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DE1004391B - Farbtemperaturmesser - Google Patents

Farbtemperaturmesser

Info

Publication number
DE1004391B
DE1004391B DEG18871A DEG0018871A DE1004391B DE 1004391 B DE1004391 B DE 1004391B DE G18871 A DEG18871 A DE G18871A DE G0018871 A DEG0018871 A DE G0018871A DE 1004391 B DE1004391 B DE 1004391B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiation
color
color temperature
measuring
fields
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG18871A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Herbert Krappatsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P Gossen and Co GmbH
Original Assignee
P Gossen and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P Gossen and Co GmbH filed Critical P Gossen and Co GmbH
Priority to DEG18871A priority Critical patent/DE1004391B/de
Publication of DE1004391B publication Critical patent/DE1004391B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/60Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using determination of colour temperature
    • G01J5/605Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using determination of colour temperature using visual determination

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description

  • Farbtempeaturmesser Es sind rein optische Farbtemperaturmesser bekannt, die beispielsweise nach folgendem Prinzip arbeiten: Aus der Strahlung, die der zu messenden Lichtquelle entstammt, werden zwei Teile ausgesondert. Der eine Teil, die Vergleichsstrahlung, enthält nur Strahlen eines relativ engen Spektralgebietes, während der andere Teil, die Meßstrahlung, Strahlungen aus zwei Bereichen enthält, die im Spektrum links bzw. rechts vom erwähnten engen Spektralgebiet der Vergleichsstrahlung liegen. Meß- und Vergleichsstrahlung werden in bezug auf die Farbempfindung, die sie im Auge hervorrufen, miteinander verglichen. Durch Einschaltung eines die Farbempfindung ändernden Mittels in den Strahlengang eines der beiden Strahlungsteile wird eine weitgehende Gleichheit der von Meß- und Vergleichsstrahlung erzeugten Farbempfindung erreicht, wobei das Ausmaß der hierfür notwendigen Farbänderung als Meßgröße für die Farbtemperatur dient.
  • Wählt man beispielsweise als Vergleichsstrahlung einen engen Spektralbereich um etwa 590 nm und als Meßstrahlung eine aus dem grünen und roten Bereich des Spektrums ausgesonderte Strahlung, so ruft die Vergleichsstrahlung unabhängig von der Farbtemperatur eine orangegelbe Farbempfindung hervor, die Meßstrahlung jedoch eine mit der Farbtemperatur wechselnde, da bei hoher Farbtemperatur die grüne Strahlung die Farbempfindung entscheidet, bei niedriger Farbtemperatur dagegen die rote. Die Farbempfindung der Meßstrahlung bewegt sich somit in Abhängigkeit von der Farbtemperatur von Grün über Gelb und Orange nach Rot. Bei geeigneter Auswahl der Meß- und Vergleichsstrahlung sind bei einer bestimmten Farbtemperatur die von ihnen erzeugten Farbempfindungen einander gleich. Durch entsprechende Veränderung eines oder beider Strahlungsteile läßt sich eine derartige Gleichheit der Farbempfindung von Meß- und Vergleichsstrahlung auch für andere Farbtemperaturen erreichen.
  • Nach diesem bekannten Prinzip lassen sich jedoch nur Farbtemperaturmesser bauen, bei denen die beiden Spektralbereiche, die die Meßstrahlung bilden, im Spektrum verhältnismäßig nahe beieinanderliegen, da nur in diesem Fall ein enger im Spektrum vorhandener Strahlungsbereich als Vergleichsstrahlung gefunden werden kann, der bei einer bestimmten Farbtemperatur eine Farbempfindung hervorruft, die der von der Meßstrahlung erzeugten gleich ist. Daher ist es auch nicht möglich, die Meßstrahlung aus blauer und roter Strahlung zu bilden, da sich die von diesen Strahlenteilen erzeugte Farbempfindung bei stetig fallender Farbtemperatur von Blau über Purpur nach Rot bewegt und das Spektrum keine Purpurfarben enthält.
  • Andererseits ist aber eine derart aus roter und blauer Strahlung bestehende Meßstrahlung besonders brauchbar, da Blau und Rot an den beiden Enden des sichtbaren Spektralgebietes liegen und somit die Änderung des Verhältnisses der auf die beiden Spektralbereiche entfallenden Energien besonders groß ist.
  • Die im folgenden näher beschriebene Erfindung bezieht sich nun auf einen optischen Farbtemperaturmesser der geschilderten Art, bei dem jedoch im Gegensatz zum vorbekannten Verfahren der eine der beiden Strahlungsteile (Meßstrahlung) im wesentlichen aus dem kurzwelligen (blauen) und langwelligen (roten) Spetralbereich ausgesondert wird, während der andere Strahlungsteil (Vergleichsstrahlung) außer kurzwelliger und langwelliger Strahlung noch eine Strahlung aus dem Bereich von etwa 560 bis 590 nm enthält.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Meßverfahrens dient Abb. 1. Sie zeigt eine Farbtafel in rechtwinkeliger Koordinatendarstellung.
