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DE10047985A1 - Verfahren zur Steuerung eines Getriebes - Google Patents

Verfahren zur Steuerung eines Getriebes

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Publication number
DE10047985A1
DE10047985A1 DE10047985A DE10047985A DE10047985A1 DE 10047985 A1 DE10047985 A1 DE 10047985A1 DE 10047985 A DE10047985 A DE 10047985A DE 10047985 A DE10047985 A DE 10047985A DE 10047985 A1 DE10047985 A1 DE 10047985A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
valve
control parameters
control
translation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10047985A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Reuschel
Ludger Holtmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH filed Critical LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Priority to DE10047985A priority Critical patent/DE10047985A1/de
Publication of DE10047985A1 publication Critical patent/DE10047985A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings
    • F16H61/662Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings with endless flexible members
    • F16H61/66254Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings with endless flexible members controlling of shifting being influenced by a signal derived from the engine and the main coupling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Abstract

Die Erfindung beschreibt ein Verfahren zur Regelung des Verstelldruckes eines Arbeitsfluids sowie ein Verfahren zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung des Verstelldruc­ kes eines Arbeitsfluids mittels einer Regeleinrichtung, mit dem zur Überset­ zungseinstellung über ein Übersetzungsventil mindestens eine Kol­ ben/Zylindereinheit eines stufenlos einstellbaren Kegelscheibenumschlin­ gungsgetriebes beaufschlagt wird, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges stufenlos einstellbares Kegelscheibenumschlingungsgetriebe weist ein antriebsseitiges und ein abtriebsseitiges Kegelscheibenpaar auf, zwischen denen über ein Umschlingungsmittel Drehmoment übertragen wird. Die Beaufschlagung des Umschlingungsmittels erfolgt dabei über an den Ke­ gelscheiben angeordnete Stellglieder, und zwar derart, daß diese von einem Drehmomentfühler in Abhängigkeit von dem zu übertragenden Drehmoment beaufschlagt werden, wobei mindestens einem der Scheibenpaare ein zweites Stellglied in der Form einer Kolben/Zylindereinheit zugeordnet ist, welches abhängig von der einzustellenden Übersetzung des Getriebes über ein Arbeits­ fluid mit einem Druck beaufschlagt werden kann, wobei das unter Druck ge­ setzte Arbeitsfluid der Kolben/Zylindereinheit über ein Übersetzungsventil zu­ geführt wird.
Dieser Druck kann dabei mit einem Druckventil beeinflußt werden, so daß das Druckventil das Übersetzungsventil mit einem zur schnellen Verstellung und damit schnellen Übersetzungsänderung ausreichenden Druck versorgt. Wenn beispielsweise ein Fahrer des mit einem solchen Kegelscheibenumschlin­ gungsgetriebe ausgestatteten Fahrzeugs eine Beschleunigung des Fahrzeugs wünscht und zu diesem Zweck das Fahrpedal oder Gaspedal des Fahrzeugs niederdrückt, so führt dies zu einer Zunahme der Abtriebsleistung, die von einem mit dem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe gekoppelten Antriebs­ motor abgegeben wird. Damit dieser Beschleunigungswunsch des Fahrers umgesetzt wird, muß eine entsprechende Übersetzungsänderung des Getrie­ bes herbeigeführt werden, weshalb der Verstelldruck verändert werden muß, mit dem die Kolben/Zylindereinheit für die Verstellung der Übersetzung des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes beaufschlagt wird.
Das Übersetzungsventil kann ein vorgesteuertes Druckminderventil sein, des­ sen Vorsteuerdruck über ein Proportionalventil verändert wird. Damit das Über­ setzungsventil einen Strömungsquerschnitt für eine Fluidströmung in die Kol­ ben/Zylindereinheit öffnet oder weiter öffnet, wird es mit einem entsprechenden Vorsteuerdruck über das Proportionalventil angesteuert, so daß eine Änderung des Stromwertes des Proportionalventils zu einer Veränderung des Vorsteuer­ drucks des Übersetzungsventils führt. Der am Proportionalventil anliegende Stromwert muß daher in eine Regelstrecke zur Überprüfung der Abweichung des tatsächlichen Stromwerts vom vorgegebenen Sollwert eingebunden wer­ den, damit eine Soll/Istwertabweichung ausgeregelt werden kann. Das gleiche gilt auch für den Fall einer direkten Ansteuerung des Übersetzungsventils mit einem Stromwert zur Veränderung des Verstelldrucks des Kol­ ben/Zylindereinheit.
Da die Antriebseinheit aus dem stufenlos einstellbaren Kegelscheibenum­ schlingungsgetriebe und dem Verbrennungsmotor deutlich unterschiedlichen Betriebszuständen ausgesetzt ist, so kann sich beispielsweise die Temperatur des Arbeitsfluids im Hydraulikkreislauf stark ändern, mit veränderlicher Über­ setzung des Getriebes ändert sich auch das Verhalten der Kol­ ben/Zylindereinheit, wodurch nur zwei Einflußfaktoren genannt worden sind, ändert sich auch das Regelverhalten des Verstellventils.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Regelung des Verstelldrucks eines Arbeitsfluids mittels einer Regeleinrichtung zu schaffen, welches dem veränderlichen Verstellverhalten des Verstellventils in unterschiedlichen Betriebszuständen Rechnung trägt.
Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 1 angegebe­ nen Merkmale auf. Vorteilhafte Verfahrensausgestaltungen sind in den weite­ ren Ansprüchen beschrieben.
Nach der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Regelung des Verstelldrucks eines Arbeitsfluids mittels einer Regeleinrichtung vorgesehen, wobei mit dem Verstelldruck über ein Übersetzungsventil zur Übersetzungseinstellung minde­ stens eine Kolben/Zylindereinheit eines stufenlos einstellbaren Kegelschei­ benumschlingungsgetriebes beaufschlagt wird derart, daß die Regelparameter der Regeleinrichtung in Abhängigkeit der einzustellenden Verstelldrücke ange­ paßt werden und die Regelung unter Verwendung dieser Regelparameter erfolgt.
Die Erfindung trägt daher der Erkenntnis Rechnung, daß das Übersetzungs­ ventil in verschiedenen Betriebszuständen teilweise deutlich unterschiedliche Antwort- und Reaktionszeiten auf eine Änderung der Führungsgröße oder auf eine sprunghafte Änderung einer Störgröße aufweist, das heißt also die Über­ tragungsfunktion des Übersetzungsventils in verschiedenen Betriebszuständen Veränderungen unterworfen ist. Eine Veränderung des Stromwerts zur Beauf­ schlagung eines Proportionalventils zur Bereitstellung eines Vorsteuerdrucks für das Übersetzungsventil oder bei einer Ansteuerung des Übersetzungsven­ tils direkt mit einem Stromwert zur Verlagerung des Ventilschiebers in der Ventilbohrung führt in Abhängigkeit von der Dynamik des Übersetzungsventils oder Verstellventils zu unterschiedlichen Reaktionszeiten des Übersetzungs­ ventils in der Form unterschiedlich lang dauernder Einschwingvorgänge. Eine Regelung unter Zuhilfenahme einer Regeleinrichtung, die ein PI-Reglers sein kann, mit dem Proportionalanteil, dem Integralanteil oder beiden Anteilen und starren Regelparametern kann daher dazu führen, daß eine bestimmte Rege­ labweichung nicht mehr ausgeregelt werden kann, da die Stabilitätsgrenze des Regelkreises erreicht wird und der angesprochene Einschwingvorgang nicht mehr abklingt.
Wenn bei einem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe sowohl der antriebssei­ tige als auch der abtriebsseitige Scheibensatz mit einer Kolben/Zylindereinheit zur Übersetzungseinstellung versehen ist, so findet in den Kol­ ben/Zylindereinheiten und im Übersetzungsventil ein Druckwechsel statt, so daß die Kennlinie des Übersetzungsventils (Druck aufgetragen über dem Stromwert) einen Wendepunkt aufweist derart, daß das Übersetzungsventil im Bereich des Wendepunkts drucklos ist und ein Regelungsvorgang mit über dem gesamten Kennlinienbereich des Übersetzungsventils gleichbleibenden Regelparametern im Nullbereich zu einem Erreichen der Stabilitätsgrenze und damit zu einem nicht mehr abklingenden Einschwingvorgang hinsichtlich des neuen Zieldrucks führen würde. Wenn nun die Regelparameter für eine Rege­ lung innerhalb eines vorbestimmten Bereichs um den Nulldruck abgestimmt werden würden, so führt dies bei einem Regelungsvorgang außerhalb des Nulldruckbereichs zu einem ausgesprochen träge reagierenden Regelkreis, während eine Abstimmung der Regelparameter auf eine Regelung außerhalb des Nulldruckbereichs oder Nullbereiches hin zu einer instabilen Regelung im Bereich des Nullbereiches führen würde, so daß Instabilitäten im Regelkreis auftreten würden.
Die Erfindung schafft nun dadurch Abhilfe, daß die Regelparameter der Rege­ leinrichtung in Abhängigkeit der einzustellenden Verstelldrücke angepaßt wer­ den und die Regelung unter Verwendung dieser Regelparameter erfolgt. Es werden daher Regelparameter entsprechend verschiedener Betriebspunkte des Übersetzungsventils ermittelt, so daß die Reglerauslegung in den ver­ schiedenen Betriebspunkten des Übersetzungsventils stattfindet und die Re­ gelparameter der Regeleinrichtung an diese Betriebspunkte angepaßt werden.
Nach der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Regelparameter in der Form von Kennlinien oder eines Kennfeldes oder auch einer parametrisierten Glei­ chung, die einzelne für den Verstelldruck maßgebliche Parameter, wie bei­ spielsweise die Motordrehzahl, die gegenwärtige Übersetzung, das vom Motor abgegebene Abtriebsmoment und die Abtriebsdrehzahl des Kegelscheibenum­ schlingungsgetriebes in die Gleichung zur Bestimmung der Regelparameter aufnimmt. Wenn dann die Regeleinrichtung während des Betriebs des Kegel­ scheibenumschlingungsgetriebes in einen bestimmten Regelbereich des Über­ setzungsventils gelangt, so verwendet sie die für diesen Bereich der Kennlinien oder eines Kennfeldes oder bei einer parametrisierten Gleichung bei entspre­ chenden gemessenen oder ermittelten Parametern die entsprechenden Regel­ parameter für die Regelung des Verstelldrucks, wobei es auch möglich ist, normierte Regelparameter entsprechend des Bereiches des Übersetzungsven­ tils um einen bestimmten Wert zu korrigieren, so daß die Regelung dann an­ hand der korrigierten Regelparameter erfolgt.
Nach einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorgese­ hen, daß die Regelparameter in Abhängigkeit der Verstärkung des Überset­ zungsventils bestimmt werden und die Regelung mit invers korrigierten Regel­ parametern erfolgt. Dies ist dann von Vorteil, wenn die Veränderung der Über­ tragungsfunktion des Übersetzungsventils durch eine Veränderung der Ver­ stärkung des Ventils beschrieben werden kann, wenn das Ventil beispielsweise im Nulldruckbereich eine deutlich geringere Verstärkung als in den beiden Bereichen seitlich des Nulldruckbereichs besitzt. Es ist dabei von Vorteil, wenn die Verstärkung in der Form einer Kennlinie bestimmt wird, so daß die Rege­ lung dann auf der Basis korrigierter Regelparameter erfolgt, die mit der Inver­ sen dieser Verstärkung multipliziert werden, so daß das nicht lineare Verhalten des Stellglieds damit linearisiert werden kann.
Das Arbeitsfluid im Hydraulikkreislauf des Kegelscheibenumschlingungsgetrie­ bes kann ein Hydrauliköl sein, dessen Viskosität sich über die Temperatur ändert. Nach der Erfindung ist es daher vorgesehen, daß die Regelparameter in Abhängigkeit der Temperatur des Arbeitsfluids bestimmt werden.
Dies ist von Vorteil, wenn sich die Übertragungsfunktion des Übersetzungsven­ tils in Abhängigkeit von der Temperatur ändert. Wenn beispielsweise bei stei­ gender Temperatur die Dynamik des Übersetzungsventils abnimmt, so ist es von Vorteil, die Regelparameter in Abhängigkeit der Temperatur zu bestimmen oder eine temperaturabhängige Korrektur der Regelparameter vorzunehmen, so daß die Regelparameter im Falle einer Abnahme der Dynamik reduziert werden, damit der Fall vermieden wird, daß der Regelkreis aufgrund starrer Regelparameter in den Bereich der Stabilitätsgrenze gelangt. Es ist dabei von Vorteil, wenn die Regelparameter in der Form einer Kennlinie bestimmt wer­ den, die von der Temperatur abhängt. Die zur Regelung dann heranzuziehen­ den Regelparameter könnten normierte Regelparameter sein, die entspre­ chend der Kennlinie um einen bestimmten Prozentsatz korrigiert werden, so daß eine starre Regelung mit starren Regelparametern dann vermieden wird. Der Kolben/Zylindereinheit am Scheibensatz oder den Einheiten an den Schei­ bensätzen wird über das Übersetzungsventil ein Verstelldruck zur Einstellung oder Veränderung des Übersetzungsverhältnisses zugeführt. Das Überset­ zungsventil ist Teil eines Hydraulikkreises, in welchem ein Pumpendruck oder Systemdruck herrscht. Dieser Systemdruck liegt am Übersetzungsventil als Eingangsdruck an und das Übersetzungsventil führt der Kolben/Zylindereinheit einen Verstelldruck zu. Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es daher vorgesehen, daß die Regelparameter in Abhängigkeit des Verhältnisses des Eingangsdrucks zum Verstelldruck bestimmt werden. Wenn sich nämlich das Stellgliedverhalten des Übersetzungsventils in Abhängigkeit von der Druckdiffe­ renz aus dem Systemdruck und dem Verstelldruck ändert, so ist es von Vorteil, wenn dies bei der Regelung berücksichtigt wird und die zur Regelung herange­ zogenen Regelparameter entsprechend angepaßt werden. Die Dynamik des Übersetzungsventils kann bei einer steigenden Druckdifferenz ansteigen, so daß es von Vorteil ist, die Regelparameter zu höheren Regelparametern hin entsprechend zu korrigieren, damit sich der Einschwingvorgang zu einem neu­ en Zieldruck verkürzen läßt.
Wie es vorstehend bereits erwähnt wurde, ist es von Vorteil, wenn die Regel­ parameter als Kennlinien und/oder Kennfelder und/oder als parametrisierte Gleichung erfaßt werden. Zu diesem Zweck ist es nach der Erfindung vorgese­ hen, daß die Regelparamter als Stützpunkte erfaßt und zwischen diesen Stütz­ punkten liegende Werte interpoliert werden. Dies hat den Vorteil, daß Ände­ rungen der Regelparameter damit kontinuierlich und nicht sprunghaft gesche­ hen, so daß keine sprunghaften Änderungen der Regelparameter, die zu Komforteinbußen des mit dem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe ausge­ statteten Fahrzeugs führen würden, stattfinden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens ist es vorgesehen, daß die Veränderung der Regelparameter zwischen zwei Regelvorgängen, das heißt Berechnungsschritten der Regeleinrichtung für den Regelungsvorgang, auf einen vorbestimmten Betrag begrenzt ist. Damit kann zwischen zwei Regelvor­ gängen der Gradient der Veränderung der Regelparameter begrenzt werden, so daß keine komfortmindernden sprunghaften Veränderungen erfolgen.
Nach der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Regeleinrichtung ein PI-Regler ist, dessen Regelparameter einzeln oder gemeinsam korrigierbar sind. Wenn bei dem Übersetzungsventil aufgrund kurzzeitiger Haftreibungszustände des Ventilschiebers in der Ventilbohrung bei einem Regelungsvorgang eine Totzeit oder beim Übergang von der Haftreibung in die Gleitreibung ein deutlich redu­ ziertes Ansprechverhalten des Ventils festgestellt werden kann, so kann nach der Erfindung mit einer Korrektur nur eines einzelnen Regelparameters, bei­ spielsweise des I-Anteils reagiert werden, während der Proportionalanteil un­ verändert bleibt, oder auch der P-Anteil zur Regelung herangezogen wird, währen der I-Anteil unverändert bleibt.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes auf einen weitgehend gleichbleibenden Wert nach dem Oberbegriff des Anspruch 10.
Wenn ein mit einem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe ausgestattetes Fahrzeug eine beispielsweise vom Fahrer vorgegebene Geschwindigkeit ein­ halten soll, so muß das Übersetzungsverhältnis beziehungsweise die Überset­ zung auf einem gleichbleibenden Wert gehalten werden, wenn sich die Dreh­ zahl des Motors des Fahrzeugs nicht verändern soll. Dies ist insbesondere im Langsamfahrbereich oder dem Underdrive des Getriebes von Bedeutung, damit nicht eine Veränderung der Übersetzung des Getriebes zu einer Zunah­ me der Geschwindigkeit des Fahrzeugs führt. So ist es von besonderer Be­ deutung, wenn ein mit einem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe ausge­ stattetes Fahrzeug rückwärts bewegt wird, daß beim Anfahren in der Rück­ wärtsfahrstufe und beim Rückwärtsfahren selbst die Übersetzung des Getrie­ bes unverändert bleibt.
Ein derartiges stufenlos einstellbares Kegelscheibenumschlingungsgetriebe weist ein antriebsseitiges und ein abtriebsseitiges Kegelscheibenpaar auf, zwischen denen über ein Umschlingungsmittel Drehmoment übertragen wird. Die Beaufschlagung des Umschlingungsmittels erfolgt dabei über an den Ke­ gelscheiben angeordnete Stellglieder, und zwar derart, daß diese von einem Drehmomentfühler in Abhängigkeit von dem zu übertragenden Drehmoment beaufschlagt werden, wobei mindestens einem der Scheibenpaare ein zweites Stellglied in der Form einer Kolben/Zylindereinheit zugeordnet ist, welches abhängig von der einzustellenden Übersetzung des Getriebes über ein Arbeits­ fluid mit einem Druck beaufschlagt werden kann, wobei das unter Druck ge­ setzte Arbeitsfluid der Kolben/Zylindereinheit über ein Übersetzungsventil zu­ geführt wird.
Das Übersetzungsventil kann ein vorgesteuertes Druckminderventil sein, des­ sen Vorsteuerdruck über ein Proportionalventil verändert wird. Damit das Über­ setzungsventil einen Strömungsquerschnitt für eine Fluidströmung in die Kol­ ben/Zylindereinheit öffnet oder weiter öffnet, wird es mit einem entsprechenden Vorsteuerdruck über das Proportionalventil angesteuert, so daß eine Änderung des Stromwertes des Proportionalventils zu einer Veränderung des Vorsteuer­ drucks des Übersetzungsventils führt.
Um beim Rückwärtsfahren die Übersetzung konstant zu halten, wird bislang so vorgegangen, daß mit einem hohen Stromwert ein hoher Vorsteuerdruck er­ zeugt wird, was zu einem hohen Verstelldruck der Kolben/Zylindereinheit für die Verstellung der Übersetzung des Getriebes führt, so daß das Getriebe mit einer hohen Verstellkraft im Langsamfahrbereich beziehungsweise dem Un­ derdrive gehalten wird. Mit dem hohen Stromwert wird erreicht, daß unver­ meidbaren Serienstreuungen derart, daß ein Getriebe mit einer geringeren Verstellkraft sicher im Underdrive gehalten werden kann, während ein anderes Getriebe hierzu eine höhere Verstellkraft erforderlich macht, Rechnung getra­ gen wird, so daß in jedem Fall jedes Getriebe beim Rückwärtsfahren sicher im Underdrive gehalten werden kann.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß dieser hohe Stromwert unter dem Ge­ sichtspunkt des Gesamtverbrauchs des Fahrzeugs von Nachteil ist, und daß der hohe Verstelldruck beziehungsweise die hohe Verstellkraft zu einer nicht bei jedem Getriebe erforderlichen hohen Beaufschlagung des Umschlin­ gungsmittels führt, was auch zu einem erhöhten Verschleiß des Umschlin­ gungsmittels führen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses eines Kegelscheibenumschlin­ gungsgetriebes zu schaffen, welches die vorstehend genannten Nachteile vermeidet.
Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 10 angegebe­ nen Merkmale auf. Vorteilhafte Verfahrensausgestaltungen sind in den weite­ ren Ansprüchen beschrieben.
Nach der Erfindung ist daher ein Verfahren zum Einstellen des Übersetzungs­ verhältnisses eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes auf einen weitge­ hend gleichbleibenden Wert vorgesehen, bei dem zunächst die einzustellende Übersetzung über eine Druckbeaufschlagung mindestens einer Kol­ ben/Zylindereinheit eingestellt wird und dann eine Kolben/Zylindereinheit mit einem Haltedruck zum Beibehalten der Übersetzung beaufschlagt wird. Bei dem Haltedruck handelt es sich um einen getriebespezifischen Haltedruck derart, daß der Haltedruck beziehungsweise die Haltekraft oder ein Stromwert, mit dem der Haltedruck erzeugt wird, von Getriebe zu Getriebe unterschiedlich sein kann und nur so groß gewählt wird, daß die eingestellte Übersetzung gehalten wird. Es wird damit ein unnötig hoher Verstelldruck vermieden.
Die Druckbeaufschlagung zur Herbeiführung der Übersetzung kann dabei mit einem dem Haltedruck entsprechenden Druck erfolgen, wenn mit dem Halte­ druck auch schon die gewünschte Übersetzung eingestellt werden kann. Wenn das Kegelscheibenumschlingungsgetriebe mehr als eine Kol­ ben/Zylindereinheit zur Einstellung der Übersetzung besitzt, so können mit dem Verstelldruck eine oder auch mehrere Kolben/Zylindereinheiten beauf­ schlagt werden und mit dem Haltedruck dann eine andere der Kol­ ben/Zylindereinheiten.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere zur Einstellung und zum Halten der Langsamfahrübersetzung, also dem Underdrive des Kegelschei­ benumschlingungsgetriebes vorgesehen.
Nach der Erfindung ist es dabei vorgesehen, daß der Kolben/Zylindereinheit der Druck über ein Übersetzungsventil zugeführt wird, welches mit einer Vor­ steuergröße beaufschlagt wird. Die Vorsteuergröße wird dabei so bestimmt, daß der Haltedruck ein getriebespezifischer Mindesthaltedruck ist. Bei der Vorsteuergröße kann es sich um einen Druck oder auch um einen Vorsteuer­ strom handeln. Mit dieser Vorsteuergröße kann das Übersetzungsventil direkt oder indirekt beaufschlagt werden. Bei der direkten Beaufschlagung liegt die Vorsteuergröße direkt an Übersetzungsventil an, während bei der indirekten Beaufschlagung, wie beispielsweise der Beaufschlagung des Übersetzungs­ ventils über einen Vorsteuerdruck, mit der Vorsteuergröße das Proportional­ ventil angesteuert wird, welches einen Vorsteuerdruck für das Übersetzungs­ ventil bereithält.
Nach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß ein dem Mindesthaltedruck entsprechender Vorsteuerstromwert als Differenz zwi­ schen einem dem Maximaldruckwert entsprechenden Vorsteuerstrom und einem Vorsteuerstrom ermittelt wird, der einem Verstelldruck von im wesentli­ chen Null entspricht.
Bei der Ermittlung des Mindesthaltedruckes oder des für das jeweilige Getriebe spezifischen Wertes des Vorsteuerstroms kann dabei so vorgegangen werden, daß am Getriebe der Underdrive eingestellt wird, und bei geregelt gehaltenem Underdrive der vollständige Drehzahlbereich des mit dem Getriebe gekoppel­ ten Antriebsmotors durchfahren wird, so daß sich beim Überstreichen des Drehzahlbereichs von der Leerlaufdrehzahl bis zur Maximaldrehzahl ein maxi­ mal auftretender Stromwert einstellt. Dieser Stromwert ist in der Regel größer als ein Nullpunktswert des Stroms, also des Stromwerts, bei dem der Verstell­ druck der Kolben/Zylindereinheit Null ist, die Ventilkennlinie des Übersetzungs­ ventils also einen Wendepunkt besitzt. Der zum Halten des Underdrive erfor­ derliche Vorsteuerstrom kann dann als Differenz des Maximalwerts des Stroms und des Vorsteuerstroms im Bereich des Wendepunktes der Ventilkennlinie ermittelt werden. Damit wird das getriebespezifische Verhalten beim Halten des Underdrives berücksichtigt. Wenn dann der Underdrive des Getriebes gehalten werden soll, so wird es über einen Vorsteuerstrom beaufschlagt, der der vorstehend beschriebenen Differenz entspricht, die daher getriebespezi­ fisch ist und deutlich kleiner sein kann als ein Vorsteuerstrom der so groß ist, daß in jedem Fall alle Serienstreuungen aufgefangen werden können.
Die Übersetzung eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes ist unter ande­ rem auch von der Last abhängig, also von der über das Getriebe übertragenen Abtriebsleistung. Es ist daher von Vorteil, wenn der zum Halten des Under­ drives erforderliche Stromwert lastabhängig korrigiert wird. Der zum Halten des Underdrives erforderliche Strom oder auch der Druck, mit dem bei einem mit einem Vorsteuerdruck beaufschlagten Übersetzungsventil die eingestellte Rückwärtsfahrtübersetzung gehalten wird ist dann nicht mehr konstant, son­ dern setzt sich aus einem nicht-lastabhängigen und einem lastabhängigen Anteil zusammen.
Der lastabhängige Anteil kann dabei bei geregelt gehaltenem Underdrive über eine Veränderung des in das Getriebe eingeleitete Abtriebsmoment des mit dem Getriebe gekoppelten Antriebsmotor ermittelt werden, so daß beispiels­ weise ein lastabhängiger Wert des Stroms ermittelt werden kann, wenn sich der Motor im Schub befindet und weitere lastabhängige Anteil, wenn das Ab­ triebsmoment des Motors verändert wird, sich das Fahrzeug also unter Zug befindet. Der nicht-lastabhängige Anteil des Stromwerts kann dabei zunächst Null getragen und dann beispielsweise verändert werden, wenn festgestellt wird, daß das Getriebe den eingestellten Underdrive verläßt, also beispielswei­ se um einen bestimmten Wert erhöht werden, wenn das Getriebe den Under­ drive verläßt. Es ist dabei möglich, die Übersetzung bei der Rückwärtsfahrt mit eingestellten Underdrive nur zu Beginn der Rückwärtsfahrt oder auch während der Rückwärtsfahrt mehrfach zu überwachen und eine entsprechende Korrek­ tur des nicht-lastabhängigen und des lastabhängigen Anteils des Stromwerts vorzunehmen.
Bei einem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe ist es außer im Langsamfahr­ bereich auch bei anderen Übersetzungen von Bedeutung, daß eine einge­ stellte Übersetzung weitgehend gleich gehalten wird. Eine eingestellte Über­ setzung kann dadurch gleich gehalten werden, indem einer Verstellkraft einer Kolben/Zylindereinheit eine Gegenkraft entgegengesetzt wird, die dann der Verstellkraft das Gleichgewicht hält, so daß keine weitere Verstellung der Übersetzung mehr stattfindet. Über dem gesamten Bereich der Übersetzungen des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes sind daher Gleichgewichte zwi­ schen der Verstellkraft und der Gegenkraft möglich. Nach einer weiteren vor­ teilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist daher ein Verfahren zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes auf einen weitgehend gleichbleibenden Wert vorgesehen, bei dem zunächst die einzustellende Übersetzung über eine Druckbeaufschlagung von zwei Kolben/Zylindereinheiten eingestellt wird und dann mindestens eine Kol­ ben/Zylindereinheit mit einem Haltedruck zum Beibehalten der Übersetzung beaufschlagt wird.
Dabei werden die Haltedrücke in Abhängigkeit von dem Übersetzungsverhält­ nis ermittelt und im Langsamfahrbereich kann ein entsprechender Haltedruck um einen getriebespezifischen vorbestimmten Wert zum Halten des Lang­ samfahrbereiches erhöht werden. Wenn die Haltedrücke daher als Funktion des Übersetzungsverhältnisses bekannt sind, ist es möglich, aus dem Halte­ druck für eine Kolben/Zylindereinheit oder auch für beide Kol­ ben/Zylindereinheiten und der Ventilkennlinie des Übersetzungsventils einen entsprechenden Stromwert zu ermitteln, der für ein sicheres Halten der einge­ stellten Übersetzung ausreichend ist und der deutlich niedriger ist als ein Stromwert, der aufgrund von Seriensteuerungen zum sicheren Halten der eingestellten Übersetzung bei allen Getrieben notwendig wäre.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß das Übersetzungsverhältnis überwacht wird und daß nach der Feststellung einer Veränderung des Übersetzungsverhältnisses der Haltedruck um einen vorbestimmten Wert erhöht wird. Wenn die Vorsteuergröße für das Überset­ zungsventil ein Vorsteuerstrom ist, dann wird dieser nach dem Feststellen einer Veränderung des Übersetzungsverhältnisses um einen vorbestimmten Wert von beispielsweise ein Prozent erhöht, so daß sich die eingestellte Über­ setzung wieder einstellt oder ein weiteres Verändern der Übersetzung vermie­ den wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in:
Fig. 1 eine Übersichtsdarstellung eines Hydraulikkreises mit einem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe zur Erläuterung der Funk­ tion;
Fig. 2 einen schematischen Kennlinienverlauf eines Übersetzungsven­ tils mit dem Druck aufgetragen über dem Stromwert;
Fig. 3 eine schematische Darstellung verschiedener Einschwingvorgän­ ge mit Betriebspunkten aus der Kennlinie nach Fig. 2;
Fig. 4 eine schematische Darstellung zweier Einschwingvorgänge bei unterschiedlichen Temperaturen des Arbeitsfluids;
Fig. 5A eine schematische Darstellung einer Regelstrecke ohne Korrektur der Regelparameter; sowie
Fig. 5B eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 5A mit einer Kor­ rektur der Regelparameter;
Fig. 6A eine schematische Darstellung eines Verlaufs des Stromwertes und der Drehzahl unter dem Einfluß einer veränderten Fahrpe­ dalstellung mit starren Regelparametern nach Fig. 5A;
Fig. 6B eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 6A mit korrigierten oder angepassten Regelparametern.
Fig. 7 einen schematischen Verlauf der Kennlinien zweier Überset­ zungsventile und einem festen Stromwert zum Halten einer ein­ gestellten Langsamfahrübersetzung ohne Anwendung der Erfin­ dung;
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 2 aber unter An­ wendung des Verfahrens nach der Erfindung.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt in einer Übersichtsdarstellung einen Hydraulikkreis mit einem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe. Ein antriebsseitiges Kegel­ scheibenpaar 1 ist drehfest an einer Welle A angeordnet. Dem antriebsseitigen Kegelscheibenpaar 1 ist ein abtriebsseitiges Kegelscheibenpaar 2 zugeordnet, welches auf einer Welle B drehfest angeordnet ist. Beide Kegelscheibenpaare 1, 2 besitzen eine axial feststehende Kegelscheibe 1b beziehungsweise 2b und eine axial verschiebbare Kegelscheibe 1a beziehungsweise 2a. Zwischen den Kegelscheibenpaaren 1, 2 läuft zur Drehmomentübertragung ein Um­ schlingungsmittel in der Form einer Kette 3 um.
Das Kegelscheibenpaar 1 kann über eine Kolben-/Zylindereinheit 4 axial ver­ spannt werden und zwar derart, daß eine Druckbeaufschlagung der Kolben- /Zylindereinheit 4 zu einer axialen Verschiebung der axial verlagerbaren Kegel­ scheibe 1a führt. In ähnlicher Weise kann die axial verlagerbare Kegelscheibe 2a über eine Kolben-/Zylindereinheit 5 auf der Welle B axial verlagert werden, um die Kette 3 gegen die axial feststehende Kegelscheibe 2 zu verspannen.
Zu den Kolben-/Zylindereinheiten 4, 5 ist jeweils eine weitere Kolben-/Zylinder­ einheit 6, 7 vorgesehen, die zur Übersetzungsänderung des Getriebes dient. Zu diesem Zweck können je Druckräume 6a, 7a der Kolben-/Zylindereinheiten 6, 7 entsprechend dem geforderten Übersetzungsverhältnis mit einem Druck­ mittel, wie beispielsweise Öl beaufschlagt oder entleert werden. Dieses Druckmittel kann einer Pumpe 8 entstammen, der ein Volumenstrombegren­ zungsventil 24 nachgeschaltet sein kann. Zur Entleerung können die beiden Druckräume 6a, 7a mit einer in einem Sumpf endenden Ablaßleitung 9 ver­ bunden werden. Wenn die Übersetzung des Kegelscheibenumschlingungsge­ triebes verändert werden muß, so kann einer der beiden Druckräume 6a, 7a mit Druckmittel beaufschlagt werden, während das Volumen des anderen Druckraumes 7a, 6a zumindest teilweise verringert wird, indem Druckmittel über die Ablaßleitung 9 abgeführt werden kann. Zur Steuerung der Zuführung beziehungsweise Ableitung von Druckmittel ist ein Ventil 10 vorgesehen.
Auf der Welle A befindet sich ein Drehmomentfühler 11 angeordnet, der zur Erzeugung eines zumindest drehmomentabhängigen Drucks dient. Der Drehmomentfühler 11 überträgt dabei das in die Welle A eingeleitete Drehmoment auf das antriebsseitige Kegelscheibenpaar 1 und weist hierzu eine auf der Welle A axial feststehende aber begrenzt verdrehbare Kurven­ scheibe 12 auf. Dieser ist eine axial verlagerbare Kurvenscheibe 13 zugeord­ net, wobei zwischen den beiden Kurvenscheiben 12, 13 Spreizkörper in der Form von Kugeln 14 vorgesehen sind. Über an den beiden Kurvenscheiben 12, 13 ausgebildete Auflauframpen führt eine Verdrehung der Kurvenscheibe 12 relativ zur Kurvenscheibe 13 zu einer axialen Verlagerung der Kurvenscheibe 13.
Der Drehmomentfühler 11 weist einen Druckraum 15 auf, der mit der Pumpe 8 in Verbindung steht und zwar über Verbindungsleitungen 18, 19, 20. Im Druck­ raum 15 kann ein vom zu übertragenden Drehmoment abhängiger veränderli­ cher Druck erzeugt werden. Die Leitung 20 weist eine Abzweigleitung 21 auf, über die der Druckraum 7a der Kolben-/Zylindereinheit 7 mit der Pumpe 8 verbunden werden kann. Über eine nicht näher dargestellte Verbindung steht der Druckraum 4a der Kolben-/Zylindereinheit 4 mit dem Druckraum 15 des Drehmomentfühlers 11 in Verbindung. In der Welle A ist ein Abflußkanal 22 ausgebildet, der mit dem Druckraum 15 des Drehmomentfühlers 11 verbunden werden kann. Über die beschriebene axiale Verlagerung der Kurvenscheibe 13 des Drehmomentfühlers 11 kann eine an der Welle A ausgebildete und als Ventil wirkende Öffnung 23 Druckmittel in den Abflußkanal 22 ableiten. Das Ventil 23 bildet also zusammen mit dem Abflußkanal 22 eine Drosselstelle. Die bei einer Axialverlagerung der Kurvenscheibe 13 als Steuerkolben wirkende Kurvenscheibe 13 öffnet und schließt also zumindest in Abhängigkeit des zu übertragenden Drehmoments die Ventilstelle 23, so daß im Druckraum 15 des Drehmomentfühlers 11 ein von der Pumpe 8 erzeugter Druck aufgebaut wer­ den kann. Über die vorstehend bereits angesprochene nicht näher dargestellte Verbindung zwischen dem Druckraum 15 und dem Druckraum 4a steht ein entsprechender Druck auch im Druckraum 4a an. Über die Leitungen 20 und 21 stellt sich auch in dem Druckraum 5a der zweiten Kolben-/Zylindereinheit 5 ein entsprechender Druck ein. In den Druckräumen 6a und 7a wird der Druck für eine Übersetzungsänderung des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes aufgebaut, so daß sich aufgrund der Parallelschaltung der Kolben- /Zylindereinheiten 4, 5 und der Kolben-/Zylindereinheiten 6, 7 eine additive Überlagerung der von diesem Druck herbeigeführten Kräfte und der momen­ tenabhängig in den Druckräumen 4a, 5a erzeugten Kräfte ergibt.
Neben dem bereits vorstehend angesprochenen ersten Druckraum 15 ist ein zweiter Druckraum 16 vorgesehen, der in Abhängigkeit von dem Überset­ zungsverhältnis des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes mit dem Druck­ raum 15 verbunden werden kann, so daß es aufgrund dieser hydraulischen Verbindung zwischen den beiden Druckräumen 15 und 16 zu einer Vergröße­ rung der axial wirksamen Flächen der beiden Druckräume 15 und 16 kommt. Die Verbindung beziehungsweise Trennung der beiden Druckräume erfolgt dabei in Abhängigkeit der axialen Verlagerung der verlagerbaren Kegelscheibe 1a. Diese kann zu diesem Zweck als Ventilbauteil verwendet werden, wobei hierzu in der Welle A und in Bauteilen des Kegelscheibenpaares 1 und des Drehmomentfühlers 11 Verbindungskanäle oder Bohrungen vorhanden sein können. Es kann dabei von Vorteil sein, wenn über weitgehend den gesamten Teilbereich der Übersetzung des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes ins Langsame nur der erste Druckraum 15 mit Druckmittel beaufschlagt wird. Die Verbindung der beiden Druckräume 15, 16 kann bei einer Änderung des Über­ setzungsverhältnis des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes vom Langsa­ men ins Schnelle erfolgen, also beispielsweise bei einer Übersetzung des Getriebes von etwa 1 : 1. Hierdurch kann eine drehmomentabhängige und eine dieser überlagerte übersetzungsabhängige Modulierung des Drucks erreicht werden. Durch die vorstehend beschriebene Umschaltung der Druckbeauf­ schlagung des ersten Druckraumes 15 und beider Druckräume 15, 16 bei einem Übersetzungsverhältnis des Getriebes in der Größenordnung von 1 : 1 wird erreicht, daß im Langsamfahrbereich des Getriebes, also während einer Übersetzung des Getriebes ins Langsame, nur der erste Druckraum 15 beauf­ schlagt wird, während im Schnellfahrbereich des Getriebes, das heißt also bei einer Übersetzung des Getriebes ins Schnelle beide Druckräume 15, 16 be­ aufschlagt werden. Dies führt bei einem den Drehmomentfühler 11 beauf­ schlagenden gegebenen Eingangsdrehmoment dazu, daß bei einer Überset­ zung des Getriebes ins Langsame der vom Drehmomentfühler 11 erzeugte Druck aufgrund der lediglich wirksamen Fläche des Druckraumes 15 höher ist als bei einer Übersetzung des Getriebes ins Schnelle, da bei dieser Stellung die hydraulisch wirksame Fläche beider Druckräume 15, 16 zur Aufnahme der Axialkraft zur Verfügung steht, wodurch der vom Drehmomentfühler 11 er­ zeugte Druck niedriger ist als im Langsamfahrbereich.
Der Pumpe 8 und dem Kanal 17 nach Fig. 1 ist ein Volumenstrombegren­ zungsventil 24 nachgeschaltet, welches der Volumenbegrenzung des von der Pumpe 8 geförderten konstanten Volumenstroms dient. Über die Pumpe 8 wird neben den Kolben-/Zylindereinheiten 4, 5 und 6, 7 auch der Drehmomentfühler 11 beaufschlagt. Ein Druckventil 25, welches mit einem Oder-Stellglied bezie­ hungsweise Oder-Glied 28 zusammenarbeitet, dient der Erhöhung des Drucks vor dem Ventil 10, welches der Übersetzungsverstellung des Kegelschei­ benumschlingungsgetriebes dient. Das Druckventil 25 sorgt zusammen mit dem Oder-Glied 28 daher dafür, daß in der Leitung 18, das heißt also vor dem Ventil 10 ein höherer Druck herrscht als er in den Leitungen 26, 27, die mit der Kolben-/Zylindereinheit 6, 7 zur Veränderung der Übersetzung des Getriebes in Verbindung stehen, notwendig ist. Wie es anhand der Fig. 1 ersichtlich ist, steht das Druckventil 25 auch mit dem Drehmomentfühler 11 und der Kolben- /Zylindereinheit 4 in Verbindung und zwar über die Leitung 20. Auch besteht über die Leitung 21 eine Verbindung des Druckventils 25 mit der Kolben- /Zylindereinheit 5. Wie es vorstehend bereits erläutert worden ist, hängt der momentenabhängige Druck in den Druckräumen 4a, 5a an dem vom Drehmomentfühler 11 gelieferten Druck ab und damit von der Drehmomentbe­ aufschlagung des Drehmomentfühlers 11. Wie es vorstehend schon erläutert worden ist, kann mittels des Drehmomentfühlers auch eine der drehmomen­ tabhängigen Modulierung des Druckes überlagerte übersetzungsabhängige Modulierung des Druckes erzeugt werden. Wenn der Drehmomentfühler nur mit wenig Drehmoment beaufschlagt wird und daher der von ihm erzeugte Druck gering ist, kann es in einer kritischen Situation vorkommen, daß der übersetzungabhängige Druck nicht ausreichend ist, um eine gewünschte schnelle Änderung der Übersetzung des Getriebes zu erreichen. Ein solcher Fall tritt beispielsweise bei einer starken Verzögerung des Fahrzeuges mit niedrigen Motormoment ein, bei der eine hohe Verstellgeschwindigkeit der Übersetzung des Getriebes erforderlich ist. Um in einem solchen Fall einen zur schnellen Verstellung der Übersetzung des Getriebes ausreichenden Druck vor dem Ventil 10 bereitzuhalten, um dadurch einen entsprechenden hohen Druck in der Leitung 26 oder 27 zur Beaufschlagung der Verstellung dienenden Kol­ ben-/Zylindereinheiten 6, 7 bereit zu halten, ist das Druckventil 25 vorgesehen, welches zusammen mit dem Oder-Glied 28 bewirkt, daß die Leitung 20 weni­ ger beaufschlagt wird und somit der Druck in der Leitung 18, 19, also vor dem Ventil 10 zur Übersetzungsverstellung steigt. Der vor dem Ventil 10 herrschen­ de Druck ist dann höher als der in den Leitungen 26, 27 herrschende Druck. Über die Leitungen 29, 30 erfolgt eine Rückführung der in den Leitungen 26, 27 herrschenden Drücke auf eine Anordnung, die aus dem Druckventil 25 und einem Ventil in der Form des Oder-Glieds 28 gebildet wird. Das Druckventil 25 weist einen in einer Ventilbohrung 45 aufgenommen axial verschiebbaren Ventilschieber 31 auf. In der Ventilbohrung 45 befindet sich auch ein Ventil­ schieber 32 des Oder-Glieds 28 axial verschiebbar aufgenommen. Die beiden Ventilschieber 31, 32 sind dabei voneinander unabhängig in der Ventilbohrung 45 axial verlagerbar.
Die beiden Ventilschieber 31, 32 stützen sich über ein Zwischenstück 46 auf­ einander ab. Die Rückführleitung 29 ist mit einem Druckraum 34 verbunden und die Rückführleitung 30 ist mit einem Druckraum 35 verbunden, der sich axial zwischen dem Ventilschieber 31 und dem Ventilschieber 32 angeordnet befindet. Wenn in der Leitung 27 und damit auch in der Rückführleitung 30 ein höherer Druck herrscht, dann wirkt dieser höhere Druck auch auf den Druck­ raum 35 und damit direkt auf den Ventilschieber 31 des Druckventils 25. Wenn dahingegen in der Leitung 26 und damit auch in der Rückführleitung 29 ein höherer Druck als in den Leitungen 27, 30 herrscht, dann führt der im Druck­ raum 34 anstehende Druck zu einer Beaufschlagung des Ventilschiebers 32 und damit über das Zwischenstück 46 zu einer Beaufschlagung des Ventil­ schiebers 31, der dadurch in Schließrichtung beaufschlagt wird. Hieraus wird deutlich, daß das Ventil 28 als Oder-Glied wirkt, also der jeweils höhere in den Rückführleitungen 29, 30 wirkende Druck auf den Ventilschieber 31 des Druckventils 25 wirkt. Das Druckventil 25 weist eine Druckfeder 36 auf, die vorgespannt ist und sich über einen Teller 37 an dem die Ventilbohrung 45 aufnehmenden Ventilgehäuse abstützt und an dem Ventilschieber 31. Die Feder 36 ist dabei mit einer solchen Kraft vorgespannt, daß in der Leitung 19 vor dem Ventil 10 zur Übersetzungsveränderung ein Mindestdruck herrscht. Auf der von der Feder 36 abgewandten Seite wird der Ventilkolben 31 in einem Druckraum 38 von einem Druck beaufschlagt, der dem Druck in der Leitung 18 und damit vor dem Übersetzungsventil 10 entspricht. Die Beaufschlagung des Ventilschiebers 31 durch den Druckraum 38 sorgt dafür, daß der Ventilschie­ ber 31 bei einem Mindestdruck in den Leitungen 18 und 19 eine Verbindung zu den Leitungen 20, 21 und zum Drehmomentfühler 11 frei gibt. Damit bestim­ men die Druckfeder 36 und die Anordnung aus dem Druckventil 25 und dem Oder-Glied 28 den Mindestdruck in den Leitungen 18 und 19 und durch die beidseitige Druckbeaufschlagung des Ventilschiebers 31 im Druckraum 38 und durch den höheren der Drücke in den Leitungen 26, 27 auch die gewünschte Druckdifferenz zwischen dem in der Leitung 26 oder 27 anstehenden höchsten Druck und dem Druck vor dem Übersetzungsventil 10.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist ein Proportionalventil 40 vorgesehen, welches über eine Leitung 42 einen Druckraum 41 des Überset­ zungsventils beaufschlagt, wobei dem Druckraum 41 eine Vorspannfeder 43 entgegenwirkend vorgesehen ist. Wenn der Druckraum 41 nicht beaufschlagt wird, dann wird ein Ventilschieber 44 des Übersetzungsventils 10 von der Vor­ spannfeder 43 so beaufschlagt, daß zwischen der Leitung 27 und der Abfluß­ leitung 9 eine Verbindung besteht und über entsprechende Steuerkanten am Ventilschieber 44 des Übersetzungsventils 10 auch eine Verbindung zwischen der Leitung 26 und der Leitung 18, 19 vor dem Übersetzungsventil 10 besteht. Über die Ablaufleitung 9 ist damit die Leitung 27 im wesentlichen drucklos, wohingegen in der Leitung 26 der volle von der Pumpe 8 bereitgestellte Ver­ sorgungsdruck ansteht. Dies führt zu einer Verstellung der Übersetzung des Getriebes ins Schnelle.
Wenn der Druckraum 41 des Übersetzungsventils 10 vom Proportionalventil 40 beaufschlagt wird, so wird der Ventilschieber 44 gegen die Wirkung der Feder 43 nach rechts verschoben, so daß die Leitung 27 mit dem Druck aus der Leitung 18 vor dem Übersetzungsventil versorgt werden kann und die Leitung 26 mit der Abflußleitung 9 verbunden wird. Dies führt zu einer Verstellung des Getriebes in Richtung der Übersetzung ins Langsame. Dadurch kann durch eine entsprechende Ansteuerung des Proportionalventils 40 und damit des Drucks im Druckraum 41 der Druck in den Leitungen 26 und 27 zwischen dem vollen Versorgungsdruck und dem sich bei der Verbindung mit der Ablauflei­ tung 9 einstellenden Druck, also gleichsam drucklos, eingestellt werden. Das Proportionalventil 40 kann dabei über eine entsprechende Regelungselektronik angesteuert werden.
Obwohl bei der zur Erläuterung vorstehend beschriebenen Ausführungsform ein Proportionalventil 40 zur Versorgung des Übersetzungsventils 10 mit einem Vorsteuerdruck beschrieben wurde, ist es auch möglich, daß das Überset­ zungsventil 10 direkt mit einem entsprechenden Stromwert angesteuert wird, der Gegenstand einer Regelung ist derart, daß die Regelung des Stromwertes zu einer Regelung des Verstelldruckes führt, mit dem die Kol­ ben/Zylindereinheit zur Veränderung der Übersetzung des Kegelscheibenum­ schlingungsgetriebes beaufschlagt wird.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt einen schematischen Kennlinienverlauf des Über­ setzungsventils mit dem Verstelldruck auf der Ordinate und dem Stromwert auf der Abszisse. Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, besitzt die Kennlinie einen Bereich, bei dem ein Druckwechsel zwischen den beiden Scheibensätzen stattfindet. Die Kennlinie weist im Bereich des Druckwechsels einen Wende­ punkt auf, so daß der Kennlinienverlauf zur linken Seite des Wendepunktes dem Verstelldruck entspricht, der vom Übersetzungsventil dem antriebsseitigen Scheibensatz zugeführt wird, während der Kennlinienverlauf zur rechten Seite des Wendepunktes dem Verstelldruck entspricht, der dem abtriebsseitigen Scheibensatz zugeführt wird beziehungsweise den jeweiligen Kol­ ben/Zylindereinheiten.
Wenn die antriebsseitige Kolben/Zylindereinheit mit einem Verstelldruck beauf­ schlagt werden soll, der dem Betriebspunkt mit der Ziffer 1 gemäß der Kennli­ nie nach Fig. 2 entspricht, so wird das Übersetzungsventil mit einem Stromwert angesteuert, der sich durch ein Lot auf der Abszisse ergibt. Diese Änderung der Führungsgröße Stromwert führt zu einem Einschwingvorgang, der qualitativ in Fig. 3 der Zeichnung mit der Ziffer 1 bezeichnet ist. Die neue Zielgröße des Stromwertes ist bei der Darstellung nach Fig. 3 durch eine im Abstand zur Abszisse gezeichnete Halbgerade dargestellt, die 100 Prozent des neuen Zielwertes darstellt.
Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, führt die Änderung der Führungsgröße zu einem abklingenden Einschwingvorgang auf den neuen Zielwert hin. Die Zeit­ dauer des Einschwingvorgangs läßt sich qualitativ an der Abszisse ablesen. Bei diesem Einschwingvorgang erfolgt die Regelung mit einem 100 Prozent- Wert eines oder mehrerer Regelparameter.
Wenn dahingegen der mit der Ziffer 2 nach Fig. 2 bezeichnete neue Verstell­ druck eingestellt werden soll, so würde eine Regelung mit unveränderten Re­ gelparametern zu einem Erreichen der Stabilitätsgrenze mit einem instabilen Regelkreis führen. Zum Erreichen des neuen Zielwertes Ziffer 2, der wieder 100 Prozent des neuen Zielwertes ist, wird eine Regelung mit korrigierten Re­ gelparametern durchgeführt, wobei die korrigierten Regelparameter beispiels­ weise 50 Prozent der Regelparameter betragen können, die zum Erreichen des Betriebspunktes Ziffer 1 verwendet wurden. In entsprechender Weise kann eine Regelung zum Erreichen des neuen Betriebspunktes Ziffer 3 mit auf 25 Prozent reduzierten Regelparametern erfolgen. Wenn Betriebspunkte zwischen den einzelnen ausgezeichneten Punkten erreicht werden sollen, so kann zwi­ schen den einzelnen ausgezeichneten Punkten linear interpoliert werden mit der Folge, daß auch die Zwischenwerte der Regelparameter mittels linearer Interpolation gewonnen werden können.
Wenn mit dem Übersetzungsventil der dem Betriebspunkt Ziffer 4 entspre­ chende neue Verstelldruck eingestellt werden soll, so führt eine entsprechende Änderung des Stromwertes aufgrund der größeren Steigung der Kennlinie im Bereich des Betriebspunktes Ziffer 4 zu einer größeren Veränderung des Ver­ stelldruckes als dies beispielsweise im Bereich des Betriebspunktes Ziffer 3 der Fall wäre. Das Übersetzungsventil besitzt daher im Betriebspunkt Ziffer 4 eine größere Dynamik als im Bereich des Betriebspunktes Ziffer 3, so daß die Re­ gelparameter erhöht werden können, auf beispielsweise 50 Prozent der Regel­ parameter im Bereich des Betriebspunktes Ziffer 1. In entsprechender Weise können die Regelparameter im Bereich des Betriebspunktes Ziffer 5 auf bei­ spielsweise 100 Prozent der Regelparameter angehoben werden, da das Übersetzungsventil im Bereich des Betriebspunktes Ziffer 5 eine noch höhere Dynamik besitzt als dem Bereich des Betriebspunktes Ziffer 4.
Wenn die Veränderung des Streckenverhaltens des Übersetzungsventils durch eine Veränderung der Verstärkung beschrieben werden kann, so daß es im Nulldruckbereich eine deutlich geringere Verstärkung als in den beiden seitli­ chen Ästen links und rechts des Wendepunktes besitzt, so ist es von Vorteil, die Verstärkung in einer Kennlinie festzuhalten derart, daß die Regelung mit invers korrigierten Regelparametern erfolgt, die Regelparameter also mit der Inversen der Verstärkung multipliziert werden. Damit kann das nicht lineare Verhalten des Übersetzungsventils linearisiert werden.
Fig. 4 der Zeichnung zeigt eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 3 mit zwei Einschwingvorgängen auf jeweils 100 Prozent eines neuen Zieldrucks. Bei dieser Darstellung wird von einer Temperaturabhängigkeit des Streckenver­ haltens des Übersetzungsventils ausgegangen, so daß die Dynamik des Über­ setzungsventils mit steigender Temperatur abnimmt. Eine Regelung mit starren Regelparametern würde daher bei höheren Temperaturen möglicherweise zu einem Erreichen der Stabilitätsgrenze führen, so daß es von Vorteil ist, die Regelparameter bei steigenden Temperaturen zu kleineren Werten hin zu korrigieren. So kann beispielsweise bei einer Öltemperatur von 40°C eine Regelung mit einem 100 Prozent-Wert der Regelparameter erfolgen, während die Regelparameter bei einer Öltemperatur von beispielsweise 80°C auf 80 Prozent korrigiert, das heißt reduziert werden. Eine weitere Zunahme der Öl­ temperatur auf beispielsweise 120°C könnte dann zu einer weiteren Reduzie­ rung der Regelparameter auf beispielsweise 50 Prozent der Regelparameter führen, die bei einer Öltemperatur von 40°C zur Regelung verwendet werden.
Das Übersetzungsventil ist Bestandteil eines Hydraulikkreises und wird mit einem im Hydraulikkreis herrschenden Systemdruck als Eingangsdruck ver­ sorgt. Der Systemdruck wird vom Anpreßdruck zur Druckbeaufschlagung des Umschlingungsmittels zwischen den beiden Kegelscheibenpaaren bestimmt, wenn der Verstelldruck niedriger ist als der Anpreßdruck, da das Umschlin­ gungsmittel im Betrieb des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes zur Vermei­ dung eines Durchrutschens des Umschlingungsmittels an den Kegelscheibe mit einem Mindestdruck beaufschlagt werden muß und vom Verstelldruck, wenn dieser höher ist als der Anpreßdruck. Es kann also zwischen dem Sy­ stemdruck und dem Verstelldruck eine Druckdifferenz vorliegen, die veränder­ lich ist. Diese veränderliche Druckdifferenz kann zu einem veränderlichen Verhalten des Übersetzungsventils führen, so daß die Regelparameter ange­ paßt werden müssen. Bei einer steigenden Druckdifferenz ergibt sich eine erhöhte Dynamik des Übersetzungsventils, so daß die Regelparameter erhöht werden müssen. Bei einer Druckdifferenz des Systemdrucks zum Verstelldruck von beispielsweise 6 bar können die Regelparameter auf 100 Prozent nomi­ niert werden. Eine Erhöhung der Druckdifferenz auf beispielsweise 20 bar kann dann eine Erhöhung der Regelparameter auf beispielsweise 110 Prozent erfor­ derlich machen, eine weitere Erhöhung der Druckdifferenz auf beispielsweise 40 bar kann zu einer weiteren Erhöhung der Regelparameter auf beispielswei­ se 120 Prozent führen. Diese Erhöhung der Regelparameter sorgt dafür, daß auch bei einer ansteigenden Druckdifferenz der Regelkreis nicht träger wird.
Als nächstes wird auf Fig. 5A der Zeichnung Bezug genommen, die eine schematische Darstellung der Regelstrecke ohne Korrektur der Regelparame­ ter zeigt. Ein mit einer Einrichtung zur Meßwerterfassung erfaßter Istwert wird mit einem Sollwert verglichen und führt beim Feststellen einer Regeldifferenz zu einer Regelung mit dem P-Anteil oder dem I-Anteil oder beiden, wenn von einem PI-Regler ausgegangen wird. Die Regelparameter P und I hinsichtlich der Übersetzungsventils sind dabei starr. Es ergeben sich Zwischenwerte, die umgerechnet werden und als Ergebnis liegt ein Sollstrom vor, der einem Stromregler als Führungsgröße dient. Die Übersetzungsverstellung des Getrie­ bes erfolgt auf der Basis eines Iststromes, dessen Abweichung vom Sollstrom zur Regelung erfaßt wird.
Fig. 5B der Zeichnung zeigt nun eine schematische Darstellung eines Regel­ kreises ähnlich derjenigen nach Fig. 5A, wobei aber die Regelparameter ver­ änderlich sind. Die Veränderung oder Korrektur der Regelparameter erfolgt dabei in Abhängigkeit vom Sollstrom am Übersetzungsventil, der, wie dies Fig. 2 der Zeichnung zeigt, verschiedene Betriebspunkte des Übersetzungsventils repräsentiert. In Abhängigkeit vom Betriebspunkt des Übersetzungsventils werden daher die Regelparameter kp und ki, die den Proportionalanteil und den Integralanteil des Reglers darstellen, korrigiert. Bei einem Sollstrom von 0 betragen daher die Regelparameter 100 Prozent, während sie bei einem Soll­ strom von 400 mA auf beispielsweise 50 Prozent verringert werden können. Nach einer weiteren Abnahme der Regelparameter auf beispielsweise 25 Pro­ zent bei einem Sollstrom von 450 mA, der einem Betriebspunkt des Überset­ zungsventils entspricht, bei dem der Verstelldruck auf nahe zu Null verringert worden ist, steigen die Regelparameter mit zunehmendem Verstelldruck wieder an. Damit wird im Bereich des Nulldruckes die Reglerverstärkung verringert, so daß der geringeren Dynamik des Übersetzungsventils im Nulldruckbereich Rechnung getragen wird und nicht der Fall eintritt, daß die Stabilitätsgrenze des Regelkreises aufgrund eines zu starken Reglereingriffs erreicht wird.
Fig. 6A der Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung eines Verlaufs des Stromwertes und der Drehzahl unter dem Einfluß einer veränderten Fahrpedal­ stellung mit starren Regelparametern nach Fig. 5A. Ein Beschleunigungs­ wunsch des Fahrers wird mit einer sprunghaften Veränderung der Fahrpedal­ stellung dargestellt. Dies führt bei einer Regelung mit starren Regelparametern zunächst zu einem Anstieg des Stromwertes ivu und einem Anstieg der Mo­ tordrehzahl nmot. Nach dem Erreichen eines höheren Niveaus des Stromwer­ tes, des neuen Zielwertes, klingt der Einschwingvorgang nicht mehr ab, so daß der schwingende Stromwert zu einem schwingenden Verstelldruck führt, sich die Übersetzung des Kegelscheibenumschlingungsgetriebes also schwingend ändert, woraus die sich schwingende Veränderung der Motordrehzahl nmot ergibt.
Fig. 6B zeigt dahingegen eine Darstellung mit korrigierten oder angepassten Regelparametern. Eine Veränderung der Fahrpedalstellung führt nach dem Erreichen des neuen Zielwertes des Stroms ivu zu einem stabilen höheren Stromwert. Die Motordrehzahl steigt entsprechend dem Beschleunigungs­ wunsch des Fahrers stetig an. Der Regelkreis arbeitet stabil im Abstand zur Stabilitätsgrenze.
Fig. 7 der Zeichnung zeigt zwei Kennlinienverläufe von Übersetzungsventilen von zwei Kegelscheibenumschlingungsgetrieben. Die Ventilkennlinie 1 zeigt einen Verlauf des Drucks aufgetragen über einem Vorsteuerstrom eines Über­ setzungsventils eines ersten Getriebes, während mit dem Bezugszeichen 2 ein Kennlinienverlauf eines Übersetzungsventils eines zweiten Kegelscheibenum­ schlingungsgetriebes dargestellt ist. Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, ist die Kennlinie 2 verglichen mit der Kennlinie 1 nach rechts verschoben, so daß ein fester Vorsteuerstrom Ifest, bei dem Übersetzungsventil mit der Kennlinie 1 zu einem Verstelldruck p1 führt, während der feste Vorsteuerstrom bei dem Über­ setzungsventil mit der Kennlinie 2 zu einem Verstelldruck p2 führt, der deutlich niedriger ist als der Verstelldruck p1. Es bedeutet dies, daß aufgrund des fe­ sten Vorsteuerstroms das Kegelscheibenumschlingungsgetriebe mit dem Ventil nach der Kennlinie 2 mit einem zum Halten eines eingestellten Übersetzungs­ verhältnisses ausreichenden Haltedruck beaufschlagt wird, während das Ke­ gelscheibenumschlingungsgetriebe damit einen Übersetzungsventil nach der Kennlinie 1 mit einem deutlich zu hohen Haltedruck beaufschlagt wird, was auch zu einem unnötigen Verschleiß des Umschlingungsmittels führen kann.
Fig. 8 der Zeichnung zeigt wiederum zwei Kennlinienverläufe 1, 2 von zwei Übersetzungsventilen von zwei unterschiedlichen Kegelscheibenumschlin­ gungsgetrieben. Bei beiden Getrieben wird aber unter Zuhilfenahme der Erfin­ dung ein Haltedruck p1 erreicht, der zum Halten einer eingestellten Überset­ zung ausreichend ist. Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, ist der Haltedruck p1 nach Fig. 8 der Zeichnung deutlich niedriger als der Haltedruck p1 nach Fig. 7 der Zeichnung. Es bedeutet dies, daß auch das Kegelscheibenumschlingungs­ getriebe mit einem Übersetzungsventil, welches einen Kennlinienverlauf 1 aufweist mit einem zum Halten der eingestellten Übersetzung ausreichenden Haltedruck angesteuert wird. Zum Einstellen des Haltedrucks werden die Über­ setzungsventile mit den dargestellten Kennlinienverläufen mit einem Vorsteu­ erstrom als Vorsteuergröße angesteuert. Der beim jeweiligen Übersetzungs­ ventil zum Erzeugen eines ausreichenden Haltedrucks ausreichende Vorsteu­ erstrom wird durch eine Nullpunktadaption ermittelt. Dazu wird der mögliche Drehzahlbereich von der Leerlaufdrehzahl bis zur Maximaldrehzahl bei gere­ geltem gehaltenen Underdrive durchfahren und der maximal auftretende Vor­ steuerstrom gespeichert. Von diesem Vorsteuerstrom wird der jeweilige Null­ punktswert NP1 des Ventils mit dem Kennlinienverlauf 1 beziehungsweise NP2 des Ventils mit dem Kennlinienverlauf 2 subtrahiert. Dies führt bei beiden Ven­ tilen zu einem Differenzwert ΔI, um den der Nullpunktswert des Vorsteuer­ stroms NP1 beziehungsweise NP2 zum Erreichen eines sicheren Haltestroms beziehungsweise Haltedrucks erhöht wird. Damit ist der Differenzwert bei bei­ den Übersetzungsventilen trotz unterschiedlicher Ventilkennlinien hinsichtlich der absoluten Höhe des Vorsteuerstroms gleich oder weitgehend gleich, so daß keines der Kegelscheibenumschlingungsgetriebe beziehungsweise der Umschlingungsmittel mit einem unnötig hohen Verstelldruck beaufschlagt wird.
Es ist ein Verfahren zur Regelung des Verstelldruckes eines Arbeitsfluids mit­ tels einer Regeleinrichtung vorgesehen, mit dem zur Übersetzungseinstellung über ein Übersetzungsventil mindestens eine Kolben/Zylindereinheit eines stufenlos einstellbaren Kegelscheibenumschlingungsgetriebe beaufschlagt wird, wobei die Regelparameter der Regeleinrichtung in Abhängigkeit der ein­ zustellenden Verstelldrücke angepaßt werden und die Regelung unter Ver­ wendung dieser Regelparameter erfolgt.
Es ist ein Verfahren zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses eines Ke­ gelscheibenumschlingungsgetriebes auf einen weitgehend gleichbleibenden Wert vorgesehen, bei dem zunächst die einzustellende Übersetzung über eine Druckbeaufschlagung mindestens einer Kolben/Zylindereinheit eingestellt wird und dann eine Kolben/Zylindereinheit mit einem Haltedruck zum Beibehalten der Übersetzung beaufschlagt wird.
Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvor­ schläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung und/oder Zeichnungen offenbarte Merkmalskombination zu beanspruchen.
In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Aus­ bildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des je­ weiligen Unteranspruches hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmalskombinationen der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Da die Gegenstände der Unteransprüche im Hinblick auf den Stand der Technik am Prioritätstag eigene und unabhängige Erfindungen bilden können, behält die Anmelderin sich vor, sie zum Gegenstand unabhängiger Ansprüche oder Tei­ lungserklärungen zu machen. Sie können weiterhin auch selbständige Erfindun­ gen enthalten, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden Unteran­ sprüche unabhängige Gestaltung aufweisen.
Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu verste­ hen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Ab­ änderungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Ele­ mente und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch Kom­ bination oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der allgemei­ nen Beschreibung und Ausführungsformen sowie den Ansprüchen beschriebe­ nen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen bzw. Elementen oder Ver­ fahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der Aufgabe entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegen­ stand oder zu neuen Verfahrensschritten bzw. Verfahrensschrittfolgen führen, auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betreffen.

Claims (20)

1. Verfahren zur Regelung des Verstelldruckes eines Arbeitsfluids mittels einer Regeleinrichtung, mit dem zur Übersetzungseinstellung über ein Übersetzungsventil mindestens eine Kolben/Zylindereinheit eines stufenlos einstellbaren Kegelscheibenumschlingungsgetriebe beaufschlagt wird, da­ durch gekennzeichnet, daß die Regelparameter der Regeleinrichtung in Abhängigkeit der einzustellenden Verstelldrücke angepaßt werden und die Regelung unter Verwendung dieser Regelparameter erfolgt.
2. Verfahren insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelparameter an die Betriebspunkte des Übersetzungsventils ange­ paßt werden.
3. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Regelparameter in Abhängigkeit der Verstärkung des Übersetzungsventils bestimmt werden und die Regelung mit invers kor­ rigierten Regelparametern erfolgt.
4. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Regelparameter in Abhängigkeit der Temperatur des Arbeitsfluids bestimmt werden.
5. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Regelparameter in Abhängigkeit des Verhältnisses des Eingangsdruckes zum Verstelldruck bestimmt werden.
6. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Regelparameter bestimmt und als Kennlinien und/oder Kennfelder und/oder als parametrisierte Gleichung erfaßt werden.
7. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Regelparameter als Stützpunkte erfaßt und Werte zwischen den Stützpunkten interpoliert werden.
8. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Veränderung der Regelparameter zwischen zwei Regelvorgängen auf einen vorbestimmten Betrag begrenzt ist.
9. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Regeleinrichtung ein PI-Regler ist, dessen Regelpa­ rameter einzeln oder gemeinsam korrigierbar sind.
10. Verfahren zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses eines Kegel­ scheibenumschlingungsgetriebes auf einen weitgehend gleichbleibenden Wert, bei dem zunächst die einzustellende Übersetzung über eine Druck­ beaufschlagung mindestens einer Kolben/Zylindereinheit eingestellt wird und dann eine Kolben/Zylindereinheit mit einem Haltedruck zum Beibehal­ ten der Übersetzung beaufschlagt wird.
11. Verfahren insbesondere nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß die einzustellende Übersetzung die Langsamfahrübersetzung des Kegel­ scheibenumschlingungsgetriebes ist.
12. Verfahren insbesondere nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich­ net, daß der Kolben/Zylindereinheit der Druck über ein Übersetzungsventil zugeführt wird, welches mit einer Vorsteuergröße beaufschlagt wird.
13. Verfahren insbesondere nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsteuergröße so bestimmt wird, daß der Haltedruck ein (getriebespe­ zifischer) Mindesthaltedruck ist.
14. Verfahren insbesondere nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsteuergröße ein Vorsteuerstrom ist, mit dem das Übersetzungsventil direkt oder indirekt beaufschlagt wird.
15. Verfahren insbesondere nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Mindesthaltedruck entsprechender Vorsteuerstromwert als Diffe­ renz zwischen einem dem Maximaldruckwert entsprechenden Vorsteuer­ strom und einem Vorsteuerstrom ermittelt wird, der einem Verstelldruck von im wesentlichen Null entspricht.
16. Verfahren insbesondere nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeich­ net, daß der Stromwert in Abhängigkeit des Abtriebsmoments eines mit dem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe gekoppelten Antriebsmotor kor­ rigiert wird derart, daß der Stromwert um einen lastabhängigen Anteil modi­ fiziert wird.
17. Verfahren zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses eines Kegel­ scheibenumschlingungsgetriebes auf einen weitgehend gleichbleibenden Wert, bei dem zunächst die einzustellende Übersetzung über eine Druck­ beaufschlagung von zwei Kolben/Zylindereinheiten eingestellt wird und dann mindestens eine Kolben/Zylindereinheit mit einem Haltedruck zum Beibehalten der Übersetzung beaufschlagt wird.
18. Verfahren insbesondere nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltedrücke in Abhängigkeit von dem Übersetzungsverhältnis ermittelt und ein dem Langsamfahrbereich entsprechender Haltedruck um einen getriebespezifischen vorbestimmten Wert zum Halten des Langsamfahrbe­ reiches erhöht wird.
19. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis überwacht wird und daß nach der Feststellung einer Veränderung des Übersetzungsverhältnisses der Haltedruck um einen vorbestimmten Wert erhöht wird.
20. Verwendung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche zum Einstellen und/oder Halten des Übersetzungsverhälnisses beim Rück­ wärtsfahren eines mit dem Kegelscheibenumschlingungsgetriebe ausge­ statteten Fahrzeugs.
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