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DE1004911B - Selbsttaetige Wickelmaschine fuer Papierrollen - Google Patents

Selbsttaetige Wickelmaschine fuer Papierrollen

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Publication number
DE1004911B
DE1004911B DEL14740A DEL0014740A DE1004911B DE 1004911 B DE1004911 B DE 1004911B DE L14740 A DEL14740 A DE L14740A DE L0014740 A DEL0014740 A DE L0014740A DE 1004911 B DE1004911 B DE 1004911B
Authority
DE
Germany
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rollers
roller
frame
rolls
roll
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Pending
Application number
DEL14740A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Langbo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1004911B publication Critical patent/DE1004911B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H19/2276The web roll being driven by a winding mechanism of the coreless type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2301/41421Starting winding process involving electrostatic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/414Winding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2408/23Winding machines
    • B65H2408/231Turret winders
    • B65H2408/2315Turret winders specified by number of arms
    • B65H2408/23155Turret winders specified by number of arms with three arms
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S242/03Coreless coilers

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Wickeln dünner Rollen von Tapeten oder ähnlichen Papierbahnen, wobei das Wickeln ohne eine Innenunterstützung der zu wickelnden Rolle, nämlich zwischen einer Anzahl von umlaufenden Rollen und ohne eine Wickelspindel, d. h. kernlos, durchgeführt wird. Die Papierbahn wird dabei in den freien Raum zwischen den Rollen mittels eines Paares von Einführrollen gezogen, die die Papierbahn an einem Ende fassen, während die einzelnen Rollen des Rollensatzes in solcher Richtung umlaufen, daß die Papierrolle zwischen ihnen in Drehung erhalten wird und dabei die Papierbahn aufwickelt, die durch die Einführrollen ständig zugeführt wird.
In bekannten Maschinen dieser Art ist es bisher notwendig gewesen, den Wickelvorgang zu unterbrechen, sobald die Papierrolle die gewünschte Größe erreicht hatte, und dann eine oder mehrere Rollen des Rollensatzes zu entfernen, um die fertige Papierrolle herauszunehmen.
Es sind ferner Maschinen dieser Art bekannt, bei denen zwei Wickelrollen durch ein Hebelsystem nach Fertigstellung der Wickelung selbsttätig ausgeschwenkt werden. Das Einführen der Papierbahn in den Rollensatz muß bei solchen Maschinen im allgemeinen von Hand vorgenommen werden. Diese Handhabung ist sehr unbequem und benötigt viel Zeit.
Weiterhin sind Papierwickelmaschinen bekannt, bei denen mehrere über je eine Friktionskupplung angetriebene Rollenstangen in einem während des Wickel-Vorganges langsam umlaufenden Drehgestell gelagert und Vorrichtungen vorgesehen sind, die in einer bestimmten Stellung des Drehgestells die Warenbahn abtrennen und einer leeren Rollstange zuführen, während gleichzeitig oder kurz danach die fertig gewickelte Rolle von der anderen Rollstange entfernt wird. Bei dieser Art von Maschinen muß die Entfernung der fertig gewickelten Papierrolle durch eine Ausschiebevorrichtung in axialer Richtung erfolgen.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Wickelmaschine für Papierrollen, die kernlos in einem durch eine Anzahl von umlaufenden Rollen eingeschlossenen Raum gewickelt werden, wobei wenigstens eine der Rollen so weit von der Papierrolle abgehoben werden kann, daß diese aus dem eingeschlossenen Raum herausnehmbar ist.
Erfindungsgemäß ist eine Mehrzahl von Rollensätzen in einem umlaufenden Rahmen angeordnet und eine durch die Umlaufbewegung des Rahmens betätigte Steuerung für die abhebbare Rolle oder Rollen jedes Rollensatzes vorgesehen, derart, daß die Papierrolle in einer vorbestimmten Stellung des Rahmens freigegeben wird.
Selbsttätige Wickelmaschine
für Papierrollen
Anmelder:
Georg Langbo, Gulskogen (Norwegen)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Schiffer, Patentanwalt,
Karlsruhe, Kochstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Norwegen vom 21. Februar 1952
Georg Langbo, Gulskogen (Norwegen),
ist als Erfinder genannt worden
