DE10030805A1 - Verfahren und Mobilstation zur Wegführung - Google Patents
Verfahren und Mobilstation zur WegführungInfo
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Abstract
Eine Mobilstation 1 dient in Verbindung mit einem entsprechenden Verfahren zur Zielführung eines Benutzers, insbesondere eines Fußgängers. Hierzu berechnet ein Onlinedienst an Hand von Benutzerangaben zu Start und Ziel eine Reiseroute und überträgt Wegdaten zur Mobilstation in Form von Streckenzielen für Teilstrecken. Jedes Streckenziel erhält mindestens eine Richtungsvorgabe und eine Zielbezeichnung. Die Mobilstation 1 signalisiert über interne optische und/oder akustische Ausgabemittel 7 dem Benutzer Zielrichtung und Zielbezeichnung zum Routenziel. DOLLAR A Die Wegdaten werden schrittweise als Folge von Teilstrecken ausgegeben und der Benutzer bestätigt das Erreichen eines aktuellen Streckenziels einer Teilstrecke mit einer Eingabe in die Mobilstation 1. Damit wird die Ausgabe von Wegdaten aktualisiert. DOLLAR A Um für das aktuelle Streckenziel eine Zielrichtung definieren zu können, sind in der Mobilstation 19 eine entsprechende Anwendungssoftware sowie ein Richtungsindikator 22, vorzugsweise ein auf das megnetische Erdfeld reagierender Kompass, integriert.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wegführung einer Person mit einer Mobilstation,
welche über ein Mobilfunknetz mit einem speziellen Online-Dienst verbunden ist. Der Online-
Dienst stellt geografische Informationsdaten für eine Wegführung bereit, die eine sich
fortbewegende Person, wie beispielsweise ein Fußgänger, Radfahrer oder ähnliches für eine
automatische Wegführung zu einem gewünschten Ziel abfordert. Die Erfindung betrifft
außerdem eine Erweiterung der technischen Ausstattung für eine Mobilstation, welche das
optische und/oder akustische Ausgeben und die Nutzung der übertragenen Informationsdaten
verbessert. Darüber hinaus ist die Erfindung auch in jeder Art von Fahrzeug anwendbar.
Im vorliegenden Dokument bezeichnet der Begriff "Mobilstation" jedes mobile Gerät, mit dem
eine bidirektionale Verbindung zu einem Mobilfunknetz hergestellt werden kann, beispielsweise
ein Mobiltelefon für ein zellulares Funknetz.
Zur Zielführung eines Fahrzeuges in einer unbekannten Gegend, wird das so genannte
Global Positioning System (GPS) genutzt. Werden von einem GPS-Empfänger im Fahrzeug
gleichzeitig mindestens drei GPS-Satelliten empfangen, kann der Empfänger aus der Laufzeit der
Signale seine lokale Position auf ca. 20 m bis 100 m genau ermitteln. Darüber hinaus lassen sich
durch die Ausnutzung des Dopplereffekts an bewegten Fahrzeugen die Geschwindigkeit, der
Kurs und andere navigatorischen Größen ermitteln. Ausgehend von der berechneten Position
ermittelt eine Koppel-Navigatians-Einheit mit entsprechenden Sensoren für die Bewegung des
Fahrzeugs Wegdaten zur tatsächlichen Bewegungsrichtung und zur zurückgelegten Entfernung.
Erst nachdem ein lokaler Computer die Wegdaten in eine elektronische Karte
eingetragen hat, ist ein Zuordnen der eigenen Position zur nahen Umgebung möglich. Der
Computer benötigt Zugriff auf eine Datenbank mit einer erheblichen Menge an geographischer
Information zum Selektieren der Information für die elektronische Karte entsprechend des
gewünschten Zielortes. Nach dem Berechnen der Wegroute gibt er diese akustisch oder optisch
aus.
Nicht nur die Bereitstellung der umfassenden und detaillierten Datenmenge würde bei
Anwendung dieses System für Fußgänger oder Radfahrer ein Problem darstellen. Der Computer
benötigt allein für die geographische Information ein nichtflüchtiges lokales Speichermedium
mit hoher Speicherdichte, wie eine CD-ROM oder Festplatte mit einer Speicherkapazität von
einigen Hundert Megabyte. Somit ist die Ausrüstung aufwendig und teuer und eignet sich
wegen ihres Volumens, ihrer Masse und ihres Energiebedarfs wenig für eine Mobilstation, wie
zum Beispiel einem Funktelefon. Darüber hinaus ist das periodische Aktualisieren der
Information bei lokalen Änderungen zu gewährleisten.
