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DE1004074B - Fuellfederhalter mit einem den Tintenleiter und die Feder umschliessenden Mantel - Google Patents

Fuellfederhalter mit einem den Tintenleiter und die Feder umschliessenden Mantel

Info

Publication number
DE1004074B
DE1004074B DEH18199A DEH0018199A DE1004074B DE 1004074 B DE1004074 B DE 1004074B DE H18199 A DEH18199 A DE H18199A DE H0018199 A DEH0018199 A DE H0018199A DE 1004074 B DE1004074 B DE 1004074B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fountain pen
jacket
ink
spring
nib
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH18199A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENNEFER SCHREIBWARENFABRIK RA
Original Assignee
HENNEFER SCHREIBWARENFABRIK RA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HENNEFER SCHREIBWARENFABRIK RA filed Critical HENNEFER SCHREIBWARENFABRIK RA
Priority to DEH18199A priority Critical patent/DE1004074B/de
Publication of DE1004074B publication Critical patent/DE1004074B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/18Arrangements for feeding the ink to the nibs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Füllfederhalter mit einem den Tintenleiter und die Feder umschließenden Mantel Um das Eintrocknen der Tinte im Tintenleiter bei Nichtgebrauch eines Füllfederhalters zu vermeiden, hat man bereits die Feder und den Tintenleiter mit einem bis zur Nähe der Federspitze verlängerten Mantel aus nicht nachgiebigem Werkstoff wie hartem Kunststoff umschlossen. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß die Feder durch den Mantel in ihrer Nachgiebigkeit beeinträchtigt wird, wobei indessen d1e Nachgiebigkeit andererseits nicht ganz aufgehoben werden darf, so daß also immerhin ein kleiner ringförmiger Spalt zwischen der Feder und dem Mantel verbleibt oder aber der Mantel nicht weit genug nach vorn reichen kann. Diese Ausführungen haben also außer hinsichtlich der Beeinträchtigung der Nachgiebigkeit der Feder auch noch hinsichtlich der mangelhaften Verhinderung des Austrocknens nicht befriedigen können.
  • Diesen Nachteil behebt nun die Erfindung dadurch, daß der Mantel aus hochelastischem Werkstoff, z. B. Weichgummi, 'hergestellt ist und den Tintenleiter sowie die Feder weitgehend eng umschließt.
  • Gemäß der Erfindung werden nun im weiteren Maßnahmen vorgeschlagen, um unter Beachtung einer weitgehenden Abdeckung auch einen Weg für die Ersatzluft vorzusehen. Dies kann einerseits dadurch geschehen, daß der Tintenzuführungskanal im Tintenleiter das übliche Federloch mit dem Halterinnern verbindet, durch einen zusätzlichen Kanal, z. B. eine Bohrung, die den Tintenliter quer zur Längsachse durchsetzt und von der Oberseite des Tintenleiters, an welcher sieh hekannterweise der Tintenzuführungskanal befindet, zur Unterseite führt, an der bekannterweise ein parallel zum Tintenzuführungskanal und wie dieser nach einer Mantellinie des Tintenleiters verlaufender Kanal, der die @im Tintenleiter und an dessen Unterseite vorgesehenen quernutartigen Tintenauffangräume miteinander vereint und mit der Außenluft in Verbindung steht, angeordnet i.st. Nach einer anderen Ausführungsform kann auf der der Federoberseite zugekehrten Innenseite des vorderen Endes des Mantels eine schmale längs verlaufende Nut oder Rille eingearbeitet sein, die nach außen führt und unmittelbar die Verbindung zwischen dem Tintenzuführungskanal durch das Federloch mit der Außenluft herstellt.
