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DE10051080C1 - Kleidungsstück für Stomaträger - Google Patents

Kleidungsstück für Stomaträger

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DE10051080C1
DE10051080C1 DE2000151080 DE10051080A DE10051080C1 DE 10051080 C1 DE10051080 C1 DE 10051080C1 DE 2000151080 DE2000151080 DE 2000151080 DE 10051080 A DE10051080 A DE 10051080A DE 10051080 C1 DE10051080 C1 DE 10051080C1
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    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/12Surgeons' or patients' gowns or dresses
    • A41D13/1236Patients' garments
    • A41D13/1254Patients' garments for the lower part of the body
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Colostomy devices
    • A61F5/445Colostomy, ileostomy or urethrostomy devices
    • A61F5/449Body securing means, e.g. belts, garments

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Abstract

Die Erfindung beschreibt neuartige Bekleidungsstücke, insbesondere Unterwäsche für Stomapatienten, welche Sicherheit und Komfort beim Tragen einer Stomaversorgung wesentlich verbessern.

Description

Die Erfindung betrifft ein Kleidungsstück für Stomaträger, insbesondere als Unterbekleidung.
Für Stomapatienten ergeben sich neben den Unannehmlichkeiten des Stomas selbst zusätzlich bei der Handhabung der Stomaversorgung mit Basisplatte und Stomabeutel weitere Erschwernisse.
Die DE 295 15 486 U1 beschreibt eine Unterhose für Patienten mit einem künst­ lichen Darmausgang. Dabei ist über einen sich in Querrichtung erstreckenden Schlitz ein wenigstens zweilagig ausgebildeter Anbringungsbereich für den Stomabeutel vorgesehen, wodurch dieser durch eine textile Lage von der Haut getrennt bleibt. Bei einer aus der DE 199 46 461 C2 bekannten Stomawäsche ist an der Innenseite des Vorderteils eines Unterbekleidungsstücks eine weitere textile Lage als Einsatzteil angenäht, welches eine nach oben offene Tasche bildet. Die DE 94 12 962 U1 beschreibt eine Herrenunterhose, insbesondere für Inkontinente, welche eine außenseitig vorgesehene Aufnahmevorrichtung für einen Auffangbehälter, insbesondere in Form einer aufgenähten Tasche auf­ weist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, durch besondere Ausgestaltung von Kleidungsstücken die Situation von Stoma tragenden Per­ sonen zu erleichtern.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die Unteransprüche ent­ halten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
Die Ausbildung eines Ausschnitts an der Frontseite des Kleidungsstücks im Bereich eines Stomas erlaubt das Anbringen und Entfernen einer Stomaver­ sorgung und insbesondere eines Stomabeutels bei zweiteiliger Stomaversor­ gung ohne daß das Kleidungsstück selbst hierzu teilweise oder vollständig aus­ gezogen werden muß. Das Kleidungsstück kann in insbesondere für Unterwä­ sche gewohntem Tragekomfort eng anliegend sein, ohne auf einen mit dem Stoma verbundenen Stomabeutel Druck auszuüben. Der Ausschnitt ist vorteil­ hafterweise größer als der Querschnitt der Verbindung des Stomabeutels mit der Basisplatte, vorzugsweise geringfügig größer als die Basisplatte selbst.
Für Personen mit zwei Stoma, z. B. einem Urostoma und einem Colostoma sind in entsprechender Weise zwei Ausschnitte vorzusehen, welche insbeson­ dere seitlich und vertikal gegeneinander versetzt sein können.
Die Verbindung von beidseitig des Stomas verlaufenden Haltegurten mit einem Kleidungsstück, insbesondere einem eng anliegenden Kleidungsstück, bietet eine wesentlich sicherere Stabilisierung der Basisplatte des Stomas über die an der Basisplatte befestigbaren Haltegurte als ein den Körper gesamt umfassen­ der Haltegurt. Das Kleidungsstück, typischerweise ein Mieder, Korsett oder ähnliches liegt großflächig und im Regelfall durch speziellen Schnitt und/oder elastische Abschnitte formangepaßt am Körper an und ist durch die flächige Anlage gut gegen verrutschen gesichert. Diese Eigenschaft kann durch die Befestigung der Haltegurte an dem Kleidungsstück vorteilhaft zur Lagesiche­ rung der Basisplatte ausgenutzt werden. Die Befestigung der Haltegurte erfolgt vorteilhafterweise in einem seitlichen Bereich. Besonders vorteilhaft ist die Be­ festigung der Haltegurte an einem vertikalen Saum des Kleidungsstücks. Die Verbindung der Haltegurte mit der Basisplatte des Stomas kann insbesondere über mit Gegenelementen an der Basisplatte zusammenwirkenden Schnal­ lenelementen auf den Haltegurten erfolgen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenigstens einen der Haltegurte zweizügig auszu­ führen, wobei die beiden Gurtzüge von der Basisplatte aus divergieren und die Enden der beiden Züge unter vertikalem Versatz an dem Kleidungsstück befe­ stigt sind. Durch den vertikalen Versatz wird vorteilhafterweise neben der seitli­ chen Lagesicherung auch noch eine vertikale Stabilisierung der Position der Basisplatte erreicht und trotz nur zweier Gegenelemente an der Basisplatte quasi eine Dreipunkt- oder Vierpunkt-Stabilisierung der Basisplatte erzielt. Die Haltegurte können aus elastisch dehnbarem Material bestehen und/oder in der Länge einstellbar sein.
