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DE10048077A1 - Einschlagentferner für Golfballschäden auf dem Grün - Google Patents

Einschlagentferner für Golfballschäden auf dem Grün

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DE10048077A1
DE10048077A1 DE10048077A DE10048077A DE10048077A1 DE 10048077 A1 DE10048077 A1 DE 10048077A1 DE 10048077 A DE10048077 A DE 10048077A DE 10048077 A DE10048077 A DE 10048077A DE 10048077 A1 DE10048077 A1 DE 10048077A1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01B1/24Hand tools for treating meadows or lawns
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G20/00Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
    • A01G20/30Apparatus for treating the lawn or grass surface
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63B57/00Golfing accessories
    • A63B57/50Golfing accessories specially adapted for course maintenance

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Abstract

Es wird eine Vorrichtung zur Ausbesserung von Schäden auf Gras- oder Rasenflächen, insbesondere zur Ausbesserung von Einschlagstellen von Golfbällen auf dem Grün, vorgeschlagen, mit einem Zentralteil (10), einem mit dem Zentralteil (10) verbundenen Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50), das in den auszubessernden Boden eingreift, einem Anlenkungsmittel (86, 90) zur Anlenkung der Bewegungskraft für die Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50) beim Eingriff in den Boden und einem Bedienungsmittel (200) zur Auslösung des Eingreifvorgangs. Die Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50) sind messerartig ausgebildet und weisen am distalen Ende eine Verdickung oder eine Auskragung (52, 54, 56, 58, 60, 62) zum Anheben des komprimierten Bodens auf.