  • Nach einer anderen Richtung .hin kann die Verwendung des Mantels gemäß der Erfindung in der Weise weiter entwickelt werden, daß .das hintere Ende des Mantels über das vordere Ende einer in das vordere Schaftende einschraubbare Federhülse greift, die ihrerseits den Tintenleiter und die Feder umfaßt und an sich bekannt ist. Auf diese `'eise wird das Austrocknen der Tinte im Bereich des Tintenleiters und der Feder vermieden und zusätzlich auch eine bessere Befestigung des Mantels erreicht, wobei diese Federhülse aus dem vorderen Schaftende nach vorn hervorstehen kann, um Raum für die Aufnahme des Mantels zu geben. Man kann aber auch, wie üblich, die Federhülse mit dem vorderen Schaftende abschließen bzw. ihm gegenüber zurückspringen lassen und trotzdem durch Absetzen des Durchmessers das hintere Mantelende über die Federhülse aufbringen. Dabei bietet sich noch ein weiterer Vorteil da'hinge'hend, daß dieses über das vordere Federhülsenende greifende hintere Mantelende gleichzeitig zur Abdichtung des ganzen Federeinsatzes gegenüber dem Schaft benutzt werden kann. Dies i,st etwa in der Weise möglich, daß die Federhülse vorn einen nach außen vorspringenden Absatz zeigt, über den, das hintere Mantelende aufgebracht wird, das sich dann beim Einschrauben der Federhülse zwischen das vordere Schaftende und den vorderen Teil der Federhülse legt. Man kann aber auch in das vordere Ende der Federhülse eine Ringnut einarbeiten und das 'hintere Mantelende mit einer entsprechenden Wulst versehen, so daß einerseits der Mantel auf der Federhülse besonders fest und zuverlässig gehalten wird und andererseits diese Wulst gleichzeitig als Abdichtung des Federeinsatzes gegenüber dem Schaft dient.
  • In entsprechender Weise kann man auch verfahren, wenn man auf eine besondere Federhülse verzichtet, d. h., man kann dann den Mantel an seinem hinteren Ende mit einem ringförmig verbreiterten Rand ausstatten, der sich flanschartig gegen die vordere ringförmige Stirnfläche des vorderen Schaftendes anlegt Man kann aber auch, hier wiederum gleichzeitig zur Sicherung des Mantels auf dem Tintenleiter gegen Längsverschiebung im Tintenleiter einen Ringnutausschnitt und am :Mantel einen entsprechenden Ringwulstausschnitt vorsehen, der nach innen, ragt und in den Ringnutenausschnitt am Tintenleiter eingreift.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigen Abb. 1 bis 3 das vordere Ende eines Füllfederhalterschaftes in Ansicht bz«-. im Teilschnitt und die Feder mit dem Tintenleiter in Ansicht bzw. im Teilschnitt sowie den .erfindungsgemäßen hochelastischen Mantel im Längsschnitt in verschiedenen Ausführungsformen; Abb. 4 ist ein Querschnitt gemäß Linie IV-IV der Abb. 3.
  • In allen Ausführungsbeispielen ist das vordere Ende des Schaftes mit 5 bezeichnet. In ihn ist nach der Ausführung gemäß Abb. 1 ein Tintenleiter 6 und eine Feder 7 in an sich bekannter Weise gehalten und über beide der erfindungsgemäße Mantel 8 aus hochelastischem Werkstoff, z. B. Weichgummi, gezogen, der den Tintenleiter 6 und die Yeder7 bis aus ihreSpitze9 eng umschließt und von der Außenluft über den größten Teil ihrer Länge trennt. Der auf der Oberseite des Tintenleiters 6 vorgesehene übliche Tintenzuführungskanal 10 ist dabei gemäß der Erfindung durch einen in der Höhe des Federloches 16 angeordneten, quer zur Längsachse gerichteten Verbindungskanals 11 mit dem im Tintenleiter 6 und. an dessen unteren Seite nach einer Mantellinie längs verlaufenden bekannten Luftzuführungskanal 12 verbunden, der seinerseits an seinem vorderen Ende 13 mit der Außenluft in Verbindung steht. In diesem Luftzuführungskanal12 münden die in bekannter Weise am Tintenleiter 6, und zwar an seiner Unterseite vorgesehenen quernutartigen Tintenauffangräume 14.
  • Die: Ausführung gemäß Abb. 2 unterscheidet sich von der nach Abb. 1 durch den Fortfall des Verbindungskanales 11, an dessen Stelle im vorderen Ende des Mantels 8 nach der Erfindung ein besonderer nutartig schmaler Entlüftungskanal 15 vorgeseen ist, der das Federloch 16 mit der Außenluft verbindet. Außerdem weist diese Konstruktion eine Federhülse 17 auf, die mit Gewinde 18 in bekannter Weise in das vordere Schaftende 5 eingeschraubt wird, die aber an ihrem vorderen Ende eine Ringnut 19 hat, in die eine entsprechende Ringwulst 20 am hinteren Ende des entsprechend geformten Mantels 8 eingreift. Diese Ringwulst 20 füllt die Ringnut 19 aus und greift radial über die Federhülse 17 hinaus, so daß sie an einer entsprechend ausgearbeiteten Dichtungsfläche 21 am vordren Schaftende 5 dichtend anliegt.
  • Die Ausführung nach Abb. 3 entspricht im wesentlichen der nach Abb. 1, wobei jedoch, wie der dort gezeigte Längsschnitt wiedergibt, der Mantel 8 gemäß der Erfindung an seinen hinteren Enden einen an sich bekannten ringförmig verbreiterten Rand 22 aufweist, mit dem der Mantel 8 gegen die in diesem Falle nach innen abgesetzte vordere Stirnfläche 23 des vorderen Schaftendes 5 dichtend anliegt und gegebenenfalls als Abdichtung gegenüber der nicht gezeichneten Schutzkappe- dient.
  • Abb. 4 zeigt hierzu einen Querschnitt, auf dein die Einzelteile und ihre gegenseitige Lage klar ersichtlich sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPPÜCrIE: 1. Füllfederhalter, bei dem der auf seiner Oberseite mit einem Tintenzuführungskanal und auf seiner Unterseite mit quernutartigen, durch einen längs verlaufenden Luftzuführungskanal untereinander und mit der Außenluft verbundenen Tintenauffangräumen ausgestattete Tintenleiter und die Feder von einem in das vordere Schaftende des Füllfederhalters einsetzbaren lediglich die Federspitze freilassenden Mantel umschlossen und gegen das Austrocknender Tinte gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (8) aus hochelastischem Werkstoff, z. B. Ureiehgummi, besteht.
  2. 2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in der Höhe des Federloches .(16) angeordneten, quer zur Längsachse gerichteten, dem Luftdurchtritt dienenden Verbindungskanal (11) vom Tint:°nzuführungskanal (10) zum Luftzuführungskanal (12) des Tintenleiters (6).
  3. 3. Füllfederhalter nach Anspruch 1 bzw. 2, gekennzeichnet durch einen nutartigen, schmalen Längskanal (15) auf der der Federoberseite zugeke'hrten Innenseite des vorderen Endes des Mantels (8) zur Verbindung des Federloches (16) mit der Außenluft.
  4. 4. Füllfederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Mantels (8) in an sich bekannter Meise über das vordere Ende einer in das vordere Schaftende (5) einschraubbaren Federbüchse (17) greift und vorteilhaft gleichzeitig als Abdichtung der Federbüchse (17) gegenüber dem eine entsprechende Dichtungsfläche (21) aufweisenden vorderen Schaftende (5) und dem Federeinsatz (6, 7, 17) dient.
  5. 5. Füllfederhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine nach innen gerichtete Wulst (20) am hinteren Ende des Mantels (8) und eine die Wulst (20) aufnehmende entsprechende Ringnut (19) am vorderen Ende der Außenfläche der Federbüchse (17) bzw. dem der Feder (7) gegenüberliegenden Teil des Tintenleiters (6).
  6. 6. Füllfederhalter nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten, nach außen gerichteten, ringförmig verbreiteten Rand (22) am hinteren Ende des Mantels (8), der gleichzeitig als Abdichtung gegenüber der nach innen abgesetzten vorderen Stirnfläche (23) des vorderen Schaftendes (5) und gegebenenfalls gegenüber der Schutzkappe dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr, 806 832; USA.-Patentschriften Nr. 2 335 223; 2 521657.
DEH18199A 1953-11-02 1953-11-02 Fuellfederhalter mit einem den Tintenleiter und die Feder umschliessenden Mantel Pending DE1004074B (de)

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DEH18199A DE1004074B (de) 1953-11-02 1953-11-02 Fuellfederhalter mit einem den Tintenleiter und die Feder umschliessenden Mantel

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DE1004074B true DE1004074B (de) 1957-03-07

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2335223A (en) * 1943-07-02 1943-11-23 Norman E Weigel Fountain pen
US2521657A (en) * 1944-07-07 1950-09-05 Scripto Inc Fountain pen
DE806832C (de) * 1949-03-11 1951-06-18 Faber Castell A W Fuellfederhalter mit verdeckter Feder

Patent Citations (3)

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