DE10043960A1 - Mobiltelefon - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/0202—Portable telephone sets, e.g. cordless phones, mobile phones or bar type handsets
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/34—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
- H02J7/35—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering with light sensitive cells
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Abstract
Es wird ein Mobiltelefon angegeben, das ein Gehäuse (3) aufweist und im Innern des Gehäuses (3) Apparaturen und Schaltungsanordnungen und an der äußeren Gehäuseoberfläche (4) Bedienungselemente (5), Anzeigeelemente (2) und elektrische Verbindungselemente (6) zur Energiezuführung an einen zur Energieversorgung vorgesehenen elektrischen Energiespeicher (8) und/oder zur Ein-/Ausgabe von Daten für Kommunikationszwecke angeordnet sind, wobei die äußere Gehäuseoberfläche (4) Solarzellen (7) aufweist und die Solarzellen (7) mit dem elektrischen Energiespeicher (8) verbunden sind.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Telekommunikation. Sie geht aus von einem
Mobiltelefon gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs.
An heutigen Mobiltelefone, insbesondere solche, die erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten
beispielswiese zu einem weltweiten Daten-und/oder Kommunikationsnetz erlauben, werden
hohe Leistungsanforderungen an die Leistungskapazität zur Energieversorgung der im Mobil
telefon angeordneten Apparaturen und Schaltungsanordnungen, die die Kommunikation er
möglichen, gestellt. Diese Komponenten sind gängigerweise im Innern des Gehäuses des Mo
biltelefons angeordnet. Weiterhin weist ein herkömmliches Mobiltelefon Bedienungselemente,
Anzeigeelemente, elektrische Verbindungselemente beispielsweise für das Laden des elektri
schen Energiespeichers und/oder zur Ein-/Ausgabe von Daten für Kommunikationszwecke an
seiner äusseren Gehäuseoberfläche auf. Ein solches Mobiltelefon ist in der DE 199 21 355 A1
angegeben. Darin ist ein wiederaufladbarer elektrischer Energiespeicher, insbesondere ein Ak
kumulator gezeigt, der wechselbar ausgeführt ist und in einem im Gehäuse vorgesehen
Schacht angebracht ist. Das Gehäuses des Mobiltelefons ist klappbar in einer zweiteiligen
Ausführung ausgebildet.
Darüber hinaus sind Mobiltelefone bekannt, deren Akkumulatoren, die als Wechselakkumulato
ren ausgeführt sind, einen Teil der äusseren Gehäuseoberfläche bilden. Diese Akkumulatoren
werden gängigerweise durch ein externes Ladegerät, welches an die elektrischen Verbindung
selemente für den Ladevorgang angeschlossen wird, geladen. Die derzeitigen Akkumulatoren
sind zwar sehr leistungsfähig und lassen bereits eine hohe Stand-by Zeit sowie eine grosse Be
nutzungszeit zu, sie sind jedoch in der Herstellung extrem teuer und machen somit einen er
heblichen Teil der Kosten des Mobiltelefons aus. Zudem ist bei intensiver Benutzung des Mo
biltelefons ein ständiges und zeitintensives Nachladen des Akkumulators nötig, wobei der Ak
kumulator einem verkürzten Alterungsprozess unterworfen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Mobiltelefon derart auszubilden, dass die Ladein
tensität des elektrischen Energiespeichers, inbesondere eines als Akkumulator ausgeführten
elektrischen Energiespeichers verringert, der Alterungsprozess des Akkumulators verlangsamt
und die Stand-by Zeit sowie die Benutzungszeit des Mobiltelefons verlängert wird. Diese Auf
gabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. In den Unteransprüchen
sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
Das erfindungsgemässe Mobiltelefon weist ein Gehäuse auf, wobei im Innern des Gehäuses
Apparaturen und Schaltungsanordnungen und an der äusseren Gehäuseoberfläche Bedienung
selemente, Anzeigeelemente und elektrische Verbindungselemente zur Energiezuführung an
einen zur Energieversorgung vorgesehenen elektrischen Energiespeicher und/oder zur Ein-
/Ausgabe von Daten für Kommunikationszwecke angeordnet sind. An der äusseren Gehäuse
oberfläche weist das Mobiltelefon Solarzellen auf, die mit dem elektrischen Energiespeicher
verbunden sind. Bei Lichteinstrahlung auf die Solarzellen wandeln dieses das einfallende Licht
in elektrische Energie um und der elektrische Energiespeicher des Mobiltelefons wird äusserst
vorteilhaft bei abgeschaltetem Mobiltelefon geladen. Der ständige und zeitintensive Nachlade
vorgang des elektrischen Energiespeichers durch ein externes Ladegerät entfällt, so dass die
Zeitintervalle für ein Nachladen des elektrischen Energiespeichers durch ein externes Ladege
rät verlängert werden können. Bei eingeschaltetem Mobiltelefon wird die elektrische Energie
der Solarzellen genutzt, die elektrischen Verbraucher des Mobiltelefons, wie beispielsweise
Schaltungsanordnungen oder Anzeigeelemente; zusätzlich zu der Speisung durch den elektri
schen Energiespeicher durch die elektrische Energie der Solarzellen zu speisen. Der elektrische
Energiespeicher wird damit weniger stark pro Zeiteinheit entladen und muss somit seltener
aufgeladen werden, wodurch der Alterungsprozess des elektrischen Energiespeichers, inbe
sondere bei einem als Akkumulator ausgeführten elektrischen Energiespeicher erheblich ver
langsamt und damit die Lebenszeit des Akkumulators erhöht werden kann. Darüberhinaus er
folgt eine wesentliche Verlängerung der Stand-by Zeit und der Benutzungszeit des Mobiltele
fons.
