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DE1004549B - Messbunker mit Foerdergutschoneinrichtung fuer Gefaessfoerderanlagen in Bergwerksbetrieben - Google Patents

Messbunker mit Foerdergutschoneinrichtung fuer Gefaessfoerderanlagen in Bergwerksbetrieben

Info

Publication number
DE1004549B
DE1004549B DED12811A DED0012811A DE1004549B DE 1004549 B DE1004549 B DE 1004549B DE D12811 A DED12811 A DE D12811A DE D0012811 A DED0012811 A DE D0012811A DE 1004549 B DE1004549 B DE 1004549B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
measuring bunker
bunker
control device
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED12811A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Langenbruch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED12811A priority Critical patent/DE1004549B/de
Publication of DE1004549B publication Critical patent/DE1004549B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Meßbunker mit Fördergutschoneinrichtung für Gefäßförderanlagen in Bergwerksbetrieben Es ist bekannt, in die Meßbunker für Gefäßförderanlagen in Bergwerksbetrieben Fördergutschoneinrichtungen einzubauen, die ein schnelles und doch schonendes Füllen des Bunkers erlauben und ungewollte Zerkleinerung des Fördergutes sowie Staubentwicklung weitgehend vermeiden. Bisher wurde vorwiegens eine sogenannte Schonklappe verwendet, die auf der geneigten Rutschfläche in besonderen Führungen vor dem Fördergut verfahrbar oder verschiebbar ist und dieses beim Füllen abbremst, so daß es nicht ungehemmt in den Meßl)unker hineinschießen kann.
  • Diese bekannten Vorrichtungen sind in ihrem Aufbau und in ihrer Wirkungsweise verhältnismäßig verwickelt. Sie benötigen besondere Führungsbahnen.
  • Zudem müssen sie am Ende des Meßbunkers aus diesem herausgeführt werden. Zum Abbremsen und insbesondere zum Rückholen ist ein motorischer Antrieb notwendig, der die Schonklappe über die ganze Länge des Meßbunkers bewegt. Der mechanische Aufwand ist hierbei naturgemäß erheblich, die Raumbeanspruchung verhältnismäßig groß und das Auftreten von Störungen leicht möglich.
  • Die Erfindung setzt an die Stelle der mit dem Gut laufenden Schonklappe mehrere im Durchfluß querschnitt des Meßbunkers hintereinander pendelnd aufgehängte Bremsklappen. Im Gegensatz zu den bekannten, einzeln oder gemeinsam verstellbaren Bremsklappen bei Rutschen und dergleichen Fördermitteln dienen die Bremsklappen nach der erfindungsgemäßen Anwendung bei einem Meßbunker jedoch nicht zur Regelung des Durchflusses des Fördergutes durch ein Fördermittel, sondern zum schonenden Füllen eines Meßbunkers. Die Verwendung von Bremsklappen bei Meßbunkern allein genügt nicht, dg nicht nur das Gut schonend eingebracht werden soll, sondern darüber hinaus eine restlose Füllung trotz der Bremsklappen sowie eine restlose ungehinderte Entleerung ermöglicht werden muß. Deshalb sind nach der Erfindung außerdem den Bremsklappen eine gemeinsam wirkende oder mehrere gemeinsam gesteuerte Bewegungsvorrichtungen zugeordnet, durch die die Bremsklappen kurz vor oder mit Erreichen der vollkommenen Fülfung in ihre oberste Endlage übergeführt und in dieser gehalten werden, so daß sie die schnelle Entleerung des Bunkers nicht behindern.
