DE10040529A1 - Bohrrohraufnahmeeinrichtung - Google Patents
BohrrohraufnahmeeinrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung beschreibt eine Bohrrohraufnahmeeinrichtung (1) mit einer Bohrrohraufnahme (2), welche einen nach unten offenen Aufnahmeraum (7) aufweist, der von einem Aufnahmemantel (3) umgeben ist, wobei an dem Aufnahmemantel (3) eine Verriegelungseinrichtung mit wenigstens einer Verriegelungseinheit (12) angeordnet ist und jede Verriegelungseinheit (12) wenigstens einen Verriegelungsbolzen (13) aufweist, der zwecks Kupplung von Bohrrohraufnahme (2) und einem Rohrsegment (10) aus einer Entriegelungsstellung, in eine Verriegelungsstellung bewegbar ist. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale: DOLLAR A a) der Verriegelungsbolzen (13) ist federbeaufschlagt; DOLLAR A b) jede Verriegelungseinheit (12) weist eine Rückhalteeinrichtung (22) auf; DOLLAR A c) die Rückhalteeinrichtung (22) ist mit einem Freigabefühler (40) verbunden, der in den Aufnahmeraum (7) hineinragt und bei Beaufschlagung durch ein in den Aufnahmeraum (7) einfahrendes Rohrsegment (10) eine Bewegung der Rückhalteeinrichtung (22) aus einer Rückhalteposition in eine Freigabeposition bewirkt, DOLLAR A d) der Verriegelungsbolzen (13) ist mit einem Antrieb (26 bis 39) gekoppelt, über den er aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung bewegbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Bohrrohraufnahmeeinrichtung
für eine Hubeinrichtung zum Anheben eines aus einem oder
mehreren Rohrsegmenten bestehenden Bohrrohrs, mit einer
Bohrrohraufnahme, welche einen nach unten offenen Aufnah
meraum aufweist, der von einem Aufnahmemantel umgeben
ist, wobei an dem Aufnahmemantel eine Verriegelungsein
richtung mit wenigstens einer Verriegelungseinheit ange
ordnet ist und jede Verriegelungseinheit wenigstens einen
Verriegelungsbolzen aufweist, der zwecks Kupplung von
Bohrrohraufnahme und Rohrsegment aus einer Entriegelungs
stellung, in der er sich außerhalb des Aufnahmeraums be
findet, in eine Verriegelungsstellung bewegbar ist, in
der er in den Aufnahmeraum hineinragt, und der zwecks
Entkupplung von Bohrrohraufnahme und Rohrsegment aus der
Verriegelungsstellung wieder in die Entriegelungsstellung
bewegbar ist.
Zur Herstellung von Bohrlöchern werden Bohrrohre verwen
det, die je nach Tiefe des Bohrlochs aus mehreren oder
einer Vielzahl von übereinander angeordneten, zueinander
identischen Rohrsegmenten zusammengesetzt sind. Dabei
ragt jeweils ein oberer Teil eines Rohrsegments mit einem
etwas verringerten Durchmesser in den unteren Teil des
darüber angeordneten Rohrsegments derart hinein, daß dort
in beiden Rohrsegmenten vorhandene Querlöcher miteinander
fluchten. Die Rohrsegmente sind dadurch miteinander ver
bunden, daß jedes Paar von fluchtenden Querlöchern von
einem Verbindungbolzen durchsetzt ist.
Zum Anheben und Absenken des Bohrrohrs und auch zum Auf
setzen eines Rohrsegments auf das obere Ende des Bohr
rohrs zwecks Anpassung an den Bohrfortschritt sind Bohr
rohraufnahmeinrichtungen vorgesehen, die eine hutartige
Bohrrohraufnahme mit einem nach unten offenen Aufnahme
raum aufweisen. Der Innendurchmesser des Aufnahmeraums
ist im unteren Bereich an den Außendurchmesser des oberen
Bereichs des aufzunehmenden Rohrsegments angepaßt. Der
Aufnahmeraum ist von einem zylindrischen Aufnahmemantel
umgeben, an dessen Außenseite eine Verriegelungseinrich
tung mit zwei gegenüberliegenden Verriegelungseinheiten
angebracht ist. Jede Verriegelungseinheit weist einen
Verriegelungsbolzen auf, der über eine Öffnung im Aufnah
memantel in den Aufnahmeraum eingeschoben oder aus diesem
herausgenommen werden kann. Die Verriegelungsbolzen sind
an die Durchmesser der Querbohrungen in den Rohrsegmenten
angepaßt.
