DE1004031B - Anlage zur stetigen Herstellung von in Giess- und UEberziehmaschinen unmittelbar zu verarbeitenden Schokoladenmassen mit getrennten Vorrichtungen fuer die Feinstvermahlung der kakaofreien trockenen und fuer die Feinstversalbung der fluessigwerdenden Mischngsbestandteile - Google Patents
Anlage zur stetigen Herstellung von in Giess- und UEberziehmaschinen unmittelbar zu verarbeitenden Schokoladenmassen mit getrennten Vorrichtungen fuer die Feinstvermahlung der kakaofreien trockenen und fuer die Feinstversalbung der fluessigwerdenden MischngsbestandteileInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
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Description
Bei der Erfindung handelt es sich um eine Anlage zur stetigen Herstellung von in Gieß- und Überziehmaschinen
unmittelbar zu verarbeitenden Schokoladenmassen mit getrennten Vorrichtungen für die Feinstvermahlung
der kakaofreien trockenen Mischungsbestandteile einerseits und für die Feinstversalbung
von nicht trockenen bzw. bei der Bearbeitung nicht trocken bleibenden, flüssig werdenden Mischungsbestandteilen,
insbesondere der einen hohen Kakaobuttergehalt aufweisenden Kakaogrundmasse, andererseits.
Schon Jahrzehnte zurückliegende Vorschläge zur Ausführung derartiger Anlagen, die den Zweck
verfolgen, die gesamte früher und auch heute noch für die Herstellung von Qualitätsschokoladen benötigte
Zeit ganz erheblich durch den Wegfall der am längsten dauernden sogenannten Conchierung abzukürzen,
haben keine praktische Bedeutung erlangt, weil offenbar die für die getrennte Verarbeitung der Rohstoffe
auf größte Kornfreiheit seinerzeit zur Verfügung gestandenen Aggregate in ihrem Endergebnis für den
vorliegenden Zweck doch nicht befriedigten.
Erfindungsgemäß sollen jedoch die Voraussetzungen für die praktische und auch wirtschaftlich vertretbare
Fortschrittswirkung einer derartigen Anlage heutzutage dadurch geschaffen werden können, daß man
die folgenden Vorrichtungsaggregate miteinander in einer Gesamtanlage vereinigt:
Zunächst benötigt man eine moderne Feinstvermahlanlage mit Windsichtung und Grobgutrückführung,
wie sie in der Hartmüllerei auf verschiedenen Gebieten erfolgreich eingeführt worden ist. In dieser z. B. als
Hammermühle ausgeführten Anlage werden lediglich die trockenen Mischungsbestandteile, vor allem der
Zucker, aber auch das praktisch wegen seines geringen Butterfettgehaltes als trocken zu bezeichnende Milchpulver
und schließlich auch irgendwelche Trockenaromatika auf den gewünschten Endfeinheitsgrad gebracht.
Getrennt von diesen kakaofreien Mischungsbestandteilen wird die Kakaogrundmasse auf irgendeine
in der Schokoladenindustrie übliche Weise auf die geforderte endgültige Kornfeinheit und zumindest
auf den bisher üblichen Versalbungs- bzw. Suspensions- und Emulsionsgrad vorbereitend bearbeitet,
wobei es natürlich dem Erzeuger freisteht, auch flüssige Aromastoffe und Lecithin in diesen flüssig
durchgeführten Versalbungsprozeß durch Abgabe aus entsprechenden Dosiervorrichtungen für diese Stoffe
einzubeziehen.
Ein weiteres wichtiges Element dieser Gesamtanlage ist eine zu mindestens aus einem Paar von mit Rührwerken
versehenen Sammelbehältern bestehende Behälterbatterie, von der jeder Behälter mittels einer
Wechselschaltung abwechselnd mit dem gesamten
Anlage zur stetigen Herstellung von in Gieß- und Überziehmaschinen unmittelbar
zu verarbeitenden Schokoladenmassen mit getrennten Vorrichtungen für die Feinstvermahlung
der kakaofreien trockenen und für die Feinstversalbung der flüssigwerdenden Mischungsbestandteile
Anmelder:
Paul F. Beich Company, Bloomington,
111. (V. St. A.)
111. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. L. Hirmer, Patentanwalt,
Berlin-Halensee, Katharinenstr. 21
Berlin-Halensee, Katharinenstr. 21
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 11. Juli 1946 und 19. Mai 1947
V. St. v. Amerika vom 11. Juli 1946 und 19. Mai 1947
Arbeitsgut aus den soeben geschilderten beiden Aggregaten zwecks inniger Mischung beliefert wird. Die
Herstellung des Feinmahlgutes aus den Trockenbestandteilen und der versalbten Kakaogrundmasse
braucht wegen des Vorhandenseins mehrerer Sammelbehälter nicht unterbrochen zu werden. Ist der eine
Behälter mit dem gesamten Mischgut beschickt worden, dann werden die beiden vorgeschalteten
Aggregate auf den Nachbarbehälter umgeschaltet, der während der Entleerung des ersten Behälters aufgefüllt
wird.
Bei einer derartigen Vorbereitung des Trockengutes und auch der flüssigen Kakaogrundmasse bedarf es
keiner langwierigen Mischung und Versalbungsarbeit in dem Sammelbehälter mehr. Schon nach kurzer
Rührzeit in dem letzteren hat die Homogenisierung der gesamten Mischungsbestandteile einen solchen
Grad erreicht, daß die in den Sammelbehältern gespeicherte Schokoladenmasse ohne weiteres, ohne einer
nochmaligen Conchierung in besonderen Maschinen zu bedürfen, in den üblichen Gieß- und Überziehmaschinen
verarbeitet werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Gesamtanlage ist aus der einzigen schematischen zeichnerischen
Darstellung — unter Weglassung des die Kakaogrundmasse vorbereitenden Aggregates ■— ersichtlich.
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In dem oberen der beiden angedeuteten Stockwerke ist die Feinstvermahlanlage mit dem dazu nötigen
Zubehör für die trockenen Mischungsbestandteile, in dem unteren Stockwerk dagegen die Behälterbatterie
und daneben das Aggregat für die Vorbereitung der Kakaogrundmasse angeordnet.
Die Trockenstoffe, z. B. Zucker, Salz, trockene Aromastoffe, Mischpulver usw., werden in den Trichter
11 einer in einem Gehäuse 13 eingeschlossenen, nach Art eines Becherschöpfwerkes arbeitenden Fordervorrichtung
12 eingeschüttet, von wo sie dem Trichter 14 der Feinmühle 10 zugeführt werden. Von
dort fallen sie durch Schwerkraft auf die Mahlvorrichtung 15, in der sie gemahlen werden. Das pulverförmige
Erzeugnis wird durch die Austragleitung 16 geblasen bzw. abgesaugt. Der größte Teil des pulverförmigen
Mahlgutes (etwra 85%) fällt durch sein Gewicht in den trichterförmigen Einlaß 17 der Auslaufleitung
18 hinein, die die Speiseleitung für die mit Rührwerken ausgestatteten Sammelbehälter 19,20 darstellt.
Die Restmenge des pulverförmigen Mahlgutes von etwa 15% wird mit dem Saugluftstrom des angedeuteten
Ventilators mitgeführt und gelangt durch ein Überströmrohr 21 zu einem Staubabscheider 22,
aus dem sie in zeitlichen Abständen über einen Schieber 25 entnommen und der Auslauf leitung zugeführt
werden kann. Die Verbindung zwischen Staubabscheider 22 und der letzterwähnten Leitung 18 wird durch
ein zylindrisches Gehäuse, in dem eine Förderschnecke 23 untergebracht ist, hergestellt.
Zur Regelung der bereits durch den Trichter 17 in die Auslaufleitung 18 einfließende Gutmenge dient ein
weiterer Schieber 24 oberhalb des Ausschubendes des Förderschneckengehäuses. Die Ausflußleitung 18 setzt
sich unterhalb des Förderschneckengehäuses fort und mündet in zwei je durch Schieber 28 bzw. 29 in ihrem
Durchfluß regelbaren oder absperrbaren Zweigleitungen 26 und 27, von denen je eine zu einem der Sammelbehälter
19 und 20 führt.
Das pulverförmige Trockenmahlgut kann auf diese Weise abwechselnd an den einen oder den anderen der
beiden Sammelbehälter 19 und 20 abgegeben werden, wo es mit dem flüssigen Mischungsbestandteil 30 der
herzustellenden Schokoladenmasse durch das bereits erwähnte Rührwerk innig gemischt wird. Dieser
flüssige Bestandteil setzt sich zusammen aus der über ein Ventil aus einer Leitung 31 zugeführten fertig
bearbeiteten Kakaogrundmasse, ferner aus flüssigen Aromastoften, flüssigem oder gelöstem Lecithin und
flüssiger Kakaobutter. Für die Zuspeisung der letzterwähnten flüssigen Mischungsbestandteile sind gesonderte
Rohrleitungen 32, 33 und 34 vorgesehen. Natürlich hat jede der Leitungen 31 bis 34 je eine
Abzweigung zu jedem Behälter 19 und 20, mit den nötigen Absperr- oder auch Wechselventilen darin.
An die Sammelbehälter 19 und 20 schließt unten je ein Abzugsstutzen 35 mit einem entsprechenden Absperrventil
an. Durch die gemeinsame Entnahmeleitung 36 kann also nach Bedarf die fertig homogenisierte
Mischung des gemahlenen Trockengutes mit den flüssigen Mischungsbestandteilen als fertige
Schokolade abgezogen oder abgepumpt werden, um sie in den Gieß- oder Überziehmaschinen unmittelbar
zu verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Anlage zur stetigen Herstellung von in Gieß- und Überziehmaschinen unmittelbar zu verarbeitenden Schokoladenmassen mit getrennten Vorrichtungen für die Feinstvermahlung der kakaofreien trockenen Mischungsbestandteile einerseits und für die Feinstversalbung der nicht trockenen bzw. bei der Verarbeitung nicht trocken bleibenden, also flüssig werdenden Mischungsbestandteile, insbesondere der Kakaobutter, andererseits, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Vorrichtungsaggregate :a) einer Feinstvermahlanlage mit Windsichtung und Grobgutrückführung für alle kakaofreien trockenen Mischungsbestandteile, z. B. Zucker, Milchpulver, Trockenaromatika, wie Vanille u. dgl., in Parallelschaltung mitb) einer Vorrichtung zur Herstellung einer Kakaogrundmasse mit der für feinste Schokoladenmasse geforderten Kornfeinheit und mit dem bisher üblichen Versalbungs- bzw. Suspensions- und Emulsionsgrad — gegebenenfalls vereinigt mit Dosiervorrichtungen für Lecithin und flüssige Aromastoffe — undc) einer Batterie — vorzugsweise eines Paares •—■ von mit Rührwerken versehenen Sammelbehältern, die mittels einer Wechselschaltung abwechselnd mit dem Arbeitsgut aus den Aggregaten a) und b) zwecks Mischung beliefert werden.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 580 970;
französische Patentschrift Nr. 520 738;
britische Patentschriften Nr. 165 840, 165 841, 842, 165 843.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©609838/45 2.57
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| US1004031XA | 1946-07-11 | 1946-07-11 |
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| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|
| DE (1) | DE1004031B (de) |
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1950
- 1950-08-11 DE DEB8766A patent/DE1004031B/de active Pending
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