DE10051127A1 - Anordnung von elektrischen Ausrüstungen in einem Motorfahrzeug - Google Patents
Anordnung von elektrischen Ausrüstungen in einem MotorfahrzeugInfo
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Abstract
Es wird eine Konstruktion geschaffen, bei der eine Vielzahl von elektrischen Ausrüstungen in einem Motorfahrzeug angeordnet sind, bei der die elektrischen Ausrüstungen wie beispielsweise ein Maschinensteuercomputer, ein Relaisblock, eine Verbindungsbox, eine ABS-Betätigungsvorrichtung und eine Meßeinheit, die in herkömmlicher Weise voneinander entfernt in einem Maschinenraum und einer Kabine des Fahrzeugs angeordnet sind, in einer allgemein zentralen Zone des Fahrzeugs konzentriert, gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs, nämlich an einer Mittellinie und in der Nähe derselben.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Konstruktion, bei der elektrische
Ausrüstungen in einem Motorfahrzeug angeordnet sind, und spezieller eine Konstruk
tion, bei der elektrische Ausrüstungen in einem Maschinenraum und einem vorderen
Teil einer Kabine in einem Automobil angeordnet oder plaziert sind.
Die offengelegte Japanische Patentveröffentlichung Nr. SHO 64-30856 offenbart
ein bekanntes Beispiel einer Konstruktion, bei der elektrische Ausrüstungen in einem
Maschinenraum und einem Frontteil einer Kabine in einem Automobil angeordnet sind.
Bei der Anordnung der elektrischen Ausrüstungen, wie sie in der oben erwähnte
Veröffentlichung offenbart ist, und die in Fig. 7 gezeigt ist, ist eine Verbindungsbox 70
an einem oberen Abschnitt einer Instrumententafel 76 montiert, der zwischen einer
Kabine 72 und einem Maschinenraum 74 gelegen ist. In dem Maschinenraum 74 ist
dessen Draht-Kabelbaum 78 kollektiv in einer Relaisbox 70A der Verbindungsbox 70
angeordnet oder konzentriert. In der Kabine 72 ist deren Kabelbaum 80 kollektiv in
einem Warte-Verbinder 70B (waiting connector) in der Verbindungsbox 70 angeordnet
oder konzentriert.
Bei der Konstruktion für die Anordnung von elektrischen Ausrüstungen, die in
Fig. 7 gezeigt ist, sind jedoch die elektrischen Ausrüstungen wie beispielsweise eine
ECU (enthaltend eine Maschinensteuereinheit und eine elektronisch gesteuerte Brenn
stoffeinspritzvorrichtung) und ein Relaisblock verteilt an getrennten Positionen in dem
Maschinenraum 74 angeordnet. Demzufolge wird die Länge des Verdrahtungskabel
baums, der sich von jeder der elektrischen Einrichtungen zu der Verbindungsbox 70 hin
erstreckt, vergrößert.
Die vorliegende Erfindung wurde in Hinblick auf die zuvor erläuterten
Umstände entwickelt. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Konstruk
tion zu schaffen, bei der die elektrischen Ausrüstungen derart angeordnet sind, daß die
Länge der Verdrahtungskabelbäume reduziert werden kann.
Um diese Aufgabe zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung eine Konstruk
tion, bei der eine Vielzahl von elektrischen Ausrüstungen in einem Motorfahrzeug
angeordnet sind, mit: wenigstens zwei elektrischen Ausrüstungen, die von einem
Maschinen-Steuercomputer ausgewählt sind, einem Relaisblock, einer Verbindungsbox,
einer ABS-Betätigungsvorrichtung und einer Meßeinheit; und einem Fahrzeugkörper,
der einen Raum festlegt, welcher eine allgemein zentrale Zone enthält und zwar gesehen
in einer Richtung der Weite oder Breite des Fahrzeugs, wobei die oben angegebenen
wenigstens zwei elektrischen Einrichtungen in dieser allgemein zentralen Zone des
Raumes konzentriert gelegen sind, die durch den Fahrzeugkörper definiert ist.