Die Bohrrohraufnahme weist kopfseitig Tragelemente auf,
an denen die Bohrrohraufnahme an einer Hubeinrichtung
beispielsweise in Form eines Krans angehängt werden kann.
Zum Kuppeln von Bohrrohraufnahme und Rohrsegment wird
erstere mit Hilfe der Hubeinrichtung über das Rohrsegment
gestülpt, und zwar in der Weise, daß Querbohrungen an dem
Rohrsegment in eine fluchtende Stellung zu den Öffnungen
im Aufnahmemantel zu liegen kommen. Dann werden die Ver
riegelungsbolzen von Hand so eingeschoben, daß sie die
Öffnungen und die Querbohrungen durchsetzen und damit ei
ne Verbindung zwischen Bohrrohraufnahme und Rohrsegment
herstellen. Sofern das Rohrsegment einzeln vorliegt, kann
es zu dem gewünschten Ort transportiert werden, bei
spielsweise auf das obere Ende des Bohrrohrs aufgesetzt
und mit diesem auf die oben beschriebene Weise verbunden
werden. Zum Entkuppeln werden die Verriegelungsbolzen von
Hand wieder herausgenommen.
Die Handhabung der bekannten Rohraufnahmeeinrichtung ist
wegen der manuellen Bedienung der Querbolzen umständlich
und zeitraubend. Außerdem macht es häufig Schwierigkei
ten, die Querbolzen von Hand aus der Verriegelungsstel
lung in die Entriegelungsstelung zu bewegen. Auch die Si
cherheit der Kupplung mittels der Querbolzen ist nicht
befriedigend.
Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, eine
Bohrrohraufnahmeeinrichtung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß sie wesentlich einfacher handhabbar ist
und auch zuverlässiger funktioniert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Bohrrohr
aufnahmeeinrichtung mit folgenden Merkmalen gelöst:
- a) der Verriegelungsbolzen ist in Richtung der Verriege lungsstellung federbeauschlagt;
- b) jede Verriegelungseinheit weist eine Rückhalteeinrich tung zum Halten des Verriegelungsbolzens in der Ent riegelungsstellung auf;
- c) die Rückhalteeinrichtung ist mit einem Freigabefühler verbunden, der in den Aufnahmeraum hineinragt und bei Beaufschlagung durch ein in den Aufnahmeraum einfah rendes Rohrsegment eine Bewegung der Rückhalteeinrich tung aus einer Rückhalteposition in eine Freigabeposi tion bewirkt, in der sich der Verriegelungsbolzen un ter Einwirkung der Federbeaufschlagung in Richtung der Verriegelungsstellung bewegt,
- d) der Verriegelungsbolzen ist mit einem Antrieb gekop pelt, über den er aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung bewegbar ist.
Grundgedanke der Erfindung ist es, die Kupplung und Ent
kupplung von Bohrrohraufnahme und Rohrsegment weitgehend,
wenn nicht vollständig zu automatisieren, indem die Kupp
lung durch Federbeaufschlagung des Verriegelungsbolzen
und die Entkupplung durch einen motorischen Antrieb be
wirkt werden. Eine Rückhalteeinrichtung sorgt dafür, daß
der Verriegelungsbolzen normalerweise gegen die Wirkung
der Federbeaufschlagung in der Entriegelungsstellung ge
halten wird. Die Rückhalteeinrichtung oder ein Teil davon
wird in die Freigabeposition bewegt, sobald ein in den
Aufnahmeraum hineinragender Freigabefühler von dem ein
fahrenden Rohrsegment beaufschlagt wird. Der Verriege
lungsbolzen bewegt sich dann unter Einwirkung der Feder
beaufschlagung in Richtung Verriegelungsstellung und kup
pelt hierdurch Rohrsegment und Bohrrohraufnahme.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Bohrrohraufnahmeein
richtung hat den Vorteil, daß die Handhabung wesentlich
erleichtert wird, da das Kuppeln und Entkuppeln weitge
hend automatisch abläuft und somit Fehlbedingungen ausge
schlossen sind. Eine Bedienung ist nur für die Entkupp
lung notwendig, und zwar durch Aktivierung des Antriebes
für die Bewegung des Verriegelungsbolzen in die Entriege
lungsstellung.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Ver
riegelungsbolzen über die Rückhalteeinrichtung mit dem
Antrieb gekoppelt ist, d. h. der Antrieb wirkt nicht di
rekt auf den Verriegelungsbolzen, obwohl dies möglich wä
re, sondern auf die Rückhalteeinrichtung. Die Rückhalte
einrichtung weist zweckmäßigerweise ein zwischen Rückhal
te- und Freigabeposition bewegbares Rückhalteelement auf,
das eine auf den Kupplungsbolzen einwirkende Führungsflä
che aufweist. In diesem Fall sollte der Antrieb mit dem
Rückhalteelement verbunden sein, damit der Verriegelungs
bolzen über die Führungsfläche aus der Verriegelungs- in
die Entriegelungsposition bewegt werden kann. Damit die
Konstruktion kompakt ist, sollte die Rückhalteeinrichtung
parallel zur Längsachse des Aufnahmeraums beweglich ge
führt sein.
