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DE1004500B - Zusatzbremse fuer Schwer-Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zusatzbremse fuer Schwer-Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1004500B
DE1004500B DEH17595A DEH0017595A DE1004500B DE 1004500 B DE1004500 B DE 1004500B DE H17595 A DEH17595 A DE H17595A DE H0017595 A DEH0017595 A DE H0017595A DE 1004500 B DE1004500 B DE 1004500B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
wheels
friction
additional brake
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH17595A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Kohlhammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUMMEL SOEHNE H
Original Assignee
HUMMEL SOEHNE H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUMMEL SOEHNE H filed Critical HUMMEL SOEHNE H
Priority to DEH17595A priority Critical patent/DE1004500B/de
Publication of DE1004500B publication Critical patent/DE1004500B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/06Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting otherwise than on tread, e.g. employing rim, drum, disc, or transmission or on double wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zusatzbremse für Schwer-Kraftfahrzeuge Zusatzbremsen verschiedener Art sind bei Schwer-Kraftfahrzeugen; wie Lastkraftfahrzeugen, Autobussen und Anhängern, bekannt. Sie haben den Zweck, bei Talfahrt die Motorbremse ganz unnötig zu machen oder wenigstens zu entlasten und die Hauptbremse zu schonen, die infolge ihrer Lage in der Radnahe bei dauernder Beanspruchung heiß läuft, deshalb für eine längere Bremsdauer ungeeignet ist und schließlich versagen kann. Bei Verwendung einer Zusatzbremse steht die Hauptbremse ausschließlich für das Abstoppen des Fahrzeuges, und zwar in kaltem Zustand zur Verfügung. Da das Bremsen mit dem Motor meist ganz und bei außergewöhnlich starkem Gefälle weitgehend entfallen kann, sind auch bei Talfahrten höhere Geschwindigkeiten ohne Gefahr möglich.
  • Die Erfindung bezweckt, neben dem an sieh bekannten Vorteil einer im Luftstrom gekühlten Zusatzbremse zwischen der Radnabe und der Bremse eine einfache und betriebssichere Kraftübertragung zu schaffen, wobei die Übertragungsglieder selbst leicht zugänglich sind und ferner auch die Zugänglichkeit zu den Bremsen und das Abnehmen der Räder in keiner Weise behindert oder erschwert ist. Die Kraftübertragung für solche, zwischen den Rädern in der Längsmitte des Fahrzeuges im Luftstrom angeordnete Zusatzbremsen erfolgt bisher mittels Steckwellen, die durch die hohle Achse auf eine zwischen den Rädern angeordnete Zusatzbremse geführt sind. Diese Art der Kraftübertragung erfordert eine Unterbrechung der Radachse und eine schwere, verwickelte und kostspielige Ausführung. Ferner sind auch zur Kraftübertragung Zahnradgetriebe verwendet worden, bei denen verzahnte Stirnräder auf den Radnaben befestigt sind, die mit Ritzeln auf den die Bremskörper tragenden Wellen in dauerndem Eingriff stehen, wobei die Gegenbremskörper mit Hilfe einer Stellkraft verschoben werden. Hierbei läuft das Zahnradgetriebe und der Bremskörper ständig, also auch bei Bergfahrt mit und ist daher großem Verschleiß ausgesetzt, abgesehen davon, daß der Bremskörper auch bei Bergfahrt hemmend wirkt. Für Eisenbahnfahrzeuge sind auch bereits Schleifringbremsen bekannt, bei denen die Kraftübertragung von der Radachse auf die Bremskörper mittels Reibrädern erfolgt. Hierbei wird jedoch die gesamte Bremse mit dem einen Reibrad, auf dem die Bremskörper befestigt sind, gegen ein Reibrad auf der Radachse gedrückt und mitgenommen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Zusatzbremse für Schwer-Kraftfahrzeuge, bei denen neben der Hauptbremse eine Zusatzbremse angeordnet ist und infolgedessen andere Bedingungen vorliegen.
  • Die Erfindung sieht als Antrieb der Zusatzbremse Reibräder auf deren Antriebswelle vor, die an einem mit den Bremstrommeln der Hauptbremse laufenden Gegenreibrad zur Anlage gebracht werden. Diese Kraftübertragung von den Fahrzeugrädern auf die Zusatzbremse ist einfach und zuverlässig und stellt eine für den angegebenen Zweck besonders günstige Verbindung dar, da sie sich ohne weiteres von selbst löst und wieder in die erforderliche Lage kommt, wenn die Räder mit den. Bremstrommeln der Hauptbremse abgenommen und aufgesetzt werden. Sie hat weiter den Vorteil einer weichen und nachgiebigen. Übertragung der Bremskräfte und bietet die Möglichkeit, die getriebenen Teile bei ausgerückter Bremse abzuschalten und ohne Auftreten einer ruckartigen Mitnahme bei Bedarf einzuschalten. Außerdem wird bei Nichtgebrauch der Zusatzbremse keine zusätzliche Kraft zum Antrieb dieser Teile verbraucht.
  • Die Steuerung der Reibräder in die und aus der Eingriffslage ist in verschiedener Weise durchführbar. Vorzugsweise ist jede Reibradwelle in wenigstens einem an der Achse gelagerte Exzenter gelagert, der unabhängig von der Hauptbremse mittels mechanischer, hydraulischer oder pneumatischer Mittel verstellbar ist und dadurch die an der Antriebswelle sitzenden Reibräder gegen die Lauffläche der Gegenräder drückt oder von diesen abhebt. Zur Steuerung der Exzenter dienen vorzugsweise Druckzylinder, die an der Radachse angeordnet sein können.
  • Die frei liegende Reibradwelle gestattet ferner auch die Kupplung mit einem Gebläse, das bei eingerückter Zusatzbremse Luft gegen die Zusatzbremse und die Hauptbremse bläst.
  • Als Zusatzbremse kann jede beliebige Bremse, wie Scheibenbremsen, Trommelbremsen, Wasserwirbelbremsen od. dgl. verwendet werden. Besonders geeignet ist eine Scheibenbremse, deren stillstehende Scheiben mittels eines Druckzylinders gegen die umlaufenden, mit den Reibra,dwellen verbundenen Scheiben gepreßt werden.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist das Reibrad konisch und das Gegenrad mit einer entsprechenden konischen Gegenfläche versehen, während an den axial verschiebbaren Reibradwellen Bremsscheiben befestigt sind. Es genügt dann, die Gegenscheiben der Bremse gegen die Bremsscheiben zu pressen, wodurch die Reibradwellen axial verschoben und die konischen Reibräder an die Laufflächen der Gegenräder an den Bremstrommeln der Hauptbremsen gedrückt werden.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Zusatzbremse nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform der Zusatzbremse in Verbindung mit der Hauptbremse und der Radachse, teilweise im Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 unter Weglassung der neben der Schnittebene liegenden, entfernteren Teile, Fig.3 eine zweite Ausführungsform der Zusatzbremse in Verbindung mit der Hauptbremse und der Radachse im Längsschnitt.
  • Auf der Radachse 1 sind die Naben 2 der Räder 3 gelagert. An den Naben 2 der Räder 3 sind die Bremstrommeln 4 der Hauptbremse befestigt, in denen die Bremsbacken 5 liegen. An den Bremstrommeln 4 befinden sich Radscheiben oder Gegenräder 6 für Reibräder 7, die: auf Wellen 8 befestigt sind. Am Gegenende der Wellen 8 sitzen Scheiben 9, denen Bremsscheiben 10 mit einem Bremsbelag 11 gegenüberstehen. Die Bremsscheiben 11 sitzen undrehbar, aber axial verschiebbar auf einer Achse 12, die in einem Bock 13 fest eingepreßt ist, der auf der Radachse 1 steht. An dem Bock 13 ist ein Druckzylinder 14, dessen, Kolben mit den Kolbenstangen 15 an dien Bremsscheiben 10 angreifen. und diese in entgegengesetzten Richtungen gegen die Scheiben. 9 drücken, wenn die Bremse eingeschaltet wird..
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 sind die Wellen 8 exzentrisch in Scheiben 16 gelagert, die in Böcken 17 drehbar sind. Die Scheiben 16 sind mittels Kurbeln 18 über eine Stange 19 mit der Kolbenstange 20 eines Druckzylinders 21 verbunden.
  • Mittels der Kolbenstange 20 werden die Scheiben 16 gedreht, wodurch die Reibradwellen 8 verlagert und die Reibräder 7 an die Gegenräder 6 gedrückt werden. Die Reibräder 7 werden dann durch die Drehung der Gegenräder 6 mit den Fahrzeugrädern 3 mitgenommen, und da gleichzeitig die Bremsscheiben 10 gegen die auf den Wellen 8 sitzenden Scheiben 9 gepreßt werden, tritt eine Bremswirkung der Fahrzeugräder ein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 sind Gegenräder 6 mit einer konischen Lauffläche 22 versehen, denen entsprechend konische Reibräder 7 gegenüberstehen. Die Reibradwellen 8 sind hier nur axial verschiebbar. Durch den schon beschriebenen Bremsdruck auf Scheiben. 9 werden auch die Reibradwellen 8 verschoben, wodurch sich die konischen Reibräder 7 an die Fläche der Gegenräder drücken und mitgenommen werden. Die Reibräder bestehen vorzugsweise aus Gummi oder gummiartigem Material. Die Zusatzbremse kann in gleicher Ausführung auch bei Zwillingsrädern angebracht werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zusatzbremse für Schwer-Kraftfahrzeuge, deren Bremskörper von den Rädern des Fahrzeuges angetrieben: werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb aus Reibrädern (7) auf Reibradwellen (8) und mit der Bremstrommel (4) der Hauptbremse verbundenen Gegenreibrädern (6) besteht.
  2. 2. Zusatzbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibradwellen (8) in verstellbaren Exzentern (16) gelagert sind, durch deren Verstellung die Reibräder (7) in Eingriff mit den Gegenrädern (6) gebracht werden.
  3. 3. Zusatzbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (16) der Reibradwellen (8) mittels Druckzylindern (21) steuerbar sind.
  4. 4. Zusatzbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Reibradwelle (8) mit einem Kompressor gekuppelt ist, der Kühlluft gegen die Bremstrommel (4) und die Zusatzbremse (9, 10) bläst.
  5. 5. Zusatzbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzbremse aus einer Scheibenbremse! (9, 10) besteht, deren stillstehende Scheiben (10) mittels eines Druckzylinders (14) gegen die umlaufenden Scheiben (9) gepreßt werden.
  6. 6. Zusatzbremse nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibräder (7) und Gegenräder (6) mit gegeneinander laufenden Kegelflächen versehen und die Reibradwellen (8) axial verschiebbar sind, so daß mittels des Druckkolbens die kegeligen Reibrad.- und Gegenradflächen und gleichzeitig die Bremsscheiben (9, 10) angedrückt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 142 009; schweizerische Patentschrift Nr. 275 304.
DEH17595A 1953-09-05 1953-09-05 Zusatzbremse fuer Schwer-Kraftfahrzeuge Pending DE1004500B (de)

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DEH17595A DE1004500B (de) 1953-09-05 1953-09-05 Zusatzbremse fuer Schwer-Kraftfahrzeuge

Publications (1)

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DE1004500B true DE1004500B (de) 1957-03-14

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DEH17595A Pending DE1004500B (de) 1953-09-05 1953-09-05 Zusatzbremse fuer Schwer-Kraftfahrzeuge

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2691938A1 (fr) * 1992-06-09 1993-12-10 Thomson Csf Dispositif de freinage d'une roue ferroviaire, et système de freinage de l'essieu d'une bogie.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE142009C (de) *
CH275304A (de) * 1952-02-11 1951-05-15 Schmidt Helmut Bremseinrichtung an Anhängern.

Patent Citations (2)

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