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DE1004029B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Trockenmilchproduktes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Trockenmilchproduktes

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Publication number
DE1004029B
DE1004029B DEW14062A DEW0014062A DE1004029B DE 1004029 B DE1004029 B DE 1004029B DE W14062 A DEW14062 A DE W14062A DE W0014062 A DEW0014062 A DE W0014062A DE 1004029 B DE1004029 B DE 1004029B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
powder
particles
milk
water
product
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW14062A
Other languages
English (en)
Inventor
David Dart Peebles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Instant Milk Co
Original Assignee
Instant Milk Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=23459582&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE1004029(B) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Instant Milk Co filed Critical Instant Milk Co
Publication of DE1004029B publication Critical patent/DE1004029B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • B01J2/16Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by suspending the powder material in a gas, e.g. in fluidised beds or as a falling curtain
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C9/00Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
    • A23C9/16Agglomerating or granulating milk powder; Making instant milk powder; Products obtained thereby
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • B01J2/20Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by expressing the material, e.g. through sieves and fragmenting the extruded length

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Trockenmilchproduktes Die Erfindung betrifft ganz allgemein Verfahren zur Herstellung von trockenen pulverförmigen Produkten aus flüssigem milchigem Stoff, z. B. Magermilch.
  • Handelsübliches Magermilchpulver wird durch Trocknen von zerstäubter Magermilch hergestellt. Es hat einen Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 4% und eine derartige Partikelgröße, daß der Hauptteil durch ein 80-Maschen-Sieb hindurchgeht. Wie nachstehend näher ausgeführt wird, nimmt Magermilchpulver beim Herstellen eines milchigen Produktes Wasser nur schwer an und neigt dazu, klebrig zu werden und Klümpchen zu bilden. Durch langes heftiges Bewegen, z. B. Schütteln oder maschinelles Schlagen, ist es möglich, Magermilch durch Wasser wiederherzustellen; dies ist aber zeitraubend und umständlich. Die gleichen Xlerkmale beeinträchtigen die Verwendung von Trockenmagermilch für andere Zwecke, z. B. beim Kuchen- od. dgl. Backen und ganz allgemein zum Trinken und Kochen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Milchpulvers, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es leicht und schnell in Wasser dispergiert und ohne starkes Rühren eine stabile Milch ergibt.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren mit den vorgenannten Merkmalen, das es ermöglicht, Trockenmilchpulver üblicher Art in ein Milchpulver umzuwandeln, das schnell in Wasser dispergiert werden kann, und zwar ohne Beigabe oder Wegnehmen eines Bestandteiles.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in einem Verfahren der vorgenannten Art, das wirtschaftlich ohne wesentliche Kostenerhöhungen gegenüber den üblichen Verfahren zum Herstellen von Milchpulver ausgeführt werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, ein neuartiges Pulver auf Grund des Verfahrens nach der Erfindung herzustellen, nämlich ein aus porösen Teilchen bestehendes Pulver, das leicht und vollständig in Wasser ohne Rühren dispergiert werden kann und eine stabile Milch ergibt.
  • Eine Aufgabe nach der Erfindung besteht ferner darin, ein Produkt herzustellen, das trotz seiner hygroskopischen Eigenschaft beim Absorbieren nicht zu großer Feuchtigkeit nicht backt. Die Erfindung hat ferner ein neuartiges Gerät zwecks Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung zum Gegenstand.
  • Weitere Aufgaben und Merkmale nach der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, in der eine zweckmäßige Ausführung der Erfindung an Hand der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt Fig. 1 den Verlauf der einzelnen Verfahrensstufen, Fig. 2 den Gang des Verfahrens zur Ausführung der Erfindung, Fig. 3 eine schematische Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, einer Vorrichtung nach der Erfindung zur Ausführung des Verfahrens, Fig. 4 bis 9 (einschließlich) mikroskopische Fotos zur Darstellung des eigenartigen Balligen Zustandes des neuen Produktes im Gegensatz zu den kennzeichnenden Einzelpartikeln des handelsüblichen Trockenmagermilchpulvers, Fig. 10 graphisch die Merkmale des neuen Erzeugnisses in Bezug auf Kapillarität im Gegensatz zu handelsüblichen Trockenmagermilchpulvern, Fig. 11 graphisch die Versuchsergebnisse mit einem Produkt nach der Erfindung und mit dem handelsüblichen Trockenmagermilc'hpulver sowie den Unterschied der Kapillarität, Fig. 12 und 13 graphisch die Ergebnisse von Siebanalysen eines Produktes nach der Erfindung und handelsüblichen Trockenmagermilchpulvers.
  • Das Verfahren nach der Erfindung benutzt Mager-Milchpulver, wie es in üblicher Weise mittels Zerstäuben und Trocknen gewonnen wird. Das Pulver wird einer besonderen Behandlung unterworfen; diese umfaßt die Bildung poröser traubenartiger Gebilde aus den einzelnen Partikeln. Die Bildung poröser Trauben ergibt eine bedeutende Vergrößerung des Gesamtvolumens. Dieses feuchte gequollene Gut wird zum Entfernen der überschüssigen Feuchtigkeit einer Trocknung unterzogen, so daß man ein Endprodukt von insgesamt 3 bis 6°/o Feuchtigkeitsgehalt erhält. Wie noch erklärt werden wird, hat dieses Gut einige Merkmale, durch die es sich vom üblichen Magermilchpulver unterscheidet und die es ermöglichen, das Gut leicht und schnell in Wasser zu dispergieren, so daß sich ohne Umrühren eine stabile Milch bildet.
  • Nach Fig. 1 wird gemäß dem Verfahren nach der Erfindung Magermilchpulver, das nach dem üblichen Trocknungsverfahren hergestellt ist, aufgegeben. Es ist zweckmäßig ein Pulver zu verwenden, das einen verhältnismäßig niedrigen Löslichkeitsindex hat. Der Löslichkeitsindex entspricht der Indexzahl, die empirisch für nichtlösliche feste Stoffe ermittelt worden ist. Sie ist z. B. vom American Dry Milk Institute angegeben worden und gibt die Menge nichtlöslicher fester Teile an, die vorhanden ist, wenn ein bestimmtes Pulver zum Mischen von Milch und Wasser verwendet wird. Man kann z. B. ein Pulver mit einem Löslichkeitsindex von der Ordnung 0,10 oder weniger verwenden. I7bliche Verfahren zum Herstellen von Magermilchpulver bestehen in der Konzentration von trinkbarer lUagermilch durch Vakuumverdampfung und anschließende Konzentration mittels Verstäubungstrocknung. Bei einem typischen Beispiel kann die Analyse des Pulvers anzeigen: etwa 36% Protein, 52% Milchzucker, 8% Asche und 4% Gesamtfeuchtigkeit. Dieses Pulver besteht hauptsächlich aus einzelnen Teilchen (z. B. kugeligen oder Kugelsegmenten) von einer Größe unter 60 [,.
