DE10043442C2 - Elektronische Marktplattform - Google Patents
Elektronische MarktplattformInfo
- Publication number
- DE10043442C2 DE10043442C2 DE10043442A DE10043442A DE10043442C2 DE 10043442 C2 DE10043442 C2 DE 10043442C2 DE 10043442 A DE10043442 A DE 10043442A DE 10043442 A DE10043442 A DE 10043442A DE 10043442 C2 DE10043442 C2 DE 10043442C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- description
- user
- internal representation
- search
- display
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06Q—INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06Q30/00—Commerce
- G06Q30/06—Buying, selling or leasing transactions
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F16/00—Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
- G06F16/30—Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor of unstructured textual data
- G06F16/33—Querying
- G06F16/3331—Query processing
- G06F16/3332—Query translation
- G06F16/3334—Selection or weighting of terms from queries, including natural language queries
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Accounting & Taxation (AREA)
- Finance (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- General Business, Economics & Management (AREA)
- Strategic Management (AREA)
- Marketing (AREA)
- Economics (AREA)
- Development Economics (AREA)
- Artificial Intelligence (AREA)
- Computational Linguistics (AREA)
- Data Mining & Analysis (AREA)
- Databases & Information Systems (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft das Gebiet der elektronischen Märkte und insbesondere das
Gebiet des elektronischen Handels (e-commerce) über ein Computernetzwerk
wie beispielsweise das Internet. Der Begriff "Markt" soll dabei in seiner weitesten
Bedeutung verstanden werden und umfaßt jede Kommunikationsmöglichkeit mit
dem Zweck des Zusammenführens von Angebot und Nachfrage betreffend z. B.
Waren, Dienstleistungen, Arbeitskraft, Finanzgüter, Immaterialgüter, Rechte,
Informationen, Nachrichten, Meinungen und so weiter. Die Erfindung ist damit
sowohl für klassische Märkte einsetzbar als auch z. B. für Tauschbörsen, Vermitt
lungsagenturen, Informationsdienstleistungen und so weiter.
Ein grundsätzliches Ziel des Wirtschaftslebens ist es, Geschäfte schnell und
effizient abzuwickeln. Durch moderne Kommunikationsmethoden ergeben sich in
dieser Hinsicht ungeahnte Möglichkeiten. Elektronische Marktplattformen haben
die Vermittlung von Suchenden und Bietenden bereits bedeutend vereinfacht.
Eine elektronische Marktplattform mit komplexen Suchmöglichkeiten ist in der
WO 99/17224 A1 beschrieben. Diese Lösung beruht jedoch auf einem starren
Schema von Angebot und Nachfrage. Wenn ein Benutzer einen bestimmten
Artikel verkaufen möchte, so kann er sich entscheiden, entweder eine "Biete"-
Anzeige aufzugeben oder die bereits vorhandenen "Suche"-Anzeigen zu
durchsuchen. Möchte der Benutzer beide Möglichkeiten wahrnehmen, um sowohl
frühere als auch zukünftige Interessenten anzusprechen, so sind dies zwei
getrennte Vorgänge, die für den Benutzer effektiv eine Verdoppelung des
Aufwands bedeuten.
US-Patent 5,832,497 A beschreibt ein computergestütztes System zur Vermittlung
von Arbeitsangeboten, bei dem eine erste Datenbank mit persönlichen Daten von
Bewerbern und eine zweite Datenbank mit Beschreibungen offener Arbeitsstellen
verwaltet werden. Mittels einer Suchmaschine können Arbeitnehmer nach
offenen Arbeitsstellen und Arbeitgeber nach geeigneten Bewerbern suchen.
Ferner besteht sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber die Möglichkeit,
Einträge in der jeweils zugeordneten Datenbank zu erstellen oder zu ändern.
US-Patent 5,907,838 A offenbart ein System zum Suchen und Sammeln von
Informationen. Eine von einem Benutzer vorgenommene Eingabe wird hierbei
vom System analysiert und einer vorgegebenen Klassenstruktur zugeordnet. Für
jede Klasse weist die Klassenstruktur Methoden auf, um Informationen bezüglich
der jeweiligen Klasse zu sammeln und anzuzeigen.
Ein weiteres Problem wird dadurch hervorgerufen, daß die zunehmende Inter
nationalisierung vieler Märkte weltweite Lösungen fordert. Eine Beschränkung auf
die nationale Ebene würde den Nutzen der elektronischen Marktplattform stark
einschränken. Die Verwendung einer einheitlichen Geschäftssprache verringert
die Benutzerfreundlichkeit und dadurch die Verbreitung der Marktplattform
insbesondere dann, wenn sich die Marktplattform auch an Privatleute richtet.
Die Erfindung hat demgemäß die Aufgabe, die genannten Probleme zumindest
zum Teil zu lösen. Insbesondere soll durch die Erfindung eine Marktplattform
bereitgestellt werden, die hohe Benutzerfreundlichkeit mit guten Vermittlungs
ergebnissen kombiniert. In bevorzugten Ausführungsformen soll die Akzeptanz
der Marktplattform insbesondere durch Überwindung eventuell vorhandener
Sprachbarrieren gesteigert werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen
des Anspruchs 1, eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 19 und ein
Computerprogrammprodukt mit den Merkmalen des Anspruchs 20 gelöst. Die
abhängigen Ansprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung. Die
Aufzählungsreihenfolge der Verfahrensschritte soll nicht als Einschränkung des
Schutzbereichs verstanden werden. Vielmehr sind erfindungsgemäße Ausgestal
tungen vorgesehen, in denen diese Schritte ganz oder teilweise in anderer Rei
henfolge oder ineinander verzahnt oder parallel ausgeführt werden.
Die Erfindung basiert auf einer Kombination zweier Grundideen. Erstens wird als
Ausgangspunkt für die Marktteilnahme eines Benutzers eine Beschreibung der
gewünschten Marktteilnahme (z. B. Kauf oder Verkauf, Art des Produkts, Preis
und so weiter) verwendet. Zweitens wird dem Benutzer die Möglichkeit gegeben,
aufgrund dieser Beschreibung und/oder einer davon abgeleiteten internen Reprä
sentation sowohl in bereits vorhandenen Anzeigen zu suchen als auch eine
eigene Anzeige aufzugeben. Dies stellt eine erhebliche Bedienungserleichterung
dar und vergrößert die Chance auf eine erfolgreiche Vermittlung zwischen
Suchendem und Bietendem.