Der Lauf der Maschine, das Nachführen und das Abschneiden der Papierbahn werden dabei so durchgeführt, daß das Wickeln einer vollständigen Papierrolle vor sich geht, während der umlaufende Rahmen aus der einen Stellung, in der die Bahn abgeschnitten und zwischen die Einführrollen eingezogen wird, in eine zweite Stellung übergeht, in der eine oder mehrere Rollen von den verbleibenden Rollen wegbewegt werden, so· daß die fertige Papierrolle aus dem Raum zwischen den Rollen herausgenommen werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist für jeden Rollensatz ein in dem umlaufenden Rahmen gelagerter Schwenkhebel vorgesehen, der mit einem feststehenden Anschlag in der Maschine in einer vorbestimmten Stellung beim Umlauf des Rahmens zusammenarbeitet.
Bei einer besonders geeigneten Ausführungsform der Maschine gemäß der Erfindung werden die Rollen jedes Rollensatzes vom Ende des Rahmens über eine Zwischenwelle angetrieben, die in der Schwenkachse des wenigstens eine abhebbare Rolle tragenden Hebels angeordnet ist, wodurch nicht nur die festgelagerten Rollen, sondern auch die bewegliche Rolle oder die beweglichen Rollen sich in einer sehr einfachen Weise unabhängig von den relativen Abständen zwischen den Rollen des Satzes mit unveränderlicher Geschwindigkeit drehen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Wickelmaschine gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Es sind im allgemeinen nur diejenigen Teile der Maschine gezeichnet, die zum Verständnis
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der Erfindung und der Wirkungsweise der Maschine wesentlich sind, während eine Anzahl von Einzelheiten,, z. B. Wellen, Lager und Zahnräder, nur durch die Mittellinie angedeutet sind, um die Zeichnung nicht unübersichtlich zu machen.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Maschine;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 in Richtung der angegebenen Pfeile;
Fig. 3 stellt einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 dar, gesehen in Richtung der Pfeile;
Fig. 4 ist eine Teilstirnansicht in Richtung der Pfeile IV-IV der Fig. 1.
Die Maschine weist eine Hauptwelle 1 auf, auf der ein Paar sternförmiger Tragplatten 2, 2' befestigt ist,
323 befestigt ist. Am anderen Ende tragen die Hebel 122, 222 bzw. 322 einen Fühlkörper 124, 224 bzw. 324, die mit einer feststehenden Kurvenführung 6 zusammenarbeiten. Die Gewichte 123, 223 und 323 und 5 ihre Abstände von den entsprechenden Drehzapfen 109, 209 und 309 sind im Verhältnis zum Gewicht der Rollen, die von den Hebeln 108, 208 bzw. 308 getragen werden, und mit Rücksicht auf die Länge dieser Hebel so gewählt, daß das Hebelsystem, das von jedem der ίο Hebel 122, 222, 322 zusammen mit den entsprechenden, die Rollen tragenden Hebeln 108, 208, 308 gebildet wird, ungefähr im Gleichgewicht ist, aber ein leichtes Übergewicht auf der Seite der Hebel 108, 208 und 308 aufweist. Die Kurvenführung 6 ist z. B. in
die sich mit der Hauptwelle drehen und unmittelbar 15 Form eines Kreisbogens, dessen Mittelpunkt nahe der oder mittelbar die. verschiedenen Rollen der Maschine Achse der Welle 1 liegt, so ausgebildet, daß jeder der tragen. Bei der in. der Zeichnung dargestellten Aus- Hebel 108,208 und 308 etwas von den die entsprechenführung weisen die Tragplatten 2, 2' je drei Arme auf, den Rollen tragenden Enden der Tragplatten 2, 2' und die Maschine ist demgemäß mit drei Rollen- weggedreht ist, wenn der entsprechende Fühlkörper sätzen I, II und III und den zugehörigen Antriebs- 20 124, 224 oder 324 während der durch den Pfeil in elementen ausgerüstet. Die verschiedenen Teile der Fig. 2 angedeuteten Drehung der Scheibe 5 von rechts drei Sätze sind mit denselben Bezugszahlen bezeich- nach links längs der festen Kurvenführung 6 bewegt net, aber in verschiedenen Hundertern; 100, 200 und
300. Jeder Rollensatz I, II und III umfaßt fünf Rollen
103 bis 107 bzw. 203 bis 207 bzw. 303 bis 307 und je 25
eine Leitrolle 127 bzw. 227 bzw. 327. Die Rollen 103
bis 105 und 127, 203 bis 205 und 227 sowie 303 bis
305 und 327 sind in den. Tragplatten 2, 2' gelagert,
während die Rollen 106 und 107 in einem Paar von
wird. Der Zweck dieser Maßnahme wird später erklärt.
