DE10052645A1 - Topfträger für ein Gas-Kochfeld mit mindestens einem atmosphärischen Gasbrenner - Google Patents
Topfträger für ein Gas-Kochfeld mit mindestens einem atmosphärischen GasbrennerInfo
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Abstract
Bei modernen Gas-Kochfeldern ist der Gasbrenner (1) typischerweise in einer Bohrung (2) einer plattenförmigen Abdeckung (3) aus temperaturlimitiertem Material, vorzugsweise aus vorgespanntem Glas, aufgenommen, auf der ein ihm zugeordneter Topfträger (4) aufgestellt ist. DOLLAR A Um zu verhindern, daß die Abdeckung (3) um den Gasbrenner (1) herum durch zu große auf dem Topfträger aufgestellte Töpfe thermisch über das zulässige Maß belastet wird, sieht die Erfindung vor, daß der Topfträger (4) mindestens zwei Aufstellebenen mit unterschiedlichen Abständen zum Kopf (1a) des Gasbrenners (1) aufweist, von denen zumindest die Aufstellebene mit dem kleinsten Abstand in der Aufstellfläche mechanisch begrenzt ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Topfträger für ein Gas-Kochfeld mit
mindestens einem atmosphärischen Gasbrenner, der in einer Bohrung einer
plattenförmigen Abdeckung aus temperaturlimitierten Material aufgenommen
ist.
Atmosphärische Gasbrenner erfordern in bekannter Weise einen Topfträger
bzw. einen Topfrost, auf dem das Kochgeschirr aufgestellt wird. Auf dem
Markt bekannte Topfträger werden gewöhnlich aus emailliertem Guß oder
Stahlblech gefertigt. Sie besitzen drei oder mehrere Füße zum Aufstellen auf
die Kochfläche, die in der Aufstellebene strahlenförmig zu einem zentralen
Bereich hin waagrecht verlaufen und teilweise auch über einen äußeren Ring
miteinander verbunden sind.
Die Füße haben eine vorgebenene an die Brennerleistung und an die maximal
zugelassene Topfbodengröße angepaßte, die Topfträgerhöhe festlegende Höhe.
Sie ist so bestimmt, daß bei den gegebenen Randbedingungen, d. h. der
thermischen Belastung, einschließlich dem notwendigen Maß an Sekundärluft
für die Verbrennung, der Abstand zwischen dem Gasbrenner und dem
Topfboden möglichst klein gehalten werden kann, um den thermischen
Wirkungsgrad möglichst hoch zu halten, andererseits jedoch die thermische
Belastung der Kochfeld-Abdeckung in zulässigen Grenzen bleibt. Die
bekannten Topfträger besitzen dabei nur eine einzige Aufstellebene.
Vorgenannte Gas-Kochfelder, sogenannte "Hob Tops", besitzen typischerweise
eine Abdeckung aus thermisch oder chemisch vorgespanntem Kalk-Natron-
Glas. Dieses Glas hat dabei die Eigenschaft, daß es einer maximalen
Temperaturbegrenzung unterliegt, damit es seine Vorspannung behält und
somit seine deutlich verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen mechanische und
thermische Belastungen behält, und dadurch während des Gebrauches des
Kochfeldes nicht zerstört wird.
Es hat sich jedoch im praktischen Betrieb gezeigt, daß die maximal zulässige
Temperatur in bestimmten Kochsituationen überschritten wird.
Untersuchungen an marktüblichen Geräten haben dabei gezeigt, daß die
zugelassene maximale Temperatur, die kurzzeitig auf das Glas einwirken darf,
um bis zu 20% überschritten wurde.
Diese Temperaturüberschreitung kann man verhindern, indem man den
Durchmesser der die atmosphärischen Gasbrenner aufnehmenden Bohrungen in
der Abdeckung möglichst groß wählt und mit einer Blechwanne unterfängt.
Außerdem wird der Rand der Bohrungen durch eine Manschette eingefaßt.
Dieses Prinzip läßt sich jedoch nur bis zu einem bestimmten Durchmesser
durchführen und es kann auch nicht verhindern, daß es in außergewöhnlichen
Kochsituationen, z. B. bei einem leerkochenden Geschirr, oder bei Gebrauch
eines für den Gasbrenner nicht zugelassenen großen Topfes oder bei Gebrauch
eines sehr großen Topfes über zwei Brennstellen, dennoch zu einer
Überschreitung der nur kurzzeitig zulässigen Maximaltemperatur kommt.
