DE10047322A1 - Funkverbindung zwischen einem Signalgeber und einem Basisgerät - Google Patents
Funkverbindung zwischen einem Signalgeber und einem BasisgerätInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Signalgeber (2) an oder in einem Gegenstand (1) oder einer Person oder einem Tier, wobei der Signalgeber (2) einem Basisgerät (3) zugeordnet ist und der Signalgeber (2) sowie das Basisgerät (3) Mittel zum Austausch von Signalen durch Funkübertragung aufweisen, wobei der Signalgeber (2) zur eigenständigen Signalabgabe ausgebildet ist. Durch den Signalaustausch kann die Entfernung zwischen dem Signalgeber (2) und dem Basisgerät (3) festgestellt und bei Überschreitung einer maximal zulässigen Entfernung von dem Signalgeber (2) eigenständig ein Warnsignal ausgelöst werden.
Description
Die Erfindung betrifft einen Signalgeber zur Befestigung an oder Integration
in einem Gegenstand oder einer Person oder einem Tier gemäß den
Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Es ist bekannt, dass Gegenstände wie zum Beispiel Schlüssel oder der
gleichen verloren gehen oder verlegt werden können. Um diese Gegen
stände wiederzufinden, sind Signalgeber an oder in diesem Gegenstand
angeordnet, die auf bestimmte Geräusche (zum Beispiel Klatschen oder
menschliches Pfeifen) reagieren und einen Signalton abgeben, anhand
dessen der Gegenstand geortet werden kann. Dies funktioniert jedoch nur
mit sehr eingeschränkter Reichweite, so dass bei Überschreitung dieser
Reichweite (in der Regel nur wenige Meter) der Gegenstand nicht mehr
geortet werden kann. Die Abgabe des Signaltons erfolgt aber nur und erst
dann, wenn vorher das bestimmte Geräusch abgegeben worden sind.
Außerdem reagiert der Signalgeber nicht immer auf die abgegebenen
Geräusche, so dass sich der Gegenstand zwar in der Nähe befindet, aber
ebenfalls nicht geortet werden kann. Darüber hinaus kann es passieren,
dass bei Abgabe des entsprechenden Geräusches mehrere sich in der
Nähe befindende Signalgeber reagieren, so dass nicht direkt der gesuchte
Gegenstand geortet werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Signalgeber bereit
zustellen, mit dem ein Gegenstand oder eine Person oder ein Tier zuver
lässig und schnell geortet werden kann und die eingangs geschilderten
Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der zumindest eine Signalgeber
wahlweise einem Basisgerät zugeordnet ist und der Signalgeber sowie das
Basisgerät Mittel zum Austausch von Signalen durch Funkübertragung
aufweisen, wobei der Signalgeber zur eigenständigen Signalabgabe aus
schnell und einfach sowie eindeutig geortet werden sowie vor allem sein
zugehöriges Basisgerät finden. Verwechslungen sind ausgeschlossen. Die
Zuordnung ist unveränderbar zwischen einem Basisgerät und seinem zu
gehörigen Signalgeber oder aber variabel oder wechselnd, so dass ein
Signalgeber wahlweise von einem Basisgerät einem weiteren Basisgerät
zugeordnet werden kann. Das heißt, dass ein Signalgeber bei einem
Basisgerät aufgrund einer bestimmten Kennung angemeldet war. Der
Signalgeber kann sich nun bei diesem Basisgerät abmelden und bei einem
anderen Basisgerät anmelden. Dieser Vorgang des Ab- und Anmeldens
kann auch von einer Bedienperson an den Basisgeräten oder von jeweils
einer Bedienperson an jedem Basisgerät vorgenommen werden. Die
Funkübertragung ermöglicht die zuverlässige Ortung der Signalgeber vom
Basisgerät oder einem sonstigen Ortungssystem aus, da aufgrund vorgeb
barer Frequenzen oder vorgebbarer Kennungen im Basisgerät und dem
zugehörigen Signalgeber bei gleichbleibenden Frequenzen ein bestimmter
Signalgeber sein zugehöriges Basisgerät identifizieren kann (und umge
kehrt) und auch nur auf die vorgegebene Frequenz beziehungsweise die
vorgegebene Kennung reagiert. Wenn bestimmte Bedingungen vorliegen,
gibt der Signalgeber eigenständig Signale an das Basisgerät ab, wodurch
entsprechende Reaktionen ausführbar sind. Die bestimmten Bedingungen
kann der Signalgeber selbständig erfassen oder von dem Basisgerät
übermittelt bekommen.
