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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein Verfahren zum thermischen Spritzen zum Erhöhen der Haftkraft
einer thermisch gespritzten Schicht sowie auf ein Gerät dafür.
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Für
eine industrielle Anwendung des thermischen Spritzens wird ein Material
in Pulverform auf hohe Temperaturen erwärmt, wobei das erwärmte Material
auf eine Oberfläche
eines Gegenstandes gespritzt und aufgehäuft wird. Die thermisch gespritzte
Schicht erhöht
in vorteilhafter Weise die Verschleißfestigkeit und die Korresionsfestigkeit
des Gegenstandes. Außerdem
offenbaren die ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichungen
63-66 900 und 5-5 893 ein Verfahren zum thermischen Spritzen, das
folgendes anwendet: eine Energiequelle für fliegendes Material, und
eine andere Energiequelle für
ein Erwärmen
des Materials durch einen Laserstrahl, wobei diese Energiequelle
von der erstgenannten Energiequelle unabhängig ist. Gemäß diesen Verfahren
fliegt das Material zu dem Gegenstand und das fliegende Material
wird durch den Laserstrahl erwärmt,
der parallel zu der Oberfläche
des Gegenstandes läuft.
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Bei dem obigen herkömmlichen
Verfahren zum thermischen Spritzen nimmt die Fluggeschwindigkeit des
erwärmten
Materials ab, wenn es sich dem Gegenstand nähert. Daher ist die Haftkraft
der gespritzten Schicht nicht wesentlich verbessert, auch wenn andere
Spritzbedingungen verbessert sind.
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Ferner wird gemäß
DE 197 56 594 A1 ein Gas
zur Geschwindigkeitserhöhung
des Pulvers erhitzt und sowohl die Geschwindigkeitserhöhung als
auch das Aufheizen des Pulvers werden durch das Gas ausgeführt. In
diesem Fall sind das Erwärmen
und die Geschwindigkeitserhöhung
nicht voneinander trennbar, sondern das Erwärmen und die Geschwindigkeitserhöhung werden
durch dieselbe Energiequelle erreicht.
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Schließlich wird gemäß
DE 198 12 441 A1 das
Pulver vorgewärmt
bevor es einer Spritzpistole zugeführt wird, die Plasma verwendet.
In konkreter Ausführung
wird das Pulver durch Verwendung eines Lichtbogens vorgeheizt, und
anschließend
wird die Geschwindigkeitserhöhung
sowie die entgültige
Erhitzung des Pulvers durch das Plasma bewirkt.
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Demgegenüber liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum thermischen Spritzen sowie ein
Gerät zu
dessen Durchführung
vorzuschlagen, mit dem eine gute Anpassung der Parameter Spritzmaterialtemperatur
und Spritzmaterialgeschwindigkeit an die jeweilige Spritzaufgabe
erfolgen kann.
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Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren
gemäß Anspruch
1 sowie hinsichtlich des Geräts
mit einem Gerät
gemäß Anspruch
7 gelöst.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgezeigt.
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Erfindungsgemäß erfolgt die Erhitzung des
Materials zum Spritzen durch eine separate Energiequelle, die im
Wege der Induktion selektiv das zu spritzende Material erwärmen kann
ohne großen
Einfluss auf die Gastemperatur und die damit verbundene Spritzmaterialgeschwindigkeit
zu nehmen. Die Beschleunigung des Spritzmaterials erfolgt durch
einen Hochgeschwindigkeitsgasstrom, der durch eine zweite Energiequelle
mit Energie beaufschlagt ist.
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Mit der vorliegenden Erfindung sind
insbesondere die nachfolgenden Vorteile erreichbar.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird, bis das erwärmte
Material die Oberfläche
des Gegenstandes erreicht, Energie zu dem erwärmten Material oder dem Erwärmungsmaterial
durch die Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung
in einer derartigen Weise hinzugefügt, dass die Fluggeschwindigkeit
des erwärmten
Materials zunimmt. Demgemäß trifft
das Material für
das thermische Spritzen auf dem Gegenstand mit einer hohen Geschwindigkeit
auf. Somit ist die Verschleißfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht verbessert.
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Außerdem ist bei einem bevorzugten
Modus der Erfindung die Fluggeschwindigkeit des Materials im Vergleich
zu derjenigen an der Erwärmungsposition
höher.
Anders ausgedrückt
ist bei einem bevorzugten Modus die Fluggeschwindigkeit des Materials
an der Erwärmungsposition
d.h. die Fluggeschwindigkeit vor der Beschleunigung niedriger als
die Fluggeschwindigkeit des Materials nach der Beschleunigung. Dieser
Modus kann die Zeitspanne zum Erwärmen des Materials für das thermische
Spritzen verlängern,
wodurch die Fähigkeit
zum Erwärmen
des Materials auf hohe Temperaturen verbessert wird.
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Vorzugsweise hat eine Induktionsheizeinrichtung
eine leitfähige
Spule mit einem Leitvermögen
und einer Achse und einer Vielzahl Windungen, die im Wesentlichen
koaxial in Bezug auf die Achse angeordnet sind. Außerdem ist
das Durchtrittsbildungselement entlang der Achse der leitfähigen Spule
angeordnet. Das Induktionserwärmen
ist beim Erwärmen
des Materials für
das thermische Spritzen in einer kurzen Zeitspanne und beim Steuern
der Erwärmungstemperatur
vorteilhaft.
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Des weiteren wird beim Zuführen von
Elektrizität
zu der leitfähigen
Spule ein Anhaften des Materials für das thermische Spritzen an
der Innenfläche
des Durchtritts des Durchtrittsbildungselements unterdrückt. Der
Grund dafür
ist folgender:
Die leitfähige
Spule erzeugt eine magnetische Kraft entlang der Mittelachsenlinie
des Durchtritts, d.h. der entlang der Mittelachsenlinie der leitfähigen Spule.
Somit strömt
das Pulvermaterial für
das thermische Spritzen, das eine Permeabilität hat, mit Leichtigkeit entlang
einem in radialer Richtung des Durchtritts mittigen Abschnitt.
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Gemäß einer bevorzugten Form der
Erfindung wird das Hinzufügen
der Energie zum Erhöhen
der Fluggeschwindigkeit des Materials nach dem Erwärmen des
Materials ausgeführt.
Das heißt,
dass nach dem Erwärmen
des Materials für
das thermische Spritzen die Fluggeschwindigkeit des Materials erhöht wird.
Das Erwärmen
vor dem Erhöhen
der Fluggeschwindigkeit des Materials kann die Zeitspanne verlängern, die
zum Erwärmen
des Materials zur Verfügung
steht.
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Gemäß einer anderen bevorzugten
Ausführung
der Erfindung kann die Fluggeschwindigkeit des Materials während des
Erwärmens
des Materials erhöht
werden.
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Das Material für das thermische Spritzen kann
in der Form von Partikeln vorliegen, wenn es zu dem Gegenstand fliegt.
Die fliegenden Partikel können
eine feste Form, eine Schmelzform oder eine teilweise geschmolzene
Form annehmen. Der Zustand des Materials vor dem thermischen Spritzen
kann ein Pulver, ein Draht oder ein Stab sein. Wenn die Form des
Materials pulverartig ist, wird der durchschnittliche Durchmesser des
Teilchens des Materials fallweise bestimmt. Der obere Grenzwert
des durchschnittlichen Durchmessers des Teilchens kann beispielsweise
100 μm,
200 μm,
300 μm oder
500 μm betragen.