  • Bei Stufe 10 (Fig. 1) wird das Magermilchpulver auf besondere Art behandelt, damit sich poröse traubenartige Gruppen aus den Pulverteilchen bilden. Diese Behandlung ergibt eine beträchtliche Volumenvergrößerung, die man als ein Aufquellen ansehen kann.
  • In der Praxis vollzieht sich die Stufe 10, indem man Pulver in einen Luftstrom leitet und diesen in eine Kammer einführt, wo sich das Pulver mit dauernd einströmendem Wasserdampf und Wassertröpfchen mischt. Bei diesem Verfahren wird Feuchtigkeit schnell und wirksam auf die Oberfläche der Pulverteilchen verteilt, so daß diese sofort klebrig wird und die Partikeln sich unregelmäßig zusammenfinden. Dadurch entstehen poröse traubenartige Gruppen von wesentlicher Größe und verschiedener Gestalt. Die Feuchtigkeit ergibt in Verbindung mit bestimmten löslichen Bestandteilen des Pulvers die klebrige Oberfläche und damit den wahllosen Zusammenhang der Teilchen.
  • Nach dem Austritt aus der Behandlungskammer wird das feuchte und gequollene Gut bei 11 einer Trocknung unterzogen, um überschüssige freie Feuchtigkeit zu entfernen. Zum Beispiel kann bei einer typischen Behandlung das aus der Behandlungszone kommende Gut 15% Gesamtfeuchtigkeit haben, und das Trocknen verringert den Feuchtigkeitsgehalt auf etwa 3 bis 6 %.
  • Fig. 2 zeigt ein zweckmäßiges Verfahren. Bei diesem wird ein Förderluftstrom verwendet, um das Pulver zusammen mit einer kleinen Menge kristallischen Milchzuckers oder auch ohne diesen in die Behandlungszone zu bringen.
  • In Verbindung mit der Trocknung bei 11 erfolgt eine gewisse Sichtung unter Ausscheidung der feinen Teile. Bei der Stufe 12 wird, wie ersichtlich, das Pulver gesiebt, um die Teile von zu geringer Größe aus--zusieben. Die kleinen Teile und die von zu geringer Größe können nach der Stufe 10 zurückkehren, d. h. zu dem Magermilchpulver und dem Milchzucker.
  • Das Pulver und die Förderluft der Stufe 10 können Raumtemperatur haben oder etwa 15 bis 27° C. Der Wasserdampf und die Feuchtigkeit, die auf die Pulverteilchen in der Behandlungszone einwirken, können gesättigt sein und kleinste Wassertröpfchen enthalten. @t'älirend des Arbeitsganges kann eine Regelung dadurch erfolgen, daß das Verhältnis zwischen zerstäubtem Wasser und Dampf geändert wird. Auf diese Weise steuert man zweckmäßig auch die Temperatur in der Behandlungszone. Da die Pulverpartikeln sich mit dem Dampf und dem zerstäubten Wasser mischen, verteilt sich die Feuchtigkeit auf der Oberfläche der Pulverteilchen. Dadurch erhalten die Teilchen eine ausreichende Wassermenge, um sie klebrig zu machen. Die auf diese Weise eingeführte Feuchtigkeit kann derart sein, daß der gesamte Feuchtigkeitsgehalt 10 bis 20% betragen kann; 15% sind das Optimum. Die zweckmäßige Temperatur in der Behandlungszone beträgt 27 bis 50° C.
  • Fast gleichzeitig mit der Herstellung einer klebrigen Oberfläche auf den einzelnen Pulverteilchen werden diese derart gemischt, daß eine gegenseitige Berührung erfolgt und sie in Gestalt poröser traubenartiger Gruppen unregelmäßiger Form aneinanderhängen. Die Trauben bestehen aus einer Vielzahl von Pulverteilchen und sind von verschiedener Größe.
  • Die Gesamtdauer der Stufe 10 kann bei der zu beschreibenden Vorrichtung 5 bis 50 Sekunden betragen. Außer der Bildung poröser Gruppen während dieser Zeit können auch zum Teil die leichtlöslichen Bestandteile des Pulvers gelöst werden und einen klebrigen Überzug bilden.
  • Beim Entstehen sind die porösen Gruppen weich und vertragen keine mechanische Behandlung. Die Gruppen müssen daher ohne Behandlung ruhen können, z. B. auf einem Transportband, bis sie feste Gestalt angenommen haben. Die Ruheperiode kann je nach Temperatur und Feuchtigkeit zwischen 1 Sekunde und mehreren Minuten schwanken. Nach der Ruhezeit ist das Gut wesentlich weniger klebrig und kann verhältnismäßig frei befördert werden. Die traubenartigen Gruppen haben genügend Festigkeit für eine Behandlung und zum Trocknen, ahne die Gefahr, zu brechen und zerrieben zu werden.
  • Die Behandlungsstufen nach Fig. 2 werden zweckmäßig unter solchen Temperatur- und Zeitbedingungen ausgeführt, daß eine wesentliche Vermehrung von nichtlöslichem Stoff des Produktes vermieden wird. Auf diese Weise wird eine wesentliche Erhöhung des Löslichkeitsindex vermieden. Unter der Annahme einer mittleren Temperatur von 67° C in der Behandlungszone und einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt des Produktes von 150/a hat es sich herausgestellt, daß eine beachtenswerte Erhöhung des Löslichkeitsindex bei einer Gesamteinwirkungszeit von etwa 30 Minuten nicht eintritt.