Die Kombination der beiden genannten Grundideen ist überraschend, weil der
Fachmann normalerweise erwarten würde, daß die Beschreibung der gewünsch
ten Marktteilnahme nur für das Aufgeben einer Anzeige und nicht auch für die
Suche verwendet wird. Um diese Suche zu ermöglichen, ist es erfindungsgemäß
vorgesehen, die Beschreibung in eine interne Repräsentation umzusetzen. Dies
beinhaltet zumindest den Schritt, einen oder mehrere Begriffe der Beschreibung
zu klassifizieren, also z. B. Begriffe wie "Biete" und "Verkaufe" und "offeriere"
sämtlich einer Klassenbezeichnung "BIETEN" zuzuordnen. Die interne Repräsen
tation wird dann so festgelegt, daß aus ihr zumindest einige der ermittelten Klas
sen ableitbar sind. Beispielsweise kann die interne Repräsentation die Klassen
bezeichnung "BIETEN" im Klartext oder einen entsprechenden Kode oder einen
entsprechenden Verweis enthalten.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß dem Benutzer aufgrund seiner Eingabe
der Beschreibung der gewünschten Marktteilnahme und gegebenenfalls der
daraus ermittelten internen Repräsentation die beiden Funktionalitäten (1)
Suchen in bereits vorhandenen Anzeigen und (2) Aufgeben einer neuen Anzeige
angeboten werden. Dies heißt nicht notwendigerweise, daß stets beide Funktio
nen ausgeführt werden müssen. Beispielsweise kann sich der Benutzer entschei
den, nach einer erfolgreichen Suche keine eigene Anzeige mehr aufzugeben. Es
sollen aber gemäß der Erfindung dem Benutzer auf Grundlage einer einzigen
Beschreibung stets beide Funktionalitäten zur Verfügung stehen, wobei vorge
sehen sein kann, eine oder beide automatisch oder erst auf Anforderung durch
den Benutzer auszuführen. Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung, in der
die Suche automatisch erfolgt, während das Aufgeben einer eigenen Anzeige erst
auf ausdrückliche Anweisung des Benutzers vorgenommen wird.
Die vom Benutzer formulierte Beschreibung der gewünschten Marktteilnahme
kann beispielsweise ein Gebot oder Gesuch bezüglich eines Gegenstandes oder
einer Dienstleistung sein. Während in manchen Ausführungsformen die Beschrei
bung mit eingeschränkten Sprachkonstrukten und/oder unter Verwendung von
vorgegebenen Bausteinen zusammengestellt werden muß, ist es vorzugsweise
vorgesehen, eine natürlichsprachliche Beschreibung zuzulassen. Beispielsweise
kann das System dazu ausgelegt sein, als Beschreibung typische deutsche
Kleinanzeigentexte zu verarbeiten.
Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen, die nicht auf eine einzige Sprache
beschränkt sind, sondern Beschreibungen in mehreren gebräuchlichen Sprachen
zulassen. Bei der eingangs bereits erwähnten Internationalisierung des elektroni
schen Handels weisen solche Ausgestaltungen der Erfindung erhebliche Vorteile
im Hinblick auf Akzeptanz und Vermittlungserfolg auf. Eine besonders einfache
Ausgestaltung mehrsprachiger Marktplattformen ergibt sich dadurch, daß bei dem
Klassifizierungsschritt Wörter, die in unterschiedlichen Sprachen einen vergleich
baren Sinngehalt aufweisen, in eine einzige Klasse abgebildet werden. So kön
nen etwa nicht nur die oben genannten deutschen Wörter, sondern z. B. auch
"offer" und "sell" in die Klasse "BIETEN" eingeordnet werden.
Die interne Repräsentation ist vorzugsweise sprachunabhängig in dem Sinne,
daß in unterschiedlichen Sprachen formulierte Beschreibungen mit gleichem
Sinngehalt in eine identische oder zumindest weitgehend identische interne
Repräsentation umgesetzt werden. Insbesondere können auch die bei der
Klassifizierung ermittelten Klassen sprachunabhängig sein.
In bevorzugten Ausgestaltungen des Klassifizierungsschritts werden neben den
Klassen, die sich aus einer unmittelbaren Stichwortsuche ergeben, auch weitere
Klassen ermittelt, die Kombinationen bereits ermittelter Klassen und/oder in der
Beschreibung enthaltener Begriffe entsprechen. So kann beispielsweise eine
Beschreibung der Aktionsklasse "GEBOT" zugeordnet werden, wenn sie die
Klassen "ICH" und "BIETEN" (oder das Wort "ich" und die Klasse "BIETEN")
aufweist. Auf diese Weise lassen sich auch komplexere Beschreibungstexte mit
hinreichender Genauigkeit auswerten und in eine zutreffende interne Repräsenta
tion überführen.
Insbesondere bei komplexen oder ungewöhnlichen Formulierungen in der Be
schreibung ist es nicht auszuschließen, daß ein vollautomatischer Umsetzvor
gang eine fehlerhafte interne Repräsentation erzeugt. In bevorzugten Ausfüh
rungsformen ist daher vorgesehen, eine vorgeschlagene interne Repräsentation
automatisch zu bestimmen, diese dann in einer für den Benutzer verständlichen
Form anzuzeigen und dem Benutzer die Möglichkeit zur Korrektur zu geben.
Dieser interaktive Prüfschritt kann entweder bereits vor der Suche nach
vorhandenen Anzeigen oder erst dann ausgeführt werden, wenn sich der Benut
zer entschieden hat, eine eigene Anzeige aufzugeben.
Eine in der Datenbank gespeicherte Anzeige enthält vorzugsweise die interne
Repräsentation und kann überdies auch den ursprünglich vom Benutzer einge
gebenen Beschreibungstext aufweisen. Das Ergebnis der Suche kann z. B. in
Form einer nach Relevanz geordneten Liste der aufgefundenen Anzeigen dar
gestellt werden. Der Inhalt jeder Anzeige kann in dieser Liste wahlweise voll
ständig oder in einer Zusammenfassung wiedergegeben werden. Wenn die
Datenbank den ursprünglichen Beschreibungstext einer Anzeige enthält, kann
dieser bei der Ergebnisdarstellung ausgegeben werden. Dies ist in der Regel
auch bei fremdsprachigen Anzeigen sinnvoll, weil wichtige Information (z. B. Preis,
Art des Produkts, Marke, Typangabe und so weiter) auch ohne oder mit geringen
Sprachkenntnissen verständlich sind.
