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DE10047643A1 - Polymere Aldehyd/Siloxan-Amin-Netzwerke - Google Patents

Polymere Aldehyd/Siloxan-Amin-Netzwerke

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Publication number
DE10047643A1
DE10047643A1 DE2000147643 DE10047643A DE10047643A1 DE 10047643 A1 DE10047643 A1 DE 10047643A1 DE 2000147643 DE2000147643 DE 2000147643 DE 10047643 A DE10047643 A DE 10047643A DE 10047643 A1 DE10047643 A1 DE 10047643A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amine
mixture
formaldehyde
siloxane
formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000147643
Other languages
English (en)
Inventor
Serguei Evsioukov
Gunnar Schornick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE2000147643 priority Critical patent/DE10047643A1/de
Priority to PCT/EP2001/010674 priority patent/WO2002026849A1/de
Publication of DE10047643A1 publication Critical patent/DE10047643A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • C08G12/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds
    • C08G12/06Amines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/48Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule in which at least two but not all the silicon atoms are connected by linkages other than oxygen atoms
    • C08G77/54Nitrogen-containing linkages

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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Abstract

Polymere Netzwerke sind dadurch erhältlich, daß man einen Aldehyd oder eine Mischung von Aldehyden oder Vorläufer davon mit einer Amine enthaltenden Komponente A gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels S kondensiert, wobei Komponente A DOLLAR A mindestens ein Siloxan-Amin (I), DOLLAR A (H¶2¶N-)¶t¶Y·4·-Si(R)¶2¶-(O-Si(R)¶2¶-)¶n¶Y·3·(-NH¶2¶)¶s¶ DOLLAR A worin bedeuten DOLLAR A Y·3· (s + 1)-wertiger organischer Rest DOLLAR A Y·4· (t + 1)-wertiger organischer Rest DOLLAR A R in jeder Position unabhängig voneinander C¶1-12¶-Alkylrest oder Arylrest DOLLAR A s ganzzahliger Wert von 1 bis 20 DOLLAR A t ganzzahliger Wert von 1 bis 20 DOLLAR A gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (II) DOLLAR A Y·1·(-NH¶2¶)¶n¶ DOLLAR A und gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (III) DOLLAR A (Z-)¶(q-r)¶Y·2·(-NH¶2¶)¶r¶ DOLLAR A enthält, worin bedeuten DOLLAR A Y·1· n-wertige organische Reste, DOLLAR A Y·2· q-wertige organische Reste, DOLLAR A Z funktionelle einwertige Reste, DOLLAR A n ein ganzzahliger Wert von 1 bis 20, DOLLAR A q ein ganzzahliger Wert von 2 bis 20 und DOLLAR A r ein ganzzahliger Wert von 1 bis 19 mit der Maßgabe, daß 1 r < q.

Description

Die Erfindung betrifft polymere Aldehyd/Siloxan-Amin-Netzwerke.
Umsetzungsprodukte von Aldehyden wie Formaldehyd und Aminen wie Monoaminen und aliphatischen Diaminen sind seit langer Zeit bekannt und werden in unterschiedlichen Einsatzgebieten verwendet.
DE-A-26 45 170 betrifft einen Vulkanisierungsbeschleuniger für Kautschuke. Der Beschleuniger umfaßt ein Reaktionsprodukt eines Aldehyds mit Phenylendiamin oder einem aliphatischen 1,2- oder 1,3-Diamin. Als aliphatisches Diamin wird vorzugsweise Ethylendiamin oder Propylendiamin eingesetzt. Der eingesetzte Aldehyd ist vorzugsweise Formaldehyd.
US 3,461,100 betrifft Kondensationsprodukte von Aldehyden oder Ketonen mit Diaminen und Monoaminen. Die wasserunlöslichen, aber in aliphatischen Kohlenwasserstoffen löslichen Polymermaterialien werden als Schutzbe­ schichtungen, insbesondere für Metalle, eingesetzt. Sie werden erhalten durch Kondensation eines Aldehyds oder Ketons mit einem Diamin in einem organischen Reaktionsmedium. Als Nebenprodukt entstehendes Wasser wird kontinuierlich entfernt. Beispielsweise werden Formaldehyd und Hexamethylen­ diamin umgesetzt.