Bei der oben beschriebenen Anordnung der elektrischen Ausrüstungen, kann die
Länge von jedem der Verdrahtungskabelbäume, die zu den jeweiligen elektrischen Aus
rüstungen führen, welche Länge in der seitlichen Richtung des Fahrzeugkörpers gemes
sen wird, reduziert werden und zwar verglichen mit derjenigen bei einer bekannten
Konstruktion, bei der die elektrischen Ausrüstungen verteilt angeordnet sind oder etwas
entfernt in dem Maschinenraum und der Kabine gelegen sind und zwar gesehen in der
Fahrzeugbreitenrichtung. Demzufolge kann die Länge von jedem Verdrahtungskabel
baum reduziert werden und das Gewicht des Fahrzeugkörpers kann somit vermindert
werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält der
Fahrzeugkörper eine Trennwand, die einen Maschinenraum und eine Kabine voneinan
der trennt, und der Relaisblock und die Verbindungsbox sind in der allgemein zentralen
Zone konzentriert gelegen und zwar in der Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen, um
in der Nachbarschaft der Trennwand vorhanden oder gelegen zu sein.
Bei der Anordnung der elektrischen Komponenten, wie sie oben beschrieben
wurde, kann die Länge der Drähte zwischen dem Relaisblock und der Verbindungsbox
verglichen mit den herkömmlichen Konstruktionen reduziert werden.
Bei der oben erläuterten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der
Fahrzeugkörper eine Verschlußkappe (cowl) enthalten, und wenigstens eine der Ein
richtungen wie der Relaisblock und die Verbindungsbox können in der Verschlußkappe
oder Windlauf gelegen sein.
Bei der eben zuvor beschriebenen Anordnung kann die Länge der Drähte
zwischen entsprechenden Einrichtungen der elektrischen Einrichtungen verglichen mit
derjenigen bei den herkömmlichen Konstruktionen reduziert werden.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
der Maschinen-Steuercomputer in einer allgemein zentralen Zone des Maschinenraumes
gelegen und zwar gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs.
Obwohl der Maschinen-Steuercomputer in herkömmlicher Weise von anderen
Ausrüstungen entfernt gelegen war, ist der Maschinen-Steuercomputer bei der oben
beschrieben Konstruktion in der im wesentlichen zentralen Zone des Maschinenraumes
gelegen und zwar gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs. Mit dieser Anordnung
kann die Länge der Drähte zwischen entsprechenden Einrichtungen gemäß dem
Maschinen-Steuercomputer, dem Relaisblock und der Verbindungsbox verglichen mit
derjenigen bei den herkömmlichen Konstruktionen, reduziert werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
enthält der Fahrzeugkörper ein Armaturenquerteil, welches sich im wesentlichen in
Richtung der Fahrzeugbreite erstreckt, und die ABS Betätigungsvorrichtung ist an
einem allgemein zentralen Abschnitt des Armaturenquerteiles gelegen und zwar
gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs.
Obwohl die ABS-Betätigungsvorrichtung in herkömmlicher Weise von anderen
Einrichtungen oder Ausrüstungen entfernt gelegen war, ist die ABS-Betätigungs
vorrichtung bei der gerade zuvor beschriebenen Konstruktion an einem im wesentlichen
zentralen Abschnitt des Armaturenquerteiles gelegen, gesehen in der Breitenrichtung
des Fahrzeugs. Bei dieser Anordnung kann die Länge der Drähte zwischen der ABS-
Betätigungsvorrichtung und dem Relaisblock und der Verbindungsbox verglichen mit
derjenigen bei den bekannten Konstruktionen reduziert werden. Auch kann die Länge
der Drähte oder Leitungen zwischen der ABS-Betätigungsvorrichtung und den Radzy
lindern ebenfalls reduziert werden. Demzufolge kann das Gewicht des Fahrzeugskörpers
weiter reduziert werden.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
die Meßeinheit in einer allgemein zentralen Zone der Kabine gelegen, gesehen in der
Breitenrichtung des Fahrzeugs.