  • Verschiedene Verfahren können zum Entfernen überschüssiger Feuchtigkeit beim Verfahren 11 (nach Fig. 1 und 2) verwendet werden. Dies erfolgt zweckmäßig nach der Ruheperiode. Es ist aber erwünscht, eine mechanische Behandlung zu vermeiden, die ein schädliches Zerreiben oder ein übermäßiges Zerbrökkeln bewirken würde. Ebenso ist es wünschenswert, eine wesentliche Erhöhung der Menge nichtlöslichen Materials, z. B. geronnenen Proteins, zu vermeiden. Falls das Material in Kontakt mit Luft getrocknet wird, kann die Lufttemperatur etwa 80 bis 150° C betragen, wobei etwa 110 bis 130° C als Optimum erscheinen. Die Temperaturhöhen und die Trocknungszeitkönnen wechselseitig schwanken, sie müssen jedoch geregelt werden, um das Entstehen unerwünschter Mengen von nichtlöslichem Material, z. B. geronnenem Protein, und das Entstehen eines Beigeschmacks durch Überhitzen zu vermeiden. Der Endfeuchtigkeitsgehalt des Produktes kann 3 bis 60/0 (insgesamt) betragen. Ein zweckmäßiges Trocknungsverfahren - unter anderen - besteht darin, das feuchte Gut einem Sieb mit kleinen Löchern zuzuführen. Dieses wird gerüttelt, damit sich das Gut von der Aufgabestelle zur Abgabestelle des Siebes hin bewegt und um die Fortbewegung in senkrechter Richtung erfolgen zu lassen, damit das Pulver als lockere Schicht erhalten bleibt. Die Zahl und Größe der Sieböffnungen werden im Verhältnis zur Durchsatzluftmenge so gewählt, daß das sich über das Sieb bewegende Gut flockig ist und eine Schicht bildet, deren Dicke ein Mehrfaches gegenüber dem Ruhezustand ist.
  • Auf diese Art schreitet das Gut über das Sieb hinweg und wird - zumindest teilweise - durch das dazwischenliegende Luftkissen getragen. Dadurch erfolgt das Trocknen ohne rauhe mechanische Behandlung, die ein Zubruchgehen des zusammenhängenden Gutes bewirken würde. Eine kleine Menge von verhältnismäßig feinem Pulverstaub wird aus dem Trockner von dem Trockenluftstrom mitgenommen. Die Abführung dieses feinkörnigen Gutes, das in den Prozeß wiedereingeführt werden kann, ist in Fig.2 angegeben.
  • Fig.3 zeigt eine zur Ausführung des Verfahrens nach Fig. 2 geeignete Vorrichtung. Eine Kammer 16 ist mit senkrechter Achse angeordnet und hat einen kreisförmigen Querschnitt. Das untere Ende der Kammer erstreckt sich in einen Sammelkonus 17. Dieser hat unten ein Auslaßrohr 18. Zwei konzentrische Rohre oder Gehäuse 19 und 21 erstrecken sich durch den Kammerdeckel nach unten, und das obere Ende des Rohres 19 steht mit dem Rohre 22 in Verbindung. Das obere Ende des Rohres 21 steht mit dem Einlaßrohr 23 in Verbindung. Durch dieses werden Luft und Pulver in die Kammer zur weiteren Behandlung eingeführt. Das untere offene Ende des Rohres 19 endet der Höhe nach etwas unterhalb des offenen unteren Endes des Rohres 21. In einer unmittelbar unter dem Rohre 21 liegenden Höhe ist ein ringförmiges Glied 24, dessen Innenwand eine Mehrzahl kleiner Löcher 26 hat. Das Glied 24 ist mit dem Dampfzuleitungsrohr 27 verbunden, so daß durch die Löcher 26 strömender Naßdampf eine heiße feuchte Atmosphäre (d. h. Dampf) bildet, die das Pulver, das vom Rohr 21 nach unten gefördert wird, umgibt. Innerhalb des ringförmigen Gliedes 24 und ebenfalls dicht unterhalb des unteren Endes des Rohres 21 ist eine Zerstäubungsdüse 28. Die Düse ist mit den Wasser- bzw. Luftzuführungsrohren 29 bzw. 31 verbunden. Durch die Verwendung von Druckluft wird von der Düse 28 ein feiner Wassernebel gebildet, der sich mit dem Dampf od. dgl. vermischt.
  • Zur dargestellten Vorrichtung zum Einführen von Pulver mittels des Rohres 23 gehören auch ein Ventilator 32 und ein Fülltrichter 33, durch den das Gut für das Saugrohr 34 des Ventilators eingeführt wird. Ein Rütteltisch 36 dient dazu, das Pulver in abgemessenen Mengen dem Trichter 33 zuzuführen. Ein Vorratsspeicher 37 dient zum Beliefern des Tisches mit Pulver. Rückgeführtes feines Gut wird ebenfalls dem Tische 36 -zugeführt, und zwar durch ein Rohr 38.
  • Die Seitenwände der Kammer 16 werden zweckmäßig auf eine Temperatur erhitzt, die über dem Taupunkte liegt, um eine Kondensation von Feuchtigkeit an den Innenwänden zu vermeiden. Es ist daher um die Seitenwände der Kammer ein Mantel angeordnet, und das untere Ende des Mantels ist mit dem Heißlufteinlaßrohr 41 verbunden. Die Heißluft kommt von einer entsprechenden Quelle, z. B. einem Lufterhitzer 42, über ein Rohr 43 und einen -#'entilator44. Bei einer Normalausführung kann die Lufttemperatur 32 bis 60° C betragen. Der Mantelhohlraum steht mit dem oberen Ende der Kammer 16 in Verbindung und ebenso mit dem Rohre 22. Das obere Ende der Kammer oberhalb der Querstützen 46 steht mit dem Auslaßrohr 47 in Verbindung. Durch das Rohr 22 einströmende Luft geht durch das Rohr 19 abwärts und umschließt das angefeuchtete Pulver. Durch das Rohr 47 strömende Luft geht durch einen Zyklon 48. Dort wird das mitgeführte feine Gut durch ein Rohr 49 ausgeschieden. Mit dem Zvklon ist ein Ventilator 50 verbunden, der in die Atmosphäre fördert.
  • Das Rohr 18 am unteren Ende des Konus 17 gibt das zu traubenartigen Gebilden geformte Gut auf einen Rütteltisch 51, der es an eine Transportvorrichtung, z. B. ein Transportband 52, abgibt. Gegebenenfalls kann das Rohr 18 das Transportband 52 unmittelbar beliefern. Das Transportband führt das Gut einer Trockenvorrichtung 53 zu, und zwar einer mit Rüttelsieb. Das Auslaßrohr 54 der Trockenvorrichtung bringt das Gut zu einem Sichter 56, der die größeren Trauben brechen und das Gut in zwei Sorten 57 und 58 sortieren kann. Die Sorte 57 bildet das gewünschte Produkt und ist so groß, daß sie auf dem Sieb liegenbleibt. Der Abfall 58 besteht aus feinem Gut, das durch das Sieb fällt. Das übliche Sieb kann 80 Maschen haben. Der Abfall kann aber auch von dem gewünschten Gut der Sorte 57 mittels eines schwachen aufwärts gerichteten Luftstromes getrennt werden, der das feine Gut nach außen fördert, ohne das andere Gut zu stören.