  • Zweckmäßig greift an den Bremsklappen bzw. deren Betätigungshebeln über Zugmittel der Kolben eines steuerbaren Luftzylinders an, der die Bremsklappen in die oberste Endlage bewegen kann. Erfindungsgemäß kann dabei die Bewegungsvorrichtung bzw. der Luftzylinder für das Anheben der Bremsklappen von einer Handsteuervorrichtung oder von einer selbsttätigen Steuervorrichtung abhängig gemacht sein, die von der Stellung vorzugsweise der untersten Bremsklappe beeinflußt wird.
  • Nach der Erfindung kann außerdem durch die Steuervorrichtung bei angehobenen Bremsklappen der weitere Zufluß von Fördergut zu dem Meßbunker gestoppt oder abgestellt werden.
  • Vorteilhafterwei,se wird die Steuervorrichtung so ausgebildet, daß ein öffnen des Auslaßschiebers erst dann möglich ist, wenn die Bremsklappen angehoben sind, also der Meßbunker gefüllt ist, und die Bremsklappen durch den Luftzylinder so lange angehoben bleiben, wie der Auslaßschieber geöffnet ist.
  • Um den Stand der Füllung des Meßbunkers nach außen bin sichtbar zu machen, kann zweckmäßig von an sich bekannten Schaltbildern Gebrauch gemacht werden, die das Fortschreiten der Füllung durch Ubertragung der Stellung der Bremsklappen sichtbar machen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch in verschiedenen Betriebslagen dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt die Anfangsstellung der Bremsklappen vor Beginn der Beladung, Abb. 2 den Ladevorgang, Abb. 3 die Entleerungsbereitschaft in beladenem Zustand, Abb. 4 das Schema der Bewegungsvorrichtung analog der Anfangsstellung nach Abb. 1, Abb. 5 dasselbe analog dem Ladevorgang nach Abb. 2 Abb. 6 dasselbe analog der Bereitschaft nach Abb. 3, Abb. 7 ein Steuerpult mit Anzeigerstellung bei unvollendeter Füllung, Handhebelstellung analog Anfangsstellung (Abb. 1,4) und Ladevorgang (Abb. 2,5), Abb. 8 ein Steuerpult mit Anzeigerstellung bei vollendeter Füllung, Handhebelstellung analog Bereitschaftsstellung (Abb. 3, 6), Abb. 9 ein Steuerpult mit Anzeigerstellung bei Entleerung, Handhebelstellung zum Öffnen des Auslaßschiebers.
  • Die mit 1 bezeichnete Wipperanlage einer Füllanlage dient zum Beschicken zweier nebeneinanderliegender Meßbunker 2, welche durch je einen Abdeckschieber 3 vermittels Preßluftzylinder 4 wechselweise gegen den Schüttstrom abgesperrt werden können.
  • Jeder Meßbunker 2 hat an seinem unteren Auslauf einen Abschlußschieber 5, welcher durch einen Preßluftzylinder 6 geöffnet werden kann, zwecks Entleerung des Bunkers in das jeweils vorfahrende Schachtfördergefäß 7.
  • Innerhalb des Meßbunkers 2 sind seinem Querschnitt angepaßte Bremsklappen 8 pendelnd aufgehängt.
  • Außerhalb des Meßbuukers stehen die Bremsklappen 8 mit zweiarmigen Hebeln 9 in fester Verbindung, an deren einem Ende Gewichte 10 und an deren anderem Ende ein Zugmittel 11 od. dgl. angreifen, welches von einem Druckmittelzylinder 12 bewegt werden kann.
  • Mit 13 ist eine verschiebbare Überleitschurre bezeichnet. Im Bereich des Gegengewichtes 10 der untersten Bremsklappe 9 ist eine Steuervorrichtung 14 derart angeordnet, daß über die Leitung 15 eine Anzeigevorrichtung 16 entsprechend der Endstellung dieser Bremsklappe 8 beeinflußt wird.
