DE10042245A1 - Wasserstoffspeichervorrichtung und Wasserstoffspeichersystem - Google Patents
Wasserstoffspeichervorrichtung und WasserstoffspeichersystemInfo
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Abstract
Die Wasserstoffspeichervorrichtung verhindert die Lokalisation der Wasserstoffokklusionslegierung und stellt eine rasche Entladung des Wasserstoffs sicher. Die Wasserstoffspeichervorrichtung weist eine Mehrzahl poröser Formstücke auf, die in vorbestimmten Abständen in Längsrichtung angeordnet sind. Leitfähige Puffermaterialien sind zwischen den Formstücken und zwischen den Formstücken und einem adiabatischen Isolationsmaterial eingefügt. Die leitfähigen Puffermaterialien umfassen erste leitfähige Puffermaterialien, die zwischen dem adiabatischen Isolationsmaterial und den oberen und unteren Endoberflächen der Formstücke eingefügt sind, und zweite leitfähige Puffermaterialien, die zwischen den Oberflächen an den linken und rechten Enden des adiabatischen Isolationsmaterials eingefügt sind. Angeordnet an den entgegengesetzten Enden einer Reihe der Formstücke sind bewegliche Quetschelektroden, welche sich als Reaktion auf Dimensionsänderungen der Formstücke, die aus deren Volumenänderungen resultieren, bewegen können und welche die Formstücke zusammenpressen, so daß konstant ein physikalischer Kontakt zwischen den Formstücken und den Deckeln aufrechterhalten wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasserstoffspeichervorrichtung
und ein Wasserstoffspeichersystem, welche eine Wasserstoffokklusionsle
gierung einsetzen.
Als eine allgemeine Technik zum Entladen von Wasserstoff, welcher
von einer Wasserstoffokklusionslegierung eingeschlossen ist, ist es
bekannt, Wärme, die von einem Heizelement erzeugt wird, mittels Wärmelei
tung über die gesamte Wasserstoffokklusionslegierung zu verteilen. Die
Gesamtwärmekapazität ist bei dieser Technik die Summe der Wärmekapazi
tät des Heizelements und der Wärmekapazität der Wasserstoffokklusions
legierung. Somit wird ein Teil der Energie, welche zur Entladung von Was
serstoff auf die Wasserstoffokklusionslegierung angewendet wird, ver
braucht, um das Heizelement aufzuheizen. Daher dauert es eine lange Zeit,
um die Wasserstoffokklusionslegierung aufzuheizen und es ist unmöglich,
eine hohe Energieeffizienz zu erreichen.
Es ist ebenfalls eine Technik bekannt, bei welcher an ein Pulver einer
Wasserstoffokklusionslegierung, welches in einem Behälter eingekapselt ist,
direkt ein elektrischer Strom angelegt wird, um den Wasserstoff, welcher von
der Wasserstoffokklusionslegierung eingeschlossen ist, schnell zu entladen
und in welcher die Wasserstoffokklusionslegierung selbst Wärme erzeugt.
Bei dieser Technik gibt es, da die Wasserstoffokklusionslegierung selbst
aufgrund des elektrischen Widerstands der Wasserstoffokklusionslegierung
als ein Heizelement zur Erzeugung von Wärme fungiert, keinen Bedarf, ein
separates Heizelement zur Verfügung zu stellen. Die Gesamtwärmekapazi
tät des gesamten Systems ist die Wärmekapazität der Wasserstoffokklusi
onslegierung. Ebenso ist es, da die Wasserstoffokklusionslegierung selbst
Wärme erzeugt, theoretisch möglich, Wasserstoff im Vergleich mit dem Fall,
wo die gesamte Wasserstoffokklusionslegierung mittels Wärmeleitung
erwärmt wird, schneller zu entladen.
In dem Fall jedoch, wo ein Pulver einer Wasserstoffokklusionslegierung
verwendet wird, ermüdet die Wasserstoffokklusionslegierung durch die wie
derholte Absorption und Entladung von Wasserstoff und kann sogar feiner
werden. Dieses führt zu einer Tendenz für die (Teile der) Wasserstoffokklu
sionslegierung, welche feiner wurde, sich über den Behälter zu verteilen und
den Bodenbereich des Behälters mit einer hohen Dichte (Kompaktierung) zu
besetzen. In einem solchen Fall entsteht ein Problem mit einer ungleichmä
ßigen Dichteverteilung des Pulvers in dem Behälter, was zu einer Lokalisa
tion der elektrischen Stromwege führt. Das heißt im allgemeinen, daß die
Wasserstoffokklusionslegierung, welche feiner geworden ist, im Bodenbe
reich des Behälters angeordnet ist. Dieses führt zu einer Abnahme beim
Widerstand des Bodenbereichs des Behälters und bewirkt somit eine Lokali
sation der elektrischen Stromwege in dem Bodenbereich des Behälters. In
einem solchen Zustand sinkt, obwohl die Wasserstoffokklusionslegierung im
Bodenbereich des Behälters selbst Wärme erzeugt, die Leitfähigkeit der
Wasserstoffokklusionslegierung in anderen Bereichen, und diese wird somit
hauptsächlich nur durch Wärmeleitung aus den wärmeerzeugenden Berei
chen erwärmt. Aus diesem Grund dauert es länger, die gesamte Wasser
stoffokklusionslegierung aufzuheizen. Somit entsteht, insbesondere wenn
die Wasserstoffspeichervorrichtung unter kalten Bedingungen betrieben
wird, ein Problem durch die Schwierigkeit, Wasserstoff schnell zu entladen.
Da die Wasserstoffokklusionslegierung, welche feiner geworden ist, im
Bodenbereich des Behälters angeordnet ist, wird zur Zeit der Wasserstoff
okklusion eine unerwartete Belastung, welche aus der Volumenexpansion
der Wasserstoffokklusionslegierung resultiert, auf den Bodenbereich des
Behälters angewendet. Dieses führt zu einem Problem der Beschädigung
des Behälters wie beispielsweise zu Rissen.
Weiterhin wird, wenn die Wasserstoffokklusionslegierung Volumenän
derungen entsprechend der Absorption von Wasserstoff durch die Wasser
stoffokklusionslegierung oder die Entladung von Wasserstoff aus der Was
serstoffokklusionslegierung durchgemacht hat, eine Änderung bei dem
Kontaktwiderstand auftreten. Dieses beeinflußt den elektrischen Widerstand
zwischen den Elektrodenanschlüssen. Somit entsteht ein Problem durch die
Schwierigkeit, die Temperatur der Wasserstoffokklusionslegierung durch die
Zufuhr von elektrischem Strom zu steuern. Im Fall des Pulvers ist es, da die
Wasserstoffokklusionslegierung keine konstante Form aufweist, schwierig,
konstant einen physikalischen Kontakt zwischen den Elektrodenanschlüssen
und der Wasserstoffokklusionslegierung aufrecht zu erhalten.
Der Innenwiderstand der Wasserstoffspeichervorrichtung, nämlich der
Innenwiderstand der Wasserstoffokklusionslegierung, ist konstant. Somit ist
unter den Umständen, wo der Innenwiderstand einer Stromquelle sich ver
ändert, die Menge der durch die Wasserstoffokklusionslegierung erzeugten
Wärme nicht immer maximal. Daher ist es in einigen Fällen schwierig, die
Wasserstoffokklusionslegierung innerhalb einer extrem kurzen Zeitperiode
aufzuheizen, und es ist unmöglich, Wasserstoff schnell zu entladen.
Die Erfindung soll dazu dienen, die oben erwähnten Probleme zu
lösen. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lokalisation der
Wasserstoffokklusionslegierung zu verhindern und eine schnelle Entladung
des Wasserstoffs zu realisieren.
Um diese Aufgabe zu lösen wird gemäß einem Aspekt der Erfindung
eine Wasserstoffspeichervorrichtung zur Verfügung gestellt, welche eine
Mehrzahl von Formstücken, die aus einem Pulver einer Wasserstoffokklusi
onslegierung gefertigt sind, und ein Temperatursteuersystem, welches die
Temperaturen der Formstücke steuert, umfaßt. Die Formstücke werden in
einem Behälterbereich der Wasserstoffspeichervorrichtung gehalten.
Der oben erwähnte Aspekt der Erfindung macht es möglich, eine Loka
lisation der Wasserstoffokklusionslegierung zu verhindern, indem die Form
stücke verwendet werden, und eine schnelle Entladung des Wasserstoffs zu
realisieren, indem die Temperaturen der Formstücke gesteuert werden.
Unter einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Wasserstoffspei
chersystem zur Verfügung gestellt, bei welchem eine Mehrzahl von Wasser
stoffspeichervorrichtungen gemäß dem oben erwähnten Aspekt verbunden
wird, welches eine Stromquelle zur Versorgung der Wasserstoffspeichervor
richtungen mit elektrischem Strom und eine Widerstandssteuereinrichtung
umfaßt, um den Gesamtinnenwiderstand der Formstücke, welche in die
Wasserstoffspeichervorrichtungen eingebaut sind, ungefähr dem Innenwi
derstand der Stromquelle anzugleichen. Dieses ermöglicht es, die Wärme
menge, welche durch die Formstücke, die aus einer Wasserstoffokklusions
legierung gefertigt sind, erzeugt wird, zu maximieren, selbst wenn der
Innenwiderstand der Stromquelle schwankt.
Die vorstehenden und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausfüh
rungsformen in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen deutlich werden,
worin:
Fig. 1 eine Außenvorderansicht einer Wasserstoffspeichervorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist;
Fig. 2 eine Außenseitenansicht der Wasserstoffspeichervorrichtung ist,
die in Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 3 eine Längsansicht der Innenstruktur einer inneren Struktur eines
Behälters der Wasserstoffspeichervorrichtung ist, welche in Fig. 1 gezeigt
ist, wenn sie längs geschnitten wird;
Fig. 4 eine seitliche Ansicht der Innenstruktur einer inneren Struktur
des Behälters der Wasserstoffspeichervorrichtung ist, die in Fig. 1 gezeigt
ist, entlang einem Schnitt gesehen, der in Bezug auf den Schnitt aus Fig. 3
um 90 Grad versetzt ist;
Fig. 5 eine seitliche Querschnittsansicht der Wasserstoffspeichervor
richtung ist, die entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 3 geschnitten ist;
Fig. 6 eine seitliche Querschnittsansicht der Wasserstoffspeichervor
richtung ist, die entlang der Schnittlinie VI-VI in Fig. 3 geschnitten ist;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einiger Formstücke und leitfähiger
Puffermaterialien ist, die in der Wasserstoffspeichervorrichtung angeordnet
sind, und eine Anordnung dieser in Bezug aufeinander zeigt;
Fig. 8 ein Blockdiagramm einer zu der Wasserstoffspeichervorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform äquivalenten Schaltung ist, welche von
einer Wasserstoffokklusionslegierung und einer Stromquelle gebildet wird;
Fig. 9 ein Diagramm ist, welches die entsprechenden Relationen zwi
schen Temperaturen und der Zeit zeigt, wenn Formstücke der Wasserstoff
okklusionslegierung mit elektrischem Strom versorgt und erwärmt werden,
wenn Formstücke der Wasserstoffokklusionslegierung mittels einer Heizvor
richtung erwärmt werden, wenn ein Pulver der Wasserstoffokklusionslegie
rung mit elektrischem Strom versorgt und erwärmt wird, und wenn ein Pulver
der Wasserstoffokklusionslegierung mittels einer Heizvorrichtung erwärmt
wird;
Fig. 10 ein Blockdiagramm eines Betriebszustands eines Widerstands
steuermechanismus in dem Fall, wo ein Wasserstoffspeichersystem einen
geringen Widerstand aufweist, ist;
Fig. 11 ein Blockdiagramm eines Betriebszustands des Widerstands
steuermechanismus in dem Fall, wo das Wasserstoffspeichersystem einen
hohen Widerstand aufweist, ist;
Fig. 12 ein Blockdiagramm eines Beispiels einer Struktur zum Verän
dern des Innenwiderstands einer einzelnen Wasserstoffspeichervorrichtung
ist;
Fig. 13 eine Innenstrukturansicht einer inneren Struktur einer Wasser
stoffspeichervorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung
ist; und
Fig. 14 eine Innenstrukturansicht einer inneren Struktur einer Wasser
stoffspeichervorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfin
dung ist.
Wasserstoffspeichervorrichtungen gemäß Ausführungsformen der Er
findung werden im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist eine Außenvorderansicht einer Wasserstoffspeichervorrich
tung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Fig. 2 ist eine
Seitenansicht der Wasserstoffspeichervorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist.
Fig. 3 ist eine Längsansicht der inneren Struktur der Deckel 40, 41 und ei
nes Körpers 21 der Wasserstoffspeichervorrichtung 20, die in Fig. 1 gezeigt
ist, wenn diese längs geschnitten werden.
Die Wasserstoffspeichervorrichtung 20 ist mit dem Körper 21, porösen
Formstücken 30 (s. Fig. 3) und den Deckeln 40, 41 ausgestattet. Der Körper
21 ist aus einem Metall gefertigt und weist einen Querschnitt eines rechtec
kigen Rohres auf. Die porösen Formstücke 30 sind aus einer Wasserstoff
okklusionslegierung gefertigt und sind innerhalb des Körpers 21 angeordnet.
Die Deckel 40, 41 sind aus einem rechteckigen metallischen Material gefer
tigt und dienen dazu, die entgegengesetzten Endbereiche des Körpers 21
abzuschließen. An den entgegengesetzten Endbereichen des Körpers 21
sind Flanschbereiche 22, 23 ausgebildet, und ein Wasserstoffeingang/-aus
gang 24 ist in einem oberen zentralen Bereich des Körpers 21 ausgebildet.
Isolationsdichtungsringe 50, 51 (z. B. ein nicht-poröses keramisches Materi
al) sind zwischen den Deckeln 40, 41 und den Flanschbereichen 22, 23 des
Körpers 21 angeordnet, um den Körper 21 elektrisch von den Deckeln 40,
41 zu isolieren und das Innere der Wasserstoffspeichervorrichtung 20 ab
zudichten. Die Isolationsdichtungsringe 50, 51 sind aus einem elektrisch
isolierenden Material gefertigt und müssen gegenüber Wasserstoff ein
Dichtungsvermögen aufweisen. Der Körper 21 ist mit den Deckeln 40, 41
durch eine Mehrzahl von Schrauben 52 und Muttern 53 verbunden. Die
Schrauben werden durch Schraubenlöcher geführt, die in den Flanschberei
chen 22, 23 und den Deckeln 40, 41 ausgebildet sind. Unterlegscheiben
ähnliche Isolatoren 54 sind zwischen den Schrauben 52 und den Deckeln
40, 41 und zwischen den Muttern 53 und den Flanschbereichen 22, 23 zwi
schengelagert, um zu verhindern, daß der Körper 21 und die Deckel 40, 41
durch die Schrauben 52 und die Muttern 53 elektrisch kurzgeschlossen wer
den.
Als nächstes wird die innere Struktur der Wasserstoffspeichervorrich
tung 20 und die Struktur der Formstücke 30 im Detail mit Bezug auf die Fig. 3
bis 6 beschrieben. Fig. 4 ist eine Ansicht der inneren Struktur des Kör
pers 21 der Wasserstoffspeichervorrichtung 20 und der Deckel 40, 41, die in
Fig. 1 gezeigt sind, wenn diese in einem Winkel von 90° zu dem Schnitt aus
Fig. 3 geschnitten werden. Fig. 5 ist eine seitliche Querschnittsansicht der
Wasserstoffspeichervorrichtung 20, wenn diese entlang der Schnittlinie V-V
in Fig. 3 geschnitten wird. Fig. 6 ist eine seitliche Querschnittsansicht der
Wasserstoffspeichervorrichtung 20, wenn diese entlang der Schnittlinie VI-VI,
welche in Fig. 3 gezeigt ist, geschnitten wird.
Die Deckel 40, 41 sind entsprechend mit Elektrodenführungsbereichen
42, 43 ausgestattet, welche sich in den Körper 21 erstrecken. Die Elektro
denführungsbereiche 42, 43 nehmen entsprechend bewegliche Quetsch
elektroden (urging electrodes) 60, 61 auf, welche entsprechend einer Ände
rung beim Volumen (Dimension) der Formstücke 30 beweglich sind und die
Formstücke 30 zusammenpressen, so daß die Formstücke 30 konstant in
physikalischem Kontakt mit den Deckeln 40, 41 gehalten werden. Die
beweglichen Quetschelektroden 60, 61 weisen entsprechend leitfähige ela
stische Körper 46 (Schraubenfedern) zwischen einem Paar von Elektroden
platten 44a, 44b und zwischen einem Paar von Elektrodenplatten 45a, 45b
auf. Die leitfähigen elastischen Körper 46 pressen die Elektroden 44a, 44b
voneinander weg und die Elektroden 45a, 45b voneinander weg.
Aufgrund der Preßkräfte der leitfähigen elastischen Körper 46, werden
die Elektrodenplatten 44a, 45a entsprechend gegen die Formstücke 30 ge
preßt. Die Elektrodenplatten 44b, 45b werden entsprechend gegen die Dec
kel 40, 41 gepreßt. Als Folge sind die Deckel 40, 41, die Elektrodenplatten
44a, 44b, 45a und 45b und die Formstücke 30 konstant in physikalischem
Kontakt miteinander. Es ist nicht zwingend, Schraubenfedern als die leitfähi
gen elastischen Körper 46 zu verwenden. Es ist beispielsweise nur erforder
lich, daß die leitfähigen elastischen Körper 46 Leitfähigkeit und Elastizität
aufweisen, und diese können andere Formen annehmen (z. B. eine Blattfe
der, ein leitendes Plastikmaterial, ein leitfähiger Gummi und dergleichen).
Die beweglichen Quetschelektroden 60, 61 sind mechanisch nicht auf die in
den Figuren gezeigte Struktur beschränkt. Beispielsweise können die leitfä
higen elastischen Körper an einem Ende mit den Elektrodenplatten und an
dem anderen Ende direkt mit den Deckeln 40, 41 verbunden werden.
Ein adiabatisches Isolationsmaterial 25 ist über die gesamte Innen
wand des Körpers 21, außer an dem Wasserstoffeingang/-ausgang 24, an
geordnet. Das adiabatische Isolationsmaterial 25 ist aus einem Material ge
fertigt, welches sowohl ein elektrischer Isolator als auch ein thermischer
Isolator ist. Es verhindert, daß Wärme, die während der Zeit der Wasser
stoffokklusion erzeugt wird, auf die Außenseite der Wasserstoffspeichervor
richtung 20 übertragen wird, und verhindert, daß die Innenwand des Körpers
21 über die Elektrodenführungsbereiche 42, 43 und die leitfähigen Pufferma
terialien 32 elektrisch leitend wird. Beispielsweise kann ein poröses kerami
sches Material als das adiabatische Isolationsmaterial 25 verwendet werden.
In dieser Ausführungsform wird eine Mehrzahl poröser Formstücke 30
in Längsrichtung in vorbestimmten Abständen in der Wasserstoffspeicher
vorrichtung 20 angeordnet. Die porösen Formstücke 30 werden erhalten,
indem ein Knetkörper, der aus dem Pulver einer Wasserstoffokklusionslegie
rung und einem Bindematerial zusammengesetzt ist, in eine Form gegeben
wird, so daß der Knetkörper im allgemeinen die Form einer Platte annimmt,
und indem der Knetkörper (ohne daß Druck angewendet wird) geformt und
getrocknet wird. Alternativ können die porösen Formstücke 30 ebenfalls
erhalten werden, indem der Knetkörper nach dem Verpressen in einer Form
getrocknet wird. Insbesondere wird eine Legierung vom Typ AB5 (Mm-Ni-Al-
Co-Mn-Mn-Typ), vom Typ BCC (Ti-Cr-V-Typ) oder dergleichen als die Was
serstoffokklusionslegierung verwendet. Materialien wie z. B. SBR (Styrol-
Butadien-Gummi) und SEBS (Styrol-Ethylen-Butylen-Styrol-Blockcopolymer)
werden als das Bindematerial verwendet. Als ein Verfahren zur Herstellung
der Formstücke 30 ist es ebenfalls möglich, ein Verfahren zu wählen, worin
ein Pulver der Wasserstoffokklusionslegierung in einen Formkasten gepreßt
wird und dann gesintert wird.
Die Formstücke 30 werden beispielsweise zu einem Quadrat mit Seiten
von ungefähr 45 mm oder zu einem Rechteck mit einer langen Seite von un
gefähr 45 mm und einer kurzen Seite von ungefähr 35 mm geformt. Die
Formstücke 30 können jede Dicke annehmen, solange wie die Summe der
Dicken kleiner ist als die Länge des Körpers 21. Beispielsweise sind die
Formstücke 30 ungefähr 10 mm dick. Wie später beschrieben wird, werden
unter Berücksichtigung der Einschubdicke der leitfähigen Puffermaterialien
32, der veränderlichen Dimensionen der beweglichen Quetschelektroden 60,
61 und der Dimensionsänderungen der beweglichen Quetschelektroden zur
Zeit der Volumenausdehnung, die Dimensionen der Formstücke 30 auf eine
solche Weise bestimmt, daß verhindert wird, daß eine Belastung, die größer
ist als ein zulässiger Wert, auf die Formstücke 30 zur Zeit ihrer Volumenex
pansion angewendet wird.
Auf diese Weise macht es die Verwendung einer Wasserstoffokklusi
onslegierung in Form von Formstücken möglich, eine Verdichtung, Lokalisa
tion der Stromwege und eine Beschädigung des Behälters zu verhindern,
was in dem Fall Probleme bereitet, wo eine Wasserstoffokklusionslegierung
lediglich in Form eines Pulvers vorliegt. Ebenso kann die Temperatur der
Wasserstoffokklusionslegierung sehr leicht durch ein Zuführen von elektri
schem Strom eingestellt werden. Zusätzlich ist es, da die Diffusionswege
des Wasserstoffs durch die Verwendung von Formstücken 30, welche porös
sind, geeignet sichergestellt werden, möglich, im wesentlichen dieselbe
Wasserstoffokklusionseffizienz sicherzustellen wie in dem Fall eines Pul
vers.
Die leitfähigen Puffermaterialien 32 werden zwischen benachbarte
Formstücke 30 und zwischen die Formstücke 30 und das adiabatische Iso
lationsmaterial 25 eingefügt. Beispielsweise sind die leitfähigen Isolations
materialien 32 jeweils ein Filz aus einer Metallfaser mit einer Dicke von
ungefähr 5 mm. In Anbetracht der Erhaltung der Formstücke 30 und der
Dimensionsänderungen der Formstücke 30 zur Zeit einer Volumenänderung
(Expansion), werden die leitfähigen Puffermaterialien 32 zwischen benach
barte Formstücke 30 und zwischen die Formstücke 30 und das adiabatische
Isolationsmaterial 25 eingefügt, wobei diese in einem solchen Ausmaß kom
primiert sind, daß die Formstücke 30 und das adiabatische Isolationsmate
rial 25 daran gehindert werden (gehemmt werden), miteinander in direkten
Kontakt zu treten; zum Beispiel werden diese von 5 mm bis zu einer Dicke
von ungefähr 3 mm komprimiert. Durch ein Komprimieren der leitfähigen
Puffermaterialien 32 in dieser Weise, erzeugen die leitfähigen Puffermate
rialien 32 eine elastische Kraft, um die Formstücke 30, welche in dem Körper
21 gehalten werden, geeignet zusammenzupressen. Ebenso wird verhindert,
daß wenigstens entweder der direkte Kontakt zwischen den benachbarten
Formstücken 30 oder der direkte Kontakt zwischen den Formstücken 30 und
dem adiabatischen Isolationsmaterial 25 durch Volumenexpansion oder
dergleichen der Formstücke 30 verursacht wird. Weiterhin werden alle
Stöße auf die Formstücke 30 abgepuffert, wodurch die Formstücke 30 vor
einer Schädigung geschützt werden.
Die leitfähigen Puffermaterialien 32 werden im Detail mit Bezug auf die
Fig. 3 bis 6 und die Fig. 7 beschrieben. Fig. 7 ist eine perspektivische
Ansicht einiger Formstücke und leitfähiger Puffermaterialien, die in der
Wasserstoffspeichervorrichtung angeordnet sind, und zeigt eine Beziehung
der Anordnung zwischen diesen. Wie man in den Fig. 3 bis 7 sehen
kann, umfassen die leitfähigen Puffermaterialien ein erstes leitfähiges Puf
fermaterial 32a (ein erstes Puffermaterial) (siehe Fig. 3, 5 und 7) und ein
zweites leitfähiges Puffermaterial 32b (ein zweites Puffermaterial) (siehe Fig. 4,
6 und 7). In einer Lagebeziehung, welche in den Fig. 5 bis 7 gezeigt
wird, ist das erste leitfähige Puffermaterial 32a in einer ersten Position
angeordnet. Das heißt, das erste leitfähige Puffermaterial 32a ist zwischen
dem adiabatischen Isolationsmaterial 25, welches auf den inneren oberen
und unteren Oberflächen des Körpers 21 und den oberen und unteren End
flächen der Formstücke 30 angeordnet ist, eingefügt. In ähnlicher Weise ist
das zweite Puffermaterial 32b an einer zweiten Position angeordnet. Das
heißt, das zweite Puffermaterial 32b ist zwischen dem adiabatischen Isolati
onsmaterial 25, welches auf den inneren seitlichen Oberflächen des Körpers
21 und auf den Oberflächen am linken und rechten Ende des Formstückes
30 angeordnet ist, eingefügt.
Wenn das Formstück 30 Dimensionsänderungen in vertikaler Richtung
entsprechend seiner Volumenänderung durchmacht, verhindert das erste
leitfähige Puffermaterial 32a aufgrund dieser Anordnung, daß das adiabati
sche Isolationsmaterial 25, welches auf den inneren oberen und unteren
Oberflächen des Körpers angeordnet ist, direkt mit den Oberflächen an dem
oberen und unteren Ende des Formstückes 30 in Kontakt kommt, es dämpft
jeglichen Stoß auf das Formstück 30 und es verhindert, daß das Formstück
30 beschädigt wird. Wenn das Formstück 30 sich entsprechend seiner Vo
lumenänderung in einer Richtung nach links oder rechts verändert, verhin
dert das zweite leitfähige Puffermaterial 32b, daß das adiabatische Isolati
onsmaterial 25, welches auf den inneren Seitenoberflächen des Körpers 21
angeordnet ist, in direkten Kontakt mit den Oberflächen am linken und
rechten Ende des Formstückes 30 kommt, es dämpft jeglichen Stoß auf das
Formstück 30 und es verhindert, daß das Formstück 30 beschädigt wird. In
jedem Fall basiert deren Lagebeziehung auf der, die in den Fig. 5 und 6
gezeigt ist.
Die leitfähigen Isolationsmaterialien 32 müssen eine Leitfähigkeit auf
weisen, um zu erlauben, daß die Formstücke 30 mit elektrischem Strom ver
sorgt werden können, müssen den Fluß von Wasserstoff (Permeation von
Wasserstoff) erlauben, müssen eine Wärmebeständigkeit bei einer Tempe
ratur von ungefähr 150°C zur Zeit der Okklusions- und Entladungsreaktio
nen des Wasserstoffs aufweisen, müssen eine Elastizität aufweisen und
dergleichen. Beispielsweise können als ein leitfähiges Puffermaterial, das
diese Anforderungen erfüllt, Fasern aus rostfreiem Stahl oder Schaumnickel
verwendet werden. Als rostfreie Stahlfasern können beispielsweise Nathron-
Netz, Nathron-Filz, Nathron-Gewebe, Nathron-Filter (Markenbezeichnungen)
von der Nihon Seisen Corporation verwendet werden. Als Schaumnickel
kann beispielsweise Cellmet (eine Markenbezeichnung) von der Sumitomo
Electrical Engineering Corporation verwendet werden.
Als nächstes wird beschrieben, wie die Wasserstoffspeichervorrichtung
20 arbeitet, wenn die Formstücke 30 Wasserstoff absorbieren und entladen.
Zuerst wird, zur Zeit der Wasserstoffokklusion, Wasserstoffgas durch den
Wasserstoffeingang/-ausgang 24 eingeführt, und die Wasserstoffatome des
eingeführten Wasserstoffgases werden in den Formstücken 30 absorbiert.
Diese Ausführungsform weist eine Konstruktion auf, in welcher eine Mehr
zahl an porösen Formstücken 30 über die leitfähigen Puffermaterialien 32,
welche für Wasserstoff durchlässig sind, angeordnet ist. Somit ist es mög
lich, hinreichende Diffusionswege für das eingeführte Wasserstoffgas
sicherzustellen und die gesamte Kontaktfläche zwischen dem Wasserstoff
gas und den Formstücken 30 zu erhöhen. Als Ergebnis kann eine Adsorp
tion (Okklusion) von Wasserstoffatomen durch die Wasserstoffokklusions
legierung, nämlich die Formstücke 30, wirkungsvoll durchgeführt werden.
Die Formstücke 30, welche aus einer Wasserstoffokklusionslegierung
gefertigt sind, erhöhen ihr Volumen entsprechend der Adsorption von Was
serstoffatomen. Eine Dimensionszunahme der Formstücke 30 in der Rich
tung der Dicke (in der Richtung der Längsachse der Wasserstoffspeicher
vorrichtung 20), welche aus der Volumenzunahme resultiert, wird durch eine
Kontraktion der beweglichen Quetschelektroden 60, 61 und der leitfähigen
Puffermaterialien 32, die zwischen benachbarten Formstücken 30 eingefügt
sind, aufgefangen. Anders ausgedrückt wird eine Dimensionszunahme der
Formstücke 30 in der Richtung der Dicke durch eine Kontraktion der leitfähi
gen Puffermaterialien 32 und der beweglichen Quetschelektroden 60, 61
aufgefangen. Somit ist es möglich, zu verhindern, daß die Formstücke 30
miteinander in Kontakt kommen, während jene, die an den entgegengesetz
ten Enden einer Reihen von Formstücken angeordnet sind, in physikali
schem Kontakt mit den beweglichen Quetschelektroden 60, 61 gehalten
werden, die Belastung, welche auf die Formstücke 30 wirkt, abzuschwächen
und zu verhindern, daß die Formstücke 30 beschädigt werden. Eine Dimen
sionsänderung der Formstücke 30 in Querrichtung (in Richtung der kurzen
Achse der Wasserstoffspeichervorrichtung 20), welche aus einer Volumen
zunahme resultiert, wird durch die leitfähigen Puffermaterialien 32 aufgefan
gen, die zwischen die Formstücke 30 und das adiabatische Isolationsmate
rial 25 eingefügt sind. Somit wird wenigstens entweder der direkte Kontakt
der benachbarten Formstücke 30 oder der direkte Kontakt zwischen den
Formstücken 30 und dem adiabatischen Isolationsmaterial 25 verhindert.
Weiterhin wird jeglicher Stoß auf die Formstücke 30 abgepuffert, wodurch es
möglich wird, zu verhindern, daß die Formstücke 30 beschädigt werden.
Um Wasserstoff aus der Wasserstoffspeichervorrichtung 20 zu ent
nehmen, werden bei dieser Ausführungsform die Formstücke 30, welche aus
einer Wasserstoffokklusionslegierung gefertigt sind, direkt mit elektrischem
Strom versorgt und dazu gebracht, Wärme zu erzeugen, wie anhand einer
äquivalenten Schaltung dargestellt wird, die in Fig. 8 gezeigt ist. Das heißt,
zur gewünschten Zeit der Wasserstoffentladung wird eine vorbestimmte
Spannung aus einer externen Stromquelle 80 an die Deckel 40, 41 angelegt.
Als Folge werden die Formstücke 30 durch die Deckel 40, 41 und die
beweglichen Quetschelektroden 60, 61 (die Elektrodenplatten 44a, 44b, 45a
und 45b) mit elektrischem Strom versorgt. Wenn diese mit elektrischem
Strom versorgt werden, erzeugen die Formstücke als Heizelemente auf
grund ihres Innenwiderstands Wärme. Diese Wärmeerzeugung entlädt die
Wasserstoffatome, die in den Formstücken 30 adsorbiert sind. Die entlade
nen Wasserstoffatome (Wasserstoffgas) fließen aus dem Wasserstoffein
gang/-ausgang 24 zu einem externen Kreislauf. Die Formstücke 30, welche
aus der Wasserstoffokklusionslegierung gefertigt sind, ziehen sich als
Reaktion auf die Entladung der Wasserstoffatome zu ihrem ursprünglichen
Volumen zusammen. Da in dieser Ausführungsform als Elektroden die
beweglichen Quetschelektroden 60, 61 zum Zusammenpressen der Form
stücke 30 eingesetzt werden, folgen dabei die Elektrodenplatten 44a, 45a,
welche durch die Schraubenfedern 46 zusammengepreßt werden, einer
Positionsänderung, die aus der Verringerung des Volumens der Formstücke
30 resultiert, und bewegen sich, während sie einen physikalischen Kontakt
mit den Formstücken 30 an den Enden beibehalten. Eine Dimensionsände
rung der Formstücke 30 in der seitlichen Richtung der Wasserstoffspeicher
vorrichtung 20 wird durch eine elastische Deformation der leitfähigen Puf
fermaterialien 32 ausgeglichen. Die Formstücke 30 werden so in der Was
serstoffspeichervorrichtung 20 gehalten.
Durch Verwendung einer Wasserstoffokklusionslegierung in Form von
Formstücken verhindert diese Ausführungsform eine Verdichtung (ein Phä
nomen, bei welchem feines Pulver mit hoher Dichte gespeichert wird), wel
ches in dem Fall ein Problem darstellt, wo eine Wasserstoffokklusionslegie
rung in Form eines Pulvers verwendet wird. Somit werden zur Zeit der direk
ten Versorgung mit elektrischem Strom innerhalb der Formstücke 30 die
elektrischen Stromwege gleichmäßig verteilt. Dieses ermöglicht es, effizient
Wärme zu erzeugen und die Formstücke 30 schnell aufzuwärmen. Da die
Formstücke 30 weiterhin eine konstante Form aufweisen, kann ein physikali
scher Kontakt zwischen den Formstücken 30 und den beweglichen
Quetschelektroden 60, 61 durch Einsatz der leitfähigen Puffermaterialien 32
und der beweglichen Quetschelektroden 60, 61 konstant aufrechterhalten
werden.
Ein vergleichendes Beispiel, was die Erhitzungsdauer der Wasserstoff
okklusionslegierung in einem Idealzustand betrifft, wird in Bezug auf Fig. 9
beschrieben. Fig. 9 ist eine graphische Darstellung, welche entsprechend
die Beziehungen zwischen den Temperaturen und der Zeit, in dem Fall A,
wo Formstücke der Wasserstoffokklusionslegierung mit elektrischem Strom
versorgt und erwärmt werden (direkte Erwärmung), in dem Fall B, wo Form
stücke der Wasserstoffokklusionslegierung mittels einer Heizvorrichtung er
wärmt werden (indirektes Erwärmen), und in dem Fall C, wo ein Pulver der
Wasserstoffokklusionslegierung mittels einer Heizvorrichtung erwärmt wird
(indirektes Erwärmen), zeigt.
In diesem vergleichenden Beispiel werden Temperaturänderungen
miteinander verglichen, wenn die Wasserstoffokklusionslegierung für 0 bis
10 Sekunden mit elektrischem Strom versorgt wird und in diesem Zustand
für 10 bis 20 Sekunden belassen wird. Wie man aus Fig. 9 sehen kann,
erreichen in dem Fall (A), wo die Formstücke der Wasserstoffokklusionsle
gierung mit elektrischem Strom versorgt und erwärmt werden, diese schnell
eine hohe Temperatur. Daher wird eine schnelle Entladung des Wasser
stoffs aus der Wasserstoffokklusionslegierung erwartet. Im Gegensatz dazu
steigt in den Fällen (B, C), wo die Wasserstoffokklusionslegierung mittels
einer Heizvorrichtung erhitzt wird, die Temperatur langsam und erreicht nur
eine niedrige Temperatur. Somit ist es unmöglich, eine schnelle Entladung
des Wasserstoffs oder eine hinreichende Entladungsmenge an Wasserstoff
zu realisieren.
Auf diese Weise wird es durch ein Formen der Wasserstoffokklusions
legierung aus einem Pulver zu Formstücken 30 oder durch ein Versorgen
der Formstücke 30 mit elektrischem Strom, um zu bewirken, daß diese
Wärme erzeugen, möglich, eine extrem schnelle Entladung einer großen
Menge an Wasserstoff zu realisieren. Dieser Vorteil ist beispielsweise in
dem Fall wichtig, wo die Wasserstoffspeichervorrichtung 20 in einem Fahr
zeug installiert wird. Der Grund hierfür ist, daß in der Praxis nur eine kurze
Zeitperiode erlaubt ist, um das Fahrzeug zu starten, und die Wasserstoff
speichervorrichtung, die in einem Fahrzeug installiert ist, muß besonders
schnell aktiviert werden können. Der oben erwähnte Vorteil ist ebenfalls in
einem Wasserstoffnutzungssystem wertvoll, welches mit Unterbrechungen
betrieben wird, wie beispielsweise einem System, das Wasserstoff mittels
eines Reformers oder einer Brennstoffzelle, die Elektrizität erzeugt, wobei
Wasserstoff als Brennstoff verwendet wird, erhält.
Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung be
schrieben.
Die zweite Ausführungsform weist das Merkmal auf, daß eine Mehrzahl
von Wasserstoffspeichervorrichtungen 20, wie sie in der ersten Ausfüh
rungsform beschrieben sind, verbunden wird, und das Verbindungsmuster
der Wasserstoffspeichervorrichtungen 20 über einen Widerstandssteuerme
chanismus 82 geschaltet wird, wodurch der Innenwiderstand der Wasser
stoffokklusionslegierung in der Wasserstoffspeichervorrichtung 20 mit dem
Innenwiderstand der Stromquelle 80 in Übereinstimmung gebracht wird. Im
allgemeinen muß, um die Wasserstoffokklusionslegierung (die Formstücke
30) in den Wasserstoffspeichervorrichtungen 20 innerhalb der kürzest mög
lichen Zeitperiode zu erwärmen, eine maximale elektrische Leistung aus der
Stromquelle 80 zu der Wasserstoffokklusionslegierung zugeführt werden.
Der Wärmeerzeugungsausstoß P der Wasserstoffokklusionslegierung in der
äquivalenten Schaltung der ersten Ausführungsform, welche in Fig. 8
gezeigt ist, ist durch die folgende Gleichung (1) definiert.
P = IV = I2R = V2R/(r + R)2 (1)
V ist die elektrische Spannung, die von der Stromquelle 80 geliefert
wird,
I ist der elektrische Strom, welcher durch den elektrischen Kreislauf fließt,
R ist der Widerstand der Wasserstoffokklusionslegierung,
r ist der Innenwiderstand der Stromquelle.
I ist der elektrische Strom, welcher durch den elektrischen Kreislauf fließt,
R ist der Widerstand der Wasserstoffokklusionslegierung,
r ist der Innenwiderstand der Stromquelle.
Ein Zustand, bei welchem P seinen maximalen Wert annimmt, in dem
Fall, wo R als Variable von P betrachtet wird, nämlich ein maximaler Wert
der Gleichung (1) wird erhalten, wenn die Beziehung dP/dR = (R - r)V2/(r + R)3 = 0
erfüllt ist. Wenn somit der Widerstand R der Wasserstoffokklusionslegie
rung mit dem Innenwiderstand r der Stromquelle übereinstimmt (R = r), wird
durch die Wasserstoffokklusionslegierung eine maximale Wärmemenge
erzeugt. Somit wird in dem Fall, wo die Wasserstoffspeichervorrichtungen 20
immer mit einem konstanten elektrischen Strom versorgt werden können, der
Widerstand der Wasserstoffokklusionslegierung in den Wasserstoffspei
chervorrichtungen 20 vorab mit dem Innenwiderstand der Stromquelle 80 in
Übereinstimmung gebracht, wodurch die Wasserstoffokklusionslegierung
immer eine maximale Wärmemenge erzeugen kann.
Wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt ist, setzt die zweite Ausführungs
form ein Wasserstoffspeichersystem ein, das aus einer Mehrzahl von Was
serstoffspeichervorrichtungen 20 zusammengesetzt ist. Das Verbindungs
muster zwischen den Wasserstoffspeichervorrichtungen 20 wird durch den
Widerstandssteuermechanismus 82 geschaltet, wodurch der Widerstand R
der Wasserstoffokklusionslegierung in dem Wasserstoffspeichersystem mit
dem Innenwiderstand r einer Sekundärbatterie, welche als die Stromquelle
80 fungiert, in Übereinstimmung gebracht wird. Fig. 10 zeigt ein Verbin
dungsmuster zwischen den Wasserstoffspeichervorrichtungen 20 in dem
Fall, wo das Wasserstoffspeichersystem einen niedrigen Widerstand auf
weist. Fig. 11 zeigt ein Verbindungsmuster zwischen den Wasserstoffspei
chervorrichtungen 20 in dem Fall, wo das Wasserstoffspeichersystem einen
hohen Widerstand aufweist.
In den Fig. 10 und 11 werden Formstücke verwendet, die aus einer
Wasserstoffokklusionslegierung mit einer Querschnittsfläche S. einer Länge
L und einem spezifischen Widerstand ρ gefertigt sind. Der Widerstand R1
des Wasserstoffspeichersystems gemäß dem Verbindungsmuster, das in
Fig. 10 gezeigt ist, wird durch die folgende Gleichung (2) ausgedrückt.
R1 = (L/2S)ρ (2)
Andererseits wird der Widerstand R2 des Wasserstoffspeichersystems
gemäß dem Verbindungsmuster, das in Fig. 11 gezeigt ist, durch die folgen
de Gleichung (3) ausgedrückt.
R2 = (2L/S)ρ (3)
Man muß hierbei beachten, daß die Beziehung R2 = 4R1 erfüllt ist.
Somit wird in dem Fall, wo die Stromquelle 80 einen hohen Innenwiderstand
r aufweist, das Verbindungsmuster beispielsweise mittels des Widerstands
steuermechanismus 82 zu dem in Fig. 11 gezeigten umgeschaltet. Dadurch
wird es möglich, den Innenwiderstand des Wasserstoffspeichersystems
gleich oder ähnlich zu dem Innenwiderstand r der Stromquelle 80 zu ma
chen. Als Folge wird eine im wesentlichen maximale elektrische Leistung
aus der Stromquelle 80 zu der Wasserstoffokklusionslegierung geleitet, wo
durch die Wasserstoffokklusionslegierung schnell Wärme erzeugen kann.
Im allgemeinen wird in dem Fahrzeug eine Sekundärbatterie als die
Stromquelle 80 verwendet. Die Sekundärbatterie weist im allgemeinen einen
Innenwiderstand auf, der von Änderungen bei der Temperatur abhängig ist.
Daher gibt es, selbst wenn der Widerstand R der Wasserstoffokklusionsle
gierung mit einem Innenwiderstand r der Sekundärbatterie unter bestimmten
Temperaturbedingungen in Übereinstimmung gebracht wird, viele Fälle, wo
der Innenwiderstand r nicht mit dem Widerstand R übereinstimmt, wenn die
Sekundärbatterie verwendet wird. Jedoch kann die Konstruktion dieser
Ausführungsform bewirken, daß die Wasserstoffokklusionslegierung unab
hängig von den Änderungen bei dem Innenwiderstand der Sekundärbatterie,
selbst in dem Fall, wo die Wasserstoffspeichervorrichtungen 20 in einem
Fahrzeug installiert sind, schnell Wärme erzeugt. Somit ist es möglich, Was
serstoff schnell zuzuführen (zu entladen).
In einem Wasserstoffspeichersystem, in welchem eine Mehrzahl von
Wasserstoffspeichervorrichtungen 20 durch den Widerstandssteuermecha
nismus 82 verbunden ist, stellt die zweite Ausführungsform eine Konstruk
tion zur Verfügung, welche den Gesamtinnenwiderstand der Wasser
stoffspeichervorrichtungen 20 gleich oder ähnlich zu dem Innenwiderstand r
der Stromquelle 80 macht. Andererseits kann, wie in Fig. 12 gezeigt ist, der
Innenwiderstand einer einzelnen Wasserstoffspeichervorrichtung 20 verän
dert werden, indem die Anzahl der Formstücke 30, welche zwischen den
beweglichen Quetschelektroden 60, 61 und 62 in der Wasserstoffspeicher
vorrichtung 20 angeordnet werden, mittels eines variablen Innenwider
standsmechanismus 84 eingestellt wird. Beispielsweise werden bewegliche
Quetschelektrodenplatten 62 zwischen den Formstücken in vorbestimmten
Abständen angeordnet, und der variable Innenwiderstandsmechanismus 84
schaltet die Elektrodenplatte, die mit der Stromquelle 80 verbunden werden
soll, um. Auf diese Weise kann der Innenwiderstand der Wasserstoffspei
chervorrichtung 20 verändert werden.
Als nächstes wird eine Wasserstoffspeichervorrichtung 100 gemäß ei
ner dritten Ausführungsform der Erfindung in Bezug auf Fig. 13 beschrieben.
Die Wasserstoffspeichervorrichtung 100 der dritten Ausführungsform ist von
der Wasserstoffspeichervorrichtung 20 der ersten Ausführungsform darin
verschieden, daß ein integriertes poröses Formstück 110 anstelle einer
Mehrzahl von porösen Formstücken 30 eingesetzt wird. In der dritten Aus
führungsform werden, da die Bestandteile außer dem Formstück 110 und
einem Puffermaterial 120 strukturell mit denen der ersten Ausführungsform
identisch sind, diese durch dieselben Bezugsziffern bezeichnet und werden
nicht beschrieben. Die Wasserstoffspeichervorrichtung 100 weist das inte
grierte Formstück 110, welches aus einer Wasserstoffokklusionslegierung
gefertigt ist, zwischen den beweglichen Quetschelektroden 60, 61 auf. Die
ses Formstück 110 wird erhalten, indem ein Knetkörper, der aus einem Pul
ver einer Wasserstoffokklusionslegierung und einem Bindematerial zusam
mengesetzt ist, zu einer vorbestimmten Form, wie beispielsweise einer
Säule mit einem rechtwinkligen Querschnitt geformt wird, und der Knetkörper
wie bei der ersten Ausführungsform beschrieben getrocknet wird. Das
Formstück 110 wird durch die beweglichen Quetschelektroden 60, 61
zusammengepreßt. Das heißt, das Formstück 110 befindet sich konstant in
physikalischem Kontakt mit den beweglichen Quetschelektroden 60, 61.
Eine Dimensionszunahme des Formstückes 110 in der Richtung der Längs
achse wird durch eine Kontraktion der beweglichen Quetschelektroden 60,
61 aufgefangen.
Puffermaterialien 120 werden zwischen den Oberflächen des Form
stückes 110, die dem Inneren des Körpers 21 gegenüberliegen, und dem
adiabatischen Isolationsmaterial 25, welches auf den entsprechenden Ober
flächen im Inneren des Körpers 21 angeordnet ist, eingefügt. Die Pufferma
terialien 120 werden zwischen dem Formstück 110 und dem adiabatischen
Isolationsmaterial 25 eingefügt, wobei sie in einem solchen Ausmaß kom
primiert werden, daß das Formstück 110 keiner Belastung ausgesetzt wird,
die größer ist als ein erlaubter Wert, selbst wenn die Puffermaterialien 120
Dimensionsänderungen in vertikalen Richtungen und in Richtungen nach
links und rechts entsprechend einer Volumenexpansion des Formstückes
110 zur Zeit der Wasserstoffokklusion durchmachen (die Richtungen links
und rechts sind senkrecht zu dem Blatt von Fig. 13 und die vertikalen Rich
tungen sind parallel zu dem Blatt von Fig. 13). Genauer gesagt weist jedes
der Puffermaterialien 120 ein erstes Puffermaterial 120a, das zwischen den
oberen und unteren Oberflächen des Formstückes 110 und dem entspre
chenden adiabatischen Isolationsmaterial 25 angeordnet ist, und ein zweites
Puffermaterial 120b, das zwischen den linken und rechten Oberflächen des
Formstückes 110 und dem entsprechenden adiabatischen Isolationsmaterial
25 angeordnet ist, auf. Anders als bei der ersten Ausführungsform sind die
Puffermaterialien 120 nicht in der Richtung angeordnet, in welcher das
Formstück 110 mit elektrischem Strom versorgt wird. Daher müssen die
Puffermaterialien 120 keine Leitfähigkeit aufweisen. Da die Puffermaterialien
120 so angeordnet sind, daß sie Diffusionswege für den Wasserstoff offen
halten, müssen sie keine Durchlässigkeit für Wasserstoff aufweisen. Jedoch
ist es bevorzugt, daß die Puffermaterialien 120 eine Durchlässigkeit für
Wasserstoff aufweisen. Diese Ausführungsform setzt leitfähige Puffermate
rialien 32, welche beispielhaft in der ersten Ausführungsform dargestellt
wurden, als die Puffermaterialien 120 ein.
In der Wasserstoffspeichervorrichtung 100 gemäß der dritten Ausfüh
rungsform wird eine Dimensionsänderung des Formstückes 110 in Richtung
der Längsachse, welche aus dessen Volumenexpansion zur Zeit der Was
serstoffokklusion resultiert, durch die beweglichen Quetschelektroden 60, 61
aufgefangen, und eine Dimensionsänderung des Formstückes 110 in der
seitlichen Richtung wird durch die ersten und zweiten leitfähigen Pufferma
terialien 120a, 120b aufgefangen. Dieses verhindert, daß das Formstück
110 in einen direkten Kontakt mit dem adiabatischen Isolationsmaterial 25
kommt, puffert jegliche Stöße auf das Formstück 110 ab und verhindert, daß
das Formstück 110 beschädigt wird. Im Gegensatz dazu wird eine Dimensi
onsänderung des Formstückes 110 in Richtung der Längsachse, welche aus
dessen Volumenreduktion zur Zeit der Entladung von Wasserstoff resultiert,
durch die beweglichen Quetschelektroden 60, 61 ausgeglichen, welche das
Formstück 110 zusammenpressen und verlängern.
Somit ist es möglich, einen physikalischen Kontakt zwischen den ent
gegengesetzten Enden des Formstückes 110 und den beweglichen
Quetschelektroden 60, 61 aufrecht zu erhalten. Eine Dimensionsänderung
des Formstückes 110 in der seitlichen Richtung wird durch eine elastische
Deformation der ersten und zweiten leitfähigen Puffermaterialien 120a, 120b
ausgeglichen. Das Formstück 110 wird so in der Wasserstoffspeichervor
richtung 100 gehalten, so daß es nicht mit dem adiabatischen Isolationsma
terial 25 in Kontakt kommt. Auf diese Weise kann diese Ausführungsform
ebenfalls Vorteile bieten, indem sie eine Wasserstoffokklusionslegierung in
Form eines Formstückes verwendet.
Obwohl Wasserstoffspeichervorrichtungen gemäß den Ausführungs
formen der Erfindung beschrieben wurden, sollte bedacht werden, daß die
oben erwähnten Ausführungsformen zu einem leichteren Verständnis der
Erfindung dienen sollen und die Erfindung nicht beschränken sollen. Es
versteht sich von selbst, daß die Erfindung Veränderungen oder Modifikatio
nen unterzogen werden kann, solange diese nicht von deren Sinn oder
Umfang abweichen, und daß die Erfindung äquivalente Konstruktionen ein
schließen kann.
Obwohl beispielsweise die porösen Formstücke 30 in der ersten Aus
führungsform in der Form einer rechtwinkligen Platte verwendet werden, ist
es ebenfalls möglich, Formstücke in der Form einer Scheibe oder eines Po
lygons gemäß anderen Gestaltungen zu verwenden.
In der ersten Ausführungsform sind die ersten leitfähigen Puffermate
rialien 32a und die zweiten leitfähigen Puffermaterialien 32b, welche zu den
ersten leitfähigen Puffermaterialien 32a einen Winkel von 90° aufweisen,
abwechselnd angeordnet. Jedoch kann wenigstens eins der leitfähigen Puf
fermaterialien anders zu den anderen leitfähigen Puffermaterialien orientiert
werden. In dem Fall, wo die Formstücke in der Form einer Scheibe vorlie
gen, können die leitfähigen Puffermaterialien in einem vorbestimmten Win
kel zuneinander versetzt werden. Auch in diesen Fällen werden jegliche
Stöße auf die Formstücke 30 und das adiabatische Isolationsmaterial 25 in
den entsprechenden Richtungen, die aus einer Volumenänderung (Expan
sion) der Formstücke 30 resultieren, abgepuffert, und die Formstücke 30
können vor einer Beschädigung geschützt werden.
Weiterhin werden in der ersten Ausführungsform die beweglichen
Quetschelektroden 60, 61 so angeordnet, daß sie die Anordnungsrichtung
der Formstücke 30 schneiden. Anders ausgedrückt, werden die Formstücke
30 so angeordnet, daß sie elektrisch in Reihe verbunden sind. Wie jedoch in
Fig. 14 gezeigt ist, können die beweglichen Quetschelektroden 160, 161
entlang der Anordnungsrichtung der Formstücke 30 angeordnet werden.
Anders ausgedrückt, können die Formstücke 30 so angeordnet werden, daß
sie elektrisch parallel verbunden sind. In diesem Fall müssen die Form
stücke 30 elektrisch voneinander isoliert werden. Daher werden isolierende
Puffermaterialien 132 als Puffermaterial verwendet. Die radiale Richtung der
Formstücke 30 wird so festgelegt, daß ein elektrischer Widerstand realisiert
wird, der benötigt wird, um die Formstücke 30 mit elektrischem Strom zu
versorgen und diese zu erwärmen.
Im Fall einer solchen Konstruktion ist es, selbst wenn eines oder meh
rere der Formstücke 30, die angeordnet wurden, beschädigt wurde, möglich,
die Funktion einer Wasserstoffspeichervorrichtung 20 aufrecht zu erhalten.
Die Form der leitfähigen Puffermaterialien 32 der ersten Ausführungs
form ist nur ein Beispiel. Wie beispielsweise in Fig. 14 gezeigt ist, kann
jedes der Puffermaterialien 132 sandwichartig zwischen zwei Formstücken
30 angeordnet werden, und die entgegengesetzten Endbereiche von jedem
der Puffermaterialien 132 können sich bis zwischen die Endbereiche der
zwei Formstücke 30 erstrecken. Das heißt, jeder Endbereich der Formstücke
30 kann T-förmig sein. In diesem Fall kann ein leitfähiges Puffermaterial 32
das benachbarte Formstück 30 wirksam davor schützen, daß es durch den
Kontakt mit der inneren Oberfläche des Körpers 21 (dem adiabatischen Iso
lationsmaterial 25) beschädigt wird.
Obwohl das Formstück 110 in der dritten Ausführungsform in Form ei
nes quadratischen Zylinders verwendet wird, ist es ebenfalls möglich, ein
Formstück in der Form eines kreisförmigen Zylinders oder eines polygonalen
Zylinders zu verwenden.
Wie in den oben erwähnten Ausführungsformen beschrieben wurde, ist
die Wasserstoffspeichervorrichtung der Erfindung, da diese Wasserstoff
schnell entladen kann, als eine Wasserstoffquelle bei einem Kaltstartbetrieb,
zum Beispiel für ein Wasserstoffnutzungssystem, das Brennstoffzellen
benutzt, oder ein Wasserstoffnutzungssystem, welches einen Methanolre
former einsetzt, nützlich. Wenn darüber hinaus die Wasserstoffspeichervor
richtung der Erfindung in Kombination mit einer großen Wasserstoffspei
chervorrichtung verwendet wird, wird während des Betriebs im Gleichgewicht
die maximale Wasserstoff-Flußmenge des Gesamtsystems erhöht. Als Folge
wird es möglich, die maximale Ausgabe einer Brennstoffzelle oder derglei
chen, zu welcher Wasserstoff zugeführt wird, zu erhöhen.
Zusätzlich ist es ebenfalls nützlich, das Kapazitätsverhältnis zwischen
einer kleinen Wasserstoffspeichervorrichtung und einer großen Wasser
stoffspeichervorrichtung einzustellen, wenn dieses erforderlich ist. Weiterhin
ist es ebenfalls möglich, eine Konstruktion zur Verfügung zu stellen, worin
die gesamte Wasserstoffspeichervorrichtung in eine Mehrzahl kleiner Kam
mern unterteilt ist, welche mit elektrischem Strom versorgt werden können.
Claims (11)
1. Eine Wasserstoffspeichervorrichtung (20), welche eine Wasserstoff
okklusionslegierung einsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß diese
umfaßt:
einen Behälter;
ein Formstück (30), das durch ein Formen eines Pulvers aus der Wasserstoffokklusionslegierung erhalten wurde, und welches inner halb des Behälters gehalten wird; und
eine Temperatursteuereinrichtung zum Steuern der Temperatur des Formstückes (30).
einen Behälter;
ein Formstück (30), das durch ein Formen eines Pulvers aus der Wasserstoffokklusionslegierung erhalten wurde, und welches inner halb des Behälters gehalten wird; und
eine Temperatursteuereinrichtung zum Steuern der Temperatur des Formstückes (30).
2. Eine Wasserstoffspeichervorrichtung gemäß Anspruch 1, worin:
die Temperatursteuereinrichtung ein Elektrodenmittel (42, 43, 60, 61) umfaßt, um das Formstück (30) mit elektrischem Strom zu versorgen.
die Temperatursteuereinrichtung ein Elektrodenmittel (42, 43, 60, 61) umfaßt, um das Formstück (30) mit elektrischem Strom zu versorgen.
3. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, welche weiterhin dadurch ge
kennzeichnet ist, daß sie Puffermittel (32) umfaßt, um das Formstück
(30) in dem Behälter zu halten und um den Kontakt zwischen dem
Formstück (30) und einer inneren Oberfläche des Behälters, welcher
aus einer Volumenänderung des Formstückes (30) resultiert, abzupuf
fern.
4. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 3, worin:
eine Mehrzahl von Formstücken (30) entlang einer vorbestimmten Richtung in dem Behälter angeordnet ist, wobei die Puffermittel (32) isolierende Eigenschaften aufweisen und zwischen benachbarten Formstücken (30) angeordnet sind, und die Elektrodenmittel (42, 43, 60, 61) veränderliche Mittel umfassen, um deren Länge entsprechend den Volumenänderungen der Formstücke und Preßmittel zu verän dern und einen konstanten Kontakt mit wenigstens einem Teil der Mehrzahl an Formstücken (30) aufrecht zu erhalten.
eine Mehrzahl von Formstücken (30) entlang einer vorbestimmten Richtung in dem Behälter angeordnet ist, wobei die Puffermittel (32) isolierende Eigenschaften aufweisen und zwischen benachbarten Formstücken (30) angeordnet sind, und die Elektrodenmittel (42, 43, 60, 61) veränderliche Mittel umfassen, um deren Länge entsprechend den Volumenänderungen der Formstücke und Preßmittel zu verän dern und einen konstanten Kontakt mit wenigstens einem Teil der Mehrzahl an Formstücken (30) aufrecht zu erhalten.
5. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 4, worin die Elektrodenmittel (42,
43, 60, 61) einen konstanten Kontakt mit den Endbereichen der
Formstücke (30) aufrecht erhalten.
6. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 4, worin die Elektrodenmittel (42,
43, 60, 61) einen konstanten Kontakt mit - in einer vorbestimmten
Richtung gesehen - entgegengesetzten Formstücken (30) aufrecht
erhalten.
7. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 6, worin die Puffermittel (32) zwi
schen den Formstücken (30) und der inneren Oberfläche des Behäl
ters in einer Richtung senkrecht zu der Anordnungsrichtung der
Formstücke (30) angeordnet sind, und worin wenigstens eines der
Puffermittel (32) zwischen den Formstücken (30) und der inneren
Oberfläche des Behälters in einer Richtung angeordnet ist, die von
der der anderen Puffermittel (32) verschieden ist.
8. Eine Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 4 bis 7, worin
Kontaktoberflächen der Elektrodenmittel (42, 43, 60, 61) in der Form
einer Kontaktoberfläche der Formstücke (30) entsprechen.
9. Eine Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 2 bis 8, worin
die Temperatursteuereinrichtung eine Stromquelle, welche die Elek
trodenmittel (42, 43, 60, 61) mit elektrischer Leistung versorgt, und
eine Einrichtung zur Veränderung des Innenwiderstands, welche die
Innenoberfläche der Formstücke ungefähr dem Innenwiderstand der
Stromquelle angleicht, umfaßt.
10. Ein Wasserstoffspeichersystem umfassend:
eine Mehrzahl von Wasserstoffspeichervorrichtungen gemäß irgend einem der Ansprüche 2 bis 8;
eine Stromquelle, welche die Wasserstoffspeichervorrichtungen mit elektrischer Leistung versorgt; und
eine Widerstandssteuereinrichtung, um den Gesamtinnenwiderstand der Formstücke (30), die in den Wasserstoffspeichervorrichtungen enthalten sind, ungefähr dem Innenwiderstand der Stromquelle anzugleichen.
eine Mehrzahl von Wasserstoffspeichervorrichtungen gemäß irgend einem der Ansprüche 2 bis 8;
eine Stromquelle, welche die Wasserstoffspeichervorrichtungen mit elektrischer Leistung versorgt; und
eine Widerstandssteuereinrichtung, um den Gesamtinnenwiderstand der Formstücke (30), die in den Wasserstoffspeichervorrichtungen enthalten sind, ungefähr dem Innenwiderstand der Stromquelle anzugleichen.
11. Eine Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, worin
die Temperatursteuereinrichtung getrennt von den Formstücken (30)
zur Verfügung gestellt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP24734299A JP2001065797A (ja) | 1999-09-01 | 1999-09-01 | 水素貯蔵装置及び水素貯蔵システム |
| JP11-247342 | 1999-09-01 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10042245A1 true DE10042245A1 (de) | 2001-04-12 |
| DE10042245B4 DE10042245B4 (de) | 2004-05-27 |
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ID=17161991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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