Ein derartiges Gurtsystem kann alternativ oder zusätzlich auch zur Lagestabili­ sierung des Stomabeutels vorgesehen sein.
Die Ausbildung eines Ausschnitts in der Frontseite eines Kleidungsstücks ei­ nerseits und die Stabilisierung der Position der Basisplatte durch an einem Kleidungsstück befestigte Haltegurte andererseits können vorteilhafterweise gemeinsam realisiert sein, wobei sowohl zwei übereinander zu tragende Klei­ dungsstücke, beispielsweise eine Unterhose mit einem Ausschnitt und darüber ein Mieder mit Haltegurten vorgesehen oder auch beide Merkmale in einem Kleidungsstück realisiert sein können. Bei einem Kleidungsstück, welches die Haltefunktion über die Gurte erfüllt und über einem anderen Kleidungsstück getragen wird, kann dann die Frontseite mit dem Gurtsystem vorteilhafterweise weitgehend frei liegen.
Zusätzlich kann vorgesehen sein, den Bereich des Stomas durch eine zusätzli­ che Gewebelage eines Kleidungsstücks, welche über eine Verschlußanord­ nung abnehmbar oder zumindest aufklappbar ist, abzudecken. Die zusätzliche Gewebelage kann insbesondere aus ästhetischen Gründen vorgesehen sein, kann aber auch zusätzlich eine freie Bewegung eines teilgefüllten Stomabeu­ tels reduzieren.
Die erfindungsgemäßen Kleidungsstücke können vorteilhafterweise durch ei­ nen Verschluß im Schrittbereich nach unten geöffnet werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. 1-6 verschiedene Formen von Unterhosen mit einem oder mehreren Ausschnitten in der Frontseite
Fig. 7 und 8 Mieder mit Haltegurten für eine Basisplatte
Fig. 9 ein Mieder für zweifaches Stoma
Fig. 10-12 nach unten offene Mieder der in Fig. 7-9 skizzierten Art
Fig. 13-15 Mieder der in Fig. 10-12 skizzierten Art mit einer abnehmbaren Abdeckung
Fig. 16-18 Hosenkorseletts mit Haltegurtanordnungen und abnehmbarer Abdeckung
Fig. 19-21 Miederhosen mit Haltegurten
Bei einer in Fig. 1 skizzierten Unterhose ist für ein linksseitiges Colostoma in der Frontseite der Unterhose ein Ausschnitt 2 vorgesehen, dessen Größe ge­ ringfügig größer ist als eine in das Stoma eingesetzte Basisplatte einer Stoma­ versorgung. Ein mit der Basisplatte lösbar oder fest verbundener Stomabeutel befindet sich dann vollständig auf der Außenseite der Unterhose und ist somit durch diese nicht eingeengt. Ferner kann der Stomabeutel abgenommen wer­ den, ohne daß der Stomaträger die Unterhose ausziehen muß, was insbeson­ dere bei zweiteiligen Stomaversorgungen mit von der Basisplatte lösbaren Stomabeutel von Bedeutung ist. Im Schritt der Unterhose ist der die Frontseite der Unterhose mit der Rückseite zwischen den Beinen verbindende Streifen durch wieder verschließbare Verschlußelemente 19, beispielsweise Druck­ knöpfe oder ein Klettband, auftrennbar und wieder verschließbar.
Die in Fig. 2 skizzierte Unterhose zeigt in Abweichung von der in Fig. 1 skiz­ zierten einen Ausschnitt 3 in der Frontseite für ein rechtsseitiges Urostoma. Die Erläuterungen zu Fig. 1 gelten hier in entsprechender Weise.
Bei der in Fig. 3 in Frontansicht gezeigten Unterhose sind die Anordnungen nach Fig. 1 und Fig. 2 in der Art kombiniert, daß je ein Ausschnitt für ein linksseitiges Colostoma und rechtsseitiges Urostoma vorgesehen sind. Die Ausschnitte sind seitlich und vertikal gegeneinander versetzt. Bei der Ausfüh­ rung nach Fig. 3 ist keine Auftrennung im Schritt vorgesehen.
Die Fig. 4-6 entsprechen hinsichtlich der Ausschnitte in der Frontseite der Unterhosen den Beispielen nach Fig. 1-3, wobei in den in Fig. 4-6 skizzierten Beispielen die Unterhosen einen leichten Beinansatz aufweisen.
In Fig. 7 ist ein Mieder skizziert, welches sich besonders vorteilhaft dazu eignet, über eine Unterhose der in Fig. 1 skizzierten Art angezogen zu werden. Die Besonderheit des Mieders nach Fig. 7 besteht darin, daß die Frontseite zwi­ schen einem rechtsseitigen Saum SR und einem linksseitigen Saum SL weit­ gehend frei ist und lediglich durch einen vertikalen Verbindungsstreifen 6 zwi­ schen einem Bund 7A und einem Beckenband 7B formstabilisierend für das Mieder eingesetzt ist. Mit unterbrochener Linie ist eine kreisrunde Basisplatte 28 für ein linksseitiges Colostoma angedeutet. Ein rechtsseitiger zweizügiger Haltegurt mit einem oberen Gurtzug OR2 und einem unteren Gurtzug UR2 ist mit den Enden der beiden Gurtzüge an dem rechten Seitensaum SR befestigt, wobei die beiden Gurtenden vertikal gegeneinander versetzt sind. In entspre­ chender Weise ist auf der linken Seite ein weiterer Haltegurt mit zwei Gurtzü­ gen OL2 und UL2 an dem linken Seitensaum SL befestigt, wobei wiederum die Enden der beiden Gurtzüge vertikal gegeneinander versetzt sind. Beide Gurte weisen Befestigungsschnallen 11 auf, in welchen jeweils die beiden Gurtzüge zusammenlaufen. Die Befestigungsschnallen sind zu der Basisplatte 28 hin gerichtet und zum Befestigen an Gegenelementen der Basisplatte 28 vorgese­ hen. Durch den seitlichen Versatz der Position der Basisplatte 28 gegen die Mittel der als Befestigung dienenden seitlichen Säume SR und SL weisen die linksseitigen bzw. rechtsseitigen Haltegurte unterschiedliche Längen auf. Ins­ besondere für den kürzeren der beiden Gurte mit Gurtzügen OL2 und UL2 ver­ laufen die beiden Gurtzüge stark divergierend, so daß sich insbesondere für diesen Haltegurt mit Zügen OL2 und UL2 neben der Fixierung der über die Schnallenelemente 11 angebundenen Basisplatte in seitlicher Richtung auch eine gute Stabilisierung der Lage der Basisplatte in vertikaler Richtung ergibt. Für den längeren rechtsseitigen Haltegurt mit Gurtzügen OR2 und UR2 ist eine solche vertikale Stabilisierung gleichfalls gegeben, aber nicht so stark ausge­ prägt wie für den linksseitigen Haltegurt, so daß der längere Haltegurt auch oh­ ne wesentliche Beeinträchtigung der Haltestabilität einzügig oder mit gleich­ laufenden Gurtzügen ausgeführt sein kann. Im Schritt ist wieder ein Verschluß mit Verschlußelementen 19 vorgesehen.
In Fig. 8 ist ein Mieder mit Haltegurten für die Basisplatte 38 eines Urostoma entsprechend der Gestaltung einer Unterhose nach Fig. 2 skizziert. Die rechts­ seitig liegende Basisplatte 38 des Urostoma ist durch eine kürzere rechtsseitige Haltegurtanordnung mit Gurtzügen OR3 und UR3 und eine längere linksseitige Gurtanordnung mit Gurtzügen OL3 und UL3 gehalten. Die Ausführungen zu Fig. 7 gelten hier in entsprechender Weise.
In der Fig. 9 ist ein Mieder skizziert, welches eine Kombination der Mieder nach Fig. 7 und Fig. 8 mit zweifachen Halteanordnungen für Basisplatten 28 und 38 eines Colostoma und eines Urostoma umfaßt. Durch den gegenseitigen verti­ kalen Versatz von Urostoma und Colostoma können die jeweils längeren Hal­ tegurtanordnungen OR2, UR2 bzw. OL3, UL3 leicht an der Basisplatte des je­ weils anderen Stomas vorbeigeführt werden, wobei bei geringerem vertikalen Versatz oder größerer Basisplatte auch, wie zu Fig. 7 erläutert, die längeren Haltegurtanordnungen einzügig oder zumindest ohne divergierende Gurtzüge ausgeführt sein können.
Die Fig. 10-12 zeigen jeweils nach unten offene Mieder 10 und entsprechen aber im übrigen vollständig den Fig. 7-9, so daß auf die Ausführungen zu den Fig. 7-9 verwiesen wird.
Die Fig. 13-15 zeigen an Beispielen, welche den Fig. 10-12 entsprechen, eine Weiterbildung der Erfindung, bei welcher über den Haltegurtanordnungen und über der Basisplatte sowie einem damit verbundenen Stomabeutel eine die genannten Elemente abdeckende Gewebebahn 20 vorgesehen ist, welche über lösbare Verschlüsse, bspw. in Pfeilrichtung auftrennbare Reisverschlüsse entfernt oder zumindest weggeklappt werden kann, so daß in geschlossenem Zustand, wie in den Figur skizziert, die Stomaversorgung samt Haltegürtel abge­ deckt und in geöffnetem Zustand leicht zugänglich ist. Die Abdeckung kann zusätzlich eine Haltefunktion für die Stomabeutel, insbesondere teilgefüllte Stomabeutel gegen freie Bewegbarkeit des Stomabeutels dienen, wobei aber eine im Regelfall kürzere Tragezeit des Stomabeutels durch die eingeschränkte Volumenausdehnung zu beachten ist.
In Fig. 16-18 sind Hosenkorseletts in üblichem Schnitt skizziert, welche wie­ derum zur Lagestabilisierung von Basisplatten Haltegurtsysteme aufweisen, die mit unterbrochener Linie angedeutet sind. Neben einem typischerweise bei sol­ cher Unterbekleidung bereits vorhandenen Mittenreißverschluß 12A sind hier Reißverschlüsse 12' vorgesehen, mittels welcher eine Abdeckung 20' ähnlich der Abdeckung 20 in Fig. 13-15 geschlossen oder nach oben weggeklappt werden kann.
Die Fig. 19-21 zeigen Miederhosen, bei welchen entsprechend den Beispielen nach Fig. 7-9 die Frontseite einseitig oder beidseitig weitgehend entfernt und lediglich durch einen Verbindungsstreifen 6 überbrückt ist. Für die Haltegurt­ systeme in diesen Figuren wird auf die Ausführung zu den Fig. 7-9, welche hier in entsprechender Weise gelten, verwiesen. Derartige Miederhosen 14 bieten einen hohen Tragekomfort und sind besonders geeignet für kalte Jah­ reszeiten.

Claims (10)

1. Kleidungsstück für Stomaträger, insbesondere Unterwäsche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß
  • a) wenigstens ein Ausschnitt (2, 3) im Bereich eines Stomas vorgesehen ist, durch welchen ein außerhalb des Kleidungsstücks befindlicher Stoma­ beutel mit dem Stoma verbindbar ist, und/oder
  • b) beidseitig des Stomas Haltegurte (OR2, UR2, OL2, UL2, OR3, UR3, OL3, UL3) für die Basisplatte (28, 38) der Stomaversorgung mit dem Klei­ dungsstück verbunden sind.
2. Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aus­ schnitt (2, 3) annähernd die Größe der Basisplatte (28, 38) der Stomaver­ sorgung aufweist.
3. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei seit­ lich und vertikal gegeneinander versetzte Ausschnitte (2, 3).
4. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Vorderfront des Kleidungsstücks im Bereich der Haltegurte überwiegend frei ist.
5. Kleidungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Vorderfront durch einen vertikalen Verbindungsstreifen (6) unterbrochen ist.
6. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich­ net, daß wenigstens einer der Haltegurte (OR2, UR2, OL2, UL2, OR3, UR3, OL3, UL3) zweizügig ausgeführt ist und mit zwei Enden unter verti­ kalem Versatz mit dem Kleidungsstück verbunden ist.
7. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Schnallenelemente (11) an den Haltegurten zur Verbindung mit Ge­ genelementen der Basisplatte der Stomaversorgung.
8. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Haltegurte aus elastisch dehnbarem Material bestehen.
9. Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Bereich der Stomaversorgung durch eine entfern­ bare Gewebelage (20) des Kleidungsstücks abdeckbar ist.
10. Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn­ zeichnet durch einen lösbaren Verschluß (19) im Schritt.
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