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DE1004225B - Einrichtung zum Rueckgaengigmachen eines Fehlstarts bei einem Entzerrer fuer nach dem Start-Stop-Prinzip uebertragene Telegraphiezeichen - Google Patents

Einrichtung zum Rueckgaengigmachen eines Fehlstarts bei einem Entzerrer fuer nach dem Start-Stop-Prinzip uebertragene Telegraphiezeichen

Info

Publication number
DE1004225B
DE1004225B DES49081A DES0049081A DE1004225B DE 1004225 B DE1004225 B DE 1004225B DE S49081 A DES49081 A DE S49081A DE S0049081 A DES0049081 A DE S0049081A DE 1004225 B DE1004225 B DE 1004225B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
equalizer
pulse
rest position
raster
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49081A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dieter Voegtlen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES49081A priority Critical patent/DE1004225B/de
Publication of DE1004225B publication Critical patent/DE1004225B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/24Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices
    • H04L25/242Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming
    • H04L25/245Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming for start-stop signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Rückgängigmachen eines Fehlstarts bei einem Entzerrer für nach dem Start-Stop-Prinzip übertragene TeIegraphiezeichen, in welchem nach seiner Auslösung aus einem fortlaufenden Rasterpuls Impulse zur Zeitmarkierung für die entzerrende Schrittmittenabtastung und für das Rückstellen des Entzerrers in seine Ruhelage am Ende des jeweils empfangenen Telegraphiezeichens abgeleitet werden. Unter »Fehlstart« ist dabei ein durch einen am Entzerrereingang auftretenden Störimpuls verursachter Start des Entzerrers zu einem Abtastumlauf zu verstehen.
Folgt auf einen solchen Störimpuls, der den Entzerrer zu einem Umlauf ausgelöst hat, noch während dieses Umlaufs ein Telegraphiezeichen, so wird dieses Zeichen nicht richtig abgetastet und kann deshalb verfälscht weitergegeben werden. Hat der Entzerrer seinen Umlauf beendet, so kann er beim nächstfolgenden Auftreten eines Telegraphieschrittes von Startpolarität innerhalb dieses empfangenen Zeichens erneut ausgelöst werden. Es werden also möglicherweise noch weitere Telegraphiezeichen falsch abgetastet und weitergegeben. Der Entzerrer ist dann durch die erste Fehlauslösung »außer Tritt« geraten, und es hängt nur noch von der Art der nachfolgenden Telegraphiezeichen und der Auslöseart des Entzerrers — Zustandsauslösung oder Impulsauslösung — ab, wann der Entzerrer wieder in den richtigen Start-Stop-Rhythmus zurückfindet.
Zum Rückgängigmachen eines solchen Fehlstarts bei dem von der Erfindung betroffenen, mit einem fortlaufenden Rasterpuls arbeitenden Entzerrer ist eine Einrichtung bekannt, die nach der Auslösung des Entzerrers mit Hilfe eines vom Rasterpuls abgeleiteten Zeitmarkierungsimpulses, der auf die Auslösung folgt, aber nicht später als im Zeitraum einer halben Soll-Schrittdauer nach der Auslösung auftritt, die Eingangspolarität prüft und, falls dabei die gegenüber der die Auslösung verursachenden Polarität entgegengesetzte Polarität festgestellt wird, den Entzerrer in seine Ruhelage zurückstellt. Diese Einrichtung, bei der die Eingangspolarität also in einem bestimmten Zeitpunkt nach der Auslösung des Entzerrers überprüft wird, hat jedoch folgende Nachteile.
