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DE10049552C1 - Anbringungs- und Verdichtungsvorrichtung - Google Patents

Anbringungs- und Verdichtungsvorrichtung

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DE10049552C1
DE10049552C1 DE2000149552 DE10049552A DE10049552C1 DE 10049552 C1 DE10049552 C1 DE 10049552C1 DE 2000149552 DE2000149552 DE 2000149552 DE 10049552 A DE10049552 A DE 10049552A DE 10049552 C1 DE10049552 C1 DE 10049552C1
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DE
Germany
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compressor
fastening
attachment
excavator
hydraulic
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DE2000149552
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Thomas Uhrig
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Uhrig Patentverwaltung GmbH
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Uhrig Strassen und Tiefbau GmbH
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Publication date
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/96Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements for alternate or simultaneous use of different digging elements
    • E02F3/967Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements for alternate or simultaneous use of different digging elements of compacting-type tools
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anbringungsvorrichtung zum Anbringen von Werkzeugen (4) an einen Baggerarm mit einer Befestigungseinrichtung (2) zum Befestigen der Anbringungsvorrichtung an einem Bagger und einer Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Werkzeugen (4), welche zumindest in einer Richtung parallel zu der Befestigungseinrichtung (2) schmaler ausgebildet ist als die Befestigungseinrichtung (2) und in dieser Richtung verschiebbar zu der Befestigungseinrichtung (2) angeordnet ist, sowie eine Verdichtervorrichtung mit einem Verdichter (4) und einer Befestigungseinrichtung (2), wobei der Verdichter (4) schmaler ausgebildet ist als die Befestigungseinrichtung (2) und der Verdichter (4) parallel verschiebbar zu der Befestigungseinrichtung (2) angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Anbringungsvorrichtung zum Anbringen von Werk­ zeugen an einen Baggerarm und insbesondere eine Verdichtervorrichtung zum Anbringen an einen Baggerarm.
Im Tiefbau werden verschiedene Werkzeuge wie beispielsweise Verdichter einge­ setzt, welche an einen Baggerarm angebracht und von diesem geführt werden. Die Anschlußelemente an dem Baggerarm, z. B. eine Schellwechselvorrichtung zur Aufnahme der Werkzeuge weisen bestimmte, üblicherweise genormte Min­ destmaße auf. Beim Einsatz großer Bagger, wie sie bei größeren Bauvorhaben verwendet werden, besteht daher das Problem, daß die Werkzeuge in engen Gruben nicht eingesetzt werden können, da der Baggerarm und insbesondere die Anschlußelemente an dem Baggerarm sowie die Werkzeuge derartige Abmes­ sungen aufweisen, daß der Baggerarm mit dem angebrachten Werkzeug nicht in die Grube eingeführt und in dieser bewegt werden kann. Dieses Problem stellt sich insbesondere beim Verlegen von Rohrleitungen. Hier ist es erforderlich, den Boden an beiden Seiten einer verlegten Rohrleitung innerhalb eines ausgehobe­ nen Grabens zu verdichten. Da die Anschlußeinrichtungen an dem Baggerarm bestimmte Mindestgrößen aufweisen, ist es erforderlich, einen derart breiten Gra­ ben auszuheben, daß der Baggerarm mit dem an den Anschlußelementen ange­ brachten Werkzeug in den Raum zwischen Grabenwand und Rohrleitung einge­ führt werden kann, um den Boden dort zu verdichten. Daher ist es erforderlich, sehr breite Gräben auszuheben, was Zeit- und kostenintensiv ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anbringungsvorrichtung zum Anbringen von Werkzeugen an einen Baggerarm und insbesondere eine Verdichtervorrichtung zu schaffen, welche es ermöglicht, auch mit großen Baggern Arbeiten in engen Gru­ ben oder Gräben auszuführen.
Die Aufgabe wird durch eine Anbringungsvorrichtung mit den in Anspruch 1 ange­ gebenen Merkmalen sowie eine Verdichtervorrichtung mit den in Anspruch 9 an­ gegebenen Merkmalen gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprü­ chen.