In bevorzugten Ausführungsformen, die besonders auf eine internationale Ver
wendung der Handelsplattform zugeschnitten sind, enthält die Darstellung einer
bei dem Suchvorgang gefundenen Anzeige zumindest einige aus der internen
Repräsentation gewonnene Angaben. In einfachen Implementierungen kann dies
nur eine Kategorieangabe in der Sprache des Benutzers sein (z. B. "Zu verkau
fen:"). Auch eine relativ einfach zu implementierende Umrechnung von Preis
angaben der internen Repräsentation in eine dem Benutzer geläufige Währung
steigert den Bedienungskomfort der Handelsplattform erheblich. In komplexen
Ausgestaltungen der Erfindung ist vorgesehen, aus der gespeicherten internen
Repräsentation wieder einen Anzeigentext zu generieren, der dem üblichen
Sprachgebrauch in der vom Benutzer verwendeten Sprache möglichst weit
gehend entspricht.
Um ein besonders brauchbares Suchergebnis zu erhalten, kann in bevorzugten
Ausführungsformen ein Alterungsmechanismus oder eine Lebensdauer für
Anzeigen vorgesehen sein. Eine Anzeige kann z. B. mit zunehmendem Alter als
immer weniger relevant bewertet werden, oder sie kann nach einer vom Inseren
ten oder dem System vorgegebenen Zeitdauer ganz gelöscht werden. Ferner
können bei der Suche neben Anzeigen auch weitere Informationsquellen durch
sucht werden, z. B. Webseiten wie bei bekannten Internet-Suchmaschinen oder
Beiträge in Diskussionsforen und Nachrichtengruppen. Insgesamt ergibt sich
somit eine Integration der reinen Vermittlungsfunktion der Handelsplattform mit
Informations- oder Unterhaltungsfunktionen, wodurch die Kundenbindung ver
stärkt wird.
Die vom Benutzer formulierte Beschreibung kann in manchen Ausführungs
formen wie eine aufzugebende Anzeige und in anderen Ausführungsformen wie
eine Suchanfrage nach bereits vorhandenen Anzeigen formuliert sein. Es ist
darauf zu achten, daß sowohl die Suche in bereits vorhandenen Anzeigen als
auch zukünftige Suchvorgänge anderer Benutzer nach einer durch den aktuellen
Benutzer aufgegebenen Anzeige korrekte Ergebnisse liefern, indem sie Angebot
und Nachfrage einander zuordnen. Eine solche Suche nach komplementären
Anzeigen kann beispielsweise durch den Suchmechanismus verwirklicht werden.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, eine Suche nach möglichst identischen
Klassen durchzuführen und entweder beim Speichern der Anzeige oder beim
Bestimmen der für die Suche verwendeten Klassen eine Veränderung der inter
nen Repräsentation vorzunehmen. So kann z. B. die Klassenangabe "GESUCH"
durch die Klassenangabe "GEBOT" ersetzt werden. In weiteren Ausgestaltungen
sind überdies Normalisierungsschritte vorgesehen um z. B. durch eine Ober
begriffsbildung den Sucherfolg zu erhöhen.
In bevorzugten Ausführungsformen sind die erfindungsgemäße Vorrichtung und
das erfindungsgemäße Computerpogrammprodukt mit Merkmalen weitergebildet,
die den oben beschriebenen und/oder den in den abhängigen Verfahrensansprü
chen genannten Merkmalen entsprechen. Die Vorrichtung weist erfindungsgemäß
einen oder mehrere Computer auf, so daß sowohl ein Server allein als auch ein
System mit mindestens einem Server und mindestens einem Client eine Vorrich
tung im Sinne der Erfindung sein können. Das Computerprogrammprodukt kann
beispielsweise ein computerlesbarer Datenträger oder eine über ein Computer
netzwerk ladbare Programmdatei oder ein auf einem Server ablaufendes Pro
gramm im Sinne des Application Service Providing (ASP) sein.
Weitere Merkmale, Vorteile und Aufgaben der Erfindung sind in der folgenden
Detailbeschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele der Erfindung und in den
Zeichnungen offenbart. Es stellen dar:
Fig. 1 einen zentralen Rechner (Server) und einen Anwenderrechner (Client)
sowie ein Kommunikationsnetzwerk, über das beide Systeme in einem Aus
führungsbeispiel der Erfindung kommunizieren,
Fig. 2 ein Flußdiagramm des von der Vorrichtung nach Fig. 1 ausgeführten
Verfahrens im Überblick,
Fig. 3 ein beispielhaftes Verfahren zum Schalten einer Anzeige,
Fig. 4 ein Beispiel für eine vom Benutzer eingegebene Beschreibung in der
Bildschirmmaske,
Fig. 5 die interne Repräsentation der Beschreibung von Fig. 4,
Fig. 6 ein beispielhaftes Suchergebnis mit auf die Beschreibung aus Fig. 4
passenden Anzeigen,
Fig. 7 die detaillierte Ansicht einer Anzeige des Suchergebnisses aus Fig. 6,
Fig. 8 ein Beispiel für eine Maske zur Korrektur des vom System erstellten
Anzeigenvorschlages,
Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zur Transformation einer
Beschreibung in deren interne Repräsentation,
Fig. 10 eine beispielhafte Tabelle von Schlüsselbegriffen mit zugeordneten
Suchworten,
Fig. 11 eine beispielhafte Tabelle, in der die semantische Bedeutung der
Schlüsselbegriffe hinterlegt ist,
Fig. 12 ein Flußdiagramm der Erstellung eines Anzeigenvorschlages in dem
Verfahren von Fig. 3,
Fig. 13 das interne Speicherungsformat der aus der Beschreibung von Fig. 4
abgeleiteten Anzeige, und
Fig. 14 eine beispielhafte Ersetzungstabelle, nach der Schlüsselbegriffe bei der
Speicherung einer Anzeige ersetzt werden.
In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Verfahrensablauf vorge
sehen, der mit der Eingabe einer Beschreibung durch den Benutzer beginnt. Die
Beschreibungen sind in natürlicher Sprache formuliert und können in verschie
denen Sprachen eingegeben werden. Jeder Benutzer kann somit Beschreibun
gen in seiner Muttersprache eingeben.
In den nächsten Verfahrensschritten werden die vorhandenen Anzeigen nach
Anzeigen durchsucht, die auf die eingegebene Beschreibung passen. Dabei ist
das Durchsuchen der vorhandenen Anzeigen unabhängig von der Sprache, in der
die Beschreibung formuliert wurde. Dies wird durch eine Transformation des
Anzeigentextes in eine interne Repräsentation erreicht. Somit kann eine Anzeige,
die englisch formuliert wurde, durch eine deutsche Beschreibung gleichermaßen
aufgefunden werden wie durch eine englische oder französische Beschreibung.
