DE1004911B - Selbsttaetige Wickelmaschine fuer Papierrollen - Google Patents
Selbsttaetige Wickelmaschine fuer PapierrollenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Wickeln dünner Rollen von Tapeten oder ähnlichen Papierbahnen,
wobei das Wickeln ohne eine Innenunterstützung der zu wickelnden Rolle, nämlich zwischen
einer Anzahl von umlaufenden Rollen und ohne eine Wickelspindel, d. h. kernlos, durchgeführt wird. Die
Papierbahn wird dabei in den freien Raum zwischen den Rollen mittels eines Paares von Einführrollen gezogen,
die die Papierbahn an einem Ende fassen, während die einzelnen Rollen des Rollensatzes in
solcher Richtung umlaufen, daß die Papierrolle zwischen ihnen in Drehung erhalten wird und dabei die
Papierbahn aufwickelt, die durch die Einführrollen ständig zugeführt wird.
In bekannten Maschinen dieser Art ist es bisher notwendig gewesen, den Wickelvorgang zu unterbrechen,
sobald die Papierrolle die gewünschte Größe erreicht hatte, und dann eine oder mehrere Rollen des
Rollensatzes zu entfernen, um die fertige Papierrolle herauszunehmen.
Es sind ferner Maschinen dieser Art bekannt, bei denen zwei Wickelrollen durch ein Hebelsystem nach
Fertigstellung der Wickelung selbsttätig ausgeschwenkt werden. Das Einführen der Papierbahn in
den Rollensatz muß bei solchen Maschinen im allgemeinen von Hand vorgenommen werden. Diese
Handhabung ist sehr unbequem und benötigt viel Zeit.
Weiterhin sind Papierwickelmaschinen bekannt, bei denen mehrere über je eine Friktionskupplung angetriebene
Rollenstangen in einem während des Wickel-Vorganges langsam umlaufenden Drehgestell gelagert
und Vorrichtungen vorgesehen sind, die in einer bestimmten Stellung des Drehgestells die Warenbahn
abtrennen und einer leeren Rollstange zuführen, während gleichzeitig oder kurz danach die fertig gewickelte
Rolle von der anderen Rollstange entfernt wird. Bei dieser Art von Maschinen muß die Entfernung
der fertig gewickelten Papierrolle durch eine Ausschiebevorrichtung in axialer Richtung erfolgen.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Wickelmaschine für Papierrollen, die kernlos in einem
durch eine Anzahl von umlaufenden Rollen eingeschlossenen Raum gewickelt werden, wobei wenigstens
eine der Rollen so weit von der Papierrolle abgehoben werden kann, daß diese aus dem eingeschlossenen
Raum herausnehmbar ist.
Erfindungsgemäß ist eine Mehrzahl von Rollensätzen in einem umlaufenden Rahmen angeordnet und
eine durch die Umlaufbewegung des Rahmens betätigte Steuerung für die abhebbare Rolle oder Rollen
jedes Rollensatzes vorgesehen, derart, daß die Papierrolle in einer vorbestimmten Stellung des Rahmens
freigegeben wird.
Selbsttätige Wickelmaschine
für Papierrollen
für Papierrollen
Anmelder:
Georg Langbo, Gulskogen (Norwegen)
Georg Langbo, Gulskogen (Norwegen)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Schiffer, Patentanwalt,
Karlsruhe, Kochstr. 3
Karlsruhe, Kochstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Norwegen vom 21. Februar 1952
Norwegen vom 21. Februar 1952
Georg Langbo, Gulskogen (Norwegen),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Der Lauf der Maschine, das Nachführen und das Abschneiden der Papierbahn werden dabei so durchgeführt,
daß das Wickeln einer vollständigen Papierrolle vor sich geht, während der umlaufende Rahmen
aus der einen Stellung, in der die Bahn abgeschnitten und zwischen die Einführrollen eingezogen wird, in
eine zweite Stellung übergeht, in der eine oder mehrere Rollen von den verbleibenden Rollen wegbewegt werden,
so· daß die fertige Papierrolle aus dem Raum zwischen den Rollen herausgenommen werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist für jeden Rollensatz ein in dem umlaufenden Rahmen
gelagerter Schwenkhebel vorgesehen, der mit einem feststehenden Anschlag in der Maschine in einer vorbestimmten
Stellung beim Umlauf des Rahmens zusammenarbeitet.