Obwohl die Meßeinheit in herkömmlicher Weise von anderen Komponenten
entfernt gelegen war, ist die Meßeinheit bei der zuvor erwähnten Konstruktion in einer
allgemein zentralen Zone der Kabine gelegen, gesehen in der Breitenrichtung des Fahr
zeugs. Bei dieser Anordnung kann die Länge der Drähte zwischen den entsprechenden
Einrichtungen gemäß der Meßeinheit, dem Relaisblock und der Verbindungsbox vergli
chen mit derjenigen bei den herkömmlichen Konstruktionen reduziert werden.
Bei einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung umfaßt die allgemein zentrale Zone des Raumes, der durch den Fahrzeugkörper
festgelegt wird, eine erste Zone, die dichter zu einer Mittellinie des Fahrzeugs, in der
Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen, gelegen ist und die sich in Längsrichtung
erstreckt, als eine Position, an der ein Bremskraftverstärker gelegen ist, und umfaßt eine
zweite Zone, die symmetrisch zur ersten Zone in bezug auf die Mittellinie des Fahr
zeugs ist.
Bei der Konstruktion, wie sie oben beschrieben ist, sind die elektrischen
Einrichtungen in einer Zone angeordnet, die als eine Kombination ausgebildet ist und
zwar aus einer ersten Zone, die dichter an einer Mittellinie des Fahrzeugs, in Breiten
richtung des Fahrzeugs gesehen, welche Linie sich in Längsrichtung desselben erstreckt,
gelegen ist als eine Position, an der ein Bremskraftverstärker gelegen ist, und einer
zweiten Zone, die symmetrisch zur ersten Zone ist und zwar in bezug auf die Mittellinie
des Fahrzeugs. Bei dieser Anordnung kann die Länge der Drähte zwischen entsprechen
den Einrichtungen der elektrischen Ausrüstungen reduziert werden.
Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht, die eine Konstruktion zeigt, bei der
elektrische Ausrüstungen gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung angeordnet sind;
Fig. 2 ist eine schematische seitliche Querschnittsansicht, die eine Konstruktion
zeigt, bei der elektrische Ausrüstungen gemäß der ersten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung angeordnet sind;
Fig. 3 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Fahrzeugkörpers, bei
dem die elektrischen Ausrüstungen an einer Stelle angeordnet sind gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wenn der Fahrzeugkörper von der Front
des Fahrzeugs aus von der Mittellinie entfernt betrachtet wird, die sich in der Fahrrich
tung des Fahrzeugs erstreckt;
Fig. 4 ist eine schematische seitliche Querschnittsansicht, die eine Konstruktion
zeigt, bei der die elektrischen Ausrüstungen gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung angeordnet sind;
Fig. 5 ist eine schematische seitliche Querschnittsansicht, die eine Konstruktion
zeigt, bei der die elektrischen Ausrüstungen gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung angeordnet sind;
Fig. 6 ist eine schematische Frontansicht, die ABS-Bremsleitungen in der Kon
struktion zeigt, bei der die elektrischen Komponenten gemäß der dritten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung angeordnet sind;
Fig. 7 ist eine seitliche Querschnittsansicht, die ein bekanntes Beispiel der
Anordnung der elektrischen Ausrüstungen in einem Motorfahrzeug wiedergibt.
Eine Konstruktion, bei der die elektrischen Ausrüstungen in einem automobil
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angeordnet sind, wird
nun in Einzelheiten unter Hinweis auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben. In diesen Figuren
bezeichnet ein Pfeil FR die Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs, und ein Pfeil UP gibt die
Aufwärtsrichtung des Fahrzeugs an.