Als Antrieb kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage.
Zweckmäßig ist ein als Kolbenstangenzylinder mit ange
schlossenem Druckreservoir ausgebildeter Antrieb. Ein
solcher Antrieb bietet sich an, weil er nur in einer
Richtung, nämlich in Entriegelungsrichtung, wirksam sein
muß. Dabei ist es von Vorteil, wenn das Druckreservoir
als Hyraulikreservoir mit pneumatischer Druckvorspannung
ausgebildet ist, da ein solches Druckreservoir weitgehend
wartungsfrei ist. Konkret kann dies dadurch verwirklicht
werden, daß der Kolbenstangenzylinder einen Druckraum
aufweist, der mit dem Druckreservoir über eine erste, mit
einem Rückschlagventil versehene Druckleitung und eine
zweite, mit einem von außen öffen- und schließbaren Steu
erventil versehenen Druckleitung verbunden ist. Bei Ver
kleinerung des Druckraums durch den Kolben wird die Hy
draulikflüssigkeit über die erste Druckleitung in das
Druckreservoir gedrückt. Aufgrund der pneumatischen
Druckvorspannung wird es bei Öffnen des Steuerventils
wieder in den Druckraum zurückgeleitet und bewegt auf
diese Weise den Kolben. Die Bewegung des Kolbens wird auf
die Rückhalteeinrichtung so übertragen, daß der Verriege
lungsbolzen in die Entriegelungsstellung bewegt wird. An
trieb und Rückhalteeinrichtung können in der Weise mit
einander verbunden werden, daß das Rückhalteelement
einerends einen Kolben aufweist, der in den Druckzylinder
des Kolbenstangenzylinders hineinragt, und andernends die
Führungsfläche.
Es ist nicht zwingend, daß die Verbindung zwischen Frei
gabefühler und Rückhalteeinrichtung mechanischer Art ist.
Eine mechanische Verbindung ist jedoch deswegen zweckmä
ßig, weil sie ohne zusätzliche Energiequelle arbeitet und
auch sehr robust ausgebildet werden kann, was für den ge
gebenen Einsatzzweck nicht unwichtig ist. In diesem Fall
sollte der Freigabefühler als ein in den Aufnahmeraum
hineinragender Querriegel ausgebildet sein, der an dem
Rückhalteelement angeordnet ist. Beim Einfahren des Rohr
segments ist der Querriegel nach oben verschoben und be
wirkt auf diese Weise eine entsprechende Bewegung des
Rückhalteelements in Richtung Freigabeposition. Dabei hat
es sich als zweckmäßig erwiesen, daß Querriegel und Auf
nahmemantel miteinander korrespondierende Auflaufschrägen
aufweisen und der Querriegel quer zur Längsachse des Auf
nahmeraums beweglich geführt ist, wobei die Auflaufschrä
ge am Aufnahmemantel derart angeordnet ist, daß der Quer
riegel im oberen Endbereich durch Auflaufen beider Auf
laufschrägen nach außen aus dem Aufnahmeraum bewegt wird,
und zwar vorzugsweise gegen die Wirkung einer Federbeauf
schlagung.