  • Die Abszisse gibt den Normfarbwertanteil x, die Ordinate den Normfarbwertanteil y an. In dieses Koordinatennetz ist der Spektralfarbenzug eingetragen, der die von B(lau) über G(rün) nach R(ot) führende Kurve ergibt, wobei die jeweiligen Wellenlängen neben dem Kurvenzug eingetragen sind. Die GeradeB-R ist die »Purpurlinie«, auf der die im Spektrum nicht vorkommenden Purpurfarben liegen.
  • Innerhalb dieses geschlossenen Kurvenzuges liegen unter anderem die Farborte der Normlichtarten A und C, die mit NLA und NLC bezeichnet sind.
  • Bei Beleuchtung mit Normlichtart A, der eine Farbtemperatur von 28500 K entspricht (G1ühlampenlicht), ist der mit NLA bezeichnete Punkt der Unbuntpunkt. Entsprechend gilt für die Normlichtart C (etwa 65000 K) der Punkt NLC als Unbunt- punkt. Die Farborte von Lichtarten anderer Farbtemperaturen liegen auf der gestrichelten Kurve.
  • Die Meßstrahlung, die erfindungsgemäß im wesentlichen aus roter und blauer Strahlung besteht, ändert sich in bezug auf die Farbempfindung sehr stark mit der Farbtemperatur. Je höher letztere wird, um so blauer erscheint die Meßstrahlung. Die Vergleichsstrahlung enthält dagegen außer Rot und Blau noch eine starke Strahlung aus dem orangegelben Bereich Eine derartige Vergleichsstrahlung sei beispielsweise aus der Strahlung folgender drei -Spektralbereiche zusammengesetzt, die in der Abbildung durch Verstärkung des jeweiligen Kurventeiles besonders hervorgehoben sind: erstens kurzwelliges Spektrumende bis 475 nm, zweitens 565 bis 585 nm und drittens 655 nm bis langwelliges Spektrumende.
  • Die nach DIN 5033 berechneten Farborte der Vergleichsstrahlung bei NLA bzw. NLC sind die in der Abbildung mit VA bzw. Vc bezeichneten Punkte. Verbindet man z. B. den Punkt VA mit NLA durch eine gerade Linie, so erhält man als Schnittpunkt mit der Purpurlinie den Punkt V. Verbindet man weiterhin Yc mit NLC, so erhält man als Schnittpunkt mit der Purpurlinie einen Punkt, der so nahe bei V liegt, daß er als mit diesem zusammenfallend bezeichnet werden kann. Das heißt aber, daß die als Beispiel gewählte Vergleichsstrahlung bei NLA in demselben Farbton erscheint wie bei NLC. Der Farbton der Vergleichsstrahlung ist also von der Farbtemperatur praktisch unabhängig.
  • Der im wesentlichen unverändert bleibenden Farbe der Vergleichsstrahlung wird nun die Farbe der Meßstrahlung angeglichen, in dem man das Verhältnis der in ihr enthaltenen roten und blauen Anteile ändert.
  • Hierzu kann beispielsweise ein quer zum Strahlengang der Meßstrahlung verschiebbarer Farbkeil dienen. Die Verschiebung dieses Farbkeils ist dann ein Maß für die Farbtemperatur. Ebenso kann auch die Vergleichsstrahlung der Meßstrahlung angeglichen werden, oder man ändert beide Strahlungen so, daß sie farbgleich werden.
  • Soll ein Farbkeil zur Angleichung der Meßstrahlung an die Vergleichsstrahlung dienen, wird er so gefärbt, daß er im roten Spektralgebiet eine andere Absorption hat als im blauen. Dazu wird beispielsweise ein Farbstoff verwendet, der in bezug auf spektrale Durchlässigkeit den bekannten Filtern entspricht, die vor eine Lichtquelle gesetzt werden, um deren Farbtemperatur zu ändern. Ein derartiger Farbstoff kann prinzipiell aber auch benutzt werden, wenn der Farbkeil zur gleichzeitigen Änderung von Meß- und Vergleichsstrahlung dienen soll. Da man dabei jedoch eine unerwünschte Schwächung der Vergleichsstrah lung erhält, ist es in diesem Falle vorzuziehen, einen Farbstoff zu benutzen, der ebenfalls Rot und Blau verschieden stark absorbiert, darüber hinaus aber im Spektralbereich von 560 bis 590nm eine möglichst geringe Absorption aufweist.
