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DE10048692A1 - Elektronisches Positionsbestimmungssystem - Google Patents

Elektronisches Positionsbestimmungssystem

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Publication number
DE10048692A1
DE10048692A1 DE10048692A DE10048692A DE10048692A1 DE 10048692 A1 DE10048692 A1 DE 10048692A1 DE 10048692 A DE10048692 A DE 10048692A DE 10048692 A DE10048692 A DE 10048692A DE 10048692 A1 DE10048692 A1 DE 10048692A1
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Germany
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electronic
positioning system
data
map
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DE10048692A
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Johann Haertl
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Individual
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/26Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network
    • G01C21/34Route searching; Route guidance
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • G06F16/90Details of database functions independent of the retrieved data types
    • G06F16/95Retrieval from the web
    • G06F16/953Querying, e.g. by the use of web search engines
    • G06F16/9537Spatial or temporal dependent retrieval, e.g. spatiotemporal queries

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte, wobei die geographischen Daten der elektronischen Karte während seines Betriebs über eine zumindest temporäre Netzwerkanbindung (4) an ein Datenbanksystem (5) elektronisch aktualisiert werden.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Positionsbestimmungssystem mit elektronischer Karte.
Das GPS (Global Positioning System) ist eine allgemein verfügbare Technik zur Positions­ bestimmung, mit Hilfe von Peilsignalen mehrerer Satelliten. Die absolute Genauigkeit der Positionsbestimmung, welche seit dem 1. 5. 2000 von der sogenannten SA-Abschaltung pro­ fitiert, liegt mittlerweile bei Werten unter 10 Metern. Zusätzlich zu der Nutzung durch das Militär sind GPS-Systeme in Kraftfahrzeugen und in Schiffen ab einer gewissen Größe und Klasse Teile der serienmäßigen Ausstattung und somit schon der Massenware zugehörig. Weitere tragbare GPS-Geräte sind erfolgreiche Hilfen beim Wandern, Bergsteigen, Segeln, Reiten, usw.
Die portablen GPS-Empfänger (Positionsbestimmungssysteme) sind vor Navigationsantritt mit der notwendigen Information (elektronische Karte, Wegegraph, usw.) zu versorgen. Hierzu wird der Empfänger mit einem PC verbunden, und die auf dem PC schon vorberei­ tete Information in einen Speicher des Empfängers geladen. Das Abrufen der Information geschieht etwa durch eine auf dem Empfänger angebrachte Tastatur und kann auf einem Display wiedergegeben werden. Der Vorteil der Portabilität wird durch eine geringe Spei­ chergröße und die damit eingeschränkte Informationsmenge erkauft. Weitere Nachteile sind die möglicherweise veraltete Information, welche zudem unter nicht unbeträchtlichem Zeitaufwand vor Reiseantritt von einem PC geladen werden muß. Hierzu muß der PC über gewisse Zusatzausrüstungen verfügen, die nicht ohne erhebliche Investitionen einge­ kauft und danach in den Rechner (Karten) eingebaut und installiert (Software) werden müs­ sen. Die Software sollte periodisch aktualisiert werden, was ebenfalls einen Zeit- und Geld­ aufwand bedeutet. Auch im Falle von Navigationssystemen, die über ein CD-ROM- Laufwerk verfügen und nicht vor Reise von einem PC mit den entsprechenden Daten ver­ sorg werden ist dies gleichermaßen notwendig. Das Kartenmaterial ist in jedem Falle auf dem mitgeführten Rechner abgelegt, wodurch die Aktualität auch hier nicht gewährleistet ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher ein elektronisches Positionsbestimmungs­ system mit elektronischer Karte zu entwickeln, welches die geographischen Daten der elek­ tronischen Karte während seines Betriebs immer aktuell hält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein elektronisches Positionsbestimmungssy­ stem mit elektronischer Karte gelöst, welches die geographischen Daten der elektronischen Karte während seines Betriebs über eine zumindest temporäre Netzwerkanbindung an ein Datenbanksystem aktualisiert. Die Aktualisierung geschieht dabei vorzugsweise durch das Datenbanksystem selbst.
Das elektronische Positionsbestimmungssystem weist vorzugsweise folgende Komponenten auf:
  • - Empfänger und womöglicher Peilsender (z. B. im Falle einer zusätzl. Positionsbe­ stimmung mittels weiterer terrestrischer Stationen zur Erhöhung der Positionsbe­ stimmungsgenauigkeit), um die Peildaten bestimmen zu können.
  • - ein Speicher, in welchem die übertragene Information (elektronische Karte, Stau usw.) sowie die zum allgemeinen Betrieb notwendige Software abgelegt werden kann, und
  • - ein Display zur graphischen Wiedergabe der gespeicherten geographischen Informa­ tionen,
welche vorzugsweise in einem in einem elektronischen Positionsbestimmungsgerät un­ tergebracht sind, sowie
  • - eine Informationsverarbeitungseinheit, welche mit Hilfe eines Koordinaten- Vergleich-Moduls die eingehenden Signale und Daten verarbeitet,
  • - ein Steuer-Modul, welches selbständig die Netzwerkanbindung aufbaut und die ge­ wünschten Informationen anfordert, und
  • - ein Netzwerksystem (Netzanbindung, vorzugsweise etwa eine Netzwerkkarte), welche die temporäre Verbindung mit dem Netz erstellen kann,
wobei diese Komponenten vorzugsweise in einem Datenübertragungsgerät unterge­ bracht sind.
Vorzugsweise arbeitet das System wie folgt:
Das elektronische Positionsbestimmungssystem empfängt die Peildaten und übergibt sie an die Informationsverarbeitungseinheit. Dort wird mit Hilfe des Koordinatenvergleichs- Moduls die aktuelle Position des elektronischen Positionsbestimmungsgerätes, (in der Pra­ xis die Position des Empfängers) mit den aktuellen auf dem Speicher befindlichen geogra­ phischen Daten verglichen. Das Koordinaten-Vergleichs-Modul überprüft nun, ob die vor­ handenen geographischen Informationen ausreichen, um eine elektronische Karte auf dem Display des elektronischen Positionsbestimmungsgerätes zu erzeugen. Der Standort des Empfängers befindet sich hierbei vorzugsweise in der Mitte des Displays, die Umgebung sollte dabei in allen Richtungen erkennbar sein. Der Maßstab kann frei einstellbar sein und wird nur durch die Speicherkapazität des elektronischen Positionsbestimmungssystems begrenzt. Liegen nun nicht genügend geographische Daten der elektronischen Karte vor, wird mit Hilfe des Steuer-Moduls über die Netzwerkkarte eine Verbindung zu dem Netz­ werk aufgebaut und eine im Speicher hinterlegte Netzwerkadresse aufgerufen. Dort werden von dem Steuer-Modul selbständig die benötigten Informationen abgefragt und in den Puf­ fer-Speicher des elektronischen Positionsbestimmungsgerätes übertragen. Nach Übertra­ gung der Daten beendet das Steuer-Modul vorzugsweise die Verbindung, um nicht unnötig Kosten zu verursachen. Die neue elektronische Karte wird auf dem Display dargestellt und etwa mit einer Markierung versehen, welche den aktuellen Aufenthaltsort des Empfängers anzeigt. Die Häufigkeit des Verbindungsaufbaus hängt dabei von der Puffer-Speichergröße des elektronischen Positionsbestimmungsgerätes, der Menge der gewünschten Daten und Informationen sowie von der aktuellen Geschwindigkeit, mit der sich das elektronische Positionsbestimmungssystems bewegt, ab. Die Aktualität der geographischen Informationen wird bei der vorliegenden Erfindung durch ihre Bereitstellung im Netz gewährleistet. Kar­ ten- oder Routensoftware, die auf portablen Datenträgern ausgeliefert wird, ist möglicher­ weise am Tag des Kaufes schon nicht mehr aktuell, hingegen ist dies online sehr wohl zu bewerkstelligen. Weiterhin sind auch große Speicherkapazitäten hierbei nicht mehr erfor­ derlich, da nur die gewünschte Informationsmenge über das Netz angefordert wird. Nicht erwünschte Information, die den Speicherplatz belasten könnte, wird auch nicht geladen, d. h. nur ein kleiner Teil der elektronischen Karte befindet sich auf dem elektronischen Po­ sitionsbestimmungssystem. Hierzu kommt ebenfalls, daß durch die oben genannte Spei­ cherplatzersparnis die Möglichkeit besteht, die Auflösung und damit die Detailgenauigkeit der Karte so weit zu steigern wie die Information zugänglich ist.
In einer Ausführungsform des elektronischen Positionsbestimmungssystems mit elektroni­ scher Karte werden die zuletzt aktualisierten geographischen Daten im elektronischen Posi­ tionsbestimmungssystem bis zur nächsten Aktualisierung vor Ort. Dies geschieht vorzugs­ weise im Puffer-Speicher des elektronischen Positionsbestimmungsgerätes geschehen. Die zusätzliche Pufferung dient dem schnelleren Zugriff schon abgerufener Daten, so dass es zu keiner Verzögerung bei dem graphischen Bildaufbau kommt und auch keine ständige on- line-Verbindung notwendig ist. Die Pufferung kann dabei durch besondere Pufferalgorith­ men realisiert sein, die sich etwa verschiedener Heuristiken zur Ein- und Auslagerung der gepufferten Informationen bedienen.
In einer weiteren Ausführungsform des elektronischen Positionsbestimmungssystems mit elektronischer Karte wird die Aktualisierung der gepufferten Daten immer dann vorge­ nommen, wenn die Position des elektronischen Positionsbestimmungssystems sich bis auf einen bestimmten Abstand dem Rand des durch die gepufferte elektronische Karte be­ stimmten Gebietes nähert. Hierdurch wird möglichen Verzögerungen vorgebeugt, welche durch ortsbedingte Gegebenheiten auftreten können. So kann der Verbindungsaufbau in Tälern oder großen Waldgebieten ein mehrmaliges Anwählen der entsprechenden Netz­ werknummer notwendig machen.
In einer bevorzugten Ausführungsform des elektronischen Positionsbestimmungssystems mit elektronischer Karte nach der vorliegenden Erfindung ist das System so gebaut, daß es portabel ist. Der Vorteil liegt in der bei mobilen Einsatzmöglichkeit (etwa in Kfz, Schiffen, beim Wandern, Bergsteigen usw.). Durch die Speicherplatzersparnis kann die Größe des elektronischen Positionsbestimmungssystems dabei so weit reduziert werden, daß eine mögliche Unterbringung in einem dafür ausgestatteten Handy oder sogar in einer beson­ ders konstruierten Uhr, etwa einer Armbanduhr möglich ist.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des elektronischen Positionsbestimmungssystem nach vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Datenbanksy­ stem um einen Internetserver mit hinterlegten Daten handelt. Der Vorteil dieser Ausfüh­ rungsform besteht in der möglichen Nutzung der für das Internet schon vorhandenen technischen Strukturen und zwar sowohl der Netzinfrastruktur, aber auch der zur Nut­ zung der Netze erforderlichen technischen Mittel, wie etwa Kommunikationsprotokolle, Seitenbeschreibungssprachen, Programmiersprachen mit Unterstützungsfunktionen für verteilte Anwendungen (z. B. Java, JavaScript, ActiveX (alle geschützte Marken) oder Ähn­ liches). So können etwa auch schon vorliegende Datenbanken benutzt werden, so daß die Erstellung neuer Datenbanksysteme entfällt. Die Kosten- und Zeitersparnis ist in diesen Fällen nicht unbeträchtlich. Alle zeitaufwendigen Arbeiten liegen nun in der Hand des In­ ternet-Providers und werden dort von einem Service zentral für viele Anwender organisiert und erledigt. Intelligente Programmierlösungen und die daraus resultierenden Vorteile bei der Bedienung wirken sich hier auf die schnelle Anwendbarkeit für das elektronische Posi­ tionsbestimmungssystem aus. Auf und. Überspielen der aktuellsten und schnellsten An­ wendungssoftware wird ebenfalls automatisch vom dem jeweiligen Internet-Providerdienst übernommen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des elektronischen Positionsbestimmungssy­ stem mit elektronischer Karte ist dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Netzwerkan­ bindung um eine Internet-Anbindung handelt, vorzugsweise über eine GSM oder UMTS- Verbindung, was etwa im Wege einer sogenannten Tunnelung geschehen kann. Hier wer­ den ebenfalls schon vorhandene Strukturen und Entwicklungen genutzt, die weitere Arbei­ ten bei der Informations- und Datenübertragung aber auch ihrer jeweiligen Verarbeitung einsparen. Auch die oben erwähnte Unterbringung des elektronischen Positionsbestim­ mungssystems in einem Handy kann durch diese Möglichkeit einfacher realisiert werden.
Eine weitere bevorzugte Ausführung des elektronischen Positionsbestimmungssystems mit elektronischer Karte ist dadurch gekennzeichnet, dass die Internet-Anbindung WAP- oder HTML-gestützt arbeitet. Auch hier werden schon ausgereifte Techniken und Programme, nur leicht modifiziert einsetzbar, die Einführung der vorliegenden Erfindung erleichtern und anwenderfreundlicher machen. So sind auch andere Sprachen und Standards wie XML, Java, Java-Script (geschützte Marken) etc. leicht einsetzbar.
Eine weitere Ausführungsform des elektronischen Positionsbestimmungssystem mit elek­ tronischer Karte ist dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den geographischen Daten der elektronischen Karte weitere Daten während seines Betriebs über eine zumindest tem­ poräre Netzwerkanbindung an ein Datenbanksystem elektronisch aktualisiert werden. Hierbei nutzt das elektronische Positionsbestimmungssystem die vorzugsweise schon oben beschriebenen Internetdienste, um weitere Informationen und Daten aus vorliegenden Da­ tenbanken auf die elektronische Karte zu übertragen. Vorstellbar ist es, daß es sich bei den weiteren Daten um solche handelt, die den geographischen Daten zugeordneten sind, vor­ zugsweise Staumeldungen, Wetterberichte, Reiseführer, Restaurantführer.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der hier vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie ein automatisches Routing durchführt, welches nach frei wählba­ ren Kriterien die Route anzeigt, vorzugsweise nach fester Strecke, schnellster Strecke oder auch ortsabhängigen Zeitpunktangaben. Auch die Art der Straßen können so festgelegt werden, wenn beispielweise niedrige Brücken in bestimmten Fällen gemieden werden müs­ sen. Der durch diese zur Verfügung gestellten Optionen verbrauchte Speicherplatz belastet wiederum nur den Speicher des Servers des Internet-Providers und das Gesamtsystem, be­ stehend aus elektronischen Positionsbestimmungssystem und dem Datenbanksystem, ver­ fügt somit über eine sehr große - im Hinblick auf die Aufgabenstellung nahezu unbe­ schränkte - Speicherkapazität. Alternativ oder zusätzlich kann ein automatisches Routing durchgeführt werden, welches nach frei wählbaren Kriterien akustisch die Route weist, wobei auch dies vorzugsweise nach fester Strecke, schnellster Strecke oder auch ortsabhän­ gigen Zeitpunktangaben erfolgt.
Eine weitere Ausführungsform des elektronischen Positionsbestimmungssystems mit elek­ tronischer Karte ist dadurch gekennzeichnet, daß häufig gepufferte geographische Daten der elektronischen Karte automatisch mit den weiteren, den häufig gepufferten geographi­ schen Daten zugeordneten Daten, angezeigt werden. Der täglich gewählte Heimweg wird automatisch mit den Staumeldungen unterlegt und Vorschläge zur Umgehung der Staus werden unaufgefordert unterbreitet. Solche zusätzlichen und manchmal auch sehr privaten Daten können vorzugsweise je nach Wunsch des Besitzers nur nach Eingabe eines Kenn­ wortes preisgegeben werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass nicht autorisierte Personen Zugang zu Informationen, vorzugsweise zu häufig aufgesuchten Orte erlangen, was i. d. R. ist, da beispw. Auf diesem Wege ungewollterweise der eigenen Ehefrau die genaue Wegbe­ schreibung zur Freundin in die Hände fallen könnte.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt aktualisierten geographischen Daten und die den geographischen Daten zu­ geordneten Daten im elektronischen Positionsbestimmungssystem bis zur nächsten Aktua­ lisierung gepuffert werden. Hierdurch ist jede Information wie oben schon erwähnt schnell abrufbar.
Auch kann zumindest ein Teil der weiteren, den geographischen Daten zugeordneten Da­ ten akustisch ausgegeben wird, wenn sich das Positionsbestimmungssystem bis auf einen bestimmten Abstand der Position der zu den weiteren Daten gehörigen geographischen Daten nähert, wodurch das System auch für Blinde von Interesse ist, was insbesondere für den Fall gilt, wo diese Ausführungsform mit einer akustischen Ausgabe der Routinginfor­ mationen selbst gewählt wird.
Die vorliegende Erfindung ist nicht nur eine preiswerte Alternative für den Endanwender zu herkömmlichen Systemen, da hier aufgrund des nicht mehr zu beschaffenden Karten­ grundmaterials (etwa auf CD oder DVD) geringere Einstiegskosten entstehen, sondern die Option bei der zu verwendenden Techniken zur Datenübergabe, welche erstreckt sich von propriertären Systemen über heute bereits allgemein verwendeten Standards hin zu aus­ sichtsreichen zukünftigen Technologien erstreckt, ist äußerst vielseitig und daher praktika­ bel einzusetzen und letztlich so auch wirtschaftlich günstig zu verwenden.
Im folgenden wird ein nicht einschränkend zu verstehendes Anwendungsbeispiel der vor­ liegenden Erfindung anhand von Text und Zeichnung besprochen. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt die schematische Darstellung der vorliegenden Erfindung. Das elektronische Positionsbestimmungssystem 1 und 2 bestehend aus dem Empfängermodul 1 mit womögli­ chen Peilsender (z. B. im Falle einer zusätzl. Positionsbestimmung mittels weiterer terrestri­ scher Stationen zur Erhöhung der Positionsbestimmungsgenauigkeit), um die Peildaten bestimmen zu können: Weiterhin aus einem Speicher, in welchem die übertragene Infor­ mation (elektronische Karte, Stau usw.) sowie die zum allgemeinen Betrieb notwendige Software abgelegt werden kann, wobei hier dieser Speicher mit in dem Modul für Empfän­ ger 1 und womöglichen Peilsender untergebracht ist. Auch ein Display 1a zur graphischen Wiedergabe der gespeicherten geographischen Informationen ist vorgesehenen. Ferner be­ findet sich im Modul für den Empfänger 1 und evtl. Peilsender eine Informationsverarbei­ tungseinheit, welche mit Hilfe eines Koordinaten-Vergleich-Moduls die eingehenden Signa­ le und Daten verarbeitet. Ebenso ist hier das Steuer-Modul, welches selbständig die Netz­ werkanbindung aufbaut und die gewünschten Informationen anfordert untergebracht.
Eine Netzanbindung 2 (vorzugsweise einer Netzwerkkarte), welche die temporäre Verbin­ dung 3 mit dem Netz erstellen kann, kann getrennt von dem Modul mit dem Empfänger und evtl. Peilsender in einem eigenen Modul angeordnet sein.
Das elektronisches Positionsbestimmungssystem 1, 2 mit elektronischer Karte aktualisiert nun während seines Betriebs über eine zumindest temporäre Netzwerkanbindung 4 an ein Datenbanksystem 5 die geographischen Daten der elektronischen Karte, wobei es portabel ausgestaltet sein kann. Die Größe des elektronische Positionsbestimmungssystem 1, 2 so weit reduziert werden, daß eine mögliche Unterbringung in einem dafür ausgestatteten Handy oder in einer besonders konstruierten Armbanduhr realistisch ist. Die Netzwerk­ anbindung 4 ist dabei vorzugweise eine Internet-Anbindung, etwa eine GSM oder UMTS- Anbindung.
Im Betrieb verhält sich dieses System dann etwa wie folgt:
Ein vielbeschäftigter Manager aus München hat durch unvorhersagbare Terminänderungen die Möglichkeit einen dreitägigen Kurztrip mit seinem in Hamburg liegenden Sportboot zu unternehmen. Mit Hilfe des elektronischen Positionsbestimmungssystems 1, 2 lädt er sich die geographischen Daten des für Ihn wichtigen Teils der elektronischen Karte, welche sich noch in seinem Speicher befinden auf das Display 1a. Er wählt die Option Routing auf sei­ nem elektronischen Positionsbestimmungssystem 1, 2 und erfragt die schnellste Wegestrec­ ke zu seinem Anlegeplatz. Das Steuer-Modul des elektronischen Positionsbestimmungssy­ stems 1, 2 baut mit Hilfe eines Handys oder eines anderen GSM-fähigen Gerätes 2 eine Ver­ bindung 4 zu den gewünschten Internet-Provider 5 auf und transferiert die gewünschten Daten, nämlich die geographischen Daten der elektronischen Karte und die den geographi­ schen Daten zugeordneten Daten in den Speicher des elektronischen Positionsbestim­ mungssystems 1, 2. Der Manager erfährt nun, daß eine für Ihn günstige Autobahnverbin- dung endlich fertiggebaut wurde und die gesamte Strecke in einer akzeptablen Zeit zurück­ gelegt werden kann. Weiterhin erfährt er nach Anwahl des Menüpunktes Wetter, daß am Zielort günstige Wassersportbedingungen herrschen. Die Reservierung eines Hotelzimmers für die erste Nacht mit Hilfe der dazugehörigen Option seines elektronischen Positionsbe­ stimmungssystems 1, 2 scheitert allerdings an der Nachricht des Fremdenverkehrsvereins, daß alle Zimmer schon ausgebucht sind. Während der Fahrt zum Zielort meldet sein elek­ tronisches Positionsbestimmungssystem 1, 2, nachdem es automatisch die Straßenverkehrs­ lage abgefragt hat, daß ein Lkw nach einem Unfall die Autobahn in der gewünschten Fahrtrichtung vollständig blockiert. Eine Umgehungsroute wird selbständig ermittelt und auf dem Display 1a angezeigt. Die neue Route ist wesentlich länger und zeitaufwendiger als die ursprünglich berechnete, somit wird ebenfalls ein Übernachtungsvorschlag unterbreitet, so daß die von Fahrer eingestellte Gesamtfahrzeit von 10 Stunden nicht überschritten wird. Am Anlegeplatz angekommen, wird das portable elektronische Positionsbestimmungssy­ stem 1, 2 mit auf das Sportboot genommen und dort als Navigationssystem und Wetter­ warnsystem mit Seekarte und/oder Seewetterkarte eingesetzt. Die oben beschriebene Auto­ route München-Hamburg besteht selbst bei detaillierter Planung aus lediglich 500 Koordi­ natenpaaren (Länge/Breite). Diese werden mit ausreichender Genauigkeit mit je 4 Byte in einem spezifischen Gleitkommaformat codiert. Die daraus resultierende Datenmenge be­ trägt ca. 5 kByte, welche bei heutiger Technologie in 5 Sekunden übertragen werden kann. Dieses Beispiel sollte die große Anwendungsbreite der vorliegenden Erfindung unterstrei­ chen.

Claims (14)

1. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte, dadurch gekennzeichnet, daß die geographischen Daten der elektronischen Karte während seines Betriebs über eine zumindest temporäre Netzwerkanbindung (4) an ein Datenbanksy­ stem (5) elektronisch aktualisiert werden.
2. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt aktualisierten geographischen Daten im elektronischen Positionsbestimmungssystem (1 und 2) bis zur nächsten Aktualisierung gepuffert werden.
3. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aktualisierung der gepufferten Da­ ten immer dann vorgenommen wird, wenn die Position des elektronischen Positionsbe­ stimmungssystems (1 und 2) sich bis auf einen bestimmten Abstand dem Rand des durch die gepufferte elektronische Karte bestimmten Gebietes nähert.
4. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronische Positions­ bestimmungssystem portabel ausgestaltet ist.
5. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Datenbanksy­ stem (5) um einen Internetserver mit hierauf hinterlegten Daten handelt.
6. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Netzwerkan­ bindung um eine Internet-Anbindung (4) handelt, vorzugsweise über eine GSM oder UMTS-Verbindung.
7. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Internet-Anbindung (4) WAP- oder HTML-gestützt arbeitet.
8. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den geographi­ schen Daten der elektronischen Karte weitere Daten während seines Betriebs über eine zumindest temporäre Netzwerkanbindung an ein Datenbanksystem (5) elektronisch ak­ tualisiert werden.
9. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es ein automatisches Routing durchführt, welches nach frei wählbaren Kriterien die Route anzeigt, welches vorzugs­ weise nach fester Strecke, schnellster Strecke oder auch ortsabhängigen Zeitpunktangaben erfolgt.
10. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es ein automatisches Routing durchführt, welches nach frei wählbaren Kriterien akustisch die Route weist, wobei dies vorzugsweise nach fester Strecke, schnellster Strecke oder auch ortsabhängigen Zeitpunkt­ angaben erfolgt.
11. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den weiteren Daten um den geographischen Daten zugeordnete Daten handelt, vorzugsweise Staumeldungen, Wetter­ berichte, Reiseführer oder auch Restaurantführer.
12. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß häufig gepufferte geographi­ sche Daten der elektronischen Karte automatisch mit den weiteren, den häufig gepuffer­ ten geographischen Daten zugeordneten Daten, angezeigt werden.
13. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt aktualisierten geographischen Daten und die den geographischen Daten zugeordneten Daten im elek­ tronischen Positionsbestimmungssystem bis zur nächsten Aktualisierung gepuffert wer­ den.
14. Elektronisches Positionsbestimmungssystem (1 und 2) mit elektronischer Karte nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der wei­ teren, den geographischen Daten zugeordneten Daten akustisch ausgegeben wird, wenn sich das Positionsbestimmungssystem bis auf einen bestimmten Abstand der Position der zu den weiteren Daten gehörigen geographischen Daten nähert.
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