  • Durch einen Exhaustor 59 und ein Rohr 61 wird die Luft von der Trockenvorrichtung 53 abgesaugt. Das Rohr mündet in einen Zyklon 62, und das in diesem ausgeschiedene feine Gut wird durch das Rohr 38 dem Rütteltisch 36 zugeführt. Auf diese Weise wird das von der Trockenluft aus der Trockenvorrichtung 53 mitgeführte Gut dem Kreislauf wieder zugeführt. Heißluft erhält die Trockenvorrichtung 53 von dem Lufterhitzer 42 durch Ventilatoren 63.
  • Die Trockenvorrichtung 53 ist von der vorbeschriebenen Art und verwendet Rüttelsiebe, auf die die traubenartigen Gebilde gefördert werden. Ein Sieb besteht zweckmäßig aus einer Platte mit kleinen Löchern, und es wird derart gerüttelt, daß die Trauben eine Vertikalgeschwindigkeitskomponente erhalten und gleichzeitig nach dem Auslaßrohr 54 hin bewegt werden. Die Heißluft wird in die unter dem Sieb liegende Kammer eingeführt, so daß die Heißluft aufwärts durch die Öffnungen und durch die auf dem Sieb liegende Schicht von Trauben hindurchströmt. Der Hauptteil des Pulvers hat eine derartige Partikelgröße, daß er durch den Luftstrom vom Exhaustor 59 nicht mitgenommen wird. Relativ feines Gut wird dagegen vom Luftstrom mitgenommen und schließlich durch das Rohr 38 dem Zubringer 36 zugeführt.
  • Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist folgende: Normalerweise ausreichender Dampf od. dgl. geht zusammen mit zerstäubtem Wasser durch die Öffnungen 26 und die Düse 28, damit eine Atmosphäre von Wasserdampf und Wassertröpfchen in einer begrenzten Zone unmittelbar unter dem offenen Ende des Rohres 21 erzeugt wird. Da das Pulver vom unteren Ende des Rohres 21 zusammen mit der Förderluft, die Raumtemperatur haben kann, gefördert wird, sammelt sich Wasser auf der Oberfläche der Partikeln. Das Gleichgewicht zwischen dem geförderten Gut und der zugeführten Feuchtigkeit und das Gleichgewicht zwischen der durch die Düse 28 geförderten Feuchtigkeit und dem durch die Öffnungen 26 geförderten Dampf od. dgl. werden derart geregelt, daß das das Rohr 18 verlassende Gut einen Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 10 bis 201/o hat; 151/o werden als Optimum angesehen. Ferner hat das aus dem Rohr 18 austretende Gut offensichtlich ein Volumen, das ein Mehrfaches des Gutes ist, das laufend vom Rütteltisch 36 gefördert wird. Das Gleichgewicht zwischen dem geförderten Pulver, der Menge des geförderten Wassers und des geförderten Dampfes wird so geregelt, daß eine maximale Zunahme der Masse des Gutes, das aus dem Rohr 18 austritt, erfolgt. Wird zuviel Wasser eingeführt, so zeigt sich dies dadurch an, daß die aus dem Rohr 18 austretende Masse kleiner wird.
  • Wie bereits ausgeführt, dient die Feuchtigkeit dazu, die Oberfläche der Partikeln klebrig zu machen, und wenn die Partikeln sich vermischen und sich dabei berühren, so hängen sie unregelmäßig zusammen und bilden poröse traubenartige Gebilde von ziemlicher Größe.
  • Nach dem Verlassen der begrenzten Zone am unteren Ende des Rohres, wo die Feuchtigkeit zugeführt wird, geht das Gut in den Hauptteil der Kammer 16, wo es von dauernd durch das Rohr 19 zugeführter Heißluft umgeben ist. Die Heißluft dient zum Aufrechterhalten der Pulvertemperatur.
  • Das feuchte Gut fällt in der Kammer 16 nach unten und gelangt schließlich in den Konus 17. Wie durch Pfeile angedeutet, wird es beim Erreichen des oberen Konusendes von kälterer atmosphärischer Luft bestrichen, die durch einen Spalt 64 zwischen dem oberen Konusende und dem unteren Ende der Kammer 16 eintritt. Unter den angenommenen Arbeitsbedingungen haftet keine wesentliche Menge des Gutes an den Kammerwänden 16 oder denen des Konus 17. Mit anderen Worten: Das Gut geht weiter abwärts im freien Fall, bis es in das Rohr 18 und auf den Fördertisch 51 gelangt. Obwohl das Gut bei der Normalausführung im Rohr 18 eine Temperatur von etwa 38° C hat, fällt die Temperatur allmählich nach der Ablage auf den Tisch 51 und während des Weges auf dem Transportband 52. In dem Rütteltrockner 53 wird der Feuchtigkeitsüberschuß in der v orbeschriebenen Weise entfernt, um das gewünschte Endprodukt zu erhalten.
  • Magermilchpulver wird der Vorrichtung mittels des Rütteltisches 36 zusammen mit kristallisiertem Milchzuckerpulver zugeführt, das auch als feines Gut durch das Rohr 38 wieder zugeführt werden kann. Andererseits kann auch mit Milchzucker gemischtes Magermilchpulver, feines Gut vom Rütteltrockner, Abfallgut vom Sieb 56 oder jedes einzeln der Vorrichtung durch den Fördertisch 36 zugeführt werden. Pulver von jeder geeigneten Quelle kann durch den Trichter 37 aufgegeben werden, und der Auslaß des Trichters kann so eingerichtet sein, daß der Tisch 36 eine im wesentlichen gleichmäßige Menge dem Trichter 33 zuführt. Wie vorher ausgeführt, ist es erwünscht, eine gleichmäßige Fördermenge von Pulver zu haben, um die Regelung des Dampf- und Wasserstromes zu erleichtern. Die Förderung von zu großer Feuchtigkeit ergibt einen zu hohen Gesamtfeuchtigkeitsgehalt des dem Fördertisch 51 zugeführten Gutes, so daß das Gut eine teigige Masse anstatt eines traubenartigen Flockenstromes bildet und nicht ein brauchbares Produkt liefert. Zu wenig Feuchtigkeit ergibt ebenfalls ein unbrauchbares Produkt bei 18. Die Zufuhr von zuviel Dampf im Verhältnis zum Wasser ergibt eine zu große Erwärmung des Pulvers und damit ein Gerinnen von Protein.