Bei der Anordnung der elektrischen Ausrüstungen der ersten Ausführungsform
ist eine ECU 14 (oder ein Maschinen-Steuercomputer) in einem Maschinenraum 12
eines Fahrzeugskörpers 10 des Automobils plaziert, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
Gemäß Fig. 1 ist die ECU 14 in einer im wesentlichen zentralen Zone, in
Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen, in der Nähe eines oberen Abschnitts eines
Armaturenbrettes 18 positioniert, welches eine Trennwand zwischen dem Maschinen
raum 12 und der Kabine 16 bildet. Die ECU 14 ist nämlich an oder in der Nähe von
einer Mittellinie 10A gelegen, die sich in Längsrichtung des Fahrzeugkörpers 10
erstreckt. Beispielsweise ist die ECU 14 in einer Kombination aus einer ersten Zone, die
dichter an dem Zentrum des Fahrzeugkörpers, gesehen in Breitenrichtung des
Fahrzeugs, gelegen ist als die Position eines Bremsverstärkers 54, und einer zweiten
Zone, die zu der ersten Zone symmetrisch ist und zwar in bezug auf die Mittellinie 10A
gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs, gelegen ist (d. h. eine Zone zwischen der
Position des Bremskraftverstärkers 54 für ein rechts gesteuertes Fahrzeug und der
Position eines Bremskraftverstärkers 56 für ein linksseitig gesteuertes Fahrzeug). Die
ECU 14 ist in einer Luftreinigungseinrichtung 20 gelegen, die an einem oberen
Abschnitt einer Maschine 22 befestigt ist, die im wesentlichen in der Mitte des
Maschinenraumes 12 angeordnet ist. Die ECU 14 kann gegen Hitze, Staub und
ähnliches geschützt werden, wodurch eine Notwendigkeit oder Bedarf ein Gehäuse für
die Luftreinigungsvorrichtung alleine vorzusehen, beseitigt wird.
Um nun auf Fig. 2 einzugehen, so sind ein Relaisblock 26 und eine ABS-
Betätigungsvorrichtung 28 innerhalb einer Verschlußkappe 24 (cowl) gelegen, die in
einem oberen Abschnitt eines Armaturenbrettes 18 ausgebildet ist.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind der Relaisblock 26 und die ABS-Betätigungsvor
richtung 28 in einer im wesentlichen zentralen Zone gelegen und zwar gesehen in der
Breitenrichtung des Fahrzeugs. Der Relaisblock 26 und die ABS-Betätigungsvorrich
tung 28 sind miteinander durch einen Kabelbaum 30 verbunden.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind der Relaisblock 26 und die ECU 14 über einen
Kabelbaum 32 miteinander verbunden, der durch ein Durchgangsloch 33 verläuft,
welches in einem Frontwandabschnitt 24A der Verschlußkappe (cowl) 24 ausgebildet
ist. Eine Verbindungsbox 34 ist in der Kabine 16 angeordnet. Die Verbindungsbox 34
ist hinter und dicht bei der Verschlußkappe oder Stirnwand 24 (cowl) gelegen und auch
innerhalb eines Instrumentenpultes 35.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist die Verbindungsbox 34 in einer im wesentlichen
zentralen Zone, gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs, gelegen. Die
Verbindungsbox 34 und der Relaisblock 26 sind miteinander durch einen Kabelbaum 36
verbunden.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, verläuft der Kabelbaum 36 durch ein Durchgangsloch
37, welches in einem rückwärtigen Wandabschnitt 24B der Stirnwand oder der
Verschlußkappe 24 ausgebildet ist, und durch ein Durchgangsloch 39, welches in einem
oberen Abschnitt des Armaturenbrettes 18 ausgebildet ist. Eine Meßeinheit 38 ist in der
Kabine 16 gelegen. Die Meßeinheit 38 ist an dem Armaturenbrett 35 befestigt und
besitzt einen Anzeigeabschnitt 38A, der vom Inneren der Kabine 16 aus sichtbar ist.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, ist die Meßeinheit 38 in einem im wesentliche
zentralen Abschnitt oder Zone gelegen und zwar gesehen in Breitenrichtung des
Fahrzeugs. Die Meßeinheit 38 und die Verbindungsbox 34 sind miteinander durch einen
Kabelbaum 40 verbunden. In Fig. 1 bezeichnen die Bezugszeichen 68, 69 die rechts
seitigen bzw. linksseitigen Vorderräder.
Als nächstes werden die Vorteile der ersten Ausführungsform beschrieben.