Die Probleme sind analog bzw. ähnlich, wenn die Abdeckung des Gas-
Kochfeldes aus einem anderen temperaturlimitierten Material, wie
Glaskeramik, Kunststoff oder Holz, aufgebaut ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs bezeichneten
Topfträger für ein Gas-Kochfeld so auszubilden, daß die maximalen
Anwendungstemperaturen des jeweiligen Materials der Abdeckung durch zu
große aufgestellte Töpfe nicht überschritten werden.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einem Topfträger für ein Gas-Kochfeld
mit mindestens einem atmosphärischen Gasbrenner, der in einer Bohrung einer
plattenförmigen Abdeckung aus temperaturlimitierten Material aufgenommen
ist, gemäß der Erfindung dadurch, daß der Topfträger mindestens zwei
Aufstellebenen mit unterschiedlichen Abständen zum Kopf des Gasbrenners
aufweist, von denen zumindest die Aufstellebene mit dem kleinsten Abstand in
der Aufstellfläche mechanisch begrenzt ist.
Die Begrenzung der unteren Aufstellebene des Topfträgers verhindert, daß ein
zu großer Topf zu nahe zum Gasbrenner aufgestellt wird. Er kann nur auf der
oberen Ebene im genügenden Abstand zum Gasbrenner aufgestellt werden.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Topfträgers gelingt es daher, die
in außergewöhnlichen Kochsituationen in der Abdeckung durch unzulässige
Töpfe auftretenden Temperaturen so zu reduzieren, daß die kurzfristig
zulässige Maximaltemperatur nicht überschritten wird, wodurch
sicherheitsgefährdende Temperaturüberschreitungen verhindert werden. Die
erfindungsgemäßen Maßnahmen tragen somit zu einer höheren
Betriebssicherheit bei. Darüber hinaus können die Durchmesser der Bohrungen
klein gehalten und flache, d. h. niedrig bauende, Brenner verwendet werden, da
die Konstruktions-Freiheit erhöht wird.
Eine sehr einfache Konstruktion des Topfträgers läßt sich erzielen, wenn dieser
Aufstellfüße und angeformte waagrechte strahlenförmig verlaufende Stege
besitzt und die Stege gestufte Abschnitte mit unterschiedlichen Höhen zum
zugehörigen Gasbrenner aufweisen. Die Stufenhöhen begrenzen dabei auf
einfache Weise zugleich die darunter liegende Aufstellebene.
Im einfachsten Fall sind zwei Aufstellebenen vorgesehen. Es können jedoch
auch mehr als zwei Ebenen, beispielsweise vier Aufstellebenen durch
entsprechende Stufungen der Stege ausgebildet sein.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Topfträger mit Vorteil so
ausgebildet, daß durch die Länge der Füße des Topfträgers eine zusätzliche
Aufstellebene bei einer entsprechenden, um 180° gewendeten Aufstellung des
Topfträgers vorgebenen ist. Dadurch ist der Topfträger vielseitiger
verwendbar.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist die Anordnung so getroffen, daß ein
entsprechend groß dimensionierter Topfträger für mehrere Kochstellen mit
Gasbrennern vorgesehen ist, der Begrenzungen für das Aufstellen von zu
großem Kochgeschirr über mehrere Kochstellen hinweg, besitzt. Eine derartige
Ausbildung ermöglicht eine einfachere Aufstellung des Topfträgers und eine
sichere Zuordnung zu den Gasbrennern.
Vorzugsweise ist gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung das Kochfeld so
ausgebildet, daß die Abdeckung durch eine thermisch oder chemisch
vorgespannte Kalk-Natron-Platte gebildet ist.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird dabei erreicht, daß die für dieses
Glas kurzzeitig zulässige Maximaltemperatur nicht überschritten wird und
damit die Abdeck-Glasplatte über die garantierte Lebensdauer eine
ausreichende Vorspannung behält, die typischerweise ca. 80% der
ursprünglichen Vorspannung beträgt, da die Vorspannung durch die max.
zugelassenen Temperaturen um etwa 20% abgebaut werden. Typischerweise
wird dabei die Glasplatte rückseitig so bedruckt, daß sie nicht transparent ist,
d. h. von oben betrachtet, dunkel erscheint. Die Glasplatte kann auch farbig
bedruckt sein. Auch ein weißer Druck ist möglich.