Der Umfang der Scheibe 5 ist als Führung für ein Fühlglied 7 ausgebildet, das von einem Ann 8 getragen wird. Dieser Arm 8 ist einstellbar mit einem Zahnsegment 9 verbunden, das um einen Drehbolzen 10 schwenkbar ist und einen Ansatz 11 trägt, der unHebeln 108, die Rollen 206 und 207 in einem Paar von 30 gefahr diametral entgegengesetzt zur Richtung des Hebeln 208 und die Rollen 306 und 307 in einem Paar Armes sich erstreckt. Am freien Ende des Ansatzes 11 von Hebeln 308 gelagert sind. Das Hebelpaar 108 ist greift eine Schraubenfeder 12 an, die das Fühlglied 7 um 109, das Hebelpaar208 um 209 und das Hebelpaar ständig gegen den Umfang der Scheibe 5 zieht. Das 308 um 309 in den Tragplatten 2, 2' derart schwenk- Zahnsegment 9 steht im Eingriff mit einem Zahnrad bar, daß der freie Raum zwischen den Rollen jedes 35 13, das auf einem in dem Maschinengestell gelagerten Satzes, wie es. weiter unten beschrieben wird, geändert Drehzapfen 14 befestigt ist. Der Drehzapfen 14 trägt werden kann. auch senkrechte Ansätze 15, zwischen deren unteren
Die Rollen der Sätze I, II und III werden in den- Enden ein Messer 16 befestigt ist. Der Umfang der jenigen Richtungen, die in Fig. 3 für die Rollen des Scheibe 5 weist drei voneinander getrennte Aus-Satzes II angegeben sind, mittels eines Ketten- oder 40 schnitte 125, 225 und 325 auf, deren jeder an dem Riementriebes von einer entsprechenden Antriebs- beim Umlauf der Scheibe 5 vorangehenden Ende einen scheibe 3 der Hauptwelle 1 in Umlauf versetzt. Zu scharfen Absatz 126, 226 bzw. 326 zeigt. Wenn das diesem Zweck ist, wie besonders aus Fdg. 1 hervor- Fühlglied 7 während des Umlaufs der Scheibe 5 unter geht, auf dem Zapfen 209 eine Antriebsscheibe 210 der Wirkung der Feder 12 entlang dem Absatz 126, angeordnet, die mittels der Kette oder des Riemens 45 226 oder 326 nach innen gleitet, wird das Zahnseg-211 von der Antriebsscheibe 3 angetrieben wird. Die ment 9 um seine Achse 10 gedreht und überträgt da-Antriebsscheibe 210 steht mit der Zwischenwalle 214, durch eine Drehbewegung auf das Zahnrad 13, das diie in der Tragplatte 2' gelagert ist, durch eine Kette sich in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles oder einen Riemen 212 und mit der im Hebel 208 drehen wird, wodurch das Messer 16 eine schnelle gelagerten Zwischenwelle 215 durch eine Kette 5° Schneidbewegung nach rechts in Fig. 3 ausführt, oder einen Riemen. 213 in Antriebsverbindung. Die Die beschriebene Maschine arbeitet in der folgenden
Welle 214 trägt ein Zahnrad 216, das mit Zahnrädern Weise: Es sei angenommen, daß sich alle Teile in den 218 und 219 auf den- Wellen der Rollen. 203 und 204 in den Figuren angegebenen Stellungen befinden und kämmt. Auf der Welle 215 ist ein Zahnrad 217 ange- die Welle 1 mittels des Antriebs 3 getrieben wird, ordnet, das mit den auf den Wellen der Rollen 206 und 55 Eine Papierbahn 17 wird von einer nicht gezeichneten 207 sitzenden Zahnrädern 220 und 221 im Eingriff Vorratsrolle über eine Leitrolle 127 der Rolle 203 zusteht. Die Rolle 205 ist von der Welle der Rolle 204 geführt und von dort zwischen dieser Rolle und der z.B. durch ein nicht gezeichnetes Zahnrad angetrieben. Rolle 205 weiter geleitet und dann ohne axiale LTnter-Dieser Antrieb kann aber auch wegbleiben, da die Stützung in eine Rolle 18 dadurch gewickelt, daß sich Rolle 205 im Reibungseingriff mit der Rolle 204 steht. 60 die Rollen; 203 bis 207 in den durch die Pfeile in Fig. 3 Vollständig übereinstimmende Anordnungen sind für gezeigten Richtungen drehen. Bei der weiteren Drehung in Richtung der in Fig. 2 und 3 eingezeichneten Pfeile wird (Fig. 2) das Fühlglied 7 den Ausschnitt 125 der Scheibe 5 erreichen, wodurch das Zahnseg-65 ment 9 nach links geschwenkt und das Zahnrad 13 zusammen mit seiner Welle ebenfalls gedreht wird und die das Messer 16 (Fig. 3) tragenden Arme eine schnelle Bewegung nach rechts vollführen und dadurch die Papierbahn 17 unmittelbar über der Rolle 103 ab-
die Rollensätze I und III vorgesehen. Die Antriebsscheibe 3 wird durch eine Kette oder einen· Riemen 4 von einer nicht gezeichneten Antriebsmaschine getrieben.
Auf der Hauptwelle 1 sitzt (Fig. 2) eine Scheibe 5, welche die Drehzapfen 109, 209 bzw. 309 für die He,-bel 108, 208 bzw. 308 trägt. Auf jedem dieser Drehzapfen ist außerdem ein Hebel 122, 222 bzw. 322 ge
lagert, an, deren einem Ende ein Gewicht 123, 223 bzw. 70 schneiden. Das neue freie Ende der Bahn 17 wird dann
durch Oberflächenreibung· von der Rolle 103 in den freien Raum zwischen den Rollen des Rollensatzes I mitgenommen und leitet dadurch das Wickeln einer neuen Rolle ein, während das abgeschnittene Ende der Bahn 17 in die Wickelrolle 18 im Rollensatz II eingezogen wird. Zur selben Zeit wird der von dem Hebel 222 getragene Fühlkörper 224 von der festen Kurvenführung 6 frei, wodurch der Hebel 208 nach unten schwingt und die Rollen 206 und 207 von den Rollen 203 fortbewegt, so daß die Papierrolle 18 aus dem Raum zwischen den Rollen des Rollensatzes II entfernt werden kann.
Das Wickeln der Rolle zwischen den Rollen des Satzes I wird dann während der weiteren Umlaufbewegung der Tragplatten 2, 2' usw. fortgesetzt, bis der Rollensatz I in einer Stellung ein wenig hinter der des Roillensatzes II in den Zeichnungen angekommen ist, in welcher der Fühler 7 in den Ausschnitt 325 eintritt, worauf dieselbe Bewegungsfolge:, wie oben beschrieben, stattfindet, wobei der Fühlkörper 124 nun an der Kurvenführung 6 anliegt und den Rollensatz I steuert.
In dieser Weise wird eine Rolle nach der andern stetig und selbsttätig gewickelt, wobei die Größe dieser Rolle durch die Drehzahl der Tragplatten 2, 2' und die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen bestimmt ist. Die letztere ist wesentlich für die Einführung der Papierbahn 17 in den freien Raum zwischen den Rollen.
Die technische Ausführung der verschiedenen Teile kann innerhalb weiter Grenzen im Rahmen der Erfindung verschieden sein. Es sei z. B. erwähnt, da,ß die Rollen 103, 104, 106 und 107 und die ihnen entsprechenden Rollen vorzugsweise in der Form von Nockenrollen, d. h. Rollen, deren Oberfläche in eine Anzahl von parallel angeordneten Ringnocken unterteilt ist, ausgeführt werden können, während die Rolle 105 und die ihr entsprechenden Rollen vorzugsweise von einer Anzahl einzelner Ringe gebildet werden, die entlang der Rollenwelle angeordnet sind. Diese Ringe können auch als Kugellagerringe ausgebildet werden, die fest auf der Rollenwelle sitzen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Selbsttätige Wickelmaschine für Papierrollen, die kernlos in einem durch eine Anzahl von umlaufenden Rollen eingeschlossenen Raum gewickelt werden, wobei wenigstens eine der Rollen so weit von der Papierrolle abgehoben werden kann, daß diese aus dem eingeschlossenen Raum herausnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Rollensätzen (103 bis 107, 203 bis 207, 303 bis 307) in einem umlaufenden Rahmen1 (2, 2') angeordnet und eine durch die Umlaufbewegung des Rahmens betätigte Steuerung (6, 122, 222, 322) für die abhebbare Rolle oder Rollen (106 und 107, 206 und 207, 306 und 307) jedes Rollensatzes vorgesehen ist, derart, daß die Papierrolle (18) in einer vorbestimmten Stellung des Rahmens freigegeben wird.
2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, bei der die abhebbare Rolle oder Rollen in. Schwenkhebeln gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Rollensatz (103 bis 107, 203 bis 207, 303 bis 307) ein in dem umlaufenden Rahmen (2, 2') gelagerter Schwenkhebel (122, 222, 322) vorgesehen- ist, der mit einem feststehenden Anschlag (6) in der Maschine in einer vorbestimmten Stellung beim Umlauf des Rahmens zusammenarbeitet.
3. Wickelmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen jedes Rollensatzes (103 bis 107, 203 bis 207, 303 bis 307) vom Ende des Rahmens (2, 2') über eine Zwischenwelle (109, 209, 309) angetrieben sind, die in der Schwenkachse des wenigstens eine abhebbare Rolle (106, 206, 306 bzw. 107, 207, 307) tragenden Hebels (108, 208, 308) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 828 476, 702 156.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 840/255 3.57
DEL14740A 1952-02-21 1953-02-20 Selbsttaetige Wickelmaschine fuer Papierrollen Pending DE1004911B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NO732854X 1952-02-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1004911B true DE1004911B (de) 1957-03-21

Family

ID=19906844

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL14740A Pending DE1004911B (de) 1952-02-21 1953-02-20 Selbsttaetige Wickelmaschine fuer Papierrollen

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US (1) US2736508A (de)
DE (1) DE1004911B (de)
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