Alternativ dazu, betreibt die französische Firma Webraska Mobile Technologies SA im
Internet einen Navigationsdienst (http//webraska.com) mit einem Server, der im wesentlichen
eine kartografische Datenbank und ein Programm zum Berechnen von Reiserouten aufweist. Die
Leistungen dieses Dienstes, insbesondere das Berechnen von persönlichen Reiserouten können
unter anderem auch per Netzverbindung über eine Mobilstation angefordert werden. Die
technische Ausführung des Dienstes ist in der Druckschrift WO 98/45823 dargestellt. Die Person
überträgt durch entsprechende textliche, grafische oder akustische Eingaben in ihre
Mobilstation Information über das gewünschte Ziel zum Server. Die Mobilstation weist ebenfalls
eine Lokalisationseinrichtung auf, wie beispielsweise den genannten GPS-Empfänger, und
bestimmt die eigene lokale Position automatisch. Alternativ kann auch eine an sich bekannte
GSM-Netz-Lokalisation benutzt werden, die an Hand von Entfernungen zu nahen Basisstationen
im Mobilfunknetz die aktuelle Position berechnet. Die Daten zur Startposition können aber auch
von der Person selbst als Text und/oder Grafik oder akustisch eingegeben werden.
Nach Erhalt der Positions- und der Zieldaten berechnet der Navigationsdienst eine
entsprechende persönliche Reiseroute und überträgt diese zur Mobilstation als Wegkoordinaten
in Vektorform während einer Übertragungsperiode. Das heißt, die gesamte Wegstrecke wird als
Folge von Koordinaten für Wegelemente übertragen, so dass der geometrische Wegverlauf durch
Koordinaten in der Mobilstation temporär gespeichert ist und auf einem Display der
Mobilstation mit geraden Streckenabschnitten und Bogensegmenten darstellbar ist.
Der drahtlose Datenaustausch zwischen der Mobilstation und dem Navigationsdienst erfolgt
nach der Internet/Telekommunikationsanwendung WAP = "wireless application protocol". Dieses
ist für den Einsatz in der drahtlosen Datenübermittlung optimiert und überträgt anstelle
kompliziert strukturierter Webseiten nur Text und einfache Grafiken.
Die Lokalisationseinrichtung bestimmt periodisch die aktuelle Position der Mobilstation und ein
Mikrocomputer vergleicht diese mit den lokalen Wegkoordinaten auf der übertragenen Reise
route. Auf diese Weise ist eine ständige Wegführung ebenfalls durch Anzeigen der aktuellen
Position in einer Karte in Echtzeit möglich und der Mikrocomputer kann sofort Abweichungen
von der Reiseroute erkennen und ausgeben. Um zu vermeiden, das die Person ständig die
grafische Anzeige beobachten muss, besteht die Möglichkeit, durch zusätzliche akustische oder
optische Ausgabe auf einen bevorstehenden Wechsel der Wegrichtung hinzuweisen,
beispielsweise bei einem Mobiltelefon mit geringer Bildauflösung. Die Lösung stellt jedoch
geringere Anforderungen an die lokale Ausrüstung bezüglich Rechner und Speicherkapazität als
andere Navigationssysteme, so dass auch eine Wegführung für Fußgänger und Radfahrer
realisiert werden kann. Bei allen beschriebenen Ausführungsformen vergleicht der
Mikrocomputer unabhängig von der Kompliziertheit des Reiseroutenverlaufs praktisch
fortlaufend, beispielsweise im Sekundentakt, die aktuellen lokalen Positionsdaten mit den
Wegkoordinaten der berechneten Reiseroute. Dieses ist, wie auch bei eingangs beschriebener
Lösung, nachteilig. Bewegt sich die Mobilstation längere Zeit auf der selben Strasse oder dem
selben Weg, so führen Computer und Lokalisationseinrichtung viele redundante Aktivitäten
durch, welche die Batteriestromversorgung belasten, ohne dass die Genauigkeit der Wegführung
steigt. Insbesondere bei einem Mobiltelefon mit einer kompakten Stromversorgung ist dieser
Zustand unbefriedigend.
Darüber hinaus werden infolge der detaillierten Darstellung der Reiseroute für alle
ungerade verlaufenden Strassen oder Wege die Wegkoordinaten für mehrere Wegelemente
übertragen. Dieses erhöht den Aufwand bei der Datenübertragung zur Mobilstation. Infolge der
begrenzten Übertragungsbandbreite des Mobilfunknetzes kann jedoch nur eine geringe
Datenmenge in vertretbarer Zeit übertragen werden, so dass Redundanz in der Datenmenge
vermieden werden sollte. Darüber hinaus steht einem Benutzer ohne Fahrzeug nur eine
begrenzte Energiemenge zum Ermitteln der Wegroute zur Verfügung.
Alle genannten Lösungen benötigen gleichzeitig in jedem Zeitintervall GPS-Signale von
mindestens drei GPS-Satelliten. Dieses setzt ständig eine gute Empfangbarkeit dieser Satelliten
voraus und ist insbesondere bei dichter Bebauung schwer zu gewährleisten. Bei mangelhaftem
Empfang treten Fehler in der Wegführung auf, insbesondere in Gegenden, in denen die
Bewegungsrichtung zum Ziel in kurzer Folge wechselt.
Aus einer Vielzahl von Druckschriften ist die Verwendung von elektronischen
Kompassensoren für Navigationszwecke bekannt. Die Fa. Precision Navigation, Inc., Kanada,
stellt beispielsweise derartige Sensoren her. An Stelle einer drehbar gelagerten Magnetnadel
benutzen derartige Module zwei senkrecht zu einander ausgerichtete Induktivitäten, um mit
dem Erdmagnetfeld die Ausrichtung eines Gerätes zu den Himmelsrichtungen zu bestimmen. In
einem Rechenprozess kann die Ausrichtung direkt als Gradzahl berechnet werden.
Genauigkeiten von unter 5° sind mit vergleichsweise geringem Aufwand und kostengünstig zu
realisieren.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einerseits ein Verfahren zu schaffen, bei dem ohne oder nur
mit geringem Zusatzaufwand für die Ausrüstung der Mobilstation, mit geringem Energiebedarf
und mit geringer Übertragungskapazität eine Wegführung mit einer Mobilstation und einer
Kommunikationsverbindung zu einem Online-Dienst insbesondere für Fußgänger möglich ist.
Andererseits ist es Aufgabe der Erfindung, die technische Ausstattung einer herkömmlichen
Mobilstation mit geringem Mehraufwand so zu erweitern, dass der Benutzer komfortabel von
einem Startpunkt zu einem Ziel geleitet werden kann.
Die Lösung gemäss der Erfindung legt zu Grunde, dass in der Mobilstation weder geogra
fische Weginformation noch Mittel zum Definieren der lokalen Position vorhanden sind. Der
Benutzer führt deshalb über die Mobilstation einen Dialog mit dem Onlinedienst, um Informa
tion zu seiner aktuellen lokalen Position und seinem gewünschten Ziel zu übertragen. Der
Onlinedienst nutzt geographische Information aus einer Datenbank, um die Positionsdaten der
aktuellen Position und des gewünschten Ziels zu bestimmen, berechnet eine persönliche
Reiseroute und überträgt entsprechende Wegdaten zur Mobilstation.
Im Gegensatz zur bekannten Lösung bereitet der Online-Dienst die Wegdaten als eine
Folge von Teilstrecken mit diskreten Streckenzielen auf. Die Streckenziele dienen zum Orientier
en des Benutzers und hängen von markanten Wegpunkten der Reiseroute, insbesondere von der
Routenverzweigung zum Benutzerziel ab. Als Mindestangabe für jede Teilstrecke überträgt der
Onlinedienst jeweils nur eine Richtungsvorgabe und die Bezeichnung des Streckenziels.
Markante Wegpunkte für diskrete Streckenziele sind insbesondere Abzweigpunkte der Reise
route, welche beispielsweise ein Verlassen einer bisher benutzten Strasse, ein Überqueren eines
Platzes oder auch das Passieren von Wahrzeichen, Denkmalen und öffentlichen Gebäuden
erfordern. An Streckenzielen wählt der Benutzer in der Regel eine neue Routenrichtung. Die
Mobilstation gibt die empfangenen Wegdaten für jedes Streckenziel optisch und/oder akustisch
als Zielrichtung und Zielbezeichnung aus. Erreicht der Benutzer sein aktuelles Streckenziel, so
fordert er durch Eingabe einer Bestätigung in die Mobilstation die Ausgabe des folgenden
Streckenziels ab.
Die vorliegenden Erfindung nutzt die Erkenntnis, dass zur Zielführung einer Person weder
unbedingt ein ständiges Verfolgen der eigenen Spur in einer Karte mit der Umgebung der
Reiseroute, noch andere maßstabgerechte Information zum Verlauf der Reiseroute nötig sind.
Eine hinreichend genaue Zielführung ist allein dadurch möglich, dass der Benutzer ausgehend
von seiner aktuellen Position eine eindeutige Richtungsvorgabe und die Bezeichnung des
nächsten Streckenziels erhält. Dieses reduziert die Übertragungskapazität beim Übertragen der
Wegdaten. Verläuft die Route unlinear, weil zum Beispiel die Strasse einen gebogenen Verlauf
hat, müssen keine zusätzlichen Streckenziele übertragen werden, sofern die Reiseroute die als
Teilstrecke definierte Strasse nicht verlässt.
Angaben zur Weglänge von Teilstrecken oder der Gesamtstrecke sind hilfreich, jedoch nicht
zwingend erforderlich, wenn der Nutzer eindeutige Zielbezeichnungen enthält.
Herkömmliche Mittel zur Koppelnavigation können entfallen, weil die Mobilstation die
Wegdaten schrittweise in der Folge der Teilstrecken ausgibt und die Ausgabe erst aktualisiert,
wenn das Erreichen eines aktuellen Streckenziels bestätigt wird.
Von großem Vorteil ist, dass sich der Benutzer bereits mit der aktuellen Zielvorgabe auf den Weg
begeben kann, bevor die Datenübertragung der gesamten Reiseroute beendet ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung stellt der Benutzer in einem
ersten Schritt mit der Mobilstation eine Kommunikationsverbindung zum Online-Dienst her, um
einen Dialog zu beginnen. Dabei erfragt der Online-Dienst die Positions- und Zielinformation,
welche für die Wegführung nötigt sind. Die Positionsdaten können sowohl in einem
Sprachdialog als auch in einem Dialog mit Schrift und/oder Grafikdarstellung bestimmt werden.
Vorteilhaft werden jedoch Sprachangaben des Benutzers mit geographischer Information aus
der Datenbank verglichen, durch gezieltes Rückfragen des Onlinedienstes die lokale Position mit
Hilfe markanter Umgebungspunkte definiert und aus der Datenbank die entsprechenden
Positionsdaten gelesen.
Der Online-Dienst führt den Sprachdialog entweder über eine Person oder vorteilhaft mit einem
Sprachcomputer durch. Nach einer groben Positionsangabe des Benutzers generiert der Sprach
computer an Hand von geographischer Datenbankinformation zielgerichtet Fragen zum
Präzisieren und Qualifizieren der Positions- und Zieldaten.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung beschafft sich der Online-
Dienst vom Mobilfunknetzbetreiber Information zur Position des Netzzugangspunktes. D. h., er
nutzt die Kenntnis über die Lage der Basisstation der Zelle, über welche die Mobilstation des
Benutzers im Mobilfunknetz eingebucht ist, um automatisch eine grobe Information zur lokalen
Position des Benutzers zu erfahren.
Dieses hat besonders in einer Großstadt mit einem engen Zellennetz den Vorteil, dass bereits
ohne Hilfe des Benutzers das Gebiet der Position einzugrenzen ist und der Name der Stadt sowie
des Stadtteils nicht mehr erfragt werden müssen. Eine Frage nach dem Namen einer Strasse
oder eines Platzes dient in vielen Fällen schon zum Präzisieren der Position. Eine weitere Frage
nach den Namen einer kreuzenden oder abzweigenden Strasse würde dann die Benutzerposition
innerhalb kurzer Zeit hinreichend genau definieren. Auch dieses wird aus Gründen des Komforts
bevorzugt in einem Sprachdialog durchgeführt.
Die vom Onlinedienst ermittelten Wegdaten können unmittelbar nach dem Generieren
vollständig zur Mobilstation übertragen und anschließend in der Mobilstation temporär
gespeichert werden. Dieses verkürzt einerseits die Zeit für die Belegung des Übertragungskanals
und senkt damit die Verbindungskosten. Andererseits erfordert dieses jedoch zusätzliche freie
Speicherkapazität in der Mobilstation.
Um vom technischen Ausstattungsgrad der Mobilstation unabhängig zu sein, kann
alternativ dazu der Onlinedienst die Wegdaten vorteilhaft auch temporär speichern und
schrittweise in der Folge der Teilstrecken übertragen. Erreicht der Benutzer sein aktuelles
Streckenziel, so fordert er durch Eingabe einer Bestätigung in die Mobilstation beim
Onlinedienst die Wegdaten für das folgende Streckenziel ab. Der Onlinedienst überträgt
entsprechende Wegdaten und die Mobilstation überschreibt den vorhergehenden Speicherinhalt.
Die erfindungsgemäße Mobilstation hat zusätzlich zu den bekannten Funktionselementen zum
Durchführen von Telekommunikation einen Richtungsindikator, welcher Richtdaten
entsprechend der Ausrichtung der Mobilstation zu den Himmelsrichtungen bereitstellt, um eine
Zielrichtung zum jeweils aktuellen Streckenziel zu definieren. Ein Prozessor, der in jeder
Mobilstation bereits vorhanden ist, vergleicht die Richtdaten mit den Wegdaten, welche die
Richtungsvorgabe für die aktuelle Teilstrecke enthalten.
Je nach Ausführung der Erfindung signalisiert zumindest ein Ausgabeteil eine Abweichung der
gegenwärtigen Ausrichtung der Mobilstation von der Zielrichtung optisch und/oder akustisch.
Alternativ dazu, gibt ein Ausgabeteil gemeinsam mit der aktuellen Zielbezeichnung eine auf die
Ausrichtung der Mobilstation bezogene Zielrichtung optisch und/oder akustisch aus. Dafür
werden vorteilhaft die in der Mobilstation vorhandenen optischen und/oder akustischen
Ausgabeteile benutzt. Im Falle einer akustischen Ausgabe kann ein einfaches Tonsignal oder
Sprache ausgegeben werden.
Durch die Verwendung des Richtungsindikators wird ein entscheidender Nachteil von
Wegführungsvorrichtungen mit einem GPS-Empfänger vermieden. Diese können erst die
Bewegungrichtung des Benutzers erkennen, nach dem sich dieser unter Umständen in eine
falsche Richtung bewegt. Bei der Lösung gemäss der Erfindung wird die richtige Zielrichtung
jedoch bereits mit dem ersten Streckenziel ausgegeben.
Eine optische Ausgabe von Zielrichtung und Zielbezeichnung hat den Vorteil, auch bei
starkem Geräuschpegel, wie z. B. auf befahrenen Straßen, gut wahrnehmbar zu sein. Die
akustische Ausgabe, beispielsweise Sprachausgabe, ist bei Dämmerung von Vorteil oder für
Personen, welche optische Anzeigen schwer erkennen.
Um eine eindeutige Führung des Benutzers mit Hilfe von Zielrichtung und
Zielbezeichnung zu ermöglichen, weist die Mobilstation eine Programmfortschaltung auf. Diese
ist beim Erreichen des aktuellen Streckenziels zu betätigen, um die Ausgabe zu aktualisieren.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Mobilstation gemäss der Erfindung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild für den Zugang der Mobilstation zum Onlinedienst
Fig. 3a-4b Beispiele zur optischen Ausgabe von Wegdaten der berechneten Reiseroute.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild mit wesentlichen Funktionseinheiten einer Mobilstation 1. Diese
weist einem Prozessor 2 auf, an dem zur optischen Informationsausgabe ein Display 4, z. B. ein
Flüssigkristalldisplay mit einer Punktmatrix, sowie eine Tastatur 6 angeschlossen sind. Der
Prozessor 2 kann in der Praxis je nach Ausführung der Mobilstation 1 von einem einzelnen oder
mehreren verbundenen Prozessoren gebildet werden. Er realisiert im Echtzeitbetrieb, die
bekannten Telekommunikations-Funktionen und verfügt über Speichermittel, wie einem
Speicher 8 zum temporären Speichern von Daten. In diesem Speicher werden alle bei einer
bestehenden Netzverbindung anfallenden temporären Daten, wie beispielsweise über das Netz
empfangene Zusatzinformation oder Information von Mehrwertdiensten abgelegt. An den
Prozessor 2 sind ferner ein Audiowiedergabezweig AP, der einen Digital-Analog-Wandler 10 und
einen Lautsprecher 12 enthält, und ein Mikrofonzweig SP mit einem Analog-Digital-Wandler 14
und einem Mikrofon 16 angeschlossen. Der Audiowiedergabezweig AP gibt Telefongespräche
und Information von Mehrwertdiensten akustisch aus. Ein HF-Transceiver 18 mit einer Antenne
20 realisiert die Kommunikationsverbindung zu einem Mobilfunknetz NET.
Der soweit beschriebene Aufbau entspricht dem eines herkömmlichen mobilen Telefons.
Fig. 2 zeigt den Zugang zum Mobilfunknetz NET über einen Netzzugangspunkt BS, der
im vorliegenden Fall eine Basisstation eines zellularen Funknetzes 2 ist.
Als Übertragungsprotokoll zwischen der Mobilstation 1 und der Basisstation BS kann
beispielsweise das sogenannte "Wireless Application Protocol" WAP oder ein anderes Internet-
Kommunikationsprotokoll für eine Mobilstation benutzt werden. Die weitere Verbindung führt
dann beispielsweise über einen Protokollkonverter ein sogenanntes "WAP-Gateway" zu einem
Server eines Onlinedienstes (OS). Der Onlinedienst (OS) ist mit einer Datenbank DB verbunden,
welche umfassende geografische Information enthält.
Als Medium zwischen der Mobilstation 1 und der Basisstation kommen in Zukunft auch das
sogenannte "General Packet Radio System" GPRS in Betracht. Dieser Trägerdienst ist für einen
Datenaustausch mit einer höheren Datenrate zwischen einem Mobiltelefon und einem
Mobilfunknetzes bekannt. Auch das bekannte "Circuit Switched Data" CSD sind geeignet.
