durch Verrühren eines Gemisches von Monomer und Wasser hergestellt.
Wenn eine ölige oder mit Wasser nicht mischbare organische Substanz in Wasser durch Rühren zu
Tröpfchen verteilt wird und das Rühren abgebrochen wird, vereinigen sich bekanntlich die Tröpfchen sofort
wieder, um zwei Schichten von Öl und Wasser zu bilden. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Zugabe
einer kleinen Menge bestimmter hydrophiler Kolloide, wie z. B. von Methylcellulose, die Dispersion gegen
Entmischung stabilisiert, so daß die einmal gebildeten Teilchen ihre Größe beibehalten. Der Grad oder die
Geschwindigkeit der Durchmischung ist ein grundlegender Faktor zur Festlegung der ursprünglichen
Größe der Tröpfchen. Im allgemeinen werden die entstehenden Tröpfchen um so kleiner sein, je größer die
Rührgeschwindigkeit ist.
Die konzentrierten Suspensionen, die bei dem Verfahren dieser Erfindung verwendbar sind, sollen
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35 bis 50 Volumprozent an wäßriger Phase enthalten. Wenn weniger als 30% Wasser verwendet werden,
sind die entstehenden Polymerdispersionen nicht flüssig genug, um in dem Verfahren verwendet zu
werden. Wenn mehr als. 50% Wasser verwendet werden, kann das Verfahren unwirtschaftlich werden,
weil mehr Kolloid erforderlich ist, größere Wassermengen erhitzt und abgekühlt werden müssen und weil
die je Gefäßraumeinheit hergestellte Menge Polymerisat kleiner ist.
Um die Teilchen vor, während und nach der Polymerisation
ohne Rühren voneinander isoliert zu halten, ist es notwendig, die wäßrige Phase zu verdicken. Das
ist besonders wichtig bei den späteren Stufen der
zeigt worden, die eine Polymerisation bei kleiner Rührgeschwindigkeit oder in nichtturbulentem Zustand
erlaubt, um getrennte polymere Teilchen von praktisch gleichmäßiger Größe zu bilden.
Es ist nicht bekannt, weshalb bestimmte Verdikkungsmittel wirken und andere nicht. Obgleich eine
Beschränkung auf eine bestimmte Theorie nicht gewünscht wird, wird angenommen, daß die wirksamen
Verdickungsmittel nicht nur die Teilchen auspolstern ίο und ein Zusammenbacken verhindern, sondern auch
eine ausreichende Schlüpfrigkeit bewirken, so daß die Teilchen leicht aneinander vorbeigleiten. Einige Verdickungsmittel
zeichnen sich nachteilig durch starke pH-Änderungen aus und müssen demzufolge gepuffert
Polymerisation, wo feste Polymerteilchen in einer 15 werden. Das gilt vor allem für Kartoffelstärke,
nicht gedickten wäßrigen Phase dazu neigen, so fest Die konzentrierte Dispersion kann durch Verrühren
zusammenzubacken, daß sie sich nur unter beträcht- der gewünschten Menge Monomere mit einem Überliehen
Schwierigkeiten ausschütten lassen. schuß an Wasser, das die nötige Menge hydrophiles
Die Anforderungen an das Verdickungsmittel sind Kolloid als Mittel zur Kornbildung enthält, hergestellt
mannigfacher Art. Es muß wasserlöslich oder in 20 werden. Nach Beendigung der Durchmischung wird
Wasser dispergierbar sein und die wäßrige Phase bei die Dispersion absitzen gelassen und das überschüssige
geringen Konzentrationen verdicken. Es muß inert Wasser abdekantiert, worauf das Verdickungsmittel
gegenüber dem Polymerisationssystem sein; so dürfen zugesetzt wird. Es versteht sich, daß, je größer der
z. B. Peroxyde es nicht unter Zerstörung seiner Wirk- ursprüngliche Wasserüberschuß war, um so mehr
samkeit zersetzen oder abbauen. Es darf keine merk- 25 Granulator verwendet werden und um so stärker die
liehe Auswirkung auf die Granulatbildung in dem Durchmischung sein muß, um eine gegebene Teil-System
haben. Es muß seine Verdickungsfähigkeit chengröße zu erreichen. Ein anderes Verfahren, das
bei den Polymerisationstemperaturen behalten. Es soll angewendet werden kann, besteht in der Herstellung
bei der Polymerisation ausschließlich in der wäßrigen der vollständigen wäßrigen Phase (Wasser, Kataly-Phase
verbleiben; und sollte eine kleinere Menge in 30 sator, Granuliermittel und Verdickungsmittel) und
die Ölphase eindringen, so darf diese Menge keine der anschließenden Dispergierung des Monomeren in
nachteilige Auswirkung auf die Eigenschaften des dieser Phase.