  • Bei der in Abb. 1 und 4 dargestellten Anfangsstellung hängen die Bremsklappen 8 beispielsweise senkrecht nach unten. Der Druckmittelzylinder 12 ist drucklos. Wie in den Abb. 2 und 5 dargestellt, werden beim Beladevorgang durch das vom Wipper 1 in den Meßbunker 2 eingebrachte Fördergut die Bremsklappen 8 nacheinander angehoben und wird durch deren Widerstand das Fördergut gebremst und dadurch ein schonendes Füllen erzwungen. Je weiter der Füllvorgang fortschreitet, desto mehr wird durch die veränderte Winkelstellung die Bremswirkung verändert.
  • Den entleerfertigen Füllzustand stellen die Abb. 3 und 6 dar. Die unterste Bremsklappe 8 hat in angebobener Stellung oder schon etwas vorher durch ihr Gewicht 10 die Steuervorrichtung 14 bewegt. Dadurch wurde Druckmittel über die Leitung 15 zu dem Antrieb der Anzeigevorrichtung 16 gegeben, derart, daß dessen Zeiger sinngemäß der Bremsklappenendstellung ausschlägt.
  • Die Anzeigevorrichtung 16 ist in: Sichtnähe der Wipperanlage 1 angeordnet, und zwar im Zusammenhang mit einem Schaltpult 17, welches die durch Kurvenscheiben gegeneinander blockierten Handhebel 18 und 19 zum Steuern der Umstellventile 20 und 21 trägt.
  • Durch den Hebel 18 werden über das Ventil 20 die Leitungen 22, 23 und die beiden Preßluftzylinder 4 und 12, der Abdeckschieber 3 und die Bremsklappen 8 derart gesteuert, daß entweder nach Abb. 7 der Schieber 3 geöffnet und die Bremsklappen 8 abgesenkt werden oder nach Abb. 8 der Schieber 3 geschlossen wird und die Bremsklappen 8 angehoben werden.
  • Mit dem Umlegen des Handhebels 18 (vgl. Abb. 7 zu Abb. 8) erfolgt das Schließen des Abdeckschiebers 3 und das Anheben der Bremsklappen8, womit der Meßbunker 2 praktisch in Bereitschaft gestellt ist, um seinen Inhalt in das Fördergefäß 7 zu entleeren.
  • Damit wird auch der vorher blockierte Handhebel 19 zur Betätigung des Abschlußschiebers 5 freigegeben.
  • Es bleibt jedoch von den vom Steuerventil 21 zum Hubzylinder 6 führenden Leitungen 24 und 25 die Leitung 24 durch ein Sperrventil26 so lange blockiert, bis das Fördergefäß 7 in die ordnungsgemäße Füllstellung eingefahren ist und durch eine Leitschiene 27 den Taster des Ventils 26 bewegt und damit den Preßluftdurchtritt freigibt.
  • Mit dem Umlegen des Handhebels 19 (vgl. Abb. 8 zu Abb. 9) hebt sich dann der Abschlußschieber5 unter gleichzeitigem Vorschwenken der Überleitschurre 13, so daß das Fördergut gleitend in das Fördergefäß 7 übertritt und in diesem durch weitere Bremsklappen schonend niedergetragen wird.
  • Sobald der Meßbunker 2 restlos entleert ist, wird durch Umlegen des Handhebels 19 (vgl. Abb. 9 zu Abb. 8) zunächst der Abschlußschieber 5 wieder geschlossen.
  • Danach kann durch Umlegen des Handhebels 18 (vgl. Abb. 8 zu Abb. 7) das Freigeben der Bremsklappen8 und das Zurückziehen des Abdeckschiebers 3 erfolgen.
  • Die einzelnen Betriebsvorgänge können zusätzlich sinngemäß durch bekannte Vorrichtungen gegeneinander blockiert werden. Statt der Wipperanlage ist die Verwendung einer andersartigen Fördermittelzubringervorrichtung möglich. Ebenso kann die Steuerung von Hand durch eine zwangläufig arbeitende Vorrichtung ersetzt werden.
  • Die Bremskraft der einzelnen Klappen kann unterschiedlich gewählt werden, derart, daß beispielsweise die der tiefer liegenden Klappen größer ist als die der vorhergehenden. Zu diesem Zweck sind die Belastungsgewichte entsprechend zu wählen. Damit kann die Wirkung weitgehend den jeweiligen Betriebsbedingungen angepaßt werden.