Folgt auf das Ende eines kurzen, eine Entzerrerauslösung verursachenden Störimpulses noch vor dem Prüfzeitpunkt der Startschritt eines Telegraphiezeichens, so wird der Entzerrer nicht in seine Ruhelage zurückgestellt und tastet dieses Telegraphiezeichen in gegenüber den Soll-Schrittmitten entsprechend verschobenen Zeitpunkten ab. Das bedeutet eine Einengung des Verzerrungsspielraumes, die um so größer ist, je näher der Prüfzeitpunkt bei der mit einer halben Schrittdauer nach dem Auftreten des Einrichtung zum Rückgängigmachen
eines Fehlstarts bei einem Entzerrer
für nach dem Start-Stop-Prinzip
übertragene Telegraphiezeichen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 4
Dipl.-Ing. Dieter Voegtlen, München,
ist als Erfinder genannt worden
Auslösekriteriums angegebenen Grenze liegt. Je weiter man aber andererseits den Prüfzeitpunkt vor diese Grenze legt, um so mehr wird die Möglichkeit, einen Fehlstart von einem durch das tatsächliche Eintreffen eines Startschrittes ausgelösten Start zu unterscheiden, eingeengt; denn nur Störimpulse, dleren Ende noch vor dem Prüfzeitpunkt liegt, können überhaupt als solche erkannt werden.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß zum sicheren Erkennen und Rückgängigmachen eines Fehlstarts bei einem mit einem fortlaufenden Rasterpuls arbeitenden Entzerrer ein bistabiles Schaltglied vorgesehen ist, das vom Entzerrer entweder bei Erreichen seiner Ruhelage oder bei Auftreten eines neuen Auslösekriteriums eingeschaltet und durch einen vom Entzerrer etwa eine halbe Soll-Schrittdauer nach dem Auftreten des neuen Auslösekriteriums aus dem Rasterpuls abgeleiteten Zeitmarkierungsimpuls wieder ausgeschaltet wird und in seiner »Ein«-Stellung über ein Koinzidenzglied im Falle, daß die Eingangspolarität des Entzerrers wieder entgegengesetzt zu der die Auslösung verursachenden Polarität ist, den Befehl zum Rückstellen des Entzerrers in seine Ruhelage gibt.
Mit dieser Einrichtung zum Rückgängigmachen eines Fehlstarts wird also die Eingangspolarität des Entzerrers nicht mehr nur in einem einzigen auf die Auslösung folgenden Zeitpunkt geprüft, sondern während einer bis etwa eine halbe Soll-Sc'hrittdauer nach dem Auftreten des Auslösekriteriums reichenden Zeit-
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das zu dem einen Eingang des Tores T1 gelangt und das Tor T1 für die Weitergabe des an seinem anderen Eingang bei Trennstromlage des Kontakts e auftretenden positiven Potentials öffnet. Dieses am Ausgang des Tores Tl weitergegebene positive Potential stellt den Befehl zum Rückstellen des Entzerrers EZ in seine Ruhelage dar und wird denjenigen Gliedern des Entzerrers EZ zugeführt, die durch ihre Ruhelage die Ruhelage des Entzerrers EZ definieren. In der Stel
spanne dauernd überwacht. Tritt während dieser Zeitspanne am Entzerrereingang wieder, wenn auch nur vorübergehend, die gegenüber der die Auslösung verursachendien Polarität entgegengesetzte Polarität auf, so wird der Entzerrer in seine Ruhelage zurückgestellt. Für die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist es belanglos, ob das genannte Schaltglied vom Entzerrer schon bei Erreichen seiner Ruhelage oder erst bei Auftreten eines neuen Auslösekriteriums eingeschaltet
wird. Ein Unterschied besteht nur darin, daß im io lung »Aus« des Schalters 6" 1 ist das Tor Tl ge-•ersten Fall der Entzerrer den Befehl zur Rückstellung schlossen.
in seine Ruhelage auch schon erhält, wenn er sich Der Schalter 5" 1 wird vom Entzerrer EZ durch ein
noch in dieser befindet. beim Erreichen seiner Ruhelage dem Einschalteein-
Je nach der Ausführung des Entzerrers kann es gang des Schalters 5" 1 zugeführtes positives Potential vorteilhaft sein, den Befehl zum Rückstellen des Ent- 15 eingeschaltet. Liegt der Kontakt e des Empfangszerrers in seine Ruhelage noch mit einem mit diem relais E noch in seiner gezeichneten Trennstromlage, Rasterpuls phasenstarr gekoppelten Puls, Vorzugs- so erhält der Entzerrer EZ nun über das Tor Tl den weise mit einem gegenüber dem Rasterpuls um 180° Befehl zum Rückstellen in seine Ruhelage. Dieser Bephasenverschobenen Puls, zu synchronisieren. Dadurch fehl bleibt allerdings wirkungslos, da der Entzerrer lassen sich Überschneidungen dieses Rückstellbefehls 20 EZ sich ja noch in seiner Ruhelage befindet, mit innerhalb des Entzerrers auftretenden, aus dem Durch einen Umschlag des Kontakts e in die
Zeichenstromlage wird der Entzerrer EZ zu einem Umlauf ausgelöst, in dessen Verlauf der Entzerrer EZ den Schalter Sl durch einen seinem Ausschalteein-35 gang zugeführten, aus dem Rasterpuls abgeleiteten positiven Zeitmarkierungsimpuls, der kurz vor dem die erste Abtastung des Entzerrereingangs bewirkenden, eine halbe Schrittlänge nach der Auslösung auftretenden Impuls liegt, wieder ausschaltet. Ist die Ausder Befehl zum Rückgängigmachen eines Fehlstarts 30 lösung des Entzerrers EZ durch einen Störimpuls ernoch mit einem gegenüber dem Rasterpuls um 180° folgt, so daß der Kontakt e des Empfangsrelais E noch
Rasterpuls abgeleiteten Einschalte- bzw. Weiterschaltebefehlen vermeiden.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Einrichtung zum Rückgängigmachen eines Fehlstarts im Prinzip-"bild und
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Einrichtung, bei der
phasenverschobenen Puls synchronisiert ist, in Verbindung mit einem Entzerrer, der die benötigten Zeitmarkierungsimpulse aus dem Rasterpuls mit Hilfe von Impulszähleinrichtungen ableitet.
In Fig. 1 ist der von der Erfindung betroffene, mit einem fortlaufenden Rasterpuls arbeitende Entzerrer nur durch ein mit EZ bezeichnetes Rechteck symbolisiert. Die Pfeile an den zu dem Entzerrer EZ führen^
vor dem Ausschalten des Schalters Sl in seine gezeichnete Trennstromlage zurückkehrt, dann erhält der Entzerrer EZ über das Tor Tl den Befehl zum Rückstellen in seine Ruhelage.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird für die Auslösung eines Rückstellbefehls nicht das NichtVorhandensein der Zeichenstromlage, sondern das Auftreten; der Trennstromlage des Kontakts e
den Leitungen geben die Wirkungsrichtungen der auf 40 überwacht. Dadurch wird erreicht, daß Prellungen
diesen Leitungen auftretenden Potentiale an. beim Umschlag des Kontakts e in die Zeichenstrom-
Die ankommenden Telegraphiezeichen und Wahl- lage keinen vorzeitigen Rückstellbefehl auslösen
kriterien steuern ein gepoltes, bistabiles Empfangs- können. Dem Einfluß von Prellungen kann jedoch
relais E, dessen Kontakt e mit seinem Anker an ein auch durch Kondensatoren, die mit ihrer Ladung die
positives Potential angeschlossen ist. Durch einen 45 Prellzeiten überbrücken, wirksam begegnet werden. Umschlag des Kontaktes e aus der gezeichneten Trennstromlage in die dazu entgegengesetzte Zeichenstromlage wird der Entzerrer EZ, wenn er seine Ruhelage
erreicht hat, zu einem neuen Umlauf ausgelöst, in
wand dar, da diese Kippschaltung auch dazu dient, für die entzerrende Schrittmittenabtastung im Hinblick auf einen möglichst großen Verzerrungsspiel-
Eim anderer Weg ist der, den Kontakt e des Empfangsrelais E durch eine nachgeschaltete, elektronisch arbeitende bistabile Kippschaltung zu einem fast trägheitsloseni Schalter zu ergänzen. Diese Kippschaltung dessen Verlauf der Entzerrer EZ die Stellung des 50 stellt für die erfindungsgemäße Einrichtung zum Kontakts e des Empfangsrelais E in den von der Aus- Rückgängigmachen eines Fehlstarts keinen Mehrauflösung her gemessenen Soll-Schrittmitten abtastet.
Die durch Tl gekennzeichnete Schaltungseinheit stellt eine Torschaltung dar, die z. B. in bekannter
Weise durch eine Richtleiterkoinzidenzschaltung ge- 55 raum die Umschlagtotzeiten des Empfangsrelais E zu bildet sein kann. Das Tor T1 gibt an seinem nach überbrücken.
Diese Ausführungsform, bei der dem Kontakt e eine bistabile Kippschaltung nachgeschaltet ist, ist in Fig. 2 angewandt. Eine elektronische, beispielsweise 60 aus zwei Gasentladungstrioden aufgebaute bistabile Kippschaltung K ist mit ihren beiden seitlich gezeichneten Steuereingängen an die entsprechenden Stellen des Kontakts e des Empfangsrelais E angeschlossen, so daß bei der gezeichneten Trennstromlage des Kon-Schalter 5*1 wird durch Anlegen eines entsprechend 65 takts e am rechten und) bei Zeichenstromlage am linhohen positiven Potentials an seinen nach links führen- ken der beiden nach unten führenden Ausgänge der den Einschalteeingang eingeschaltet und an seinen nach Kippschaltung K positives Potential auftritt, rechts führenden Ausschalteeingang ausgeschaltet. Ist Fig. 2 bietet außerdem ein Beispiel für eine erfin-
der Schalter Sl eingeschaltet, so tritt an seinem nach dungsgemäße Synchronisierung des Befehls zumRückunten führenden, Ausgang ein positives Potential auf, 70 stellen des Entzerrers in seine Ruhelage mit einem
unten führenden Ausgang ein positives Potential entsprechender Höhe dann und nur dann weiter, wenn an jedem seiner beiden nach oben gezeichneten Eingänge ein positives Potential genügender Höhe liegt.
Die mit .S" 1 bezeichnete Schaltungseinheit ist ein bistabiler Schalter, der beispielsweise durch eine an sich bekannte, aus je zwei Gasentladungstrioden aufgebaute bistabile Kippschaltung realisiert sein kann. Der
Puls, der gegenüber dem die Zeitmarkierungsimpulse des Entzerrungsvorgangs liefernden Rasterpuls um 180° phasenverschoben ist. Dieser um 180° gegen den Rasterpuls phasenverschobene Puls steht bei der in Fig. 2 dargestellten speziellen Ausführungsform des Entzerrers bereits zur Verfügung, da mit Hilfe dieses Pulses außerdem eine Symmetrierung des Verzerrungsspielraums durchgeführt wird.
Dem in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien einge-
der Polarität des Entzerrereingangs und andererseits der Zählkette Xl ... X 7 zum Weiterschalten um jeweils ein Zählglied zugeführt wird.
Die Zählkette Z1... Z 8 und die Zählkette X1... X 7 sind als Ringzähler ausgebildet; d.h., das jeweils letzte Glied der betreffenden Zählkette bereitet in seinem eingeschalteten Zustand das jeweils erste Glied für ein Einschalten beim Auftreten des
den nächsten Impuls des Rasterpulses RP auf das Zählglied Z1 weitergeschaltet werden kann, wenn der Schalter S2 eingeschaltet ist.
Der Schalter S2 wird in Abhängigkeit vom Auftreten eines Auslösekriteriums eingeschaltet, und zwar im Zeitpunkt des Auftretens des ersten auf das Auslösekriterium folgenden Impulses des Synchronisationspulses SP. Das geschieht mit Hilfe des Tores Ti,
gehende Zählglied, z. B. mit Hilfe eines allen Gliedern einer Zählkette gemeinsamen Anodenwiderstandes, wieder ausgeschaltet.
Die achtgliederige Zählkette Zl.. . Z8 wird durch 5 die Impulse des Rasterpulses RP gliedweise weitergeschaltet und führt, da acht Perioden des Rasterpulses RP auf eine Telegraphieschrittlänge treffen,, während einer Schrittdauer gerade einen Umlauf aus. Beim Einschalten dfes Zählgliedes Z 4 wird über das rahmten Entzerrer EZ wird von links ein Rasterpuls io Differenzierglied Dl ein Abtastimpuls ausgelöst, der RP, dessen Pulsfrequenz das Achtfache der üblicher- einerseits der Abtastkippschaltung A zur Abtastung weise in Baud angegebenen Folgefrequenz der Schritte
innerhalb eines Telegraphiezeichens ist, und ein gegenüber dem Rasterpuls um 180° phasenverschobener
Synchronisationspuls SP zugeführt. Der Synchronisa- 15
tionspuls SP, der ebenso wie der Rasterpuls RP aus
einer Folge von gegenüber der Periodenlänge sehr
kurzen positiven Impulsen besteht, ist außerdem an
den einen Koinzidenzeingang eines Tores T 2 gelegt.
Das Tor T 2, das dem Tor Tl in Fig. 1 entspricht, 20 nächsten Weiterschalteimpulses vor. Bei der Zählkette ist zum Unterschied1 gegenüber diesem mit drei Ko- Zl ... Z8 ist in den Ring zwischen dem Zählglied Z8 inzidenzeingängen versehen und gibt dann und nur Und dem Zählglied Zl noch das Tor T 3 eingeschaltet, dann an seinem nach unten führenden Ausgang ein Das Tor T 3 ist mit seinem einen Koinzidenzeingang entsprechend hohes positives Potential weiter, wenn an an einen Ausgang eines Schalters S2 angeschlossen, jedem seiner drei Koinzidenzeingänge ein positives 25 so daß die Zählkette Zl ... Z 8 bei Erreichen der Potential genügender Höhe liegt. Ein am Ausgang des »Ein«-Stellung des Zählgliedes Z 8 nur diann durch Tores T 2 auftretendes positives Potential stellt den
Befehl zum Rückstellen des Entzerrers in seine Ruhelage dar. Dieser Befehl ist also in erfindungsgemäßer
Weise mit dem Synchronisationspuls SP synchroni- 30
siert. Welche Vorteile sich dadurch im Hinblick auf
die Rückstellzeiten des der Fig. 2 zugrunde gelegten
Entzerrers EZ im einzelnen ergeben, soll später
genauer dargelegt werden.
Die im Entzerrer EZ enthaltenen, mit T 3... T 5 35 dessen Ausgang mit dem Einschalteeingang des Schalbezeichneten Schaltungseinheiten stellen Tore von der ters^2 verbunden ist. Dem einen Koinzidenzeingang Art des Tores Tl in Fig. 1 dar. Die durch Dl und des Tores T 4 wird ein bei Zeichenstromlage des Emp- D 2 gekennzeichneten Widerstand - Kondensator - fangsrelais E am linken Ausgang der Kippschaltung K Glieder dienen zum Differenzieren der ihrem betreffen- auftretendes positives Potential als Auslösekriterium den Kondiensatorein-gang zugeführten Potentialwerte. 40 zugeführt, während am anderen Eingang des Tores Die mit A bezeichnete Schaltungseinheit stellt eine T4 der Synchronisationspuls SP liegt. Die Freigabe Abtastkippschaltung dar, die beispielsweise aus zwei
Gasentladungstrioden aufgebaut sein kann. Die Abtastkippschaltung A wird je nach der Lage der Kipp
schaltungK, die ihrerseits vom Kontakt e des Emp- 45 daß die Zählkette Zl... Z 8 frühestens durch einen fangsrelais E gesteuert wird, an dem einen oder an- nach einer halben Rasterpulsperiode nach diem Ausderen ihrer beiden seitlich gezeichneten Vorbereitungseingänge in bekannter Weise so vorbereitet, daß sie
beim Auftreten eines Abtastimpulses an ihrem nach
oben gezeichneten Abtastimpulseingang in die der 50 pro Schrittlänge ein symmetrischer Verzerrungsspiel-Vorbereitung entsprechende Lage gebracht wird An raum erreicht.
der Ausgangsklemme σ der Abtastkippschaltung A Der Schalter S2 wird am betreffenden seiner beiden
treten je nach ihrer Lage Potentiale von zweierlei rechts seitlich gezeichneten Ausschalteeingänge entHöhe auf, die z. B. zur Steuerung eines Senderelais weder bei Zählung des siebenten und letzten Abtastherangezogen oder dem Synchronteil eines Phasen- 55 impulses durch die Zählkette X1 ... X 7 über das ordners zugeführt werden können. Differenzierglied D 2 oder dlurch den vom Tor T 2
Die mit Zl ... Z 8 bezeichneten Schaltungseinheiten weitergegebenen Befehl zum Rückstellen des Entstellen die Glieder einer Impulszählkette dar. Ebenso zerrers in seine Ruhelage wieder ausgeschaltet. In sind auch die mit Xl ... X7 bezeichneten Schaltungs- seiner »Aus «-Stellung hält der Schalter S2 das Tor einbetten die Glieder einer Impulszählkette. Die Zähl- 60 T 3 geschlossen, so daß die Zählkette Zl . . . Z 8 nach kette Zl.. . Z8 und die Zählkette Zl. .. X7 arbeiten dem Einschalten des Zählgliedes Z8 vom Rasterpuls nach dem bekannten Prinzip des Schieberegisters; RP nicht mehr weitergeschaltet werden kann und in d. h., das jeweils eingeschaltete Zählglied bereitet dieser Ruhelage stehenbleibt. Außerdem öffnet der durch ein an seinem jeweils nach rechts führenden Schalter S2 in seiner »Aus«-Stellung das TorT5 für Ausgang auftretendes positives Potential das nach- 65 die Weitergabe des beim Umlaufsende der Zählkette folgende Zählglied an seinem jeweils links gezeichne- Zl . . . Z 8 am Ausgang des Zählgliedes Z 8 auftretenten Vorbereitungseingang so vor, daß dieses beim Auf- den positiven Potentials, so daß der Schalter Sl durch treten eines positiven Impulses auf der jeweils darüber dieses Potential eingeschaltet wird, während in der gezeichneten gemeinsamen Impulszuführungsleitung »Ein«-Stellung des Schalters S2 das Tor T5 geeingeschaltet wird. Beim Einschalten wird das vorher- 70 schlossen ist.
der Zählkette Z1 ... Z 8 durch das Einschalten des Schalters S2 erfolgt also erst in einem solchen Zeitabstand nach dem Auftreten eines Auslösekriteriums,
lösekriterium auftretenden Rasterimpuls weitergeschaltet werden kann. Dadurch wird trotz Verwendung einer geraden Anzahl von Rasterpulsperioden
Der Schalter Sl wird also vom Entzerrer EZ bei Erreichen seiner Ruhelage eingeschaltet. Das Ausschalten des Schalters Sl erfolgt durch das bei Einschalten des Zählgliedes Z 3 an dessen Ausgang auftretende positive Potential, d. h. also im Zeitabstand einer Rasterpulsperiode vor der ersten Abtastung. Das bei jedem der folgenden Abtastumläufe der Zählkette Zl . .. Z 8 am Ausgang des Zählgliedes Z 3 auftretende positive Potential ist auf den Schalter Sl ohne Wirkung, da dieser ohnehin bis zum Erreichen der Entzerrerruhelage ausgeschaltet bleibt.
Trifft während der Zeit, in welcher der Schalter 5" 1 eingeschaltet ist, am Empfangsrelais E Trennstrom ein, so erhält der Entzerrer beim Auftreten des nächsten Impulses des Synchronisationspulses SP über das Tor T 2 den Befehl zum Rückstellen in die Ruhelage. Dieser Befehl wird nicht nur dem Schalter ^2 zum Ausschalten desselben, sondern auch dem Zählglied Z 8 zugeführt, so daß dieses unabhängig vom Rasterpuls RP und vom Auftreten einer Vorbereitungs- spannung sofort eingeschaltet wird. Durch das Einschalten dies Zählgliedes Z8 wird jedes in der Zählkette Zl... Z 8 bis dahin eventuell eingeschaltete Zählglied in bekannter Weise ausgeschaltet, so daß die Zählkette Zl... Z 8 tatsächlich in ihre Ruhelage zurückgestellt ist. Da die Zählkette X1... X 7 sich zu dieser Zeit noch in ihrer Grundstellung befindet, hat somit der ganze Entzerrer seine Ruhelage angenommen.
Das Einschalten des Zählgliedes Z 8 durch den an den Entzerrer gegebenen Rückstellbefehl erfolgt also synchron mit dem Synchronisationspuls SP. Andererseits geschieht das normale Weiterschalten der Zählkette Z1... Z 8 synchron mit dem Rasterpuls RP. Da der Synchronisationspuls SP gegenüber dem Rasterpuls RP um 180p phasenverschoben ist, liegt zwischen dem dem Zählglied Z 8 zugeführten Rückstellbefehl und den der ganzen Zählkette Z1... Z 8 zugeführten Weiterschaltebefehlen stets ein Mindestabstand von einer halben Rasterpulsperiode. Dieser Zeitabstand genügt, daß die Zählkette Zl .. . Z 8 auf jeden ihr gegebenen Befehl noöh exakt und eindeutig ansprechen kann, ohne daß dafür in der Zählkette Z1... Z 8 ein erheblicher Mehraufwand benötigt wird. Man kann jedoch auf die Synchronisierung des Rückstellbefehls mit dem Synchronisationspuls SP auch verzichten, wenn man die Zählkette Z1... Z 8 so ausbaut, daßder Rückstellbefehl in seiner Wirkung in jedem Fall die Wirkung der durch den Rasterpuls RP gegebenen Weiterschaltbefehle überwiegt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Rückgängigmachen eines Fehlstarts bei einem Entzerrer für nach dem Start-Stop-Prinzip übertragene Telegraphiezeichen, in welchem nach seiner Auslösung aus einem fortlaufenden Rasterpuls Impulse zur Zeitmarkierung für die entzerrende Schrittmittenabtastung und für das Rückstellen dies Entzerrers in seine Ruhelage am Ende des jeweils empfangenen Telegraphiezeichens abgeleitet werden, gekennzeichnet durch ein bistabiles Schaltglied, das vom Entzerrer entweder bei Erreichen seiner Ruhelage oder bei Auftreten eines neuen Auslösekriteriums eingeschaltet und durch einen vom Entzerrer etwa eine halbe Soll-Schrittdauer nach dem Auftreten des neuen Auslösekriteriums aus dem Rasterpuls abgeleiteten Zeitmarkierungsimpuls wieder ausgeschaltet wird und in seiner »Ein«-Stellung über ein Koinzidenzglied: im Fall, daß die Eingangspolarität des Entzerrers wieder entgegengesetzt zu der die Auslösung verursachenden Polarität ist, den Befehl zum Rückstellen des Entzerrers in seine Ruhelage gibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befehl zum Rückstellen des Entzerrers in seine Ruhelage noch mit einem mit dem Rasterpuls phasenstarr gekoppelten Puls, vorzugsweise mit einem gegenüber dem Rasterpuls, um 180° phasenverschobenen Puls, synchronisiert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 839/142 3.57
DES49081A 1956-06-15 1956-06-15 Einrichtung zum Rueckgaengigmachen eines Fehlstarts bei einem Entzerrer fuer nach dem Start-Stop-Prinzip uebertragene Telegraphiezeichen Pending DE1004225B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100077B (de) 1956-11-27 1961-02-23 Teletype Corp Schaltungsanordnung zum verzerrten Aussenden der Telegrafierzeichen einer vorliegenden Telegrafierzeichenfolge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100077B (de) 1956-11-27 1961-02-23 Teletype Corp Schaltungsanordnung zum verzerrten Aussenden der Telegrafierzeichen einer vorliegenden Telegrafierzeichenfolge

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