Polymerisats haben. Das Polymerisationsgefäß ist mit einem Mantel
Als weiteres Charakteristikum müssen die Ver- versehen oder hat irgendwelche anderen Vorrichtungen
dickungsmittel wäßrige Lösungen bilden, die nicht 35 zum Erhitzen und Abkühlen des Ansatzes. Wenn das
newtonisch sind. Wenn Verdickungmittel ihren Gefäß mit der konzentrierten Dispersion des MonoZweck
bei der Verhütung der Schweretrennung der
Tröpfchen in der wäßrigen Phase entsprechend den
Dichtedifferenzen der beiden Phasen erfüllen, ist es
notwendig, daß eine Kraft angewendet werden muß, 40
damit die Suspension fließt. Selbstverständlich muß die
Größe der Kraft, die das Fließen bewirkt, größer sein
als das Gewicht der einzelnen Tröpfchen.
Tröpfchen in der wäßrigen Phase entsprechend den
Dichtedifferenzen der beiden Phasen erfüllen, ist es
notwendig, daß eine Kraft angewendet werden muß, 40
damit die Suspension fließt. Selbstverständlich muß die
Größe der Kraft, die das Fließen bewirkt, größer sein
als das Gewicht der einzelnen Tröpfchen.
Die bei dem Verfahren dieser Erfindung verwendbaren Verdickungsmittel sind Kolloide, die bei ge- 45 dium hindurch absinken können und keine Turbulenz
ringen Konzentrationen zur Bildung wäßriger Lösun- oder Durchmischung von einem zum anderen Ende
gen oder Dispersionen befähigt sind, die eine Viskosität des Polymerisationsgefäßes erfolgt, ist keine Möglichvon
600 bis 1000 cP haben. Als Beispiele für brauch- keit zum Verstopfen gegeben. Somit ist eine Polybare
Substanzen mögen nichtschleimige Kohlehydrate merisation in Schlangen, Röhren und Zylindern mögerwähnt
werden, wie z. B. Johannisbrotgummi, 50 lieh, die für laufende Zuführung der gedickten Di-Guargummi
(Cyanopsis Psoralioides) und Kartoffel- spersionen in das eine Ende und für laufende Abnahme
der Masse von Polymerisatkügelchen am anderen Ende geeignet sind.
Das Verfahren der Erfindung wird noch mehr aus den folgenden erläuternden Beispielen ersichtlich. Alle
Teile sind Gewichtsteile.
meren in der gedickten wäßrigen Phase gefüllt ist, wird die Polymerisation durch Erwärmen der Dispersion
eingeleitet.
Das Verfahren ist besonders gut zur kontinuierlichen Durchführung der Polymerisation geeignet,
weil das System die Möglichkeit zum Durchfluß auch durch enge Stellen bietet. Da die Tröpfchen nicht
unter ihrem eigenen Gewicht durch das wäßrige Me-
stärke; hydrophiles sulfoniertes Polystyrol; hydrophile Oelluloseäther, wie Carboxymethylmethylcellulose
und Natriumcarboxymethylcellulose; und hydrophile kolloidale Tone, wie z. B. die Bentonittone.