Der untere Grenzwert des durchschnittlichen Durchmessers des Teilchens
ist beispielsweise 1 μm,
10 μm oder
40 μm. Daher
kann der durchschnittliche Durchmesser des Teilchens des Materials
in einem Bereich von 1-500 μm, in einem
Bereich von 10-300 μm
oder in einem Bereich von 40-200 μm
liegen. Der durchschnittliche Durchmesser des Teilchens ist nicht
darauf beschränkt.
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Das Material für das thermische Spritzen ist
vorzugsweise Metall und insbesondere ein Metallpulver. Wenn das
Material für
das thermische Spritzen ein Metall ist, ist es leitfähig. Außerdem haben
viele Metalle eine gute magnetische Permeabilität. Das Metall kann in einem
normalen Temperaturbereich einen Ferromagnetismus oder einen Paramagnetismus
aufweisen. Genauer gesagt kann das Metall, das das Material für das thermische
Spritzen darstellt, eisenhaltig sein, wie beispielsweise Gusseisen,
kohlenstoffhaltiger Stahl, rostfreier Stahl oder Legierungsstahl.
Außerdem
kann das Metall, das das Material für dasthermische Spritzen darstellt,
auch nicht eisenhaltig sein, wobei es zumindest ein Material sein
kann, das aus der Gruppe gewählt
wird, die Aluminium, Aluminiumlegierung, Kupfer, Kupferlegierung,
Nickel, Nickellegierung, Titan oder Titanlegierung umfasst. Außerdem kann
das Material für
das thermische Spritzen Keramik oder Cermet sein, bei dem Keramik
mit Metall vermischt ist. Die keramischen Materialien können ein
Oxid, ein Nitrit, ein Karbid oder ein Borid sein. Die keramischen
Materialien können
ein Material sein, das aus der Gruppe gewählt worden ist, die aus Aluminiumoxid,
Silizium, Magnesium, Siliziumkarbid, Siliziumnitrit, Boridtitan
und dergleichen besteht. Selbst wenn das Material für das thermische
Spritzen aus einem keramischen Material ausgebildet ist, wird, bis
das Material den Gegenstand erreicht, die Energie dem Material in
einer derartigen Weise erteilt, dass die Fluggeschwindigkeit des
Materials höher
wird, die Aufprallgeschwindigkeit des Materials höher wird
und das Material auf dem Gegenstand mit einer hohen Geschwindigkeit
auftrifft. Daher ist die Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht in vorteilhafterweise verbessert.
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Wenn das Material für das thermische
Spritzen aus einem keramischen Material gebildet ist, wird das Induktionserwärmen bei
dem Material, das kein Metall ist, nicht erzielt. Keramische Materialien
haben im Wesentlichen keine Leitfähigkeit. In dem Fall jedoch,
bei dem der Durchtritt, den das Material für das thermische Spritzen passiert,
aus einer Kohlenstoffröhre
ausgebildet ist, kann die Kohlenstoffröhre durch Induktionserwärmen erwärmt werden,
und das Material für
das thermische Spritzen, das sich in der Kohlenstoffröhre befindet, wird
durch die Abstrahlungswärme
von der Kohlenstoffröhre
erwärmt.
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Erfindungsgemäß wird das Erwärmen des
Materials durch eine erste Energiequelle ausgeführt und das Hinzufügen von
Energie zum Erhöhen
der Fluggeschwindigkeit des Materials wird durch eine zweite Energiequelle
ausgeführt.
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Dabei wird das Erwärmen des
Materials für
das thermische Spritzen unter Verwendung der ersten Energiequelle
ausgeführt
und das Erhöhen
der Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen wird
unter Verwendung der zweiten Energiequelle ausgeführt, die
sich von der ersten Energiequelle unterscheidet. Dies ermöglicht,
dass die erste Energiequelle und die zweite Energiequelle unabhängig und
einzeln gesteuert werden. Somit können das Erwärmen des
Materials und das Erhöhen
der Fluggeschwindigkeit des Materials unabhängig und einzeln gesteuert
werden. Daher wird ein einstellbarer Bereich der Temperatur und der
Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen vergrößert. Demgemäß gibt es
z.B. einen Modus, bei dem die Temperatur des Materials hoch ist
und die Fluggeschwindigkeit des Materials hoch ist, einen anderen
Modus, bei dem die Temperatur des Materials gering ist und die Fluggeschwindigkeit
des Materials hoch ist, oder einen wiederum anderen Modus, bei dem
die Temperatur des Materials hoch ist und die Fluggeschwindigkeit
des Materials gering ist.
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Die Induktionsheizeinrichtung kann
den Grad des Erwärmens
des Materials, d.h. eine niedrige Temperatur, eine mittlere Temperatur
oder eine hohe Temperatur, durch ein Einstellen der Frequenzen des
Wechselstroms, des Stromwertes, der elektrischen Energie und dergleichen
steuern. Die Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung
kann eine Einrichtung sein, die einen Schwellgasdruck nutzt, der
durch ein sich ausdehnendes Gas erhalten wird oder durch ein Verdampfen
von Flüssigkeit
innerhalb einer kurzen Zeitspanne wie beispielsweise durch ein Verdampfen
von Flüssigkeit
mit einem Laserstrahl erhalten wird.
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Die vorliegende Erfindung ist nachstehend
in Bezug auf ihre konkreten Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen gezeigt und beschrieben.
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1 bezieht
sich auf ein erstes Ausführungsbeispiel
und zeigt in schematischer Weise einen Aufbau, bei dem Material
durch ein Gerät
zum thermischen Spritzen gespritzt wird.
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2 bezieht
sich auf ein erstes Ausführungsbeispiel
und zeigt in schematischer Weise einen Innenaufbau einer Pistole,
die einen Teil des Gerät
zum thermischen Spritzen bildet.
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3 bezieht
sich auf das erste Ausführungsbeispiel
und zeigt eine graphische Darstellung, die die Wahlmöglichkeit
zwischen der Temperatur der Materialpartikel und der Fluggeschwindigkeit
der Materialpartikel wiedergibt.
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4 bezieht
sich auf ein Vergleichsbeispiel und zeigt eine graphische Darstellung,
die die Wahlmöglichkeit
zwischen der Temperatur der Materialpartikel und der Fluggeschwindigkeit
der Materialpartikel wiedergibt.
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5(A) bezieht
sich auf das Vergleichsbeispiel und zeigt eine Photographie, die
eine Sedimentationsform der Partikel wiedergibt, die eine thermisch
gespritzte Schicht bilden.
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5(B) bezieht
sich auf das Vergleichsbeispiel und zeigt eine vergrößerte Photographie,
die eine Sedimentationsform von Partikeln wiedergibt, die eine thermisch
gespritzte Schicht bilden.
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6 zeigt
in schematischer Weise ein Durchtrittbildungselement, das das Material
für das
thermische Spritzen mittels Induktionserwärmen erwärmt und die Temperatur des
Partikelmaterials für
das thermische Spritzen misst.
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7 zeigt
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen der Frequenz
eines Wechselstromes, der zu einer leitfähigen Spule geführt wird,
die eine Induktionserwärmungsspule
bildet, und der Temperatur des Partikelmaterials wiedergibt.
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8 zeigt
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen der Frequenz
eines Wechselstroms, der zu einer leitfähigen Spule geführt wird,
die eine Induktionserwärmungsspule
bildet, und der Temperatur des Partikelmaterials wiedergibt.
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9 zeigt
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen dem Gasdruck
und der Gasgeschwindigkeit wiedergibt.
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10 zeigt
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen der Gastemperatur
und der Gasgeschwindigkeit wiedergibt.
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11 zeigt
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen den Arten
und der Geschwindigkeit des Gases wiedergibt.
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12 zeigt
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen der Partikelgeschwindigkeit
und der Partikeltemperatur bei der jeweiligen Form des thermischen
Spritzens wiedergibt.
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13 zeigt
eine grafische Darstellung, die die Porösität der thermisch gespritzten
Schicht bei der jeweiligen Form des thermischen Spritzens wiedergibt.
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14 zeigt
eine grafische Darstellung, die die Haftfestigkeit der durch die
jeweilige Form des thermischen Spritzens erzeugten thermisch gespritzte
Schicht wiedergibt.
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15 zeigt
eine grafische Darstellung, die die Härte der durch die jeweilige
Form des thermischen Spritzens hergestellten thermisch gespritzten
Schicht wiedergibt.
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Das bevorzugte Ausführungsbeispiel
wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen 1 bis 5 erläutert. Zunächst wird
ein Gerät
zum thermischen Spritzen des vorliegenden Ausführungsbeispiels erläutert. Wie
dies in 1 gezeigt ist,
hat das Gerät
zum thermischen Spritzen ein Durchtrittsbildungselement 1,
eine Erwärmungseinrichtung 5 (eine
erste Energiequelle) und eine Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 (eine
zweite Energiequelle). Das Durchtrittsbildungselement 1 bildet
einen Durchtritt, durch den das für das thermische Spritzen vorgesehene
Material in einer Pulverform tritt. Die Erwärmungseinrichtung 5 erwärmt das
Material in dem Durchtritt des Durchtrittsbildungselementes 1 für das thermische
Spritzen. Die Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 erhöht eine
Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen im
Vergleich zu der Fluggeschwindigkeit bei einer Erwärmungsposition 30k auf
der Grundlage der Erwärmungseinrichtung 5.
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Das Durchtrittsbildungselement 1 des
Geräts
zum thermischen Spritzen umfasst eine Pistole 2, die als ein
erstes Durchtrittsbildungselement zum Ausbilden eines ersten Durchtritts 20 und
als ein zweites Durchtrittsbildungselement 3 mit einer
röhrenartigen
Form zum Ausbilden eines zweiten Durchtrittes 30 für ein Zuführen des
Materials für
das thermische Spritzen dient. Die Pistole 2 weist folgendes
auf: einen Pistolenkörper 22 mit
einem Hochdruckraum 23, der mit dem ersten Durchtritt 20 in
Verbindung steht, und eine Düse 25,
die an dem Kopf des Pistolenkörpers 22 angeordnet
ist und ein Düsenloch 24 hat,
das mit dem Hochdruckraum 23 in Verbindung steht. Die Düse 25 ist
als eine "Lavaldüse" ausgebildet, die
für ein Überschallgasströmungsgerät wie beispielsweise
ein Düsentriebwerk
verwendet wird. Wie dies in 2 gezeigt
ist, sind der Hochdruckraum 23 und der erste Durchtritt 20 koaxial
um den zweiten Durchtritt 20 angeordnet. Der erste Durchtritt 20 der
Pistole 2 umgibt einen Ausgang 31 des zweiten
Durchtritts 30.
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Wie in 1 gezeigt
ist, verbindet das zweite Durchtrittsbildungselement 3 eine
Pulverzuführeinrichtung 8 mit
der Pistole 2. Die Pulverzuführeinrichtung 8 enthält einen
Behälter 81 mit
einem Pulverraum 80, Material 82 in Pulverform
für das
thermische Spritzen, das in dem Behälter 81 aufbewahrt
ist, und einen Druckabschnitt 83 für ein Erhöhen eines Innendruckes des
Pulverraumes 80. Das Material 82 für das thermische
Spritzen ist aus einem eisenhaltigen Pulver mit einer Leitfähigkeit
und einer magnetischen Permeabilität gebildet und soll durch ein
Induktionserwärmen
erwärmt
werden. Dieses eisenhaltige Pulver ist eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung.
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Wenn Druck eines Gases, wie beispielsweise
Luft, durch den Druckabschnitt 83 auf den Pulverraum 80 des
Behälters 81 aufgebracht
wird, fliegt das Material 82 in dem Behälter 81 durch den
zweiten Durchtritt 30 des zweiten Durchtrittsbildungselements 3 zu
der Pistole 2, wird aus dem an dem oberen Ende des zweiten Durchtritts 30 ausgebildeten
Ausgang 31 ausgestoßen
und wird zusätzlich
mittels des ersten Durchtritts 20 und der Düse 25 der
Pistole 2 nach vorn geblasen. Die Erwärmungseinrichtung 5 erwärmt das
Material für
das thermische Spritzen unter Verwendung von Elektrizität. Die Erwärmungseinrichtung 5 ist
an einer Erwärmungsposition 30k angeordnet,
die sich an dem Ausgang 31 des zweiten Durchtritts 30 befindet.
Die Erwärmungseinrichtung 5 enthält eine
leitfähige
Spule 51 und eine Zuführeinrichtung 52.
Die leitfähige
Spule 51 wirkt als eine Induktionserwärmungsspule, die durch eine
Einspanneinrichtung 2a an der Erwärmungsposition 30k innerhalb der
Pistole 2 angeordnet ist. Die Zuführeinrichtung 52 liefert
einen Strom wie beispielsweise einen Wechselstrom mit einer hohen
Frequenz zu der leitfähigen
Spule 51 mittels einer Zuführleitung 52f. Die
Zuführeinrichtung 52 wird
durch einen Hochfrequenzoszillator zum Erzeugen eines Wechselstroms
mit einer hohen Frequenz gebildet. Die leitfähige Spule 51 wirkt
als eine Induktionserwärmungsspule,
die die Induktionserwärmungseinrichtung
ist. Die leitfähige
Spule 51 hat eine Spu lenform und ist aus einer Vielzahl
in Reihe geschalteter Schleifen 51a gebildet.
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Wie in 2 gezeigt
ist, ist die leitfähige
Spule 51 außerhalb
des zweiten Durchtritts 30 und im Wesentlichen koaxial
in Bezug auf den zweiten Durchtritt 30 angeordnet. Das
heißt,
die leitfähige
Spule 51 umgibt den Ausgang 31 des zweiten Durchtrittsbildungselements 3,
das den zweiten Durchtritt 30 bildet. Daher soll das Zuführen des
Stromes zu der leitfähigen
Spule 51 eine magnetische Kraft entlang der Mittelachsenlinie des
zweiten Durchtrittes 30, das heißt entlang der Mittelachsenlinie
der leitfähigen
Spule 51, erzeugen.
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Die Teile, die von der leitfähigen Spule 51 in
dem zweiten Durchtrittbildungselement 3 umgeben sind, können aus
einer nicht elektrisch leitfähigen
Substanz wie beispielsweise einer Substanz auf der Basis von Silizium
oder aus einer elektrisch leitfähigen
Substanz wie beispielsweise einer Substanz auf der Basis von Kohlenstoff
ausgebildet sein. Die nicht elektrisch leitfähige Substanz wie beispielsweise
die Substanz auf der Basis von Silizium wird nicht wesentlich induktionserwärmt. Die
elektrisch leitfähige
Substanz wie beispielsweise eine Substanz auf der Basis von Kohlenstoff
wird induktionserwärmt,
nimmt eine hohe Temperatur von beispielsweise über 1500 °C und über 2000 °C an, kann Strahlungswärme zu dem
Pulvermaterial für
das thermische Spritzen übertragen,
das durch den zweiten Durchtritt 30 tritt, und kann das
Material für
das thermische Spritzen durch die Strahlungswärme auf hohe Temperaturen erwärmen.
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Der Innendurchmesser des zweiten
Durchtrittes 30 wird unter Berücksichtigung von derartigen
Faktoren bestimmt, wie beispielsweise das Durchtrittsvermögen und
das Erwärmen
des Pulvermaterials für
das thermische Spritzen. Der Innendurchmesser des zweiten Durchtrittes 30 kann
beispielsweise in einem Bereich von 0,5 bis 20 mm, in einem Bereich
von 1 bis 10 mm und in einem Bereich von 1 bis 5 mm liegen. Der
Innendurchmesser ist nicht auf diese Bereiche beschränkt.
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Die Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 wird
unter Verwendung einer zweiten Energiequelle gebildet, die von der
ersten Energiequelle unabhängig
ist. Wie in 1 gezeigt
ist, hat die Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 folgendes:
einen Gasspeicherabschnitt 70, der von einer ein Hochdruckgas
enthaltenden Gasflasche gebildet ist; einen Kompressor 71,
der mit dem Gasspeicherabschnitt 70 mittels eines mittleren Durchtrittes 70a verbunden
ist; und einen Druckverstärker 72,
der mit dem Kompressor 71 mittels eines mittleren Durchtritts 71a verbunden
ist. Der Druckverstärker 72 hat
eine Erwärmungseinheit 73 wie
beispielsweise elektrische Erwärmungseinrichtungen
zum Erwärmen
des von dem Kompressor 71 gelieferten Gases.
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Das in dem Gasspeicherabschnitt 70 enthaltene
Gas wird kontinuierlich zu dem Kompressor 71 geliefert.
Das Gas wird durch den Kompressor 71 komprimiert. Danach
wird das Gas zu dem Druckverstärker 72 geliefert
und wird in der Erwärmungseinheit 73 des
Druckverstärkers 72 kontinuierlich
auf eine hohe Temperatur erwärmt.
Daher dehnt sich das Gas aus und der Schwelldruck des Gases wird
zu einem hohen Druck. Genauer gesagt wird der Druck des Gases verstärkt. Das
mit einem hohen Druck beaufschlagte Gas wird kontinuierlich zu dem
Hochdruckraum 23 der Pistole 2 durch den mittleren
Durchtritt 72 zugeführt,
wird zu einem Hochgeschwindigkeitsgasstrom und wird fortlaufend
aus der Düse 25 mittels
des ersten Durchtritts 20 der Pistole 2 nach vorn
geblasen.
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Die Art des in dem Gasspeicherabschnitt 70 enthaltenen
Gases, das heißt
die Art des Hochgeschwindigkeitsgasstromes zum Erhöhen der
Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen ist
ein Gas, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Inertgas,
wie beispielsweise Heliumgas, Stickstoffgas, Luft, Sauerstoffgas,
Wasserstoffgas und dergleichen besteht. Bei einem bevorzugten Modus
wird ein Gas ausgewählt,
dessen Moleku largewicht gering ist, wie beispielsweise das Heliumgas,
wobei dies im Hinblick auf ein Erzielen des Hochgeschwindigkeitsgasstromes
geschieht, der unter Verwendung des Schwellgasdruckes auf der Basis
der Gasausdehnung erzeugt wird. Andererseits ist Luft im Hinblick
auf die Kosten zu bevorzugen.
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Es ist erwünscht, dass die Oberfläche 90 des
Gegenstandes 9 für
das thermische Spritzen eine Aufrauungsbehandlung erfahren hat.
Die Aufrauungsbehandlung kann ein Bestrahlen sein, wie beispielsweise eine
Schussbestrahlungsbehandlung, eine Gitterbestrahlungsbehandlung
und dergleichen. Das Material des Gegenstandes 9 kann von
Fall zu Fall ausgewählt
werden, wobei es im Allgemeinen Metall ist. Das Metall des Gegenstandes 9 kann
zumindest entweder eine nicht eisenhaltige Legierung oder eine eisenhaltige
Legierung sein. Die nicht eisenhaltige Legierung kann Aluminium,
eine Aluminiumlegierung, Kupfer, eine Kupferlegierung, Titan, eine
Titanlegierung und dergleichen sein. Die eisenhaltige Legierung
kann Gusseisen, Kohlenstoffstahl, rostfreier Stahl, Legierungsstahl
und dergleichen sein. Der Gegenstand 9 kann Gleitteile,
Kolben, Zylinderblöcke,
Zylinderköpfe
und dergleichen umfassen, wobei die Anwendung keineswegs darauf
beschränkt
ist.
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Nachstehend ist unter Bezugnahme
auf 1 das thermische
Spritzen erläutert.
Der Gegenstand 9 wird vor der Düse 25 der Pistole 2 angeordnet.
Die Düse 25 der
Pistole 2 ist dem Gegenstand 9 in einem feststehenden
Abstand zugewandt. Die Zuführeinrichtung 52 führt einen
Strom zu der leitfähigen
Spule 51 zu. Der Strom ist ein Wechselstrom mit einer hohen
Frequenz. Die Frequenz wird in Abhängigkeit von den Materialarten
für das
thermische Spritzen, den Materialarten des Gegenstandes 9,
den Kosten für
die Zuführeinrichtung 52 und
dergleichen bestimmt. Beispielsweise kann für die Frequenz des zu der leitfähigen Spule 51 geführten Wechselstroms
der obere Grenzwert 5000 kHz, 20 MHz oder 100 MHz sein und der untere
Grenzwert ist beispielswei se 5 kHz, 20 kHz und 100 kHz oder 200
kHz. Die Frequenz ist nicht auf diese Angaben beschränkt.
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Bei dem thermischen Spritzen wird
der Druck eines Gases, wie beispielsweise Luft, durch den Druckabschnitt 83 auf
den Pulverraum 80 des Behälters 81 aufgebracht.
Das Pulvermaterial für
das thermische Spritzen in dem Behälter 81 wird zu dem
zweiten Durchtritt 30 des zweiten Durchtrittsbildungselementes 3 zugeführt. Zudem
strömt
das Pulvermaterial für
das thermische Spritzen zu dem Ausgang 31 des zweiten Durchtritts 30 des
zweiten Durchtrittsbildungselementes 3 und wird durch den
ersten Durchtritt 20 der Pistole 2 und aus der
Düse 25 nach
vorn geblasen. Das Pulvermaterial für das thermische Spritzen wird
innerhalb einer kurzen Zeitspanne durch die leitfähige Spule 51 auf
eine hohe Temperatur induktionserwärmt, wenn es in der Nähe des Ausgangs 31 des
zweiten Durchtritts 30, d.h. an der Erwärmungsposition 30k vorbeikommt.
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Die Temperatur des Materials für das thermische
Spritzen wird in Abhängigkeit
von den Frequenzen des Wechselstroms der leitfähigen Spule 51 bestimmt,
wie beispielsweise über
500 °C, über 800 °C, über 1000 °C, über 1500 °C, über 1700 °C, über 2000 °C oder über 2400 °C, wie dies
aus den 7 und 8 hervorgeht.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird das in dem Gasspeicherabschnitt 70 gespeicherte Gas
kontinuierlich durch den Kompressor 71 zugeführt, durch
den Kompressor 71 komprimiert und in der Erwärmungseinheit 73 des
Druckverstärkers 72 auf
eine hohe Temperatur erwärmt.
Als ein Ergebnis wird der Druck des Gases verstärkt und das Gas wird fortlaufend
zu dem Hochdruckraum 23 der Pistole 2 zugeführt und
dadurch wird es aus der Düse 25 als
ein Hochgeschwindigkeitsgasstrom nach vorn geblasen. Daher wird,
nachdem das Material auf die hohe Temperatur durch die leitfähige Spule 51 an
der Erwärmungsposition 30k erwärmt worden
ist, dieses aus dem Ausgang 31 des zweiten Durchtritts 30 als
Hochgeschwindigkeitsgasstrom ausgestoßen. Der Hochgeschwindig keitsgasstrom
zwingt das Material für
das thermische Spritzen zu einer Beschleunigung der Fluggeschwindigkeit.
Der Hochgeschwindigkeitsgasstrom strömt von dem Hochdruckraum 23 zu
der Düse 25.
Genauer gesagt wird die Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische
Spritzen an der Düse 25 mehr
erhöht
als an der Erwärmungsposition 30k,
an der die Erwärmung
durch die leitfähige Spule 51 geschieht.
Das heißt,
im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird die Energie dem Material für
das thermische Spritzen in einer derartigen Weise zugeführt, dass
die Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen in
der Pistole 2 erhöht
wird, bis das Material den Gegenstand 9 erreicht hat.
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Das Material, dessen Fluggeschwindigkeit
erhöht
worden ist, trifft auf der Oberfläche 90 des Gegenstandes 9 mit
einer hohen Geschwindigkeit auf. Als ein Ergebnis wird das Material
für das
thermische Spritzen auf der Oberfläche 90 des Gegenstandes 9 aufgehäuft, um
eine thermisch gespritzte Schicht 92 auszubilden. Die Fluggeschwindigkeit
des Materials wird in Abhängigkeit
von der Art des Materials für
das thermische Spritzen und der Art des Druckverstärkers 72 auf
beispielsweise über
400 m/s, über
500 m/s, über
600 m/s, über 700
m/s, über
800 m/s oder über
900 m/s bis unterhalb 3000 km/s bestimmt. Die Fluggeschwindigkeit
bei dem Fall mit der Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 kann
1 bis 70fach oder 5 bis 70fach so groß wie bei dem Fall sein, bei
dem keine Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 vorhanden
ist. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
drängt
oder zwingt die Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 das
Material für
das thermische Spritzen in einer derartigen Weise, dass die Fluggeschwindigkeit
des Materials für
das thermische Spritzen zunimmt, bis das Material den Gegenstand 9 erreicht
hat. Daher trifft das Material für
das thermische Spritzen auf der Oberfläche 90 des Gegenstandes 9 mit
einer hohen Geschwindigkeit auf. Somit wird die Haftfestigkeit der
thermisch gespritzten Schicht 92 erhöht.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
nimmt die Fluggeschwindigkeit des beschleunigten Materials im Vergleich
zu seiner Fluggeschwindigkeit an der Erwärmungsposition 30k zu.
Anders ausgedrückt
ist die Fluggeschwindigkeit des Materials an der Position 30k vor
der Beschleunigung geringer als die Fluggeschwindigkeit des Materials
nach der Beschleunigung. Daher kann das vorliegende Ausführungsbeispiel
die Zeitspanne zum Erwärmen
des Materials für
das thermische Spritzen auf eine Temperatur im Solltemperaturbereich
verlängern,
wodurch das Erwärmen
des Materials für
das thermische Spritzen sichergestellt ist.
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5(A) zeigt
eine Fotografie von einer Probe der an dem Gegenstand 9 ausgebildetenthermisch
gespritzten Schicht. 5(B) zeigt
eine vergrößerte Fotografie.
Aus den 5(A) und 5(B) ist zu entnehmen, dass
die auf eine hohe Geschwindigkeit beschleunigten Partikel des Materials
derart auf der Oberfläche
des Gegenstandes aufschlagen, dass sich die Partikel des Materials
innerhalb der Oberfläche
des Gegenstandes befinden. Daher wird die Haftkraft oder Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht verbessert. Der Grund ist die
Erhöhung
der Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen.
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Das Erwärmen des Materials für das thermische
Spritzen wird durch die leitfähige
Spule 51 ausgeführt, die
als die Induktionserwärmungseinrichtung
d.h. als die erste Energiequelle wirkt. Das Erhöhen der Fluggeschwindigkeit
des Materials wird durch die Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7,
d.h. die zweite Energiequelle ausgeführt, die von der ersten Energiequelle
verschieden ist. Daher ermöglicht
das vorliegende Ausführungsbeispiel,
dass die leitfähige
Spule 51 für
das Erwärmen
des Materials unabhängig
von der Geschwindigkeitserhöhungseinrichtung 7 für das Beschleunigen
des Materials gesteuert wird. Somit ermöglicht das vorliegende Ausführungsbeispiel,
dass das Beschleunigen des Materials unabhängig von dem Erwärmen des
Materials steuerbar ist. Dadurch kann der Bereich zum Einstellen
der Temperatur und der Geschwindigkeit des Materials für das thermische
Spritzen im Vergleich zu dem herkömmlichen thermischen Spritzen
vergrößert werden.
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3 zeigt
ein Steuerungsmodell. Wie in 3 gezeigt
ist, ermöglicht
das vorliegende Ausführungsbeispiel,
dass die Temperatur des Materials für das thermische Spritzen zwischen
einer niedrigen Temperatur "T1" und hohen Temperatur "T2" eingestellt wird.
Außerdem
ermöglicht
das vorliegende Ausführungsbeispiel, dass
die Geschwindigkeit des Materials zwischen einer niedrigen Geschwindigkeit "v1" und einer hohen
Geschwindigkeit "v2" eingestellt wird.
Daher ist das vorliegende Ausführungsbeispiel
beim Vergrößern des
einstellbaren Bereichs der Temperatur und der Geschwindigkeit des
Materials für
das thermische Spritzen und zum Erhalten einer thermisch gespritzten
Schicht mit den erwünschten
Eigenschaften vorteilhaft.
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Ferner zeigt "M1" von 4 einen einstellbaren Bereich
der Temperatur und der Geschwindigkeit des Materials für das thermische
Spritzen bei einem herkömmlichen
Plasmaspritzverfahren. "M2" von 4 zeigt einen einstellbaren Bereich der
Temperatur und der Geschwindigkeit des Materials für das thermische
Spritzen bei einem herkömmlichen
HVOF-thermischen-Spritzen (HVOF = Hochgeschwindigkeits-Sauerstoff-Brennstoff-thermisches-Spritzen). Bei dem
herkömmlichen
Plasmaspritzverfahren werden das Erwärmen und das Fliegen des Materials
für das
thermische Spritzen durch eine gemeinsame Energiequelle der Plasmaflamme ausgeführt. Bei
dem herkömmlichen
HVOF-Verfahren werden das Erwärmen
und das Fliegen des Materials für
das thermische Spritzen durch eine gemeinsame Energiequelle einer
Gasverbrennung ausgeführt
und die Partikelfluggeschwindigkeit des HVOF-Verfahrens ist höher als
diejenige des Plasmaspritzverfahrens.
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Bei dem herkömmlichen Plasmaspritzverfahren,
das durch "M1" in 4 gezeigt ist, wird die Temperatur des
Materials für
das thermische Spritzen verringert, wenn die Fluggeschwindigkeit
des Materials für
dasthermische Spritzen erhöht
wird. Außerdem
wird die Temperatur des Materials für das thermische Spritzen erhöht, wenn
die Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen verringert
wird. Bei dem herkömmlichen
HVOF-Spritzverfahren, das durch "M2" in 4 gezeigt ist, wird die Temperatur des
Materials für das
thermische Spritzen verringert, wenn die Fluggeschwindigkeit des
Materials für
das thermische Spritzen erhöht
wird. Außerdem
wird die Temperatur des Materials für das thermische Spritzen erhöht, wenn
die Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen verringert
wird. Das Plasmaspritzverfahren und das HVOF-Verfahren gemäß dem Stand
der Technik haben einen Grenzwert zum Vergrößern des einstellbaren Bereiches
der Temperatur und der Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische
Spritzen.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
erwärmt
die leitfähige
Spule 51 das eisenhaltige pulverförmige Material für das thermische
Spritzen, das durch den zweiten Durchtritt 30 des zweiten
Durchtrittsbildungselements tritt. Durch das Induktionserwärmen kann,
wenn die Frequenz des Wechselstroms der leitfähigen Spule 51 eingestellt
worden ist, die Erwärmungstemperatur
des Materials für
das thermische Spritzen mit Leichtigkeit innerhalb eines beträchtlichen
Bereiches eingestellt werden, wie dies in den 8 und 9 gezeigt
ist. Das heißt, das
vorliegende Ausführungsbeispiel
kann mit Leichtigkeit die Erwärmungstemperatur
des Materials für
das thermische Spritzen innerhalb eines beträchtlichen Bereichs so einstellen,
dass die Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht verbessert ist. Somit ist das
Induktionserwärmen
in Hinblick auf das Verbessern von Eigenschaften, wie beispielsweise
der Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht von Vorteil.
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Ein Anhaften des Materials für das thermische
Spritzen an der Innenfläche
des zweiten Durchtritts 30 des zweiten Durchtrittsbildungselements 3 wird
unterdrückt,
wenn der Strom zu der leitfähigen
Spule 51 zugeführt
wird. Diese Tatsache wird auf der Grundlage eines Versuchs durch
die Erfinder der vorliegenden An meldung bestätigt. Der Grund ist nachstehend
beschrieben. Die leitfähige
Spule 51 erzeugt eine magnetische Kraft entlang der Mittelachsenlinie
des zweiten Durchtritts 30, d.h. entlang der Mittelachsenlinie
der leitfähigen Spule 51.
Somit strömt
das Pulvermaterial für
das thermische Spritzen mit Leichtigkeit entlang des radialen Mittelabschnitts
des zweiten Durchtritts 30.
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Nachstehend sind von den Erfindern
der vorliegenden Anmeldung durchgeführte Versuche erläutert.
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6 zeigt
das Pulverdurchtrittsgerät
gemäß Beispiel
1. Bei Beispiel 1 wurde eine Siliziumröhre 95 vertikal und
koaxial in Bezug auf den mittleren Bereich einer leitfähigen Spule 51 angeordnet
und die leitfähige Spule 51 wurde
vertikal angeordnet, um als eine Induktionserwärmungsspule zu wirken. Die
Siliziumröhre 95 bildet
ein Durchtrittsbildungselement. In diesem Zustand fiel das Metallpulver
aufgrund des Eigengewichtes aus einem Trichter 96, der
an der oberen Seite der leitfähigen
Spule 91 angeordnet war, und die Temperatur des metallischen
Pulvers, d.h. des Materials für
das thermische Spritzen, das von einem unteren Ende der Siliziumröhre 95 abgegeben
wurde, wurde unter Verwendung einer Messvorrichtung 97 durch
die Erfinder gemessen. Mit der Messvorrichtung 97 wurde
die Temperatur und die Fluggeschwindigkeit der Partikel gemessen.
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In Beispiel 1 änderten die Erfinder der vorliegenden
Anmeldung die Frequenz des Wechselstroms der leitfähigen Spule 51 innerhalb
eines Bereiches von 10 kHz – 10000
kHz (10 MHz). Das metallische Pulver war eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung
mit einem Leitvermögen
und einer magnetischen Permeabilität mit einem Kohlenstoffgehalt
von 1 Masse-% (1 Gew.-%) und mit einer Partikelgröße von 50-90 μm.
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7 zeigt
das Versuchsergebnis. Wie in 7 gezeigt
ist, nimmt mit der Zunahme der Frequenz des Wechselstroms, der zu
der leitfähigen
Spule 51 zugeführt
wird, die Partikeltemperatur des von dem unteren Ende der Siliziumröhre 95 ausgegebenen
Pulvers auf eine hohe Temperatur zu. Genauer gesagt betrug die Pulverpartikeltemperatur
ungefähr
300 °C,
wenn die Frequenz 100 kHz betrug. Die Pulverpartikeltemperatur betrug
ungefähr
1000 °C,
wenn die Frequenz 400 kHz betrug. Die Pulverpartikeltemperatur überschritt
2000 °C,
wenn die Frequenz 10000 kHz betrug. Es sollte verständlich sein,
dass die Frequenz des Wechselstroms der leitfähigen Spule 51 vorzugsweise
oberhalb 400 kHz oder 1000 kHz zum Erhöhen der Partikeltemperatur auf
der Grundlage des Ergebnisses von 7 liegt.
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In Beispiel 1 haben die Erfinder
der vorliegenden Anmeldung bestätigt,
dass im Unterschied zu dem Fall, bei dem kein Strom zu der leitfähigen Spule 51 geliefert
wird, das metallische Pulver in dem Fall entlang der Mittelachse
der Siliziumröhre 95 strömt, in dem
Strom zu der leitfähigen
Spule 51 geliefert wird. Wenn ein Gleichstrom zu der leitfähigen Spule 51 geliefert
wird, wird ein ähnlicher
Umstand erzielt.
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Bei einem Beispiel 2 wurde eine Kohlenstoffröhre anstelle
der Siliziumröhre 95 in 6 verwendet, wobei die Erfinder
der vorliegenden Anmeldung die Temperatur des von dem unteren Ende
der Kohlenstoffröhre
abgegebenen Pulvers unter Verwendung einer Messvorrichtung 97 gemessen
haben. Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung änderten die Frequenz des Wechselstroms
innerhalb eines Bereiches von 10 kHz bis 10000 kHz (10 MHz). Die
leitfähige
Spule 51 wurde vertikal angeordnet und hatte eine Mittelachsenlinie, die
senkrecht positioniert war. Das Metallpulver von Beispiel 2 war
das gleiche wie bei Beispiel 1.
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8 zeigt
das Versuchsergebnis. Wie in 8 gezeigt
ist, stieg die Partikeltemperatur des Pulvers mit der Zunahme der
Frequenz des zu der leitfähigen
Spule 51 gelieferten Wechselstroms an. Genauer gesagt betrug
die Pulverpartikeltemperatur ungefähr 400 °C, wenn die Frequenz 100 kHz
betrug. Die Pulverpartikeltemperatur betrug ungefähr 1500-1600 °C, wenn die
Fre quenz 400 kHz betrug. Die Pulverpartikeltemperatur betrug ungefähr 2000 °C, wenn die
Frequenz 2000 kHz betrug. Die Pulverpartikeltemperatur überschritt
3000 °C,
wenn die Frequenz 3000 kHz überschritt.
Ruf der Grundlage von 8 sollte
verständlich
sein, dass die Frequenz vorzugsweise oberhalb 400 kHz oder 1000
kHz zum Anheben der Pulverpartikeltemperatur liegt.
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Bei Beispiel 2 wurde die Kohlenstoffröhre für ein Liefern
des metallischen Pulvers in dem mittleren Bereich der leitfähigen Spule 51 angeordnet.
Somit wurde die Kohlenstoffröhre
auf eine hohe Temperatur auf einen rotglühenden Zustand oder einen weißglühenden Zustand
induktionserwärmt.
Das heißt,
in Abhängigkeit von
der Frequenz und der elektrischen Energie betrug die Temperatur
der Kohlenstoffröhre
an sich über
1000 K, 1500 K, 2000 K oder 2500 K. Daher wurde das metallische
Pulver nicht nur durch das Induktionserwärmen erwärmt, da die leitfähige Spule 51 außerdem durch
die Strahlungswärme
aufgrund der erwärmten
Kohlenstoffröhre
erwärmt
wurde, um so die Effizienz für
das Erwärmen
zu erhöhen.
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Die Erfinder der vorliegenden Erfindung
suchten eine Beziehung zwischen dem Gasdruck vor der "Lavaldüse" und der Geschwindigkeit
des aus der "Lavaldüse" geblasenen Gases
auf der Grundlage der Berechnung. 9 zeigt
dieses Ergebnis. In 9 zeigt
die Kennlinie "SHe" das Ergebnis bei
einer Verwendung von Heliumgas und die Kennlinie "SLuft" zeigt das Ergebnis
bei der Verwendung von Luft. Wie durch die Kennlinie "SLuft" von 9 gezeigt ist, betrug die Gasgeschwindigkeit
ungefähr
500 m/s, wenn Luft verwendet wurde, wobei die Gasgeschwindigkeit
ungefähr
500 m/s betrug, wenn der Gasdruck 1 MPa betrug. Die Gasgeschwindigkeit
betrug ungefähr
600 m/s, wenn der Gasdruck 3 MPa betrug. Jedoch betrug, wie durch
die Kennlinie "SHe" von 9 gezeigt ist, bei der Verwendung von
Heliumgas der Gasdruck 0,5 MPa und die Gasgeschwindigkeit war eine
beträchtlich
hohe Geschwindigkeit, die 1000 m/s überschritt. Des weiteren überschritt,
wie durch die Kennlinie "SHe" von 9 gezeigt ist, die Gasge schwindigkeit
1300 m/s, wenn der Gasdruck 1 MPa betrug, und die Gasgeschwindigkeit überschritt
1400 m/s, wenn der Gasdruck 2 MPa betrug. Daraus geht hervor, dass
Heliumgas wirkungsvoller als Luft zum Erhöhen der Gasgeschwindigkeit
ist.
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Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung
suchten eine Beziehung zwischen der Geschwindigkeit und der Temperatur
des aus der "Lavaldüse" geblasenen Gases
auf der Grundlage der Berechnung. 10 zeigt dieses
Ergebnis. In 10 zeigt
die Kennlinie "PHe" das Ergebnis bei
der Verwendung von Heliumgas und die Kennlinie "PLuft" zeigt das Ergebnis bei der Verwendung
von Luft. Die Geschwindigkeit des aus der Düse geblasenen Gases nimmt allmählich zu,
wenn die Gastemperatur hoch ist, wie in den Kennlinien "PLuft" und "PHe" von 10 gezeigt ist. Daher geht daraus hervor,
dass eine hohe Temperatur des Gases wirkungsvoll für ein Erhöhen der
Fluggeschwindigkeit des Materials für das thermische Spritzen ist.
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Wie in der Kennlinie "PLuft" von 10 gezeigt ist, betrug bei der Verwendung
von Luft bei einer Gastemperatur von 400-800 K die Gasgeschwindigkeit
600 m/s-900 m/s. Jedoch wurde bei der Verwendung von Heliumgas mit
einem geringen Molekulargewicht, wie durch die Kennlinie "PHe" von 10 gezeigt ist, bei einer Gastemperatur
von 400 K die Geschwindigkeit hoch und überschritt 1500 m/s. Wie durch
die Kennlinie "PHe" von 10 gezeigt ist, wurde bei einer Gastemperatur
von 600 K die Gasgeschwindigkeit hoch und überschritt 2000 m/s. Wenn die
Gastemperatur 800 K betrug, wurde die Gasgeschwindigkeit hoch und überschritt
2100 m/s. Außerdem
zeigt die Kennlinie "PHVOF" von 10 die Gasgeschwindigkeit des herkömmlichen
HVOF-Verfahrens. Wie aus dem Vergleich zwischen den Kennlinien "PHe" und "PHVOF" in 10 hervorgeht, war bei der Verwendung
von Heliumgas bei einer Gastemperatur oberhalb 400 K die Gasgeschwindigkeit
höher als
bei dem herkömmlichen
HVOF-Verfahren.
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Des weiteren wählten die Erfinder der vorliegenden
Anmeldung jeweils ein Gas aus der Gruppe, die aus Wasserstoffgas
(H2), Heliumgas (He), Stickstoffgas (N2), Luft, Sauerstoffgas (O2),
Argongas (Ar) besteht und suchten die Gasgeschwindigkeit bei einer
Temperatur von 300 K, mit der aus der Düse der Pistole 2 geblasen
wird, auf der Grundlage der Berechnung. 11 zeigt diese Ergebnisse. Wie in 11 gezeigt ist, war die
Gasgeschwindigkeit hoch, wenn das Molekulargewicht des Gases gering
war. Es ist offensichtlich, dass Heliumgas mit einem geringen Molekulargewicht
beim Erhöhen
der Fluggeschwindigkeit des Pulvermaterials für das thermische Spritzen wirkungsvoll
ist.
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Nachstehend ist ein drittes Beispiel
beschrieben.
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Die Erfinder der vorliegenden Erfindung
führten
ein thermisches Spritzen auf der Grundlage der in Tabelle 1 gezeigten
Bedingungen aus. In diesem Fall hatte der Gegenstand eine polierte
Oberfläche
und wurde auf 100 °C
vorgewärmt.
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12 zeigt
die Versuchsbedingungen der Tabelle 1. Wie in 12 gezeigt ist, betrug bei einer Versuchsbedingung ➀ die
Partikeltemperatur ungefähr
2800 K und die Partikelgeschwindigkeit betrug ungefähr 240 m/s.
Bei einer Versuchsbedingung ➁ betrug die Partikeltemperatur
ungefähr
2000 K und die Partikelgeschwindigkeit betrug ungefähr 400 m/s.
Bei einer Versuchsbedingung ➂ betrug die Partikeltemperatur
ungefähr
1800 K und die Partikelgeschwindigkeit betrug ungefähr 200 m/s.
Bei einer Versuchsbedingung ➃ betrug die Partikeltemperatur
ungefähr
3400 K und die Partikelgeschwindigkeit betrug ungefähr 160 m/s.
Die Versuchsbedingungen ➀-➃ entsprechen Vergleichsbeispielen.
Die Geschwindigkeit der Versuchsbedingungen ➄ und ➅ war
eine hohe Geschwindigkeit, die dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
entspricht. Bei der Versuchsbedingung ➄ betrug die Partikeltemperatur
3600 K, was eine hohe Temperatur ist, und die Partikelgeschwindigkeit
betrug 620 m/s. Bei einer Versuchsbedingung ➅ des vorliegenden
Ausführungsbeispiels
betrug die Partikeltemperatur unter 1000 K und die Partikelgeschwindigkeit
war hoch und betrug 780 m/s. Die Partikeltemperatur und die Partikelgeschwindigkeit
wurden durch die Messvorrichtung 97, das heißt eine
Vorrichtung zum Messen der Temperatur und der Geschwindigkeit von
thermisch gespritzten Partikeln, erzielt.
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Außerdem haben die Erfinder der
vorliegenden Anmeldung die Porosität durch ein Bildverarbeiten
mit einem Lasermikroskop und die Adhäsionsfestigkeit der ausgebildeten
thermisch gespritzten Schicht auf der Grundlage der Tabelle 1 und 12 gemessen. In diesem Fall
war der Gegenstand 9 aus einer Aluminiumlegierung (JIS-AC2C)
hergestellt und das Material für
das thermische Spritzen war aus einem Eisen-Kohlenstoff-Legierungspulver
(Kohlenstoff: 1 Masse-%) gebildet, das durch Gaszerstäuben hergestellt
wurde und eine Dicke von 0,2 mm hatte.
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Beim Messen der Adhäsionsfestigkeit
verwendeten die Erfinder der vorliegenden Anmeldung Versuchsproben,
die durch die thermisch gespritzte Schicht bedeckt waren, brachten
eine externe Kraft auf die thermisch gespritzte Schicht durch eine
Stanze entlang einer Verbindungsstelle zwischen der thermisch gespritzten
Schicht und dem Gegenstand 9 auf und erhielten die Adhäsionsfestigkeit
auf der Grundlage der externen Kraft, bei der die thermisch gespritzte
Schicht abplatzt oder abblättert. 13 zeigt das Versuchsergebnis
der Porosität. 14 zeigt das Versuchsergebnis
der Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht.
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Wie in 13 gezeigt
ist, zeigten die Versuchsbedingungen ➀, ➂ und ➃ der
Vergleichsbeispiele eine hohe Porosität von über 8 %. Die Versuchsbedingung ➂ zeigte
eine hohe Porosität
von über
20 %, wobei angenommen wurde, dass die Partikelgeschwindigkeit gering
und die Partikeltemperatur niedrig war. Die Versuchsbedingungen ➄ und ➅ des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
zeigten eine geringe Porosität
von 2 % oder weniger, wobei angenommen wurde, dass die thermisch
gespritzte Schicht einen feinen Aufbau hatte, da die Geschwindigkeit
beim thermischen Spritzen hoch war.
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Außerdem war, wie in 14 gezeigt ist, bei den
Versuchsbedingungen ➀, ➁, ➂ und ➃ der
Vergleichsbeispiele die Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht nicht ausreichend. Bei der Versuchsbedingung ➂ war
die Adhäsionsfestigkeit
gering und betrug ungefähr
34 MPa, wobei angenommen wurde, dass die Partikelgeschwindigkeit
gering war und die Partikeltemperatur niedrig war. Für die Versuchsbedingungen ➄ und ➅ des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
war die Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht hoch und überschritt 100 MPa. Es wird
angenommen, dass die Partikelgeschwindigkeit hoch war.
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Im Vergleich zwischen den Versuchsbedingungen ➄ und ➅ des
vorliegenden Ausführungsbeispiels zeigte
die Versuchsbedingung eine ausgezeichnete Adhäsionsfestigkeit, die in der
Nähe derjenigen
der Versuchsbedingung ➄ war, obwohl die Partikeltemperatur
gering war und ungefähr
800 K betrug. Aus diesem Umstand wird entnommen, dass die Erhöhung der
Fluggeschwindigkeit des Pulvermaterials für das thermische Spritzen beim
Erhöhen
der Adhäsionsfestigkeit
der thermisch gespritzten Schicht wirkungsvoll ist.
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Nachstehend ist ein weiteres Beispiel
beschrieben.
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Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung
untersuchten die Härte
der ausgebildeten Schicht auf der Grundlage der Bedingungen von
Tabelle 1 und 12 unter
Verwendung eines Vickerhärteversuchs
(Last: 0,098 N (10 gf)). In diesem Fall war das Material für das thermische
Spritzen ein Eisen-Kohlenstoff-Legierungspulver (Kohlenstoff: 1
Masse-%), das durch Wasserzerstäubung
hergestellt wurde. Das Material hatte vor dem thermischen Spritzen
einen aus einer bainitischen Struktur bestehenden Aufbau und seine
Härte betrug
ungefähr
Hv600. 15 zeigt das
Ergebnis der Härte
der thermisch gespritzten Schicht. In dem Fall der bei der Versuchsbedingung ➅ des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
hergestellten thermisch gespritzten Schicht überschritt die Härte der
thermisch gespritzten Schicht Hv500. Der Grund, weshalb die Härte Hv500 überschritt,
wird im Folgenden dargelegt. Im Falle der bei der Versuchsbedingung ➅ hergestellten
thermisch gespritzten Schicht wurde trotz einer hohen Partikelgeschwindigkeit
von über
700 m/s, da die Partikeltemperatur niedrig und bei ungefähr 800 K
war, das Pulver nicht geschmolzen, und konnte mit Leichtigkeit seinen
Aufbau und seine Eigenschaften vor dem thermischen Spritzen halten.
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Die nachfolgenden Werte können aus
der vorstehend dargelegten Beschreibung entnommen werden und sind
wie folgt zusammengestellt.
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Vorzugsweise beträgt die Fluggeschwindigkeit
des Materials für
das Thermosprühen über 600
m/s, über
700 m/s und über
800 m/s.
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Vorzugsweise beträgt die Adhäsionsfestigkeit (die Scheradhäsionsfestigkeit)
der Thermosprühlage über 90 MPa, über 100
MPa, über
110 MPa oder über
120 MPa.
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Vorzugsweise beträgt die Partikeltemperatur des
Materials für
das Thermosprühen über 2000
K und die Partikelgeschwindigkeit des Materials für das Thermosprühen beträgt über 600
m/s, über
700 m/s und über 800
m/s.
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Vorzugsweise beträgt die Partikeltemperatur des
Materials für
das Thermosprühen über 3000
K und die Partikelgeschwindigkeit des Materials für das Thermosprühen beträgt über 600
m/s, über
700 m/s oder über
800 m/s.
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Vorzugsweise beträgt die Partikeltemperatur des
Materials für
das Thermosprühen
unter 1500 K oder unter 1000 K und die Partikelgeschwindigkeit des
Materials für
das Thermosprühen
beträgt über 600
m/s, über 700
m/s oder über
800 m/s.