[go: up one dir, main page]

DE10044985A1 - Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz vor Allergenen und/oder Irritantien - Google Patents

Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz vor Allergenen und/oder Irritantien

Info

Publication number
DE10044985A1
DE10044985A1 DE2000144985 DE10044985A DE10044985A1 DE 10044985 A1 DE10044985 A1 DE 10044985A1 DE 2000144985 DE2000144985 DE 2000144985 DE 10044985 A DE10044985 A DE 10044985A DE 10044985 A1 DE10044985 A1 DE 10044985A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compounds
formulas
cosmetic
acid
use according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2000144985
Other languages
English (en)
Other versions
DE10044985B4 (de
Inventor
Joachim Buenger
Hans-Juergen Driller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merck Patent GmbH
Original Assignee
Merck Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merck Patent GmbH filed Critical Merck Patent GmbH
Priority to DE10044985.9A priority Critical patent/DE10044985B4/de
Publication of DE10044985A1 publication Critical patent/DE10044985A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10044985B4 publication Critical patent/DE10044985B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/49Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds
    • A61K8/494Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds with more than one nitrogen as the only hetero atom
    • A61K8/4953Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds with more than one nitrogen as the only hetero atom containing pyrimidine ring derivatives, e.g. minoxidil
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q17/00Barrier preparations; Preparations brought into direct contact with the skin for affording protection against external influences, e.g. sunlight, X-rays or other harmful rays, corrosive materials, bacteria or insect stings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K2800/00Properties of cosmetic compositions or active ingredients thereof or formulation aids used therein and process related aspects
    • A61K2800/74Biological properties of particular ingredients
    • A61K2800/75Anti-irritant
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q17/00Barrier preparations; Preparations brought into direct contact with the skin for affording protection against external influences, e.g. sunlight, X-rays or other harmful rays, corrosive materials, bacteria or insect stings
    • A61Q17/04Topical preparations for affording protection against sunlight or other radiation; Topical sun tanning preparations

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Abstract

Die Verwendung von einer oder mehreren Verbindungen, ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib DOLLAR F1 den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, wobei R·1·, R·2·, R·3·, R·4· und n die in Anspruch 1 gegebenen Bedeutungen besitzen, in einer kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierung ist vorteilhaft zum Schutz der Haut vor Allergenen und/oder Irritantien geeignet.