Der Ausdruck »wäßrige Lösung« wird hier wie in der Hochpolymerterminologie zur Bezeichnung einer
augenscheinlich homogenen Flüssigkeit verwendet, die durch gleichmäßiges Dispergieren einer hochmoleku-
80 Teile Vinylidenchlorid, die 0,4 Teile Benzoyllaren
Substanz in Wasser hergestellt wurde. Die Lös- 60 peroxyd enthielten, wurden heftig in 160 Teile Wasser,
lichkeit der Substanz und die zur Erzielung einer ge- das 0,1% Methylcellulose enthielt, eingerührt. Die
gebenen Viskosität notwendige Menge Substanz hängt in sehr großem Ausmaß von dem Molekulargewicht
der Substanz ab. Die zweckmäßigen Mengen können durch einfache Vorversuche ermittelt werden.
Verdickte wäßrige Suspensionen sind bisher bei den üblichen stark gerührten Polymerisationssystemen
ohne Vorteil verwendet worden. Es ist jedoch nirgends die einzigartige Zusammenstellung von Anforderun
gen an die Verdickungsmittel dieser Erfindung aufge- 70 geeignet war.
Suspension wurde absitzen gelassen, dann wurden 100 Teile Wasser abdekantiert. Die Dispersion wurde
durch Zugabe von 20 Teilen einer wäßrigen Lösung, die 1,6 Teile Guargummi enthielt, gedickt. Die erhaltene
Mischung wurde bei 50° 48 Stunden lang ohne Umrühren gehalten. Das Produkt war eine gleichmäßig
granulierte Masse von Polymerisat, das frei fließend und nach dem Trocknen zur Preßverformung
In gleicher Weise wurden Polymerisationen durchgeführt, bei denen an Stelle des Guargummis entweder
1 Teil sulfonierten Polystyrols oder 1,6 Teile Natriumcarboxymethylcellulose oder 3,2 Teile Bentonitton,
mit 0,1 Teilen Aluminiumsulfat flockig gemacht, verwendet wurden. In jedem Falle war das Produkt
gleichmäßig granuliert, frei fließend und nach dem Trocknen zur Preßverformung geeignet.
Wenn dagegen das Kolloid weggelassen wurde, bildete das Polymerisat harte Klumpen, die vor der
Verwendung zerbrochen und gemahlen werden mußten, wenn nicht ununterbrochen kräftig gerührt
worden war.
Ein zylindrisches Gefäß wurde für kontinuierliche Polymerisation eingerichtet. Das Gefäß wurde vertikal
aufgestellt und war zum Erhitzen und Abkühlen des Inhalts ummantelt. Ein vertikaler Rührer mit einer
Reihe von Flügeln wurde in dem Gefäß angebracht. Der Boden des Gefäßes war konisch gestaltet und mit
einem automatischen Ventil versehen. Eine Anlage zur kontinuierlichen Herstellung und Zuführung einer
Dispersion des Monomeren zu dem Polymerisationsgefäß war vorgesehen.
Je Stunde wurden der Dispergieranlage kontinuierlich 100 Teile Vinylidenchlorid, die 0,4 Teile Benzoylperoxyd
als Polymerisationskatalysator enthielten, zusammen mit 50 Teilen einer wäßrigen Phase zugeführt,
die 0,2 Teile Methylcellulose enthielt. Zu dem dispergierten Monomeren wurden je Stunde 50 Teile
einer 2°/oigen wäßrigen Lösung von Johannisbrotgummi gegeben. Die Dispersion wurde in das Polymerisationsgefäß
eingeführt und das Gefäß damit gefüllt. Der Rührer wurde zur Unterstützung der Wärmeübertragung, aber ohne Erregung von Turbulenz,
mit zwei Umdrehungen je Minute laufen gelassen und die Polymerisation durch Erhitzen der Beschickung
auf 50° eingeleitet. Die Dispersion wurde dem gefüllten Gefäß ununterbrochen zugeführt und
eine gleiche Menge kontinuierlich vom unteren Ende abgenommen. Das Produkt der ersten wenigen Stunden
der Polymerisation war unvollständig und wurde verworfen. Danach jedoch wurde eine gleichförmige
Masse von frei fließenden, gleichmäßigen Kügelchen des Polymerisats abgezogen.