  • In dem Rütteltrockner 53 wird das Pulver dauernd gerüttelt, während überschüssige Feuchtigkeit entfernt wird. Das Rütteln genügt aber nicht, um einen wesentlichen Teil des Pulvers zu brechen oder zu zerreiben. Es genügt aber zum Verhindern von Klumpenbildung, so daß das fertige Produkt frei fließen kann und in einem zum Abfüllen und Verpacken geeigneten Zustand ist.
  • Das nach dem vorbeschriebenen Verfahren und mit der entsprechenden Vorrichtung hergestellte Produkt hat besondere und erwünschte Eigenschaften. Seine Teilchen haben traubenartige Gestalt, weil die ursprünglichen Teilchen des Pulvers miteinander verbunden sind, und diese traubenartigen Teile sind verhältnismäßig porös. Im allgemeinen kann die Größe der Trauben verschieden sein, obwohl mehr als 50 (Gewichts-) Prozent (801/o normalerweise) auf einem 200-Maschen-Sieb zurückbleiben und eine Größe von über 74#t haben. Dagegen gehen 80% der Teilchen von üblichem Magermilchpulver durch ein 200-Maschen-Sieb. Die Trauben haben genügend Zusammenhalt, um sie behandeln und verpacken zu können, ohne daß wesentlicher Bruch eintritt. Das spezifische Gewicht des fertigen Produktes liegt zwischen 0,27 und 0,39 (zweckmäßig bei 0,32) gegenüber etwa 0,6 bei üblichem Magermilchpulver. Der Löslichkeitsindex ist im wesentlichen der gleiche wie beim ursprünglich aufgegebenen Pulver, und die Hydration des Milchzuckers liegt zwischen 30 und 62%.
  • Die erwünschten Eigenschaften des Produktes nach der Erfindung im Gegensatz zum üblichen Magermilchpulver können folgendermaßen dargestellt werden: Wenn ein Löffel voll üblichem Trockenmagermilchpulver in einen Becher mit Wasser geschüttet wird, schwimmt das Pulver an der Wasseroberfläche, und wenn man den Becher ohne Rühren stehenläßt. bildet das Pulver eine klebrige Masse. Wenn der gleiche Versuch mit einem nach dem angegebenen Verfahren hergestellten Produkt durchgeführt wird, schwimmt die Masse des Gutes auf der Wasseroberfläche nur kurze Zeit, und es tritt sofort ein Sinken in zunehmendem Maße ein. Beim Sinken verliert es den Zusammenhalt und dispergiert. Wenn man den Inhalt des Bechers nach dem Aufgeben von üblichem Magermilchpulver rührt, bilden sich klebrige Klumpen und Stücke, und es ist ziemlich starkes Rühren oder Schütteln während längerer Zeit erforderlich. um die Klumpen zu zerteilen und sie völlig zu dispergieren. Bei dem Produkt nach der Erfindung genügt einfaches Rühren mit einem Löffel oder geringes Schütteln, um die Teilchen schnell voneinander zu lösen und das Gut vollständig zu dispergieren, so daß man eine stabile Milch ohne klebrige Klumpen herstellt.
  • Die mikroskopischen Aufnahmen nach den Fig.4 bis 9 einschließlich dienen zur Darstellung der Merkmale des Produktes nach der Erfindung im Gegensatz zu den Einzelpartikeln von üblichem Magermilchpulver.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen mikroskopische Aufnahmen üblichen Trockenmagermilchpulvers bei 65facher bzw. 270facher Vergrößerung und normaler Belichtung. Aus diesen Fotos ist es ersichtlich, daß die Partikeln an sich vereinzelt und getrennt sind. Zusammenballungen, soweit sie ersichtlich sind, beruhen nur auf dem geringen Abstande der Partikeln voneinander und nicht auf einem Zusammenhängen.
  • Die Fig. 6 und 7 sind mikroskopische Aufnahmen des Produktes nach der Erfindung mit 65facher Vergrößerung bei normalem bzw. polarisiertem Licht.
  • Die Fig. 8 und 9 sind mikroskopische Aufnahmen des gleichen Produktes bei 270facher Vergrößerung mit normalem bzw. polarisiertem Licht. Stellt man die Fig.6 bis 9 den Fig.4 und 5 gegenüber, so zeigt sich das traubenartige Merkmal des Produktes nach der Erfindung, bei dem die Teilchen miteinander unregelmäßig verbunden sind, so daß traubenartige Gebilde verschiedener Gestalt entstehen.
  • Wenn pulverartiges Gut als Klumpen in Wasser gelegt wird oder auf der Wasseroberfläche schwimmt, dann will die Schwerkraft das Wasser eindringen lassen, und die Kapillärwirkung saugt das Wasser von allen feuchten Seiten an. Die Größe der Öffnungen oder Kanäle zwischen den Partikeln des Klumpens leistet gegenüber den hydrostatischen Kräften einen gewissen Widerstand und bestimmt zum Teil die Art der Kapillarkräfte.
  • Ganz allgemein: Wenn die Größe der Öffnungen oder Kanäle abnimmt, entsteht ein stärkerer Widerstand gegen die hydrostatische Kraft, aber auch erhöhte Kapillarkräfte.
  • Praktische Versuche ergeben die Tatsache, daß bei üblichem Trockenmagermilchpulver die Öffnungen oder Kanäle eines Klumpens des Pulvers verhältnismäßig klein und die Kapillarkräfte verhältnismäßig groß sind. Beim Produkt nach der Erfindung ist dagegen der Widerstand gegen hydrostatische Kräfte verhältnismäßig niedrig, und zwar wegen der Größe der Öffnungen oder Kanäle, und die Kapillarkräfte sind ebenfalls verhältnismäßig klein.
  • Beim Laborversuch zum Messen der Kapillarkräfte nimmt man Glasröhrchen von 115 cm Länge und 10 mm lichter Weite. Die Röhren werden am einen Ende mittels eines 2 cm langen absorbierenden Wattepfropfens leicht verschlossen. Die Probe des zu untersuchenden Gutes wurde in die Röhre eingebracht und die Röhre so weit angezapft, bis die Säule nur noch 0,77 cm hoch war, d. h. 90% der Höhe vor dem Anzapfen. Die gleiche Gewichtsmenge des Gutes nach der Erfindung wurde in eine Röhre eingebracht, und nach dem Anzapfen betrug die Höhe der Säule 95 cm. Die Röhren wurden in senkrechter Stellung gehalten, und ihre unteren Enden durch Korken verschlossen; und diese wiederum wurden in das obere Ende von 250 mm weiten Erlenmeyerflaschen eingeführt. Die Korken wurden genutet, damit die Luft Zutritt hat. Die Flaschen wurden vor dem Einsetzen der Röhren mit etwa 175 mm Flüssigkeit gefüllt, so daß der Boden jedes Rohres 1 cm über dem Flaschenboden war. Die Kapillarität wurde als Funktion des Flüssigkeitsanstieges je Sekunde im Rohr gemessen. Die Versuche wurden mit verschiedenen Flüssigkeiten durchgeführt, und, zwar Benzol, Formel 30, (86,4% Äthanol, 8,6% Methanol plus 5% Wasser), 80, 65, 50 und 35'% Formel 30 (nach Gewicht) und destilliertes Wasser.
  • Die Mittelwerte der Ergebnisse sind in den Fig. 10 und 11 graphisch dargestellt.
  • Kurve 1 (Fig. 10) zeigt Trockenmagermilchpulver und Kurve 2 das Produkt nach der Erfindung. Es ist ersichtlich, daß bei Verwendung von Benzol die Kapillarität des erfindungsgemäßen Erzeugnisses wesentlich schneller ansteigt als bei Magermilchpulver und daß diese nach ungefähr 20 Minuten in eine logarithmische Funktion übergeht.
  • Die Kurven 3, 4 und 5 (Fig. 11), die Proben von Magermilchpulver darstellen, zeigen, daß, wenn die verwendete Flüssigkeit mehr Wasser enthielt, der Anstieg während der Anfangsperiode des Versuches entsprechend sank (die 50 und 35% Flüssigkeiten konnten nicht graphisch dargestellt werden, weil der Flüssigkeitsanstieg während der Beobachtungszeit zu vernachlässigen war). Der Grund dafür ist darin zu sehen, daß durch die örtliche Befeuchtung die einzelnen Teilchen so aufquellen, daß sich die Kapillaröffnungen im wesentlichen schließen und keine weitere Flüssigkeit mehr aufnehmen.
  • Die Kurven 6, 7, 8, 9 und 10 zeigen das Eindringen bei dem Produkt nach der Erfindung, wobei 95-, 80-, 65-, 50- und 35%iger Alkohol verwendet wurde. Es ist zu beachten, daß ein mäßiges Ansteigen sofort eintrat und daß dann die Flüssigkeitsaufnahme nahezu konstant blieb.
  • Der v orbeschriebene Kapillaritätsversuch nach den Fig. 10 und 11 zeigt die Tatsache, daß das Produkt nach der Erfindung Wasser durch Kapillarität ohne wesentliche Selbstblockierung beim Aufquellen der Partikeln - oder aus einem anderen Grundre - aufnimmt und daß die Durchlässe oder Kanäle einer Masse des Gutes die Kapillarkräfte nicht mit der von Magermilchpulver vergleichbar machen. Aus diesen Versuchen kann geschlossen werden, daß die Kapillarität ein schnelles Eindringen von Wasser in eine Masse des neuen Gutes bewirkt und daß das Eindringen durch Aufquellen der Partikeln nicht blockiert wird. Obwohl die Kapillarkraft bei Magermilchpulver größer ist, wahrscheinlich wegen der relativ kleineren Abstände zwischen den Partikeln, verhindert ein Selbstblockieren oder Verstopfen durch Aufquellen der Partikeln - oder aus einem anderen Grunde -mit anschließender Verkleinerung der Größe der Kapillaröffnungen zwischen den Partikeln ein schnelles Eindringen von Wasser.
  • Es ist bereits auf die poröse Beschaffenheit des traubenartigen Gutes nach der Erfindung hingewiesen worden. Eine Masse von solchen traubenartigen Gebilden ist ebenso porös für das Eindringen von Wasser, und zwar nicht nur wegen der porösen Beschaffenheit der Trauben, sondern auch wegen der Brückenbildung zwischen ihnen, so daß sie nicht dicht zusammengepackt werden können.
  • Das untere Ende eines Glasröhrchens von 30 cm Länge und 8 mm lichter Weite wurde mit einem 1 mm langen Pfropfen saugfähiger Watte verschlossen und eine Probe des zu untersuchenden Gutes am oberen Rohrende eingefüllt, bis die Füllung 17 cm hoch war. Das Rohr wurde darauf so weit angezapft, daß die Höhe der Probe auf 15 cm verringert wurde. Sodann wurde der Pfropfen entfernt und anschließend mittels Pipette 6 ml Flüssigkeit oben auf die Probe geträufelt und mittels Stoppuhr die Zeit gemessen, bis die Flüssigkeit 10 cm tief eingedrungen war. Dieser Versuch wurde für Proben von Trockenmagermilchpulver und Proben des Produktes nach der Erfindung ausgeführt. Die verwendeten Flüssigkeiten waren die gleichen wie für die Kapillaritätsversuche, obwohl Tetrachlorkohlenstoff als nichtwäßriges Medium benutzt wurde. Die mittlere Zeit für verschiedene Proben von Magermilchpulver unter Verwendung von Tetrachlorkohlenstoff betrug etwa 220 Sekunden und für Proben nach der Erfindung etwa 40 Sekunden. Für 85- bzw. 80%igen Alkohol als Medium betrug die Zeit etwa 750 bzw. 800 Sekunden. Die Versuche zeigen deutlich die Tatsache, daß eine Masse des Produktes nach der Erfindung verhältnismäßig porös ist und daß die Porosität derart ist, daß eine Flüssigkeit leicht in sie eindringen kann, und zwar ohne Verstopfung oder Selbstblockierung.
  • Ein weiteres Merkmal des Produktes nach der Erfindung, das sich aus Laborversuchen ergeben hat, ist seine verhältnismäßig hohe Flüssigkeitsaufnahmefähigkeit. Bei dem dafür angesetzten Laborversuch wurde eine 16-mm-Teströhre verwendet, die bis 1 cm vom oberen Rande mit destilliertem Wasser von Raumtemperatur gefüllt wurde. 0,05 g der zu testenden Probe wurden auf die Wasseroberfläche gebracht, und die zur völligen Durchfeuchtung des Pulvers erforderliche Zeit wurde gemessen. Dieser Versuch wurde mit verschiedenen handelsüblichen Proben von Magermilchpulver durchgeführt, und die Ergebnisse wurden mit denen bei Verwendung des Produktes nach der Erfindung verglichen. Das übliche Trockenmagermilchpulver erforderte 210 bis 360 Sekunden für völlige Durchfeuchtung, während die Probe nach der Erfindung dafür 1 bis 5 Sekunden benötigte. Die bemerkenswerte nachgewiesene Aufnahmefähigkeit des Produktes nach der Erfindung ist zum Teil der traubenartigen Gestalt dieses Produktes zuzuschreiben, die zu den verhältnismäßig kleinen Partikeln der üblichen Trockenmagermilchpulvern im Gegensatz steht.
  • Die Größe der traubenartigen Gebilde des Produktes ist zum Erzielen der gewünschten Merkmale offensichtlich ein wichtiger Faktor. Wenn dieses Produkt zerrieben wird, so daß es durch ein 200-Maschen-Sieb geht, hat es nicht mehr die gewünschten Eigenschaften, besonders bezüglich Durchlässigkeit und Aufnahmefähigkeit sowie bezüglich der Fähigkeit, schnell und leicht ohne starkes Rühren in Wasser zu dispergieren. Es ist deshalb wichtig, daß die Masse des Gutes eine solche Größe hat, daß sie auf einem 200-Maschen-Sieb liegenbleibt, d. h. eine Größe von mehr als 200 #t hat. Praktische Laborversuche mit Proben des Produktes nach der Erfindung haben gezeigt, daß etwa 80 bis 85 % des Produktes eine derartige Größe haben, daß sie auf einem 200-Maschen-Sieb liegenbleiben. Teilchen dieser Größe sind mit unbewaffnetem Auge erkennbar, während dies bei Partikeln von üblichem Magermilchpu.lver nicht der Fall ist.
  • Es sind, labormäßige Siebuntersuchungen mit normalem Produkt gemäß der Erfindung und mit handelsüblichem Trockenmagerrnilchpulver vorgenommen worden.
  • Nach Fig. 12 gibt die Kurve 1a die Ergebnisse von Siebuntersuchungen mit dem Produkt nach der Erfindung, während die Kurve 2a für handelsübliches Magermilchpulver gilt.
  • Ganz allgemein zeigen die Kurven nach den Fig. 12 und 13 die Größenverteilung der Partikeln nach der Erfindung und den Gegensatz dazu bei Verwendung von handelsüblichem Trockenmagermilchpulver, bei dem die Masse der Partikeln eine Größe von weniger als 200 u hat. Fig. 12 gibt an, wieviel Einzelteilchen prozentual zurückgehalten wurden, und in Fig. 13 ist es gegenüber dem prozentualen Anteil an traubenartigem Gut, dös auf dem Sieb zurückbleibt, aufgetragen. Es ist ersichtlich, daß das Verfahren nach der Erfindung dazu dienen kann, den Verbrauch von Magermilchpulver erheblich zu erhöhen. Für den Hausgebrauch zum Herstellen von Magermilch ist das neue Produkt dem üblichen Magermilchpulver erheblich überlegen, weil es kein langes und starkes Rühren erfordert, um die gewünschte stabile Dispersion zu erhalten. Infolge seiner Fähigkeit, frei zu fließen, kann es leicht aus einem Behälter entnommen werden und kann aus einem Stutzen auslaufen, ohne daß es eine-Verstopfung oder Staub gibt. Handelsübliches Magermilchpulver kann dagegen nicht aus einem üblichen Stutzen auslaufen, wie er beim üblichen Verpacken von Salz zum Kleinverkauf verwendet wird.
  • Ein weiterer Vorteil eines Produktes nach der Erfindung besteht darin, daß es - auch wenn es der Einwirkung von feuchter Luft ausgesetzt ist - nicht backt, während übliches Magermilchpulver unter den gleichen Verhältnissen harte Klumpen bildet. Als Zugabe zu Kuchen, beim Backen oder beim Mischen mit Mehl, Zucker und anderen Zutaten wird die leichte Dispergierfähigkeit des neuen Produktes die Leichtigkeit, mit der man dem Gemisch Wasser beigeben kann, nicht behindern oder beeinträchtigen, im Gegenteil kann man mit dem neuen Produkt einen Teig so herstellen, daß er in kürzester Zeit mit Wasser homogen gemischt werden kann, und zwar ohne-übermäßiges Rühren oder Kneten und ohne Klumpenbildung.
  • Infolge seines guten Aromas und Geschmackes erscheint Magermilch als Produkt nach der Erfindung im wesentlichen in Farbe, Geschmack und Aroma der natürlichen Magermilch gleichwertig.
  • Obwohl auf die Verwendung von Trockenmagermi-Ich mit einem Löslichkeitsindex von 0,1 oder weniger Bezug genommen worden ist, kann das neue Verfahren auch mit anderen Sorten von Magerrnilchpulver verwendet Nverden, ohne d.aß eine merkliche Erhöhung des Löslichkeitsindex eintritt.
  • In der Beschreibung wird die Herstellung eines Trockenmugermilchpu'lvers, für das die Erfindung insbesondere brauchbar ist, angegeben; das Verfahren kann aber auch zum Herstellen eines ähnlichen milchartigen Gutes verwandt werden.

Claims (20)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines Trockenmilchproduktes, das zur Wiederbereitung von Milch leicht in Wasser d.ispergierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß weitgehend wasserfreies Milchpulver angefeuchtet und durch Hinzufügen einer bestimmten Feuchtigkeitsmenge auf einen so weit erhöhten Feuchtigkeitsgehalt gebracht wird., daß die einzelnen Partikeln klebrig werden und zu leichten porösen balligen Gebilden zusammenhaften, die größer sind als die Partikeln des ursprünglichen Trockenmilchpulvers, und daß darauf die überschüssige Feuchtigkeit aus dem zusammengeballten Gut wieder abgezogen wird, so daß ein Endprodukt mit wiederum geringem-Feuchtigkeitsgehalt in Form von leicht flüssigem körnigem Material mit einer Dichte kleiner als die des ursprünglichen Milchpulvers entsteht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikeln des Milchpulvers zu balligen Gebilden von unregelmäßiger Gestalt verbunden werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Milchpulver während der Zuführung der Feuchtigkeit und Bildung des balligen Gutes. im freien Fall durch eine Behandlungskammer bewegt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Milchpulver mit einer kleinen Menge pulverisierten Milchzuckers in kristallinischer Form vor Zuführung der Feuchtigkeit gemischt wird.
  5. 5. Verfahren zum Herstellen eines Trockenmilchproduktes aus amorphen Milchzucker enthaltendem Magermilchpulver,dadurch gekennzeichnet, daß die Partikeln des Magermilchpulvers dadurch zusammenklebend gemacht werden, daß sie mit Wasser von einer Menge befeuchtet werden, die einen überschuß gegenüber der zur Kristallisation des Milchzuckers erforderlichen Menge enthält und darüber ausreicht, um die Partikeln anzufeuchten, und daß die feuchten Partikeln zusammengeballt werden, so daß sie eine im wesentlichen aus traubenartigen Gebilden bestehende Masse bilden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsgehalt des angefeuchteten Pulvers 14 bis 16°/o beträgt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsgehalt des feuchten Pulvers einen Überschuß von etwa 101/o hat. B.
  8. Verfahren zum Behandeln von Magernnilchpulver, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver m-it einer Wassermenge angefeuchtet wird, die etwa 14 bis 16 Gewichtsprozent des Pulvers beträgt, das Pulver eine vorherbestimmte Zeit in feuchtem Zustand gehalten und darauf getrocknet wird, wobei diese Zeit bezüglich Temperatur und Feuchtigkeitsgehalt des Pulvers so gewählt wird, daß der Prozentsatz nichtlöslicher Bestandteile des Pulvers nicht wesentlich erhöht wird.
  9. 9. Verfahren zum Behandeln von Magermülchpulver, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver mit einer Wassermenge im Überschuß von 10% des Pulvergewichtes angefeuchtet wird und daß das angefeuchtete Pulver eine wesentliche Zeit in Ruhe bleibt und darauf getrocknet wird.
  10. 10. Verfahren zur Herstellung eines Trockenmilchproduktes, das zum Bereiten von Milch in Wasser leicht und schnell dispergierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Milchpulverpartükeln angefeuchtet und in Luft schwebend zusammengeballt werden und daß darauf die überschüssige Feuchtigkeit aus dem zusammengeballten Gut abgezogen wird.
  11. 11. Verfahren zum Herstellen eines Trockenmilchproduktes, das zum Bereiten von Milch in Wasser leicht und schnell dispergierbar ist, wobei die einzelnen Partikeln des Pulvers in Luft schwebend- zusammengeballt "verden, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Partikeln angefeuchtet wird, um sie klebrig zu machen, die Partikeln so gemischt werden, daß sie unregelmäßig aneinanderhaften, und daß darauf dem geballten Gut das überschüssige Wasser entzogen wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse des zusammengeballten Endproduktes eine Größe von wenigstens 74 [t hat.
  13. 13. Verfahren zum Herstellen eines Trockenmilchproduktes, das zum Bereiten von Milch in Wasser leicht und schnell dispergierbar ist und, die Einzelpartikeln zusammengeballt werden, dadurch gekennzeichnet, -daß die Partikeln in eine aus Luft, Wasserdampf und `'Wassernebel bestehende Atmospäre gebracht und das Pulver dann gemischt wird, damit die Partikeln unregelmäßig aneinanderhaften, und daß zuletzt der Wasserüberschuß dem zusammengeballten Gut entzogen wird.
  14. 14. Verfahren zum Herstellen eines Trockenmilchproduktes, das zum Bereiten von Milch in Wasser leicht und schnell dispergierbar ist, wobei das Magermilchpulver eine derartige Partikelgröße hat, daß die Masse der Partikeln durch ein 200-Maschen-Sieb geht, dadurch gekennzeichnet, daß :die einzelnen Partikeln des Pulvers in einem Gas schwebend zusammengeballt werden, indem die Partikeloberflächen angefeuchtet werden, um sie klebrig zu machen, und daß sie gemischt werden, um ein unregelmäßiges Haften der Partikeln zu bewirken, daß das so gleballte Gut aus dem Gas entfernt und darauf dem Gut der Wasserüberschuß durch Trocknen entzogen wird.
  15. 15. Verfahren zum Herstellen eines Trockenmilchproduktes, das zum Bereiten von Milch leicht und schnell in Wasser dispergierbar ist, aus Magcrmilchpulver, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver laufend zusammen mit einem es tra gend en Gasstrom in eine Behandlungszone gefördert wird., das Pulver beim Eintritt in diese Zone mit Wasserdampf gemischt wird, um die Oberfläche des Pulvers anzufeuchten und so eine klebrige Oberfläche zu bilden, das Pulver gemischt wird, um zwischen den Partikeln ein unregelmäßiges Haften zu bewirken, so daß eine Mehrzahl der ursprünglichen Partikeln zusammengeballt wird, das geballte Gut in Ruhe bleibt, bis die traubenartigen Gebilde so verfestigt sind, daß sie eine leichte mechanische Behandlung vertragen, das geballte Gut aus der Ruhestellung herausgebracht und darauf mit Trocknungsgas in Kontakt gebracht wird zum Entfernen überschüssiger Feuchtigkeit, wobei der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt des Pulvers von der Behandlungszone geliefert wird und 14 bis 16°/o beträgt und die Temperatur 29 bis 51° C und der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt des Endproduktes 4 bis 5% beträgt.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß kristallisiertes M.ilchzuckerpulver zusammen mit dem Milchpulver dauernd dem Verfahren zugeführt wird, wobei das Milchzuckerpulver ein geringerer Prozentsatz des Pulvers .ist.
  17. 17. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Behandlungskammer, Mittel und ein Rohr zum Einführen von Pulver und von einem Transportluftstrom, Mittel zum Einführen von Wasserdampf in eine begrenzte Zone der Kammer, in die das Pulver durch das Rohr gefördert wird, und Mittel zum Entfernen des geballten Gutes aus dem unteren Teil der Kammer.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Behandlungskammer, Mittel und ein in die Kammer mündendes Rohr zum Einführen des Pulvers zusammen mit einem Transportluftstrom, Mittel neben dem inneren offenen Ende des Rohres zum Einleiten eines warmen Wassernebels in eine vom Pulver durchströmte Zone und Mittel zum Entfernen des geballten Pulvers aus dem unteren Kammerteil, nachdem das Pulver im freien Strome durch die Atmosphäre der Kammer aus dem Rohr geströmt ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine Behandlungskammer, Mittel mit einem Rohr zum Einfühien von Pulver in die Kammer zusammen .mit einem Luftstrom, Mittel zum Einführen eines Warmwassernebels in eine beschränkte Zone und Mittel zum Entfernen des geballten Gutes aus dem unteren Kammerteil.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch zusätzliche Mittel zum getrennten Zuführen von Luft in den Kammerteil, der die begrenzte Zone umschließt, so daß das diese Zone verlassende Gut in dem Luftstrome schwebt.
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