DE10046722A1 - Türfeststeller - Google Patents
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Abstract
Ein Türfeststeller ist zwischen einer Tür und einem Türrahmen angeordnet. Der Türfeststeller weist einen Zylinder (1) und einen darin verschieblich angeordneten Kolben (2) auf, an dessen beiden Stirnseiten je ein Druckraum (4, 5) anschließt, wobei der Kolben (2) mit zwei Rückschlagventilen (Stufenventile 6, 7) mit hohem Öffnungsdruck versehen ist, von denen das eine den einen Druckraum (4, 5) und von denen das andere den anderen Druckraum (4, 5) sperrt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Türfeststeller, die zwischen einer Tür und
einem Türrahmen angeordnet sind. Derartige Türfeststeller sind insbesondere
zum Halten einer Kraftwagentür in verschiedenen Öffnungsstellungen relativ zu
dem Türrahmen vorgesehen.
Aus DE 42 39 172 C1 beispielsweise ist ein Türfeststeller bekanntgeworden,
bei dem ein Zylinder und ein darin verschieblich angeordneter Kolben vorge
sehen ist, an dessen beiden Stirnseiten je ein Druckraum anschließt. Der Kol
ben ist mit einem Stufenventil und zwei daran angeschlossenen Rückschlag
ventilen versehen. Da die Rückschlagventile nur digital auf Druckunterschiede
ansprechen müssen, können preiswerte federbelastete Kugelventile oder der
gleichen zur Anwendung kommen. Die beiden Rückschlagventile sind derart an
das Stufenventil angeschlossen, dass bei Verschieben des Kolbens in eine
Richtung das eine Rückschlagventil über die Fluidsäule in Schließrichtung be
aufschlagt wird. Dann kann die Fluidsäule durch den Steuerkanal weiterströ
men und eine entsprechende Druckerhöhung des Fluids in der Vorkammer des
Stufenventils herbeiführen. Durch den Druckanstieg des Fluids in der Vorkammer
wird zunächst nur die kleine Kolbenfläche kraftbeaufschlagt, die vom
Dichtsitz der Erhebung des Kolbenbodens begrenzt wird. Sobald diese Kraft
wirkung größer wird als die Kraft der den Stufenkolben in seine obere Totlage
drückenden Schraubendruckfeder, wird der Stufenkolben in seine untere Tot
lage verschoben. Dadurch kann das Fluid in die Hauptkammer des Stufenven
tils überströmen, wodurch der Druckanstieg des Fluids auf der gesamten Bo
denfläche des Stufenkolbens wirksam wird.
Nachteilig bei derartigen Türfeststellern ist, dass eine Vielzahl von Fluidkanä
len in den Kolben untergebracht werden müssen, die beispielsweise zu einer
unerwünschten Verteuerung führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, diesen Nachteil zu beseiti
gen.
Ein zwischen einer Tür und einem Türrahmen angeordneter Türfeststeller ist
mit einem Zylinder und mit einem darin verschieblich angeordneten Kolben
versehen, an dessen beiden Stirnseiten je ein Druckraum anschließt, wobei der
Kolben mit zwei Rückschlagventilen mit hohem Öffnungsdruck versehen ist,
von denen das eine den einen Druckraum und von denen das andere den an
deren Druckraum sperrt.
Bei dem erfindungsgemäßen Türfeststeller ist die Anzahl von Fluidkanälen
erheblich reduziert, so dass beispielsweise die Gefahr von unerwünschten
Druckverlusten in Strömungskanälen bzw. das Verstopfen von Strömungska
nälen reduziert ist.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Rückschlagventilen, bei denen bereits ein
lediglich geringer Öffnungsdruck genügt, um ein Durchströmen des Rück
schlagventils zu gewährleisten, werden bei erfindungsgemäßen Rückschlag
ventilen die Schließkörper gegen ihren Ventilsitz beispielsweise durch eine
entsprechend stark vorgespannte Feder derart angedrückt, dass in dem Druck
raum ein Mindestdruck überwunden werden muss, bevor das Rückschlagventil
öffnet. Ist das Rückschlagventil erst einmal geöffnet, kann ein vorzugsweise
geringer Strömungswiderstand des Rückschlagventils ein Durchströmen des
Fluids unter deutlich reduziertem Druck durch das Rückschlagventil ermögli
chen.
Der Zylinder und die Kolbenstange sind in einer Weise an der Tür und an dem
Türrahmen aufgenommen, dass in einer beliebig gewählten Öffnungsstellung
der Tür beide Rückschlagventile in Sperrstellung stehen. Zum Verschwenken
der Tür muss eine Mindestkraft aufgebracht werden, der ein Mindestdruck in
einem der beiden Druckräume des Zylinders entspricht. Unter diesem Mindest
druck wird dann das Rückschlagventil in der beschriebenen Weise geöffnet.
Vorzugsweise sind diese Rückschlagventile als Stufenventil ausgebildet, des
sen Stufenkolben gegen eine Federbelastung axial verschiebbar ist, wobei der
Öffnungsdruck auf eine kleinere Kolbenfläche und wobei der in Durchlassstel
lung wirkende Durchflutungsdruck auf eine größere Kolbenfläche wirkt.
Der Kolben kann mit einer Kolbenstange versehen sein, die durch beide Druck
räume hindurchgeführt ist, und die den Zylinder an dessen beiden Stirnseiten
durchdringt. An den freien Enden der Kolbenstange können dann beispielswei
se Anlenkpunkte ausgebildet sein.
Ein anderer erfindungsgemäßer Türfeststeller weist einen Kolben mit lediglich
einseitig angeordneter Kolbenstange auf. Zu beiden Stirnseiten des Kolbens ist
je ein Druckraum angeschlossen, wobei der Kolben mit zwei Rückschlagventi
len versehen ist, von denen das eine Rückschlagventil mit hohem Öffnungs
druck den einen Druckraum sperrt und von denen das andere Rückschlagventil
mit niedrigem Öffnungsdruck den anderen, von der Kolbenstange durchdrun
genen Druckraum sperrt, wobei an den einen Druckraum ein Reservoir ange
schlossen ist.
Infolge einer Verlagerung des Kolbens gegenüber dem Zylinder in einer Rich
tung werden zu beiden Seiten des Kolbens in den beiden Druckräumen unterschiedliche
Volumina verdrängt bzw. hinzugefügt, da auf der einen Seite die
Kolbenstange den Verdrängungsquerschnitt reduziert. Aus diesem Grund ist
das Reservoir vorgesehen, zwischen dem und dem einen Druckraum Hydrau
likflüssigkeit ausgetauscht werden kann.
Das Reservoir dient auch dazu, unterschiedliche Volumenänderungen der Zy
linder und der Hydraulikflüssigkeit, auf Grund von Temperaturänderungen,
auszugleichen. Hierdurch werden "Leerwege" vermieden. Das Reservoir kann
auch durch Leckagen verursachte Hydraulikölverluste ausgleichen.
Eine Weiterbildung dieses erfindungsgemäßen Türfeststellers sieht vor, dass
zwischen dem einen Druckraum und dem Reservoir ein weiteres Rückschlag
ventil mit hohem Öffnungsdruck angeordnet ist, das das Reservoir sperrt und
bei dem zwischen dem einen Druckraum und dem Reservoir ein weiteres
Rückschlagventil mit geringem Öffnungsdruck angeordnet ist, das den einen
Druckraum sperrt. Diese beiden weiteren Rückschlagventile können genauso,
wie die an dem Kolben angebrachten Rückschlagventile ausgeführt sein.
Bei den oben beschriebenen erfindungsgemäßen Türfeststellern können die
Kolbenstange und der Zylinder entlang einer gemeinsamen, gleichmäßig ge
krümmten Linie gekrümmt sein. Derartige Weiterbildungen können zweckmäßig
sein, wenn die Platzverhältnisse keinen linear ausgebildeten Zylinder ermögli
chen. Der Kreismittelpunkt der gleichmäßig gekrümmten Linie kann mit einer
Schwenkachse der Tür zusammenfallen. In diesem Fall mag es zweckmäßig
sein, dass eine Verlängerung der Kolbenstange in der Schwenkachse der Tür
schwenkbar gelagert ist. In diesem Fall kann ein Verschwenken der Tür um
einen bestimmten Winkel ein Verschieben des Kolbens im Zylinder um den
gleichen Winkel bedeuten.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von drei in insgesamt sieben Figuren
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Türfeststeller im Längs
schnitt;
Fig. 2 einen weiteren erfindungsgemäßen Türfeststeller im
Längsschnitt;
Fig. 3 einen weiteren erfindungsgemäßen Türfeststeller im
Längsschnitt;
Fig. 4, 5, 6 Arbeitsstellungen eines Stufenventils, wie es bei er
findungsgemäßen Türfeststellern eingesetzt ist und
Fig. 7 eine Kennlinie des Stufenventils gemäß den Fig.
4 bis 6.
Der erfindungsgemäße Türfeststeller nach Fig. 1 weist einen Zylinder 1 auf, in
dem ein Kolben 2 längsverschieblich angeordnet ist. Der Kolben 2 ist auf einer
Kolbenstange 3 unverschieblich angeordnet. Der Zylinder 1 kann beispielswei
se in einem nicht dargestellten Türrahmen aufgenommen sein und die Kolben
stange 3 kann in einer nicht dargestellten Kraftfahrzeugtür angelenkt sein.
Zu beiden Seiten des Kolbens 2 sind in dem Zylinder 1 Druckräume 4, 5 vorge
sehen, die beispielsweise mit Hydrauliköl gefüllt sein können.
Der Kolben 2 ist mit zwei Stufenventilen 6, 7 versehen. Das Stufenventil 6
sperrt den Druckraum 5 und das Stufenventil 7 sperrt den Druckraum 4.
Zum Verschieben des Kolbens 2 bzw. der Kolbenstange 3 gegenüber dem Zy
linder 1 beispielsweise nach links muss ein Mindestdruck in dem Druckraum 4
aufgebracht werden. Unter diesem Mindestdruck 4 öffnet das Stufenventil 6 so
weit, bis schließlich der Mindestdruck in dem Druckraum 4 zusammenbricht,
und eine Durchströmung des Stufenventils 6 mit Hydrauliköl aus dem Druck
raum 4 unter deutlich reduziertem Druck möglich ist. Das bedeutet, dass die
Tür, wenn sie erst einmal in Schwenkbewegung versetzt ist, leichtgängig zu
bewegen ist. Da der Druckraum 5 in dem gleichen Maß vergrößert wird, wie der
Druckraum 4 verkleinert wird, wird bei Kolbenbewegungen das Hydrauliköl
lediglich zwischen den beiden Druckräumen 4, 5 ausgetauscht.
Die hier dargestellten Stufenventile 6, 7 sind weiter unter in den Fig. 4 bis 7
näher erläutert.
Bei dem erfindungsgemäßen Türfeststeller nach Fig. 2 ist die Kolbenstange 3
lediglich einseitig ausgebildet. Das bedeutet, dass sich die Volumen in den
Druckräumen 4, 5 unter einer Verschiebung des Kolbens 2 nicht im gleichen
Maß ändern. Aus diesem Grund ist ein Reservoir 8 vorgesehen, so dass Hy
drauliköl zwischen dem Druckraum 5 und dem Reservoir 8 ausgetauscht wer
den kann.
Der Kolben 2 ist mit einem herkömmlichen Rückschlagventil 9 mit geringem
Öffnungsdruck versehen, das den Druckraum 4 sperrt. Der Kolben 2 ist weiter
hin mit einem Stufenventil 10 versehen, das den Druckraum 5 sperrt.
Zwischen dem Druckraum 5 und dem Reservoir 8 ist eine Trennwand 11 ange
ordnet, die den Druckraum 5 von dem Reservoir 8 trennt.
Die Trennwand 11 ist mit einem herkömmlichen Rückschlagventil 12 mit gerin
gem Öffnungsdruck versehen, das den Druckraum 5 sperrt. Die Trennwand 11
ist weiterhin mit einem Stufenventil 13 versehen, das das Reservoir 8 sperrt.
Unter einer Verschiebung des Kolbens 2 bzw. der Kolbenstange 3 gegenüber
dem Zylinder 1 nach links erfolgt ein Druckanstieg im Druckraum 4. Bei Über
schreitung des Mindestdrucks im Druckraum 4 öffnet das Stufenventil 10, wo
bei unter rapidem Druckabfall nun Hydrauliköl aus dem Druckraum 4 in den
Druckraum 5 strömt.
Da unter dieser Kolbenverschiebung die Volumenreduzierung im Druckraum 4
geringer ausfällt als die Volumenvergrößerung in dem Druckraum 5, stellt sich
in dem Druckraum 5 ein Unterdruck gegenüber dem Reservoir 8 ein. In Folge
dieses Unterdrucks öffnet das herkömmliche Rückschlagventil 12, so dass Hy
drauliköl aus dem Reservoir 8 in den Druckraum 5 nachströmt.
Unter einer entgegengesetzten Kolbenbewegung erfolgt ein Druckanstieg im
Druckraum 5. Unter diesem Druckanstieg im Druckraum 5 öffnet das herkömm
liche Rückschlagventil 9. Allerdings stellt sich in den beiden Druckräumen 4, 5
ein gemeinsamer Druck ein, ohne das Hydrauliköl aus dem Druckraum 5 in den
Druckraum 4 geströmt ist. Es kann kein Hydrauliköl aus dem Druckraum 5 in
den Druckraum 4 gelangen, da der Druckraum 4 bereits mit Hydraulikflüssigkeit
gefüllt ist. Unter weiterem Druckanstieg im Druckraum 5 öffnet nun das Stufen
ventil 13, so dass Hydrauliköl aus dem Druckraum 5 in das Reservoir 8 und in
den Druckraum 4 gelangt.
Der in der Fig. 3 dargestellte erfindungsgemäße Türfeststeller unterscheidet
sich von dem aus der Fig. 1 im Wesentlichen dadurch, dass der Zylinder 1
und die Kolbenstange 3 entlang einer gemeinsamen, gleichmäßig gekrümmten
Linie gekrümmt sind. Eine Verlängerung 14 der Kolbenstange ist mit ihrem frei
en Ende in einer Schwenkachse 15 der nicht dargestellten Kraftwagentür
schwenkbar gelagert.
In den Fig. 4 bis 7 ist der Aufbau und die Wirkungsweise eines erfindungs
gemäß vorgesehenen Stufenventils 6, 7, 10, 13 näher erläutert. Ein Stufenkol
ben 15 wird mittels einer Ventilfeder 16 gegen einen Ventilsitz 17 angedrückt.
In der in Fig. 4 dargestellten Schließstellung steht lediglich eine kleine Kol
benfläche 18 zur Druckbeaufschlagung zur Verfügung, die vom Ventilsitz 17
begrenzt wird. Der Stufenkolben (Zylinder) kann auch als Kugel ausgebildet
sein.
Bei Überschreitung des oben erwähnten Mindestdrucks wird der Stufenkolben
15 nach links verlagert. Unter dieser Verlagerung entfernt sich der Stufenkolben
15 von seinem Ventilsitz 17, so dass anstelle der verkleinerten Kolbenflä
che 18 nun die volle Kolbenfläche des Stufenkolbens 15, also eine vergrößerte
Kolbenfläche 19 zur Verfügung steht. In Folge dieser vergrößerten Kolbenflä
che 19 erfolgt nun eine rasche Verlagerung des Stufenkolbens 15 nach links,
so dass Hydraulikflüssigkeit unter deutlich reduziertem Druck durch das Stu
fenventil hindurchströmen kann. Fig. 6 zeigt das Stufenventil in Durchlass
stellung, wobei Hydraulikflüssigkeit mit reduziertem Durchflutungsdruck durch
das Stufenventil hindurchströmt.
Fig. 7 zeigt nun die Kennlinie eines erfindungsgemäßen Stufenventils mit drei
Arbeitspunkten A, B, C. Im Arbeitspunkt A ist gerade der erforderliche Mindest
druck erreicht, unter dem sich der Stufenkolben 15 weg von seinem Ventilsitz
17 zu verlagern beginnt. Diese Situation zeigt Fig. 4. Im Arbeitspunkt B ist der
Stufenkolben 15 in der Durchlassstellung, wobei der Druck erheblich reduziert
ist. Der Druckabfall von Punkt A hin zum Punkt B wird durch die Verschiebung
des Stufenkolbens 15 herbeigeführt, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Abhängig
von der Strömungsgeschwindigkeit, mit der Hydraulikflüssigkeit durch das
Stufenventil hindurchströmt, ist der Druckanstieg. In Fig. 7 ist mit Vc eine
Schwenkgeschwindigkeit der Kraftwagentür bezeichnet, unter der sich ein
Strömungsdruck im Stufenventil einstellt, der auf der Kennlinie unter dem Punkt
C markiert ist. Diese Situation zeigt Fig. 6.
1
Zylinder
2
Kolben
3
Kolbenstange
4
Druckraum
5
Druckraum
6
Stufenventil
7
Stufenventil
8
Reservoir
9
Rückschlagventil
10
Stufenventil
11
Trennwand
12
Rückschlagventil
13
Stufenventil
14
Verlängerung
15
Stufenventil
16
Ventilfeder
17
Ventilsitz
18
Kolbenfläche
19
Kolbenfläche
Claims (8)
1. Türfeststeller, der zwischen einer Tür und einem Türrahmen angeordnet
ist, mit einem Zylinder (1) und mit einem darin verschieblich angeordneten
Kolben (2), an dessen beiden Stirnseiten je ein Druckraum (4, 5) anschließt,
wobei der Kolben (2) mit zwei Rückschlagventilen (Stufenventile 6, 7, 10,
13) mit hohem Öffnungsdruck versehen ist, von denen das eine den einen
Druckraum (4, 5) und von denen das andere den anderen Druckraum (4, 5)
sperrt.
2. Türfeststeller nach Anspruch 1, bei dem der Kolben (2) auf einer Kolben
stange (3) unverschieblich angeordnet ist, die durch beide Druckräume (4,
5) hindurchgeführt ist und den Zylinder (1) an dessen beiden Stirnseiten
durchdringt.
3. Türfeststeller nach Anspruch 1, bei dem die beiden Rückschlagventile je
weils als Stufenventil (6, 7, 10, 13) ausgebildet sind, dessen Stufenkolben
(15) gegen eine Federbelastung axial verschiebbar ist, wobei der Öffnungs
druck auf eine kleinere Kolbenfläche (18) und der in Durchlaßstellung wir
kende Durchflutungsdruck auf eine größere Kolbenfläche (19) wirkt.
4. Türfeststeller, der zwischen einer Tür und einem Türrahmen angeordnet
ist, mit einem Zylinder (1) und mit einem darin verschieblich angeordneten
Kolben (2) mit einseitiger Kolbenstange (3), an dessen beiden Stirnseiten
je ein Druckraum (4, 5) anschließt, wobei der Kolben (2) mit zwei Rück
schlagventilen (Stufenventil 10, Rückschlagventil 9) versehen ist, von de
nen das eine Rückschlagventil (Stufenventil 10) mit hohem Öffnungsdruck
den einen Druckraum (5) sperrt und von denen das andere Rückschlagven
til (9) mit niedrigem Öffnungsdruck den anderen, von der Kolbenstange (3)
durchdrungenen Druckraum (4) sperrt, wobei an den einen Druckraum (5)
ein Reservoir (8) angeschlossen ist.
5. Türfeststeller nach Anspruch 4, bei dem zwischen dem einen Druckraum (5)
und dem Reservoir (8) ein weiteres Rückschlagventil (Stufenventil 13) mit
hohem Öffnungsdruck angeordnet ist, daß das Reservoir (8) sperrt, und bei
dem zwischen dem einen Druckraum (5) und dem Reservoir (8) ein weiteres
Rückschlagventil (12) mit geringem Öffnungsdruck angeordnet ist, daß den
einen Druckraum (5) sperrt.
6. Türfeststeller nach Anspruch 1 oder 4, bei der die Kolbenstange (3) und der
Zylinder (1) entlang einer gemeinsamen, gleichmäßig gekrümmten Linie
gekrümmt sind.
7. Türfeststeller nach Anspruch 6, bei der ein Kreismittelpunkt der gleichmä
ßig gekrümmten Linie mit einer Schwenkachse (15) der Tür zusammenfällt.
8. Türfeststeller nach Anspruch 7, bei der eine Verlängerung (14) der Kolben
stange (3) in der Schwenkachse (15) der Tür schwenkbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000146722 DE10046722A1 (de) | 2000-09-21 | 2000-09-21 | Türfeststeller |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000146722 DE10046722A1 (de) | 2000-09-21 | 2000-09-21 | Türfeststeller |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10046722A1 true DE10046722A1 (de) | 2002-06-13 |
Family
ID=7657049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000146722 Withdrawn DE10046722A1 (de) | 2000-09-21 | 2000-09-21 | Türfeststeller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10046722A1 (de) |
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-
2000
- 2000-09-21 DE DE2000146722 patent/DE10046722A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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