[go: up one dir, main page]

DE10042117A1 - Futterstand zum Füttern von Pferden u.ä. - Google Patents

Futterstand zum Füttern von Pferden u.ä.

Info

Publication number
DE10042117A1
DE10042117A1 DE10042117A DE10042117A DE10042117A1 DE 10042117 A1 DE10042117 A1 DE 10042117A1 DE 10042117 A DE10042117 A DE 10042117A DE 10042117 A DE10042117 A DE 10042117A DE 10042117 A1 DE10042117 A1 DE 10042117A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feeding
feed
horses
station according
side walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE10042117A
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Hanns Ullstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ULLSTEIN JUN
Original Assignee
ULLSTEIN JUN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ULLSTEIN JUN filed Critical ULLSTEIN JUN
Priority to DE10042117A priority Critical patent/DE10042117A1/de
Publication of DE10042117A1 publication Critical patent/DE10042117A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0291Automatic devices with timing mechanisms, e.g. pet feeders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/10Feed racks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Abstract

Der erfindungsgemäße Futterstand zum Füttern von Pferden u. ä. ist mit einem Futtertisch ausgerüstet, der an zwei Seiten jeweils auf- und abbewegt werden und man dadurch das Futter anbieten, aber auch wegsperren, kann. Durch entsprechende elektromechanische Steuerung und Dimensionierung des Futtertisches kann man so ganztags, über mehrere Tage hinweg, die Fütterung ohne Arbeitsaufwand vornehmen. DOLLAR A Durch Abstandhalten des Futtergitters zur Begrenzungswand kann man den Stand von vorne betreten, ihn bequem reinigen, Tiere individuell mit Kraftfutter versorgen oder sie hinaustreiben.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, zum Füttern von Pferden u. ä. mit Heu, Stroh, Silage und Kraftfutter (z. B. Hafer, Fertig-Mischfutter usw.) in einer Gruppe.
Nachfolgend wird, der Einfachheit wegen, nur von Pferden und Futter gesprochen, doch kann die Einrichtung auch prinzipiell für andere Tierarten (z. B. Rinder) und Futtersorten (z. B. Gras, Rauhfutter, Kraftfutter usw.) angewandt werden.
Um Pferde in einer Gruppe individuell einfach (ohne arbeitstechnischen Aufwand, wie z. B. das Änbinden jedes einzelnen Tieres) füttern zu können, bedient man sich schon seit Jahren der Futterstände. Dabei müssen dann immer mindestens so viele Futterstände den Pferden zur Verfügung stehen, wie Pferde in der Gruppe gehalten werden.
Bei den Futterständen handelt es sich um schmale Gänge, die links und rechts durch Begrenzungswände und vorne durch unterschiedliche Absperrungen (z. B. Querrohr) eingerahmt sind und meist nebeneinander aufgebaut werden. Die Pferde können also nur von hinten eintreten und müssen auch dort wieder rückwärts austreten. Der jeweilige Stand ist so schmal gehalten, daß immer nur ein Pferd hineingehen kann. Kopfseitig wird dann dem jeweiligen Pferd sein individuelles Futter nach Qualität und Quantität vorgelegt.
Vorne, im sogenannten Futterkopf, sind die Futterstandwände seitlich unten gänzlich geschlossen (was im hinteren, oberen Teil, wegen der Beobachtungsmöglichkeiten für die Tiere, nicht erwünscht ist), so daß sich die benachbarten Tiere beim Fressen nicht gegenseitig drohen und das Futter wegnehmen können.
Von hinten kann ein außenstehendes Tier das innen fressende nicht austreiben, weil der Futterstand so lang bemessen ist, daß das angreifende Tier selbst zu einem Teil in den Stand eintreten müßte. Das tut es aber nicht, denn dann würde es sich im Kopfbereich den schlagenden Hinterhufen des fressenden Pferdes aussetzen.
Auf diese Art und Weise ist es gelungen, auch schwächeren Pferden in der Gruppe die Möglichkeit zu geben, in Ruhe ihr notwendiges Futter aufnehmen zu können, ohne daß ein anderes Tier es wegnehmen könnte.
Auf der anderen Seite hat dieses Fütterungsverfahren aber folgende Nachteile:
  • 1. Legt man den Pferden nur eine bestimmte Futtermenge vor, muß man in einem bestimmten Zeitabstand diesen Fütterungsvorgang wiederholen. Da dies möglichst oft am Tag erfolgen sollte, wäre dies sehr arbeits- und kostenaufwendig und wird deshalb meist auf zweimal pro Tag beschränkt.
  • 2. Man hilft sich dann damit, daß man einen Futtervorrat vorlegt (z. B. auf einem ziemlich schrägen Futtertisch vor dem Futterkopf des Standes, so daß das Futter immer nachrutschen kann), so daß das Pferd immer fressen kann. Das hat dann den großen Nachteil, daß die Tiere meistens zu fett werden, was beim Pferd nicht gewünscht wird und sich gesundheitlich besonders nachteilig auswirkt.
  • 3. In der Landwirtschaft werden heute fast nur noch sogenannte Großballen für Heu, Silage usw. verwendet, weil die Arbeits- und Lagerkosten dadurch geringer ausfallen. Die direkte Verfütterung solcher Großgebinde ist bisher nicht möglich, weil sie zwar am Futterkopf abgesetzt werden und die Pferde auch anfangs davon fressen könnten. Nach einer gewissen Zeit aber, wenn das körperlich erreichbare Futter bereits aufgezehrt wurde, ist dies aber nicht mehr möglich. Man müßte dann den schweren Ballen nach vorne, zum Futterkopf hin, schieben, was einmal umständlich und anstrengend, manchmal aber auch gar nicht machbar ist (wenn z. B. nicht aufgefressenen Futterbrücken das Vorschieben verhindern).
  • 4. Wenn ein angreifendes Pferd das fressende nicht aus dem Futterstand treiben kann, dann kommt es auch schon vor (besonders dann, wenn das Pferd in einem der inneren Futterstände steht), daß ein Reiter ebenfalls sein Pferd nicht herausbekommt; das Pferd will eventuell eben einfach nicht geritten werden. . ..
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Futterstand zum Füttern von Pferden o. ä. so auszugestalten, daß er die bekannten Nachteile beseitigt und man damit das Pferd mehrmals am Tag problemlos und kostengünstig füttern und es auch, zu jeder Zeit, aus jedem beliebigen Stand heraustreiben kann.
Erfindungsgemäß werden die Aufgaben dadurch gelöst, daß man einen Futtertisch flach vor dem Futterkopf ablegt. Dieser Futtertisch ist so groß dimensioniert, daß auf ihm auch Großballen von Heu, Stroh usw. abgelagert werden können und man dadurch eine Vorratsfütterung über mehrere Tage erreichen kann.
Sollen nun die in den Futterständen stehenden Pferde etwas zu fressen bekommen, wird der Futtertisch, mechanisch von Hand oder elektronisch mit E-Motor, herkömmlich (z. B. mit Zugseil, Hydraulikzylinder usw.) an der dem Futterstand abgewendeten Seite angehoben, so daß das Futter (auch Großballen) immer zum Futterkopf hin nachrutschen kann.
Sollen nun aber die Pferde kein Futter mehr aufnehmen, wird zunächst die angehobene Seite des Futtertisches wieder gesenkt und dann die dem Futterstand nahe Seite angehoben, so daß die Pferde nicht mehr an das Futter mit dem Maul hinreichen können.
Die Hubvorgänge können mechanisch von Hand (z. B. mit einer Kurbel) ausgeführt werden oder aber auch elektromechanisch und sensor/zeitgesteuert, so daß eine komplette Fütterung, aber auch verschiedene Fütterungspausen (Pferde werden dadurch auch zur vermehrten Bewegung angeregt), den ganzen Tag über durchgeführt werden kann.
Durch die Verwendung von Bruststangen als Absperrung und der Anordnung des Futtergitters ist es möglich, die pferdefreundliche Bodenfütterung durchzuführen.
Auf der anderen Seite erlaubt diese Anordung eine schnelle, leichte Reinigung des Futterplatzes.
Damit der Reiter sein Pferd zum Reiten auch aus innen gelegenen Futterständen hinaustreiben kann, wird der vordere, untere Teil der Begrenzungwand des Futterkopfes seitlich beweglich (z. B. Klappe oder Kunststoffstreifen o. ä.) ausgestaltet, so daß jede Person zwischen Futtertisch und dem starren Teil des Futterkopfes durchschlüpfen und in den jeweiligen Futterstand gelangen kann. Auf gleiche Art und Weise kann sie aber auch die Stände leicht von Futterresten und Schmutz befreien oder aber auch Kraftfutterportionen den einzelnen Tieren vorlegen.
Die Erfindung wird nachfolgend, anhand der Zeichnung, beschrieben
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht (Schnitt mittig durch Futterstand) des erfindungsgemäßen Futterstandes, bestehend aus Begrenzungswand 1 und Absperrung 2, hier als Bruststange abgebildet, sowie im Futterkopf des Standes die Klappe 3 (beweglicher, unterer Teil der Begrenzungswand), das Futtergitter 4 und davor der Futtertisch 5 mit dem Futter (Großballen) 6.
Fig. 2 zeigt den angehobenen Futtertisch 7, so daß das Futter freigegeben ist und immer nachrutschen kann.
Fig. 3 zeigt den zunächst wieder abgelassenen, dann aber an der zum Futterkopf hin liegenden Seite angehobenen Futtertisch 8, so daß das Futter gesperrt ist. Klappe 3 ist abgeschwenkt, so daß der seitliche Durchgang 9, um in die einzelnen Stände zu gelangen, frei ist.
Der untere Teil der Zugvorrichtung, nach oben hin zum Sperren des Futters, ist, über die gesamte Breite der Futterstände, als Stab-Gitter ausgebildet, wobei die einzelnen Stäbe genau in der Mitte der Stäbe des Futtergitters abgeordnet sind und so das Herausfallen (zum Pferd hin) des Futters noch besser verhindern und dem Pferd das "Hinunterschlingen" des Futters unmöglich machen.

Claims (7)

1. Futterstand zum Füttern von Pferden u. ä., dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei seitlichen Begrenzungswänden, einer vorderen Absperrung, zwei beweglichen Teilen der Begrenzungswand, einem senkrechten Futtergitter und einem lose, flachliegendem Futtertisch, den man zum Füttern, aber auch zum Wegsperren vom Futter, verwenden kann, besteht.
2. Futterstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Futtertisch so goß dimensioniert wird, daß für mehrere Tage eine Vorratsfütterung gegeben ist.
3. Futterstand nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß das An/Abheben der beiden futtergitternahen und fernen Futtertischkanten mechanisch erfolgt.
4. Futterstand nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das An/Abheben der beiden Futtertischkanten elektromechanisch und sensor/zeitgesteuert erfolgen kann.
5. Futterstand nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen, unteren Teile aus den Begrenzungswänden seitlich klappbar sind.
6. Futterstand nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Begrenzungswand und Futtergitter so groß ist, daß eine Person sich dazwischen bewegen kann.
7. Futterstand nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Zugvorrichtung, zum Wegsperren vom Futter, als Stabgitter ausgebildet ist.
DE10042117A 2000-08-29 2000-08-29 Futterstand zum Füttern von Pferden u.ä. Pending DE10042117A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10042117A DE10042117A1 (de) 2000-08-29 2000-08-29 Futterstand zum Füttern von Pferden u.ä.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10042117A DE10042117A1 (de) 2000-08-29 2000-08-29 Futterstand zum Füttern von Pferden u.ä.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10042117A1 true DE10042117A1 (de) 2002-03-28

Family

ID=7653985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10042117A Pending DE10042117A1 (de) 2000-08-29 2000-08-29 Futterstand zum Füttern von Pferden u.ä.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10042117A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004023352B4 (de) * 2004-05-12 2009-04-09 Ullstein Jun., Hanns Futterblock zum Bewegen und Füttern von Pferden u.ä.
DE102015100279B4 (de) 2015-01-09 2022-01-27 Magnus Kraft Vorrichtung zur Bereitstellung von Futter für ein Tier
DE102022102174A1 (de) 2022-01-31 2023-08-03 Hery Ahmad Anordnung zum Bereitstellen von Futter für Haustiere

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004023352B4 (de) * 2004-05-12 2009-04-09 Ullstein Jun., Hanns Futterblock zum Bewegen und Füttern von Pferden u.ä.
DE102015100279B4 (de) 2015-01-09 2022-01-27 Magnus Kraft Vorrichtung zur Bereitstellung von Futter für ein Tier
DE102022102174A1 (de) 2022-01-31 2023-08-03 Hery Ahmad Anordnung zum Bereitstellen von Futter für Haustiere

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69422945T2 (de) Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren
DE69700157T2 (de) Frontpositionierschiene für Melkstand
EP2042034A2 (de) Hängewagenbahnsystem, Stall und Verfahren zur Fütterung und Reinigung
EP3078260A1 (de) Ballenauflöser
DE69604139T2 (de) Futterförderer
DE102012108021A1 (de) Futterraufe
DE10042117A1 (de) Futterstand zum Füttern von Pferden u.ä.
EP0970604B1 (de) Stall
DE69417642T2 (de) Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren
DE3447753C2 (de) Einrichtung zur Haltung von Tieren
DE69425024T2 (de) Vorrichtung zum automatischen Melken von Tieren
DE1110463B (de) Einrichtung fuer Viehstaelle
DE20207558U1 (de) Abferkelbucht für die tiergerechte Schweinehaltung
DE102015100279A1 (de) Vorrichtung zur Bereitstellung von Futter für ein Tier
DE102010042734A1 (de) Vorrichtung zum Transportieren von Futter zu Futterplätzen in einem Stall, Stall und Verfahren zur Versorgung von Futterplätzen mit Futter in einem solchen Stall
DE102004016720B4 (de) Einrichtung zum Reinigen von Liegeboxen in einem Stall, Verfahren hierfür, Verwendung der Einrichtung und einen die Einrichtung umfassenden Stall
EP1169915B1 (de) Fütterungssystem für Haustiere
EP1749439B1 (de) Fütterungseinheit
DE69708382T2 (de) Konstruktion zum Melken von Tieren, sowie Kühen
AT253291B (de) Buchtenlaufstall zur Unterbringung von Kühen
DE69624052T2 (de) Silageverfahren um Futterballen in einen Silo zu stapeln
DE2646242B1 (de) Viehstall,insbes. Melkstand-Stalleinbau
DE3911954C2 (de)
DE3604774A1 (de) Verfahren zur individuellen fuetterung von tieren mit langfaserigem futter
DE3820610A1 (de) Stall zur aufzucht von vieh, insbesondere kaelbern

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee
8170 Reinstatement of the former position