Was die Formgebung des Verriegelungsbolzen selbst angeht,
ist es zweckmäßig, daß er nahe dem verriegelungsseitigen
Ende einen zylindrischen Abschnitt für die Auflage des
Rohrsegments aufweist. Da die Querbohrungen in dem Rohr
segment so ausgebildet sind, daß das Rohrsegment nur mit
einer innenseitigen Kante auf dem Verriegelungsbolzen in
Kupplungsstellung aufliegt, ist durch die zylindrische
Ausbildung in diesem Bereich gesichert, daß die Auflage
mit hoher Kantenpressung erfolgt und demgemäß der Verrie
gelungsbolzen sich nicht von selbst bewegen kann. Als zu
sätzliche Sicherungsmaßnahme sollte der Verriegelungsbol
zen nahe dem verriegelungsseitigen Ende obenseitig eine
Blockierausnehmung als Sicherung gegen Herausrutschen des
Verriegelungsbolzen aus der Verriegelungsstellung in ge
kuppeltem Zustand aufweisen. Die Blockierausnehmung ist
in diesem Fall so ausgebildet, daß die Auflagekante in
der Querbohrung des Rohrsegments in die Blockierausneh
mung hineinfällt und auf diese Weise eine weitere Bewe
gung des Verriegelungsbolzens verhindert. Zum Entkuppeln
wird das Rohrsegment auf einem weiteren Rohrsegment oder
auf einer Bodenfläche aufgesetzt, so daß das Rohrsegment
nicht mehr auf dem Verriegelungsbolzen aufsitzt und die
ser dann mit Hilfe des Antriebs in die Entriegelungsstel
lung bewegt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausfüh
rungsbeispiels näher veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Rohrauf
nahmeeinrichtung mit teilweise eingeschobe
nem Rohrsegment;
Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt durch die
Bohrrohraufnahmeeinrichtung gemäß Fig. 1
im Bereich des Verriegelungsbolzens (ohne
Rohrsegment und Gabelarm);
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Bohrrohr
aufnahmeeinrichtung gemäß Fig. 1 mit voll
ständig eingeschobenem Rohrsegment und
Fig. 4 einen teilweisen Querschnitt durch die
Bohrrohraufnahmeeinrichtung gemäß Fig. 3
im Bereich des Verriegelungsbolzens (ohne
Rohrsegment und Gabelarm).
Die dargestellte Bohrrohraufnahmeeinrichtung 1 weist eine
hutförmige Bohrrohraufnahme 2 auf, die aus einem zylin
drischen Aufnahmemantel 3 und einer Deckenwandung 4 be
steht. Auf der Oberseite der Deckenwandung 4 sind zwei
Traglaschen 5, 6 angebracht, über die die Bohrrohraufnah
meeinrichtung 1 über Seile oder Ketten an einem Kran auf
gehängt werden kann.
Der Aufnahmemantel 3 der Bohrrohraufnahme 2 umschließt
einen zylindrischen Aufnahmeraum 7, der obenseitig durch
einen Absatz 8 begrenzt wird. Oberhalb des Absatzes 8 ist
ein funktionsloser Leerraum 9 vorgesehen. In den Aufnah
meraum 7 ragt ein Rohrsegment 10 mit seinem oberen,
durchmesserreduzierten Kuppelabschnitt 11 hinein, und
zwar in Fig. 1 teilweise und in Fig. 3 vollständig. Der
Innendurchmesser des Aufnahmeraums 7 ist an den Außen
durchmesser des Kuppelabschnitts 11 so angepaßt, daß
letzterer teleskopisch geführt ist. In vollständig einge
schobenem Zustand (Fig. 3) liegt die Stirnseite des Kup
pelabschnitts 11 an dem Absatz 8 an.
Auf der rechten Seite des Aufnahmemantels 3 ist eine Ver
riegelungseinheit 12 einer Verriegelungseinrichtung ange
ordnet. Zu der Verriegelungseinrichtung gehören wenig
stens zwei solcher Verriegelungseinheiten 12, die über
den Umfang verteilt sind. Die weiteren Verriegelungsein
heiten sind hier aus Gründen der Übersichtlichkeit wegge
lassen und mit der dargestellten Verriegelungseinheit 12
identisch.
Zu der Verriegelungseinheit 12 gehört ein Verriegelungs
bolzen 13 kreisförmigen Querschnitts, der von einer sich
horizontal erstreckenden Zylinderbohrung 14 in dem Auf
nahmemantel 3 umgeben ist. Der Verriegelungsbolzen 13 ist
an seinem außenseitigen Ende an einer Traverse 15 aufge
hängt, die über zwei Schraubenfedern 16, 17 mit der Au
ßenseite des Aufnahmemantels 3 verbunden ist. Der Verrie
gelungsbolzen 13 hat einen ersten Zylinderabschnitt 18,
der verriegelungsseitig in einen Konusabschnitt 19 über
geht, an den sich zum Aufnahmeraum 7 hin ein weiterer,
zweiter Zylinderabschnitt 20 mit reduziertem Durchmesser
anschließt. Obenseitig ist in den zweiten Zylinderab
schnitt 20 eine Nut 21 eingeformt.