Bei der ersten Ausführungsform sind die elektrischen Ausrüstungen, die in
herkömmlicher Weise verstreut in dem Maschinenraum 12 angeordnet sind, um die
elektrischen Ausrüstungen, die in herkömmlicher Weise verstreut entlang der Fahrzeug
breitenrichtung in der Nähe des Armaturenbrettes 18 in der Kabine 16 angeordnet sind,
nämlich die ECU 14, der Relaisblock 26, die ABS-Betätigungsvorrichtung 28, die
Verbindungsbox 34 und die Meßeinheit 38 in einer im wesentlichen zentralen Zone
angeordnet und zwar gesehen in der Fahrzeugbreitenrichtung, in der Nähe oder
Nachbarschaft des Armaturenbrettes 18, welches als eine Trennwand zwischen dem
Maschinenraum 12 und der Kabine 16 dient (d. h. ein Abschnitt, der auf und in der Nähe
der Mittellinie 10A liegt, die sich in der Längsrichtung des Fahrzeugkörpers 10
erstreckt).
Die oben erläuterte Anordnung schafft die Möglichkeit die Länge von jedem der
Verdrahtungskabelbäume 30, 32, 36 und 40 zu reduzieren, die zu der ECU 14, dem
Relaisblock 26, der ABS-Betätigungsvorrichtung 28, der Verbindungsbox 34 und der
Meßeinheit 38 führen, und zwar gemessen in der longitudinalen und lateralen Richtung
des Fahrzeugkörpers, verglichen mit herkömmlichen Verdrahtungskabelbäumen. Es
kann somit die Länge und das Gewicht der Verdrahtungskabelbäume 30, 32, 36 und 40
in vorteilhafter Weise reduziert werden.
Bei der ersten Ausführungsform sind die ECU 1, der Relaisblock 26, die ABS-
Betätigungsvorrichtung 28, die Verbindungsbox 34 und die Meßeinheit 38 in der im
wesentlichen zentralen Zone angeordnet, gesehen in der Fahrzeugbreitenrichtung. Bei
dieser Anordnung können die ECU 14, der Relaisblock 26, die ABS-Betätigungsvor
richtung 28, die Verbindungsbox 34 und die Meßeinheit 38 an den gleichen Positionen
sowohl bei einem rechtseitig gesteuerten Fahrzeug als auch einem linksseitig gesteuer
ten Fahrzeug angeordnet werden. Daher können die Verdrahtungskabelbäume 30, 32, 36
und 40 allgemein verwendet werden.
Bei der ersten Ausführungsform sind die ECU 14, der Relaisblock 26, die ABS-
Betätigungsvorrichtung 28, die Verbindungsbox 34 und die Meßeinheit 38 in der im
wesentlichen zentralen Zone angeordnet, gesehen in der Fahrzeugbreitenrichtung. Somit
behindern diese elektrischen Ausrüstungen kaum die Installation von Komponenten wie
beispielsweise eines Steuerpedals und einer Klimaanlage.
Bei der ersten Ausführungsform können die Durchgangslöcher 33, 27 und 39,
durch die die jeweiligen Kabelbäume hindurchgeführt sind, in den im wesentlichen
zentralen Zonen des Armaturenbrettes 18 und der Stirnwand 24, gesehen in der Breiten
richtung des Fahrzeugs, ausgebildet werden. Um das Armaturenbrett und die Stirnwand
sowohl bei rechtsgesteuerten Fahrzeugen als auch bei linksgesteuerten Fahrzeugen
gemeinsam verwenden zu können, wurden in herkömmlicher Weise zwei Durchgangs
löcher, durch die die Verdrahtungskabelbäume hindurchgeführt werden, in den linken
und rechten oberen Abschnitten von sowohl der Stirnwand als auch dem Armaturenbrett
ausgebildet. Bei der ersten Ausführungsform sind jedoch die Durchgangslöcher an einer
Stelle konzentriert, so daß Durchgangslöcher vermieden werden, die nicht in Verwen
dung stehen.
Eine Konstruktion, bei der die elektrischen Ausrüstungen gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angeordnet sind, wird nun unter Hinweis
auf Fig. 4 beschrieben. In Fig. 4 sind die gleichen Bezugszeichen wie sie in den Fig.
1 bis 3 verwendet sind, in bezug auf die erste Ausführungsform, dazu verwendet, um die
entsprechenden Elemente zu identifizieren oder auch Komponenten, von denen keine
detaillierte Beschreibung im folgenden geliefert wird.
Bei der zweiten Ausführungsform, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, sind der Relais
block 26 und die Verbindungsbox 34 integriert, um eine integrale Relaisverbindungsbox
42 zu schaffen. In einer zentralen Zone, gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs,
erstreckt sich die Relaisverbindungsbox 42 von dem Maschinenraum 12 durch die
Stirnwand 24 zur Innenseite des Instrumentenpultes 35. Das Armaturenbrett 18 und die
Stirnwand 24 besitzen jeweils Löcher 43, 45, durch die die Relaisverbindungsbox 42
hindurchgeführt wird. Spielräume zwischen den Löchern 43, 45 und einem äußeren
Umfangsabschnitt der Relaisverbindungsbox 42 sind abgedichtet, so daß ein Lecken
von Wasser verhindert werden kann. Eine Tür 44 ist an dem Frontwandabschnitt 42A
der Relaisverbindungsbox 42 vorgesehen. Wenn die Tür 44 in eine geöffnete Position
gebracht wird, wie dies durch eine Zweipunkt-Kettenlinie in Fig. 4 angezeigt ist, ist es
einfach die Sicherungen und andere Komponente zu ersetzen. Ein Verbinder 46 ist an
einem rückwärtigen Wandabschnitt 42B der Relaisverbindungsbox 42 angeordnet, so
daß eine Verbinderkupplung in einfacher Weise auf der Seite der Kabine 16 eingeleitet
werden kann.
Als nächstes werden die Vorteile der zweiten Ausführungsform beschrieben, die
zusätzlich zu denjenigen der ersten Ausführungsform erzielt werden.
Bei der zweiten Ausführungsform, bei der der Relaisblock 26 und der Verbin
dungsblock 34 integriert sind, um die Relaisverbindungsbox 42 zu erzeugen, kann das
Gewicht der Relaisverbindungsbox 42 kleiner gemacht werden als das Gesamtgewicht
des Relaisblocks 26 und des Verbindungsblocks 34, wenn diese getrennt vorgesehen
werden. Demzufolge kann das Gewicht das Fahrzeugs weiter reduziert werden. Auch ist
der Raum, der für die Relaisverbindungsbox 42 erforderlich ist, kleiner als der Raum,
der für den Relaisblock 26 und den Verbindungsblock 34 erforderlich ist, wenn diese
getrennt vorgesehen sind. Somit erfordert die Relaisverbindungsbox 42 einen reduzierten
Raum. Es ist auch möglich, den Verdrahtungskabelbaum 36, der bei der ersten Aus
führungsform verwendet wird, um den Relaisblock 26 mit dem Verbindungsblock 34 zu
verbinden, zu beseitigen.
Eine Konstruktion, bei der die elektrischen Ausrüstungen gemäß der dritten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung angeordnet sind, wird nun unter Hinweis auf
die Fig. 5 und 6 beschrieben. In den Fig. 5 und 6 sind die gleichen Bezugszei
chen, wie sie in den Fig. 1 bis 3 in bezug auf die erste Ausführungsform verwendet
sind, verwendet, um entsprechende Elemente oder Komponenten zu identifizieren, von
denen keine detaillierte Beschreibung geliefert wird.
Bei der dritten Ausführungsform, wie sie in Fig. 5 gezeigt ist, ist die ABS-
Betätigungsvorrichtung 28 an einem oberen Wandabschnitt 50A eines Armaturenquer
teiles 50 angeordnet und zwar in einer zentralen Zone gesehen in der Breitenrichtung
des Fahrzeugs. In einem unteren Abschnitt in dem Maschinenraum 12 ist das Armatu
renquerteil 50 an einen Frontwandabschnitt 18A des Armaturenbrettes 18 angeschweißt,
so daß es sich in der Breitenrichtung des Fahrzeugs erstreckt. Obwohl nicht dargestellt,
ist das Armaturenquerteil 50 an seinen gegenüberliegenden Enden an linken und rechten
Frontseitenteilen aufgehängt. Die ABS-Betätigungsvorrichtung 28 ist über einen Kabel
baum 52 mit dem Relaisblock 26 verbunden.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, ist die ABS-Betätigungsvorrichtung 28 mit dem
Bremsverstärker 54 für ein rechtsgesteuertes Fahrzeug angeschlossen, wie dies durch
eine ausgezogene Linie in Fig. 6 angezeigt ist, oder mit dem Bremsverstärker 56 für ein
linksgesteuertes Fahrzeug, wie dies durch eine Zweipunkt-Strichlierlinie in Fig. 6 ange
zeigt ist, und zwar über hydraulische Leitungen 58. Die ABS-Betätigungsvorrichtung 28
ist mit einem rechten Vorderradzylinder 61 durch eine Bremsleitung 60 des rechten
Vorderrades verbunden, und ist mit einem linken Vorderradzylinder 63 über eine
Bremsleitung 62 des linken Vorderrades verbunden. Die ABS-Betätigungsvorrichtung
28 ist mit dem linken und rechten Heckrad-Zylindern (nicht gezeigt) durch eine Brems
leitung 66 des linken Heckrades und durch eine Bremsleitung 64 des rechten Heckrades
jeweils verbunden.
Als nächstes werden die Vorteile der dritten Ausführungsform beschrieben, die
zusätzlich zu denjenigen der ersten Ausführungsform erzielt werden.
Bei der dritten Ausführungsform ist die ABS-Betätigungsvorrichtung 28 in dem
unteren Abschnitt des Maschinenraumes 12 gelegen und auch an dem oberen Wandab
schnitt 50A des Armaturenquerteiles 50 in der zentralen Zone, gesehen in der Breiten
richtung des Fahrzeugs. Bei dieser Anordnung sind die ABS-Betätigungsvorrichtung
28, der rechte Vorderradzylinder 61, der linke Vorderradzylinder 63 und die linken und
rechten Heckradzylinder dicht beieinander gelegen und zwar verglichen mit dem Fall,
bei dem die ABS-Betätigungsvorrichtung 28 innerhalb der Stirnwand oder Verschluß
kappe 24 gelegen ist.
Als ein Ergebnis kann die Länge von sowohl der rechten Vorderradbremsleitung
60, der linken Vorderradbremsleitung 62, der rechten Hinterradbremsleitung 64 als auch
der linken Hinterradbremsleitung 66 reduziert werden und daher kann das Gewicht des
Fahrzeugkörpers weiter reduziert werden. Auch können die rechte Frontradbremsleitung
60, die linke Frontradbremsleitung 62, die rechte Heckradbremsleitung 64 und die linke
Heckradbremsleitung 66 gemeinsam sowohl für ein rechtsgesteuertes Fahrzeug als auch
ein linksgesteuertes Fahrzeug verwendet werden.
Obwohl einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung hier in Einzel
heiten beschrieben wurden, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungs
foren beschränkt. Es ist für einen Fachmann offensichtlich, daß eine Vielfalt von
anderen Ausführungsformen möglich sind, die in den Rahmen der vorliegenden
Erfindung fallen. Bei der zweiten Ausführungsform erstreckt sich die integrale Relais
verbindungsbox 42 von dem Maschinenraum 12 durch die Stirnwand oder Verschluß
kappe 24 bis sie die Innenseite des Instrumentenpultes 35 erreicht. Statt dessen kann
sich die integrale Relaisverbindungsbox 42 von der Innenseite der Stirnwand oder
Verschlußkappe 24 zur Innenseite des Instrumentenpultes 35 hin erstrecken. Auch
können der Verbindungsblock 34 und die Meßeinheit 38 zu einer Einheit integriert
werden oder es kann der Relaisblock 26, der Verbindungsblock 34 und die Meßeinheit
38 zu einer Einheit integriert werden.
Bei der dritten Ausführungsform ist die ABS-Betätigungsvorrichtung 28 an dem
oberen Wandabschnitt 50A des Armaturenquerteiles 50 in der zentralen Zone, gesehen
in der Fahrzeugbreitenrichtung, gelegen. Es ist jedoch auch möglich, die ABS-
Betätigungsvorrichtung 28 an dem Frontwandabschnitt, dem Rückwandabschnitt oder
dem unteren Wandabschnitt des Armaturenquerteiles 50 in der zentralen Zone in der
Fahrzeugbreitenrichtung anzuordnen.
Claims (9)
1. Konstruktion, bei der eine Vielzahl von elektrischen Ausrüstungen in einem
Motorfahrzeug angeordnet sind, mit:
wenigstens zwei elektrischen Ausrüstungen, die ausgewählt sind aus einem Maschinensteuercomputer, einem Relaisblock, einer Verbindungsbox, einer ABS- Betätigungsvorrichtung und einer Meßeinheit; und
einem Fahrzeugkörper, der einen Raum definiert, welcher eine allgemein zentrale Zone, gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs, enthält,
wobei die wenigstens zwei elektrischen Ausrüstungen in der allgemein zentralen Zone des Raumes, der durch den Fahrzeugkörper definiert ist, konzentriert sind.
wenigstens zwei elektrischen Ausrüstungen, die ausgewählt sind aus einem Maschinensteuercomputer, einem Relaisblock, einer Verbindungsbox, einer ABS- Betätigungsvorrichtung und einer Meßeinheit; und
einem Fahrzeugkörper, der einen Raum definiert, welcher eine allgemein zentrale Zone, gesehen in der Breitenrichtung des Fahrzeugs, enthält,
wobei die wenigstens zwei elektrischen Ausrüstungen in der allgemein zentralen Zone des Raumes, der durch den Fahrzeugkörper definiert ist, konzentriert sind.
2. Konstruktion nach Anspruch 1, bei der der Fahrzeugkörper eine Trennwand
enthält, die einen Maschinenraum und eine Kabine voneinander trennt, und bei der der
Relaisblock und die Verbindungsbox in der allgemeinen zentralen Zone, gesehen in der
Fahrzeugbreitenrichtung, konzentriert sind, so daß sie in der Nähe der Trennwand
gelegen sind.
3. Konstruktion nach Anspruch 2, bei der der Fahrzeugkörper eine Verschlußkappe
(cowl) enthält, die in diesem ausgebildet ist, und bei der wenigstens eine Einrichtung
wie der Relaisblock und die Verbindungsbox in der Verschlußkappe (cowl) gelegen ist.
4. Konstruktion nach Anspruch 2, bei der der Relaisblock und die Verbindungsbox
als eine integrale Anordnung ausgebildet sind.
5. Konstruktion nach Anspruch 4, bei der der Fahrzeugkörper eine Verschlußkappe
(cowl) enthält, die in diesem ausgebildet ist, und bei der wenigstens ein Teil der
integralen Anordnung aus dem Relaisblock und der Verbindungsbox in der Verschluß
kappe (cowl) gelegen ist.
6. Konstruktion nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, bei der der Maschinen
steuercomputer in einer allgemein zentralen Zone des Maschinenraume, gesehen in der
Breitenrichtung des Fahrzeugs, gelegen ist.
7. Konstruktion nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, bei der der Fahrzeug
körper ein Armaturenquerteil enthält, welches sich im wesentlichen in der Breiten
richtung des Fahrzeugs erstreckt, und bei der die ABS-Betätigungsvorrichtung an einem
allgemein zentralen Abschnitt des Armaturenquerteiles, gesehen in der Breitenrichtung
des Fahrzeugs, gelegen ist.
8. Konstruktion nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Meßeinheit in
einer allgemein zentralen Zone der Kabine gelegen ist, gesehen in der Breitenrichtung
des Fahrzeugs.
9. Konstruktion nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die allgemein
zentrale Zone des Raumes, der durch den Fahrzeugkörper definiert ist, eine erste Zone
umfaßt, die dichter an einer Mittellinie des Fahrzeugs, in der Breitenrichtung des Fahr
zeugs gesehen, gelegen ist, welche Mittellinie sich in einer Längsrichtung des Fahrzeugs
erstreckt, als eine Position, bei der ein Bremskraftverstärker gelegen ist, und eine zweite
Zone umfaßt, die in bezug auf die Mittellinie des Fahrzeugs symmetrisch zur ersten
Zone ist.
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