JP-A-63 192 750 betrifft die Herstellung von polymeren tertiären Aminen, die Hexahydrotriazineinheiten aufweisen. Die Verbindungen werden erhalten durch Umsetzung von primären und sekundären Aminen mit Formaldehyd. Sie können als Katalysatoren für Urethanschäume und als Härter für Epoxidharze und Kautschuklatices eingesetzt werden.
US 5,830,243 betrifft Treibstoffzusammensetzungen, die N-substituierte Perhydro-s-triazin-Verbindungen enthalten. Diese werden hergestellt durch Umsetzung eines Aldehyds mit mindestens einem Etheramin. Die Verbindungen dienen zur Verminderung der Bildung von Ablagerungen in Einspritzmotoren.
Bei den beschriebenen Umsetzungsprodukten handelt es sich ganz überwiegend nicht um polymere Netzwerke sondern um in Kohlenwasserstoffen lösliche Verbindungen. Die Bildung von vernetzten Produkten durch Einsatz von Diaminen und Triaminen wird erwähnt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung von polymeren Netzwerken, deren Eigenschaften sich in einem weiten Bereich einstellen lassen. Zudem sollen Materialien auf Grundlage von Aldehyden und Aminen bereitgestellt werden, die neuartige Eigenschaften aufweisen.
Die Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst durch polymere Netzwerke, die dadurch erhältlich sind, daß man einen Aldehyd oder eine Mischung von Aldehyden oder Vorläufer davon mit einer Amine enthaltenden Komponente A gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels S kondensiert, wobei Komponente A mindestens ein Siloxan-Amin (I),
(H2N-)tY4-Si(R)2-(O-Si(R)2-)nY3(-NH2)s (I)
worin bedeuten
Y3 (s + 1) - wertiger organischer Rest
Y4 (t + 1) - wertiger organischer Rest
R in jeder Position unabhängig voneinander C1-12-Alkylrest oder Arylrest
s ganzzahliger Wert von 1 bis 20
t ganzzahliger Wert von 1 bis 20
gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (II)
Y1(-NH2)n (II)
und gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (III)
(Z-)(q-r)Y2(-NH2)r (III)
enthält, worin bedeuten
Y1 n-wertige organische Reste,
Y2 q-wertige organische Reste,
Z funktionelle einwertige Reste,
n ein ganzzahliger Wert von 1 bis 20,
q ein ganzzahliger Wert von 2 bis 20 und
r ein ganzzahliger Wert von 1 bis 19 mit der Maßgabe, daß 1 ≦ r < q.
Als Aldehyd wird dabei vorzugsweise Formaldehyd oder eine Mischung von Aldehyden, die Formaldehyd enthält, eingesetzt. Auch entsprechende Vorläufer dieser Verbindungen können eingesetzt werden. Derartige Vorläufer sind bei­ spielsweise die cyclische trimere Form, das 1,3,5-Trioxan oder polymere Formen des Formaldehyds, der sogenannte Paraformaldhyd. Auch Acetale wie Diethoximethan können eingesetzt werden.
Die Aldehyde werden mit der Komponente A kondensiert.
Dabei wird das Mengenverhältnis vorzugsweise so gewählt, daß stöchiometrische Mengen an reaktionsfähigen Aldehydgruppen und Aminogruppen vorliegen. Abweichungen von der Stöchiometrie bis zu 20 mol-%, vorzugsweise bis zu 10 mol-% können auch zu verwendbaren polymeren Netzwerken führen.
Die Komponente A enthält mindestens ein Siloxan-Amin (I),
(H2N-)tY4-Si(R)2-(O-Si(R)2-)nY3(-NH2)S (I)
Vorzugsweise haben die Siloxan-Amine (I) ein mittleres Molekulargewicht (Mn) von 200 bis 20.000 g/mol, besonders bevorzugt 500 bis 10.000 g/mol, insbesondere 1.000 bis 5.000 g/mol.
Vorzugsweise ist R jeweils unabhängig ein C1-6-Alkylrest, besonders bevorzugt ein C1-3-Alkylrest, insbesondere ein Methylrest oder Ethylrest, oder Arylrest.
Y3 und Y4 sind gleiche oder verschiedene organische Reste. Die organischen Reste können sich von C1-20-Alkylenresten, vorzugsweise C1-10-Alkylenresten, insbesondere C1-5-Alkylenresten ableiten, in denen nicht benachbarte CH2- Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel, -NH-, -N(C1-4-Alkyl)-, -CO-, gegebenen­ falls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.
Vorzugsweise handelt es sich um nicht substituierte C1-20-Alkylenreste, besonders bevorzugt C1-10-Alkylenreste, insbesondere C1-5-Alkylenreste. Dabei handelt es sich vorzugsweise um lineare Reste, die jeweils eine endständige primäre Aminogruppe aufweisen.
s und t haben dabei vorzugsweise ganzzahlige Werte von 1 bis 3, besonders bevorzugt 1 oder 2, insbesondere 1. Damit handelt es sich insbesondere um Diamine.
Y3 und Y4 können auch Dendrimerreste sein, vorzugsweise der Generation 1, 2 oder 3. In diesem Fall können s und t entsprechend höhere Werte von jeweils bis 20 aufweisen.
Schon beim Einsatz der Diamine werden vernetzte Strukturen erhalten, indem die Aminogruppen mit einer äquivalenten Menge an Aldehyd zu einer Triazacyclohexyl-Struktur kondensiert werden, siehe beispielsweise E. M. Smolin, L. Rapoport: s-Triazines and derivatives, in: The Chemistry of Heterocyclic Compounds, Vol. 13, ed. by A. Weissberger, Interscience Publ., New York, 1959, pp. 473-544. Die Aminogruppen eines Siloxans können dabei Bestandteile zweier unterschiedlicher Ringsysteme sein, so daß sich dreidimensionale Netzwerke ausbilden:
Beim Vorliegen sekundärer Aminogruppen oder beim Vorliegen verzweigter Verbindungen mit beispielsweise drei primären Aminogruppen können entsprechend komplexere dreidimensional vernetzte Produkte erhalten werden.
Die Umsetzung von Aminen (I) mit den Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, kann lösungsmittelfrei oder in Gegenwart eines Lösungsmittels (S) durchgeführt werden. Als Lösungsmittel (S) werden beispielsweise wassermischbare Lösungs­ mittel verwendet.
Formaldehyd wird beispielsweise als wäßrige Formalinlösung eingesetzt.
Als Lösungsmittel kommen weiterhin Aceton, Dioxan, Dioxolan, THF, Polyetherglykole und ähnliche Lösungsmittel in Betracht, die, sofern mischbar, Wasser enthalten können.
Die Umsetzung wird dabei vorzugsweise bei Temperaturen im Bereich von 0 bis 70°C, besonders bevorzugt 10 bis 50°C, insbesondere 15 bis 30°C durchgeführt.
In der Regel wird das Polyetheramin im Lösungsmittel vorgelegt und danach mit Formaldehyd in fester oder gasförmiger oder vorzugsweise in gelöster Form versetzt. Acetale können auch in flüssiger Form eingesetzt werden. Die Umsetzung kann dabei, wenn gewünscht, in Gegenwart von basischen Katalysatoren durchgeführt werden.
Neben den Aminen (I) können auch Amine der Formel (II) eingesetzt werden. Dabei werden vorzugsweise solche Verbindungen verwendet, in denen Y1 n- wertige organische Reste bezeichnet, die sich von C2-3000-Alkylenresten, vorzugsweise C2-1000-Alkylenresten, insbesondere C2-100-Alkylenresten ableiten, in denen nicht benachbarte CH2-Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel, -NH-, -N(C1-4- Alkyl)-, -CO-, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.
Besonders bevorzugt werden solche Amine der Formel (II) eingesetzt, in denen Y1 n-wertige organische Reste bezeichnet, die sich von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von 1000 dieser Monomereinheiten ableiten.
Zudem können auch Amine der Formel (III) eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um Verbindungen, in denen Y2 q-wertige organische Reste bezeichnet, die sich von C2-3000-Alkylenresten, vorzugsweise C2-1000- Alkylenresten, insbesondere C2-100-Alkylenresten ableiten, in denen nicht benachbarte CH2-Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel, -NH-, -N(C1-4-Alkyl)-, - CO-, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.
Bevorzugt leiten sich die q-wertigen organischen Reste Y2 von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von bis zu 1000 dieser Monomereinheiten ab.
Dabei können die funktionellen einwertigen Reste Z ausgewählt sein aus der Gruppe, bestehend aus -OH, -SH, -COO-C1-12-Alkyl, -SO3-C1-12-Alkyl und - PO(O-C1-13-Alkyl)2. Die Reste Z können auch ausgewählt sein aus neutralisierten Säureresten, wie mit Alkali oder Aminen bzw. Ammoniak neutralisierten Carboxyl- oder Sulfonylgruppen.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden nur die Siloxan-Amine (I) eingesetzt.
Die Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele näher erläutert.
Beispiele
In den nachstehenden Beispielen werden Siloxan-Amine der allgemeinen Formel
H2N-CH2-CH2-CH2-Si(CH3)2-(O-Si(CH3)2-)n-CH2-CH2-CH2-NH2
eingesetzt. Es wurden Produkte mit einem Gewichtsmittel des Molekularge­ wichts von 1000 (Siloxan-Amin 1), 5000 (Siloxan-Amin 2) und 10000 (Siloxan- Amin 3) eingesetzt.
Beispiel 1
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Stunde wurde das Reaktionsprodukt trüb und fest, blieb aber klebrig. Es wies eine rötlichgelbe Farbe auf.
Beispiel 2
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Stunde wurde das Reaktionsprodukt fest, blieb aber klebrig. Es wies eine gelblich trübe Farbe auf.
Beispiel 3
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 30 Minuten wurde das Reaktionsprodukt fest und trüb, blieb aber klebrig.
Beispiel 4
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Minute wurde das Reaktionsprodukt fest und trüb.
Beispiel 5
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde sofort fest und trüb.
Beispiel 6
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt klebrig und fest.
Beispiel 7
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt klebrig und fest.
Beispiel 8
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt fest.
Beispiel 9
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt fest.
Beispiel 10
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Nach etwa 1 Tag wurde das Reaktionsprodukt fest.
Beispiel 11
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.
Beispiel 12
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.
Beispiel 13
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.
Beispiel 14
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.
Beispiel 15
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde klebrig fest.
Beispiel 1 bis 15 in verschiedenen Konzentrationen polymerisiert.
Beispiel 16
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 10 Minuten fest und trüb. Es wies eine gelbliche Farbe auf.
Beispiel 17
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 5 Minuten milchig, fest und spröde.
Beispiel 18
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde schnell trüb, fest und spröde.
Beispiel 19
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 10 Minuten trüb und fest. Es wies eine gelbliche Farbe auf.
Beispiel 20
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde sofort fest und war nicht gut mischbar.
Beispiel 21
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 1 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 1 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt ließ sich nicht mischen.
Beispiel 22
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.
Beispiel 23
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.
Beispiel 24
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 2 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 2 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest.
Beispiel 25
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest. Es wies eine leicht gelbliche Farbe auf.
Beispiel 26
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest. Es wies eine leicht gelbliche Farbe auf.
Beispiel 27
Es wurde ein Mischung aus dem Siloxan-Amin 3 und THF hergestellt. Ebenso wurde eine Mischung aus Formalin (37% Formaldehyd in Wasser) in THF hergestellt. Beide Mischungen wurden bei Raumtemperatur zusammengegeben und gut durchmischt. Sodann wurde das Gemisch in ein offenes Gefäß ausgegos­ sen.
Das Molverhältnis von Siloxan-Amin 3 zu Formaldehyd betrug 1 : 1.
Das Reaktionsprodukt wurde nach etwa 1 Tag gummiartig und leicht klebrig fest. Es wies eine leicht gelbliche Farbe auf.
Beispiel 16 bis 27 wurde 50%-ig polymerisiert.

Claims (9)

1. Polymere Netzwerke, dadurch erhältlich, daß man einen Aldehyd oder eine Mischung von Aldehyden oder Vorläufer davon mit einer Amine enthaltenden Komponente A gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels S kondensiert, wobei Komponente A
mindestens ein Siloxan-Amin (I),
(H2N-)tY4-Si(R)2-(O-Si(R)2-)nY3(-NH2)s (I)
worin bedeuten
Y3 (s + 1) - wertiger organischer Rest
Y4 (t + 1) - wertiger organischer Rest
R in jeder Position unabhängig voneinander C1-12-Alkylrest oder Arylrest
s ganzzahliger Wert von 1 bis 20
t ganzzahliger Wert von 1 bis 20
gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (II)
Y1(-NH2)n (II)
und gegebenenfalls mindestens ein Amin der Formel (III)
(Z-)(q-r)Y2(-NH2)r (III)
enthält, worin bedeuten
Y1 n-wertige organische Reste,
Y2 q-wertige organische Reste,
Z funktionelle einwertige Reste,
n ein ganzzahliger Wert von 1 bis 20,
q ein ganzzahliger Wert von 2 bis 20 und
r ein ganzzahliger Wert von 1 bis 19 mit der Maßgabe, daß 1 ≦ r < q.
2. Polymere Netzwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Aldehyd Formaldehyd oder eine Mischung von Aldehyden, enthaltend Formaldehyd, oder Vorläufer von Formaldehyd verwendet.
3. Polymere Netzwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Aldehyd Formaldehyd verwendet.
4. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man Siloxan-Amine (I) mit zwei endständigen primären Aminogruppen verwendet.
5. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (II) solche Verbindungen verwendet, in welchen Y1 n-wertige organische Reste bezeichnet, die sich von C2-300-Alkylenresten ableiten, in welchen nicht benachbarte CH2-Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel, - N(H)-, N(C1-4-Alkyl)-, -CO-, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.
6. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (II) solche Verbindungen verwendet, in welchen Y1 n- wertige organische Reste bezeichnet, welche sich von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von bis zu 1000 dieser Monomereinheiten ableiten.
7. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (III) solche Verbindungen verwendet, in welchen Y2 q- wertige organische Rest bezeichnet, die sich von C2-3000-Alkylenresten ableiten, in welchen nicht benachbarte CH2-Gruppen durch Sauerstoff, Schwefel, -N(H)-, -N(C1-4-Alkyl)-, -CO-, gegebenenfalls substituiertes Arylen und/oder gegebenenfalls substituiertes Heteroarylen ersetzt sein können.
8. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (III) solche Verbindungen verwendet, in welchen Y2 q- wertige organische Reste bezeichnet, welche sich von Oligomeren oder Polymeren des Ethylens, Propylens oder Mischungen dieser Monomeren mit einer durchschnittlichen Anzahl von bis zu 1000 dieser Monomereinheiten ableiten.
9. Polymere Netzwerke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als gegebenenfalls in Komponente A enthaltene Amine der Formel (III) solche Verbindungen verwendet, in welchen die funktionellen einwertigen Reste Z ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus -OH, -SH, -COO-C1-12-Alkyl, -SO3-C1-12-Alkyl und -PO(O- C1-12-Alkyl)2 oder neutralisierten Säureresten.
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