Die gefundenen Anzeigen werden absteigend nach Relevanz sortiert ausgege
ben. Gleichzeitig schlägt das System dem Benutzer vor, eine Anzeige zu
schalten.
Gemäß Fig. 1 werden die Anzeigen in einer Datenbank eines zentralen Rechners
(Servers) 101 gespeichert, auf den eine Anzahl von Anwendern zugreifen. Fig. 1
zeigt beispielhaft einen solchen Anwenderrechner (Client) 103. Die Kommuni
kation zwischen dem zentralen Rechner 101 und dem Rechner des Anwenders
103 erfolgt über ein Kommunikationsnetzwerk 102, beispielsweise das Internet.
Der zentrale Rechner 101 ist in Fig. 1 schematisch als ein einziges Gerät gezeigt;
er kann jedoch auch als Verbund mehrerer Rechner ausgestaltet sein, von denen
z. B. einer die Datenbank verwaltet und ein weiterer für die Ausführung des
eigentlichen Verfahrens und die Kommunikation über das Netzwerk 102
vorgesehen ist.
In Fig. 2 ist der generelle Ablauf des Verfahrens gemäß dem hier beschriebenen
Ausführungsbeispiel überblicksartig gezeigt. Das Verfahren beginnt mit Schritt
201. Der Benutzer gibt in Schritt 202 eine Beschreibung der von ihm gesuchten
oder gebotenen Gegenstände oder Dienstleistungen ein. Eine solche Beschrei
bung ist beispielhaft in Fig. 4 dargestellt. Die eingegebene Beschreibung wird
vom System in Schritt 203 verarbeitet und in eine interne Repräsentation umge
wandelt, die beispielhaft in Fig. 5 gezeigt ist. Schritt 203 wird später noch
detailliert erläutert.
In Schritt 204 wird die Gesamtheit aller Anzeigen als aktuelles Ergebnis definiert.
An dieser Stelle können in Ausführungsalternativen auch von vorne herein wei
tere Einschränkungen, etwa Sprache der Anzeige oder Ort, an dem die Anzeige
geschaltet wurde, gemacht werden.
In Schritt 205 wird im aktuellen Ergebnis nach den Anzeigen gesucht, die auf die
eingegebene Beschreibung passen. Jeder Anzeige dieses Suchergebnisses wird
eine Relevanz zugeordnet. Schritt 205 wird später noch detailliert erläutert. In
Schritt 206 werden Kurzbeschreibungen der gefunden Anzeigen absteigend nach
Relevanz sortiert ausgegeben (wie in Fig. 6 gezeigt). Bei Interesse für die Anzei
ge 601 kann der Benutzer diese durch Betätigen eines Bedienfeldes 603 im Voll
text sehen. Dies zeigt Fig. 7. Der Benutzer kann hier mit dem Inserenten Kontakt
aufnehmen (Bedienfeld 701) oder zu Fig. 6 zurückkehren, indem er ein Bedien
feld 702 betätigt. In Ausführungsalternativen können die Anzeigeninformationen
anders präsentiert werden, beispielsweise indem der Volltext der Anzeige bereits
in der Trefferliste nach Fig. 6 enthalten ist.
Um gegebenenfalls eine einschränkende Suche durchführen zu können, werden
in Schritt 207 die ausgegebenen Anzeigen als aktuelles Ergebnis gespeichert. In
Schritt 208 wird geprüft, ob der Benutzer eine Anzeige schalten will. Falls der
Benutzer eine Anzeige schalten will, also Bedienfeld 605 (Fig. 6) betätigt hat, wird
Schritt 209 ausgeführt. Schritt 209 wird später noch detailliert erläutert. Nach
Schaltung der Anzeige endet das Verfahren mit Schritt 213. Falls der Benutzer
keine Anzeige schalten will, wird in Schritt 210 geprüft, ob er eine einschränkende
Abfrage durchführen will. Falls der Benutzer eine einschränkende Abfrage durch
führen will, also Bedienfeld 606 (Fig. 6) betätigt hat, gibt er in Schritt 211 erneut
eine Beschreibung ein, wie in Fig. 4 bereits gezeigt. Die Beschreibung wird in
Schritt 212 verarbeitet. Schritt 212 ist analog zum bereits erläuterten Schritt 203
und wird ebenfalls später detailliert erläutert. Das Verfahren wird dann mit dem
bereits erläuterten Schritt 205 fortgesetzt. Falls der Benutzer keine einschrän
kende Abfrage durchführen will, endet das Verfahren mit Schritt 213.
Fig. 3 zeigt eine detailliertere Darstellung des Verfahrens zum Schalten einer
Anzeige. Das Verfahren beginnt mit Schritt 301. In Schritt 302 wird anhand der
internen Repräsentation der Beschreibung ein Anzeigenvorschlag erstellt, der in
Fig. 8 gezeigt ist. Schritt 302 wird später noch detailliert erläutert.
Der Anzeigenvorschlag wird dem Benutzer in Schritt 303 angezeigt. In Schritt 304
wird der Benutzer gefragt, ob er die vorgeschlagene Anzeige noch korrigieren will.
Falls der Benutzer die vorgeschlagene Anzeige korrigieren will (indem er Bedien
feld 805 von Fig. 8 betätigt), kann er in Schritt 305 den Anzeigenvorschlag abän
dern oder ergänzen. Nach der Änderung des Vorschlages wird das Verfahren mit
dem bereits beschriebenen Schritt 302 fortgesetzt.
Falls der Benutzer die Anzeige nicht korrigieren will, wird das Verfahren mit
Schritt 306 fortgesetzt. Hier wird geprüft, ob der Benutzer die Anzeige schalten
will oder nicht. Will der Benutzer die Anzeige schalten (Bedienfeld 806 von
Fig. 8), so wird die Anzeige im Schritt 307 gespeichert. Schritt 307 wird später
noch detailliert erläutert. Will der Benutzer die Anzeige nicht schalten (Bedienfeld
807 von Fig. 8), so endet das Verfahren mit Schritt 308.
In den identischen Schritten 203 und 212 (Fig. 2) wird die vom Benutzer einge
gebene Beschreibung in die interne Repräsentation (z. B. in Fig. 5 dargestellt)
überführt. Die wesentlichen Schritte dieser Transformation zeigt Fig. 9. Ziel der
Transformation ist es, die Beschreibung in eine Anzahl von Klassen einzuordnen.