Vergleichbar liegen die Verhältnisse, wenn gemäß einer alternativen
Ausgestaltung die Abdeckung durch eine nicht transparente Platte aus
Borosilikatglas gebildet ist.
Die die Kochfläche bildende Abdeckplatte kann prinzipiell auch aus Kunststoff
bestehen oder durch eine Holzarbeitsplatte für Einbauküchen gebildet sein.
Beide Materialien sind ebenfalls in der Anwendungstemperatur limitiert.
Die Abdeckung kann auch durch eine Glaskeramikplatte gebildet sein. In
diesem Fall kommt es insbesondere auf den thermischen Schutz der
typischerweise unterhalb der Glaskeramikplatte angeordneten
temperaturempfindlichen Elektronik an.
Weitere ausgestaltende Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
anhand der Beschreibung von zwei in den Patentzeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen der Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 in einer Längsschnitt-Darstellung einen Ausschnitt aus einem Gas-
Kochfeld mit atmosphärischen Gasbrennern, die in Bohrungen einer
Glas Abdeckung aufgenommen sind, sowie mit einem dem Gasbrenner
zugeordneten Topfträger mit zwei Aufstellebenen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gas-Kochfeld mit dem zweistufigen Topfträger
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Längsschnitt-Darstellung entsprechend Fig. 1, jedoch mit einem
Topfträger, der vier Aufstellebenen hat, und
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gas-Kochfeld mit dem vierstufigen Topfträger
nach Fig. 3.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Ausschnitt aus einem Kochfeld mit einem
atmosphärischen Gasbrenner 1, dem in konventioneller Weise Gas bzw. ein
Gas-/Luftgemisch zugeführt wird. Der Brenner 1, der typischerweise mit den
Gaszuleitungen verrohrt bzw. verschraubt ist (nicht dargestellt), ist in einer
Bohrung 2 einer quasi die Kochfläche vorgebenden Abdeckplatte 3 in
Verbindung mit einer konventionellen Halterung 5 aufgenommen, die auch die
Bohrung 2 abdeckt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ferner einen Topfträger 4, der auf der
Abdeckplatte 3 steht und auf dem die Töpfe, Pfannen usw. über dem
Gasbrenner 1 aufgestellt werden.
Die Abdeckplatte 3 besteht typischerweise aus einer nicht transparenten
thermisch oder chemisch vorgespannten Kalk-Natron-Glasplatte. Die
Nichttransparenz wird dabei typischerweise durch eine
Unterseitenbeschichtung der Glasplatte hergestellt.
Eine derartiges Glas verliert abhängig von der zeitlichen
Temperaturbeanspruchung allmählich seine Vorspannung, und zwar umso
schneller, je höher die maximale Temperatur ist, wie aus der nachfolgenden
Tabelle hervorgeht, die die Abhängigkeit der zulässigen Belastungsdauer der
Glasplatte von der jeweiligen maximalen Betriebstemperatur zeigt:
Die Topfträgerhöhe und der Durchmesser der Bohrung 2 bzw. die Leistung des
Gasbrenners 1 und die maximal zugelassene Topfgröße sind daher so
aufeinander abgestimmt, daß im Regelfall die Temperaturerhöhung im Bereich
der Glasplatte um den Brenner herum, bewirkt durch die heißen
Verbrennungsgase und die Wärmerückstrahlung des Topfes, sich in
vorgegebenen Grenzen hält.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß die maximale thermische Begrenzung in
bestimmten Kochsituationen, insbesondere in außergewöhnlichen
Kochsituationen, wie z. B. beim Gebrauch eines für den Gasbrenner nicht
zugelassenen großen Topfes oder beim Gebrauch eines sehr großen Topfes
über zwei Gasbrennern hinweg, überschritten werden kann. Bei
Untersuchungen an marktüblichen Geräten wurde festgestellt, daß die zulässige
maximale Temperatur, welche kurzzeitig auf das Glas einwirken darf, um bis
zu 20% überschritten wurde, was zumindest die Lebensdauer der Glasplatte
deutlich herabsetzt, aber auch zu einem Bruch der Glasplatte führen kann, d. h.
die Betriebssicherheit gefährdet.