In gleicher Weise wurden kontinuierliche Polymerisationen durchgeführt, bei denen an Stelle der
2%igen wäßrigen Lösung von Johannisbrotgummi entweder eine O,23°/oige wäßrige Lösung eines wasserlöslichen
Mischpolymerisats von Styrol und 0,06% Divinylbenzol oder eine 2°/oige wäßrige Lösung von
Natriumcarboxymethylcellulose oder eine 4%ige wäßrige Dispersion von flockig gemachtem Bentonitton
verwendet wurde. Wie der Ansatz mit dem Johannisbrotgummi lieferte jede dieser folgenden Polymerisationen
eine gleichförmige Masse von frei fließenden, gleichmäßigen Polymerisatkügelchen.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt unter Verwendung von Styrol an Stelle von Vinylidenchlorid
und Kartoffelstärke an Stelle von Guargummi. Die wäßrige Phase wurde auf pH 6 abgepuffert. Das
erhaltene Polymerisat war eine dicht gepackte, aber frei fließende Masse von gleichmäßigen Polystyrolkügelchen.
Als das Verfahren wiederholt wurde, um zu versuchen, Gelatine, Polyäthylenglykol, Polyvinylalkohol
oder Polyvinylmethyläther an Stelle der Kartoffelstärke zu verwenden, wurden harte Klumpen von
Polymerisat gebildet, die vor dem Gebrauch gemahlen werden mußten.
Die Erfindung wurde an der Polymerisation von Vinylidenchlorid und Styrol erläutert, ist aber nicht
darauf beschränkt. Sie kann ebensogut für die Herstellung von Polymerisaten oder Mischpolymerisaten
von monoäthylenischen ungesättigten Vinylidenverbindungen, wie Vinylchlorid, Vinylacetat, Acrylsäurenitril
und den polymerisierbaren Estern von Acryl- und Methacrylsäure angewendet werden, solange das
Monomere oder die Monomeren, die verwendet werden, praktisch wasserunlöslich sind. Sie ist besonders
nützlich bei der Herstellung von Mischpolymerisaten aus Vinyl- und Vinylidenchlorid.
Claims (2)
1. Verbessertes Verfahren zur Polymerisation in wäßriger Suspension von mindestens einer mit
Wasser nichtmischbaren monoäthylenisch ungesättigten monomeren Vinylidenverbindung, wie
Vinylidenchlorid oder Styrol, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines dieser Monomeren
in einem wäßrigen Medium, das ein hydrophiles kolloidales Granulierungsmittel enthält, unter Bedingungen
dispergiert wird, daß sich monomere Tröpfchen der gewünschten Größe bilden, daß die
Dispersion durch Auflösen eines Kolloids, das bei niedriger Konzentration eine wäßrige Lösung mit
einer Viskosität von 600 bis 1000 cP bildet, in der wäßrigen Phase verdickt wird und daß die Dispersion
anschließend der Wirkung katalytischer und thermischer Bedingungen unterworfen wird,
die bekanntlich die Polymerisation des Monomeren in Gang bringen, während Wirbelbewegung in der
verdickten Dispersion vermieden wird, wodurch gleichmäßige Kügelchen des Polymerisats gebildet
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dispersion 35 bis 50 Volumprozent
Wasser enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 801 746, 889 981;
französische Patentschriften Nr. 1 005 601,
032 280.
Deutsche Patentschriften Nr. 801 746, 889 981;
französische Patentschriften Nr. 1 005 601,
032 280.
© 609 8S6/4+6 3.57
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US451681A US2875185A (en) | 1954-08-23 | 1954-08-23 | Method of polymerizing a monoethylenically unsaturated vinylidene compound in aqueous suspension |
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