DE10049402A1 - Verfahren zur Lageermittlung von Transportmitteln sowie Transportmittel und Baukörpern - Google Patents
Verfahren zur Lageermittlung von Transportmitteln sowie Transportmittel und BaukörpernInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Lageermittlung von Transportmitteln (3) in Bezug auf einen Baukörper (1) mit mindestens einem länglichen Detektionselement (2), das sich im wesentlichen in Bewegungsrichtung (5) in Richtung einer zu detektierenden Sollstrecke erstreckt und ortsfest mit dem Baukörper (1) oder dem Transportmittel (3) verbunden ist, wird die Lage des Transportmittels (3) in Bezug auf das Detektionselement (2) zur Lageermittlung mit mindestens einem induktiven Sensor (4) gemessen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Lageermittlung von
Transportmitteln in Bezug auf einen Baukörper mit mindestens ei
nem länglichen Detektionselement, das sich im wesentlichen in
Bewegungsrichtung in Richtung einer zu detektiereunden Soll
strecke erstreckt und ortsfest mit dem Haukörper oder dem Trans
portmittel verbunden ist.
Die Erfindung betrifft ferner ein Transportmittel und einen Bau
körper für das Transportmittel zur Durchführung des Verfahrens
der Lageermittlung und ggf. Führung von Transportmitteln, wie
z. B. Kraftfahrzeugen und selbstfahrenden Werkstückhaltern in
Fertigungsstraßen, in Bezug auf eine Sollstrecke. Hierbei ist es
erforderlich, die Lage des Transportmittels zu der Sollstrecke
zu ermitteln.
Für viele Anwendungsgebiete ist zudem die Einhaltung einer maxi
mal zulässigen Abweichung von einer Sollstrecke zwingend erfor
derlich, z. B. wenn unter Umständen nicht der gesamte Baukörper
zur Aufnahme der Aufstandskräfte des Transportmittels in der
Lage ist.
Oftmals ist es weiterhin erforderlich den Bewegungsbereich des
Transportmittels vor allem bei engen Durchfahrten zu erfassen.
Für die vorgenannten Anwendungsgebiete muss zur Lageermittlung
erkannt werden, ob sich das Transportmittel noch in einem Soll-
Bereich der maximalen Abweichung von einer Sollstrecke befindet
und ob ggf. in die Steuerung des Transportmittels eingegriffen
werden muss.
Es ist bekannt, die Überprüfung der Abweichung eines Transport
mittels von einer Sollstrecke optisch durchzuführen, wobei eine
auf der Fahrbahn bzw. einem Baukörper aufgebrachte Markierung
mittels einer Kamera detektiert wird. Durch Verschmutzung der
Markierung treten nachteilig Fehldetektionen auf.
Weiterhin ist bekannt, die Überprüfung mit Satellitennaviga
tionsverfahren durchzuführen, wobei die aktuelle Position des
Transportmittels mit einer Sollstrecke verglichen wird. Hierzu
ist jedoch eine hohe Genauigkeit erforderlich, so dass eine ge
nügende Anzahl von Satelliten mit einer entsprechend guten geo
metrischen Lage zueinander empfangen werden müssen. Dies ist to
pografisch nicht immer gewährleistet.
Da beispielsweise das amerikanische Global Positioning System
(GPS) militärisch kontrolliert ist, kann zudem eine hinreichende
Verfügbarkeit und Genauigkeit nicht gewährleistet werden.
Weiterhin ist bekannt, passive Transponder in die Fahrbahn bzw.
einen Baukörper zu installieren, die durch eine Antenne an dem
Transportmittel erregt werden und Signale zurücksenden. Der Ab
stand zwischen einem Transponder und der Antenne wird anhand der
Amplitude des zurück gesendeten Signals mittels einer Auswerte
elektronik errechnet. Das Transpondermessverfahren hat den Nach
teil, dass weitere elektrische Betriebsmittel durch die Trans
pondersignale beeinflusst werden können. Um eine ausreichende
Genauigkeit zu erzielen, muss zudem eine große Anzahl von
Transpondern installiert werden. Dies ist relativ teuer und aufwändig.
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein verbessertes Verfahren
zur Lageermittlung von Transportmitteln in Bezug auf einen Bau
körper zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch induktives Messen der
Lage des Transportmittels in Bezug auf ein Detektionselement zur
Lageermittlung mit mindestens einem induktiven Sensor gelöst.
Hierzu ist mindestens ein längliches Detektionselement vorgese
hen, das sich im wesentlichen in Bewegungsrichtung, d. h. in
Richtung einer zu detektierenden Sollstrecke, erstreckt und in
tegral mit dem Baukörper verbunden ist.
Im Vergleich zu den herkömmlichen Messmethoden zur Lageermitt
lung und ggf. Lageregelung hat das induktive Messen den Vorteil,
dass ein Detektionselement kostengünstig mit dem Baukörper z. B.
durch Aufschrauben verbunden oder in den Baukörper eingelassen
werden und in beiden Fällen dort verbleiben kann. Als Detek
tionselement kann z. B. ein einfaches Moniereisen oder Flacheisen
verwendet werden. Die induktive Messung ist auch unempfindlich
gegen Verschmutzen des Detektionselementes und des induktiven
Sensors. Zudem können handelsübliche preisgünstige induktive
Sensoren eingesetzt werden.
Insbesondere bei fahrergesteuerten Transportmitteln ist es vor
teilhaft, die Abweichungen von der Sollstrecke in Abhängigkeit
von der ermittelten Lage des Transportmittels zu berechnen und
anzuzeigen. Die Anzeige kann mit einem Leuchtdiodenfeld erfol
gen, wobei die Abweichung von der Sollstrecke qualitativ inner
halb bestimmter Toleranzgrenzen dargestellt wird.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Lage des Transportmittels
in Abhängigkeit von der ermittelten Lage des Transportmittels
und der Abweichung von einer Sollstrecke geregelt wird. Hierbei
kann bei Erreichen bestimmter Schwellwerte steuernd in die Lenkung
und/oder regelnd in die Motorsteuerung eingegriffen werden.
Zur Kompensation der Einflüsse des Abstandes auf das Messsignal
ist es vorteilhaft, den Abstand des induktiven Sensors von dem
Detektionselement zu messen und entweder den Abstand mit einer
Regeleinrichtung konstant zu halten oder das Messsignal des min
destens einen induktiven Sensors proportional zu dem gemessenen
Abstand zu korrigieren. Hierzu können bestimmte Korrekturwerte
und Korrekturtabellen verwendet werden.
In einem besonders zuverlässigen und störungsfreien Verfahren
ist vorgesehen, die Lage mit mehreren induktiven Sensoren zu
messen, wobei die induktiven Sensoren entlang einer Achse in
Bewegungsrichtung angeordnet sind. Die induktiven Sensoren kön
nen hierbei z. B. V-förmig angeordnet werden, wobei die Abstände
der induktiven Sensoren bei einer Projektion auf das sich in
Bewegungsrichtung erstreckende Detektionselement zu dem Detek
tionselement größer oder kleiner werden. Die induktiven Sensoren
sind vorzugsweise asymmetrisch verteilt und sollten paarweise
äquidistant zur Achse angeordnet sein.
Durch Überlappung der Messbereiche der induktiven Sensoren kann
die Genauigkeit des Verfahrens erhöht werden.
Entsprechend hat das Transportmittel mindestens einen induktiven
Sensor, der auf einen Baukörper ausgerichtet ist und zum Messen
der Lage des Transportmittels in Bezug auf ein integral mit der
Fahrbahn verbundenes Detektionselement zur Lageermittlung des
Transportmittels dient. Das Transportmittel hat weiterhin minde
stens eine Auswerteeinheit zum Ermitteln der Abweichungen der
gemessenen Lage von einer Sollstrecke.
Vorteilhaft ist es, wenn das Transportmittel mindetens eine An
zeigeeinheit zum Anzeigen der bestimmten Abweichung der gemes
senen Lage von der Sollstrecke hat, so dass ein Fahrer Hinweise
zur optimalen Lageregelung erhält.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Transportmittel eine Re
gelungseinheit zur Lageregelung in Abhängigkeit von der be
stimmten Abweichung der gemessenen Lage von der Sollstrecke hat.
Wie oben bereits dargelegt ist zur Kompensation der Einflüsse
des Abstandes zwischen den induktiven Sensoren und dem Detek
tionselement eine Abstandsmesseinheit zum Messen des Abstandes
des induktiven Sensors von dem Detektionselement vorgesehen. Die
Kompensation erfolgt dann entweder durch Konstanthalten des Ab
standes oder durch Korrektur des Messsignals in der Auswerteein
heit anhand des gemessenen Abstandes.
Die Aufgabe wird ferner durch einen Haukörper für das Transport
mittel gelöst, indem ein längliches Detektionselement ortsfest
mit dem Baukörper verbunden ist. Das Detektionselement erstreckt
sich im wesentlichen in Bewegungsrichtung und wird mit mindes
tens einem induktiven Sensor an dem Transportmittel in der oben
beschriebenen Weise detektiert. Gleichermaßen kann das Detek
tionselement in das Transportmittel und eine Vielzahl induktiver
Sensoren in den Baukörper eingebaut werden.
Ein Baukörper als Bezugsebene zur Detektion im Sinne der Erfin
dung ist nicht nur die Bodenaufstandsfläche des Transportmit
tels, sondern auch etwaige Bahnen, die sich z. B. seitlich an
dem Transportmittel in Fahrbahnrichtung erstrecken, beispiels
weise seitliche Begrenzungswände, oder Wände in einem Tunnel,
Aufzugsschächte und Führungsschienen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnun
gen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Blockdiagramm einer Fahrbahn mit integriertem Detek
tionselement sowie einem Transportmittel mit indukti
ven Sensoren und Auswerte- und Regelungseinheiten;
Fig. 2 schematische Aufsicht auf das Transportmittel und das
Detektionselement mit asymmetrisch, V-förmig angeord
neten induktiven Sensoren;
Fig. 3 schematische Darstellung einer Anzeigeeinheit mit
Lichtsignalen.
Die Fig. 1 lässt einen Baukörper 1 erkennen, mit dem ein Detek
tionselement 2 in Form eines Moniereisens oder Flacheisens orts
fest verbunden ist. Das Detektionselement 2 kann hierbei z. B.
kraftschlüssig oder formschlüssig z. B. durch Einlassen und Ver
gießen mit dem Baukörper 1 ortsfest verbunden werden. Das Detek
tionselement 2 ist auf diese Weise während der Nutzungsphase vor
Veränderungen geschützt. Ggf. können im Baukörper 1 vorhandene
induktiv wirksame in Sollrichtung orientierte Elemente z. B.
Moniereisen, als Detektionselement 2 verwendet werden. In diesem
Fall ist der Einbau eines gesonderten Detektionselementes 2 in
den Baukörper 1 nicht erforderlich.
Die Fig. 1 lässt weiterhin ein Transportmittel 3, wie z. B. ein
Kraftfahrzeug, ein Flurförderfahrzeug und ein selbstfahrender
Werkzeugträger für Fertigungsstraßen, mit induktiven Sensoren 4
erkennen. Die induktiven Sensoren 4 sind auf das sich in Bewe
gungsrichtung 5 des Transportmittels 3 erstreckende längliche
Detektionselement 2 ausgerichtet.
Die induktiven Sensoren 4 sind herkömmliche bekannte Messfühler
mit einer Spule und einem Spulenkörper, der zusammen mit dem De
tektionselement 2 einen magnetischen Kreis bildet. Es kann aber
auch ein induktiver Sensor 4 mit einer Regelungsspule zum Erzeugen
eines magnetischen Feldes und mit einer Messeinheit zur Er
fassung des resultierenden in dem Detektionselement 2 erregten
Magnetfeldes verwendet werden. Als Messeinheit kann hierzu z. B.
ein Hall-Sensor verwendet werden.
Die Ausgänge der induktiven Sensoren 4 sind mit einer Auswerte
einheit 6 zur Ermittlung der Abweichungen der gemessenen Lage
von einer Sollstrecke gekoppelt. Die Sollstrecke wird durch die
Lage des Detektionselementes 2 definiert, so dass die Abweichung
aus den Abständen der induktiven Sensoren 4 zu dem Detektions
element 2 bestimmt werden kann.
In dem Transportmittel 3 ist ferner eine Anzeigeeinheit 7 zum
Anzeigen der Abweichungen der ermittelten Lage des Transportmit
tels 3 von der Sollstrecke vorgesehen. Mit der Anzeigeeinheit 7
wird einem Fahrer quantitativ durch Anzeigen der Größe der Lage
abweichung oder durch qualitatives Anzeigen der Lage anhand von
Lichtsignalen für definierte Toleranzbereiche mitgeteilt.
In das Transportmittel 3 kann ferner eine Regelungseinheit 8
integriert sein, die mit der Auswerteeinheit 6 verbunden ist und
mit einer Lenkung und/oder Motorsteuerung oder ähnliche zur
selbsttätigen Führung des Transportmittels 3 auf der durch das
Detektionselement 2 definierten Sollstrecke zusammenwirkt.
Das Transportmittel 3 hat weiterhin eine Abstandsmesseinheit 9,
um den Abstand zwischen den induktiven Sensoren 4 und dem Detek
tionselement 2 bzw. dem Baukörper 1 zu messen. Der Abstand kann
z. B. über eine Regeleinrichtung konstant gehalten werden. Al
ternativ hierzu können die Einflüsse des Abstandes auf die Mess
signale der induktiven Sensoren 4 durch Korrektur der Messsigna
le entsprechend dem gemessenen Abstand durch die Auswerteeinheit
6 kompensiert werden. Die Korrektur kann z. B. anhand von Kor
rekturfaktoren oder Korrekturtabellen vorgenommen werden.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass sich das längliche
Detektionselement 2 ausschließlich in Bewegungsrichtung 5
erstreckt. Es kann auch in Form von Mustern in mehreren Einhei
ten auf den Baukörper 1 aufgebracht oder in den Baukörper 1
eingebaut werden. Hierbei müssen sich die Detektionselemente 2
jedoch im wesentlichen in Bewegungsrichtung 5 erstrecken und in
Bewegungsrichtung 5 homogen sein, um Fehldetektionen zu vermei
den. Bei Verwendung musterförmig angeordneter Detektionselemente
2 kann auch eine Weg- und Geschwindigkeitsmessung vorgenommen
werden.
Die Fig. 2 lässt eine mögliche Anordnung von induktiven Senso
ren 4a, 4b, 4c, 4d und 4e in einem Transportmittel 3 als Drauf
sicht erkennen. Die induktiven Sensoren 4a bis 4e sind oberhalb
von dem Detektionselement 2 angeordnet, das sich in Bewegungs
richtung 5 auf oder in dem Baukörper 1 erstreckt. Ein induktiver
Sensor 4a befindet sich direkt über dem Detektionselement 2,
wenn sich das Transportmittel 3 auf der dargestellten Soll
strecke befindet. Die induktiven Sensoren 4a bis 4e sind in
Bewegungsrichtung 5 asymmetrisch, und bei Projektion auf das
Detektionselement 2 V-förmig angeordnet, wobei jeweils Paare von
induktiven Sensoren 4b, 4c und 4d, 4e gebildet sind, die in der
optimalen Lage auf der Sollstrecke den gleichen Abstand zu dem
Detektionselement 2 aufweisen. Die Abstände der äquidistanten
induktiven Sensorenpaare 4b, 4c und 4d, 4e werden entgegen der
Bewegungsrichtung 5 größer. Die induktiven Sensorenpaare 4b, 4c
und 4d, 4e sind nicht quer zur Bewegungsrichtung 5 auf einer Li
nie angeordnet, sondern schräg gegeneinander asymmetrisch ver
setzt. Dies hat den Vorteil, dass sich die induktiven Sensoren 4
durch die größeren möglichen Abstände zueinander nicht gegensei
tig beeinflussen können. Im Gegensatz hierzu ist die Genauigkeit
von linearen oder flächenförmigen Anordnungen von induktiven
Sensoren 4 durch die mechanischen Abmaße der induktiven Sensoren
4 beschränkt. Die Messbereiche der einzelnen induktiven Sensoren
4 überlappen sich in einem an die Genauigkeitsanforderungen an
gepassten Maße. Die V-förmige Anordnung hat zudem den Vorteil,
dass eine Lageänderung des Transportmittels 3 durch mehrere in
duktive Sensoren 4 erkannt wird. In der dargestellten optimalen
Lage sprechen die Sensoren 4a, 4b und 4c an. Durch den gleichen
Versatz der Sensoren 4b und 4c sind die Messsignale der beiden
induktiven Sensoren 4b und 4c gleich. Bei einer Verlagerung des
Transportmittels 3 nach rechts würden dann nur noch die beiden
Sensoren 4a und 4b ansprechen, da sich der induktive Sensor 4c
in dieser Lage außerhalb des Detektionselementes 2 befindet.
Eine noch weitere Verlagerung des Transportmittels 3 nach rechts
würde zu einem Ansprechen der induktiven Sensoren 4b und 4d füh
ren. Zur Auswertung der seitlichen Verlagerung in Bezug auf das
Detektionselement 2 ist es daher nicht erforderlich, einen ab
soluten Messwert der gemessenen Signale auszuwerten. Vielmehr
ist es ausreichend, das Ansprechen der einzelnen induktiven Sen
soren 4a bis 4e, d. h. das Überschreiten von bestimmten Schwell
werten, zu messen und auszuwerten.
Die Genauigkeit der Messmethode kann durch eine hinreichend gro
ße Anzahl von induktiven Sensoren 4 erhöht werden. Die absolute
Zahl der induktiven Sensoren 4 sowie deren tatsächlicher Abstand
zu dem Detektionselement 2 und die Größe der Messsignale ist für
die ordnungsgemäße Funktion zur Lageermittlung und ggf. Lagere
gelung nicht weiter relevant. Durch eine ausreichend hohe Anzahl
von induktiven Sensoren 4 kann der Messfehler eines induktiven
Sensors 4 oder eine eingetretene Störung bzw. ein Ausfall von
induktiven Sensoren 4 kompensiert werden.
Die Fig. 3 lässt eine Anzeigeeinheit 7 zur einfachen Darstel
lung der Lage des Transportmittels 3 in Bezug auf das Detek
tionselement 2 erkennen. Die Anzeigeeinheit 7 besteht im wesent
lichen aus einer grünen Lampe 10 in der Mitte der Anzeigeeinheit
7. Diese grüne Lampe 10 zeigt dem Fahrer an, wenn sich das
Transportmittel 3 auf der Sollstrecke, d. h. in Mittellage über
dem Detektionselement 2 befindet. Bei einer Lageverschiebung des
Transportmittels 3 innerhalb eines noch tolerierten Bereiches
wird die Lageverschiebung durch gelbe Lampen 11a, 11b jeweils
für eine Lageverschiebung zur rechten und zur linken Seite ange
zeigt. Die Anzeigeeinheit 7 hat weiterhin zwei rote Lampen 12a,
12b zur Anzeige einer Lageverschiebung des Transportmittels 3
über dem Toleranzbereich vorgesehen. Ergänzend hierzu kann die
Anzeigeeinheit 7 eine Alarmvorrichtung haben, um den Fahrer des
Transportmittels 3 mittels eines akustischen Warntons bei Errei
chen einer projektierbaren seitlichen Abweichung des Transport
mittels 3 zu waren.
Auf einem Transportmittel 3 können mehrere Gruppen der oben be
schriebenen Anordnungen induktiver Sensoren 4 vorgesehen sein.
Ebenso können segmentierten Transportmitteln 3 mehrere Segmente
eine oder mehrere Gruppen induktiver Sensoren 4 haben.
Gleichermaßen können die induktiven Sensoren 4 in dem Baukörper
1 und das mindestens eine Detektionselement 2 in dem Transport
mittel 3 eingebaut sein. Diese inverse Anordnung der induktiven
Sensoren 4 und des mindestens einen Detektionselementes 2 hat im
Vergleich zu der vorbeschriebenen Anordnung keinen weiteren Ein
fluss auf das Verfahren.
Claims (21)
1. Verfahren zur Lageermittlung von Transportmitteln (3) in
Bezug auf einen Baukörper (1) mit mindestens einem längli
chen Detektionselement (2), das sich im wesentlichen in
Bewegungsrichtung (5) in Richtung einer zu detektierenden
Sollstrecke erstreckt und ortsfest mit dem Baukörper (1)
oder dem Transportmittel (3) verbunden ist, gekennzeichnet
durch induktives Messen der Lage des Transportmittels (3)
in Bezug auf das Detektionselement (2) zur Lageermittlung
mit mindestens einem induktiven Sensor (4).
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Berechnen
und Anzeigen der Abweichungen von der Sollstrecke in Abhän
gigkeit von der ermittelten Lage des Transportmittels (3).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Re
geln der Lage des Transportmittels (3) in Abhängigkeit von
der ermittelten Lage des Transportmittels (3) und der Ab
weichung von der Sollstrecke.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn
zeichnet durch Messen des Abstandes des mindestens einen
induktiven Sensors (4) von dem mindestens einen Detektions
element und Korrektur des Messsignals des mindestens einen
induktiven Sensors (4) in Abhängigkeit von dem gemessenen
Abstand zur Kompensation von Störeinflüssen auf das Mess
signal.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn
zeichnet durch Messen der Abweichung von der Sollstrecke
mit mehreren induktiven Sensoren (4), wobei die induktiven
Sensoren (4) entlang einer Achse in Bewegungsrichtung (5)
angeordnet sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
induktiven Sensoren (4) asymmetrisch verteilt sind.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass sich die Messbereiche der induktiven
Sensoren (4) überlappen.
8. Transportmittel (3) mit mindestens einem induktiven Sensor
(4), der auf einen Baukörper (1) ausgerichtet ist und zum
Messen der Abweichung von einer Sollstrecke des Transport
mittels (3) in Bezug auf das mindestens eine ortsfest mit
dem Baukörper (1) verbundenes Detektionselement (2) zur
Lageermittlung des Transportmittels (3) dient, und mit ei
ner Auswerteeinheit (6) zum Ermitteln der Abweichung von
der Sollstrecke.
9. Transportmittel (3) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, dass mehrere induktive Sensoren (4) entlang einer Ach
se in Bewegungsrichtung (5) in Richtung einer Sollstrecke
angeordnet sind.
10. Transportmittel (3) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, dass die induktiven Sensoren (4) asymmetrisch verteilt
sind.
11. Transportmittel (3) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, da
durch gekennzeichnet, dass sich die Messbereiche der induk
tiven Sensoren (4) überlappen.
12. Transportmittel (3) mit mindestens einem Detektionselement
(2), das in Bewegungsrichtung in Richtung einer Sollstrecke
und auf einem Baukörper (1) mit mindestens einem ortsfest
mit dem Baukörper (1) verbundenen induktiven Sensor (4)
ausgerichtet ist, zum Messen der Abweichung von der Soll
strecke des Transportmittels (3) und zu Lageermittlung des
Transportmittels (3) in Bezug auf den mindestens einen in
duktiven Sensor (4), und mit einer Auswerteeinheit (6) zum
Ermitteln der Abweichung von der Sollstrecke.
13. Transportmittel (3) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, ge
kennzeichnet durch eine Anzeigeeinheit (7) zum Anzeigen der
bestimmten Abweichungen der ermittelten Abweichung von der
Sollstrecke.
14. Transportmittel (3) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, ge
kennzeichnet durch eine Regelungseinheit (8) zur Lagerege
lung des Transportmittels (3) in Abhängigkeit von der er
mittelten Abweichung von der Sollstrecke.
15. Transportmittel (3) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, ge
kennzeichnet durch eine Abstandsmesseinheit (9) zum Messen
des Abstandes des mindestens einen induktiven Sensors (4)
von dem mindestens einen Detektionselement (2), und eine
Regeleinrichtung zum Konstanthalten des Abstands.
16. Transportmittel (3) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, ge
kennzeichnet durch eine Abstandsmesseinheit (9) zum Messen
des Abstandes des mindestens einen induktiven Sensors (4)
von dem mindestens einen Detektionselement (2), wobei die
Auswerteeinheit (6) zur Korrektur des Messsignals des min
destens einen induktiven Sensors (4) in Abhängigkeit von
dem gemessenen Abstand ausgebildet ist, um die Einflüsse
des Abstandes auf das Messsignal zu kompensieren.
17. Baukörper (1) für Transportmittel (3), gekennzeichnet durch
mindestens ein längliches Detektionselement (2), das sich
im wesentlichen in Bewegungsrichtung (5) in Richtung einer
zu detektierenden Sollstrecke erstreckt und ortsfest mit
dem Baukörper (1) verbunden ist, wobei das Detektionsele
ment (2) mit mindestens einem induktiven Sensor (4) an dem
Transportmittel (3) zusammenwirkt, um die Abweichung von
der Sollstrecke des Transportmittels (3) in Bezug auf das
Detektionselement (2) zur Lageermittlung induktiv zu be
stimmen.
18. Baukörper (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Detektionselement (2) mit dem Baukörper
(1) integral verbunden ist.
19. Baukörper (1) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekenn
zeichnet, dass das mindestens eine Detektionselement ein in
dem Baukörper für andere Zwecke vorhandenes induktiv wirk
sames Element ist.
20. Baukörper (1) nach einen der Ansprüche 17 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, dass mehrere Detektionselemente (2) in Form
von Mustern angeordnet sind.
21. Baukörper (1) für Transportmittel (3), gekennzeichnet durch
mehrere induktive Sensoren (4), die auf das Transportmittel
(3) ausgerichtet sind und zum Messen der Abweichung von
einer Sollstrecke des Transportmittels (3) in Bezug auf ein
ortsfest mit dem Transportmittel (3) verbundenes Detek
tionselement (2) zur Lageermittlung des Transportmittels
(3) dienen, und durch eine Auswerteeinheit (6) zum Ermit
teln der Abweichung von der Sollstrecke.
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2000
- 2000-10-05 DE DE2000149402 patent/DE10049402A1/de not_active Withdrawn
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