In Weiterbildung der Erfindung weist das Basisgerät und/oder der Signal
geber Mittel zur Feststellung der Entfernung zwischen dem Signalgeber
und dem Basisgerät auf. Damit ist es in vorteilhafter Weise möglich, dass
insbesondere der Signalgeber (gegebenenfalls auch das Basisgerät)
selbständig reagiert, wenn eine maximal zulässige Entfernung über
schritten wird beziehungsweise andere bestimmte Bedingungen (zum Bei
spiel Feuchtigkeit, Temperatur, Druck, Helligkeit) von Vorgaben ab
weichen. Aufgrund dieser Reaktion bei Abweichungen wie Überschreitung
der maximalen Entfernung können entsprechende Maßnahmen getroffen
werden. Als Beispiel sei erwähnt, dass eine Person das Basisgerät trägt
und der Signalgeber an einem Schlüssel angeordnet ist. Befindet sich der
Schlüssel im Haus und verlässt der Träger des Basisgerätes das Haus,
überschreitet er die vorgegebene maximale Entfernung, die in vorteilhafter
Weise so eingestellt ist, dass der Signalgeber vor dem Verlassen des Hau
ses reagiert, wenn es sich bei dem Schlüssel um den Haustürschlüssel
handelt. Der Träger des Basisgerätes wird somit rechtzeitig und selbsttätig
durch den Signalgeber gewarnt, dass er den Haustürschlüssel vergessen
hat.
In Weiterbildung der Erfindung weist das Basisgerät Kodierungsmittel auf,
um dem Basisgerät einen bestimmten, kodierten Signalgeber zuzuordnen,
oder der Signalgeber weist Kodierungsmittel auf, um dem Signalgeber ein
bestimmtes, kodiertes Basisgerät zuzuordnen. Durch die Kodierungsmittel
(Eingabe oder Austausch eines Codes, einer Identifikationsnummer oder
dergleichen) wird festgelegt, welcher Signalgeber zu welchem Basisgerät
gehört, damit eine eindeutige Ortung, Zuordnung und auch die korrekte
Entfernungsfeststellung gewährleistet ist, damit auch die zugehörigen
Reaktionen, die abhängig sind von der zumindest einen bestimmten Be
dingung (wie Entfernung), durchgeführt werden können. Es ist denkbar, ein
und denselben Code sowohl an dem Signalgeber als auch an dem Basis
gerät einzustellen, wobei auch daran gedacht werden kann, nur am Sig
nalgeber oder nur am Basisgerät den Code vorzugeben, der dann an den
jeweiligen Partner übertragen und dort abgespeichert wird.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Zuordnung bei Erkennung eines be
stimmten Basisgerätes automatisch auslösbar und durchführbar, sobald
die Entfernung zwischen dem Signalgeber und dem Basisgerät eine vor
gebbare Entfernung unterschreitet. Damit ist sichergestellt, dass beim
obigen Beispiel der Träger des Basisgerätes nur beim Verlassen seines
eigenen Hauses gewarnt wird, wenn er den Schlüssel im Haus liegen ge
lassen hat. Trifft er auf einen Träger eines weiteren Basisgerätes oder be
findet sich das Basisgerät in einem anderen Haus, kann der am Haustür
schlüssel befestigte Signalgeber nicht identifiziert werden und auch keine
Reaktion auslösen. Andererseits wird er beim Betreten des eigenen Hau
ses automatisch aktiviert, so dass er beim nächsten Verlassen des Hauses
die gewünschte Warnung abgibt.
In Weiterbildung der Erfindung ist der Signalgeber und/oder das Basisgerät
als ein Gehäuse aufweisendes Modul ausgebildet ist, wobei Sende- und
Empfangsmittel in dem Gehäuse integriert sind. Dadurch ist eine kompakte
Bauweise gegeben, so dass keine störenden Bauteile aus dem Gehäuse
hervorstehen. Der Signalgeber und/oder das Basisgerät können aus dis
kreten elektronischen Bauelementen aufgebaut werden, wobei auch eine
zumindest teilweise Integration in integrierten Schaltkreisen, Mikro
controllern oder dergleichen möglich ist.
In Weiterbildung der Erfindung sind mehrere Signalgeber einem Basisgerät
zugeordnet. Damit können gleichzeitig von einem Basisgerät aus mehrere
Signalgeber betrieben, das heißt überwacht und geortet werden, während
dessen auch die automatische und eigenständige Signalabgabe von einem
Signalgeber oder mehreren Signalgebern zu einem zentralen Basisgerät
gewährleistet ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen an
gegeben, aus denen sich die entsprechenden Vorteile ergeben.
Neben der Anwendung der Erfindung bei Schlüsseln können somit be
liebige Gegenstände, auf deren Größe es nicht ankommt, vor dem Ver
lorengehen oder Vergessen gesichert werden. Es bietet sich in vorteilhafter
Weise eine Anwendung bei kleinen Gegenständen wie Schlüsseln, Kugel
schreibern und dergleichen an, da diese schneller vergessen werden oder
verloren gehen als größere Gegenstände. Der Signalgeber kann zum Bei
spiel in den Gehäuse eines Kugelschreibers integriert werden, während er
beim Schlüssel als Schlüsselanhänger ausgebildet ist. Das Basisgerät
kann an der Kleidung angebracht oder sogar in dieser integriert sein.
Außerdem findet die Erfindung Anwendung als "elektronische Leine", wenn
zum Beispiel Eltern mit ihren Kindern spazieren gehen. Innerhalb eines
vorgegebenen Umkreises um die frei bewegbaren Eltern herum, die das
Basisgerät tragen, können sich die Kinder ebenfalls frei herum bewegen.
Erst wenn ein Kind die maximal zulässige Entfernung überschreitet, erhält
dieses (gegebenenfalls auch die Eltern) selbsttätig durch den Signalgeber
einen Warnhinweis. Am Basisgerät können die Eltern aufgrund der ein
deutigen Zuordnung auch sofort erkennen, welches Kind sich zu weit ent
fernt hat.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles, auf
das die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist, erläutert und in den Figuren
dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Prinzipanordnung,
Fig. 2 den prinzipiellen Aufbau eines Signalgebers und
Fig. 3 den prinzipiellen Aufbau eines Basisgerätes.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Prinzipanordnung, bei der ein
Gegenstand 1 (oder eine Person oder ein Tier) mit einem Signalgeber 2
versehen ist. Bei Gegenständen und Personen sowie Tieren wird der
Signalgeber 2 von außen zum Beispiel an einem Gehäuse oder an der
Kleidung oder an einem Körperteil an diesen befestigt, wobei eine Integra
tion in dem Gegenstand auch denkbar ist.
Der Signalgeber 2 wird durch noch zu beschreibende Mittel einem Basis
gerät 3 zugeordnet und steht mit diesem Basisgerät 3 über eine Funküber
tragung in Verbindung. Der Signalgeber 2 und das Basisgerät 3 tauschen
über die Funkverbindung Signale aus. Aufgrund der Zuordnung kommuni
ziert der Signalgeber 2 nur mit dem Basisgerät 3, während weitere Basis
geräte 4 vorhanden sind oder sein können. Durch die Zuordnung wird also
vermieden, dass ein am Basisgerät 4 ausgelöster Suchvorgang den
Signalgeber 2 zu einer Reaktion veranlasst. Erst wenn ein solcher Such
vorgang vom Basisgerät 3 ausgelöst wird, reagiert der Signalgeber 2. Ver
wechslungen sind damit ausgeschlossen. Ebenso erfolgt die selbständige
Abgabe eines Warnsignals durch den Signalgeber 2 auch dann, wenn be
stimmte Bedingungen vorliegen und kein Suchvorgang ausgelöst wurde.
Je nach Ausgestaltung ist der Signalgeber 2 mobil, während das Basis
gerät 3 stationär angeordnet ist. Auch die umgekehrte Ausgestaltung ist
genauso denkbar wie die Möglichkeit, dass sowohl der Signalgeber 2 als
auch das Basisgerät 3 stationär oder beide mobil angeordnet sind.
Durch die Anordnung von Mitteln, die die Entfernung zwischen dem Sig
nalgeber 2 und dem Basisgerät 3 feststellen, kann ein Signal an dem Sig
nalgeber 2 (gegebenenfalls auch an dem Basisgerät 3) ausgelöst werden,
wenn die ermittelte Entfernung eine maximal zulässige Entfernung über
schreitet. Durch ein solches Warnsignal erhält entweder der Träger des
Signalgebers 2 oder die Bedienperson des Basisgerätes 3 oder erhalten
beide eine Information darüber, dass sie sich zu weit voneinander entfernt
haben. Dadurch ist es möglich, dass sich der Signalgeber 2 nur in einem
vorbestimmten Umkreis um das Basisgerät 3 herum bewegen kann. Dies
ist immer abhängig vom Aufenthaltsort des Basisgerätes 3, der jedoch be
liebig sein kann und nicht bekannt ist oder ermittelt werden muss. Die
Mittel, die die Entfernung zwischen dem Signalgeber 2 und dem Basisgerät
3 ermitteln, nutzen bei der Funkübertragung beispielsweise die Laufzeit
unterschiede zwischen den übertragenen Signalen aus, um daraus die
Entfernung zu berechnen, wozu beide mit einer synchronisierten Zeitbasis
arbeiten.
Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau des Signalgebers 2. Dieser weist für
die Funkübertragung einen (integrierten) Sender 5 auf, der seine Signale
über eine Sendeantenne 6 abstrahlt. Ebenfalls ist für den Signalempfang
ein (integrierter) Empfänger 7 vorhanden, der seine Signale über eine
Empfangsantenne 8 erhält. Die beiden Antennen können genauso wie der
Sender und der Empfänger zusammengefasst werden. Da der Signalgeber
2 in der Regel mobil ist, weist er eine eigene Stromversorgung 9 (Batterie,
Akku) auf. Ein Akku könnte über Solarzellen automatisch geladen werden,
so dass eine nahezu unbegrenzte Betriebszeit des Signalgebers 2 ermög
licht wird. Mittels einer Steuereinheit 10 in dem Signalgeber 2 werden
dessen Funktionen gesteuert. Weiterhin weist der Signalgeber 2 Eingabe
mittel 11 auf, über die ein Code, eine Identifikationsnummer oder der
gleichen und gegebenenfalls die maximal zulässige Entfernung zum
Basisgerät 3 von außen eingegeben werden kann, um diesen Signalgeber
2 einem bestimmten Basisgerät 3, das denselben Code trägt oder einge
geben bekommen hat, zuzuordnen. Sollte zwecks Zuordnung der Code
einmalig oder veränderbar von dem Basisgerät 3 an den Signalgeber 2
übertragen und abgespeichert werden, können die Eingabemittel 11 ent
fallen. Zusätzlich weist der Signalgeber 2 auch Signalmittel (optisch,
akustisch, vibrierend) auf (nicht dargestellt), die dem Träger des Signal
gebers 2 signalisieren, dass er sich zu weit von dem Basisgerät 3 entfernt
hat. Wird die höchst zulässige Entfernung wieder unterschritten, werden
die Signalmittel inaktiv.
Fig. 3 zeigt den prinzipiellen Aufbau des Basisgerätes 3. Dieses weist für
die Funkübertragung eine Sende-/Empfangsvorrichtung 12 auf, die
frequenzmäßig auf den Empfänger 5 sowie den Sender 7 abgestimmt ist.
Der Signalaustausch erfolgt über eine Sende-/Empfangsantenne 13, die
zum gleichzeitigen oder wechselnden Senden und Empfangen ausgebildet
ist. Das heißt zum Beispiel, dass der Signalaustausch zwischen dem
Signalgeber 2 und dem Basisgerät 3 und umgekehrt in vorgebbaren Zeit
abständen erfolgt. Auch das Basisgerät 3 weist eine eigene, nicht darge
stellte Stromversorgung auf, die bei einem mobilen Basisgerät 3 eine
Batterie, ein Akku oder dergleichen ist, während ein stationäres Basisgerät
3 an ein Stromnetz angeschlossen werden kann. In dem Basisgerät 3 ist
noch eine Steuereinheit 14 integriert, in der zum Beispiel die Feststellung
(Berechnung) der Entfernung zwischen dem Signalgeber 2 und dem
Basisgerät 3 vorgenommen wird. Der Steuereinheit 14 ist noch eine
Speichereinheit 15 zugeordnet, in der zum Beispiel die Häufigkeit abge
speichert werden kann, wie oft der Träger die höchstens zulässige Entfer
nung überschritten hat. Ebenso ist es über die Steuereinheit 14 möglich,
diesem einen Basisgerät 3 mehrere Signalgeber 2 zuzuordnen, die das
Basisgerät 3 aufgrund unterschiedlicher Kodierung voneinander unter
scheiden kann. So kann an dem Basisgerät 3 abgefragt werden, welcher
Signalgeber 2 gerade wie weit entfernt ist. Zu diesem Zweck weist das
Basisgerät 3 eine Schnittstelle 16 auf, an der Signalmittel 17, Eingabemittel
18 und Ausgabemittel 19 angeschlossen sind beziehungsweise ange
schlossen werden können. Über die Signalmittel 17 erhält die Bedien
person des Basisgerätes 3 Hinweise darauf, dass sich der Träger des
betreffenden Signalgebers 2 zu weit von dem Basisgerät 3 entfernt hat. Mit
den Eingabemitteln 17 kann die Eingabe eines Codes erfolgen, wie dies
schon zu Fig. 2 bezüglich des Signalgebers 2 beschrieben wurde. Über
die Ausgabemittel 19 können die Informationen aus der Steuereinheit 14
beziehungsweise der Speichereinheit 15 ausgelesen und anschließend
ausgewertet werden. Im übrigen wird noch darauf hingewiesen, dass die
Eingabemittel 11 an dem Signalgeber 2 (sofern vorhanden) nur zur Ein
gabe eines Codes geeignet sind. Eine sonstige Dateneingabe am Signal
geber 2 ist nicht möglich. Somit können mittels der Funkübertragung vom
Signalgeber 2 auch keine Daten an das Basisgerät 3 übertragen werden.
Ebenso werden außer den Daten, die zur Feststellung der Entfernung zwi
schen dem Signalgeber 2 und dem Basisgerät 3 erforderlich sind, und der
Codedaten keine weiteren Daten zwischen dem Basisgerät 3 und dem
Signalgeber 2 übertragen. Die erforderlichen Signale werden analog oder
digital, vorzugsweise in Datenpaketen, die die betreffenden Informationen
wie Codierung und Entfernung beinhalten, übertragen. Es bietet sich an, im
Frequenzbereich oberhalb von 1 GHz, vorzugsweise 2,4 GHz, zu arbeiten,
da dieser Frequenzbereich kleine Antennen, einen geringen Strombedarf
und die ausreichende Reichweite (vorzugsweise bis maximal 100 Meter
Entfernung zwischen dem Signalgeber 2 und dem Basisgerät 3) ermöglicht.
1
Gegenstand (oder Person, Tier)
2
Signalgeber
3
Basisgerät
4
weitere Basisgeräte
5
Sender
6
Sendeantenne
7
Empfänger
8
Empfangsantenne
9
Stromversorgung
10
Steuereinheit
11
Eingabemittel
12
Sende-/Empfangsvorrichtung
13
Antenne
14
Steuereinheit
15
Speichereinheit
16
Schnittstelle
17
Signalmittel
18
Eingabemittel
19
Ausgabemittel
Claims (11)
1. Signalgeber (2) an oder in einem Gegenstand (1) oder einer Person
oder einem Tier,
dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Signalgeber (2)
wahlweise einem Basisgerät (3) zugeordnet ist und der Signalgeber (2)
sowie das Basisgerät (3) Mittel zum Austausch von Signalen durch Funk
übertragung aufweisen, wobei der Signalgeber (2) zur eigenständigen
Signalabgabe ausgebildet ist.
2. Signalgeber (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Basisgerät (3) und/oder der Signal
geber (2) Mittel zur Feststellung der Entfernung zwischen dem Signalgeber
(2) und dem Basisgerät (3) aufweist.
3. Signalgeber (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Basisgerät (3) Kodierungsmittel auf
weist, um dem Basisgerät (3) einen bestimmten, kodierten Signalgeber (2)
zuzuordnen.
4. Signalgeber (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (2) Kodierungsmittel
aufweist, um dem Signalgeber (2) ein bestimmtes, kodiertes Basisgerät (3)
zuzuordnen.
5. Signalgeber (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnung bei Erkennung eines be
stimmten Basisgerätes automatisch auslösbar und durchführbar ist, sobald
die Entfernung zwischen dem Signalgeber (2) und dem Basisgerät (3) eine
vorgebbare Entfernung unterschreitet.
6. Signalgeber (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (2) und/oder das Basis
gerät (3) Signalmittel (16) aufweisen, die bei Überschreitung der vorgebba
ren Entfernung zwischen dem Signalgeber (2) und dem Basisgerät (3)
aktivierbar sind.
7. Signalgeber (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (2) und/oder das Basis
gerät (3) Eingabemittel (11, 18) aufweist, wobei mit den Eingabemitteln
(11, 18) die Signalmittel (17) auch bei Unterschreitung der vorgebbaren
Entfernung aktivierbar sind.
8. Signalgeber (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Signalaustausch zwischen dem
Signalgeber (2) und dem Basisgerät (3) und umgekehrt in vorgebbaren
Zeitabständen erfolgt.
9. Signalgeber (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierung zur Zuordnung eines
Basisgerätes (3) zu einem Signalgeber (2) oder umgekehrt durch Eingabe
von außen über die Eingabemittel (11, 18) vorgebbar oder änderbar ist.
10. Signalgeber (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (2) und/oder das Basis
gerät (3) als ein Gehäuse aufweisendes Modul ausgebildet ist, wobei
Sende- und Empfangsmittel (5, 6, 7, 8, 12, 13) in dem Gehäuse integriert sind.
11. Signalgeber (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Signalgeber (2) einem Basisge
rät (3) zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000147322 DE10047322A1 (de) | 2000-09-25 | 2000-09-25 | Funkverbindung zwischen einem Signalgeber und einem Basisgerät |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10047322A1 true DE10047322A1 (de) | 2002-04-11 |
Family
ID=7657458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000147322 Withdrawn DE10047322A1 (de) | 2000-09-25 | 2000-09-25 | Funkverbindung zwischen einem Signalgeber und einem Basisgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
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