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Die
Erfindung bezieht sich auf eine mobile Energieverteilungseinrichtung
mit einem Gehäuse,
in welchem wenigstens eine für
die Aufnahme eines Steckers einer Energieversorgungsleitung konfigurierte
Steckeraufnahme gebildet ist, wobei elektrische Kontakte der wenigstens
einen Steckeraufnahme mit einem an eine Energieversorgung anschließbaren Anschluß verbunden
sind.
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Hintergrund
der Erfindung
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Derartige
mobile Energieverteilungseinrichtungen sind beispielsweise in Form
von Steckeranordnungen, zum Beispiel als Steckerleiste bekannt, bei
denen mehrere Steckeraufnahmen entlang einer Linie oder zueinander
versetzt in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind. Die elektrischen Kontakte
der Steckeraufnahmen sind jeweils mit den Steckkontakten eines elektrischen
Anschlusses elektrisch verbunden, über den die Steckeranordnung
an die elektrischen Kontakte einer Netzsteckdose angeschlossen werden
kann. Üblicherweise
ist hierzu ein Stecker mit einem elektrischen Verbindungskabel an dem
Gehäuse
der Steckeranordnung angebracht. Mit Hilfe einer solchen Steckeranordnung
kann die über
Steckdosen zur Verfügung
gestellte elektrische Energie zu einem von der Steckdose entfernten
Ort geführt
werden. Darüber
hinaus ist es mit einer bekannten Steckerleiste möglich, Steckkontakte
zu vervielfältigen,
indem die über
die Steckdose bereitgestellte elektrische Energie an mehreren Steckeraufnahmen
verfügbar
gemacht wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Aufgabe
der Erfindung ist es, eine verbesserte mobile Energieverteilungseinrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Bedienungsfreundlichkeit
erhöht
ist.
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Erfindungsgemäß ist eine
mobile Energieverteilungseinrichtung mit einem Gehäuse vorgesehen,
in welchem wenigstens eine für
die Aufnahme eines Steckers einer Energieversorgungsleitung konfigurierte
Steckeraufnahme gebildet ist, wobei elektrische Kontakte der wenigstens
einen Steckeraufnahme mit einem an eine Energieversorgung anschließbaren Anschluß verbunden
sind und wobei ein an dem Gehäuse
angeordnetes und von diesem zumindest in einer Nutzungsstellung
abstehendes Multifunktionsbauteil vorgesehen ist, an dem eine Ablagefläche gebildet
ist.
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Mit
Hilfe der Ablagefläche
an dem Multifunktionsbauteil ist für den Benutzer die Möglichkeit
geschaffen, ein Gerät,
dessen Energieversorgungsleitung in die Steckeraufnahme der mobilen
Energieverteilungseinrichtung eingesteckt ist, auf der Ablagefläche abzulegen.
Beispielsweise ist es üblich,
den Akkumulator von Mobilfunktelefonen mit Hilfe eines Netzsteckers,
der seinerseits über
ein Kabel an das Mobilfunktelefon angeschlossen ist, nach der Benutzung
wieder aufzuladen. Mit Hilfe der vorgeschlagenen mobilen Energieverteilungseinrichtung
besteht für
den Nutzer des Mobilfunktelefons nun die Möglichkeit, das Telefon während des
Ladevorganges auf der Ablagefläche
liegen zu lassen, so daß das
Mobilfunktelefon nicht irgendwo abgelegt werden muß. Es besteht
nicht die Notwendigkeit, zusätzlich
zur Energieverteilungseinrichtung auch noch eine Ablagemöglichkeit
für das
Mobilfunktelefon zu schaffen. In ähnlicher Weise können auch
andere elektrische Geräte
auf der Ablagefläche
an dem Multifunktionsbauteil abgelegt oder abgestellt werden, während sie über die
mobile Energieverteilungseinrichtung an eine Netzversorgung angeschlossen
sind, insbesondere eine 220V- oder eine 150V-Leitung. Bei den anderen
elektrischen Geräten
handelt es sich beispielsweise um kleinere Kofferradios oder elektrisch
betriebene Wecker, ohne daß diese
Beispiele eine abschließende
Aufzählung
darstellen.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Multifunktionsbauteil
mit der Ablagefläche,
zumindest in der Nutzungsstellung, unterhalb der wenigstens einen
Steckeraufnahme an dem Gehäuse
angeordnet ist.
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Bei
einer zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Multifunktionsbauteil
aus der Nutzungsstellung in eine Nicht-Nutzungsstellung, in welcher
die Ablagefläche nicht
nutzbar ist, verlagerbar, wahlweise mittels Schwenken. Das Vorsehen
eines verlagerbaren Multifunktionsbauteils hat den Vorteil, daß die Energieverteilungseinrichtung
so platzsparend weggelegt werden kann, wenn keine Nutzung stattfindet.
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Eine
vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, daß das
Multifunktionsbauteil in der Nicht-Nutzungsstellung die wenigstens
eine Steckeraufnahme zumindest teilweise verdeckt. Hierdurch kann
insbesondere sichergestellt werden, daß bei der Nichtnutzung kein
un beabsichtigtes Eingreifen in den Bereich der Steckeraufnahme stattfindet,
was insbesondere zum Schutz von Kindern hilfreich ist.
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Bevorzugt
sieht eine Fortbildung der Erfindung vor, daß das Multifunktionsbauteil
um eine unterhalb der wenigstens einen Steckeraufnahme verlaufende
Schwenklinie schwenkbar ist.
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Bei
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann eine das Multifunktionsbauteil
an dem Gehäuse
stützende
Stützeinrichtung
vorgesehen sein.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung kann vorsehen, daß die Stützeinrichtung ein- und ausfahrbare Stützelemente
aufweist, die gehäuseseitig
und an dem Multifunktionsbauteil schwenkbar gelagert sind.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß auf der
Ablagefläche
abstehende Funktionselemente gebildet sind, die in der Nicht-Nutzungsstellung
des Multifunktionsbauteils in Ausnehmungen in dem Gehäuse eingreifen.
Die abstehenden Funktionselemente können in verschiedenen Ausführungsformen
vorgesehen sein, um die Funktionalität der Energieverteilungseinrichtung
zu ergänzen.
Beispielsweise können
Befestigungselemente gebildet sein, die dazu dienen, auf der Ablagefläche abgelegte
Gegenstände
hierauf zu sichern, zum Beispiel in Form eines Abschnitts eines
Klettbandes, einer Schlaufe oder eines Schnappverschlusses.
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Bei
einer zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die abstehenden Funktionselemente
Kabelaufnahmeelemente aufweisen. Die Kabelaufnahmeelemente können von dem
Benutzer dazu verwendet werden, ein Kabel, über welches das auf der Ablagefläche abgelegte Gerät, zum Beispiel
das Mobilfunktelefon, mit einem zugeordneten Netzstecker verbunden
ist, platzsparend auf der Ablagefläche zu speichern, beispielsweise
mittels Umwickeln der Kabelaufnahmeelemente. So wird ein Herunterhängen des
Kabels von der Ablagefläche
vermieden.
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Eine
vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, daß das
Multifunktionsbauteil eine ausfahrbare Verlängerung aufweist, mit der wahlweise
die Größe der Ablagefläche einstellbar
ist. In einer Ausgestaltung ist die ausfahrbare Verlängerung
verschiebbar an dem Multifunktionsbauteil gebildet. Es kann vorgesehen
sein, daß die
ausfahrbare Verlängerung
in eine Aufnahmetasche an dem Multifunktionsbauteil einschiebbar
ist.
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Bevorzugt
sieht eine Fortbildung der Erfindung vor, daß an dem Multifunktionsbauteil
randseitig die Ablagefläche
zumindest teilweise umgreifende Begrenzungsabschnitte gebildet sind.
Die teilweise umgreifenden Begrenzungsabschnitte können sowohl
seitlich als auch stirnseitig an dem in der Nutzungsstellung von
dem Gehäuse
abstehenden Multifunktionsbauteil gebildet sein. In einer Ausführungsform,
bei der die ausfahrbare Verlängerung
an dem Multifunktionsbauteil gebildet ist, ist ein stirnseitiger Begrenzungsabschnitt
zweckmäßig an der
ausfahrbaren Verlängerung
angeordnet, so daß dieser
beim Aus- und Einfahren der Verlängerung,
wodurch die Größe der Ablagefläche verändert wird,
mit verlagert wird.
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Bei
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen
sein, daß in
dem Gehäuse wenigstens
eine mit dem Anschluß elektrisch
verbundene Ladestation für
einen oder mehrere Akkumulatoren gebildet ist. Die Ladestation kann
in üblicher Weise
Ausnehmungen für
eine oder mehrere Akkumulatoren aufweisen, in die diese zum Aufladen
eingesteckt werden. Die Ausnehmungen sind bevorzugt in das Gehäuse eingelassen
und schließen
fluchtend mit der Gehäusevorderfläche ab.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung kann vorsehen, daß der Anschluß gemäß einer
Bauart ausgewählt
aus der folgenden Gruppe von Bauarten ausgeführt ist: am Gehäuse montierter
Stecker und über ein
elektrisches Verbindungskabel mit dem Gehäuse verbunden.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß in dem
Gehäuse
mehrere jeweils für die
Aufnahme eines Stecker einer Energieversorgungsleitung konfigurierte
Steckeraufnahmen gebildet sind, die im Einsteckbereich für unterschiedliche Steckerformen
konfiguriert sind.
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Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele
der Erfindung
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf Figuren einer Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigen:
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1 eine
perspektivische Darstellung einer mobilen Energieverteilungseinrichtung
mit mehreren Steckeraufnahmen;
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2 eine
perspektivische Darstellung der mobilen Energieverteilungseinrichtung
nach 1 schräg
von hinten;
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3 eine
perspektivische Darstellung der mobilen Energieversorgungseinrichtung
nach 1 schräg
von unten;
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4 eine
perspektivische Darstellung einer mobilen Energieverteilungseinrichtung
in einer weiteren Ausführungsform,
bei der ein Anschlußstecker über ein
Kabel angeschlossen ist, und
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5 eine
perspektivische Darstellung der mobilen Energieversorgungseinrichtung
nach 4 schräg
von unten.
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1 zeigt
eine perspektivische Darstellung einer mobilen Energieverteilungseinrichtung
mit einem Gehäuse 1,
in welchem auf einer Vorderseite sechs Steckeraufnahmen 2 gebildet
sind, in die Netzstecker von elektrischen Geräten einsteckbar sind. Die 2 und 3 zeigen
weitere perspektivische Darstellungen der mobilen Energieverteilungseinrichtung
aus 1.
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Über elektrische
Kontakte der Steckeraufnahmen 2 wird eine elektrische Spannung
zur Verfügung
gestellt. Hierzu sind die elektrischen Kontakte der Steckeraufnahmen 2 jeweils
mit elektrischen Kontakten 3a, 3b eines rückseitig
an dem Gehäuse 1 angeordneten
Netzsteckers 3 (vgl. 2) verbunden.
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Auf
der Vorderseite des Gehäuses 1 ist
gemäß 1 von
dem Gehäuse 1 abstehend
ein Multifunktionsbauteil 4 angeordnet. Auf dem Multifunktionsbauteil 4 ist
eine Ablagefläche 5 zur
Verfügung gestellt,
auf welcher der Nutzer der mobilen Energieverteilungseinrichtung
insbesondere elektrische Geräte
abstellen kann, die dann über
eine der Steckeraufnahmen 2 elektrisch angeschlossen werden.
Auf der Ablagefläche 5 sind
Kabelaufnahmeelemente 6 als vorstehende, im Querschnitt
T-förmige
Vorsprünge
gebildet, die dazu genutzt werden können, ein Kabel des auf der
Ablagefläche 5 abgestellten
elektrischen Gerätes
(nicht dargestellt) zumindest teilweise aufzuwickeln.
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Die
Auflagefläche 5 ist
gemäß der Darstellung
in 1 mit Hilfe eines Verlängerungsbauteils 7, welches
verschiebbar an dem Multifunktionsbauteil 5 gelagert ist,
einstellbar. Stirnseitig weist das Verlängerungsbauteil 7 einen
Begrenzungsabschnitt 8 auf, wodurch ein Herunterfallen
von elektrischen Geräten oder
anderen Gegenständen
von der Ablagefläche 5 unterbunden
wird.
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Das
Multifunktionsbauteil 5 ist an dem Gehäuse 1 schwenkbar um
eine Schwenkachse 9 befestigt, so daß das Multifunktionsbauteil
aus der in 1 dargestellten Nutzungsstellung
in eine Nicht-Nutzungsstellung (nicht dargestellt) verlagert werden
kann, in welcher die Ablagefläche 5 gegenüber den
Steckeraufnahmen 2 und diese verdeckend angeordnet ist.
In der Nicht-Nutzungsstellung greifen die Kabelaufnahmeelemente 6 in
Ausnehmungen 10 in dem Gehäuse 1.
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Zur
mechanischen Stabilisierung wird das Multifunktionsbauteil 5 in
der in 1 dargestellten Nutzungsstellung mit Hilfe von
seitlich an dem Gehäuse 1 und
an dem Multifunktionsbauteil 5 angeordneten Halteelementen 11 gestützt. Die
Halteelemente 11 sind an dem Gehäuse 1 und dem Multifunktionsbauteil 5 jeweils
schwenkbar befestigt und verfügen über zwei
zueinander schwenkbare Schenkel 11a, 11b.
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In
Ergänzung
zu der in 1 dargestellten Ausführungsform
der mobilen Energieverteilungseinrichtung kann in dem Gehäuse 1 eine
Ladestation für ein
oder mehrere Akkumulatoren (nicht dargestellt) vorgesehen sein.
Hierzu weist das Gehäuse 1 dann bevorzugt
Vertiefungen auf, in die die Akkumulatoren eingesteckt werden. In
den Vertiefungen sind elektrische Kontakte gebildet, die beim Einlegen
des Akkumulators dessen Kontakte kontaktieren.
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In
den 4 und 5 sind perspektivische Darstellungen
einer mobilen Energieverteilungseinrichtung nach einer weiteren
Ausführungsform
dargestellt. Für
gleiche Merkmale werden in den 4 und 5 gleiche
Bezugszeichen wie in den 1 bis 3 verwendet.
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Im
Unterschied zu der mobilen Energieverteilungseinrichtung in den 1 bis 3 ist
der Anschluß 3 bei
der Ausführungsform
in den 4 und 5 über ein elektrisches Verbindungskabel 12 an das
Gehäuse 1 angeschlossen.
In Ergänzung
zu der Ausführungsform
in den 1 bis 3 ist an dem Gehäuse 1 gemäß der Darstellung
in 4 eine Montageeinrichtung in Form von zwei Montagelaschen 13, 14 gebildet,
um das Gehäuse 1 wahlweise an
einer Wand oder einem aufrechtstehenden Gegenstand zu befestigen,
entweder mittels Aufhängen oder
Anschrauben.
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Aus 5,
welche eine perspektivische Darstellung der mobilen Energieverteilungseinrichtung gemäß der Ausführungsform
in 4 von schräg
unten zeigt, sind auf der Unterseite des Gehäuses 1 als Füße ausgeführte Vorsprünge 15 gebildet,
die voneinander getrennte Standteilflächen für das Hinstellen des Gehäuses bilden.
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Die
in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung offenbarten
Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen von Bedeutung
sein.