DE1004962B - Tuerschloss - Google Patents
TuerschlossInfo
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- DE1004962B DE1004962B DEL19918A DEL0019918A DE1004962B DE 1004962 B DE1004962 B DE 1004962B DE L19918 A DEL19918 A DE L19918A DE L0019918 A DEL0019918 A DE L0019918A DE 1004962 B DE1004962 B DE 1004962B
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- lock
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- door
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- Pending
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
- E05B63/20—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Türschloß mit einer mittels eines Schloßdrückers über die Schloßnuß entgegen
der Wirkung einer Federkraft betätigbaren Schloßfalle, die mit einem federbeeinflußten Riegelschieber
versehen ist, der in seiner vorgeschobenen Stellung über das äußere Ende der Schloßfalle vorsteht
und beim Niederdrücken des Schloßdrückers erst dann gegenüber der Falle mittels eines drehbar an der
Schloßfalle gelagerten Schwenkhebels, der in Triebverbindung mit dem Riegelschieber steht, zurückgeschoben
wird, wenn die Schloßfalle den letzten Abschnitt ihres Weges beschreitet, um in ihre innerste
Stellung zu gelangen, und mit einem von außen her auslösbaren Sicherungsorgan zur automatischen Sicherung
der Falle in ihrer Öffnungslage. Ein solches Türschloß ist im schweizerischen Patent 239 876 beschrieben.
Bei einem Türschloß von solcher Ausbildung muß vorausgesetzt werden, daß dasselbe, um stets einwandfrei
zu funktionieren, auch stets richtig bedient wird. In der Praxis hat es sich nun aber gezeigt, daß hier
und da bei geöffneter Tür am Schloßdrücker herumgetastet wird, was zur Folge haben kann, daß der
Riegelschieber infolge Verlustes seiner Abstützung an der Schloßnuß in unerwünschter Weise aus dem
Fallenkopf heraiusspringt und somit das Schließen der Tür verhindert.
Durch die Erfindung soll nun dieses nachteilige Herausspringen des Riegelschiebers zwecks Schaffung
eines »narrensicheren« Türschlosses von der obenerwähnten Art beseitigt werden, und zwar dadurch,
daß außer dem genannten, der Schloßfalle zugeordneten Sicherungsorgan ein zweites, von der Schloßfalle
aus beeinflußtes, dem Riegelschieber zugeordnetes Sicherungsorgan vorgesehen ist, das den Riegelschieber
in seiner zurückgeschobenen Lage sichert und ihn erst dann wieder freigibt, wenn die Schloßfalle
entsichert ist und sich unter dem Einfluß der genannten Federkraft in ihre vorgeschobene Stellung bewegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen das abgedeckte Türschloß in verschiedenen Betriebsstellungen;
Fig. 5 und 6 sind Querschnitte nach den Schnittlinien V-V und VI-VI in Fig. 1, und
Fig. 7 ist eine unten abgebrochene Stirnansicht au Fig. 1.
Das Türschloß gemäß Fig. 1 bis 7 hat einen zwischen zwei Seitenwangen w angeordneten Schloßmechanismus
mit einer federbeeinflußten, auf einem Vierkantbolzen des Schloßdrückers / angeordneten
Schloßnuß c, einer Schloßfalle b und einem federbeeinflußten,
um eine vertikale Achse schwenkbaren Sicherungshebel c, der mittels eines Seitenansatzes c1
die Falle b jeweils in ihrer inneren Endlage sichert
Anmelder:
Paul Lampert, Basel (Schweiz)
Paul Lampert, Basel (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Splanemann, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 10
Hamburg 36, Neuer Wall 10
Albert Wirz, Basel (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
(Fig. 2). Die Schloßfalle & ist mit einem unter dem Einfluß einer Druckfeder b1 stehenden Riegelschieber
j versehen, der in seiner vorgeschobenen Stellung über das äußere Schloßfallenende vorsteht.
Auf seiner unteren Seite ist der Riegelschieber j mit einer Ausnehmung s1 versehen, in die der eine Arm
eines an der Schloßfalle b gelagerten Schwenkhebels m eingreift, dessen anderer Arm mit einem an
der Schloßnuß α vorgesehenen Betätigungsteil a1 zusammenwirkt.
Die Schloßfalle b ist selbst auch mit einer Ausnehmung b2 versehen, in die das eine Ende
eines Steuerhebels d eingreift. Am andern Ende dieses Steuerhebels d greift eine Zugfeder d1 an, unter deren
Wirkung der Steuerhebel d die Schloßfalle b in ihrer vorderen Endstellung hält. Zwischen dem Steuerhebel d
und dem Betätigungshebel a1 ist ein federbeeinflußter
Schwenkriegel e angeordnet, dem der Steuerhebel d als Anschlag dient.
Von der in Fig. 1 gezeigten Zustandslage des Türschlosses ausgehend, die der Schließstellung der Tür
entspricht, ist die Funktionsweise dieses Schlosses wie folgt:
Beim Niederdrücken des Schloß drücker s / wird die Falle vom Betätigungsteil a1 der Schloßnuß α nach
innen bewegt, wobei der Riegelschieber j ohne Veränderung seiner relativen Lage zur Schloßfalle b von
dieser mitbewegt wird. Die Schloßteile nehmen nun vorerst die in Fig. 2 gezeigte Lage ein. Drückt man
den Schloßdrücker / weiter nach unten, so wird die Falle b noch etwas weiter nach innen verschoben;
gleichzeitig wird aber der Schwenkhebel m durch Zusammenwirken
mit einem einen festen Anschlag bildenden Stift η verschwenkt, was zur Folge hat,
daß der Riegelschieber j relativ ziur Schloßfalle b nach,
innen bewegt wird und die Sehloßteile jetzt die in Fig. 3 gezeigte Lage einnehmen. Wie aus dieser letz-
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teren Figur hervorgeht, ist anläßlich der beschriebenen Lagenänderung der Falle dem Schwenkriegel e
Gelegenheit gegeben worden, unter dem Einfluß seiner Feder eine Schwenkbewegung auszuführen und sich
so weit zu drehen, daß er sich mit einem Nockenteil e1 in die Kreisbahn des ihm zugekehrten unteren
Endes des Schwenkhebel m legt. Beim Loslassen des
Drückers / bei geöffneter Tür werden die Schloßteile von den verschiedenen auf sie einwirkenden Federn
in die Lage gemäß Fig. 4 übergeführt, aus welcher ersichtlich ist, daß die Schloßfalle b durch den automatisch
in seine Sicherungslage gelangten Sicherungshebel c in ihrer inneren unwirksamen Stellung gehalten
wird und daß im letzten Teil der Zurückbewegung des Drückers das untere Ende des· Schwenkhebeis
m vom Betätigungsteil a1 der Schloßnuß a
federnd über den Nockenteil e1 des Schwenkriegels e
hinaus hinter diesen verschwenkt (gedrückt) worden ist, so daß der Nocken e1 nunmehr in der Kreisbahn
des unteren Endes des Hebels m liegt und dieser Hebel von dem durch den Hebel d in der Verriegelungslage
gesicherten Schwenkriegel e in der Sicherungslage gesichert
wird, so daß der Hebel m in dieser Lage verbleibt, selbst wenn nun der Schloß drücker f von
neuem betätigt und der Betätigungsteil a1 der Schloßnuß
dadurch vom Schwenkhebel m entfernt wird, wie
dies in Fig. 4 in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Erst wenn die Falle, infolge Anschlagens des
äußeren Endes des Hebels c am Türrahmen, von diesem Hebel freigegeben ist und sich durch die Wirkung
der Feder d1 in ihre Schließlage bewegt, wird der
Riegel e durch den Hebel d so bewegt, daß er den Hebel m freigibt.
Claims (3)
1. Türschloß mit einer mittels eines Schloßdrückers über die Schloßnuß entgegen der Wirkung
einer Federkraft betätigbaren Schloßfalle, die mit einem federbeeinflußten Riegelschieber
versehen ist, der in seiner vorgeschobenen Stellung über das äußere Ende der Schloßfalle vorsteht und
beim Niederdrücken des Schloßdrückers erst dann gegenüber der Falle mittels eines drehbar an der
Schloßfalle gelagerten Schwenkhebels, der in Triebverbindung mit dem Riegelschieber steht,
zurückgeschoben wird, wenn die Schloßfalle den letzten Abschnitt ihres Wegens besehreitet, um in
ihre innerste Stellung zu gelangen, und mit einem von außen her auslösbaren Sicherungsorgan zur
automatischen Sicherung der Falle in ihrer Öffnungslage, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem
der Schloßfalle (b) zugeordneten Sicherungsorgan (c) ein zweites, von der Schloßfalle aus beeinflußtes,
dem Riegelschieber (s) zugeordnetes Sicherungsorgan (e) vorgesehen ist, das den Riegelschieber
(s) in seiner zurückgeschobenen Lage sichert und ihn erst dann wieder freigibt, wenn die
Schloßfalle entsichert ist und sich unter dem Einfluß der genannten Federkraft in ihre vorgeschobene
Stellung bewegt, derart, daß bei geöffneter Tür und bei in zurückgeschobener Lage gesichertem
Riegelschieber eine Entsicherung des letzteren durch Bewegung des Türdrückers (/)
nicht möglich ist.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsorgan (e) aus einem
federbeeinflußten Schwenkriegel besteht, der von einem federbeeinflußten, in Triebverbindung mit
der Schloßfalle stehenden Schwenkhebel (d) in
seiner Verriegelungslage gehalten wird.
3. Türschloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkriegel (e)
einen Nockenteil (e1) aufweist, der sich in der Verriegelungslage
des Schwenkriegels (<?) in der Kreisbahn des dem letzteren zugekehrten Endes
des mit dem Riegelschieber in Triebverbindung stehenden Schwenkhebels (m) befindet und hinter
welchen dieses Hebelende im letzten Teil der Zurückbewegung des Schloßdrückers federnd vom
Betätigungsteil (α1) der Schloßnuß (a) gedruckt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 239 876.
Schweizerische Patentschrift Nr. 239 876.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©609 840/92 3.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL19918A DE1004962B (de) | 1954-09-16 | 1954-09-16 | Tuerschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL19918A DE1004962B (de) | 1954-09-16 | 1954-09-16 | Tuerschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1004962B true DE1004962B (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=7261567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL19918A Pending DE1004962B (de) | 1954-09-16 | 1954-09-16 | Tuerschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1004962B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1624140A2 (de) | 2004-08-05 | 2006-02-08 | Roto Frank Ag | Verriegelungsvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH239876A (de) * | 1942-08-12 | 1945-11-15 | Wirz Albert | Türschloss. |
-
1954
- 1954-09-16 DE DEL19918A patent/DE1004962B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH239876A (de) * | 1942-08-12 | 1945-11-15 | Wirz Albert | Türschloss. |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1624140A2 (de) | 2004-08-05 | 2006-02-08 | Roto Frank Ag | Verriegelungsvorrichtung |
| EP1624140A3 (de) * | 2004-08-05 | 2006-07-26 | Roto Frank Ag | Verriegelungsvorrichtung |
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