  • PATENTANSPEXCIIE 1. Meßbunker mit Fördergutschoneinrichtung für Gefäß förderanlagen in Bergwerksbetrieben, gekennzeichnet durch die Anwendung mehrerer an sich bekannter, im Durchflußquerschnitt des Meßbunkers (2) pendelnd aufgehängter Bremsklappen (8) als Schoneinrichtung für das einlaufende Fördergut und die Zuordnung einer gemeinsam wirkenden oder mehrerer gemeinsam gesteuerten Bewegungsvorrichtungen (11, 12) für die Bremsklappen (8), durch die diese kurz vor oder mit Erreichen der vollkommenen Füllung in ihre oberste Endlage übergeführt und in dieser zur Entleerung des Meßbunkers gehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Meßbunker nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten steuerbaren Luftzylinders (12), dessen Kolben über Zugmittel (11) an den Bremsklappen (8) bzw. deren Betätigungshebel (9) angreift, um die Klappen (8) in die oberste Endlage zu bewegen.
    3. Meßbunker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die B ewegungsvorrichtung bzw. der Luftzylinder (12) für das Anheben der Bremsklappen (8) von einer Handsteuervorrichtung oder einer selbsttätigen Steuervorrichtung (14) abhängig ist, die von der Stellung vorzugsweise der untersten der Bremsklappen (8) beeinflußt wird.
    4. Meßbunker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuervorrichtung (14) bei angehobenen Bremsklappen (8) der weitere Zufluß von Fördergut zu dem Meßbunker (2) gestoppt oder abgestellt wird.
    5. Meßbunker nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Steuervorrichtung (14), daß ein Offnen des Auslaßschiebers (5) erst dann möglich ist, wenn die Bremsklappen (8) angehoben sind, also der Meßbunker (2) gefüllt ist, und daß die Bremsklappen (8) durch den Luftzylinder (12) so lange angehoben bleiben, wie der Auslaßschieber (5) geöffnet ist.
    6. Meßbunker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung an sich bekannter Schaltbilder, die das Fortschrei- ten der Füllung durch Übertragung der Stellung der Bremsklappen (8) sichtbar machen.
    In Betracht gezogene Druckseliriften: Deutsche Patentschriften Nr. 867 519, 676 715, 673 723, 650 028.
DED12811A 1952-07-24 1952-07-24 Messbunker mit Foerdergutschoneinrichtung fuer Gefaessfoerderanlagen in Bergwerksbetrieben Pending DE1004549B (de)

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DED12811A Pending DE1004549B (de) 1952-07-24 1952-07-24 Messbunker mit Foerdergutschoneinrichtung fuer Gefaessfoerderanlagen in Bergwerksbetrieben

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3708698A1 (de) * 1987-03-18 1988-10-06 Zabrzanskie Gwarectwo Weglowe Skipfoerderanlage
WO1997037911A1 (de) * 1996-04-03 1997-10-16 Oranienburger Pharmawerk Gmbh Vorrichtung zum transport von kleinstückigem gut

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE650028C (de) * 1934-08-22 1937-09-14 Skip Cie A G Einrichtung zum schonenden Einfuellen von Foerdergut in Fuelltaschen o. dgl.
DE673723C (de) * 1938-03-11 1939-03-27 Hauhinco Maschf Senkrechtes Zwischenfoerdermittel fuer den unterridischen Grubenbetrieb
DE676715C (de) * 1935-09-13 1939-06-09 Gewerk Eisenhuette Westfalia Bremsrutsche mit federnd angeordneten Bremsklappen
DE867519C (de) * 1942-10-15 1953-02-19 Emil Altmann Foerdermittel fuer senkrechte Foerderung in Grubenbetrieben

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