Description

Die Erfindung betrifft die Verwendung von kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen zum Schutz der Haut vor Allergenen und/oder Irritantien.
Die Haut ist als Grenzschicht und Oberfläche des menschlichen Körpers einer Vielzahl externer Streßfaktoren ausgesetzt. Die Human-Haut ist ein Organ, das mit verschiedenartig spezialisierten Zelltypen - den Keratino­ zyten, Melanozyten, Langerhans-Zellen, Merkel-Zellen und eingelagerten Sinneszellen - den Körper vor äußeren Einflüssen schützt. Hierbei ist zwischen äußeren physikalischen, chemischen und biologischen Einflüs­ sen auf die menschliche Haut zu unterscheiden. Zu den äußeren physika­ lischen Einflüssen sind thermische und mechanische Einflüsse sowie die Einwirkung von Strahlen zu zählen. Unter den äußeren chemischen Ein­ flüssen sind insbesondere die Einwirkung von Toxinen und Allergenen zu verstehen. Die äußeren biologischen Einflüsse umfassen die Einwirkung fremder Organismen und deren Stoffwechselprodukte.
UV-Strahlung schädigt das Immunsystem der menschlichen Haut mit weitreichenden Folgen für den gesamten Organismus. Beispielsweise ist der Körper anfälliger gegen Allergene und/oder Irritantien.
Es bestand daher die Aufgabe, kosmetische und pharmazeutische Formulierungen zur Verfügung zu stellen, die zum Schutz der Haut vor Allergenen und/oder Irritantien geeignet sind.
Überraschend wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe durch die Verwen­ dung von einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbin­ dungen der Formeln Ia und Ib
den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln 1a und Ib, und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln 1a und Ib, wobei
R1 H oder Alkyl,
R2 H, COOH, COO-Alkyl oder CO-NH-R5,
R3 und R4 jeweils unabhängig voneinander H oder OH,
n 1, 2 oder 3,
Alkyl einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, und
R5 H, Alkyl, einen Aminosäurerest, Dipeptidrest oder Tripeptid­ rest
bedeuten,
in kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen gelöst wird.
Der Sonnenbrand (Erythema solare) entwickelt sich überwiegend als Folge der UV-B-Bestrahlung. UV-A-Strahlung hat dagegen einen vergleichsweise geringen Einfluß auf seine Entstehung. Er kann von einer leichten Rötung bis hin zur starken Verbrennung mit Blasenbildung auftreten. Da diese Folgen frühestens 4-6 h nach der Bestrahlung absehbar sind, ist es für Gegenmaßnahmen oftmals zu spät. Sonnenbrand ist daher ein Beleg einer akuten Hautschädigung mit durchaus chronischer Relevanz. Mehrere Sonnenbrände - ganz besonders in der Kindheit - erhöhen deutlich das Hautkrebsrisiko. Ursachen hierfür sind häufige Schädigung und fehlerhafte Reparatur der geschädigten Desoxyribonukleinsäure (DNS) des Zellkerns sowie wahrscheinlich die immunsupressive Wirkung der UV-Strahlung, d. h. die Schwächung der Immunreaktion. Die übermäßige UV-A- und UV- B-Exposition trägt zur Hautalterung, d. h. Lichtalterung, bei, z. B. in Form von strukturellen Veränderungen des Bindegewebes (aktinische Elastose). Die UV-B-Exposition ist die wesentliche Ursache von chronischen Hautveränderungen.
Mäuse können beispielsweise nach chronischer UV-Exposition ihnen übertragene hochantigene durch UV-Strahlung induzierte Hautkrebszellen nicht abstoßen. Nach Übertragung der Krebszellen wird dieser systemische Effekt der UV-Strahlung durch Suppressor T-Lymphozyten ausgelöst, die die Immunüberwachung UV-induzierter Hauttumore verhindern. Der Mechanismus, nach welchem UV-Strahlung die Immunantwort behindert und zur Induktion von Suppressor-T- Lymphozyten führt, wurde am Tiermodell der UV-induzierten Suppression der Contact Hypersensitivity (CHS) ausführlich untersucht.
Beim Nager unterdrückt UV-Bestrahlung die Induktion der CHS, wenn nach der Bestrahlung sensibilisiert wird. Diese UV-induzierte Beeinträchtigung der Immunantwort ist spezifisch für das verwendete Hapten und kann in lokale und systemische Suppression unterschieden werden. Eine lokale Immunsuppression ist Folge einer verringerten CHS- Antwort bei direkter Gabe von Haptenen auf UV-bestrahlte Haut. Eine UV- Bestrahlung führt aber auch dann zu einer Verringerung der CHS-Antwort, wenn die Haptene an einer entfernten nicht bestrahlten Stelle appliziert werden. Dies wird als systemische Immunsuppression bezeichnet.
Manche Eigenheiten der UV-induzierten Unterdrückung der CHS-Antwort ähneln denen der UV-induzierten Anfälligkeit für Tumorwachstum, insbesondere die Verringerung der Antigen-Präsentation und die Induktion von T-Suppressor-Zellen.
Als Auslöser für eine lokale Immunsuppression wird die Beeinträchtigung der Funktion epidermaler Langerhans-Zellen angenommen. Die Produktion löslicher Immun-Faktoren, die von Hautzellen synthetisiert werden, kann sowohl bei der lokal induzierten als auch bei systemisch induzierter Immunsuppression eine Rolle spielen. Die verschiedensten löslichen Immunmediatoren wie z. B. Prostaglandine, Tumor-Necrosis- Faktor alpha, Interleukin-1 (IL-1), contra-IL-1, und IL-10 wurden als mögliche Mediatoren einer UV-induzierten Immunsuppression vermutet.
Kürzlich konnte gezeigt werden, daß UV-Exposition auch die CHS und die Delayed Type Hypersensitivity (DTH) beim Menschen unterdrückt. Der Mechanismus der UV-induzierten Immunsuppression beim Menschen dürfte dem bei Nagern ähnlich sein. So finden sich beispielsweise bei UVB-bestrahlter Haut von Maus und Mensch vergleichbare morphologische Veränderungen der epidermalen Langerhans-Zellen. Beide, Maus und Mensch, haben nach UV-B-Exposition erhöhte cis- Urocaninsäure-Spiegel in ihrer Haut und IL-1-Aktivitäten im Serum. Bei UV-empfindlichen Personen führte eine Sensibilisierung mit DNCB (Dinitrochlorbenzol) auf UV-bestrahlter Haut nicht nur zu einer Verringerung der CHS-Antwort sondern bei einigen Individuen sogar zu immunologischer Toleranz.
Es wird jedoch diskutiert, daß UV-Filter die UV-bedingte Schädigung des Immunsystems der Haut nicht umfassend verhindern können.
Beispielsweise wird die Erwartung geäußert, daß bei UV-Dosen, für die Lichtschutz-Produkte einen vollständigen Schutz gegen Immun­ suppression der CHS bieten, nur teilweise Schutz vor Immunsuppression der Langerhans-Zellen, d. h. der zellständigen Immunantwort, besteht [Sunscreen SFP values and immune protection levels are equivalent when tests are conducted by appropriate methods and procedures. Lee K. Roberts and Douglas B. Learn, Chapter 8 Sunscreens Photobiology: Molecular, Cellular and Physiological Aspects; Francis P. Gasparro ed. Springer 1997, p 139].
Zudem wird diskutiert, daß kosmetische Lichtschutz-Formulierungen primär dem Schutz vor den akuten Wirkungen der UV-Strahlung dienen. Die Wirksamkeit von Lichtschutz-Produkten gegen die immunsuppressive Wirkung der UV-Strahlung sei jedoch bis heute Gegenstand einer kontrovers geführten Diskussion. Der ungenügende Schutz, den Lichtschutz-Formulierungen gegen Immunsuppression bieten, könne einer der möglichen Risikofaktoren bei der Entstehung von Hautkrebs sein, insbesondere dann, wenn Lichtschutz-Produkte vom Verbraucher dazu benutzt würden, um die Dauer der Sonnenexposition zu verlängern [Peter Wolfand Magaret Kripke, Chapter 7 Sunscreens Photobiology: Molecular, Cellular and Physiological Aspects Francis P. Gasparro ed. Springer 1997 p. 114/5 Table. 7.2. Summary of studies on the immune protective capacity of sunscreens in humans].
Eine kosmetische oder pharmazeutische Formulierung enthaltend Ectoin oder Ectoin-Derivate schützt die Haut vor Allergenen und/oder Irritantien oder reduziert deren allergene und/oder irritante Wirkung.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft somit die Verwendung von einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib
den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, wobei
R1 H oder Alkyl,
R2 H, COOH, COO-Alkyl oder CO-NH-R5,
R3 und R4 jeweils unabhängig voneinander H oder OH,
n 1, 2 oder 3,
Alkyl einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, und
R5 H, Alkyl, einen Aminosäurerest, Dipeptidrest oder Tripeptid­ rest
bedeuten, in einer kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierung zum Schutz der Haut gegen Allergene und/oder Irritantien.
Die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen enthaltend eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib schützen die Haut vor bekannten Allergenen und/oder Irritantien, wie z. B. vor Parasiten, Bakterien, Viren, Pflanzen, Pilzen, Tieren und Stoffwechselprodukten.
Die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen enthaltend eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib schützen die Haut z. B. auch vor Allergenen und/oder Irritantien ausgewählt aus in kosmetischen und pharmazeutischen Produkten verwendeten Inhaltsstoffen, wie z. B. vor Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Duftstoffen, Färbemitteln, UV-Filtern oder Pflanzeninhaltsstoffen.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden alle vor- und nachstehen­ den Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln 1a und Ib als "Ectoin oder Ectoin-Derivate" bezeichnet.
Bei Ectoin und den Ectoin-Derivaten handelt es sich um niedermolekulare, cyclische Aminosäurederivate, die aus verschiedenen halophilen Mikroorganismen gewonnen oder synthetisch hergestellt werden können. Sowohl Ectoin als auch Hydroxyectoin besitzen den Vorteil, daß sie nicht mit dem Zellstoffwechsel reagieren.
Die Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib können in den kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen als optische Isomere, Diastereomere, Racemate, Zwitter­ ionen, Kationen oder als Gemisch derselben vorliegen. Unter den Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, sind diejenigen Verbindungen bevorzugt, worin R1 H oder CH3, R2 H oder COOH, R3 und R4 jeweils unabhängig voneinander H oder OH und n 2 bedeuten. Unter den Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib sind die Verbindungen (S)-1,4,5,6- Tetrahydro-2-methyl-4-pyrimidincarbonsäure (Ectoin) und (S,S)-1,4,5,6- Tetrahydro-5-hydroxy-2-methyl-4-pyrimidincarbonsäure (Hydroxyectoin) insbesondere bevorzugt.
Unter dem Begriff "Aminosäure" werden die stereoisomeren Formen, z. B. D- und L-Formen, folgender Verbindungen verstanden: Alanin, β-Alanin, Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Serin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin, γ-Aminobutyrat, Nε-Acetyllysin, Nδ-Acetylornithin, Nγ-Acetyldiaminobutyrat und Nα-Acetyldiaminobutyrat. L-Aminosäuren sind bevorzugt.
Aminosäurereste leiten sich von den entsprechenden Aminosäuren ab.
Die Reste folgender Aminosäuren sind bevorzugt: Alanin, β-Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Serin, Threonin, Valin, γ-Aminobutyrat, Nε-Acetyllysin, Nδ-Acetylornithin, Nγ-Acetyldiaminobutyrat und Nα-Acetyldiaminobutyrat.
Die Di- und Tripeptidreste sind ihrer chemischen Natur nach Säureamide und zerfallen bei der Hydrolyse in 2 oder 3 Aminosäuren. Die Aminosäuren in den Di- und Tripeptidresten sind durch Amidbindungen miteinander verbunden. Bevorzugte Di- und Tripetidreste sind aus den bevorzugten Aminosäuren aufgebaut.
Die Alkylgruppen umfassen die Methylgruppe CH3, die Ethylgruppe C2H5, die Propylgruppen CH2CH2CH3 und CH(CH3)2 sowie die Butylgruppen CH2CH2CH2CH3, H3CCHCH2CH3, CH2CH(CH3)2 und C(CH3)3. Die bevor­ zugte Alkylgruppe ist die Methylgruppe.
Bevorzugte physiologisch verträgliche Salze der Verbindungen der For­ meln Ia und Ib sind beispielsweise Alkali-, Erdalkali- oder Ammoniumsalze, wie Na-, K-, Mg- oder Ca-Salze, sowie Salze abgeleitet von den organischen Basen Triethylamin oder Tris-(2-hydroxy-ethyl)-amin. Weitere bevorzugte physiologisch verträgliche Salze der Verbindungen der Formeln Ia und Ib ergeben sich durch Umsetzung mit anorganischen Säuren wie Salzsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure oder mit organischen Carbon- oder Sulfonsäuren wie Essigsäure, Citronensäure, Benzoesäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure und p-Toluolsulfon­ säure.
Verbindungen der Formeln Ia und Ib, in denen basische und saure Gruppen wie Carboxyl- oder Aminogruppen in gleicher Zahl vorliegen, bilden innere Salze.
Die Herstellung der Verbindungen der Formel Ia und Ib ist in der Literatur beschrieben (DE 43 42 560). (S)-1,4,5,6-Tetrahydro-2-methyl-4-pyrimidin­ carbonsäure oder (S. S)-1,4,5,6-Tetrahydro-5-hydroxy-2-methyl-4-pyrimi­ dincarbonsäure können auch mikrobiologisch gewonnen werden (Severin et al., J. Gen. Microb. 138 (1992) 1629-1638).
Die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen können ein oder mehrere Antioxidantien enthalten. In den kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen können die aus der Fachliteratur bekannten Antioxidantien enthalten sein, z. B. Flavonoide, Coumaranone, Aminosäuren (z. B. Glycin, Histidin, Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate, Imidazole, (z. B. Urocaninsäure) und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin und deren Derivate (z. B. Anserin), Carotinoide, Carotine (z. B. α-Carotin, β-Carotin, Lycopin) und deren Derivate, Chlorogensäure und deren Derivate, Liponsäure und deren Derivate (z. B. Dihydroliponsäure), Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole (z. B. Thioredoxin, Glutathion, Cystein, Cystin, Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Amyl-, Butyl- und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, γ-Linoleyl, Cholesteryl- und Glycerylester) sowie deren Salze, Diaurylthiodipropionat, Distearylthiodipropionat, Thiodipropio­ säure und deren Derivate (Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside und Salze) sowie Sulfoximinverbindungen (z. B. Buthionin­ sulfoximine, Homocysteinsulfoximin, Buthioninsulfone, Penta-, Hexa-, Heptathioninsulfoximin) in sehr geringen verträglichen Dosierungen (z. B. pmol bis µmol/kg), ferner (Metall-) Chelatoren, (z. B. α-Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren (z. B. Citronen­ säure, Milchsäure, Äpfelsäure), Huminsäure, Gallensäure, Gallenextrakte, Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate, ungesättigte Fettsäuren und deren Derivate, Vitamin C und Derivate (z. B. Ascorbylpalmitat, Magnesium-Ascorbyiphosphat, Ascorbylacetat) sowie Koniferylbenzoat des Benzoeharzes, Rutinsäure und deren Derivate, α-Glycosylrutin, Ferulasäure, Furfurylidenglucitol, Carnosin, Butylhydroxytoluol (BHT), Butylhydroxyanisol, Nordohydroguajaretsäure, Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen Derivate (z. B. ZnO, ZnSO4), Selen und dessen Derivate (z. B. Selenmethionin), Stilbene und deren Derivate (z. B. Stilbenoxid, trans-Stilbenoxid).