Die Verriegelungseinheit 12 weist eine Rückhalteeinrich
tung 22 auf, die mit dem Verriegelungsbolzen 13 zusammen
wirkt. Die Rückhalteeinrichtung 22 weist eine Rückhalte
gabel 23 auf, die den Verriegelungsbolzen 13 mit zwei Ga
belarmen 24 einfaßt. Außenseitig weisen die Gabelarme 24
schräge Führungsflächen 25 auf, an denen die Traverse 15
anliegt. Die Anlage wird durch die auf Zug beanspruchten
Schraubenfedern 16, 17 bewirkt.
Nach oben hin schließt sich an die Rückhaltegabel 23 eine
Kolbenstange 26 an, die in einen Druckzylinder 27 hinein
ragt und dort in einem Kolben 28 endet. Der Druckzylinder
27 ist über einen Steg 29 mit der Außenseite des Aufnah
memantels 3 verbunden. Untenseitig ist er mittels eines
Dichtungseinsatzes 30 abgeschlossen. Der Kolben 28 und
der Druckzylinder 27 schließen einen Druckraum 31 ein.
Von der Stirnseite des Druckraums 31 gehen eine erste
Druckleitung 32 und eine zweite Druckleitung 33 aus. Die
se vereinigen sich in einer Zuleitung 34 zu einem kugel
förmigen Druckreservoir 35. Der Druckraum 31, die beiden
Druckleitungen 32, 33, die Zuleitung 34 und der obere
Teile des Druckreservoirs 35 sind mit Hydrauliköl ge
füllt. In dem unteren Teil des Druckreservoirs 35 befin
det sich - durch eine Membran 36 getrennt - ein unter ho
hem Druck stehendes Gas. Über der Membran 36 wird das Hy
drauliköl unter Druck gehalten.
In der ersten Druckleitung 32 ist ein Rückschlagventil 37
angeordnet, das nur in Richtung auf das Druckreservoir 35
öffnet. Ein umgekehrt wirkendes Rückschlagventil 38 ist
in der zweiten Druckleitung 33 vorgesehen. Zwischen die
sem Rückschlagventil 38 und der Zuleitung 34 ist ein
Steuerschieber 39 angeordnet, der von außen zugänglich
ist und über den die zweite Druckleitung 33 geöffnet und
geschlossen werden kann.
An dem Gabelarm 24 befindet sich ein Querriegel 40, der
in der Darstellung gemäß Fig. 1 über einen Schlitz 41 in
den Aufnahmeraum 7 hineinragt. Der Querriegel 40 ist an
dem Gabelarm 24 horizontal verschieblich geführt. Er
weist beabstandet zu dem Gabelarm 24 einen Ringsteg 42
auf. An diesem Ringsteg 42 und an dem Gabelarm 24 stützt
sich eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder 43 ab,
die den Querriegel 40 in diesem Bereich umgibt. An dem
aufnahmeseitigen Ende weist der Querriegel 40 obenseitig
eine Auflaufschräge 44 auf, die mit einer Auflaufschräge
45 am Ende des Schlitzes 41 korrespondiert.
Die vorbeschriebene Bohrrohraufnahmeeinrichtung arbeitet
wie folgt.
Wenn sich in dem Aufnahmeraum 7 kein Rohrsegment 10 be
findet, nehmen die Teile der Verriegelungseinheit 12 die
in den Fig. 1 und 2 gezeigte Stellung ein. Die Rück
haltegabel 23 befindet sich in der Rückhalteposition, in
der der Verriegelungsbolzen 13 mittels der Führungsflä
chen 25 nach außen gegen die Wirkung der Schraubenfedern
16, 17 gedrückt ist, so daß er nicht in den Aufnahmeraum
7 hineinragt. Diese Position der Rückhaltegabel 23 ist
zuvor dadurch bewirkt worden, daß der Steuerschieber 39
von außen in die Offenstellung bewegt worden ist, so daß
Hydrauliköl unter Einwirkung des Druckreservoirs 35 den
Kolben 28 und über die Kolbenstange 26 die Rückhaltegabel
23 nach unten gedrückt hat. Dabei hat das Rückschlagven
til 37 in der ersten Druckleitung 32 einen Rückfluß des
Hydrauliköls verhindert. Die abgesenkte Stellung der
Rückhaltegabel 23 hat auch bewirkt, daß sich der Querrie
gel 40 in seiner untersten Position befindet.
Wird nun die Bohrrohraufnahmeeinrichtung 1 in Richtung
auf eine Rohrsegment 10 abgesenkt, gleitet dessen Kuppel
abschnitt 11 in den Aufnahmeraum 7 hinein. Da der Verrie
gelungsbolzen 13 nicht im Wege ist, gleitet der Kuppelab
schnitt 11 an der Zylinderbohrung 14 vorbei und kommt mit
seiner oberen Stirnseite in Anlage zu der Unterseite des
Querriegels 40. Beim weiteren Einschieben des Rohrseg
ments 10 wird der Querriegel 40 mitgenommen. Hierdurch
wird bewirkt, daß die Rückhaltegabel 23 und damit Kolben
stange 26 und Kolben 28 nach oben gedrückt werden. Das
Hydrauliköl wird entsprechend der Verkleinerung des
Druckraums 31 aus diesem in die erste Druckleitung 32 ge
drückt, wobei die zweite Druckleitung 33 durch das Rück
schlagventil 38 gesperrt ist. Das verdrängte Hydrauliköl
gelangt in das Druckreservoir 35 und wölbt die Membran 36
gegen die Wirkung des Gasdrucks nach unten.
Beim weiteren Einschieben des Kuppelabschnitts 11 in den
Aufnahmeraum 7 kommen kurz vor Erreichen der Endstellung
die Auflaufschrägen 44, 45 in Kontakt. Dies bewirkt, daß
der Querriegel 40 horizontal nach außen und damit aus dem
Aufnahmeraum 7 herausbewegt wird. Der Kuppelabschnitt 11
kann somit seine Endstellung erreichen und an dem Absatz
8 des Aufnahmeraums 7 zur Anlage kommen. Die Rückhaltega
bel 23 hat dann - wie Fig. 3 zeigt - die Freigabepositi
on erreicht, und der Kolben 28 befindet sich im oberen
Totpunkt.
Der Kuppelabschnitt 11 weist über den Umfang verteilt
mehrere Kuppellöcher 46 auf, von denen hier nur eines zu
sehen ist. Die Kuppellöcher 46 laufen zum Inneren des
Kuppelabschnitts 11 konisch zu. Das Kupplungsloch 46 ist
so angeordnet, daß es in der Endphase der Einschiebbewe
gung des Rohrsegments 10 in Deckung mit der Zylinderboh
rung 14 kommt. Gleichzeitig kann sich der Verriegelungs
bolzen 13 aufgrund des Anhebens der Rückhaltegabel 23 und
des Verlaufs der Führungsflächen 25 in Richtung auf den
Aufnahmeraum 7 bewegen und fährt dabei in das Kupplungs
loch 46 ein. In der in den Fig. 3 und 4 gezeigten End
stellung füllt der Konusabschnitt 19 des Verriegelungs
bolzens 13 das Kupplungsloch 46 aus, und der zweite Zy
linderabschnitt 20 des Verriegelungsbolzens 13 ragt in
das Innere des Kuppelabschnitts 11 hinein.
Beim Anheben der Bohrrohraufnahmeeinrichtung 1 setzt der
obere Rand des Kupplungslochs 46 auf dem zweiten Zylin
derabschnitt 20 auf. Da aufgrund der konischen Ausbildung
des Kupplungslochs 46 nur eine Linienberührung stattfin
det, ist die Flächenpressung sehr hoch, so daß der Ver
riegelungsbolzen 13 sich nicht in Richtung den Entriege
lungsstellung (Fig. 1 und 2) bewegen kann. Sollte
durch äußere Einflüsse wie Erschütterungen oder derglei
chen trotzdem eine Verschiebung stattfinden, sorgt die
Nut 21 für eine Blockierung. In diese Nut fällt dann der
innenseitige Rand des Kupplungslochs 46 hinein, und es
entsteht ein die weitere Auswärtsbewegung des Verriege
lungsbolzens 13 sicher verhindernder Formschluß. Wie
schon oben erwähnt, gilt dies auch für die an anderer
Stelle des Umfangs des Aufnahmemantels 3 angeordneten
Verriegelungseinheiten.
Mit Hilfe der Bohrrohraufnahmeeinrichtung 1 kann nun das
Rohrsegment 10 an die gewünschte Stelle transportiert
werden, beispielsweise auf einer Bodenfläche abgesetzt
oder auf das oberste Rohrsegment des schon im Bohrloch
befindlichen Bohrrohrs aufgesetzt werden.
Das Absetzen bzw. Aufsetzen bewirkt, daß zwischen Kupp
lungsloch 46 und Verriegelungsbolzen 13 keine Auflage
kraft mehr wirkt, d. h. der Verriegelungsbolzen 13 kann
aus dem Kupplungsloch 46 herausbewegt werden. Dies wird
dadurch bewirkt, daß der Steuerschieber 39 von außen in
die Offenstellung bewegt wird. Hierdurch kann Hydrauliköl
aus dem Druckreservoir 35 über die zweite Druckleitung 33
in den Druckraum 31 fließen. Das Hydrauliköl drückt den
Kolben 28 und damit die Kolbenstange 26 und die Rückhal
tegabel 23 nach unten. Die schrägen Führungsflächen 25
drücken die Traverse 15 und damit den Verriegelungsbolzen
13 nach außen in die in den Fig. 1 und 2 dargestellte
Rückhalteposition, in der er sich außerhalb des Aufnahme
raums 7 befindet und damit aus dem Kupplungsloch 46 her
ausgefahren ist. Rohrsegment 10 und Bohrrohraufnahme 2
sind dann entkuppelt, und die Bohrrohraufnahmeeinrichtung
1 kann von dem Rohrsegment 10 abgehoben werden. Sobald
der Kuppelabschnitt 11 den Querriegel 40 freigibt, wird
dieser durch die Schraubenfeder 43 wieder in die in Fig.
1 dargestellte Stellung bewegt und ragt dann in den Auf
nahmeraum 7 hinein. Die Bohrrohraufnahmeeinrichtung 1 ist
dann für die Aufnahme eines weiteren Rohrsegments bereit.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß der
Verriegelungseinheit 12 weitgehend selbsttätig und ohne
äußere Energiezufuhr funktioniert. Lediglich für die Be
wegung des Verriegelungsbolzens 13 aus der Verriegelungs
position in die Entriegelungsposition ist eine Einwirkung
von außen notwendig. Sie beschränkt sich jedoch auf die
Betätigung des Steuerschiebers 39. Dadurch ist die Hand
habung der Bohrrohraufnahmeeinrichtung 1 trotz sicherer
Funktion und trotz robuster, für den Bohrbetrieb geeigne
ter Ausbildung einfach und narrensicher.
Claims (15)
1. Bohrrohraufnahmeeinrichtung (1) für eine Hubeinrich
tung zum Anheben eines aus einem oder mehreren Rohr
segmenten (10) bestehenden Bohrrohrs, mit einer Bohr
rohraufnahme (2), welche einen nach unten offenen
Aufnahmeraum (7) aufweist, der von einem Aufnahmeman
tel (3) umgeben ist, wobei an dem Aufnahmemantel (3)
eine Verriegelungseinrichtung mit wenigstens einer
Verriegelungseinheit (12) angeordnet ist und jede
Verriegelungseinheit (12) wenigstens einen Verriege
lungsbolzen (13) aufweist, der zwecks Kupplung von
Bohrrohraufnahme (2) und Rohrsegment (10) aus einer
Entriegelungsstellung, in der der Verriegelungsbolzen
(13) sich außerhalb des Aufnahmeraums (7) befindet,
in eine Verriegelungsstellung bewegbar ist, in der er
in den Aufnahmeraum (7) hineinragt, und der zwecks
Entkupplung von Bohrrohraufnahme (2) und Rohrsegment
(10) aus der Verriegelungsstellung wieder in die Ent
riegelungsstellung bewegbar ist, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
- a) der Verriegelungsbolzen (13) ist in Richtung der Verriegelungsstellung federbeaufschlagt;
- b) jede Verriegelungseinheit (12) weist eine Rückhal teeinrichtung (22) zum Halten des Verriegelungs bolzens (13) in der Entriegelungsstellung auf;
- c) die Rückhalteeinrichtung (22) ist mit einem Frei gabefühler (40) verbunden, der in den Aufnahmeraum (7) hineinragt und bei Beaufschlagung durch ein in den Aufnahmeraum (7) einfahrendes Rohrsegment (10) eine Bewegung der Rückhalteeinrichtung (22) aus einer Rückhalteposition in eine Freigabeposition bewirkt, in der sich der Verriegelungsbolzen (13) unter Einwirkung der Federbeaufschlagung (16, 17) in Richtung der Verriegelungsstellung bewegt;
- d) der Verriegelungsbolzen (13) ist mit einem Antrieb (26 bis 39) gekoppelt, über den er aus der Verrie gelungsstellung in die Entriegelungsstellung be wegbar ist.
2. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungsbolzen (13)
über die Rückhalteeinrichtung (22) mit dem Antrieb
(26 bis 39) gekoppelt ist.
3. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteeinrich
tung (22) ein zwischen Rückhalte- und Freigabeposi
tion bewegbares Rückhalteelement (23) aufweist, das
eine auf den Verriegelungsbolzen (13) einwirkende
Führungsfläche (25) hat.
4. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (26 bis
39) mit dem Rückhalteelement (23) verbunden ist.
5. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteelement
(23) parallel zur Längsachse des Aufnahmeraums (7)
beweglich geführt ist.
6. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
einen Kolbenstangenzylinder (26, 27, 28) mit ange
schlossenem Druckreservoir (35) aufweist.
7. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Druckreservoir (35) als
Hydraulikreservoir mit pneumatischer Druckvorspannung
ausgebildet ist.
8. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenstangenzy
linder (26, 27, 28) einen Druckraum (31) aufweist,
der mit Druckreservoir (35) über eine erste, mit ei
nem Rückschlagventil (37) versehene Druckleitung (32)
und eine zweite, mit einem von außen öffen- und
schließbaren Steuerventil (39) versehenen Drucklei
tung (33) verbunden ist.
9. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach mindestens den An
sprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rückhalteelement (23) einerends einen Kolben (28)
aufweist, der in den Druckzylinder (27) des Kolben
stangenzylinders hineinragt, und andernends die Füh
rungsfläche (25).
10. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Freigabe
fühler als ein Querriegel (40) ausgebildet ist.
11. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach wenigstens den An
sprüchen 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querriegel (40) an dem Rückhalteelement (23) angeord
net ist.
12. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß Querriegel (40) und
Aufnahmemantel (3) miteinander korrespondierende Auf
laufschrägen (44, 45) aufweisen und der Querriegel
(40) quer zur Längsachse des Aufnahmeraums (7) beweg
lich geführt ist, wobei die Auflaufschräge (45) am
Aufnahmemantel (3) derart angeordnet ist, daß der
Querriegel (40) im oberen Endbereich durch Auflaufen
beider Auflaufschrägen (44, 45) nach außen aus dem
Aufnahmeraum (7) bewegt wird.
13. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Freiga
befühler (40) in Richtung auf den Aufnahmeraum (7)
federbeaufschlagt ist.
14. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ver
riegelungsbolzen (13) nahe dem verriegelungsseitigen
Ende einen zylindrischen Abschnitt (20) für die Auf
lage des Rohrsegments (10) aufweist.
15. Bohrrohraufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ver
riegelungsbolzen (13) nahe dem verriegelungsseitigen
Ende obenseitig eine Blockierausnehmung (21) als Si
cherung gegen Herausrutschen des Verriegelungsbolzens
(13) aus der Verriegelungsstellung in gekuppeltem zu
stand aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10040529A DE10040529A1 (de) | 1999-11-17 | 2000-08-18 | Bohrrohraufnahmeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29920132U DE29920132U1 (de) | 1999-11-17 | 1999-11-17 | Bohrrohraufnahmeeinrichtung |
| DE10040529A DE10040529A1 (de) | 1999-11-17 | 2000-08-18 | Bohrrohraufnahmeeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=8081685
Family Applications (2)
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| DE29920132U Expired - Lifetime DE29920132U1 (de) | 1999-11-17 | 1999-11-17 | Bohrrohraufnahmeeinrichtung |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1999-11-17 DE DE29920132U patent/DE29920132U1/de not_active Expired - Lifetime
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- 2000-08-18 DE DE10040529A patent/DE10040529A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Publication date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HUELSCHER WASSERBAU GMBH, 49733 HAREN, DE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |