DE10044488A1 - Stuhl mit höhenverstellbarem Sitz - Google Patents
Stuhl mit höhenverstellbarem SitzInfo
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Abstract
Stuhl mit einem entlang zweier parallel zueinander verlaufender Stangen in der Höhe verstellbaren Sitz, umfassend einen Mechanismus, mittels dessen die vertikale Position des Sitzes einstellbar ist, mit einer Führungseinrichtung, die an den Stangen geführt und arretierbar ist, wobei außerdem eine Neigungsverstellung des Sitzes möglich ist, für die ein entsprechendes Verstellorgan vorgesehen ist und wobei der Sitz auf einem Träger ruht und dieser Träger um eine horizontale Achse verschwenkbar ist, wobei an dem Träger (30) Rastmittel (39) vorgesehen sind und die Führungseinrichtung mit einem Leistenhalter (40) zusammenwirkt, der ein mit den Rastmitteln (39) zusammenwirkendes Rastelement (42) aufweist, so daß der Träger in hochgeschwenkter Stellung arretierbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stuhl mit einem
entlang zweier parallel zueinander verlaufender Stangen in
der Höhe verstellbaren Sitz, umfassend einen Mechanismus
mittels dessen die vertikale Position des Sitzes einstellbar
ist, mit einer Führungseinrichtung, die an den Stangen
geführt und arretierbar ist, wobei außerdem eine
Neigungsverstellung des Sitzes möglich ist, für die ein
entsprechendes Verstellorgan vorgesehen ist und wobei der
Sitz auf einem Träger ruht und dieser Träger um eine
horizontale Achse verschwenkbar ist.
Aus der DE 197 33 785 A1 ist bereits ein Stuhl der eingangs
genannten Gattung bekannt geworden. Für die
Neigungsverstellung dient dort ein Verstellorgan, welches
gegen ein flaches plattenförmiges Teil drückt, das mit dem
Träger des Sitzes verbunden ist, so daß bei Betätigung des
schraubenähnlichen Verstellorgans der Schraubenschaft gegen
das genannte plattenförmige Teil drückt und dadurch der
Träger, auf dem der Sitz ruht, nach oben gedrückt wird.
Dieser Mechanismus der Neigungsverstellung ist insbesondere
unter dem Gesichtspunkt der guten gegenseitigen Führung der
einzelnen Teile gegeneinander verbesserungsbedürftig.
Bei dem bekannten Stuhl ist zwar ein Verschwenken des Trägers
mit dem Sitz um eine horizontale Achse möglich. Es ist jedoch
nicht vorgesehen, den Träger in einer hochgeschwenkten
Position in einer bestimmten Stellung zu fixieren.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen
Stuhl der eingangs genannten Gattung im Hinblick auf die
Arretierbarkeit des Trägers für den Sitz bei hochgeschwenktem
Träger, das heißt in der Transportstellung, zu verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein erfindungsgemäßer Stuhl
der eingangs genannten Gattung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs. Erfindungsgemäß ist vorgesehen,
daß an dem Träger Rastmittel vorhanden sind, wobei die
Führungseinrichtung mit einem Leistenhalter zusammenwirkt,
der ein mit den Rastmitteln zusammenwirkendes Rastmittel
aufweist, so daß der Träger in hochgeschwenkter Stellung
(Transportstellung, Nichtgebrauchsstellung) arretierbar ist.
Die genannten Rastmittel können bei einer bevorzugten
Ausführungsvariante der Erfindung relativ einfach gestaltet
sein, beispielsweise indem eine Wulst an dem einen der Teile
verwendet wird, die mit einer entsprechenden Vertiefung an
dem jeweils anderen Teil, das heißt an dem Träger für den
Sitz beziehungsweise dem Leistenhalter zusammenwirkt.
Vorzugsweise ist eine Wulst vorgesehen, die sich an einem in
Richtung der Schwenkachse des Trägers verlaufenden Rohr
befindet und die mit einer entsprechenden Vertiefung am
Leistenhalter korrespondiert.
Der Leistenhalter kann beispielsweise eine die Wulst
aufnehmende Vertiefung an wenigstens einem vorspringenden
Abschnitt aufweisen. Vorzugsweise verfügt dieser
Leistenhalter über zwei solche vorspringende Abschnitte, die
dem Träger für den Sitz zugewandt sind, wobei diese beiden
vorspringenden Abschnitte des Leistenhalters vorzugsweise
über einen Quersteg miteinander verbunden sind.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht außerdem
vor, daß der Leistenhalter über Rastmittel mit entsprechenden
Rastmitteln der Führungseinrichtung formschlüssig verbindbar
ist. Ein solcher Leistenhalter ist dabei aufgrund der
formschlüssigen Verbindung mit der Führungseinrichtung besser
fixiert als eine einfache Platte wie sie im Stand der Technik
verwendet wird.