Mischungen von Antioxidantien sind ebenfalls zur Verwendung in den Formulierungen geeignet. Bekannte und käufliche Mischungen sind beispielsweise Mischungen enthaltend als aktive Inhaltsstoffe Lecithin, L-(+)-Ascorbylpalmitat und Zitronensäure (z. B. Oxynex® AP), natürliche Tocopherole, L-(+)-Ascorbylpalmitat, L-(+)-Ascorbinsäure und Zitronen­ säure (z. B. Oxynex® K LIQUID), Tocopherolextrakte aus natürlichen Quellen, L-(+)-Ascorbylpalmitat, L-(+)-Ascorbinsäure und Zitronensäure (z. B. Oxynex® L LIQUID), DL-α-Tocopherol, L-(+)-Ascorbylpalmitat, Zitronensäure und Lecithin (z. B. Oxynex® LM) oder Butylhydroxytoluol (BHT), L-(+)-Ascorbylpalmitat und Zitronensäure (z. B. Oxynex® 2004).
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die kosmetische oder pharmazeutische Formulierung eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus Flavonoiden und/oder Coumaranonen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die kosmetische oder pharmazeutische Formulierung als Antioxidans eine der oben genannten Mischungen enthaltend Lecithin, L-(+)-Ascorbylpalmitat und Zitronensäure (z. B. Oxynex® AP), natürliche Tocopherole, L-(+)-Ascorbylpalmitat, L-(+)-Ascorbinsäure und Zitronensäure (z. B. Oxynex® K LIQUID), Tocopherolextrakte aus natürlichen Quellen, L-(+)-Ascorbylpalmitat, L-(+)-Ascorbinsäure und Zitronensäure (z. B. Oxynex® L LIQUID), DL-α-Tocopherol, L-(+)-Ascorbylpalmitat, Zitronen­ säure und Lecithin (z. B. Oxynex® LM) oder Butylhydroxytoluol (BHT), L-(+)-Ascorbylpalmitat und Zitronensäure (z. B. Oxynex® 2004).
Als Flavonoide werden die Glykoside von Flavanonen, Flavonen, 3-Hydroxyflavonen (= Flavonolen), Auronen, Isoflavonen und Rotenoiden aufgefaßt [Römpp Chemie Lexikon, Band 9, 1993]. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden hierunter jedoch auch die Aglykone, d. h. die zuckerfreien Bestandteile, und die Derivate der Flavonoide und der Aglykone verstanden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden unter Coumaranonen auch deren Derivate verstanden.
Bevorzugte Flavonoide leiten sich von Flavanonen, Flavonen, 3-Hydroxy­ flavonen, Auronen und Isoflavonen, insbesondere von Flavanonen, Fla­ vonen, 3-Hydroxyflavonen und Auronen, ab.
Die Flavanone sind durch folgende Grundstruktur gekennzeichnet:
Die Flavone sind durch folgende Grundstruktur gekennzeichnet:
Die 3-Hydroxyflavone (Flavonole) sind durch folgende Grundstruktur gekennzeichnet:
Die Isoflavone sind durch folgende Grundstruktur gekennzeichnet:
Die Aurone sind durch folgende Grundstruktur gekennzeichnet:
Die Coumaranone sind durch folgende Grundstruktur gekennzeichnet:
Vorzugsweise sind die Flavonoide und Gaumaranone ausgewählt aus den Verbindungen der Formel (I):
worin
Z1 bis Z4 jeweils unabhängig voneinander H, OH, Alkoxy, Hydroxyalkoxy, Mono- oder Oligoglycosidreste bedeuten und wobei die Alkoxy- und Hydroxyalkoxygruppen verzweigt und unverzweigt sein und 1 bis 18 C-Atome aufweisen können und wobei an die Hydroxy­ gruppen der genannten Reste auch Sulfat oder Phosphat gebunden sein kann,
A ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus den Teilformeln (IA), (IB) und (IC)
Z5 H, OH oder OR,
R einen Mono- oder Oligoglykosidrest,
Z6 bis Z10 die Bedeutung der Reste Z1 bis Z4 besitzen, und
bedeutet.
Die Alkoxygruppen sind vorzugsweise linear und besitzen 1 bis 12 und vorzugsweise 1 bis 8 C-Atome. Diese Gruppen entsprechen somit den Formeln -O-(CH2)m-H, wobei m 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 und insbesondere 1 bis 5 bedeutet.
Die Hydroxyalkoxygruppen sind vorzugsweise linear und besitzen 2 bis 12 und vorzugsweise 2 bis 8 C-Atome. Diese Gruppen entsprechen somit den Formeln -O-(CH2)n-OH, wobei n 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, insbesondere 2 bis 5 und außerordentlich bevorzugt 2 bedeutet.
Die Mono- und Oligoglycosidreste sind vorzugsweise aus 1 bis 3 Glycosideinheiten aufgebaut. Vorzugsweise sind diese Einheiten ausgewählt aus der Gruppe der Hexosylreste insbesondere der Rhamnosylreste und Glucosylreste. Aber auch andere Hexosylreste, beispielsweise Allosyl, Altrosyl, Galactosyl, Gulosyl, Idosyl, Mannosyl und Talosyl sind gegebenenfalls vorteilhaft zu verwenden. Es kann auch erfindungsgemäß vorteilhaft sein, Pentosylreste zu verwenden.
In einer bevorzugten Ausführungsform besitzen
Z1 und Z3 die Bedeutung H,
Z2 und Z4 eine andere Bedeutung als H, insbesondere bedeuten sie OH, Methoxy, Ethoxy oder 2-Hydroxyethoxy,
Z5 die Bedeutung H, OH oder OR, wobei R einen Glycosid­ rest bedeutet, der aus 1 bis 3, vorzugsweise aus 1 oder 2, Glycosideinheiten aufgebaut ist,
Z6, Z9 und Z10 die Bedeutung H, und
Z7 und Z8 eine andere Bedeutung als H, insbesondere bedeuten sie OH, Methoxy, Ethoxy oder 2-Hydroxyethoxy.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, insbesondere wenn die Wasserlöslichkeit der Flavonoide und Coumaranone gesteigert werden soll, ist an die Hydroxygruppen eine Sulfat- oder Phosphatgruppe gebunden. Geeignete Gegenionen sind beispielsweise die Ionen der Alkali- oder Erdalkalimetalle, wobei diese z. B. aus Natrium oder Kalium ausgewählt sind.
Die Flavonoide sind vorzugsweise ausgewählt aus folgenden Verbindungen: 4,6,3',4'-Tetrahydroxyauron, Quercetin, Rutin, Iso­ quercetin, Eriodictyol, Taxifolin, Luteolin, Trishydroxyethylquercetin (Troxequercetin), Trishydroxyethylrutin (Troxerutin), Trishydroxyethyliso­ quercetin (Troxeisoquercetin), Trishydroxyethylluteolin (Troxeluteolin) sowie deren Sulfaten und Phosphaten.
Unter den Flavonoiden sind insbesondere Rutin und Troxerutin bevorzugt. Ganz außerordentlich bevorzugt ist Troxerutin.
Unter den Coumaranonen ist 4,6,3',4-Tetrahydroxybenzylcoumaranon-3 bevorzugt.
Der Anteil des einen oder der mehreren Antioxidantien in der kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierung beträgt vorzugsweise von 0,001 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,01 bis 2 Gew.-% bezogen auf die gesamte kosmetische oder pharmazeutische Formulierung.
Weiterhin kann in den kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen z. B. auch Anthocyanidin (Cyanidin) enthalten sein.
In den kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen können ein oder mehrere UV-Filter enthalten sein. Als geeignete organische UV-Filter kommen alle dem Fachmann bekannten UVA- als auch UVB-Filter in Frage. Für beide UV-Bereiche gibt es viele aus der Fachliteratur bekannte und bewährte Substanzen, z. B.
Benzylidenkampferderivate wie
  • - 3-(4'-Methylbenzyliden)-dlkampfer (z. B. Eusolex® 6300),
  • - 3-Benzylidenkampfer (z. B. Mexoryl® SD),
  • - Polymere von N-{(2 und 4)-[(2-oxoborn-3-yliden)methyl]benzyl}- acrylamid (z. B. Mexoryl® SW),
  • - N,N,N-Trimethyl-4-(2-oxoborn-3-ylidenmethyl)anilinium methylsulfat (z. B. Mexoryl® SK) oder
  • - α-(2-Oxoborn-3-yliden)toluol-4-sulfonsäure (z. B. Mexoryl® SL),
Benzoyl- oder Dibenzoylmethane wie
  • - 1-(4-tert-Butylphenyl)-3-(4-methoxyphenyl)propan-1,3-dion (z. B. Eusolex® 9020) oder
  • - 4-Isopropyldibenzoylmethan (z. B. Eusolex® 8020),
Benzophenone wie
  • - 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon (z. B. Eusolex® 4360) oder
  • - 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure und ihr Natriumsalz (z. B. Uvinul® MS-40),
Methoxyzimtsäureester wie
  • - Methoxyzimtsäureoctylester (z. B. Eusolex® 2292),
  • - 4-Methoxyzimtsäureisopentylester, z. B. als Gemisch der Isomere (z. B. Neo Heliopan® E 1000),
Salicylatderivate wie
  • - 2-Ethylhexylsalicylat (z. B. Eusolex® OS),
  • - 4-Isopropylbenzylsalicylat (z. B. Megasol®) oder
  • - 3,3,5-Trimethylcyclohexylsalicylat (z. B. Eusolex® HMS),
4-Aminobenzoesäure und Derivate wie
  • - 4-Aminobenzoesäure,
  • - 4-(Dimethylamino)benzoesäure-2-ethyfhexylester (z. B. Eusolex® 6007),
  • - ethoxylierter 4-Aminobenzoesäureethylester (z. B. Uvinul® P25),
und weitere Substanzen wie
  • - 2-Cyano-3,3-diphenylacrylsäure-2-ethylhexylester (z. B. Eusolex® OCR),
  • - 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure sowie ihre Kalium-, Natrium- und Triethanolaminsalze (z. B. Eusolex® 232),
  • - 3,3'-(1,4-Phenylendimethylen)-bis-(7,7-dimethyl-2-oxobicyclo- [2.2.1]hept-1-ylmethansulfonsäure sowie ihre Salze (z. B. Mexoryl® SX) und
  • - 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'-ethyihexyl-1'-oxi)-1,3,5-triazin (z. B. Uvinul® T 150).
Diese organischen UV-Filter werden in der Regel in einer Menge von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 1-8 Gew.-%, in die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen eingearbeitet.
Weitere geeignete organische UV-Filter sind z. B.
  • - 2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4-methyl-6-(2-methyl-3-(1,3,3,3-tetramethyl-1- (trimethylsilyloxy)disiloxanyl)propyl)phenol (z. B. Silatrizole®),
  • - 4,4'-((6-[4-((1,1-Dimethylethyl)aminocarbonyl)phenylamino]-1,3,5- triazin-2,4-diyl)diimino]bis(benzoesäure-2-ethylhexylester) (z. B. Uvasorb® HEB),
  • - α-(Trimethylsilyi)-ω-[trimethylsilyl)oxy]poly[oxy(dimethyl [und ca. 6% methyl[2-[p-(2,2-bis(ethoxycarbonyl]vinyl]phenoxy]-1-methylenethyl] und ca. 1,5% methyl[3-[p-[2,2-bis(ethoxycarbonyl)vinyl)phenoxy)- propenyl) und 0,1 bis 0,4% (methylhydrogen]silylen]] (n≈60) (z. B. Parsol® SLX),
  • - 2,2'-Methylen-bis-(6-(2H-benzotriazol-2-yl)-4-(1,1,3,3-tetramethyl­ butyl)phenol) (z. B. Tinosorb® M),
  • - 2,2'-(1,4-Phenylen)bis-(1H-benzimidazol-4,6-disulfonsäure, Mononatriumsalz) (z. B. Neo Heliopan® AP) und
  • - 2,4-bis-{[4-(2-Ethyl-hexyloxy)-2-hydroxyl]-phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)- 1,3,5-triazin (z. B. Tinosorb® S).
Diese organischen UV-Filter werden in der Regel in einer Menge von 0,5 bis 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise 1-15 Gew.-%, in die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen eingearbeitet.
Als anorganische UV-Filter sind solche aus der Gruppe der Titandioxide wie z. B. gecoatetes Titandioxid (z. B. Eusolex® T-2000 oder Eusolex® T-Aqua), Zinkoxide (z. B. Sachtotec®), Eisenoxide oder auch Ceroxide denkbar. Diese anorganischen UV-Filter werden in der Regel in einer Menge von 0,5 bis 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise 2-10 Gew.-%, in die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen eingearbeitet.
Bevorzugte UV-Filter sind Zinkoxid, Titandioxid, 3-(4'-Methylbenzyliden)-di­ kampfer, 1-(4-tert-Butylphenyl)-3-(4-methoxyphenyl)propan-1,3-dion, 4-Isopropyldibenzoyimethan, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, Methoxyzimtsäureoctylester, 3,3,5-Trimethylcyclohexylsalicylat, 4-(Di­ methylamino)benzoesäure-2-ethyihexylester, 2-Cyano-3,3-diphenylacryl­ säure-2-ethylhexylester, 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure sowie ihre Kalium-, Natrium- und Triethanolaminsalze.
Besonders bevorzugte UV-Filter sind Zinkoxid und Titandioxid.
Der Anteil des einen oder der mehreren UV-Filter in der kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierung beträgt vorzugsweise von 0,05 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt von 1 bis 10 Gew.-% bezogen auf die gesamte kosmetische oder pharmazeutische Formulierung.
Die Herstellung der kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierung erfolgt, indem eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib gegebenenfalls mit Hilfs- und/oder Trägerstoffen in eine geeignete Formulierungsform gebracht werden. Die Hilfs- und Trägerstoffe stammen aus der Gruppe der Träger­ mittel, Konservierungsstoffe und anderer üblicher Hilfsstoffe.
Die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen auf der Grundlage einer oder mehrerer Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib werden äußerlich angewendet.
Als Anwendungsform seien z. B. genannt: Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pasten, Salben, Gele, Cremes, Seifen, tensidhaltige Reinigungspräparate, Lotionen, Öle, Puder und Sprays. Weitere Anwendungsformen sind z. B. Sticks, Shampoos und Duschbäder. Zusätzlich zu einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib können der Formulierung beliebige übliche Trägerstoffe, Hilfsstoffe und gegebenenfalls weitere Wirkstoffe zugesetzt werden.
Vorzuziehende Hilfsstoffe stammen aus der Gruppe der Konservierungs­ stoffe, Antioxidantien, Stabilisatoren, Lösungsvermittler, Vitamine, Fär­ bemittel, Geruchsverbesserer, Filmbildner, Verdickungsmittel, Feuchthalte­ mittel.
Lösungen und Emulsionen können neben einer oder mehreren Verbindun­ gen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib die üblichen Trägerstoffe wie Lösungsmittel, Lösungsvermittler und Emulgatoren, z. B. Wasser, Ethanol, Isopropanol, Ethylcarbonat, Ethyl­ acetat, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, Propylenglykol, 1,3-Butylglykol, Öle, insbesondere Baumwollsaatöl, Erdnußöl, Maiskeimöl, Olivenöl, Rizinusöl und Sesamöl, Glycerinfettsäureester, Polyethylenglykole und Fettsäureester des Sorbitans oder Gemische dieser Stoffe enthalten.
Die Emulsionen können in verschiedenen Formen vorliegen. So können sie z. B. eine Emulsion oder Mikroemulsion vom Typ Wasser-in-Öl (W/O), oder vom Typ Öl-in-Wasser (O/W), oder eine multiple Emulsion, beispielsweise vom Typ Wasser-in-Öl-in-Wasser (W/O/W), darstellen.