Die Figuren Fig. 3a und Fig. 3b zeigen die optische Darstellung der übertragenen
Wegdaten auf dem Display 4 gemäss einer einfachen Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser
Anwendung kann die Mobilstation ein mobiles Telefon mit herkömmlicher Ausstattung sein. Das
Display 4 enthält ausschließlich Information in Form von einzelnen Zeichen. In einer Positions
zeile 22 befindet sich die Bezeichnung der Ausgangsposition der aktuellen Teilstrecke. Dieses
sind im vorliegenden Beispiel der Straßenname und die Hausnummer des Hauses, an dem der
Benutzer zu Beginn der Wegführung steht. Der abwärts zeigende Pfeil zeigt an, dass sich der
Nutzer auf der "Oxfordstreet" in Richtung zu niedrigeren Hausnummern begeben muss, um sein
aktuelles Streckenziel zu erreichen. Auf diese Weise wird im vorliegenden Beispiel für das erste
Streckenziel eine Richtungsvorgabe realisiert. In einer Zielzeile 24 zeigt das Display 4 außerdem
die Bezeichnung des aktuellen Streckenziels, im Beispiel die Abzweigung der "New Bond Street"
von der "Oxfordstreet" an, also den Wegpunkt, an dem die Route einen Verzweigungspunkt
erreicht und ein Richtungswechsel erforderlich ist. Vor der Bezeichnung des aktuellen
Streckenziels steht ein Pfeil für die neue Richtungsvorgabe. Im vorliegenden Fall liegt die neue
Zielrichtung bezogen auf die gegenwärtige um etwa 135° nach rechts. Unter der Zielzeile 24
befinden sich Angaben zu den folgenden Teilstrecken.
Vorteilhaft sind die Weglängen der Teilstrecken durch Längenangaben ergänzt. Dieses
unterstützt die Wegführung und informiert über die Länge L der gesamten Reiseroute.
Der untere Rand des Displays 4 zeigt Angaben 26 und 28 zur aktuellen Wirkung entsprechender
Funktionstasten der Mobilstation. Beim Erreichen eines Streckenziels wird beispielsweise die
Funktionstaste 26 betätigt, um die Anzeige des Displays 4, wie in Fig. 3b gezeigt, für das
folgende Streckenziel zu aktualisieren.
In der besonderen Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 enthält die Mobilstation
1 zusätzlich zu den benannten Standardfunktionseinheiten 2 bis 20 einen Richtungsindikator
30, beispielsweise einen magnetischen Kompass oder vorzugsweise einen elektronischen
Kompasssensor, wie er in der Einleitung beschrieben wurde. Die Verwendung eines
magnetischen Kompasses mit mechanischer Anzeige hat zwar den Vorteil, dass er für den
Betrieb keine Energie und Kalibrierung erfordert. Jedoch eine Zuordnung einer vom Onlinedienst
übertragenen Richtungsvorgabe ist relativ schwierig.
Ein elektronischer Kompasssensor dagegen liefert Daten an den Prozessor 2 zur aktuellen
Ausrichtung der Hauptachse der Mobilstation 1 abhängig vom Erdmagnetfeld. Ein intern
abgelegtes Anwendungsprogramm berechnet aus der übertragenen Richtungsvorgabe und den
Daten zur aktuellen Ausrichtung die tatsächliche Zielrichtung zum Teilziel für die optische
und/oder akustische Ausgabe.
Vorteilhaft weist die Mobilstation 1 auch Mittel auf, welche dem Benutzer eine
Abweichung der Betriebslage von der Horizontalen anzeigen, in welcher der Richtungsindikator
30 fehlerhaft arbeitet.
Die Figuren Fig. 4a und Fig. 4b zeigen eine optische Ausgabe der übertragenen und vom
Prozessor 2 aufbereiteten Information unter Einbeziehung des Richtungsindikators 30. Eine
optische Richtungsanzeige 32 zeigt mit einem Richtungspfeil 34 dem Benutzer die Zielrichtung
des aktuellen Streckenziels aus der Zielzeile 24 an, welche der Prozessor 2 aus der Zielvorgabe in
den Wegdaten und den Sensordaten des Richtungsindikators 30 zur aktuellen Ausrichtung der
Mobilstation errechnet hat. Die Richtungsanzeige 32 selbst weist einen Rahmen mit einem
festen Richtungspfeil auf, der mit der Hauptachse der mobilen Station übereinstimmt. Dieses ist
zum Beispiel wichtig, wenn die Form des Gehäuses der Mobilstation grob von der Form eines
konventionellen Mobiltelefons abweicht. Die Mobilstation ist dann auf das Streckenziel
gerichtet, wenn der feste Richtungspfeil und die Richtungsanzeige 32 in die gleiche Richtung
zeigen.
Gleichzeitig zeigt das Display 4 in der Positionszeile 22 die Ausgangsposition an, also den
Beginn der aktuellen Teilstrecke.
Der Benutzer befindet sich beispielsweise in der Oxford Street vor der Hausnummer 34 und
möchte zu einem Restaurant "Pizza Napoli". Nach dem er eine Verbindung zum Onlinedienst OS
hergestellt hat, erfasst ein Operator des Onlinedienstes OS sowohl die Positionsdaten als auch
die Zieldaten. Dabei nutzt der Operator eine genaue geografische Beschreibung des Ortes in der
Datenbank DB. Ein Server des Onlinedienstes OS berechnet Reiseroute und überträgt die
entsprechenden Daten automatisch zur Mobilstation 1.
Die empfangenen Wegdaten legt die Mobilstation 1 im Speicher 8 ab. Da sich die Reiseroute aus
einer Folge von Streckenzielen für Teilstrecken zusammensetzt, ruft der Prozessor 2 aus dem
Speicher 15 zunächst die Daten für das erste Streckenziel ab. Im gewählten Beispiel liegt das
erste Streckenziel in der Oxford Street, 100 m von der aktuellen Position entfernt und stellt z. B.
eine Einmündung oder Kreuzung mit der New Bond Street dar. Außer dem nutzt der Prozessor 2
die Richtungsdaten vom Richtungsindikator 30, um die Ausrichtung der Hauptachse die
Mobilstation 1 zu erkennen. An Hand der Wegdaten und der Ausrichtung ermittelt der Prozessor
2 die Zielrichtung zum aktuellen Streckenziel und zeigt dieses im Display 4 mit dem
Richtungssymbol 34 an. D. h. unabhängig von der Ausrichtung der Mobilstation 1 in der
Waagerechten zeigt das Richtungssymbol 34 stets in die richtige Richtung. Ferner realisiert der
Prozessor 2 die Ausgabe der aktuellen Zielbezeichnung zum aktuellen Streckenziel in der
Zielzeile 24.
Enthält der Speicher keine Streckenziele mehr, wird die Zielführung automatisch beendet.
Gemäß einer Fortbildung der Erfindung ist es auch möglich, die Information zur Reiseroute
akustisch beispielweise über den Audiowiedergabezweig AP der Mobilstation 1 auszugeben.
Der Benutzer kann das Erreichen eines Streckenziels der Mobilstation 1 auch akustisch via
Spracheingabe über den Mikrofonzweig SP übermitteln. Dabei dient ein Spracherkennungs
programm dem Prozessor 2 zum Erkennen und Verarbeiten der Sprache.
Das Verfahren gemäss der Erfindung muss zum Austausch zwischen Mobilstation und
Onlinedienst OS nicht unbedingt einen Sprachkanal benutzen. Die Übertragung ist auf jeden
Übertragungskanal für sogenannte Mehrwertdienste (VAS) möglich.
Die Lösung gemäß der Erfindung hat den wesentlichen Vorteil, dass sie mit einem
Minimum an Zusatzaufwand und Volumenkapazität in einer Mobilstation umgesetzt werden
kann. Im einfachsten Fall dient als Mindestanforderung zum Ausführen der Erfindung eine
herkömmliche Mobilstation mit einer WAP-Protokoll-Installation.
Claims (18)
1. Verfahren zur Wegführung eines Benutzers mit Hilfe einer Mobilstation (1), bei dem der
Benutzer über die Mobilstation (1) mit einem Onlinedienst (OS) verbunden ist, welcher
Zugriff auf eine elektronische Datenbank (DB) mit geographischer Information hat, um
vom Benutzer Information zu seiner lokalen Position und seinem Ziel zu übertragen und
um vom Onlinedienst (OS) Wegdaten für eine individuelle Wegführung anzufordern, wobei
die Mobilstation (1) die Wegdaten optisch und/oder akustisch ausgibt, gekennzeichnet
dadurch, dass der Onlinedienst (OS) die Wegdaten abhängig von der Verzweigung der
Gesamtstrecke zum Benutzerziel als eine Folge von Teilstrecken mit diskreten Strecken
zielen aufbereitet und zum Identifizieren jeder Teilstrecke jeweils eine Richtungsvorgabe
und eine Zielbezeichnung des Streckenziels zur Mobilstation (1) überträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegdaten zusätzlich
Entfernungsangaben zur Gesamtstrecke und/oder zu Teilstrecken enthalten.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilstation (1) die
Wegdaten schrittweise in der Folge der Teilstrecken mit entsprechenden
Richtungsvorgaben und Zielbezeichnungen ausgibt und dass der Benutzer das Erreichen
eines aktuellen Streckenziels einer Teilstrecke mit einer Eingabe in die Mobilstation (1)
bestätigt, um die Ausgabe von Wegdaten zu aktualisieren.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Onlinedienst (OS) die
Wegdaten schrittweise in der Folge der Teilstrecken überträgt, so dass der Nutzer sich
während der Übertragung von Wegdaten bereits zum ersten Streckenziel bewegen kann.
5. Verfahren nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Onlinedienst (OS)
Wegdaten temporär speichert und dass der Benutzer beim Erreichen des aktuellen
Streckenziels durch eine Eingabe in die Mobilstation (1) beim Onlinedienst (OS) die
Übertragung der Daten für mindestens eine folgende Teilstrecke abfordert.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Onlinedienst (OS) über ein
zellulares Funknetz (NET), einem Netzzugangspunkt (BS) und der Mobilstation (1) mit dem
Benutzer einen Dialog führt, um mit Unterstützung der Datenbank (DB) Positionsdaten
und Zieldaten vom aktuellen Benutzerstandort und vom gewünschten Benutzerziel zu
bestimmen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Onlinedienst (OS)
Information über den Standort des Netzzugangspunktes (BS) zum Funknetz (NET) hat und
diese Information im Dialog zum groben Bestimmen des Benutzerstandpunktes nutzt.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein automatisches
Spracherkennungssystem die Dialoge zum Bestimmen der Positionsdaten und der
Zieldaten steuert.
9. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass ein Richtungsindikator (22) in
der Mobilstation (1) eine Bezugsrichtung bereitstellt, um eine Zielrichtung zum jeweils
aktuellen Streckenziel zu definieren.
10. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet dadurch, dass der Richtungsindikator (22)
Richtdaten entsprechend der Ausrichtung der Mobilstation (1) zu den Himmelsrichtungen
bereitstellt, dass ein Prozessor (2) diese Richtdaten mit Wegdaten vergleicht, welche die
Richtungsvorgabe für die aktuelle Teilstrecke enthalten und dass zumindest ein
Ausgabeteil (4, AP) eine Abweichung der gegenwärtigen Ausrichtung der Mobilstation (1)
von der Zielrichtung optisch und/oder akustisch signalisiert.
11. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet dadurch, dass der Richtungsindikator (22)
Richtdaten entsprechend der Ausrichtung der Mobilstation (1) zu den Himmelsrichtungen
bereitstellt, dass der Prozessor (2) die Abweichung der Ausrichtung von der aktuellen
Richtungsvorgabe ermittelt und gemeinsam mit der Zielbezeichnung des aktuellen
Streckenziels eine auf die Ausrichtung der Mobilstation (1) bezogene Zielrichtung optisch
und/oder akustisch ausgibt.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegdaten auf einem
Datenträgerkanal übertragen werden, welcher speziell zum Übertragen von Daten für
Mehrwertdienste vorgesehen ist.
13. Mobilstation (1) zur Zielführung eines Benutzers mit Hilfe eines Onlinedienstes (OS), der
über eine drahtlose Verbindung eines Funknetzes (NET) Wegdaten einer Reiseroute
überträgt, wobei die Mobilstation (1) einen Prozessor (2) mit Speichermitteln (8) zum
temporären Speichern der Wegdaten sowie entsprechende Anwendungssoftware enthält,
welche die Wegdaten optisch und/oder akustisch ausgibt, gekennzeichnet dadurch, dass
ein Richtungsindikator (22), vorzugsweise ein auf das magnetische Erdfeld reagierender
Kompass, integriert ist, um für das aktuelle Streckenziel eine Zielrichtung definieren zu
können.
14. Mobilstation (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Richtungsindikator
(22) für den Prozessor (2) Richtdaten entsprechend der Ausrichtung der Mobilstation zu
den Himmelsrichtungen erzeugt und dass der Prozessor (2) die Richtdaten mit den in den
Wegdaten enthaltenen Richtungsvorgaben für das aktuelle Streckenziel vergleicht und
eine Abweichung der gegenwärtigen Ausrichtung der Mobilstation (1) von der Zielrichtung
über mindestens ein Ausgabeteil (4, AP) optisch und/oder akustisch signalisiert.
15. Mobilstation (1) nach Anspruch 13, gekennzeichnet dadurch, dass der Richtungsindikator
(22) für den Prozessor (2) Richtdaten entsprechend der Ausrichtung der Mobilstation(1)
erzeugt und dass der Prozessor (2) die in den Wegdaten enthaltene aktuelle
Richtungsvorgabe unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Ausrichtung der
Mobilstation als Zielrichtung zum aktuellen Streckenziel gemeinsam mit der aktuellen
Zielbezeichnung optisch und/oder akustisch ausgibt.
16. Mobilstation (1) nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein Fortschaltprogramm, mit
welchem der Benutzer beim Erreichen eines Streckenziels die Ausgabe der Wegdaten
aktualisiert.
17. Mobilstation (1) nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein Fortschaltprogramm, mit
welchem der Benutzer beim Erreichen eines Streckenziels zum Onlinediendienst (OS)
erneut eine Verbindung zum Mobilfunknetz (NET) aufbaut, um Wegdaten für weitere
Streckenziele abzurufen.
18. Mobilstation (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass diese ein Mobiltelefon
ist.
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