  • Sollen für die Meß- und Vergleichsstrahlung verschiedene Keile benutzt werden, kann man für die Meßstrahlung beispielsweise einen grünen Keil ver wenden, dessen Rotabsorption ungleich der Blauabsorption ist, und für die Vergleichs strahlung einen Graukeil, der die Helligkeit der Vergleichsstrahlung ändert. Eine derartige Anordnung ist weiter unten an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben.
  • Abb. 2 zeigt eine der möglichen Ausführungsformen eines Farbtemperaturmessers nach dem beschriebenen Verfahren. Die zu messende Temperaturstrahlung fällt von links in Pfeilrichtung ein und wird durch zwei einander benachbarte Felder 1 und 2 hindurch, die in einer Gleithülse 3 angeordnet sind, betrachtet.
  • Jedes dieser beiden Felder besitzt ein Farbfilter, von denen das eine nur die Meßstrahlung durchläßt, das andere nur die Vergleichsstrahlung. Die Farbe von Meß- und Vergleichsstrahlung wird durch Verschieben des Rahmens 4, in welchem sich die beiden Farbkeile 5 und 6 befinden, so lange geändert, bis Farbgleichheit in den Feldern 1 und 2 erreicht ist. An der Skalenteilung 7 wird das Ausmaß der zur Erzielung der Farbgleichheit notwendigen Keilverschiebung abgelesen. Die Eichung der Skala kann in Farbtemperaturen (OK oder Mired) erfolgen oder auch direkt in Filterwerten für Farbaufnahmen.
  • Um Fehlmessungen durch einen farbigen Hintergrund auszuschalten, trifft das zu messende Licht, ehe es die Farbkeile und die Filter durchsetzt, auf die Opal- oder Mattglasscheibe 8. Dieses Diffusionsmittel kann aber auch in Fortfall kommen; in diesem Fall visiert man dann eine gut remittierende, vorzugsweise mattweiße Fläche an, die auch an dem Gerät selbst befestigt sein kann.
  • Weiterhin ist es möglich, an Stelle der beiden Farbkeile 5 und 6 nur einen einzigen zu benutzen, der die Farbe beider Strahlungsteile ändert. Auch kann die Aussonderung der Strahlungsteile anstatt durch Filter dadurch vorgenommen werden, daß die Strahlung der Lichtquelle ein Prisma durchsetzt und aus dem von diesem entworfenen Spektrum durch Spiegel bzw.
  • Schlitz blenden die gewünschten Spektralbereichte ausgeblendet und den einander benachbarten Feldern zugeleitet werden. Bei der konstruktiven Ausgestaltung des heschriebenen Farbtemperaturmessers können die üblichen Mittel zur Erleichterung der Handhabung, Verbesserung der Sichtbarkeit usw. angewandt werden, wie beispielsweise die Verschiebung des oder der Farbkeile mittels eines Zahntriebes, Anbringung einer Betrachtungslupe vor den beiden zu vergleichenden Farbfeldern, Ausbildung der Farbkeile als Kreiskeile oder Verwendung eines schwachen Gegenkeils im Betrachtungsfenster, um eine einheitliche Färbung der beiden Vergleichsfelder zu erhalten.
  • Der Erfindungsgegenstand kann auch in der Form abgeändert werden, daß mehrere Paare aneinandergrenzender Felder vorgesehen sind, von denen jedes Felderpaar bei einer bestimmten, für das betreffende Felderpaar charakteristischen Farbtemperatur weitgehende Farbgleichheit der beiden Felder aufweist.
  • Eine derartige Anordnung entsteht beispielsweise, wenn sich die mit den Farbfiltern ausgefüllten Felder 1 und 2 über die volle Länge des Keils erstrecken und aus der so entstandenen, aus zwei übereinanderliegenden Farbstreifen bestehenden Fläche mittels undurchsichtiger Schablonen mehrere Felderpaare ausgeblendet werden, deren jedes somit nur bei einer ganz bestimmten Farbtemperatur gleiche Farbe der aneinandergrenzenden Felder aufweist. An jedes dieser Felderpaare wird der entsprechende Farbtemperaturwert oder ein ihm korrelierter Wert geschrieben. Dabei können die Felderpaare auch kreis- oder kreisbogenförmig auf einer festen oder drehbaren Scheibe angeordnet sein.
  • Abb. 3 zeigt eine derartige Anordnung mit neun Felderpaaren. Diese kann auch in der Art hergestellt sein, daß an Stelle des hinter den Feldern befindlichen Farbkeils hinter jedes Feld oder Felderpaar ein Farbfilter gesetzt wird, das die gleiche Farbe aufweist, die der Keil hinter dem betreffenden Feld gehabt hat; dadurch erhält man eine gleichmäßige Färbung der Felder.
