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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sensorarrays, Verfahren zum
Herstellen der Sensorarrays und die Verwendung solcher Sensorarrays. Insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Sensorarrays, wie z.
B. Ultraschallsonden, welche in Ultraschalldiagnosevorrichtungen,
Ultraschallmikroskopen, Metallfehlererfassungsvorrichtungen und
dergleichen verwendet werden.
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Nachfolgend
wird eine Ultraschallsonde beschrieben, welche in einer herkömmlichen
Ultraschalldiagnosevorrichtung verwendet wird. Beispielsweise ist
in IEEE Transactions on Ultrasonics, Ferroelectrics, and Frequency
Control, Bd. 44, Nr. 2, März 1997,
Hybrid Multi/Single Layer Array Transducers for Increased Signal-to-Noise
Ratio, eine Ultraschallsonde offenbart.
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7 ist eine perspektivische
Ansicht, die den Hauptteil einer Ultraschallsonde zeigt, die in
der herkömmlichen
Ultraschalldiagnosevorrichtung verwendet wird.
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8 ist eine perspektivische
Ansicht, die einen piezoelektrischen Oszillator zeigt, der bei der
Ultraschallsonde verwendet wird. Eine Ultraschallsonde 1,
die in 7 gezeigt ist,
umfaßt
das Substrat 2, das aus einer akustischen Absorbiereinrichtung
gebildet ist, welche als Trägerbauelement
bezeichnet wird. Eine Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 3 ist
auf einer Hauptoberfläche
des Substrats 2 in Matrixform angebracht.
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Wie
es in 8 gezeigt ist,
umfassen die piezoelektrischen Oszillatoren 3 eine Mehrzahl
von laminierten piezoelektri schen Schichten 4. Innere Elektroden 5 sind
zwischen den piezoelektrischen Schichten 4 gebildet. Eine äußere Elektrode 6 ist
auf sowohl der oberen als auch der unteren Oberfläche der
laminierten piezoelektrischen Schichten 4 gebildet. Zusätzlich sind
auf beiden Enden der laminierten piezoelektrischen Schichten 4 Durchgangslöcher 7 gebildet.
Verbindungselektroden 8 sind innerhalb der Durchgangslöcher 7 gebildet.
Jede zweite Schicht der laminierten piezoelektrischen Schichten 4 ist
in einer jeweils entgegengesetzten Dickenrichtung polarisiert. Die
piezoelektrischen Oszillatoren 3 sind auf einer Hauptoberfläche des
Substrats 2 mittels eines Klebstoffs angebracht, derart,
daß die
Hauptoberflächen
der piezoelektrischen Schichten 4 parallel zu der Hauptoberfläche des
Substrats 2 sind.
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Ferner
ist auf der Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 3 eine
Schallanpassungsschicht 9 gebildet, um eine Schallanpassung
mit einem menschlichen Körper
zu erhalten. Auf der Schallanpassungsschicht 9 ist eine
akustische Linse 10 gebildet, um eine Konvergenz von Ultraschallstrahlen
zu erreichen.
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Bei
den piezoelektrischen Oszillatoren 3, die in der oben beschriebenen
Ultraschallsonde 1 verwendet werden, werden die inneren
Elektroden 5 durch die Durchgangslöcher 7 und dergleichen
herausgezogen. Alternativ existiert jedoch als Struktur und Verfahren
zum Herausziehen der inneren Elektroden eine Struktur und ein Verfahren
zum Herausziehen der inneren Elektroden von Seitenoberflächen der
piezoelektrischen Oszillatoren 3, wie sie üblicherweise
in Mehrschichtkondensatoren und dergleichen zu sehen sind.
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Da
jeder der piezoelektrischen Oszillatoren 3, der bei der
oben beschriebenen Ultraschallsonde 1, die in 7 gezeigt ist, verwendet
wird, eine Mehrschichtstruktur hat, können eine gute Funktionalität und ein
hohes Auflösungsvermögen erreicht
werden, so daß eine
hohe Empfindlichkeit erreicht werden kann. Wenn die piezoelektrischen
Oszillatoren 3 hergestellt werden, müssen Durchgangslöcher mit
hoher Herstellungsgenauigkeit gebildet werden. Ferner müssen Elektroden
mit hoher Druckgenauigkeit gebildet werden. Als Ergebnis ist es
aufgrund des Schrumpfens, das auftritt, wenn ein Bauglied gebrannt
wird, schwierig, einen gleichmäßigen Abstand zwischen
den Durchgangslöchern
zu erhalten, und es ist ferner schwierig, das gebrannte Bauglied
in einer Matrixform zu schneiden. Zusätzlich fallen nach dem Schneiden
die äußeren Elektroden
leicht ab. Daher ist, um die piezoelektrischen Oszillatoren 3 herzustellen,
eine extrem hohe Herstellungsgenauigkeit notwendig. Da viele Probleme
bezüglich
der Herstellung existieren, können
Charakteristikavariationen ohne weiteres auftreten. Wenn auf ähnliche
Art und Weise die inneren Elektroden 5 der piezoelektrischen
Oszillatoren 3 von den Seitenoberflächen an der Ultraschallsonde 1 herausgezogen
werden, ist eine hohe Verarbeitungsgenauigkeit bei der Herstellung
erforderlich.
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US 5,938,612 A lehrt
ein Sensorarray, welches auf einem Substrat eine Mehrzahl von piezoelektrischen
Oszillatoren besitzt, die in einer Matrixform angebracht sind. Jeder
der piezoelektrischen Oszillatoren weist eine Mehrzahl von piezoelektrischen
Schichten und innere, zwischen den piezoelektrischen Schichten liegende
Elektroden auf. Auf den Endseiten der Mehrzahl von piezoelektrischen Schichten
befinden sich äußere Elektroden.
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DE 689 24 057 T2 lehrt
ein Sensorarray, bei welchem jeder der matrixförmig auf einem Substrat angeordneten,
piezoelektrischen Oszillatoren eine Mehrzahl von piezoelektrischen
Schichten aufweist, die in eine Richtung parallel zu der Hauptoberfläche des
Substrats laminiert sind. Des weiteren besitzt jeder Oszillator äußere Elektroden
auf den Endseiten der Mehrzahl von piezoelektrischen Schichten.
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US 5,381,385 A lehrt
ein Verfahren zur Herstellung eines Sensorarrays. Dabei wird zunächst eine
Mehrschichtstruktur gebildet, bei der eine Mehrzahl von piezoelektrischen
Schichten und innere und äußere Elektroden
laminiert sind. Die Mehrschichtstruktur wird auf einer Hauptoberfläche eines Substrats
angebracht und dann geschnitten, um die Mehrzahl von piezoelektrischen
Oszillatoren zu erhalten. Die auf das Substrat aufgebrachte Mehrschichtstruktur
hat eine größere Fläche, als
das herzustellende Sensorarray.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Sensorarray
mit hoher Empfindlichkeit und leichter Herstellbarkeit zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Sensorarray nach Patentanspruch 1 gelöst.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein einfacheres
Herstellungsverfahren für
ein Sensorarray zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen eines Sensorarrays
nach Patentanspruch 2 gelöst.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Verwendung
eines Sensorarrays zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Verwendung eines Sensorarrays nach Patentanspruch
3 gelöst.
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Die
vorliegende Erfindung liefert ein Sensorarray unter anderem mit
einem Substrat und einer Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren,
die auf einer Hauptoberfläche
des Substrats in Matrixform angebracht sind. Jeder der Mehrzahl
von piezoelektrischen Oszillatoren umfaßt eine Mehrzahl von piezoelektrischen
Schichten, die in einer Richtung parallel zu der Hauptoberfläche des
Substrats laminiert sind, innere Elektroden, die zwischen der Mehrzahl
von piezoelektrischen Schichten angeordnet sind, und äußere Elektroden,
die auf Endseiten der Mehrzahl von piezoelektrischen Schichten gebildet
sind.
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Die
vorliegende Erfindung liefert ein Verfahren zum Herstellen des oben
angesprochenen Sensorarrays. Das Verfahren umfaßt unter anderem den Schritt
des Bildens einer Mehrschichtstruktur, bei der eine Mehrzahl von
piezoelektrischen Schichten und eine Mehrzahl von inneren Elektroden
laminiert sind, den Schritt des Bildens einer Mutterplatine durch Schneiden
der Mehrschichtstruktur in der Laminatrichtung, den Schritt des
Bildens von äußeren Elektroden
auf beiden Hauptoberflächen
der Mutterplatine, den Schritt des Befestigens der Mutterplatine
auf einer Hauptoberfläche
eines Substrats, und den Schritt des Schneidens der Mutterplatine,
um die Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren zu erhalten.
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Die
vorliegende Erfindung liefert eine Verwendung des obigen Sensorarrays
in einer Ultraschallsonde in einer Ultraschalldiagnosevorrichtung.
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Bei
dem Sensorarray gemäß der vorliegenden
Erfindung kann eine hohe Empfindlichkeit erhalten werden, da die
piezoelektrischen Oszillatoren, die die Mehrschichtstruktur aufweisen,
verwendet werden.
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Zusätzlich kann,
wie es oben beschrieben worden ist, dieses Sensorarray durch Bilden
der Mehrschichtstruktur hergestellt werden, indem die Mehrschichtstruktur
gebildet wird, bei der die Mehrzahl von piezoelektrischen Schichten
und die Mehrzahl von inneren Elektroden laminiert sind, indem die Mutterplatine
gebildet wird, indem die Mehrschichtstruktur in der Laminatrichtung
geschnitten wird, indem die äußeren Elektroden
auf den Hauptoberflächen
der Mutterplatine gebildet werden, indem die Mutterplatine auf eine
der Hauptoberflächen
des Substrats angebracht wird, und indem die Mutterplatine in die
Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren geschnitten wird. Als
Ergebnis wird keine hohe Genauigkeit zum Bestimmen von Positionen
benötigt,
wenn die Mutterplatine auf dem Substrat befestigt wird, da die äußeren Elektroden
auf den gesamten Hauptoberflächen
der Mutterplatine gebildet sind. Somit erlaubt dieses Verfahren
eine Vereinfachung der Herstellung des Sensorarrays.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend auf die
beiliegenden Zeichnungen detailliert erläutert. Es zeigen:
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1 ein
Blockdiagramm einer Ultraschalldiagnosevorrichtung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
perspektivische Ansicht, die den Hauptteil der Ultraschallsonde
zeigt, die bei der Ultraschalldiagnosevorrichtung von 1 verwendet wird;
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3 eine
perspektivische Ansicht, die einen piezoelektrischen Oszillator
zeigt, der bei der in 2 gezeigten Ultraschallsonde
verwendet wird;
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4 eine
Darstellung, die einen ersten Schritt eines Verfahrens zum Herstellen
der Ultraschallsonde, die in 2 gezeigt
ist, darstellt;
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5 eine
Darstellung, die einen zweiten Schritt des Ver fahrens zum Herstellen
der Ultraschallsonde aus 2 zeigt;
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6 eine
Darstellung, die einen dritten Schritt des Verfahrens zum Herstellen
der Ultraschallsonde aus 2 zeigt;
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7 eine
perspektivische Ansicht, die den Hauptteil einer Ultraschallsonde
zeigt, die bei einer herkömmlichen
Ultraschalldiagnosevorrichtung verwendet wird;
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8 eine
perspektivische Ansicht, die einen piezoelektrischen Oszillator
zeigt, der bei der in 7 gezeigten Ultraschallsonde
verwendet wird.
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1 ist
ein Blockdiagramm einer Ultraschalldiagnosevorrichtung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. 2 ist eine
perspektivische Ansicht, die den Hauptteil einer Ultraschallsonde
zeigt, die bei der Ultraschalldiagnosevorrichtung von 1 verwendet
wird. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
piezoelektrischen Oszillator zeigt, der bei der Ultraschallsonde verwendet
wird. Eine Ultraschalldiagnosevorrichtung 20, die in 1 gezeigt
ist, umfaßt
eine Ultraschallsonde 22.
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Die
Ultraschallsonde 22, wie sie in 2 gezeigt
ist, umfaßt
ein Substrat 24, das aus einer Schallabsorbiereinrichtung
gebildet ist, die auch als Trägerbauglied
bezeichnet wird. Auf einer der Hauptoberflächen des Substrats 24 ist
eine Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 26 in
Matrixform angebracht. 2 zeigt die Mehrzahl von piezoelektrischen
Oszillatoren 26, die in vier Linien angeordnet sind. Tatsächlich werden
die piezoelektrischen Oszillatoren 26 jedoch in viel mehr
Linien angeordnet.
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Wie
es in 3 gezeigt ist, umfassen die piezoelektrischen
Oszillatoren 26 eine Mehrzahl von laminierten piezoelektri schen
Schichten 28, die aus einem Material mit einer relativen
Permittivität
von im wesentlichen 2000 gebildet sind. Zwischen den piezoelektrischen
Schichten 28 sind innere Elektroden 30 gebildet.
In diesem Fall sind die inneren Elektroden 30 abwechselnd
von einem Ende der piezoelektrischen Schicht 28 zu der
Mitte derselben und von dem anderem Ende der piezoelektrischen Schicht 28 zu
der Mitte derselben gebildet. Ferner sind auf beiden Endseiten der
piezoelektrischen Schichten 28 äußere Elektroden 32 gebildet.
Die äußere Elektrode 32 auf
einer Seite ist mit jeder zweiten inneren Elektrode 30 verbunden,
während
die äußere Elektrode 32 auf
der anderen Seite mit immer den verbleibenden jeweils zweiten inneren
Elektroden 30 verbunden ist. Zusätzlich sind diese piezoelektrischen Schichten 28 abwechselnd
in einer jeweils entgegengesetzten Dickenrichtung polarisiert.
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Für jeden
piezoelektrischen Oszillator 26 wird eine äußere Abmessung
desselben, d. h. die Kante der äußeren Elektrode 32,
auf jeweils 250 μm eingestellt,
wobei die Dicke desselben, d. h. der Abstand zwischen den äußeren Elektroden 32,
derart eingestellt wird, daß sie
vorzugsweise größer oder gleich
dem zweifachen der äußeren Abmessung
ist, um eine Kopplung zwischen einer Längenoszillation (d31-Modus)
als Hauptmodus und anderen nicht benötigten Oszillationen zu verhindern.
Die Dicke des piezoelektrischen Oszillators 26 beträgt beispielsweise
vorzugsweise 500 μm.
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Ferner
sind in jedem der piezoelektrischen Oszillatoren 26 aufgrund
eines Kompromisses zwischen der Impedanzanpassung und der Wellenempfangsempfindlichkeit
vorzugsweise fünf
bis sieben piezoelektrische Schichten 28 gebildet. Beispielsweise können sieben
piezoelektrische Schichten 28 gebildet sein. Dann wird
jeder der piezoelektrischen Oszillatoren 26 mittels eines
Klebstoffs auf dem Substrat 24 angebracht, so daß die Mehrzahl
von piezoelektrischen Schichten 28 in einer Richtung parallel
zu der Hauptoberfläche
des Substrats 24 laminiert ist, d. h. die Laminatrichtung
der piezoelektri schen Schichten ist parallel zu der Hauptoberfläche des
Substrats.
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Bei
den obigen piezoelektrischen Oszillatoren 26 sind die inneren
Elektroden 30 abwechselnd mit einer der gegenüber liegenden äußeren Elektrode 32 verbunden.
Die Struktur des piezoelektrischen Oszillators 26 ist jedoch
nicht auf diesen Fall begrenzt. Beispielsweise können die inneren Elektroden 30 mit
den äußeren Elektroden 32 nicht
verbunden sein.
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Ferner
haben bestimmte Oszillatoren unter der Mehrzahl von piezoelektrischen
Oszillatoren 26, d. h. Wellensendeoszillatoren oder Wellenempfangsoszillatoren,
unterschiedliche Optimalwerte. Somit können die zwei Typen von Oszillatoren
unterschiedliche Konfigurationen haben.
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Zusätzlich ist
auf der Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 26 eine
Schallanpassungsschicht 34 vorgesehen, um eine Schallanpassung
mit einem menschlichen Körper
zu erhalten. Auf der Schallanpassungsschicht 34 ist eine
akustische Linse 36 vorgesehen, um eine Konvergenz von
Ultraschallstrahlen herbeizuführen.
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Die äußeren Elektroden 32 der
piezoelektrischen Oszillatoren 26 in der Ultraschallsonde 22 sind mit
einer Sende/Empfangs-Einheit 40 über Strukturelektroden (nicht
gezeigt) verbunden, die auf der Schallanpassungsschicht 34 angeordnet
sind, und dieselben sind ferner mit Leitern (nicht gezeigt) verbunden,
die innerhalb von Durchgangslöchern
angeordnet sind, die das Substrat 24 durchdringen. Die Sende/Empfangs-Einheit 40 dient
als Einheit zum Treiben der Ultraschallsonde 22 und zum
Empfangen von Ultraschallwellen. Die Sende/Empfangs-Einheit 40 liefert
ein Treibersignal zu der Ultraschallsonde 22, um eine Ultraschallwelle
in ein Subjekt A zu übertragen.
Zusätzlich
empfängt
die Sende/Empfangs-Einheit 40 ein Echosignal von dem Subjekt
A, das von der Ultraschallsonde 22 empfangen wird.
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Die
Sende/Empfangs-Einheit 40 ist mit einer B-Modus-Verarbeitungseinheit 42 und
mit einer Doppler-Verarbeitungseinheit 44 verbunden. Somit wird
ein Echo-Empfangs-Signal für
jeden Schallstrahl, der aus der Sende/Empfangs-Einheit 40 ausgegeben
wird, in die B-Modus-Verarbeitungseinheit 42 und die Doppler-Verarbeitungseinheit 44 eingegeben.
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Die
B-Modus-Verarbeitungseinheit 42 und die Doppler-Verarbeitungseinheit 44 sind
mit einer Bildverarbeitungseinheit 46 verbunden. Die B-Modus-Verarbeitungseinheit 42,
die Doppler-Verarbeitungseinheit 44 und die Bildverarbeitungseinheit 46 dienen
als Bilderzeugungseinheiten. Die Bildverarbeitungseinheit 46 bildet
ein B-Modus-Bild und ein Doppler-Bild basierend auf Daten, die von
der B-Modus-Verarbeitungseinheit 42 beziehungsweise der Doppler-Verarbeitungseinheit 44 eingegeben
werden.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 46 ist mit einer Anzeige 48 verbunden.
Die Anzeige 48 empfängt
ein Bildsignal von der Bildverarbeitungseinheit 46, um ein
Bild basierend auf dem empfangenen Bildsignal anzuzeigen.
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Die
oben beschriebene Sende/Empfangseinheit 40, die B-Modus-Verarbeitungseinheit 42,
die Doppler-Verarbeitungseinheit 44, die Bildverarbeitungseinheit 46 und
die Anzeige 48 sind mit einer Steuereinheit 50 verbunden.
Die Steuereinheit 50 liefert ein Steuersignal zu jeder
dieser Einheiten, um die Operationen derselben zu steuern. Zusätzlich werden
verschiedene Nachrichtensignale von den obigen Einheiten, welche
durch die Steuereinheit 50 gesteuert werden, in die Steuereinheit 50 eingegeben. Unter
der Steuerung, die von der Steuereinheit 50 durchgeführt wird,
werden B-Modus-Operationen und
Doppler-Modus-Operationen durchgeführt.
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Die
Steuereinheit 50 ist mit einer Betriebseinheit 52 verbunden.
Ein Betreiber bedient die Betriebseinheit 52, um er wünschte Befehle
und Informationen in die Steuereinheit 50 einzugeben. Die
Betriebseinheit 52 besteht aus einem Betriebsbedienfeld
mit einer Tastatur und anderen Betriebswerkzeugen.
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Anschließend wird
ein Beispiel eines Verfahrens zum Herstellen der Ultraschallsonde 22 beschrieben,
die in der Ultraschalldiagnosevorrichtung 20 verwendet
wird.
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Zunächst wird,
wie es in 4 gezeigt ist, eine Mehrschichtstruktur 29 durch
Laminieren einer Mehrzahl von piezoelektrischen Schichten 28 und
einer Mehrzahl von inneren Elektroden 30 gebildet. In diesem
Fall wird die Mehrschichtstruktur 29 durch gleichzeitiges
Brennen sowohl der piezoelektrischen Schicht 28 als auch
der inneren Elektroden 30 gebildet. Ferner kann die Positionsanordnung
der inneren Elektroden 30 unter Berücksichtigung von Schnittbreiten
für ein
späteres
Schneiden, Breiten, die für
piezoelektrische Oszillatoren 26 nötig sind, und des Abstands
zwischen den piezoelektrischen Oszillatoren 26 nach dem
Schneiden frei verändert
werden. In 4 sind die piezoelektrischen
Schichten 28 und die inneren Elektroden 30 auf
vereinfachte Art und Weise gezeigt.
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Anschließend wird
die Mehrschichtstruktur 29 in der Laminatrichtung geschnitten,
wie es in 4 gezeigt ist, und es wird,
wie es in 5 gezeigt ist, eine Mutterplatine 31 gebildet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
wird die Mehrschichtstruktur 29 nach dem Brennen der Mehrschichtstruktur 29 in
die Mutterplatine 31 geschnitten. Die Mehrschichtstruktur 29 kann
jedoch auch vor dem Brennen der Mehrschichtstruktur 29 in
die Mutterplatine 31 geschnitten werden. Wenn die Mutterplatine 31 vor
dem Brennen der Mehrschichtstruktur 29 von der Mehrschichtstruktur 29 weggeschnitten
wird, kann die Mutterplatine 31 nach dem Schneiden gebrannt
werden.
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Dann
werden äußere Elektroden 32 auf
beiden Hauptoberflächen
der Mutterplatine 31 gebildet.
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Eine
Gleichspannung wird zwischen die zwei äußeren Elektroden 32 angelegt,
wodurch die Mehrzahl von piezoelektrischen Schichten 28 abwechselnd
in einer jeweils umgekehrten Dickenrichtung polarisiert wird. Ferner
können
bei der vorliegenden Erfindung beispielsweise die piezoelektrischen Schichten 28 in
Intervallen von zwei Schichten in der jeweils umgekehrten Dickenrichtung
polarisiert werden. In anderen Worten ist die vorliegende Erfindung nicht
auf die obige Anordnung begrenzt, bei der die piezoelektrischen
Schichten 28 abwechselnd in der jeweils umgekehrten Dickenrichtung
polarisiert werden.
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Die
Mutterplatine 31 wird auf einer der Hauptoberflächen des
Substrats 24 angebracht. In diesem Fall ist keine hohe
Genauigkeit für
die Position, an der die Mutterplatine 31 auf dem Substrat 24 angebracht
wird, notwendig, wobei beliebige Abweichungen zu keinen ernsthaften
Problemen führen.
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Dann
wird, wie es in 6 gezeigt wird, die Mutterplatine 31 durch
ein Zerteilungsverfahren oder dergleichen in Matrixform geschnitten,
um die Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 26 zu
erhalten. In diesem Fall wird keine hohe Genauigkeit zum Schneiden
der Mutterplatine 31 benötigt, wobei beliebige Abweichungen
zu keinen ernsthaften Problemen führen. In 6 ist
die Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 26 in fünf Zeilen
und sechs Spalten angeordnet. Andere Anordnungen können jedoch
mit unterschiedlichen Anzahlen für
die Zeilen und Spalten hergestellt werden.
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Anschließend wird
eine Schallanpassungsschicht 34 auf die Mehrzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 26 gebildet,
wobei eine akustische Linse 36 auf der Schallanpassungsschicht 34 gebildet
ist.
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Bei
der zweidimensionalen Ultraschallsonde 22 der Ultraschalldiagnosevorrichtung 20,
die auf eine dreidimensionale Bilderzeugung und auf ein Verhalten
mit hoher Genauigkeit angepaßt
ist, werden piezoelektrische Oszillatoren 26 mit den Mehrschichtstrukturen
verwendet. Als Ergebnis kann dieselbe Impedanzanpassung und Wellenempfangsempfindlichkeit
im Vergleich zu der herkömmlichen Ultraschallsonde 1,
die in 7 gezeigt ist, erreicht werden, wodurch ein gutes
Verhalten erreicht werden kann.
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Ferner
werden bei der Ultraschalldiagnosevorrichtung 20 durch
die Verwendung der piezoelektrischen Oszillatoren 26 mit
den Mehrschichtstrukturen keine komplizierten Verfahren und keine
hohe Verarbeitungsgenauigkeit bezüglich des Bildens von Durchgangslöchern und
des Schneidens gemäß den Durchgangslöchern benötigt. Daher
kann das Herstellungsverfahren vereinfacht werden, wobei, wenn die
piezoelektrischen Oszillatoren 26 hergestellt werden, keine
hohe Herstellungsgenauigkeit notwendig ist. Als Ergebnis können bei
der in 2 gezeigten Ultraschallsonde 22 Charakteristikavariationen
zwischen den piezoelektrischen Oszillatoren 26 reduziert
werden, wodurch eine hohe Auflösung
erreicht werden kann.
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Zusätzlich sind
bei der Ultraschallsonde 1, die in 7 gezeigt
ist, die in 8 gezeigten piezoelektrischen
Oszillatoren auf dem Substrat 2 in Matrixform angeordnet.
Wenn eine große
Anzahl von piezoelektrischen Oszillatoren 3 auf dem Substrat 2 angeordnet
ist, wie es bei den bezugnehmend auf die in 6 bis 7 beschriebenen
oben dargestellten Herstellungsverfahren der Fall ist, werden üblicherweise
die piezoelektrischen Oszillatoren erhalten, indem sie von einer
Mutterplatine oder einer Mehrschichtstruktur abgeschnitten werden,
auf der die piezoelektrischen Oszillatoren 3 in Matrixform
angeordnet sind.
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Im
Falle der piezoelektrischen Oszillatoren 3, die in 8 gezeigt
sind, wird jedoch aufgrund von Variationen der Positionen der Durchgangslöcher 7 eine
Unterteilung gemäß den Positionen
der Durchgangslöcher 7 benötigt. Zusätzlich kann
der Abstand zwischen den piezoelektrischen Oszillatoren nach dem
Schneiden nicht mehr eingestellt werden.
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Dagegen
werden bei den piezoelektrischen Oszillatoren 26, die in
der Ultraschalldiagnosevorrichtung 20 verwendet werden,
unter Verwendung des oben bezeichneten Herstellungsverfahrens die komplizierten
Prozeduren und die hohe Dimensionsgenauigkeit zum Bilden der Durchgangslöcher nicht benötigt. Daher
kann dieses Verfahren Probleme lösen,
die auftreten, wenn ein Zerteilen durchgeführt wird.
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Zusätzlich ist
es bei der Ultraschallsonde 22 möglich, eine große Anzahl
von piezoelektrischen Oszillatoren 26 aus einer großen Mehrschichtstruktur 29 zu
erhalten, wie es in 4 gezeigt ist.
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Wenn
ferner die piezoelektrischen Oszillatoren 26 durch Schneiden
erhalten werden, ist es nicht nötig,
gemäß den Durchgangslöchern zu
schneiden. Wenn ferner die Mehrschichtstruktur 29, die
in 4 gezeigt ist, gebildet wird, können Schneidebreiten, die
Breiten der piezoelektrischen Oszillatoren 26 und der Abstand
zwischen den piezoelektrischen Oszillatoren 26 nach dem
Schneiden, welche voraussichtlich in späteren Verfahrensschritten erhalten
werden, berücksichtigt
werden, so daß der
Abstand zwischen den inneren Elektroden 30 frei bestimmt
werden kann. Als Ergebnis können
Vorteile bezüglich
der Kostenreduktion und der Freiheit im Entwurf erhöht werden.
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Bei
der obigen Ultraschalldiagnosevorrichtung 20 werden piezoelektrische
Oszillatoren 26 mit spezifizierten Abmessungen in der Ultraschallsonde 22 verwendet.
Die piezoelektrischen Oszillatoren 26, die in der Ultraschallsonde 22 verwendet
werden, können
jedoch auch andere Abmessungen haben.
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Obwohl
die Ultraschalldiagnosevorrichtung 20 die Sende/Empfangs-Einheit 40 und
die anderen Einheiten zusätzlich
zu der Ultraschallsonde 22 umfaßt, können diese Einrichtungen auch
durch andere Einheiten ersetzt werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf Sensorarrays, wie z. B. Ultraschallsonden,
die in Ultraschalldiagnosevorrichtungen verwendet werden, begrenzt.
Beispielsweise kann die Erfindung auf Sensorarrays angewendet werden,
die in Ultraschallmikroskopen und Metallfehlererfassungsvorrichtungen verwendet
werden.
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Wie
es oben beschrieben worden ist, liefert die vorliegende Erfindung
ein Sensorarray, das sehr empfindlich ist, und das in der Lage ist,
ohne weiteres hergestellt zu werden. Zusätzlich liefert die vorliegende
Erfindung ein Verfahren zum Herstellen des obigen Sensorarrays und
eine Verwendung dieses Sensorarrays in einer Ultraschalldiagnosevorrichtung.