Die Klassen werden im folgenden auch als "Schlüsselbegriffe" bezeichnet, weil
jede Klasse durch einen die Klasse repräsentierenden Schlüsselbegriff benannt
werden kann. Diese Identifizierung von Klassen und Schlüsselbegriffen verein
facht die folgende Beschreibung; es versteht sich jedoch, daß in tatsächlichen
Implementierungen beliebige Kodierungen der Klassen (insbesondere auch mit
Bezeichnern, die für den Menschen keinen Bedeutungsgehalt haben) möglich
sind. Jede Klassenzuordnung besitzt eine Relevanz. Im folgenden werden
Schlüsselbegriffe in Unterscheidung zu normalen Zeichenketten in Großbuch
staben dargestellt.
Jede Klasse ist mit einem oder mehreren Suchworten verknüpft. Dies zeigt die
Tabelle von Fig. 10. Spalte 1001 enthält beispielhaft drei Schlüsselbegriffe, also
Klassenbezeichnungen. Der Schlüsselbegriff 1004 "BIETEN" ist z. B. mit einer
Anzahl von Suchworten 1005 verknüpft. Dadurch, daß eine Klasse Suchworte in
mehreren Sprachen (mit ähnlicher Bedeutung) enthalten kann, ergibt sich die
Möglichkeit, in den Anzeigen sprachunabhängig zu suchen. Dadurch, daß
unterschiedlichen Klassen ein identisches Suchwort zugeordnet ist, lassen sich
Mehrdeutigkeiten abbilden. So ist beispielsweise in Fig. 10 das Suchwort
"verkaufe" zwei Klassen mit den Schlüsselbegriffen BIETEN bzw. VERKAUFEN
zugeordnet.
Unter einem "Wort" wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Teil einer
Zeichenkette verstanden, der entweder Anfang oder Ende der Zeichenkette ist
oder durch ein oder mehrere Leerzeichen begrenzt ist, selbst aber keine Leer
zeichen enthält. Jedes Suchwort ist ein Wort in diesem Sinne. Für Begriffe, die
aus mehreren Worten bestehen, wie zum Beispiel bei der Klasse 1006 (Schlüs
selbegriff "PINK FLOYD"), werden mehrere Suchworte angelegt (1007: "PINK"
und "FLOYD"). Die Relevanzen der einzelnen Suchworte werden so gewählt, daß
die Summe der Relevanzen aller Suchworte, die einen Schlüsselbegriff bilden,
immer 100 beträgt. Durch Addieren der Relevanzen der Suchworte ergibt sich so
für die Klasse 1006 eine Relevanz von 100, wenn beide Suchworte 1007 ("PINK"
und "FLOYD") in der Beschreibung vorkommen. In alternativen Ausführungsbei
spielen kann zusätzlich die Nachbarschaft und Reihenfolge der in der Beschrei
bung auftretenden Suchworte berücksichtigt werden.
Die Klassifizierung der Beschreibung ist der Vorgang, eine Liste von Schlüssel
begriffen für diese Beschreibung zu erstellen. Dazu werden im vorliegenden
Ausführungsbeispiel für jedes Wort der Beschreibung die folgenden Schritte
durchgeführt. Zunächst wird das Eingabewort mit allen Suchworten verglichen,
die im System hinterlegt sind (Schritt 901). Ein Ausschnitt aus der Tabelle von
Suchworten ist in Fig. 10 mit dem Bezugszeichen 1002 versehen.
Falls das Eingabewort mit einem oder mehreren Suchworten übereinstimmt, wird
in Abfrage 902 geprüft, ob das Schlüsselwort, mit dem ein übereinstimmendes
Suchwort verknüpft ist, bereits in der Liste der repräsentierenden Schlüssel
begriffe existiert. Ist dies nicht der Fall, so wird der mit dem Suchwort verknüpfte
Schlüsselbegriff in die Liste der repräsentierenden Schlüsselbegriffe aufgenom
men (Schritt 903) und mit der Relevanz versehen, die das Suchwort für den
Schlüsselbegriff hat. Ist der entsprechende Schlüsselbegriff bereits in der Liste
der repräsentierenden Schlüsselbegriffe enthalten, so wird die Relevanz des
übereinstimmenden Suchwortes zur Relevanz des Schlüsselbegriffes addiert
(Schritt 904).
Durch die bisher beschriebenen Verfahrensschritte wird die Beschreibung
klassifiziert. Im hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Klassifizierung,
also die Liste der repäsentierenden Schlüsselbegriffe mit ihren jeweiligen
Relevanzen, gleichzeitig die interne Repräsentation der Beschreibung. Diese
Repräsentation ist auch die Basis für den Anzeigenvorschlag, den das System
erstellt (Schritt 302 in Fig. 3). Die Erstellung des Anzeigenvorschlages wird später
noch detailliert erläutert. In Ausführungsalternativen dient als interne Repräsen
tation eine Darstellung oder Kodierung, die jedoch so gewählt ist, daß daraus
zumindest einige der bei der Klassifizierung ermittelten Klassen ableitbar sind.
Zur Ermittlung aller auf die Beschreibung passenden Anzeigen werden alle in der
Datenbank gespeicherten Anzeigen gesucht, die mit Klassen (hier: Schlüssel
begriffen) aus der Liste der die Beschreibung repräsentierenden Klassen (hier:
Schlüsselbegriffen; gezeigt in Fig. 5) verknüpft sind. Diese Anzeigen sind pas
send auf die Beschreibung, da sie jeweils mit mindestens einem Schlüsselbegriff
verknüpft sind, der in der internen Repräsentation der Beschreibung vorkommt.
Die Relevanz einer Anzeige ergibt sich aus der Summe aller Relevanzen der
Schlüsselbegriffe, die mit dieser Anzeige verknüpft sind.
In alternativen Ausführungsbeispielen ist auch die Suche nach geographischen
Aspekten (z. B. "in München"), nach Datum (z. B. "neueste Angebote") oder nach
Preis (z. B. "kostet weniger als 20 DM") denkbar. Dazu werden Klassen (d. h.,
Schlüsselbegriffe) eingeführt, die beispielsweise als Ort, Datum oder Preis ge
kennzeichnet sind, analog wie in Fig. 10 gezeigt. Beim Speichern einer Anzeige
werden dann die jeweiligen Schlüsselbegriffe für Ort, Datum und Preis, sofern
nicht schon vorhanden, automatisch angelegt.
Die Realisierung von Größer- und Kleiner-Vergleichen erfolgt derart, daß bei der
Verarbeitung der Beschreibung (Schritt 203 bzw. Schritt 212) jeweils alle Schlüs
selbegriffe, die auf den Vergleich zutreffen, zur internen Repräsentation der
Beschreibung hinzugefügt werden. Diesen Schlüsselbegriffen können auch
abgestufte Relevanzen zugeordnet werden.