Description

[Beschreibung]
Die Erfindung betrifft eine Einschlagentferner für Golfballschäden auf dem Grün, in der Sprache der Golfspieler zumeist "Green" genannt. Grün ist die Rasen- bzw. Grasfläche auf einem Golfsplatz, die ein Loch herum angeordnet und normalerweise sehr eben gehalten und kurz geschnitten oder gemäht wird. Allerdings treffen auf den Grüns eines Golfplatzes die Golfbälle häufig unter steilem Winkel oder sogar nahezu senkrecht auf und hinterlassen eingedrückte Vertiefungen, in der Sprache der Golfspieler zumeist "Pitchmarken" genannt. An den Stellen solcher Vertiefungen kommt es, wenn das Gras nicht innerhalb kürzerer Zeit von ca. einem Tag nicht wieder angehoben wird, zu Fäulnisbildung und/oder braunen Verfärbungen. Dies beeinträchtigt die Qualität des Grüns, die nachfolgenden Spieler finden zudem unebene Flächen vor, was das Einlochen erheblich erschwert. Die Folgen dieser Mängel sind, daß die Grüns öfter mechanisch belüftet und gesandet werden müssen. Nach diesen Arbeiten ist das Grün meistens für zwei bis drei Tage nur erschwert bespielbar.
Zur Behebung der Schäden sind sogenannte Pitchgabeln bekannt, mit denen das Gras an der Stelle der Vertiefung leicht angehoben und die Unebenheit so beseitigt wird. Die Benutzung solcher Pitchgabeln wird normalerweise von jedem Golfspieler, der eine entsprechende Vertiefung verursacht hat, unmittelbar nach dem Einlochen erwartet. Mit der Pitchgabel wird der Boden von außen und unten nacheinander von mehreren Seiten leicht angehoben und dabei aufgelockert. Anschließend ist es üblich, mit der Fußsohle die nach oben, zumeist über die umgebene Ebene hinaus angehobenen Grasnarbe wieder zu nivellieren. Es ist jedoch zu beobachten, dass diese Etikette nicht von allen Golfspielern eingehalten werden, so dass die beschriebenen Nachteile auftreten.
In solchen Fällen wird nichts anderes übrig bleiben, als dass der Platzwart oder eine andere beauftragte Person die Schäden am Abend oder am nächsten Morgen behebt. Da aber zumeist eine große Zahl von Vertiefungen im Laufe des Tages nicht ausgebessert wurden, kann der Platzwart diese Schäden nur mit einem geeigneten Hilfsmittel ausbessern, da die normalen Pitchgabeln für eine große Anzahl von Vertiefungen aus Zeitgründen schlecht geeignet sind. Weiterhin ist es wünschenswert, dass das Hilfsmittel von einer stehenden Person eingesetzt werden kann, ohne dass sie sich zeitraubend bücken müsste. Die Behandlung des Grüns soll schonend, das heißt ohne zusätzliche Schäden möglich sein.
Aus der US-Patentschrift US 41 79 147 ist ein Gerät bekannt, bei der zum Anheben von Erdmaterial und der darüber liegenden Grasnarbe Gabeln ringförmig angeordnet sind, die nach dem Einstechen mit einem Keilkegel zusammen geführt werden können. Die Anordnung ist so gewählt, dass beim Herausziehen die Gabeln in ihre Ausgangsposition zurück gehen. Dadurch wird das Bodenmaterial lediglich zusammengepresst. Eine Hebung des Bodens wie z. B. mit einer Pitchgabel ist mit der Lösung nach US-PS-41 79 147 nicht vorgesehen. Mit der Vorrichtung nach US-PS-41 79 147 kann also nicht einmal der Standart der händischen Behandlung mit einer Pitchgabel eingehalten werden.
Aus der US-Patentschrift 57 30 226 ist eine Vorrichtung bekannt, bei dem gegenüberliegende, kammartig angeordnete Dorne in den Boden eingesteckt und dann zusammen gepresst werden. Die Bearbeitung ist vergleichbar mit einer händischen Behandlung mit zwei gegenüberliegenden Pitchgabeln, bei denen dann allerdings nicht angehoben, sondern zusammengedrückt wird. Eine Behandlung - so wie beim optimalen Einsatz der Pitchgabel - von mehreren Seiten ist mit der Vorrichtung nach US-PS 57 30 226, anders als schon bei der US-PS-41 79 179 weder vorgesehen noch möglich. Eine Anhebung des Bodenmaterials findet ebenfalls nicht statt.
Aus der US-Patentschrift 53 22 130 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der von zwei Seiten kammartige Bleche in den Boden eingreifen, was ein Zusammenpressen des Bodens bewirkt. Das Bodenmaterial, insbesondere die Graswurzeln werden dabei so zerstört, dass der Schaden am Grün größer sein kann als ohne eine Behandlung. Weiterhin wird durch das Zusammenfügen der kammartigen Eingriffteile das Gerät nach unten gepresst werden muss, um den vorgesehenen Federweg zu überwinden. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass bei weichem Bodenmaterial (z. B. wenn das Grün durch Regenfälle stark aufgeweicht ist) eine unerwünschte Vertiefung entsteht.
Es ist somit die Aufgabe der Erfindung, ein Hilfsmittel zum Ausbessern von Einschlagstellen auf dem Grün eines Golfplatzes zur Verfügung zu stellen, mit dem einfach, schonend in mit hoher Kadenz das Gras angehoben werden kann. Als Behandlungsstandart wird dabei zumindest die Qualität optimaler händischer Behandlung mit Hilfe einer Pitchgabel erwartet.
Die Aufgabe der Erfindung wird mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Dabei haben die Maßnahmen der Erfindung zunächst einmal zur Folge, dass der Bediener der Vorrichtung in etwa in der Mitte einer Einschlagstelle ansetzen und das Gras ohne großen Aufwand, insbesondere ohne sich bücken zu müssen, wieder auf das Niveau des Grüns anheben kann. Dieser Erfolg der Erfindung wird dadurch erreicht, das die Greifer, die messerartig in den Boden eindringen, am äußeren, distalen Ende eine Verdickung oder Auskragung aufweisen, damit der Boden mit den in diesen eingedrungenen Greifern angehoben werden kann.
Die Maßnahmen der Erfindung können dadurch abgerundet werden, dass zusätzlich eine Walze angebracht wird, da - im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen wie vorstehend beschrieben - das Bodenmaterial über das Niveau des umliegenden Bereichs des Grüns hinaus angehoben wird und deswegen eingeebnet werden sollte. Diese Funktion kann eben in die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung integriert werden. Die Walze dient dann aber auch zum Transport des Gerätes auf dem Grün.
Vorteilhaft ist auch eine Ausführung, bei dem das Anheben des Grases mit Hilfe eines elektrischen Antriebes erfolgt, da damit der menschliche Kraftaufwand für den Vorganges ganz erheblich herabgesetzt und die mögliche Zahl von Ausbesserungen in einer vorgegebenen Zeit erhöht werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn durch den Referenzdorn, mit dem in das Gras eingestochen wird, sauerstoffhaltige Luft in den Boden bzw. unter das Gras gepumpt wird, da dadurch die Regenerierung des Bodens unterstützt wird. Bei trockenem Wetter kann auch ein Luft-/Wassergemisch oder ein flüssiger Dünger eingepumpt werden, was je nach Beschaffenheit des Bodens geeignet sein wird.
Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen dargelegt.
Die vorgenannten sowie die beanspruchten und in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschriebenen, erfindungsgemäß zu verwendenden Elemente unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so dass die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien unabhängig davon, ob es sich um eine elektrisch betriebene oder um eine mechanisch betriebene Vorrichtung handelt, uneingeschränkt Anwendung finden können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in den - beispielhaft - eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Entfernen von Golfballschäden auf dem Grün dargestellt sind.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 den unteren Teil eines Einschlagentferners entsprechend einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 den oberen Teil eines Einschlagentferners mit dem Bedienelement und einem elektrischen Antrieb;
Fig. 3 eine Sicht von oben auf den unteren Teil des Einschlagentferners aus Fig. 1;
Fig. 4 den unteren Teil eines Einschlagentferners entsprechend einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Abstützscheiben und einer Walze;
Fig. 5 den Einschlagentferner nach Fig. 4 von der Seite in Startstellung;
Fig. 6 den Einschlagentferner nach Fig. 4 von der Seite in Eindringstellung;
Fig. 7 den Einschlagentferner nach Fig. 4 von der Seite geschlossen nach dem Eindringen;
Fig. 8 den Einschlagentferner nach Fig. 4 von der Seite geschlossen mit angehobenem Bodenmaterial;
Fig. 9 den Einschlagentferner nach Fig. 4 von der Seite geschlossen nach dem Anheben des Bodenmaterials, nachdem die Eingriffteile herausgezogen wurden und bevor der Boden durch die Walze eingeebnet wird und
Fig. 10 den Einschlagentferner nach Fig. 4 von der Seite wobei alle Phasen des Vorganges angedeutet sind.
Der in. Fig. 1 als Ganzes mit 100 bezeichnete Einschlagentferner weist eine hohles Mittelrohr 10 auf durch den eine Schubstange 20 geführt wird. Am unteren Ende des Rohres schließt sich ein Referenzdorn 30 an. Am unteren Ende des Rohres 10 sind - im Ausführungsbeispiel sechs - außen kreissegmentförmige, messerartige Hebegreifer 40, 42, 44, 46, 48 und 50 angeordnet, die jeweils mit einem Drehlager bezüglich einer Drehbewegung beweglich am Rohr 10 befestigt sind. Die Hebegreifer sind nach unten hin spitz, wobei sie innen eine im wesentlichen gerade Fläche aufweisen. Die Innenseite der Hebegreifer ist oben ebenfalls gerade, um eine Anschlagfläche 70 für den Untergrund 80 auszubilden. Der Winkel zwischen den beiden geraden Innenflächen beträgt ca. 60-80°. In der oberen äußeren Ecke sind die Hebegreifer mit Anlenkstangen 86 angelenkt, womit die Kraft zum Einsenken der Greifer in den Boden ausgeübt werden kann. Die Anlenkung wird durch ein Außenrohr 90, welches im oberen Teil des Rohres 10 um dieses herum angeordnet ist angetrieben, wobei die Anlenkstangen durch Drehgelenke 88 mit dem Außenrohr 90 verbunden sind.
Das Ausführungsbeispiel ist mit sechs Hebegreifern dargestellt. Die Hebegreifer haben am distalen Ende außen eine Verdickung bzw. eine Auskragung 52, 54, 56, 58, 60, 62 zu beiden Seiten, damit der Hebevorgang unterstützt wird. Die Zahl der Greifer kann aber auch größer oder kleiner sein, wobei - je nach konstruktiven Einzelheiten - von drei bis ca. 20 Greifern sinnvoll erscheinen.
Im Ausführungsbeispiel schließt sich oben an das Rohr 10 und das darum herum liegende Außenrohr 90 die Bedienungseinheit 200 mit einem Abzug 210 an. In der Bedienungseinheit ist ein elektrischer Antrieb integriert, mit dem die Hebegreifer über den beschriebenen Mechanismus angetrieben werden. Da eine solche Bedienungseinheit zum Stand der Technik zu zählen ist, wird an dieser Stelle auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet.
Der Betrieb der Vorrichtung läuft wie folgt ab: Zunächst wird die Vorrichtung mit nach oben gedrehten Hebegreifern auf den Boden aufgesetzt und der Referenzdorn 30 in den Boden eingestochen. Sodann wird das Außenrohr 90 durch eine Betätigung des Abzugs 210 gegenüber dem Rohr 10 abgesenkt und damit werden die Hebegreifer greifend in den Boden getrieben. Im abgesenkten Zustand berühren die Greifer bei der im Ausführungsbeispiel beschriebenen Vorrichtung den Referenzdorn in seinem unteren Bereich. Sodann wird der gesamte untere Teil der Einrichtung um einige Zentimeter angehoben. Dieser Vorgang kann sowohl durch Handkraft vorgenommen werden, aber auch dadurch, dass das Rohr 10 mit dem Außenrohr 90 und den Hebegreifern gegenüber dem Referenzdorn 30 verschoben wird, wenn der Referenzdorn fest mit der Bedieneinheit 200 verbunden ist. Alsdann werden die Hebegreifer wieder in die Ausgangsstellung zurückgebracht und die gesamte Vorrichtung aus dem Boden herausgezogen. Der Ausbesserungsvorgang ist damit beendet, wobei es dem Bediener noch möglich ist, zum Beispiel durch seinen Fuß oder durch einen Stampfer den Boden weiter zu glätten.
In einem weiter verbesserten Ausführungsbeispiel wird durch den Referenzdorn 30, der dazu eine Öffnung 32 aufweist, Luft in den Boden geblasen. Die entsprechende Einblaseinrichtung dafür befindet sich im Bedienteil. Die eingeblasene Luft dient insbesondere dazu, den Boden aufzulockern und ein schnelleres Wurzelwachstum durch den in der Luft enthaltenen Sauerstoff zu unterstützen.
Alternativ kann auch ein Gemisch aus Luft und Sand in dem Boden geblasen werden, um den Boden aufzufüllen. Möglich ist es auch, ein Luft-Wasser Gemisch oder einen Flüssigdünger in den Boden zu blasen, um das Wurzelwachstum bei trockenen Boden zu unterstützen und somit die Beschädigung schneller auszuheilen.
In einer zweiten Ausführungsform, die in Fig. 4 als 300 bezeichnet wird, wobei aber die gleichen Elemente die Bezugszeichen nach Fig. 1 enthalten, sind zusätzlich Abstützscheiben 210 und 212 an den Seiten angebracht, die zum Aufsetzen auf den Boden dienen und dem Gerät bei der Bedienung einen sicheren Stand verleihen. Zusätzlich ist die Vorrichtung als Ganzes mit einer Walze 220 verbunden. Der Betrieb unterscheidet sich somit gegenüber der Vorrichtung entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass nach dem Herausziehen des Greifmechanismus aus dem Boden diese schräggestellt und die Walze über den Boden gefahren wird, wodurch der Boden geglättet wird. Dies erspart dem Bediener die oben beschriebene Einebnung des Bodens mit dem Fuß. Die Walze 220 dient dabei zusätzlich noch als Transportvorrichtung auf dem Grün.