Um dies zu verhindern, sieht die Erfindung einen Topfträger 4 vor, der
mehrere Aufstellebenen hat, im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1/2 zwei
Ebenen, die unterschiedliche Abstände zum Kopf 1a des Gasbrenners 1
aufweisen, von denen zumindest die untere Aufstellebene mit dem kleinsten
Abstand zum Brennerkopf 1a in der Aufstellfläche mechanisch begrenzt ist,
wobei die Begrenzung auf die maximal für den jeweiligen Brenner zulässige
Topfgröße abgestellt ist. Dadurch wird erreicht, daß insoweit durch einen zu
großen Topf keine unzulässig hohe Temperaturbelastung in der Abdeckung 3
auftritt.
Bei der ersten Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 wird die untere
Aufstellebene durch jeweils einen Abschnitt 4b1 von vier waagrecht
verlaufenden Stegen 4b gebildet, die einstückig mit zugeordneten Aufstellfüßen
4a verbunden sind. Ein umlaufender Ring 4c sorgt für eine stabile mechanische
Verbindung der Stege 4b und der Füße 4c untereinander.
Die zweite Aufstellebene wird durch die obere Fläche 4b2 von vier
höckerartigen Fortsätzen 4d gebildet, die an den äußeren Enden der
Stegeabschnitte 4b1 jenseits des umlaufenden Ringes 4c als zweite Stufe
angeformt sind. Diese Fortsätze begrenzen zugleich die Aufstellfläche der
unteren Ebene. Auf diese untere Aufstellebene nahe dem Gasbrenner 1 kann
daher nur ein Topf aufgestellt werden, dessen Durchmesser den freien Abstand
zwischen gegenüberliegenden Fortsätzen 4d nicht überschreitet, der auf die für
die jeweilige Brennerleistung maximal zulässige Topfgröße abgestellt ist. Töpfe
mit größerem Durchmesser können daher nur auf die oberen Flächen 4b2 der
Höcker 4d der zweiten Stufe abgestellt werden, d. h. in einer genügenden
Entfernung von dem Gasbrenner 1. Auf diese Weise wird verhindert, daß beim
Aufstellen eines für den jeweiligen Brenner nicht zugelassenen zu großen
Topfes die Abdeckung 3 über das zulässige Maß hinaus thermisch belastet
wird. Es versteht sich, daß der Topfträger mit zwei Aufstellebenen auch auf
andere Weise als dargestellt, realisiert werden kann, z. B. mit mehr als vier
Füßen, mit einer gitterartigen unteren Aufstellfläche etc.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung mit
mehr als zwei Aufstellebenen, im Beispiel mit vier Ebenen, von denen die
unteren drei in ihrer radialen Ausdehnung begrenzt sind. Mit der ersten
Ausführungsform übereinstimmende Bauteile sind mit demselben
Bezugszeichen versehen.
Die vier Aufstellebenen werden durch im Durchmesser gestufte Abschnitte 4b1,
4b2, 4b3 und 4b4 der strahlenförmig zulaufenden Aufstell-Stege 4b gebildet,
wobei jede Stufe die darüberliegende Aufstellfläche radial begrenzt.
Auf der unteren Aufstellebene kann daher nur ein Topf aufgestellt werden,
dessen Durchmesser nicht über die radiale Ausdehnung der Stegabschnitte 4b1
hinausgeht. Größere Töpfe können nur auf höheren Ebenen, also genügend
entfernt vom Gasbrenner 1, aufgestellt werden.
Die Erfindung ermöglicht eine Reihe von Varianten. So kann beispielsweise
der Topfträger nach den Fig. 1 und 2 so ausgebildet sein, daß er um 180°
verdreht aufgestellt werden kann und dabei eine dritte Aufstellebene,
vorgegeben durch die Länge der Füße 4a, bildet. Die Fortsätze 4d bilden dann
die Füße des Topfträgers. Entsprechend kann bei der zweiten Ausführungsform
nach den Fig. 3 und 4 eine fünfte Aufstellebene vorgegeben werden.
Die für ein Gas-Kochfeld vorgesehenen Topfträger können, je nach
zugehöriger Brennerleistung, verschieden hoch ausgebildet sein, damit ein
Kochen über zwei Gasbrenner hinweg praktisch nicht möglich ist, da dann der
Topf schief stehen würde.
Auch ist es denkbar, einen großen gemeinsamen Topfträger für mehrere
Kochstellen, d. h. Gasbrenner, vorzusehen, welches jedoch an geeigneten
Stellen Erhöhungen aufweist, welche das Betreiben eines sehr großen Koch-
/Bratgeschirres über mehrere Brenner gleichzeitig verhindert.
Anstelle einer Glas-Abdeckung aus thermisch oder chemisch vorgespanntem
Glas kann auch eine Abdeckplatte aus Borosilikatglas Anwendung finden, die
ebenfalls bis zu hohen Temperaturen belastbar ist.
Die Erfindung ist auch bei Gas-Kochfeldern mit einer Glaskeramikplatte,
sogenannten "Cooktops", anwendbar, dort allerdings nicht so sehr um das
Glaskeramik-Material zu schützen, da dieses mit hohen Temperaturen
beanspruchbar ist, sondern um unter der Glaskeramikplatte angeordnete
Komponenten, beispielsweise die temperatursensible Elektronik, zu schützen.
Aber auch andere temperaturlimitierte Materialien wie Kunststoff oder Holz
entsprechend den Arbeitsplatten der Küchen, können für den Aufbau der
Abdeckung 3 verwendet werden.
Neben der Erhöhung der Betriebssicherheit durch die Reduzierung der
Temperatur in der Abdeckung 3 verleiht die Erfindung auch mit Vorteil eine
größere Freiheit bezüglich der Konstruktion des Kochfeldes mit den
atmosphärischen Gasbrennern.
- - Es können kleinere Bohrungen 2 ausgebildet werden,
- - die metallische Manschette kann prinzipiell entfallen, und
- - es sind flachere Brenner 1 verwendbar, d. h. es kann generell der Abstand zwischen der Topf-Aufstellfläche des Topfträgers 4 und der Abdeckung 3 verringert werden, in Verbindung mit kleineren Brennerwannen.
Auch ist durch den erfindungsgemäßen Topfträger ein zusätzlicher thermischer
Schutz der unterhalb der Abdeckplatte angeordneten Komponenten wie der
temperatursensiblen Elektronik gegeben. Auch aufgebrachte Farben, wie
Dekore, sind besser geschützt.
Claims (11)
1. Topfträger (4) für ein Gas-Kochfeld mit mindestens einem
atmosphärischen Gasbrenner (1), der in einer Bohrung (2) einer
Abdeckung (3) aus temperaturlimitierten Material aufgenommen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Topfträger (4) mindestens zwei
Aufstellebenen mit unterschiedlichen Abständen zum Kopf (1a) des
Gasbrenners (1) aufweist, von denen zumindest die Aufstellebene mit
dem kleinsten Abstand in der Aufstellfläche mechanisch begrenzt ist.
2. Topfträger nach Anspruch 1, mit Aufstell-Füßen (4a) und angeformten
waagrechten, strahlenförmig verlaufenden Stegen (4b), dadurch
gekennzeichnet, daß die Stege (4b) gestufte Abschnitte (4b1, 4b2, 4b3,
4b4) mit unterschiedlichen Höhen zum zugehörigen Gasbrenner (1)
aufweisen.
3. Topfträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Topfträger (4) zweifach gestufte Stege (4b) aufweist.
4. Topfträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Topfträger (4) vierfach gestufte Stege (4b) aufweist.
5. Topfträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß durch die Länge der Füße (4a) des Topfträgers (4)
eine zusätzliche Aufstellebene bei einer entsprechenden um 180°
gewendeten Aufstellung des Topfträgers vorgebbar ist.
6. Topfträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein entsprechend groß dimensionierter Topfträger
für mehrere Kochstellen mit Gasbrenner vorgesehen ist, der
Begrenzungen für das Aufstellen von zu großem Kochgeschirr über
mehrere Kochstellen hinwegt besitzt.
7. Topfträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (3) durch eine thermisch oder
chemisch vorgespannte Kalk-Natron-Platte gebildet ist.
8. Topfträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (3) durch eine Platte aus
Borosilikatglas gebildet ist.
9. Topfträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (3) aus Kunststoff besteht.
10. Topfträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (3) durch eine Holzarbeitsplatte
für Einbauküchen gebildet ist.
11. Topfträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekenzeichnet, daß die Abdeckung (3) aus Glaskeramik besteht.
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Country Status (2)
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