Das Verfahren zum Erstellen des Anzeigenvorschlages ist in Fig. 12 gezeigt. Das
Verfahren beginnt mit Schritt 1201. Aus der Beschreibung wird zunächst der Preis
ausgelesen (Schritt 1202). Dazu werden zunächst Positionen in der Zeichenkette
der Beschreibung bestimmt, die Währungssymbolen benachbart sind, da diese
Positionen für Preisangaben in Frage kommen. Danach wird an diesen Stellen
etwa mit dem regulären Ausdruck
[0-9]+((,|.)([0-9]|[0-9][0-9]-|--)){0,1}
der Preis ausgelesen. Dieser Preis wird für die weitere interne Verarbeitung in
einen numerischen Wert umgewandelt. Ist kein Preis vorhanden, wird ein speziel
ler Wert benutzt, der einen undefinierten Preis kennzeichnet. Ist der Preis nicht
eindeutig zu bestimmen, wird die Zahl als Preis interpretiert, die mit der höchsten
Wahrscheinlichkeit den Preis darstellt; dies ist z. B. im deutschen Sprachgebrauch
im allgemeinen die Zahl vor dem Währungssymbol. Der Preis kann vom Benutzer
im weiteren Verlauf des Verfahrens korrigiert werden.
Nun wird die Währung bestimmt (Schritt 1203). Für jede Währung ist ein Schlüs
selbegriff angelegt, der anhand der in der Beschreibung vorkommenden Wäh
rungssymbole oder ausgeschriebenen Bezeichnungen der Währungen in Schritt
203 bzw. 212 (Fig. 2) zur internen Repräsentation der Beschreibung hinzugefügt
wurde. Durch diese Schlüsselbegriffe ist die Währung bereits bestimmt. Ist die
Währung jedoch nicht eindeutig bestimmt, wird unter den in Frage kommenden
Währungen, die in der Beschreibung vorkommenden, die wahrscheinlichste
ausgewählt. Diese Entscheidung kann auf Basis der Position des Währungs
symbols in der Beschreibung erfolgen oder aus dem Ort, den der Benutzer ange
geben hat, abgeleitet werden. Die Währung kann vom Benutzer im weiteren
Verlauf des Verfahrens korrigiert werden.
In alternativen Ausführungsbeispielen können auch andere oder weitere Kriterien
zur Bestimmung von Währung und Preis verwendet werden. Ebenso können in
alternativen Ausführungsbeispielen an dieser Stelle mit ähnlichen oder anderen
Verfahren noch andere Informationen aus der Beschreibung extrahiert werden,
beispielsweise Stückzahlen, Jahreszahlen oder Datumsangaben.
Nun wird der Name bestimmt, auf den sich die Beschreibung bezieht (Schritt
1204). Ein Name kann etwa ein Produktname, Firmenname oder die Bezeich
nung einer Dienstleistung sein. Für jede Klasse (korrespondierend zu einem
Schlüsselbegriff, der im System hinterlegt ist; siehe Fig. 11), ist voreingestellt, ob
es sich um einen Namen handelt (Spalte 1102). Zur Untersuchung der Beschrei
bung auf Namen werden alle in der internen Repräsentation der Beschreibung
(Fig. 5) vorkommenden Schlüsselbegriffe, die laut Spalte 1102 in der Tabelle in
Fig. 11 Namen sind, betrachtet. Als Name wird derjenige Schlüsselbegriff ge
wählt, der die höchste Relevanz hat. Bei gleicher Relevanz mehrerer Namen wird
derjenige Name gewählt, der zuerst in der Beschreibung auftritt.
Analog wird anhand der internen Repräsentation der Beschreibung (Fig. 5)
bestimmt, welcher Schlüsselbegriff einen Artikel (im Sinne von handelbarem Gut)
darstellt (1205). Auch hier wird im Zweifelsfall der Artikel gewählt, der die höchste
Relevanz hat bzw. der zuerst in der Beschreibung auftritt.
Nun wird ein weiterer Klassifizierungsschritt (Schritt 1206) vorgenommen, bei
dem festgestellt wird, auf welche Aktion (Gebot oder Gesuch) sich die Beschrei
bung bezieht. Zu diesem Schritt wird ausgewertet, ob die bisher ermittelte
Klassifikation vorbestimmte Klassenkombinationen aufweist. So werden z. B. im
hier beschriebenen Auswertungsbeispiel die folgenden Schlüsselbegriffs-
Kombinationen betrachtet:
ICH + SUCHEN ist ein Gesuch, daher Klassifizierung als "GESUCH"
WER + SUCHEN ist ein Gebot, daher Klassifizierung als "GEBOT"
ICH + BIETEN ist ein Gebot, daher Klassifizierung als "GEBOT"
WER + BIETEN ist ein Gesuch, daher Klassifizierung als "GESUCH"
ICH + SUCHEN ist ein Gesuch, daher Klassifizierung als "GESUCH"
WER + SUCHEN ist ein Gebot, daher Klassifizierung als "GEBOT"
ICH + BIETEN ist ein Gebot, daher Klassifizierung als "GEBOT"
WER + BIETEN ist ein Gesuch, daher Klassifizierung als "GESUCH"
Somit wird "Ich suche eine CD" als Gesuch erkannt, während "Wer sucht eine
CD" als Gebot erkannt wird. Hierzu müssen "suche" und "sucht" als Suchworte
mit dem Schlüsselwort SUCHEN verknüpft sein. Falls in der Beschreibung keines
der Schlüsselworte ICH oder WER auftaucht, wird implizit die Klassifizierung ICH
angenommen. Taucht keines der Schlüsselworte SUCHEN oder BIETEN auf, so
wird implizit die Klassifizierung SUCHEN angenommen.
Die gewonnenen Informationen werden nun in Schritt 1207 zum Anzeigen
vorschlag zusammengesetzt, wie er beispielhaft in Fig. 8 gezeigt ist. Bei dem
Anzeigenvorschlag dient eine Rubrik 801 der Orientierung des Benutzers und
wird aus Aktion und Artikel zusammengesetzt. Rubrik 801 und Titel 802 der
Anzeige können dem Benutzer in alternativen Ausführungsbeispielen auch in
dessen bevorzugter Sprache angezeigt werden, da sie durch Schlüsselbegriffe
repräsentiert sind. Hierzu ist eine Übersetzungstabelle hinterlegt, in der für jeden
Schlüsselbegriff in jeder Sprache der Ausgabetext steht, der dann abhängig von
der darzustellenden Sprache ausgewählt wird.