Bei einer besonders geeigneten Ausführungsform der Maschine gemäß der Erfindung werden die Rollen
jedes Rollensatzes vom Ende des Rahmens über eine Zwischenwelle angetrieben, die in der Schwenkachse
des wenigstens eine abhebbare Rolle tragenden Hebels angeordnet ist, wodurch nicht nur die festgelagerten
Rollen, sondern auch die bewegliche Rolle oder die beweglichen Rollen sich in einer sehr einfachen Weise
unabhängig von den relativen Abständen zwischen den Rollen des Satzes mit unveränderlicher Geschwindigkeit
drehen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Wickelmaschine gemäß der Erfindung schematisch
dargestellt. Es sind im allgemeinen nur diejenigen Teile der Maschine gezeichnet, die zum Verständnis
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der Erfindung und der Wirkungsweise der Maschine wesentlich sind, während eine Anzahl von Einzelheiten,,
z. B. Wellen, Lager und Zahnräder, nur durch die Mittellinie angedeutet sind, um die Zeichnung
nicht unübersichtlich zu machen.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Maschine;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II der
Fig. 1 in Richtung der angegebenen Pfeile;
Fig. 3 stellt einen Schnitt nach der Linie III-III der
Fig. 1 dar, gesehen in Richtung der Pfeile;
Fig. 4 ist eine Teilstirnansicht in Richtung der Pfeile IV-IV der Fig. 1.
Die Maschine weist eine Hauptwelle 1 auf, auf der ein Paar sternförmiger Tragplatten 2, 2' befestigt ist,
323 befestigt ist. Am anderen Ende tragen die Hebel 122, 222 bzw. 322 einen Fühlkörper 124, 224 bzw.
324, die mit einer feststehenden Kurvenführung 6 zusammenarbeiten.
Die Gewichte 123, 223 und 323 und 5 ihre Abstände von den entsprechenden Drehzapfen 109,
209 und 309 sind im Verhältnis zum Gewicht der Rollen, die von den Hebeln 108, 208 bzw. 308 getragen
werden, und mit Rücksicht auf die Länge dieser Hebel so gewählt, daß das Hebelsystem, das von jedem der
ίο Hebel 122, 222, 322 zusammen mit den entsprechenden, die Rollen tragenden Hebeln 108, 208, 308 gebildet
wird, ungefähr im Gleichgewicht ist, aber ein leichtes Übergewicht auf der Seite der Hebel 108, 208
und 308 aufweist. Die Kurvenführung 6 ist z. B. in
die sich mit der Hauptwelle drehen und unmittelbar 15 Form eines Kreisbogens, dessen Mittelpunkt nahe der
oder mittelbar die. verschiedenen Rollen der Maschine Achse der Welle 1 liegt, so ausgebildet, daß jeder der
tragen. Bei der in. der Zeichnung dargestellten Aus- Hebel 108,208 und 308 etwas von den die entsprechenführung
weisen die Tragplatten 2, 2' je drei Arme auf, den Rollen tragenden Enden der Tragplatten 2, 2'
und die Maschine ist demgemäß mit drei Rollen- weggedreht ist, wenn der entsprechende Fühlkörper
sätzen I, II und III und den zugehörigen Antriebs- 20 124, 224 oder 324 während der durch den Pfeil in
elementen ausgerüstet. Die verschiedenen Teile der Fig. 2 angedeuteten Drehung der Scheibe 5 von rechts
drei Sätze sind mit denselben Bezugszahlen bezeich- nach links längs der festen Kurvenführung 6 bewegt
net, aber in verschiedenen Hundertern; 100, 200 und
300. Jeder Rollensatz I, II und III umfaßt fünf Rollen
103 bis 107 bzw. 203 bis 207 bzw. 303 bis 307 und je 25
eine Leitrolle 127 bzw. 227 bzw. 327. Die Rollen 103
bis 105 und 127, 203 bis 205 und 227 sowie 303 bis
305 und 327 sind in den. Tragplatten 2, 2' gelagert,
300. Jeder Rollensatz I, II und III umfaßt fünf Rollen
103 bis 107 bzw. 203 bis 207 bzw. 303 bis 307 und je 25
eine Leitrolle 127 bzw. 227 bzw. 327. Die Rollen 103
bis 105 und 127, 203 bis 205 und 227 sowie 303 bis
305 und 327 sind in den. Tragplatten 2, 2' gelagert,
während die Rollen 106 und 107 in einem Paar von
wird. Der Zweck dieser Maßnahme wird später erklärt.
Der Umfang der Scheibe 5 ist als Führung für ein Fühlglied 7 ausgebildet, das von einem Ann 8 getragen
wird. Dieser Arm 8 ist einstellbar mit einem Zahnsegment 9 verbunden, das um einen Drehbolzen
10 schwenkbar ist und einen Ansatz 11 trägt, der unHebeln 108, die Rollen 206 und 207 in einem Paar von 30 gefahr diametral entgegengesetzt zur Richtung des
Hebeln 208 und die Rollen 306 und 307 in einem Paar Armes sich erstreckt. Am freien Ende des Ansatzes 11
von Hebeln 308 gelagert sind. Das Hebelpaar 108 ist greift eine Schraubenfeder 12 an, die das Fühlglied 7
um 109, das Hebelpaar208 um 209 und das Hebelpaar ständig gegen den Umfang der Scheibe 5 zieht. Das
308 um 309 in den Tragplatten 2, 2' derart schwenk- Zahnsegment 9 steht im Eingriff mit einem Zahnrad
bar, daß der freie Raum zwischen den Rollen jedes 35 13, das auf einem in dem Maschinengestell gelagerten
Satzes, wie es. weiter unten beschrieben wird, geändert Drehzapfen 14 befestigt ist. Der Drehzapfen 14 trägt
werden kann. auch senkrechte Ansätze 15, zwischen deren unteren
Die Rollen der Sätze I, II und III werden in den- Enden ein Messer 16 befestigt ist. Der Umfang der
jenigen Richtungen, die in Fig. 3 für die Rollen des Scheibe 5 weist drei voneinander getrennte Aus-Satzes
II angegeben sind, mittels eines Ketten- oder 40 schnitte 125, 225 und 325 auf, deren jeder an dem
Riementriebes von einer entsprechenden Antriebs- beim Umlauf der Scheibe 5 vorangehenden Ende einen
scheibe 3 der Hauptwelle 1 in Umlauf versetzt. Zu scharfen Absatz 126, 226 bzw. 326 zeigt. Wenn das
diesem Zweck ist, wie besonders aus Fdg. 1 hervor- Fühlglied 7 während des Umlaufs der Scheibe 5 unter
geht, auf dem Zapfen 209 eine Antriebsscheibe 210 der Wirkung der Feder 12 entlang dem Absatz 126,
angeordnet, die mittels der Kette oder des Riemens 45 226 oder 326 nach innen gleitet, wird das Zahnseg-211
von der Antriebsscheibe 3 angetrieben wird. Die ment 9 um seine Achse 10 gedreht und überträgt da-Antriebsscheibe
210 steht mit der Zwischenwalle 214, durch eine Drehbewegung auf das Zahnrad 13, das
diie in der Tragplatte 2' gelagert ist, durch eine Kette sich in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles
oder einen Riemen 212 und mit der im Hebel 208 drehen wird, wodurch das Messer 16 eine schnelle
gelagerten Zwischenwelle 215 durch eine Kette 5° Schneidbewegung nach rechts in Fig. 3 ausführt,
oder einen Riemen. 213 in Antriebsverbindung. Die Die beschriebene Maschine arbeitet in der folgenden
Welle 214 trägt ein Zahnrad 216, das mit Zahnrädern Weise: Es sei angenommen, daß sich alle Teile in den
218 und 219 auf den- Wellen der Rollen. 203 und 204 in den Figuren angegebenen Stellungen befinden und
kämmt. Auf der Welle 215 ist ein Zahnrad 217 ange- die Welle 1 mittels des Antriebs 3 getrieben wird,
ordnet, das mit den auf den Wellen der Rollen 206 und 55 Eine Papierbahn 17 wird von einer nicht gezeichneten
207 sitzenden Zahnrädern 220 und 221 im Eingriff Vorratsrolle über eine Leitrolle 127 der Rolle 203 zusteht.
Die Rolle 205 ist von der Welle der Rolle 204 geführt und von dort zwischen dieser Rolle und der
z.B. durch ein nicht gezeichnetes Zahnrad angetrieben. Rolle 205 weiter geleitet und dann ohne axiale LTnter-Dieser
Antrieb kann aber auch wegbleiben, da die Stützung in eine Rolle 18 dadurch gewickelt, daß sich
Rolle 205 im Reibungseingriff mit der Rolle 204 steht. 60 die Rollen; 203 bis 207 in den durch die Pfeile in Fig. 3
Vollständig übereinstimmende Anordnungen sind für gezeigten Richtungen drehen. Bei der weiteren Drehung
in Richtung der in Fig. 2 und 3 eingezeichneten Pfeile wird (Fig. 2) das Fühlglied 7 den Ausschnitt
125 der Scheibe 5 erreichen, wodurch das Zahnseg-65 ment 9 nach links geschwenkt und das Zahnrad 13 zusammen
mit seiner Welle ebenfalls gedreht wird und
die das Messer 16 (Fig. 3) tragenden Arme eine schnelle Bewegung nach rechts vollführen und dadurch
die Papierbahn 17 unmittelbar über der Rolle 103 ab-
die Rollensätze I und III vorgesehen. Die Antriebsscheibe 3 wird durch eine Kette oder einen· Riemen 4
von einer nicht gezeichneten Antriebsmaschine getrieben.
Auf der Hauptwelle 1 sitzt (Fig. 2) eine Scheibe 5, welche die Drehzapfen 109, 209 bzw. 309 für die He,-bel
108, 208 bzw. 308 trägt. Auf jedem dieser Drehzapfen ist außerdem ein Hebel 122, 222 bzw. 322 ge
lagert, an, deren einem Ende ein Gewicht 123, 223 bzw. 70 schneiden. Das neue freie Ende der Bahn 17 wird dann
durch Oberflächenreibung· von der Rolle 103 in den
freien Raum zwischen den Rollen des Rollensatzes I mitgenommen und leitet dadurch das Wickeln einer
neuen Rolle ein, während das abgeschnittene Ende der Bahn 17 in die Wickelrolle 18 im Rollensatz II eingezogen
wird. Zur selben Zeit wird der von dem Hebel 222 getragene Fühlkörper 224 von der festen Kurvenführung
6 frei, wodurch der Hebel 208 nach unten schwingt und die Rollen 206 und 207 von den Rollen
203 fortbewegt, so daß die Papierrolle 18 aus dem Raum zwischen den Rollen des Rollensatzes II entfernt
werden kann.
Das Wickeln der Rolle zwischen den Rollen des Satzes I wird dann während der weiteren Umlaufbewegung
der Tragplatten 2, 2' usw. fortgesetzt, bis der Rollensatz I in einer Stellung ein wenig hinter der
des Roillensatzes II in den Zeichnungen angekommen ist, in welcher der Fühler 7 in den Ausschnitt 325 eintritt,
worauf dieselbe Bewegungsfolge:, wie oben beschrieben, stattfindet, wobei der Fühlkörper 124 nun
an der Kurvenführung 6 anliegt und den Rollensatz I steuert.
In dieser Weise wird eine Rolle nach der andern stetig und selbsttätig gewickelt, wobei die Größe dieser
Rolle durch die Drehzahl der Tragplatten 2, 2' und die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen bestimmt ist.
Die letztere ist wesentlich für die Einführung der Papierbahn 17 in den freien Raum zwischen den
Rollen.
Die technische Ausführung der verschiedenen Teile kann innerhalb weiter Grenzen im Rahmen der Erfindung
verschieden sein. Es sei z. B. erwähnt, da,ß die Rollen 103, 104, 106 und 107 und die ihnen entsprechenden
Rollen vorzugsweise in der Form von Nockenrollen, d. h. Rollen, deren Oberfläche in eine
Anzahl von parallel angeordneten Ringnocken unterteilt ist, ausgeführt werden können, während die Rolle
105 und die ihr entsprechenden Rollen vorzugsweise von einer Anzahl einzelner Ringe gebildet werden, die
entlang der Rollenwelle angeordnet sind. Diese Ringe können auch als Kugellagerringe ausgebildet werden,
die fest auf der Rollenwelle sitzen.
Claims (3)
1. Selbsttätige Wickelmaschine für Papierrollen, die kernlos in einem durch eine Anzahl von umlaufenden
Rollen eingeschlossenen Raum gewickelt werden, wobei wenigstens eine der Rollen so weit
von der Papierrolle abgehoben werden kann, daß diese aus dem eingeschlossenen Raum herausnehmbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Rollensätzen (103 bis 107, 203 bis 207,
303 bis 307) in einem umlaufenden Rahmen1 (2, 2')
angeordnet und eine durch die Umlaufbewegung des Rahmens betätigte Steuerung (6, 122, 222, 322)
für die abhebbare Rolle oder Rollen (106 und 107, 206 und 207, 306 und 307) jedes Rollensatzes vorgesehen
ist, derart, daß die Papierrolle (18) in einer vorbestimmten Stellung des Rahmens freigegeben
wird.
2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, bei der die abhebbare Rolle oder Rollen in. Schwenkhebeln gelagert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Rollensatz (103 bis 107, 203 bis 207, 303 bis 307)
ein in dem umlaufenden Rahmen (2, 2') gelagerter Schwenkhebel (122, 222, 322) vorgesehen- ist, der
mit einem feststehenden Anschlag (6) in der Maschine in einer vorbestimmten Stellung beim Umlauf
des Rahmens zusammenarbeitet.
3. Wickelmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen jedes Rollensatzes
(103 bis 107, 203 bis 207, 303 bis 307) vom Ende des Rahmens (2, 2') über eine Zwischenwelle
(109, 209, 309) angetrieben sind, die in der Schwenkachse des wenigstens eine abhebbare Rolle
(106, 206, 306 bzw. 107, 207, 307) tragenden Hebels (108, 208, 308) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 828 476, 702 156.
Deutsche Patentschriften Nr. 828 476, 702 156.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 840/255 3.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO732854X | 1952-02-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=19906844
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