Diese und weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus
der nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Er
findung in Verbindung mit der Zeichnung offensichtlich.
Es zeigen:
Fig. 1 Eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Mobiltelefons in der
Vorderansicht,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Mobiltelefons
in der Seitenansicht und
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung zur Speisung des erfindungsgemässen Mo
biltelefons.
Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Mobiltelefons in der Vorderan
sicht, wobei lediglich die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Bauteile dargestellt
sind. Das Mobiltelefon weist gemäss Fig. 1 ein Gehäuse 3 auf, wobei im Innern des Gehäuses
Schaltungsanordnungen und Apparaturen zur Ermöglichung der Kommunikation angeordnet
sind. Diese Komponenten sind in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Weiter
hin sind gemäss Fig. 1 an der äusseren Gehäuseoberfläche 4 des Mobiltelefons Bedienungse
lemente 5, Anzeigeelemente 2 sowie elektrische Verbindungselemente 6 zur Energiezuführung
an einen zur Energieversorgung vorgesehenen elektrischen Energiespeicher 8 und/oder zur
Ein-/Ausgabe von Daten für Kommunikationszwecke angeordnet. Vorzugsweise ist der elek
trische Energiespeicher 6 als Akkumulator ausgeführt, der durch Anschluss eines herkömmli
chen Ladegeräts an die Verbindungselemente 8 aufladbar ist.
Erfindungsgemäss weist die äussere Gehäuseoberfläche 4 gemäss Fig. 1 Solarzellen 7 auf. Die
se Solarzellen 7 sind gemäss einer in Fig. 3 gezeigten Schaltungsanordnung zur Speisung des
erfindungsgemässen Mobiltelefons mit dem elektrischen Energiespeicher 8 verbunden. Da
Mobiltelefone, insbesondere wenn sie gerade nicht benutzt werden, meistens auf einem Flä
chenteil liegen, das einem die Bedienungselemente 5 und die Anzeigeelemente 2 aufweisenden
Flächenteil der äusseren Gehäuseoberfläche 4 gegenüber liegt, hat es sich, wie in Fig. 1 ge
zeigt, als besonders vorteilhaft erwiesen, dass die Solarzellen 7 an dem die Bedienungsele
mente 5 und die Anzeigeelemente 2 aufweisenden Flächenteil der äusseren Gehäuseoberfläche
4 angebracht sind. Dadurch wird eine optimale Lichteinstrahlung des einfallenden Lichtes auf
die Solarzellen 7 erreicht.
Bei ausgeschaltetem Mobiltelefon, d. h. falls ein zur Energieflusssteuerung des Mobiltelefons
vorgesehener Schalter 1 geöffnet ist, wird die elektrische Energie, welche bei Lichteinstrah
lung auf die Solarzellen 7 durch Wandlung des einfallenden Lichtes erzeugt wird, vorteilhaft
zum Laden des elektrischen Energiespeichers 8 genutzt. Ein zeitaufwendiger und ständig zu
wiederholender Nachladevorgang des elektrischen Energiespeichers 8, insbesondere durch ein
externes Ladegerät kann somit entfallen. Die Zeitintervalle für ein Nachladen des elektrischen
Energiespeichers 8 mittels eines externen Ladegeräts werden damit drastisch verlängert. Bei
eingeschaltetem Mobiltelefon, d. h. wenn der Schalter 1 zur Energieflusssteuerung gemäss Fig.
3 geschlossen ist, wird die elektrische Energie der Solarzellen 7 bei Lichteinstrahlung zur zu
sätzlichen Speisung elektrischer Verbraucher 9, wie beispielsweise Schaltungsanordnungen
und Apparaturen im Inneren des Gehäuses 3 sowie Anzeigeelemente 2, neben der Speisung
der elektrischen Verbraucher 9 durch den elektrischen Energiespeicher 8 genutzt. Der Alte
rungsprozess, inbesondere bei einem als Akkumulator ausgeführten elektrischen Energiespei
cher 8 kann durch diese zusätzliche Speisung durch die Solarzellen 7 in erheblichem Masse
verlangsamt werden, da der Akkumulator pro Zeiteinheit langsamer entladen wird und somit
weniger oft aufgeladen werden muss. Weiterhin wird vorteilhaft eine wesentliche Verlänge
rung der Stand-by Zeit und der Benutzungszeit des Mobiltelefons erzielt.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Mobiltelefons in der Sei
tenansicht dargestellt. Darin sind die Solarzellen 7 zusätzlich an Flächenteilen der äusseren
Gehäuseoberfläche 4 angebracht, an denen keine Bedienungselemente 5 und Anzeigeelemente
2 angeordnet sind. Dadurch wird vorteilhaft eine weitere Verbesserung der Ausnutzung der
Lichteinstrahlung des einfallenden Lichtes auf die Solarzellen 7 und damit ein grössere Aus
beute der durch die Solarzellen 7 erzeugten elektrischen Energie erreicht.
Vorzugsweise sind sämtliche Solarzellen 7 flächig an der vorstehend beschriebenen äusseren
Gehäuseoberfläche 4 des Mobiltelefons, insbesondere an deren Flächenteilen angebracht, so
dass die Formgebung des Gehäuses 3 des Mobiltelefons frei nach technischen, ergonomischen
sowie designerischen Vorgaben gestaltet werden kann.
Insgesamt stellt das erfindungsgemässe Mobiltelefon eine äusserst kostengünstige und zudem
für den Benutzer sehr komfortable Lösung dar, da die Ladeintensität des elektrischen Energie
speichers 8, inbesondere eines als Akkumulator ausgeführten elektrischen Energiespeichers 8
verringert werden kann, der Alterungsprozess des Akkumulators verlangsamt wird und die
Stand-by Zeit sowie die Benutzungszeit des Mobiltelefons verlängert wird.
Es versteht sich, dass der Fachmann andere als die im Ausführungsbeispiel angegebenen Be
zeichnungen mit gleicher Wirkung verwenden kann.
1
Schalter zur Energieflusssteuerung
2
Anzeigeelemente
3
Gehäuse
4
äussere Gehäuseoberfläche
5
Bedienungselemente
6
Verbindungselemente
7
Solarzellen
8
elektrischer Energiespeicher
9
elektrische Verbraucher
Claims (4)
1. Mobiltelefon mit einem Gehäuse (3), wobei im Innern des Gehäuses (3) Apparaturen und
Schaltungsanordnungen und an der äusseren Gehäuseoberfläche (4) Bedienungselemente
(5), Anzeigeelemente (2) und elektrische Verbindungselemente (6) zur Energiezuführung
an einen zur Energieversorgung vorgesehenen elektrischen Energiespeicher (8) und/oder
zur Ein-/Ausgabe von Daten für Kommunikationszwecke angeordnet sind, dadurch ge
kennzeichnet, dass die äussere Gehäuseoberfläche (4) Solarzellen (7) aufweist, wobei die
Solarzellen (7) mit dem elektrischen Energiespeicher (8) verbunden sind.
2. Mobiltelefon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem die Bedienungse
lemente (5) und die Anzeigeelemente (2) aufweisenden Flächenteil der äusseren Gehäuse
oberfläche (4) Solarzellen (7) angebracht sind.
3. Mobiltelefon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an keine Bedienungsele
mente (5) und Anzeigeelemente (2) aufweisenden Flächenteilen der äusseren Gehäuseo
berfläche (4) Solarzellen (7) angebracht sind.
4. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Solar
zellen (7) flächig angebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10043960A DE10043960A1 (de) | 2000-09-06 | 2000-09-06 | Mobiltelefon |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10043960A DE10043960A1 (de) | 2000-09-06 | 2000-09-06 | Mobiltelefon |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10043960A1 true DE10043960A1 (de) | 2002-03-21 |
Family
ID=7655210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10043960A Withdrawn DE10043960A1 (de) | 2000-09-06 | 2000-09-06 | Mobiltelefon |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10043960A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10340398A1 (de) * | 2003-09-02 | 2005-03-31 | Siemens Ag | Verfahren und Telekommunikationsanordnung zum Auslösen eines Alarms in zumindest einer Kurzstreckenfunksendeeinheit und/oder zumindest einer Kurzstreckenfunkempfangseinheit |
| WO2012017420A2 (de) | 2010-08-05 | 2012-02-09 | Buechel Christoph | Tragbares gerät mit verbesserter energieautonomie |
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| DE19706335A1 (de) * | 1996-09-12 | 1998-04-02 | Kim Seong Soo | Mobilfunktelefon |
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- 2000-09-06 DE DE10043960A patent/DE10043960A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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