  • Auch ohne die eben beschriebene Abdeckung gestattet eine derartige Anordnung die Bestimmung der Farbtemperatur, wenn man diejenige Stelle sucht, an der oberer und unterer Farbstreifen am besten in der Farbe übereinstimmen, und dann an einer unter den Farbstreifen angebrachten Teilung die Farbtemperatur abliest.
  • Der erfindungsgemäße Farbtemperaturmesser kann statt für Durchsicht auch für Aufsicht eingerichtet sein, und zwar zweckmäßig mit einem Spiegel unterlegt.
  • Da optische Farbtemperaturmesser der beschriebenen Art in erster Linie zur Ermittlung etwa notwendiger Konversionsfilter bei Farbaufnahmen benötigt werden, ist es zweckmäßig, eine derartige Meßvorrichtung in erster Linie mit einem fotoelektrischen Belichtungsmesser zu kombinieren. Die Abb. 4 und 5 zeigen derartige Ausführungsbeispiele von fotoelektrischen Belichtungsmesern, in die Farbtemperaturmesser gemäß der Erfindung eingebaut sind.
  • In der Ausführung gemäß Abb. 4 befindet sich im Gehäuse 9 des Belichtungsmessers der Schacht 10, durch den hindurch die auf dem Schieber 11 angebrachten Vergleichsfelder 12 beobachtet werden können. Der Schieber wird durch die Rast 13 in der Meßstellung festgehalten; die zugehörige Farbtemperatur wird im Fenster 14 abgelesen.
  • Abb. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem sich die einzelnen Vergleichsfelder 12 auf der drehbaren Scheibe 15 befinden; beobachtet werden Wese wiederum durch den Schacht 10, dessen Einblick sich unterhalb der Ableseskala 16 befindet.
  • Bei diesen Beispielen kann die Art des Farbtemperaturmessers entweder nach Abb. 2 oder 3 ausgeführt sein. Handelt es sich um eine Ausführung mit unterlegtem Spiegel für Draufsicht, so kann dieses Gerät als Klappe am Belichtungsmesser angebracht sein.
  • In gleicher oder ähnlicher Weise kann der Farbtemperaturmesser auch mit einem Aufbewahrungsbehälter für Vorsatzfilter kombiniert sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Bestimmung der Farbtemperatur von Lichtquellen, bei dem zwei aus der zu messenden Strahlung ausgesonderte Teile (Meß strahlung bzw. Vergleichsstrahlung) durch Anderung mindestens eines derselben auf Farbgleichheit eingestellt werden, wobei durch das Maß dieser Änderung die Farbtemperatur bestimmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstrahlung im wesentlichen sowohl dem kurzwelligen wie auch dem langwelligen Ende des Spektrums entnommen wird und daß die Vergleichsstrahlung darüber hinaus auch noch eine zusätzliche Strahlung aus dem Bereich von etwa 560 bis 590 nm enthält.
  2. 2. Meßvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Farbfilter, von denen das eine nur die Meßstrahlung und das andere nur die Vergleichsstrahlung durchläßt, nebeneinander in einer Gleithülse untergebracht sind und wobei diese Hülse auf einem Rahmen verschiebbar ist, der zwei Farbkeile enthält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der Eintrittsseite der Strahlung ein lichtzerstreuendes Mittel (z. B. Mattscheibe, Opalscheibe) oder eine anklappbare mattweiße Reflexionsfläche besitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Farbfilter die gesamte Länge der Farbkeile überdecken und unter einer fensterartig ausgeschnittenen Schablone angebracht sind, so daß eine Reihe von Meßfeldern entsteht, von denen jedes einzelne einer bestimmten Farbtemperatur zugeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussonderung der zu vergleichenden Strahlungsteile mit Hilfe eines Prismas, entsprechend angeordneter Spiegel und/oder Schlitzblenden vorgenommen wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beobachtung in Draufsicht erfolgt, wobei die Farbkeile und die Farbfilter auf einer Spiegelunterlage angebracht sind.
  7. 7. Optischer Farbtemperaturmesser nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Belichtungsmesser oder einem Aufbewahrungsbehälter für Vorsatzfilter zusammengebaut ist, wobei die zu beobachtenden Filterfelder des Farbtemperaturmessers auf einem Schieber oder einer Drehscheibe angebracht sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 357 450, 499544; französische Patentschrift Nr. 659 905.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE357450C (de) * 1922-08-24 Rudolf Hase Dr Optisches Pyrometer
FR659905A (fr) * 1928-03-17 1929-07-04 Procédé et dispositif pour le mesurage de températures élevées, en particulier de corps incandescents
DE499544C (de) * 1928-11-01 1930-06-10 Kaiser Wilhelm Inst Fuer Eisen Vorrichtung zum Messen der Temperatur gluehender Koerper

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