Diese genannte Verbindung zwischen dem Leistenhalter
einerseits und der Führungseinrichtung für die
Höhenverstellbarkeit des Sitzes andererseits ist gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der Erfindung eine Rastverbindung.
Beispielsweise können Rastmittel an der Führungseinrichtung
in Form angeformter Rastnasen vorgesehen sein, die bei
eingeschobenem Leistenhalter von einem Steg des
Leistenhalters hintergriffen werden. Man kann beispielsweise
Rastnasen mit in Einschubrichtung des Leistenhalters im
Schnitt etwa keilförmigem Profil verwenden, um das
Einschieben des Leistenhalters in seine Rastposition in der
Führungseinrichtung zu erleichtern.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Führungseinrichtung
Öffnungen aufweist, durch die Riegel hindurchgreifen, die
über Betätigungselemente betätigbar sind. Wenn man den Sitz
über seinen Träger in der Höhe verstellen möchte, entriegelt
man über die Betätigungselemente diese Riegel, die
vorzugsweise zylindrische Abschnitte aufweisen, die in
Bohrungen in den Stangen eingreifen. Dadurch ist es möglich,
über die Betätigungselemente beide Riegel innerhalb der
Führungseinrichtung in ihrer Achsrichtung gegeneinander
beispielsweise gegen eine Federkraft zu bewegen, um die Enden
der Riegel aus den Bohrungen in den Stangen herauszuziehen.
Man verstellt dann den Sitz in die jeweils gewünschte Höhe
und läßt die Betätigungselemente wieder los, so daß dann
durch die Federkraft die Riegel selbsttätig wieder in die
entsprechenden Bohrungen der Stangen eingreifen und den Sitz
in der jeweiligen Höhenposition feststellen.
Der Leistenhalter weist vorzugsweise angeformte Stege auf,
die als Widerlager für die zylindrischen Abschnitte der
Riegel dienen. Auf diese Weise wird dem Leistenhalter eine
weitere Funktion zugewiesen, die quasi eine Führungsfunktion
für die in ihrer Achsrichtung bewegbaren Riegel ist.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Weitere Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines
erfindungsgemäßen Stuhls in Explosionsdarstellung;
Fig. 2 eine ähnliche Teilansicht wie in Fig. 1 jedoch im
teilweise montierten Zustand;
Fig. 3 eine ähnliche Teilansicht wie in Fig. 2 jedoch in
einer hochgeschwenkten Stellung des Sitzes;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Stuhls;
Fig. 5 eine Detailansicht der Führungseinrichtung;
Fig. 6 eine Schnittansicht der Führungseinrichtung entlang
der Linie VI-VI von Fig. 5;
Fig. 7 eine Schnittansicht der Führungseinrichtung entlang
der Linie VII-VII von Fig. 5;
Fig. 8 eine Detailansicht des Leistenhalters;
Fig. 9 eine weitere Detailansicht, nämlich die Draufsicht
auf den Leistenhalter gemäß Fig. 8;
Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der Linie X-X durch den
Leistenhalter von Fig. 8;
Fig. 11 eine Detailansicht eines Riegels;
Fig. 12 eine Draufsicht auf den Riegel von Fig. 11;
Fig. 13 eine Seitenansicht des Riegels von Fig. 11;
Fig. 14 eine Einzelteilansicht eines Lagerblechs für einen
erfindungsgemäßen Stuhl;
Fig. 15 eine entsprechende Draufsicht auf das Lagerblech von
Fig. 14;
Fig. 16 eine Seitenansicht eines Lagerblechs der Fig. 14 und
15;
Fig. 17 einen Zusammenbau mit Führungsteil und Lagerblech in
der Draufsicht.
Zunächst wird auf Fig. 4 Bezug genommen. Die Darstellung
zeigt den wesentlichen Teil eines erfindungsgemäßen Stuhls,
der insgesamt mit 10 bezeichnet ist, und der als Stehsitz
ausgebildet ist. Dieser Stuhl 10 hat einen entlang zweier
parallel zueinander verlaufender Stangen 11 in der Höhe
verstellbaren Sitz 12. Für den Sitz 12 ist ein Träger 30
vorgesehen, der um eine horizontale Achse verschwenkbar ist,
so daß man den Sitz 12 hochklappen kann. Weiterhin ist ein
Mechanismus vorgesehen, mittels dessen man die vertikale
Position des Sitzes 12 verändern und in der jeweiligen Höhe
einstellen kann. Dabei ist eine Führungseinrichtung 50
vorgesehen, die an den Stangen 11 geführt und dort
arretierbar ist. Im allgemeinen ist auch eine
Neigungsverstellung des Sitzes 12 und des Sitzträgers 30
möglich, die dadurch erfolgt, daß man den Sitzträger 30 um
seine horizontale Achse verschwenkt. Weiterhin ist ein
Verstellorgan 70 vorhanden, in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel in Form einer Schraube, mittels derer die
Verstellung und Festlegung der Höhe des Sitzes 12 und des
Sitzträgers 30 erfolgt.
Nähere Einzelheiten des Sitzträgers 30 und der
Führungseinrichtung 50 werden nun nachfolgend unter
Bezugnahme auf die Detailansichten gemäß Fig. 1 bis Fig. 3
näher erläutert. In Fig. 1 erkennt man den Träger 30 für den
Sitz sowie die Führungseinrichtung 50, die gegenüber Fig. 4
in vergrößertem Maßstab dargestellt sind. Die Stangen 11 sind
in Fig. 1 nicht dargestellt. Der Träger 30 hat ein quer
verlaufendes Rohrstück 38 durch dessen Mitte im Prinzip die
Schwenkachse des Trägers 30 verläuft. Dieses Rohrstück 38
wirkt mit dem Leistenhalter 40 zusammen, der entsprechende
Anlagebereiche für dieses Rohrstück 38 aufweist, wie weiter
unten noch näher erläutert wird. Der Leistenhalter 40 wird
durch eine Rastverbindung in der Führungseinrichtung 50
verklemmt. Die Führungseinrichtung 50 nimmt außerdem eine
Mutter 71 auf, in deren Gewinde die als Verstellorgan
dienende Schraube 70 eingreift, mittels derer die Verstellung
der Neigung des Sitzes möglich ist, wobei dann die Schraube
70 mit ihrem Ende gegen eine Anlagefläche 72 des Trägers 30
für den Sitz drückt (siehe auch Fig. 4). Außerdem sind Riegel
80 vorgesehen, die über die Betätigungselemente 90 betätigt
werden.
Die Riegel 80 sind in den Fig. 11 und 13 dargestellt. Wie man
sieht, haben die Riegel 80 etwa eine Winkelform mit etwa
zylindrischen Abschnitten 81 und Betätigungsabschnitten 83,
auf die die Betätigungselemente 90 aufsetzbar sind. Über die
Betätigungselemente 90 können dann die Riegel 80 in der
Führungseinrichtung 50 gegen die Kraft einer Feder
gegeneinander bewegbar sein. Wenn man beide
Betätigungselemente gegeneinander drückt gelangen dann die
zylindrischen Abschnitte 81 der beiden Riegel 80 außer
Eingriff mit Bohrungen 9 (siehe Fig. 4) der Stangen 11, so
daß man dann den Träger 30 mit dem Sitz in die jeweils
gewünschte Höhenposition verschieben kann. Lässt man die
beiden Betätigungselemente 90 los, rasten die Riegel 80
wieder in Bohrungen 9 ein und der Sitz ist in der jeweiligen
Höhe fixiert.
Nachfolgend wird auf die Fig. 2 und 3 Bezug genommen. Fig.
2 zeigt eine entsprechende Ansicht wie Fig. 1, bei der jedoch
die Führungseinrichtung 50, der Leistenhalter 40 und der
Träger 30 für den Sitz in der montierten Position gezeigt
sind. Dabei befindet sich in Fig. 2 der Träger 30 für den
Sitz in einer Stellung, in der der auf dem Träger 30 ruhende
Sitz (in Fig. 2 nicht dargestellt) im wesentlichen waagerecht
verläuft, so wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Der Träger
30 kann dann aus der in Fig. 2 dargestellten Position
hochgeschwenkt werden in die in Fig. 3 dargestellte Position.
Der genauere Aufbau der Führungseinrichtung 50 ergibt sich
aus den Fig. 5 bis 7. In Fig. 5 sieht man die
Sechskantmutter 71, die mit der Schraube 70 zusammenwirkt und
die in die Führungseinrichtung 50 eingepresst werden kann.
Fig. 5 zeigt also die Führungseinrichtung 50 von der Seite
her, an der der Träger 30 für den Sitz befestigt wird. In der
Schnittdarstellung gemäß Fig. 6 erkennt man, daß die
Führungseinrichtung 50 zwei Aufnahmen 51 rechts und links
aufweist, in denen sie die Stangen 11 aufnimmt, so daß bei
dem senkrechten Verstellen der Führungseinrichtung 50 diese
über die Aufnahmen 51 an den Stangen 11 geführt ist. Man
erkennt aus Fig. 6 weiterhin, daß die Führungseinrichtung 50
etwa senkrecht zu der Seite des Trägers 30 hin ragende
Flansche 52 aufweist, die jeweils etwas weiter innen liegen
als die Aufnahmen 51. An diesen Flanschen 52, die man auch in
Fig. 7 gut erkennen kann, wird der Träger 30 befestigt, der
zwischen die beiden Flansche 52 geschoben wird.
In Fig. 5 erkennt man weiterhin zwei ovale Bohrungen 53 in
der Führungseinrichtung 50, die zwischen den beiden Flanschen
52 liegen und in deren Bereichen jeweils untere und obere
Rastnasen 54 vorgesehen sind. An dem Leistenhalter 40 sind
Stege 41 angeformt, die man in Fig. 1 erkennen kann und die
sich bei der Verbindung des Leistenhalters 40 mit der
Führungseinrichtung 50 hinter die Rastnasen 54 klemmen. Den
Steg 41 kann man besser in Fig. 10 erkennen, die den
Leistenhalter 40 im Schnitt zeigt. Die Rastnasen 54 sind wie
man in Fig. 7 und auch in Fig. 1 erkennen kann von der Seite
des Sitzes her gesehen sich schräg bzw. allmählich verdickend
ausgebildet. Dadurch kann man den Leistenhalter 40 einführen
und den Steg 41 hinter den Rastnasen 54 verrasten. Die
Einführrichtung des Leistenhalters 40 ist in Fig. 1 durch den
Pfeil angedeutet.
An der dem Träger 30 und dem Rohrstück 38 zugewandten Seite
hat der Leistenhalter 40 rechts und links konkave
Vertiefungen 42 und an dem Rohrstück 38 befindet sich eine
diesen Vertiefungen 42 zugeordnete Wulst 39. Diese Wulst kann
man gut in Fig. 1 erkennen. Wenn man nun den Träger 30 um
seine horizontale Achse schwenkt aus einer in Fig. 2
dargestellten Position, in der der Sitz etwa waagerecht
stehen würde, in die in Fig. 3 dargestellte Position, dann
gelangt die Wulst 39 in die Vertiefung 42, so daß der Träger
30 in der hochgeschwenkten Position gemäß Fig. 3 arretiert
wird. Das Rohrstück 38 mit der Wulst 39 ist in Fig. 10
ausschnittsweise dargestellt, so daß man den Eingriff
zwischen der Wulst 39 und der Vertiefung 42 des
Leistenhalters 40 erkennt.
In den Fig. 11 bis 13 ist der Riegel 80 in drei Ansichten
dargestellt. Der Riegel 80 greift von der dem Sitz
abgewandten Seite in die ovalen Bohrungen 53 (siehe Fig. 5)
der Führungseinrichtung 50 ein (siehe auch Fig. 1, in der der
Riegel 80 teilweise erkennbar ist.) Die Betätigung des
Riegels 80 erfolgt über die aufzusetzenden
Betätigungselemente 90.
Mit der in Fig. 6 im Schnitt dargestellten
Führungseinrichtung 50 zusammen wirkt also der in Fig. 9
dargestellte Leistenhalter 40, der dort in der Draufsicht
gezeigt ist. Der Leistenhalter 40 wird so in die
Führungseinrichtung 50 hineingeschoben, daß sein Steg 41
hinter die in Fig. 5 und 6 erkennbaren Rastnasen 54 greift.
Außerdem ist noch ein Lagerblech vorgesehen, das für sich in
den Fig. 14 und 15 dargestellt ist. Fig. 15 zeigt die
Draufsicht auf das Lagerblech und man erkennt dort die
teilzylindrischen Anlageabschnitte 101, 102 des Lagerblechs
100, die den Aufnahmen 51 der Führungseinrichtung 50 (siehe
Fig. 6) zugewandt sind. In Richtung der Flansche 52 der
Führungseinrichtung 50 erstrecken sich entsprechende Schenkel
103 mit Bohrungen 104 (Augen) des Lagerblechs, die man in
Fig. 15 und insbesondere in Fig. 16 erkennen kann. Die Stege
103 liegen jeweils innenseitig an den Flanschen 52 der
Führungseinrichtung 50.
In der montierten Stellung gemäß Fig. 2 kann man ein Stück
des Lagerblechs 100 erkennen, nämlich den äußeren Bereich der
teilringförmigen Abschnitte 101, 102, während der Steg 103
des Lagerblechs 100 durch den außen vor diesem liegenden
Flansch 52 der Führungseinrichtung 50 in Fig. 2 weitgehend
verdeckt wird (man vergleiche hierzu auch die jeweiligen
Seitenansichten der Führungseinrichtung 50 gemäß Fig. 7 bzw.
des Lagerblechs 100 gemäß Fig. 16).
In der Zusammenbauzeichnung gemäß Fig. 17 kann man sowohl die
Funktion der Riegel 80 recht gut erkennen als auch die
Schraube 70 für die Neigungsverstellung als auch das
Zusammenwirken zwischen Führungseinrichtung 50, Leistenhalter
40 und Lagerblech 100.
Claims (11)
1. Stuhl mit einem entlang zweier parallel zueinander
verlaufender Stangen in der Höhe verstellbaren Sitz,
umfassend einen Mechanismus mittels dessen die vertikale
Position des Sitzes einstellbar ist, mit einer
Führungseinrichtung, die an den Stangen geführt und
arretierbar ist, wobei außerdem eine Neigungsverstellung
des Sitzes möglich ist, für die ein entsprechendes
Verstellorgan vorgesehen ist und wobei der Sitz auf einem
Träger ruht und dieser Träger um eine horizontale Achse
verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger (30) Rastmittel
(39) vorgesehen sind und daß die Führungseinrichtung (50)
mit einem Leistenhalter (40) zusammenwirkt, der ein mit
den Rastmitteln (39) zusammenwirkendes Rastelement (42)
aufweist, so daß der Träger (34) in hochgeschwenkter
Stellung arretierbar ist.
2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rastmittel (39) eine Wulst oder dergleichen ist, die mit
einer Vertiefung (42) am Leistenhalter (40)
zusammenwirkt.
3. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sich eine Wulst (39) an einem in
Richtung der Schwenkachse des Trägers (30) verlaufenden
Rohrs (38) befindet.
4. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Leistenhalter (40) die die Wulst
(39) aufnehmende Vertiefung (42) an wenigstens einem
vorspringenden Abschnitt, vorzugsweise an drei
vorspringenden Abschnitten (43, 44) aufweist.
5. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden vorspringenden Abschnitte
(43, 44) des Leistenhalters (40) über einen Quersteg (45)
miteinander verbunden sind.
6. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Leistenhalter (40) über
Rastmittel (41) und entsprechende Rastmittel (54) der
Führungseinrichtung (50) mit dieser formschlüssig
verbindbar ist.
7. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Rastmittel (54) an der
Führungseinrichtung (50) angeformte Rastnasen vorgesehen
sind, die bei eingeschobenem Leistenhalter (40) ein Steg
(41) des Leistenhalters hintergreift.
8. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastnasen (54) in
Einschubrichtung des Leistenhalters (40) im Schnitt ein
keilförmiges Profil haben.
9. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (50)
Öffnungen (53) aufweist, durch die Riegel (80)
hindurchgreifen, die über Betätigungselemente (90)
betätigbar sind und nach deren Entriegelung die
Höhenverstellung des Trägers (30) an den Stangen (11)
möglich ist.
10. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Riegel (80) zylindrische
Abschnitte (81) aufweisen, die in Bohrungen (9) in den
Stangen (11) eingreifen und daß die Riegel (80) zum
Entriegeln in Achsrichtung ihrer zylindrischen Abschnitte
(81) über die Betätigungselemente (90) in der
Führungseinrichtung (50) gegeneinander gegen die Kraft
einer Feder (82) bewegbar sind.
11. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß am Leistenhalter (40) Stege (46)
geformt sind, die als Widerlager für die zylindrischen
Abschnitte (81) der Riegel dienen.
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| DE2000144488 Expired - Fee Related DE10044488B4 (de) | 2000-09-08 | 2000-09-08 | Stuhl mit höhenverstellbarem Sitz |
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2000
- 2000-09-08 DE DE2000144488 patent/DE10044488B4/de not_active Expired - Fee Related
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2001
- 2001-08-30 EP EP01120891A patent/EP1186258A3/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Publication date |
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| EP1186258A3 (de) | 2002-04-24 |
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