Die erfindungsgemäße Anbringungsvorrichtung weist eine Befestigungseinrich­ tung zum Befestigen der Anbringungsvorrichtung an einem Bagger auf. Diese Befestigungseinrichtung weist die entsprechenden Normmaße auf, um an einen standardisierten Baggerarm angebracht werden zu können. Ferner ist eine Auf­ nahmeeinrichtung zur Aufnahme von Werkzeugen vorgesehen, welche zumindest in einer Richtung parallel zu der Befestigungseinrichtung schmaler ausgebildet ist als die Befestigungseinrichtung und in dieser Richtung verschiebbar zu der Befe­ stigungseinrichtung angeordnet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht, daß auch in engen Gruben oder Gräben Werkzeuge eingesetzt werden können, welche kleine­ re Abmessungen als der Endbereich des Baggerarms und die Befestigungsein­ richtung aufweisen. Bei den Werkzeugen kann es sich insbesondere um Ver­ dichter handeln, welche eingesetzt werden, um beispielsweise den Boden seitlich von verlegten Rohren zu verdichten. Es ist erforderlich, diese kleineren Werkzeu­ ge verschiebbar an der Befestigungseinrichtung anzubringen, damit die Werkzeu­ ge jeweils an zwei entgegengesetzten Enden der Befestigungseinrichtung in der Verschieberichtung eingesetzt werden können. Dies ermöglicht, daß die Befesti­ gungseinrichtung mit dem Baggerarm in einen Graben oder eine Grube eingeführt werden kann, welche nur unwesentlich breiter als die Befestigungseinrichtung sel­ ber ist. Die Werkzeuge können nun mit der Aufnahmeeinrichtung an der Befesti­ gungseinrichtung derart verschoben werden, daß sie auf der gesamten Gruben- bzw. Grabenbreite wirksam eingesetzt werden können, ohne durch die größere Breite der Befestigungseinrichtung und des Baggerarms in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt zu werden.
Vorzugsweise ist eine Verschiebeeinrichtung zum Verschieben der Aufnahmeein­ richtung an der Befestigungseinrichtung angeordnet. Eine solche Verschiebeeinrichtung kann motorisch angetrieben und ferngesteuert sein, so daß während der Arbeit beispielsweise von dem Baggerfahrer das Werkzeug und die Aufnahmeein­ richtung an der Befestigungseinrichtung problemlos verschoben werden können.
Weiter bevorzugt ist zwischen der Verschiebeeinrichtung und der Aufnahmeein­ richtung ein Distanzstück vorgesehen. Dieses ermöglicht einen größeren Abstand zwischen der Befestigungseinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung, so daß die schmalere Aufnahmeeinrichtung gemeinsam mit dem Distanzstück in enge Räu­ me bzw. Spalte eingeführt werden kann, um dort Arbeiten zu verrichten. So kön­ nen die Werkzeuge noch besser in Bereichen eingesetzt werden, welche Abmes­ sungen aufweisen, die einen Zugang der Befestigungseinrichtung und des Endbe­ reiches des Baggerarms aufgrund deren Abmessungen nicht ermöglichen.
Zweckmäßigerweise weist die Verschiebeeinrichtung einen hydraulischen Linear­ antrieb auf. Dies ermöglicht, durch von dem Bagger zur Verfügung gestellten Hy­ draulikdruck die Aufnahmeeinrichtung an der Befestigungseinrichtung zu ver­ schieben.
Die Befestigungseinrichtung ist vorzugsweise als Schnellwechsler ausgebildet. Eine solche bekannte Schnellwechseleinrichtung hat den Vorteil, daß verschiede­ ne Werkzeuge und Geräte an standardisierten Aufnahmeelementen an dem Bag­ gerarm schnell angebracht und ausgetauscht werden können.
Vorzugsweise ist auch die Aufnahmeeinrichtung als Schnellwechsler ausgebildet. Dies ermöglicht einen schnellen und problemlosen Wechsel von Werkzeugen, welche an der Anbringungsvorrichtung angebracht werden können. Vorzugsweise ist auch diese Schnellwechseleinrichtung standardisiert ausgebildet, so daß eine Vielzahl von verschiedenen Werkzeugen an dieser angebracht werden können.
Vorzugsweise sind zwischen der Befestigungseinrichtung und der Aufnahme­ einrichtung hydraulische Versorgungsleitungen angeordnet. Dies ermöglicht die problemlose Versorgung eines angebrachten Werkzeuges mit Hydraulikdruck von dem das Werkzeug führenden Bagger. Dabei wird an der Befestigungseinrichtung der Anbringungsvorrichtung beispielsweise über eine Schnellkupplung eine Ver­ bindung zu dem Hydrauliksystem des Baggers hergestellt und ferner wird über entsprechende Kupplungen, insbesondere Schnellkupplungen ebenfalls eine hy­ draulische Verbindung zwischen der Aufnahmeeinrichtung und dem an dieser an­ gebrachten Werkzeug hergestellt, so daß dieses durch das Hydrauliksystem des Baggers angetrieben werden kann.
Bevorzugt weisen die Versorgungsleitungen eine Druck- und/oder Durchflußmen­ gen-Reguliereinrichtung auf. Eine solche Einrichtung bietet den Vorteil, daß der von dem Bagger zur Verfügung gestellte Hydraulikdruck bzw. eine von dem Bag­ ger zur Verfügung gestellte Menge von Hydrauliköl an die Erfordernisse eines an­ gebrachten Werkzeuges leicht angepaßt werden kann. Dies ist insbesondere er­ forderlich, da die von einem großen Bagger zur Verfügung gestellte Hydraulik­ leistung meist für entsprechend große Werkzeuge ausgelegt ist. Derartige Hy­ draulikleistungen sind jedoch für kleinere Werkzeuge, wie sie üblicherweise nur in Verbindung mit Minibaggern verwendet werden, zu hoch. Daher ist es erforderlich, die Leistung für die Verwendung von derartigen Werkzeugen an einem großen Bagger entsprechend zu drosseln. Sind nun entsprechende Reguliereinrichtungen in der Anbringungsvorrichtung vorgesehen, können problemlos kleinere Werkzeu­ ge, welche für den Einsatz in Verbindung mit Minibaggern ausgelegt sind, an nor­ malen großen Baggern eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäße Verdichtervorrichtung weist einen Verdichter und eine Be­ festigungseinrichtung auf, wobei der Verdichter schmaler ausgebildet ist als die Befestigungseinrichtung und der Verdichter parallel verschiebbar zu der Befesti­ gungseinrichtung angeordnet ist. Eine solche Vorrichtung eignet sich besonders zum Einsatz beim Verlegen von Rohrleitungen. Hier kann ein Graben ausgehoben werden, welcher nur unwesentlich breiter als ein Baggerarm mit einem Aufnah­ meelement und als die korrespondierende Befestigungseinrichtung an der Ver­ dichtervorrichtung ist. Wenn in diesen Graben ein Rohr eingelegt worden ist, kann ein schmaler Verdichter eingesetzt werden, um den Boden rechts und links seit­ lich des Rohres zu verdichten. In diesen Bereich könnten der Baggerarm und die Befestigungseinrichtung am Ende des Baggerarmes aufgrund ihrer Breite nicht eingeführt werden. Folglich könnten dort auch keine entsprechend breiten Ver­ dichter eingesetzt werden. Es ist nun wichtig, daß der schmalere Verdichter ver­ schiebbar an der Befestigungseinrichtung angeordnet ist, damit er an beiden Sei­ ten der Rohrleitung direkt seitlich der Grabenwände zum Verdichten des Bodens eingesetzt werden kann.
Vorzugsweise ist der Verdichter ein hydraulisch angetriebener Verdichter mit einer Verdichterplatte, welche schmaler als die Befestigungseinrichtung ausgebildet ist. Auf diese Weise kann Boden in Gräben oder Spalten verdichtet werden, welche schmaler als die Befestigungseinrichtung sind. Die Befestigungseinrichtung kann an die breiten Standardmaße eines normal großen Baggers angepaßt werden, unabhängig von der Größe der zu verwendenden Verdichterplatte, welche erheb­ lich schmaler als die Befestigungseinrichtung ausgebildet werden kann.
Weiter bevorzugt ist der Verdichter über ein Distanzstück mit der Befestigungs­ einrichtung verbunden. Dies ermöglicht einen Einsatz des schmalen Verdichters auch in tiefen, schmalen Gräben oder Spalten, in welche die Befestigungsein­ richtung aufgrund ihrer größeren Breite nicht eingeführt werden kann.
Dabei weist das Distanzstück vorzugsweise einen Querschnitt auf, welcher kleiner als die Ausdehnung der Verdichterplatte in Richtung des Querschnittes ist. Auf diese Weise wird der Einsatz des Verdichters auch nicht durch die Abmessungen des Distanzstückes behindert, vielmehr wird die maximale Grabenbreite, in der gearbeitet werden kann, allein durch die Abmessungen der Verdichterplatte vor­ gegeben.
Zweckmäßigerweise ist die Befestigungseinrichtung ein Schnellwechsler zum An­ bringen an einen Baggerarm. Bei diesen Schnellwechslern handelt es sich um bekannte standardisierte Bauteile, welche einen schnellen und vorzugsweise au­ tomatischen Wechsel verschiedener Werkzeuge an einem Baggerarm zulassen.
Vorzugsweise ist ein hydraulischer Linearantrieb zum Verschieben des Verdich­ ters relativ zu der Befestigungseinrichtung vorgegeben. Ein solcher hydraulischer Linearantrieb kann durch das Hydrauliksystem des Baggers angetrieben werden. Dies ermöglicht ein ferngesteuertes Betätigen der Verschiebeeinrichtung, bei­ spielsweise durch den Baggerfahrer.
Vorteilhafterweise ist eine hydraulische Verbindung zwischen dem Verdichter und der Befestigungseinrichtung vorgesehen. Auf diese Weise kann der Verdichter leicht an das Hydrauliksystem des Baggers angeschlossen werden. Dazu können an der Befestigungseinrichtung Kupplungen, insbesondere Schnellkupplungen vorgesehen sein, welche beim Anbringen der Befestigungseinrichtung an den Bagger vorzugsweise automatisch eine hydraulische Verbindung zwischen dem Hydrauliksystem der Verdichtervorrichtung und dem Hydrauliksystem des Baggers herstellen.
In der hydraulischen Verbindung ist zweckmäßigerweise eine Druck- und/oder Durchflußmengen-Reguliereinrichtung angeordnet. Diese Reguliereinrichtung er­ möglicht, die Durchflußmenge und den Druck des Hydrauliköls an die Erfordernis­ se des Verdichters anzupassen. Dies ist beim Einsatz kleiner Verdichter, welche für den Einsatz an Minibaggern ausgefegt sind, an normalen großen Baggern er­ forderlich, da letztere eine für solche Verdichter zu hohe Hydraulikleistung zur Verfügung stellen. Durch die Reguliereinrichtung an der Verdichtervorrichtung wird es somit möglich, auch einen kleineren Verdichter an einem großen Bagger ein­ zusetzen, ohne an dem Hydrauliksystem des Baggers selber Veränderungen vor­ nehmen zu müssen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand beiliegender Zeichnungen beispielhaft beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht der Anbringungsvorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Anbringungsvor­ richtung und Verdichtervorrichtung im Einsatz in einem Graben.
Die erfindungsgemäße Anbringungsvorrichtung weist an ihrem oberen Ende eine Schnellwechseleinrichtung 2 auf. Bei dieser Schnellwechseleinrichtung 2 handelt es sich um eine standardisierte Befestigungseinrichtung, welche an einem stan­ dardisierten Aufnahmeelement an einem Baggerarm (hier nicht gezeigt) befestigt werden kann. An ihrem unteren Ende weist die erfindungsgemäße Anbringungs­ einrichtung einen Verdichter 4 auf. Der Verdichter 4 ist über ein Distanzstück bzw. eine Verlängerung 6 mit der Schnellwechseleinrichtung 2 verbunden. Dabei ist das Distanzstück 6 mit dem Verdichter 4 an der Schnellwechseleinrichtung 2 ver­ schiebbar gelagert. Es ist eine Verschiebung entlang einer Führung 8 in Richtung des Pfeils A möglich. Zur Ausführung der Verschiebung ist ein Hydraulikzylinder 10 vorgesehen, welcher das Distanzstück 6 mit dem Verdichter 4 entlang der Füh­ rung 8 bewegen kann. Ferner ist ein Druckventil bzw. eine Drossel 12 vorgese­ hen. Die Drossel 12 ist über Hydraulikleitungen 14 mit dem Hydrauliksystem des Baggers verbunden. Dabei sind an der Schnellwechseleinrichtung 2 vorzugsweise Schnellkupplungen vorgesehen, um ein leichtes Trennen und Verbinden mit dem Hydrauliksystem des Baggers zu ermöglichen. Ferner ist die Drossel 12 über Hy­ draulikleitungen 16 mit dem Verdichter 4 verbunden. Die Drossel 12 kann dabei die Hydraulikleistung, welche von dem Bagger geliefert wird, derart herabsetzen, daß ein für den Verdichter 4 erforderlicher Hydraulikdruck und eine erforderliche Durchflussmenge von Hydrauliköl zur Verfügung steht. Dies ist insbesondere er­ forderlich, da das Hydrauliksystem des Baggers dafür ausgelegt ist, große Werk­ zeuge mit Hydraulikleistung zu versorgen, welche direkt mit einer Schnellwechse­ leinrichtung entsprechend der Schnellwechseleinrichtung 2 an einen Bagger an­ gebracht werden können. Es handelt sich dabei um große Werkzeuge bzw. große Verdichter, welche in ihren Abmessungen zumindest den Abmessungen der Schnellwechseleinrichtung 2 entsprechen. Der Verdichter 4 jedoch ist wesentlich schmaler als die Schnellwechseleinrichtung 2 ausgebildet. Derartige kleine Ver­ dichter werden üblicherweise nur an Minibaggern eingesetzt. Sie benötigen eine deutlich geringere hydraulische Leistung für ihren Betrieb, als von normalen gro­ ßen Baggern zur Verfügung gestellt wird. Daher ist eine Drossel 12 zur Anpas­ sung des Druck- und Durchflussmengenniveaus erforderlich.
Auch wenn hier an dem Distanzstück 6 ein Verdichter 4 gezeigt ist, ist es doch denkbar, an dem Distanzstück 6 auch andere Werkzeuge anzubringen, welche kleinere Abmessungen als die Schnellwechseleinrichtung 2 aufweisen und daher nicht direkt an einem Baggerarm angebracht werden können. Hierzu könnte besi­ pilesweise auch an dem in Fig. 1 unteren Ende des Distanzstückes eine weitere kleiner Schnellwechseleinrichtung zur Aufnahme verschiedener Werkzeuge vor­ gesehen sein.
Fig. 2 zeigt nun schematisch den Einsatz des erfindungsgemäßen Verdichters beim Verlegen einer Rohrleitung in einem Graben. In einen Graben 18 ist an der Grabensohle 20 eine Rohr 22 eingelegt. Dabei ist es wünschenswert, den Ab­ stand a zwischen dem Rohr und der Grabenwand 24 möglichst klein zu halten, um nur einen schmalen Graben 18 ausheben zu müssen. Der Abstand a ist je­ doch schmaler als die Breite b der Schnellwechseleinrichtung 2. Die Breite b der Schnellwechseleinrichtung 2 ist durch die Standardwerkzeugaufnahme eines normal großen Baggers vorgegeben. Der Verdichter 4 weist eine Verdichterplatte auf, deren Breite c geringer als der Abstand a ist, so daß der Verdichter in den Freiraum zwischen dem Rohr 22 und der Grabenwand 24 eingeführt werden kann, um dort den Boden zu verdichten. Auch das Distanzstück 6 ist schmaler als die Breite c der Verdichterplatte ausgebildet, so daß auch das Distanzstück 6 in den Freiraum zwischen Rohr 22 und Grabenwand 24 eingeführt werden kann, so daß auch beim Verlegen von Rohrleitungen mit größerem Rohrdurchmesser nur ein schmaler Abstand zwischen Rohr 22 und Grabenwand 24 erforderlich ist. In Fig. 2 ist ein Verdichten des Bodens 25 an der linken Seite des Rohres 22 dar­ gestellt. Nach dem Verdichten des Bodens 25 an der linken Seite des Rohres 22 wird der Verdichter 4 mit der Schnellwechseleinrichtung 22 angehoben, so daß der Verdichter 4 aus dem Freiraum zwischen Rohr 22 und Grabenwand 24 her­ ausgezogen wird. Anschließend wird das Distanzstück 6 mit dem Verdichter 4 an dem Schnellwechsler 2 in Richtung des Falls A verschoben, so daß der Verdichter 4 an der rechten Seite der Schnellwechseleinrichtung 2 in Richtung der Breite b angeordnet wird. Anschließend kann der Verdichter 4 in den Freiraum an der rechten Seite des Rohrs 22 eingeführt werden, um den Boden 26 zu verdichten. Durch die Verschiebeeinrichtung ist es daher möglich, den Verdichter 4 an dem Schnellwechsler 2 derart anzuordnen, daß er, je nachdem an welcher Graben­ seite gearbeitet wird, möglichst nah an die jeweilige Grabenwand 24 herangeführt werden kann. Somit kann trotz einer größeren Breite b der Schnellwechseleinrichtung 2 mit dem Verdichter 4 direkt an der Grabenwand 24 gearbeitet wer­ den. Es ist daher nicht mehr erforderlich, einen Graben derart breit auszuheben, daß der Abstand a zwischen Rohr 22 und Grabenwand 24 größer als die Breite b der Schnellwechseleinrichtung 2 ist. Auf diese Weise kann der Grabenaushub beschleunigt werden und das Verlegen einer Rohrleitung kann schneller und ko­ stengünstiger ausgeführt werden.
Bezugszeichenliste
2
Schnellwechseleinrichtung
4
Verdichter
6
Distanzstück
8
Führung
10
Hydraulikzylinder
12
Drossel
14
,
16
Hydraulikleitungen
18
Graben
20
Grabensohle
22
Rohr
24
Grabenwand
25
,
26
Boden
a Abstand zwischen Rohr
22
und Grabenwand
24
b Breite der Schnellwechseleinrichtung
2
c Breite der Verdichterplatte des Verdichters
4

Claims (16)

1. Anbringungsvorrichtung zum Anbringen von Werkzeugen (4) an einen Bag­ gerarm mit
einer Befestigungseinrichtung (2) zum Befestigen der Anbringungsvorrich­ tung an einem Bagger und
einer Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Werkzeugen (4), welche zumindest in einer Richtung parallel zu der Befestigungseinrichtung (2) schmaler ausgebildet ist als die Befestigungseinrichtung (2) und in dieser Richtung verschiebbar zu der Befestigungseinrichtung (2) angeordnet ist.
2. Anbringungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher eine Verschiebeein­ richtung (8, 10) zum Verschieben der Aufnahmeeinrichtung an der Befesti­ gungseinrichtung (2) angeordnet ist.
3. Anbringungsvorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher zwischen der Ver­ schiebeeinrichtung (8, 10) und der Aufnahmeeinrichtung ein Distanzstück (6) vorgesehen ist.
4. Anbringungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, bei welcher die Verschie­ beeinrichtung (8, 10) einen hydraulischen Linearantrieb (10) aufweist.
5. Anbringungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Befestigungseinrichtung als Schnellwechsler (2) ausgebildet ist.
6. Anbringungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Aufnahmeeinrichtung als Schnellwechsler ausgebildet ist.
7. Anbringungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher zwischen der Befestigungseinrichtung (2) und der Aufnahmeeinrichtung hydraulische Versorgungsleitungen (14, 16) angeordnet sind.
8. Anbringungsvorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher die Versorgungslei­ tungen (14, 16) eine Druck- und/oder Durchflußmengen-Reguliereinrichtung (12) aufweisen.
9. Verdichtervorrichtung mit einem Verdichter (4) und einer Befestigungsein­ richtung (2), wobei der Verdichter (4) schmaler ausgebildet ist als die Befe­ stigungseinrichtung (2) und der Verdichter (4) parallel verschiebbar zu der Befestigungseinrichtung (2) angeordnet ist.
10. Verdichtervorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher der Verdichter (4) ein hydraulisch angetriebener Verdichter (4) mit einer Verdichterplatte ist, die schmaler als die Befestigungseinrichtung (2) ausgebildet ist.
11. Verdichtervorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, bei welcher der Verdichter (2) über ein Distanzstück (6) mit der Befestigungseinrichtung (2) verbunden ist.
12. Verdichtervorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher das Distanzstück (6) einen Querschnitt aufweist, welcher kleiner als die Ausdehnung der Ver­ dichterplatte in Richtung des Querschnittes ist.
13. Verdichtervorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, bei welcher die Befestigungseinrichtung (2) ein Schnellwechsler zum Anbringen an einem Baggerarm ist.
14. Verdichtervorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, bei welcher ein hydraulischer Linearantrieb (10) zum Verschieben des Verdichters (4) rela­ tiv zu der Befestigungseinrichtung (2) vorgesehen ist.
15. Verdichtervorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, bei welcher eine hydraulische Verbindung (14, 16) zwischen dem Verdichter (4) und der Befestigungseinrichtung (2) vorgesehen ist.
16. Verdichtervorrichtung nach Anspruch 15, bei welcher in der hydraulischen Verbindung (14, 16) eine Druck- und/oder Durchflußmengen-Regulierein­ richtung (12) angeordnet ist.
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