Claims (11)

1. Vorrichtung zur Ausbesserung von Schäden auf Gras- oder Rasenflächen, insbesondere zur Ausbesserung von Einschlagstellen von Golfbällen auf dem Grün, mit
  • - einem Zentralteil (10),
  • - einem mit dem Zentralteil (10) verbundenen Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50), das in den auszubessernden Boden eingreift,
  • - einem Anlenkungsmittel (86, 90) zur Anlenkung der Bewegungskraft für die Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50) beim Eingriff in den Boden und
  • - einem Bedienungsmittel (200) zur Auslösung des Eingreifvorgangs,
dadurch gekennzeichnet, dass
  • - die Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50) messerartig ausgebildet sind und am distalen Ende eine Verdickung oder eine Auskragung (52, 54, 56, 58, 60, 62) zum Anheben des komprimierten Bodens aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50) am unteren Ende des Zentralteiles (10) drehbar an diesem befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Zentralteil (10) unten ein Referenzdorn (30) zum Einstich in den Boden anschließt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einblaseinrichtung zum Einblasen von Luft in den Boden, wobei die Luft durch ein im Referenzdorn (30) befindliches Austrittsloch (32) geleitet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einblaseinrichtung zum Einblasen von einem Luft-Wasser- Gemisch und/oder Düngemittelgemisch in den Boden, wobei das Gemisch durch ein im Referenzdorn (30) befindliches Austrittsloch (32) geleitet wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einblaseinrichtung zum Einblasen von einem Gemisch aus Luft und einem körnigen Stoff in den Boden, wobei das Gemisch durch ein im Referenzdorn (30) befindliches Austrittsloch (32) geleitet wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienungsmittel (200) eine Einrichtung aufweist, mit der die Kraft zur Anlenkung der Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50) aufgebracht wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen elektrisch betriebenen Linearantrieb zur Anlenkung der Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50).
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen manuell betriebenen Linearantrieb zur Anlenkung der Greifmittel (40, 42, 44, 46, 48, 50).
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest zwei seitlich angebrachte Abstützplatten (210, 212) zum Abstützen der Vorrichtung auf dem Boden beim Betrieb.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Walze (220) zum Einebnen des angehobenen Bodens.
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