DE10040701A1 - Baugruppenelement als Zwischenprodukt für ein aus mehreren Baugruppenteilen bestehendes Verschlußelement für Fahrzeuge, ein Herstellungsverfahren hierfür sowie ein aus dem Zwischenprodukt gebildetes mehrteiliges Verschlußelement für Fahrzeuge - Google Patents
Baugruppenelement als Zwischenprodukt für ein aus mehreren Baugruppenteilen bestehendes Verschlußelement für Fahrzeuge, ein Herstellungsverfahren hierfür sowie ein aus dem Zwischenprodukt gebildetes mehrteiliges Verschlußelement für FahrzeugeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Baugruppenelement als Zwischenprodukt für ein mindestens zwei Baugruppenteile (1, 2, 3) aufweisendes Verschlußelement für Fahrzeuge, wie für einen mehrteiligen Sonnen- oder Schiebedachdeckel oder für einen mehrteiligen Laderaum- oder Ladeflächendeckel, ein Herstellungsverfahren hierfür sowie ein aus dem Zwischenprodukt gebildetes mehrteiliges Verschlußelement für Fahrzeuge. DOLLAR A Das Baugruppenelement ist versehen mit korrespondierend geformten Randzonen (16A, 16B) an den benachbarten Baugruppenteilrändern zur mindestens teilweisen Überlappung in der Schließstellung, bei dem alle Baugruppenteile (1, 2, 3) einteilig zusammenhängen und der vorgegebenen Kontur des Verschlußelements entsprechend geformt sind, bei dem im Randbereich, in dem jeweils zwei Baugruppenteile (1, 2, 3) aneinandergrenzen, zumindest in der Außenseite (10A) des Baugruppenelements (10) eine rinnenförmige Vertiefung (16) ausgebildet ist, und bei dem sich die Kontur der rinnenförmigen Vertiefung (16) zusammensetzt aus den gewünschten Konturen der Randzonen (16A, 16B) benachbarter Baugruppenteile (1, 2, 3) des vorgesehenen Verschlußelements. DOLLAR A Im Hinblick auf das Baugruppenelement liegt dieser Erfindung das technische Problem zugrunde, die Formgebung der einzelnen Deckelteile in einfacher Weise aufeinander abzustimmen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Baugruppenelement als Zwischenprodukt für ein
mindestens zwei Baugruppenteile aufweisendes Verschlußelement für Fahr
zeuge. Weiterhin betrifft die Erfindung ein aus dem Zwischenprodukt ge
bildetes Verschlußelement für Fahrzeuge sowie ein Herstellungsverfahren für
die Baugruppenteile eines Verschlußelementes.
Derartige mehrteilige Verschlußelemente für Fahrzeuge werden u. a. als
Sonnendächer, wie Multispoilerschiebedächer, oder als Verschlußelemente
für andere Fahrzeugöffnungen, wie zur Abdeckung des Laderaumes eines
sogenannten Pick-up-Fahrzeuges, verwendet.
Die zwei oder mehr als Deckelteile ausgebildeten Baugruppenteile eines
Multispoilerschiebedaches sind in der geschlossenen Stellung des Schiebe
daches so in der zu verschließenden Dachöffnung des Fahrzeugdaches an
geordnet, daß die Oberflächen der Deckelteile mit der Oberfläche des Fahrzeugdaches,
der Dachhaut, im wesentlichen fluchtend angeordnet sind. Die
ses ist aus aerodynamischen wie aus ästhetischen Gründen vorgesehen.
Daher müssen die Deckelteile an die Form der Dachhaut insoweit angepaßt
werden, daß eine möglichst stufenfreie Oberfläche der Dachhaut in der ge
schlossenen Stellung des Multispoilerschiebedaches vorliegt. Daher weisen
die Deckelteile des Multispoilerschiebedaches eine Oberfläche auf, die ge
ringfügig gewölbt oder gekrümmt ausgebildet ist. Bei der Herstellung der ein
zelnen Deckelteile ist es daher erforderlich, daß sie in ihrer Oberflächenkon
tur aufeinander abgestimmt sind. Wegen der unterschiedlichen Formen der
Deckelteile eines zwei- oder mehrmals unterteilten Multispoilerschiebeda
ches können keine identischen Deckelteile verwendet werden. Diese Anfor
derungen bestehen u. U. auch bei Abdeckungen für andere Fahrzeugöffnun
gen, wie beispielsweise Laderaumöffnungen.
Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein rationell
herzustellendes Baugruppenelement für ein Verschlußelement für Fahrzeuge
sowie ein Herstellungsverfahren hierfür anzugeben, bei dem die Formgebung
der Oberfläche der einzelnen Deckelteile in einfacher Weise aufeinander ab
gestimmt ist, und auch ein besonders einfach aus dem Baugruppenelement
hergestelltes mehrteiliges Verschlußelement für Fahrzeuge zu schaffen. Die
ses Problem wird durch ein einteiliges Baugruppenelement mit den Merk
malen des Anspruchs 1, das Herstellungsverfahren gemäß Anspruch 19 so
wie das Verschlußelement gemäß Anspruch 14 gelöst.
Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß es vorteilhaft ist, die mindestens
zwei Baugruppenteile des Baugruppenelementes zunächst als ein zusam
menhängendes Bauteil als Zwischenprodukt herzustellen. Eine gegenseitige
Anpassung der verschiedenen Oberflächenformen der verschiedenen Bau
gruppenteile ist aufgrund der einstückigen Ausgestaltung des Baugrup
penelementes einfach und zuverlässig möglich. Werden nach der Herstel
lung des zuvor beschriebenen Baugruppenelementes die verschiedenen
Baugruppenteile voneinander getrennt, so läßt sich daraus ein Verschlußelement
zusammenbauen, bei dem die einzelnen Baugruppenteile in ihrer
Oberflächen- und/oder Berührungskantenform aufeinander abgestimmt sind.
Dadurch wird u. a. eine gleichmäßige Wölbung für das gesamte Ver
schlußelement möglich, so daß z. B. die Aerodynamik des Fahrzeuges ge
genüber einem Fahrzeug mit einteiligem Verschlußelement der Öffnung nicht
oder nur unwesentlich verschlechtert ist.
Das als Zwischenprodukt dienende Baugruppenelement weist an den Über
gangsbereichen zwischen den später hieraus entstehenden Baugruppentei
len und somit im Randbereich der benachbarten und später einzelnen Bau
gruppenteile eine erste rinnenförmige Vertiefung auf, die, vorzugsweise, un
mittelbar von einer auf der entgegengesetzten Seite gelegenen zweiten rin
nenförmigen Vertiefung gefolgt wird. Die beiden Vertiefungen sind jedoch in
gegenüberliegenden Seiten des Baugruppenelementes eingeformt. In der
Seitenansicht ergibt sich somit in dem Verbindungsbereich zwischen den
einzelnen Baugruppenteilen ein Verlauf nach Art einer Rechteckrinne. Die
erste Vertiefung befindet sich an der Innenseite des Baugruppenelementes
sowie die zweite Vertiefung in entsprechender Weise an der Außenseite des
benachbarten Baugruppenelementes. Da die erste und zweite Aussparung
eng zueinander benachbart in dem Verbindungsbereich der Baugruppenteile
angeordnet sind, verbleibt nur ein Steg des Baugruppenelementes zwischen
den Vertiefungen. Dieser Steg bildet dann eine geeignete Stelle, um die noch
miteinander verbundenen Baugruppenteile voneinander zu trennen. Daher ist
der Steg in bevorzugter Weise im Vergleich zur Dicke des Baugruppenele
mentes mit einer geringen Dicke ausgebildet.
In weiter bevorzugter Weise sind die Vertiefungen im wesentlichen rinnen
förmig mit Seitenflächen und einer Bodenfläche ausgebildet, wobei die ein
ander benachbarten Seitenflächen der beiden Vertiefungen teilweise durch
den Steg gebildet werden. Insbesondere sind dabei die Seitenflächen im we
sentlichen parallel zueinander ausgerichtet und die Seitenflächen können
unter einem vorgegebenen Winkel zur Oberflächennormalen auf der Außenseite
des Baugruppenelementes derart ausgerichtet sein, daß der in Fahr
zeugrichtung hintere Rand der Außenseite des Baugruppenelements einen
Winkel kleiner als 90° bildet. Diese Ausgestaltung ist z. B. dann vorteilhaft,
wenn die Deckelteile zu Beginn des Öffnens bzw. am Ende des Schließens
eines Multispoilerschiebedaches sowohl nach hinten bzw. vorne als auch
nach oben bzw. unten verstellt werden. Die zuvor beschriebenen, von 90°
abweichenden Flanken an den Rändern der Baugruppenteile führen dann
dazu, daß beim Öffnen bzw. Schließen der Verschlußelemente die z. B. als
Deckelteile vorgesehenen Baugruppenteile beim Öffnen oder Schließen nicht
aneinander stoßen.
Das Material des zuvor beschriebenen Baugruppenelemtes kann beliebig im
Rahmen der üblichen Materialien gewählt werden. Somit ist es zum einen
möglich, daß das Material des Baugruppenelementes einheitlich aus Metall,
Kunststoff oder Glas besteht. Zum anderen kann das Baugruppenelement in
bevorzugter Weise auch mehrschichtig ausgebildet sein, wobei eine folienar
tige Außen- und/oder Innenhaut, die die Außen- und/oder Innenseite des
Baugruppenelementes bildet/bilden, sowie ein die Außen- und/oder Innen
haut stützender Kern vorgesehen sind. Somit sind die Baugruppenelemente
u. a. auch in der bekannten Sandwich-Struktur aufbaubar. Insbesondere
kann die Außenhaut dabei aus Metall, Kunststoff oder aus Glas bestehen,
wobei die Außenhaut insbesondere eine Beschichtung, beispielsweise in
Form einer Lackschicht, aufweist. Der Kern ist dabei vorzugsweise aus ge
schäumtem Material, aus einer gewellten Folie, aus einem wabenförmigen
Material oder aus einem anderen, insbesondere hochfesten, Leichtbaumate
rial hergestellt. Darüber hinaus kann eine Beschlichtung auf der Innenseite
des Baugruppenelementes, insbesondere des Kerns, vorgesehen sein, um
somit z. B. den Fahrzeughimmel eines Fahrzeuginnenraumes zu bilden.
Bei dem zuvor beschriebenen mehrschichtigen Aufbau bildet die Außenhaut
die auf der Außenseite des Baugruppenelementes vorgesehene Vertiefung
selbst durch eine entsprechende Formgebung. Dagegen kann die Vertiefung
auf der Innenseite des Baugruppenelementes im Material des Kerns ausge
bildet sein. Dadurch verläuft die Außenhaut entlang der gesamten Fläche
des Baugruppenelementes mit vorzugsweise gleicher Stärke, während ein
Kern unterschiedliche Dicken aufweisen kann, um die zuvor beschriebene
Struktur der Vertiefungen zu bilden.
Bei dem zuvor beschriebenen mehrschichtigen Aufbau kann der jeweils zwei
Baugruppenteile verbindende Steg im wesentlichen aus dem Material der
Außen- und/oder Innenhaut bestehen, so daß der Steg eine im Vergleich zur
übrigen Dicke der Schicht des Baugruppenelementes geringe Dicke aufwei
sen kann. Somit ist ein Durchtrennen des Steges in einfacher Weise möglich.
Weiterhin kann in bevorzugter Weise auch auf einer Seite des Steges zu
sätzlich eine Schicht aus dem Material des Kerns vorgesehen sein. Trotzdem
ist es möglich, daß die Dicke des Steges kleiner als 50%, vorzugsweise klei
ner als 25%, der Dicke der Schicht ist, wodurch ein Abtrennen von jeweils
zwei aneinander hängenden Baugruppenteilen in einfacher Weise möglich
ist, wie zuvor beschrieben wurde.
Das zuvor beschriebene erfindungsgemäße Baugruppenelement stellt ein
Zwischenprodukt dar, aus dem mindestens zwei Baugruppenteile eines Ver
schlußelementes für ein Fahrzeug hergestellt werden. Dazu werden jeweils
zwei Baugruppenteile entlang des zwischen ihnen vorgesehenen Steges
voneinander getrennt, so daß separat handhabbare Baugruppenteile erzeugt
werden. Diese Baugruppenteile können dann zum Aufbau eines Ver
schlußelementes für ein Fahrzeug verwendet werden, wobei in der geschlos
senen Stellung des Verschlußelementes die Vertiefungen zumindest teilwei
se einander überlappen. Daraus entsteht in den Randbereichen zwischen
zwei benachbart angeordneten Baugruppenteilen eine Struktur, in der insbe
sondere eine Dichtung zwischen beiden Baugruppenteilen angeordnet sein
kann. In bevorzugter Weise sind dazu die Bodenflächen der Vertiefungen
sich zumindest teilweise überlappend, d. h. einander gegenüberliegend, an
geordnet. Ist darüber hinaus der Trennschnitt zwischen beiden Baugruppenteilen
entlang des Steges im wesentlichen auf der Höhe der Bodenfläche der
in der Innenseite des Baugruppenelementes ausgebildeten Vertiefung er
folgt, so ergibt sich eine im wesentlichen glatte Fläche an der Unterseite des
einen Randes des entsprechenden Baugruppenteils. Der zugeordnete Rand
des benachbart angeordneten Baugruppenteils weist dann den nach oben
vorstehenden Steg auf, so daß dieser Rand des Baugruppenteils eine Rinne
bildet, die zum einen zum Auffangen von Wasser und zum anderen zum An
ordnen einer Dichtung dient.
In weiter bevorzugter Weise ist die Dichtung elastisch faltbar als Dichtstreifen
und z. B. mit einem Filmscharnier ausgebildet, so daß beim Anheben der zu
geordneten Kante des benachbarten Baugruppenteils - durch elastische
Rückverformung des oberen Schenkels des Dichtstreifens - sich eine ver
größerte Wasserrinne ausbilden kann. Die Ausgestaltung des Dichtstreifens
ist von eigenständiger erfinderischer Bedeutung.
In weiterer Ausgestaltung ist die Dichtung als Hohlkammerdichtung mit kreis
abschnittförmigem Querschnitt ausgebildet.
Die Herstellung der Baugruppenteile eines Verschlußelementes für Fahrzeu
ge erfolgt also derart, daß das zuvor beschriebene einteilige Baugrup
penelement als Zwischenprodukt durch einen Formgebungsschritt aus einem
Flächenmaterial hergestellt wird. Nach dem Ausformen des einteiligen Bau
gruppenelementes werden die Baugruppenteile durch einen, insbesondere
quer zur späteren Fahrtrichtung verlaufenden, Trennschnitt voneinander ge
trennt, wobei der Trennschnitt jeweils innerhalb einer Seifenfläche einer vor
zugsweise rinnenförmigen Vertiefung gelegen ist. Dadurch ist es in vorteil
hafter Weise möglich, ein Verschlußelement für Fahrzeuge herzustellen, bei
dem die Baugruppenteile aus einem Dachdeckel als Zwischenprodukt herge
stellt werden und somit in ihrer Oberflächenausgestaltung vor allem an den
überlappenden Randzonen in einfacher Weise aufeinander abgestimmt sind.
In bevorzugter Weise wird ein Baugruppenelement mit an dessen Innenseite
angeordneten Vertiefungen versehen, wobei der Trennschnitt innerhalb die
ser Vertiefung derart gelegen ist, daß er zwischen den beiden benachbarten
Vertiefungen in der Außenseite und in der Innenseite verläuft.
In weiter bevorzugter Weise wird der Trennschnitt entlang des Steges im we
sentlichen auf der Höhe der Bodenfläche der in der Innenseite des Baugrup
penelementes ausgebildeten Vertiefung vorgesehen.
Dadurch wird insgesamt in vorteilhafter Weise erreicht, daß die miteinander
verbundenen Baugruppenteile des Baugruppenelementes entlang eines Ste
ges als im wesentlichen dünnsten Abschnitt des Baugruppenteils voneinan
der getrennt werden, wobei zusätzlich eine glatte Oberfläche an der Innen
seite des Baugruppenteils erzielt werden kann, während der andere Rand
des zugeordneten Baugruppenteils eine rinnenartige Struktur aufweist.
Die vorgenannten sowie beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen
beschriebenen erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in
ihrer Größe, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeptio
nen keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so daß die in dem Anwen
dungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden
können. Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehöri
gen Zeichnung, in der - beispielhaft - bevorzugte Ausführungsformen des er
findungsgemäßen Baugruppenelementes dargestellt sind. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1A/B eine perspektivische Ansicht eines Heckteils eines sogenann
ten Pick-up-Fahrzeuges mit einem Verschlußelement für die
Ladefläche in Schließstellung (Fig. 1A) und in Explosionsdar
stellung (Fig. 1B);
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Baugruppenelementes für
ein Verschlußelement für Fahrzeuge in einer perspektivischen
Darstellung;
Fig. 3 ein Multispoilerschiebedach für Fahrzeuge (ausschnittsweise)
in der geschlossenen Stellung, hergestellt aus dem in Fig. 2
dargestellten Baugruppenelement (Schnitt entlang der Linie III-
III gemäß Fig. 2);
Fig. 4 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Baugruppenelementes (ausschnittsweise) für die Abdeckung
einer Ladefläche für Fahrzeuge entlang der Schnittlinie IV-IV in
Fig. 1;
Fig. 5 eine Ansicht entsprechend Fig. 4, jedoch in einer weiteren
Ausführungsform;
Fig. 6 eine Schnittansicht von Fig. 1 entlang der Schnittlinie VI-VI so
wie
Fig. 7A
bis 7C ein verallgemeinertes Ausführungsbeispiel eines Verschluß
elementes (ausschnittweise) in drei verschiedenen Betriebs
phasen.
Die Fig. 1A/B zeigt eine perspektivische Ansicht eines Heckteils eines Fahr
zeuges 5. Das Fahrzeug ist ein sogenannter Pick-up, der sich im wesentli
chen durch eine nach oben offene Ladezone 6 auszeichnet. Diese Ladezone
6 ist durch ein zu öffnendes, insbesondere in Fahrtrichtung F auf- bzw. zu
schiebbares Verschlußelement 8 - in ähnlicher Weise wie ein Multispoiler
schiebedach - öffenbar und verschließbar. Dieses Verschlußelement 8 be
steht im wesentlichen aus drei als Deckelteile ausgebildeten Baugruppenteilen
1, 2 und 3, wie sie im Zusammenhang mit Fig. 4 bis 6 noch näher be
schrieben werden.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines Baugruppenelementes 10 z. B. für
ein Multispoilerschiebedach für Fahrzeuge in schematischer vereinfachter
Form dargestellt. Das Baugruppenelement 10 ist ein Zwischenprodukt für die
Herstellung von Deckelteilen 1, 2 und 3 eines Verschlußelementes 8 - hier
eines Multispoiler-Dachdeckels. Das Baugruppenelement 10 (Dachdeckel)
umfaßt drei zusammenhängende Deckelteile 1, 2 und 3 (= Baugruppenteile),
die bereits eine Form aufweisen, wie sie für den Dachdeckel eines Multi
spoilerschiebedaches oder eine Laderaumabdeckung benötigt werden.
Die Verbindungsbereiche der einzelnen Deckelteile 1, 2 und 3 bzw. nach er
folgter Trennung die Randbereiche, an denen später jeweils zwei Deckelteile
1 und 2 bzw. 2 und 3 aneinandergrenzen sollen, sind jeweils in gleicher oder
ähnlicher Weise ausgebildet, so daß im folgenden die Randbereiche zwi
schen den beiden Deckelteilen 1 und 2 im Detail beschrieben werden.
In dem Bereich, in dem beide Deckelteile 1 und 2 bzw. 2 und 3 aneinander
grenzen, ist in der Außenseite 10A des Baugruppenelementes 10 eine erste
rinnenförmige Vertiefung 16 ausgebildet. Erfindungsgemäß setzt sich die
Kontur der Vertiefung 16 aus den gewünschten Konturen der Randzonen
16A, 16B und 16C der beiden benachbarten Deckelteile 1 und 2 zusammen.
Weiterhin ist in dem Bereich, in dem zwei Deckelteile 1 und 2 bzw. 2 und 3
aneinandergrenzen an der Innenseite 1 OB des Baugruppenelementes 10 ei
ne weitere zweite rinnenförmige Vertiefung 22 ausgebildet. Wie aus Fig. 2 zu
ersehen ist, sind beide Vertiefungen 16 und 22 benachbart und in
(Fahrt)Richtung F gesehen versetzt zueinander angeordnet.
Die Vertiefungen 16 und 22 sind so ausgebildet, daß die Summe aus den
Tiefen der Vertiefungen 16 und 22 größer als die Dicke des Baugruppenelementes
10 im Randbereich und der Vertiefungen 16 und 22 ist. Dieses ist bei
dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch gewährleistet, daß
beide Vertiefungen 16 und 22 dieselbe Tiefe aufweisen, die jeweils größer
als die Hälfte der Dicke des Baugruppenelementes 10 ist. Die Vertiefung 16
kann - grundsätzlich - auch tiefer als die Vertiefung 22 oder umgekehrt aus
gebildet sein. Jedenfalls wird durch die Nachbarschaft und die überlappen
den Tiefen der beiden Vertiefungen 16 und 22 vorzugsweise ein verbinden
der Steg 18 zwischen beiden Vertiefungen 16 und 22 und mithin zwischen
zwei Deckelteilen 1 und 2 bzw. 2 und 3 ausgebildet. Dabei stellt der Steg 18
den jeweils dünnsten Bereich im Baugruppenelement 10 dar, so daß das im
folgenden beschriebene Trennen zweier Deckelteile voneinander entlang des
Steges 18 mit geringem Aufwand möglich ist. In der Seitenansicht weist der
Verbindungsbereich zwischen den Deckelteilen 1 und 2 bzw. 2 und 3 somit
einen Verlauf nach Art einer Rechteckrinne auf.
Die Vertiefungen 16 und 22 sind im wesentlichen senkrecht zur Fahrtrichtung
F des Fahrzeuges ausgerichtet, wenn die Deckelteile 1, 2 und 3 im Fahr
zeugdach als Multispoilerschiebedach oder Laderaumabdeckung eingebaut
sind.
Die Vertiefungen 16 und 22 sind rinnenförmig ausgebildet und weisen Sei
tenflächen 16A und 16b bzw. 22A und 22B und eine Bodenfläche 16C sowie
22C auf, wobei die Seitenflächen 16A und 22B zumindest teilweise von dem
Steg 18 gebildet werden. Dabei verlaufen die Seitenfläche 16A und 16B so
wie 22A und 22B im wesentlichen parallel zueinander und sind unter einem
vorgegebenen Winkel zur Oberflächennormalen auf der Außenseite 10A
ausgerichtet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verlaufen die Seitenflächen 16A und
16B sowie 22A und 22B unter einem von 90° abweichenden Winkel zur
Oberflächennormalen. Die Außenseite 10A des Baugruppenelementes 10
bildet an den Deckelteilhinterkanten mit den Seitenflächen 16A einen spitzen
und an den Deckelteilvorderkanten mit den Seitenflächen 16B einen stump
fen Winkel. Dadurch wird u. a. gewährleistet, daß das Verstellen der Dec
kelteile 1 und 2 aus der geschlossenen Stellung heraus gleichzeitig nach
hinten und nach oben erfolgen kann, wie es üblicherweise bei Verstellme
chanismen für Multispoilerschiebedächer für Fahrzeuge der Fall ist. Zu Be
ginn des Verstellens beim Öffnen des Multispoilerschiebedaches aus der ge
schlossenen Stellung wird dann zumindest der hintere Rand der Deckelteile
1 und 2 im wesentlichen entlang der durch den hinteren Deckelrand vorge
gebenen Richtung verfahren, so daß beim Öffnen die Ränder jeweils be
nachbarter Deckelteile 1 und 2 sowie 2 und 3 nicht aneinanderstoßen.
In der Fig. 3 ist ausschnittsweise das Multispoilerschiebedach im Bereich der
einander überlappenden Randzonen zweier Deckelteile 1 und 2 in Schließ
stellung dargestellt.
Die Bodenflächen 16C und 22C liegen sich teilweise überlappend gegen
über, so daß ein aus den Seitenflächen 16A und 116B sowie den Bodenflä
chen 16C und 22C bestehender Hohlraum 25 ausgebildet ist. Wie in der Fig.
3 weiterhin zu erkennen ist, ist der Trennschnitt entlang des Steges 18 auf
der Höhe der Bodenfläche 22C der zweiten Vertiefung 22 erfolgt, so daß eine
ebene Fläche ohne nach unten vorstehende Kanten oder Rippen entsteht.
Somit bildet der Steg 18 in praktisch vollständiger Höhe die vordere Aufkan
tung des Deckelteils 2, so daß eine rinnenförmige Vertiefung 16 maximalen
Volumens erhalten bleibt, die insbesondere als Wasserrinne dient, um Was
ser seitlich abführen zu können.
Wie in den Fig. 2 und 3 weiter dargestellt ist, ist das Baugruppenelement 10
mehrschichtig ausgebildet. Er weist eine die Außenseite 10A des Baugrup
penelementes 10 bildende Außenhaut 12 und einen mit der Innenseite 10B
der Außenhaut 12 fest verbundenen Kern 14 auf, der die Außenhaut 12
stützt. Dabei besteht die Außenhaut 12 z. B. aus einer Folie oder einem
Blech aus Aluminium, wobei auch andere Metalle, Kunststoffe oder auch
Glas verwendet werden können. Darüber hinaus weist die Außenhaut 12 auf
der Außenfläche eine Beschichtung 12A auf, die aus einer Lackschicht be
steht. Somit kann eine farbliche Anpassung der Außenseite der Deckelteile 1
und 2 an die Farbgebung des Fahrzeugdaches erreicht werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht der Kern 14 aus einem ge
schäumten Material, das auf die Unterseite der Außenhaut 12 aufgebracht
wird. Alternativ kann der Kern 14 auch aus einer gewellten Folie, aus einem
wabenförmigen Material oder aus einem hochfesten Leichtbaumaterial beste
hen. Schließlich weist der Kern 14 an der Innenseite 10B des Dachdeckels 10
eine Beschichtung 14A (Innenschicht) auf, die bei dem aus den Deckelteilen 1
und 2 herzustellenden Multispoilerschiebedach den Fahrzeughimmel bildet.
Die erfindungsgemäßen Vertiefungen 16 und 22 sind in folgender Weise in
dem Dachdeckel 10 des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels ausgebil
det. Die folienartige Außenhaut 12 bildet durch eine entsprechende Formge
bung die Vertiefung 16 selber aus, indem sie der gewünschten Kontur der Au
ßenseite des einteiligen Baugruppenelementes 10 folgt. Somit wird nicht nur
die gewölbte Oberfläche der Deckelteile 1, 2 und 3 durch die Form der Außen
haut 12 gebildet, sondern auch die Form der Vertiefungen 16 und 22. Dagegen
weist der mit der Außenhaut 12 verbundene Kern 14 eine unterschiedliche Dic
ke auf, da die Vertiefung 22 in dem Material des Kerns 14 ausgebildet ist.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels besteht der Steg 18, der
die beiden Deckelteile 1 und 2 sowie 2 und 3 miteinander verbindet, im we
sentlichen aus dem Material der Außenhaut 12. In Fig. 2 (mit gestrichelter Linie
dargestellt) ist eine alternative Ausbildung der Form des Kerns 14 vorgesehen,
wobei auch der Steg 18 einseitig mit dem Material des Kerns bedeckt ist.
Wie in der Fig. 3 weiterhin dargestellt ist, ist eine elastische Dichtung 24 an der
Bodenfläche 16C befestigt, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Dicht
streifen mit einem Filmscharnier 24A und zwei Schenkeln 24B und 24C ausgebildet
ist. In der geschlossenen Stellung der beiden Deckelteile 1 und 2 ist der
Dichtstreifen 24 zusammengedrückt, so daß eine wirksame Abdichtung zwi
schen den beiden Deckelteilen 1 und 2 gebildet wird.
Wie Fig. 3 mit gestrichelter Linie zeigt, richtet sich während des Öffnens des
Multispoilerschiebedaches der obere Schenkel 24B aufgrund der elastischen
Rückverformung des Dichtstreifens 24 nach oben auf, so daß beim Anheben
des Dachdeckels 1 mittels des Dichtstreifens 24 eine Wasserrinne ausgebildet
wird. Dabei erstreckt sich der obere Schenkel 24B über den oberen Rand des
Steges 18 hinaus, so daß insbesondere dann, wenn sich im Randbereich zwi
schen den Deckelteilen 1 und 2 in deren Schließstellung Wasser angesammelt
hat, dieses wirksam von der sich entfaltenden Wasserrinne aufgefangen und
seitlich abgeführt werden kann.
Die Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht entlang der Schnittlinie I-I in Fig. 1 und be
trifft eine weitere Ausführungsform eines Verschlußelementes 8, insbesondere
zur Abdeckung einer Ladezone 6. Die Deckelteile 1 und 2 sind ebenfalls mehr
schichtig aufgebaut und weisen eine Außenhaut 12, einen Kern 14 sowie an
der Innenseite 10B eine Beschichtung 14A auf. Des weiteren unterscheidet
sich diese Ausführungsform dadurch, daß der Steg 18 nicht bündig mit der Bo
denfläche 22C durchtrennt worden ist, so daß zwei Stege 18A und 18B entste
hen. Diese Stege 18A und 18B bilden jeweils einen Hohlraum 25A und 25B. In
den Hohlraum 25B des Deckelteils 1 ist wiederum eine Dichtung 24 eingelegt.
Diese Dichtung 24 ist als Hohlkammerdichtung ausgebildet, die an dem der
Dichtung 24 zugewandten Ende des Steges 15A des Deckelteils 2 abdichtet.
Die Fig. 5 zeigt die gleiche Schnittansicht wie die vorbeschriebene Fig. 4, je
doch in einer weiteren Ausbildung der Deckelteile 1 und 2 sowie des Steges
18. Die Deckelteile 1 und 2 bestehen hier nur aus einer die Außenseite 10A
bildenden Außenhaut 12 an die sich nach unten ein Kern 14 anschließt. Eine
Beschichtung des Kerns 14 ist nicht vorgesehen. Die Führung des Trenn
schnittes durch den Steg 18 ist vergleichbar mit der aus der Fig. 3 bekannten
Ausführungsform und bildet mit der Seitenfläche 16B und der Bodenfläche 16C
einen rinnenförmigen Hohlraum 25 zur Aufnahme der Dichtung 24. An der Bo
denfläche 22C des Deckelteils 1 liegt die Dichtung 24 dichtend an.
Gegenüber der Ausführungsform in Fig. 3 unterscheiden sich die Stege 18
gemäß den Fig. 4 und 5 zusätzlich noch dadurch, daß die Stege 18 nicht nur
durch die Außenhaut 12 der Deckelteile 1 und 2 gebildet wird, sondern zusätz
lich auch durch einen Teil des Kerns 14 (siehe Fig. 5) sowie zusätzlich durch
die Beschichtung 14A des Kerns (siehe Fig. 4).
Die Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht von Fig. 1 entlang der Schnittlinie VI-VI und
betrifft die seitliche Führung der Deckelteile 1, 2 und 3 an der Wand 7 der La
dezone 6. Hierzu ist an der Innenseite der Wand 7 der Ladezone 6 eine in
Fahrtrichtung verlaufende Führungsschiene 28 vorgesehen, die eine erste
nach oben offene Nut 29 sowie eine zweite nach innen zur Ladefläche 6 offene
zweite Nut 30 aufweist. Im Querschnitt gesehen ist die Führungsschiene 28 im
wesentlichen C-förmig, wobei an dem Ende des oberen Schenkels ein sich
nach oben erstreckender Ansatz 31 vorgesehen ist, der zusammen mit der
Wand 7 des Fahrzeuges 5 die erste Nut 29 bildet. An den seitlichen Enden der
Deckelteile 1, 2 und 3 ist eine dritte in Verschieberichtung verlaufende Nut 32
vorgesehen, die mit dem Ansatz 31 der Führungsschiene 28 im Eingriff steht.
Somit können die Deckelteile 1, 2 und 3 von oben auf die Führungsschiene 28
aufgelegt werden und in Fahrtrichtung F verschoben werden.
Damit die Deckelteile 1, 2 und 3 sich bei der Verschiebebewegung nicht von
der Führungsschiene 28 abheben, ist an der Innenseite 10B der Deckelteile 1,
2 und 3 im Bereich ihrer seitlichen Ränder ein Vorsprung 33 vorgesehen, der
sich nach unten erstreckt und dem offenen Ende der zweiten Nut 30 benach
bart ist. In dem Vorsprung 33 ist eine Durchgangsbohrung 34 angeordnet,
durch die ein Bolzen 35 hindurch bis in die zweite Nut 30 einsteckbar ist. Hier
durch werden die Deckelteile 1, 2 und 3 zusätzlich entlang der Führungsschie
ne 28 geführt sowie gegen Abheben nach oben gesichert.
In den Fig. 7A bis 7C ist ein zweites verallgemeinerndes, schematisiertes Aus
führungsbeispiel des erfindungsgemäßen Baugruppenelementes sowie des
daraus herzustellenden Verschlußelementes dargestellt im Gegensatz zu vor
angehenden Ausführungsbeispielen ist vorliegend das Baugruppenelement
einschichtig aus einem einzigen Material, wie Kunststoff oder Glas, hergestellt.
Wie auch bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen sind bei dem in Fig.
7A dargestellten Baugruppenelement die Vertiefungen 16 und 22 rinnenförmig
ausgebildet, im wesentlichen quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges ausge
richtet und weisen Seitenflächen 16A und 16B sowie 22A und 22B und eine
Bodenfläche 16C sowie 22C auf. Dabei sind die Seitenflächen 16A und 16B
sowie 22A und 22B ebenfalls parallel zueinander ausgerichtet, und zwar unter
einem Winkel von 90° zur Oberflächennormalen der Außenseite 10A ausge
richtet. Die Seitenflächen 16A und 16B bzw. 22A und 22B verlaufen also senk
recht zur Außenseite 10A bzw. zur Innenseite 10B des Baugruppenelementes.
Wie in den Fig. 7B und 7C dargestellt ist, sind auch bei diesem Ausführungs
beispiel die beiden Baugruppenteile 1 und 2 entlang des Steges 18 voneinan
der getrennt und die Vertiefungen 16 und 22 überlappen sich in der geschlos
senen Stellung des Verschlußelementes (Fig. 7B) zumindest teilweise und
greifen ineinander. Dadurch wird von den Seitenflächen 16B und 22B sowie
den Bodenflächen 16C und 22C ein Hohlraum 25 gebildet, in dem eine als
Dichtstreifen ausgebildete, mit dem Beispiel nach Fig. 3 gleichwirkende Dich
tung 24 angeordnet ist.
1
Deckelteil
2
Deckelteil
3
Deckelteil
5
Fahrzeug
6
Ladezone
7
Wand
8
Verschlußelement
10
Deckelelement
10
A Außenseite von
10
10
B Innenseite von
10
12
Außenhaut
12
A Beschichtung
14
Kern
14
A Beschichtung
16
erste Vertiefung
16
A Seitenfläche von
16
16
B Seitenfläche von
16
16
C Bodenfläche von
16
18
Steg
18
A erster Stegteil
18
B zweiter Stegteil
22
zweite Vertiefung
22
A Seitenfläche von
22
22
B Seitenfläche von
22
22
C Bodenfläche von
22
24
Dichtung
24
A Filmscharnier
24
B Schenkel
24
C Schenkel
25
Hohlraum
28
Führungsschiene
29
ersten Nut
30
zweite Nut
31
Ansatz
32
dritte Nut
33
Vorsprung
34
Durchgangsbohrung
35
Bolzen
F Fahrtrichtung
F Fahrtrichtung
Claims (21)
1. Baugruppenelement als Zwischenprodukt für ein mindestens zwei
Baugruppenteile (1, 2, 3) aufweisendes Verschlußelement für Fahr
zeuge, wie für einen mehrteiligen Sonnen- oder Schiebedachdeckel
oder für einen mehrteiligen Laderaum- oder Ladeflächendeckel, mit
korrespondierend geformten Randzonen (16A, 16B) an den benach
barten Baugruppenteilrändern zur mindestens teilweisen Überlap
pung in der Schließstellung,
bei dem alle Baugruppenteile (1, 2, 3) einteilig zusammenhängen und der vorgegebenen Kontur des Verschlußelements entsprechend ge formt sind,
bei dem im Randbereich, in dem jeweils zwei Baugruppenteile (1, 2, 3) aneinandergrenzen, zumindest in der Außenseite (10A) des Bau gruppenelementes (10) eine rinnenförmige Vertiefung (16) ausgebil det ist, und
bei dem sich die Kontur der rinnenförmigen Vertiefung (16) zusam mensetzt aus den gewünschten Konturen der Randzonen (16A, 16B) benachbarter Baugruppenteile (1, 2, 3) des vorgesehenen Ver schlußelements.
bei dem alle Baugruppenteile (1, 2, 3) einteilig zusammenhängen und der vorgegebenen Kontur des Verschlußelements entsprechend ge formt sind,
bei dem im Randbereich, in dem jeweils zwei Baugruppenteile (1, 2, 3) aneinandergrenzen, zumindest in der Außenseite (10A) des Bau gruppenelementes (10) eine rinnenförmige Vertiefung (16) ausgebil det ist, und
bei dem sich die Kontur der rinnenförmigen Vertiefung (16) zusam mensetzt aus den gewünschten Konturen der Randzonen (16A, 16B) benachbarter Baugruppenteile (1, 2, 3) des vorgesehenen Ver schlußelements.
2. Baugruppenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Innenseite (10B) des Baugruppenelementes (10) im Randbe
reich, in dem jeweils zwei Baugruppenteile (1, 2, 3) aneinandergren
zen, eine rinnenförmige Vertiefung (22) ausgebildet ist.
3. Baugruppenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Summe aus den Tiefen der Vertiefungen (16, 22) größer als seine
Dicke im Randbereich, in dem jeweils zwei Baugruppenteile (1, 2, 3)
aneinandergrenzen, ist und zwischen den Vertiefungen (16, 22) ein
Steg (18) ausgebildet ist.
4. Baugruppenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die rinnenförmigen Vertiefungen (16, 22) im we
sentlichen mit Seitenflächen (16A, 16B; 22A, 22B) und einer Boden
fläche (16C; 22C) ausgebildet sind.
5. Baugruppenelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenflächen (16A, 16B; 22A, 22B) im wesentlichen parallel zu
einander ausgerichtet sind.
6. Baugruppenelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Seitenflächen (16A, 16B; 22A, 22B) unter einem vorge
gebenen Winkel zur Oberflächennormalen auf der Außenseite (10A)
ausgerichtet sind.
7. Baugruppenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß es mehrschichtig ausgebildet ist und eine seine
Außenseite (10A) bildende folienartige Außenhaut (12) und einen die
Außenhaut (12) stützenden Kern (14) aufweist.
8. Baugruppenelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Außenhaut (12) auf der Außenfläche eine Beschichtung (12A),
insbesondere eine Lackschicht, aufweist.
9. Baugruppenelement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kern (14) aus geschäumten Material, aus einer
gewellten Folie, aus einem wabenförmigen Material oder einem ande
ren hochfesten Leichtbaumaterial besteht.
10. Baugruppenelement nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Kern (14) an der Innenseite (10B) des Bau
gruppenelements (10) eine Beschichtung (14A) aufweist, die, insbe
sondere, den Fahrzeughimmel bildet.
11. Baugruppenelement nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenhaut (12) die Vertiefung (16) bildet
und daß die Vertiefung (22) im Material des Kerns (14) ausgebildet
ist.
12. Baugruppenelement nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenseite (10B) des Kerns (14) zumindest
teilweise der Form der Vertiefung (22) angepaßt ist.
13. Baugruppenelement nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steg (18) im wesentlichen aus dem Material
der Außenhaut (12) besteht.
14. Mehrteiliges Verschlußelement für ein Fahrzeug, wie ein mehrteiliger
Sonnen- oder Schiebedachdeckel oder ein mehrteiliger Laderaum-
oder Ladeflächendeckel, mit mindestens zwei Baugruppenteilen (1, 2,
3), mit korrespondierend geformten Randzonen (16A, 16B) an den
benachbarten Baugruppenteilrändern zur mindestens teilweisen
Überlappung in der Schließstellung, vorzugsweise hergestellt aus ei
nem Baugruppenelement als Zwischenprodukt nach einem der An
sprüche 1 bis 13 hergestellt,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Dichtung (24) an der Bodenfläche (16C) einer rinnenförmi
gen Vertiefung jeweils einer der Randzonen befestigt ist.
15. Verschlußelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtung (24) eine Hohlkammerdichtung mit einem kreisab
schnittförmigen Querschnitt ist.
16. Verschlußelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtung (24) eine elastisch faltbare Dichtung ist.
17. Verschlußelement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtung (24) als Dichtstreifen mit einem Filmscharnier (24A)
ausgebildet ist.
18. Verschlußelement nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Dichtstreifen (24) an der Bodenfläche (16C) des
Baugruppenteils (2, 3) befestigt ist und daß sich beim Anheben des
benachbarten Baugruppenteils (1, 2) durch eine elastische Rückver
formung eines oberen Schenkels (24C) des Dichtstreifens (24) eine
Wasserrinne ausbildet.
19. Verfahren zum Herstellen der Baugruppenteile eines Verschlußele
ments für Fahrzeuge, bei dem die Baugruppenteile mit korrespondie
rend geformten Randzonen versehen werden, die an den benach
barten Baugruppenteilrändern in der Schließstellung des Ver
schlußelementes eine zumindest teilweise Überlappung miteinander
gestatten,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine folienartige Haut sämt
licher zu einem Verschlußelement gehörenden Baugruppenteile in
Gestalt eines einzigen Baugruppenelements, als Zwischenprodukt,
zumindest dem Grundriß und der äußeren Kontur des vorgesehenen
Verschlußelementes entsprechend geformt wird, wobei zwischen be
nachbarten Baugruppenteile jeweils eine Rinne derart eingeformt
wird, daß die Rinnenkontur sich zusammensetzt aus den gewünsch
ten Konturen der Randzonen benachbarter Baugruppenteile des vor
gesehenen Verschlußelementes.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß, ausge
hend von dem einteiligen Baugruppenelement, die Baugruppenteile
jeweils durch einen Trennschnitt voneinander getrennt werden, wobei
der Trennschnitt jeweils innerhalb einer Seitenfläche der rinnenförmi
gen Vertiefung gelegen ist.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß
ein zunächst nur als folienartige Haut vorliegendes einteiliges Bau
gruppenelement oder die bereits durch den Trennschnitt hergestellten
Deckelteile mit mindestens einer weiteren Schicht unter Ausbildung
eines mehrschichtigen Baugruppenelement oder mehrschichtiger
Baugruppenteile versehen werden.
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