Die kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen können auch als emulgatorfreie, disperse Zubereitungen, vorliegen. Sie können beispielsweise Hydrodispersionen oder Pikkering-Emulsionen darstellen.
Suspensionen können neben einer oder mehreren Verbindungen ausge­ wählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib die üblichen Trägerstoffe wie flüssige Verdünnungsmittel, z. B. Wasser, Ethanol oder Propylenglykol, Suspendiermittel, z. B. ethoxylierte Iso­ stearylalkohole, Polyoxyethylensorbitester und Polyoxyethylensorbitan­ ester, mikrokristalline Cellulose, Aluminiummetahydroxid, Bentonit, Agar- Agar und Traganth oder Gemische dieser Stoffe enthalten.
Pasten, Salben, Gele und Cremes können neben einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib die üblichen Trägerstoffe enthalten, z. B. tierische und pflanzliche Fette, Wachse, Paraffine, Stärke, Traganth, Cellulosederivate, Polyethylenglykole, Silicone, Bentonite, Kieselsäure, Talkum und Zinkoxid oder Gemische dieser Stoffe.
Seifen können neben einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib die üblichen Trägerstoffe wie Alkalisalze von Fettsäuren, Salze von Fettsäurehalbestern, Fettsäure­ eiweißhydrolysaten, Isothionate, Lanolin, Fettalkohol, Pflanzenöle, Pflan­ zenextrakte, Glycerin, Zucker oder Gemische dieser Stoffe enthalten.
Tensidhaltige Reinigungsprodukte können neben einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib die üblichen Trägerstoffe wie Salze von Fettalkoholsulfaten, Fett­ alkoholethersulfaten, Sulfobernsteinsäurehalbestern, Fettsäureeiweiß­ hydrolysaten, Isothionate, lmidazoliniumderivate, Methyltaurate, Sarkosinate, Fettsäureamidethersulfate, Alkylamidobetaine, Fettalkohole, Fettsäureglyceride, Fettsäurediethanolamide, pflanzliche und synthetische Öle, Lanolinderivate, ethoxylierte Glycerinfettsäureester oder Gemische dieser Stoffe enthalten.
Gesichts- und Körperöle können neben einer oder mehrerer Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physio­ logisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib die üblichen Trägerstoffe wie synthetische Öle wie Fettsäureester, Fett­ alkohole, Silikonöle, natürliche Öle wie Pflanzenöle und ölige Pflanzen­ auszüge, Paraffinöle, Lanolinöle oder Gemische dieser Stoffe enthalten.
Puder und Sprays können neben einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib die üblichen Trägerstoffe enthalten, z. B. Milchzucker, Talkum, Kieselsäure, Aluminiumhydroxid, Calciumsilikat und Polyamid-Pulver oder Gemische dieser Stoffe. Sprays können zusätzlich die üblichen Treibmittel, z. B. Chlorfluorkohlenwasserstoffe, Propan/Butan oder Dimethylether, enthalten.
Weitere typisch kosmetische Anwendungsformen sind auch Lippenstifte, Lippenpflegestifte, Mascara, Eyeliner, Lidschatten, Rouge, Puder-, Emulsions- und Wachs-Make up sowie Sonnenschutz-, Prä-Sun- und After-Sun-Präparate.
Der Anteil der Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbin­ dungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib in der kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierung beträgt vorzugsweise von 0,001 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,01 bis 10 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,1 bis 10 Gew.-% bezogen auf die gesamte kosmetische oder pharmazeutische Formulierung.
Alle Verbindungen oder Komponenten, die in den kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierungen verwendet werden können, sind entweder bekannt und käuflich erwerbbar oder können nach bekannten Methoden synthetisiert werden.
Die folgenden Beispiele dienen zur Verdeutlichung der Erfindung und sind keinesfalls als Limitierung aufzufassen. Alle %-Angaben sind Gewichts­ prozent.
Die INCI-Namen verwendeter Rohstoffe sind wie folgt (die INCl-Namen werden defintionsgemäß in Englischer Sprache angegeben):
Rohstoff
INCI-Name
Abil WE 09 Polyglyceryl-4 Isostearate, Cetyl Dimethicone Copolyol, Hexyl Laurate
Arlacel 165 Glyceryl Stearate, PEG 100 Stearate
Cetiol V Decyl Oleate
Eusolex T-2000 Titanium Dioxide, Alumina, Simethicone
Eutanol G Octyldodecanol
Germaben II Propylene Glycol, Diazolidinyl Urea, Methylparaben, Propylparaben
Glycerin, 87% Glycerin
Isopropylmyristat Isopropyl Myristate
Jojoba Öl Buxus Chinensis
Kanon F flüssig Sorbitol
Lunacera M Cera Microcrystallina
Luvitol EHO Cetearyl Octanoate
Mandelöl Prunus Dulcis
Miglyol 812 Neutralöl Caprylic/Capric Triglyceride
Mirasil CM 5 Cyclomethicone
Oxynex K flüssig PEG-8, Tocopherol, Ascorbyl Palmitate, Ascorbic Acid, Citric Acid
Panthenol Panthenol
Paraffin, dünnflüssig Paraffinum Liquidum
Parfüm Bianca Parfum
Prisorine 2021 Isopropyl Isostearate
Ricinusöl Ricinus Communis
RonaCare™ Ectoin Ectoin
Sepigel 305 Polyacrylamide, C13-14 Isoparaffin, Laureth-7
Stearinsäure Stearic Acid
Beispiel 1
Aus folgenden Komponenten wird ein Hautgel (O/W) enthaltend Ectoin hergestellt:
Als Konservierungsmittel können
0.05% Propyl-4-hydroxybenzoat (Art.-Nr. 107427) oder
0.15% Methyl-4-hydroxybenzoat (Art.-Nr. 106757)
verwendet werden.
Herstellung:
Die vereinigte Phase B wird unter Rühren langsam in die Phase C einge­ tragen. Danach wird die vorgelöste Phase A zugesetzt. Es wird gerührt bis die Phasen homogen gemischt sind. Anschließend wird Phase D zugege­ ben und bis zur Homogenität gerührt.
Bezugsquellen:
(1) Merck KGaA, Darmstadt
(2) Gustav Heess, Stuttgart
(3) Henkel KGaA, Düsseldorf
(4) BASF AG, Ludwigshafen
(5) Seppic, Frankreich
Beispiel 2
Aus folgenden Komponenten wird eine Creme (OMI) enthaltend Ectoin hergestellt:
Herstellung:
Zunächst werden die Phasen A und B getrennt auf 75°C erwärmt. Danach wird Phase A unter Rühren langsam zu Phase B gegeben und solange ge­ rührt bis eine homogene Mischung entsteht. Nach Homogenisierung der Emulsion wird unter Rühren auf 30°C abgekühlt, die Phasen C und D zugegeben und bis zur Homogenität gerührt.
Bezugsquellen:
(1) Merck KGaA, Darmstadt
(2) Rhodia
(3) ICI
(4) ISP
(5) Dragoco
Beispiel 3
Aus folgenden Komponenten wird eine Sonnenschutzlotion (W/O) enthaltend Ectoin und den UV-Filter Eusolex T-2000 hergestellt:
Als Konservierungsmittel können
0.05% Propyl-4-hydroxybenzoat (Art.-Nr. 107427) oder
0.15% Methyl-4-hydroxybenzoat (Art.-Nr. 106757)
verwendet werden.
Herstellung:
Zunächst wird Eusolex T-2000 in Phase B eingerührt und auf 80°C erwärmt. Danach wird Phase A auf 75°C erwärmt und unter Rühren Phase B langsam zugegeben. Es wird bis zur Homogenität gerührt und anschließend unter Rühren auf 30°C abgekühlt. Danach werden die Phasen C und D zugegeben und bis zur Homogenität gerührt.
Bezugsquellen:
(1) Merck KGaA, Darmstadt
(2) Th. Goldschmidt AG, Essen
(3) H. Lamotte, Bremen
(4) Henkel KGaA, Düsseldorf
(5) Unichema, Emmerich
(6) Gustav Heess, Stuttgart
(7) H. B. Fuller, Lüneburg
(8) Hüls Troisdorf AG, Witten

Claims (9)

1. Verwendung von einer oder mehreren Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib
den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, und den stereoisomeren Formen der Verbin­ dungen der Formeln Ia und Ib, wobei
R1 H oder Alkyl,
R2 H, COOH, COO-Alkyl oder CO-NH-R5,
R3 und R4 jeweils unabhängig voneinander H oder OH,
n 1, 2 oder 3,
Alkyl einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, und
R5 H, Alkyl, einen Aminosäurerest, Dipeptidrest oder Tri­ peptidrest
bedeuten, in einer kosmetischen oder pharmazeutischen Formulierung zum Schutz der Haut vor Allergenen und/oder Irritantien.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut vor Allergenen und/oder Irritantien ausgewählt aus Parasiten, Bakterien, Viren, Pflanzen, Pilzen, Tieren und Stoffwechselprodukten geschützt wird.
3. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut vor Allergenen und/oder Irritantien ausgewählt aus in kosmetischen und pharmazeutischen Produkten verwendeten Inhaltsstoffen geschützt wird.
4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut vor Allergenen und/oder Irritantien ausgewählt aus Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Duftstoffen, Färbemitteln, UV-Filtern oder Pflanzeninhaltsstoffen geschützt wird.
5. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib zur äußeren Anwendung in Form einer Lösung, einer Emulsion, einer Suspension, einer Paste, einer Salbe, eines Gels, einer Creme, einer Seife, eines tensidhaltigen Reinigungs­ präparates, einer Lotion, eines Öls, eines Puders, eines Sprays, eines Sticks, eines Shampoos, eines Duschbads, eines Lippenstifts, eines Lippenpflegestifts, einer Mascara, eines Eyeliners, von Lidschatten, von Rouge, eines Puder-, Emulsions- oder Wachs- Make ups, eines Sonnenschutz-, Prä-Sun- oder After-Sun-Präparats einsetzt.
6. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil der Verbindungen ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln Ia und Ib, den physiologisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib, und den stereoisomeren Formen der Verbindungen der Formeln Ia und Ib von 0,001 bis 50 Gew.-% bezogen auf die gesamte kosmetische oder pharmazeutische Formulierung beträgt.
7. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen der Formeln Ia und Ib ausgewählt sind aus den Verbindungen (S)-1,4,5,6-Tetrahydro-2- methyl-4-pyrimidincarbonsäure und (S,S)-1,4,5,6-Tetrahydro-5- hydroxy-2-methyl-4-pyrimidincarbonsäure.
8. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kosmetische oder pharmazeutische Formulierung ein oder mehrere Antioxidantien enthält.
9. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kosmetische oder pharmazeutische Formulierung ein oder mehrere UV-Filter enthält.
DE10044985.9A 2000-09-11 2000-09-11 Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz vor Allergenen Expired - Lifetime DE10044985B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10044985.9A DE10044985B4 (de) 2000-09-11 2000-09-11 Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz vor Allergenen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10044985.9A DE10044985B4 (de) 2000-09-11 2000-09-11 Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz vor Allergenen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10044985A1 true DE10044985A1 (de) 2001-12-06
DE10044985B4 DE10044985B4 (de) 2019-08-14

Family

ID=7655878

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10044985.9A Expired - Lifetime DE10044985B4 (de) 2000-09-11 2000-09-11 Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz vor Allergenen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10044985B4 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006097263A2 (de) 2005-03-12 2006-09-21 bitop Aktiengesellschaft für biotechnische Optimierung Kompatible solute enthaltende mittel zur oralen verwendung
JP2010536904A (ja) * 2007-08-27 2010-12-02 ビトップ アクチエンゲゼルシャフト アレルギー性又はウィルス性気道疾患の治療のためのオスモライト
US20110152294A1 (en) * 2003-07-07 2011-06-23 Jean Krutmann Use of osmolytes obtained from extremophilic bacteria for the production of inhalable medicaments for the prophylaxis and treatment of pulmonary and cardiovascular diseases and an inhalation device comprising osmolyte as active agent component
DE102015121050A1 (de) * 2015-12-03 2017-06-08 Bitop Ag Kompatibles Solut oder Solutgemisch zur Verwendung bei der Prävention oder Behandlung von Krankheiten mit Barrieredefekten in Epithelgeweben

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4342560A1 (de) * 1993-12-14 1995-06-22 Marbert Gmbh Ectoin und Ectoinderivate als Feuchtigkeitsspender in Kosmetikprodukten
DE19933461A1 (de) * 1998-07-10 2000-01-13 Beiersdorf Ag Verwendung von Ectoinen und UV-Filtern
WO2000076528A2 (de) * 1999-06-12 2000-12-21 Bitop Gmbh Proteinenthaltende pharmazeutische zubereitung

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19911775A1 (de) 1998-08-01 2000-02-03 Merck Patent Gmbh Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten in kosmetischen Formulierungen
DE10014632A1 (de) 2000-03-24 2001-09-27 Merck Patent Gmbh Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz der Streßproteine in der Haut

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6060071A (en) * 1993-12-12 2000-05-09 Merck Patent Gmbh Ectoin and ectoin derivatives as moisturizers in cosmetics
DE4342560A1 (de) * 1993-12-14 1995-06-22 Marbert Gmbh Ectoin und Ectoinderivate als Feuchtigkeitsspender in Kosmetikprodukten
DE19933461A1 (de) * 1998-07-10 2000-01-13 Beiersdorf Ag Verwendung von Ectoinen und UV-Filtern
WO2000076528A2 (de) * 1999-06-12 2000-12-21 Bitop Gmbh Proteinenthaltende pharmazeutische zubereitung

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20110152294A1 (en) * 2003-07-07 2011-06-23 Jean Krutmann Use of osmolytes obtained from extremophilic bacteria for the production of inhalable medicaments for the prophylaxis and treatment of pulmonary and cardiovascular diseases and an inhalation device comprising osmolyte as active agent component
WO2006097263A2 (de) 2005-03-12 2006-09-21 bitop Aktiengesellschaft für biotechnische Optimierung Kompatible solute enthaltende mittel zur oralen verwendung
JP2010536904A (ja) * 2007-08-27 2010-12-02 ビトップ アクチエンゲゼルシャフト アレルギー性又はウィルス性気道疾患の治療のためのオスモライト
DE102015121050A1 (de) * 2015-12-03 2017-06-08 Bitop Ag Kompatibles Solut oder Solutgemisch zur Verwendung bei der Prävention oder Behandlung von Krankheiten mit Barrieredefekten in Epithelgeweben
WO2017093463A1 (de) * 2015-12-03 2017-06-08 Bitop Ag Kompatibles solut oder solutgemisch zur verwendung bei der prävention oder behandlung von krankheiten mit barrieredefekten in epithelgeweben
CN108601783A (zh) * 2015-12-03 2018-09-28 比托普股份公司 用于预防或治疗上皮组织中屏障缺陷疾病的相容性溶质或溶质混合物
EP3834829A3 (de) * 2015-12-03 2021-06-23 Bitop AG Kompatibles solut oder solutgemisch (vorzugsweise ectoin bzw. ectoin-derivate) zur verwendung bei der prävention oder behandlung von krankheiten mit barrieredefekten in epithelgeweben

Also Published As

Publication number Publication date
DE10044985B4 (de) 2019-08-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1363594B1 (de) Kosmetische formulierung enthaltend flavonoid-derivate
EP1251818B1 (de) Galenische formulierung
EP1167358B1 (de) 2-Phenylbenzimidazolsulfonsäuren als UV-B-Filter
EP1205475B1 (de) Flavonoidverbindungen zur Verwendung gegen oxidativen Stress und UV-Strahlung
DE10013318A1 (de) Formulierung enthaltend Chinoxalinderivate
JP2003524648A (ja) ベンゾフラノン誘導体を含む酸化ストレスに対する保護用の配合物
DE10014632A1 (de) Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz der Streßproteine in der Haut
EP1411891B1 (de) Kosmetische formulierung enthaltend dihydroxyaceton
DE10043456A1 (de) Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zur Stabilisierung von p53
EP1311234A2 (de) Substanzen zur induktion und intensivierung der bräunungsmechanismen der haut
EP1689734B1 (de) Flavonoid-derivat
EP1487404A1 (de) Verwendung von kompatiblen soluten zur inhibierung der freisetzung von ceramiden
EP0935959B1 (de) Verwendung von Bienenwachs zur Verstärkung der UV-A-Schutzleistung kosmetischer oder dermatologischer Formulierungen
DE10044985A1 (de) Verwendung von Ectoin oder Ectoin-Derivaten zum Schutz vor Allergenen und/oder Irritantien
DE10120315A1 (de) Verwendung von Klee-Extrakt in kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen zur Prophylaxe gegen und Behandlung von degenerativen Hauterscheinungen
WO2001072287A2 (de) Verwendung von ectoin oder ectoin-derivaten zur prophylaxe und/oder behandlung von uv-induzierter immunsuppression
EP1311233B1 (de) Substanzen zur induktion und intensivierung der bräunungsmechanismen der haut und kosmetische oder dermatologische formulierungen dieselben enthaltend
DE10002725A1 (de) Wirkstoffe und Zubereitungen für die Hautaufhellung und zur Verhinderung der Hautbräunung (skin whitening)
WO2013020624A1 (de) Extrakte aus tradescantia virginiana
DE10025557A1 (de) Verwendung von Aryloximen zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Entzündungsreaktionen der Haut

Legal Events

Date Code Title Description
OAV Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: A61K0007400000

Ipc: A61K0008490000

R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R071 Expiry of right