Der Titel 802 setzt sich zusammen aus der in der Beschreibung angegebenen
Aktion VERKAUFEN, dem Namen und dem Artikel. Anstelle VERKAUFEN könnte
hier abhängig von der eingegebenen Beschreibung auch beispielsweise
TAUSCHE stehen. Die Angaben 803 und 804 entstammen dem im System
hinterlegten Benutzerprofil, in dem für jeden Benutzer zumindest Name, Ort und
Kontaktmöglichkeit hinterlegt sind. In alternativen Ausführungsbeispielen sind
auch andere Zusammensetzungen von Rubrik und Titel oder andere Kategori
sierungen denkbar. Das Verfahren endet mit Schritt 1208.
Im hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Beschreibung wie eine Such
anfrage formuliert, so daß in Schritt 205 von Fig. 2 möglichst ähnliche Anzeigen
gefunden werden sollen. Um nun aufgrund dieser Beschreibung eine Anzeige
aufzugeben, die bei zukünftigen Suchanfragen korrekt gefunden wird, ist vorge
sehen, beim Speichern der Anzeige weitere Transformationen vorzunehmen.
Anhand der Ersetzungstabelle in Fig. 14 werden bestimmte Schlüsselbegriffe
durch den jeweils korrespondierenden (komplementären) Schlüsselbegriff ersetzt.
Die Ersetzungstabelle Fig. 14 enthält alle Schlüsselbegriffe, die Gebote oder
Gesuche kennzeichnen. Beispielsweise wird BIETEN durch SUCHEN ersetzt
(Eintrag 1401). Somit findet der Suchende die Anzeige des Bietenden und
umgekehrt. In Ausführungsalternativen ist es möglich, eine entsprechende Funk
tionalität in die Suchfunktion zu integrieren oder die Ersetzung der Schlüssel
begriffe im Zusammenhang mit anderen Verfahrensschritten durchzuführen.
Ebenso sind Ausführungsvarianten vorgesehen, bei denen die Beschreibung wie
eine aufzugebende Anzeige formuliert ist.
Fig. 13 stellt die gespeicherte Anzeige dar. Der als Beschreibung eingegebene
Text wird unverändert gespeichert (Feld 1301), zusätzlich wird die interne Reprä
sentation in Feld 1302 gespeichert (hier als Liste der Schlüsselbegriffe mit Rele
vanzen). Rubrik 1303, Titel 1304 und Währung 1305 werden ebenfalls in einer
Repräsentation durch Schlüsselbegriffe gespeichert. Der Preis 1306 wird als
numerischer Wert gespeichert. Eine Sequenznummer 1307 eines Benutzerdaten
satzes ist in der Anzeige als Verweis abgelegt. In Ausführungsalternativen kann
zum Speichern der Anzeige der angegebene Preis in eine Referenzwährung
umgerechnet werden. Als Referenzwährung kann auch eine fiktive Währung
dienen. Auf diese Weise kann über alle Anzeigen auch nach Preisen gesucht
werden. Zusätzlich können die Preisangaben jedem Benutzer in derjenigen Wäh
rung angezeigt werden, die als bevorzugte Währung in seinem Benutzerprofil
gespeichert ist.
Die hier beschriebene Erfindung realisiert eine internationale Marktplattform, die
sich durch besondere Benutzerfreundlichkeit auszeichnet. Die Grenzen des
herkömmlichen starren Denkens in Suche- und Biete-Kategorien werden auf
gehoben. Durch die wenig aufwendigen Verarbeitungsschritte eignet sich das hier
beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung besonders gut für Systeme, die
mit großen Benutzerzahlen und großen Datenbeständen arbeiten und garantiert
auch dort kurze Antwortzeiten. Die Verfahrensschritte zur Relevanzberechnung
erfordern nur Addition von Ganzzahlen, also insbesondere keine Fließkomma
arithmetik oder komplexe mathematische Operationen. Die Verfahrensschritte zur
Transformation einer Beschreibung erfordern nur Vergleiche von ganzen Zei
chenketten und keine aufwendigen Vergleiche von Teilzeichenketten.
Die in diesem Dokument beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen nur
exemplarische Anwendungen dar. Eine Vielzahl von Abwandlungen ist möglich
und ergibt sich für den Fachmann beim Studium des vorliegenden Dokuments.
So versteht sich beispielsweise, daß die Erfindung zur Vermittlung aller Arten von
Geschäften oder Kontakten eingesetzt werden kann. In diesem Sinne soll die
obige detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen nicht als einschrän
kend betrachtet werden.
Claims (20)
1. Verfahren zum Bereitstellen einer elektronischen Marktplattform, das von
mindestens einem Computer ausgeführt wird, der auf eine Datenbank zuzugrei
fen vermag, mit den Schritten:
- a) Empfangen einer von einem Benutzer formulierten Beschreibung einer gewünschten Marktteilnahme,
- b) Umsetzen der Beschreibung in eine interne Repräsentation mit den
Schritten:
- 1. Klassifizieren zumindest einiger in der Beschreibung enthaltener Begriffe, und
- 2. Festlegen der internen Repräsentation derart, daß zumindest einige der ermittelten Klassen aus der internen Repräsentation ableitbar sind,
- c) Bereitstellen einer Funktionalität für den in Schritt a) genannten Benutzer
zum Ausführen der Schritte:
- 1. Ausführen eines Suchvorgangs in der Datenbank nach bereits darin gespeicherten Anzeigen, die zu der internen Repräsentation passen, und
- 2. Generieren einer Anzeige unter Verwendung der internen Reprä sentation und/oder der Beschreibung sowie Speichern der generier ten Anzeige in der Datenbank.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die Beschreibung in natürlicher Sprache formuliert ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem in Schritt b1) Wörter in unterschiedlichen Sprachen in eine einzige
Klasse abgebildet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem die in Schritt b1) ermittelten Klassen unabhängig von der Sprache der
Beschreibung sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem in Schritt b1) weitere Klassen ermittelt werden, die vorbestimmten Kom
binationen bereits ermittelter Klassen und/oder in der Beschreibung enthaltener
Begriffe entsprechen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
mit den weiteren Schritten:
- - automatisches Bestimmen einer vorgeschlagenen internen Repräsenta tion,
- - Anzeigen der vorgeschlagenen internen Repräsentation in einer für den Benutzer verständlichen Darstellung, und
- - Korrigieren der internen Repräsentation ansprechend auf Änderungsan weisungen des Benutzers.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
bei dem Schritt c1) stets und Schritt c2) nur nach Eingabe eines Befehls durch
den Benutzer ausgeführt wird, wobei beide Schritte c1) und c2) auf Grundlage ein
und derselben vom Benutzer eingegebenen Beschreibung ausgeführt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
bei dem die in Schritt c2) in der Datenbank gespeicherte Anzeige die interne
Repräsentation enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
bei dem die in Schritt c2) in der Datenbank gespeicherte Anzeige ferner die
Beschreibung enthält.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
bei dem in Schritt c1) das Ergebnis des Suchvorgangs dem Benutzer angezeigt
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 und Anspruch 10,
bei dem die Darstellung einer bei dem Suchvorgang gefundenen Anzeige die
ursprüngliche Beschreibung enthält.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder Anspruch 11,
bei dem die Darstellung einer bei dem Suchvorgang gefundenen Anzeige zumin
dest einige aus der internen Repräsentation dieser Anzeige gewonnene Angaben
enthält.
13. Verfahren nach Anspruch 14,
bei dem die aus der internen Repräsentation gewonnenen Angaben in einer in
Abhängigkeit von dem Benutzer bestimmten Sprache abgefaßt sind.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder Anspruch 13,
bei dem Preisangaben in den aus der internen Repräsentation gewonnenen
Angaben in einer in Abhängigkeit von dem Benutzer bestimmten Währung
angegeben werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
bei dem in der Datenbank gespeicherte Anzeigen mit einem die Suche beeinflus
senden Zeitstempel versehen sind.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
bei dem bei der Suche neben Anzeigen auch weitere Informationen durchsucht
werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
bei dem beim Speichern der generierten Anzeige in Schritt c2) eine Normalisierung
und/oder Veränderung und/oder Ersetzung der internen Repräsentation
erfolgt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
das von einem zentralen Rechner (101) ausgeführt wird, wobei der zentrale
Rechner (101) über ein Kommunikationsnetzwerk (102) Daten mit einem
Anwenderrechner (103) auszutauschen vermag.
19. Vorrichtung mit mindestens einem Computer zum Ausführen eines Verfah
rens nach einem der Ansprüche 1 bis 18.
20. Computerprogrammprodukt, das Befehle aufweist, um mindestens einen
Computer zum Ausführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 18
zu veranlassen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10043442A DE10043442C2 (de) | 2000-09-04 | 2000-09-04 | Elektronische Marktplattform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10043442A DE10043442C2 (de) | 2000-09-04 | 2000-09-04 | Elektronische Marktplattform |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10043442A1 DE10043442A1 (de) | 2002-03-14 |
| DE10043442C2 true DE10043442C2 (de) | 2003-01-30 |
Family
ID=7654855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10043442A Expired - Fee Related DE10043442C2 (de) | 2000-09-04 | 2000-09-04 | Elektronische Marktplattform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10043442C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113312457B (zh) * | 2020-02-27 | 2024-04-26 | 伊姆西Ip控股有限责任公司 | 用于问题解决的方法、计算系统和计算机可读介质 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5832497A (en) * | 1995-08-10 | 1998-11-03 | Tmp Worldwide Inc. | Electronic automated information exchange and management system |
| US5907838A (en) * | 1996-12-10 | 1999-05-25 | Seiko Epson Corporation | Information search and collection method and system |
-
2000
- 2000-09-04 DE DE10043442A patent/DE10043442C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5832497A (en) * | 1995-08-10 | 1998-11-03 | Tmp Worldwide Inc. | Electronic automated information exchange and management system |
| US5907838A (en) * | 1996-12-10 | 1999-05-25 | Seiko Epson Corporation | Information search and collection method and system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10043442A1 (de) | 2002-03-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19952769B4 (de) | Suchmaschine und Verfahren zum Abrufen von Informationen mit Abfragen in natürlicher Sprache | |
| DE69426541T2 (de) | Dokumentdetektionssystem mit Darstellung des Detektionsresultats zur Erleichterung des Verständnis des Benutzers | |
| DE3853894T2 (de) | Auf Paradigmen basierende morphologische Textanalyse für natürliche Sprachen. | |
| DE102004003878A1 (de) | System und Verfahren zum Identifizieren eines speziellen Wortgebrauchs in einem Dokument | |
| US20100114789A1 (en) | System and method for guiding users to candidate resumes and current in-demand job specification matches using predictive tag clouds of common, normalized elements for navigation | |
| US20090276258A1 (en) | system and method for estimating workforce talent supply | |
| DE602004006485T2 (de) | Verfahren zur automatisierten anmerkung von berichten mehrdimensionaler datenbanken mit informationsobjekten eines datenspeichers | |
| DE112012001794T5 (de) | Verfahren zum Bestimmen einer Stimmung aus einem Text | |
| DE10161684A1 (de) | System und Verfahren zur Herstellung eines kundenindividuellen Druckerzeugnisses | |
| DE102009019319A1 (de) | Verfahren zur Erzeugung mindestens einer Anwendungsbeschreibung | |
| DE112008001066T5 (de) | Verfahren und System zur Bereitstellung eines virtuellen Stellenmarktes | |
| DE60310881T2 (de) | Methode und Benutzerschnittstelle für das Bilden einer Darstellung von Daten mit Meta-morphing | |
| DE10034694A1 (de) | Verfahren zum Vergleichen von Suchprofilen | |
| DE102012025349B4 (de) | Bestimmung eines Ähnlichkeitsmaßes und Verarbeitung von Dokumenten | |
| DE10043442C2 (de) | Elektronische Marktplattform | |
| Mohammed et al. | Exploring the prevalence of agenda-setting theory in Africa-focused research, 2000–2020 | |
| EP3089097A1 (de) | Verfahren zum erzeugen von prioritätsdaten für produkte | |
| DE10160920B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Extrakts von Dokumenten | |
| EP3076343A1 (de) | Verfahren zur zuordnung sprachlicher eingaben | |
| DE112021000337T5 (de) | Verfahren zum Extrahieren von Zielbenutzermerkmale, System zum Extrahieren von Zielbenutzermerkmale und Zielbenutzermerkmal-Extraktionsserver | |
| DE10261839A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Durchführung einer elektronischen Recherche | |
| EP2423830A1 (de) | Verfahren zum Suchen in einer Vielzahl von Datensätzen und Suchmaschine | |
| Strunk et al. | Optimizing Signal Mix in Online Contract Labor Markets: A Network-based Approach | |
| US8250056B2 (en) | Web-based decision matrix display | |
| Campo et al. | Rethinking Business Valuation: A Bibliometric Review of Intangible Elements as Key Value Drivers. The Role of Managers in Value Creation |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |