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DE1004041B - Verfahren zum Sensibilisieren photographischer Halogensilberschichten - Google Patents

Verfahren zum Sensibilisieren photographischer Halogensilberschichten

Info

Publication number
DE1004041B
DE1004041B DEV9638A DEV0009638A DE1004041B DE 1004041 B DE1004041 B DE 1004041B DE V9638 A DEV9638 A DE V9638A DE V0009638 A DEV0009638 A DE V0009638A DE 1004041 B DE1004041 B DE 1004041B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silver halide
photographic silver
groups
dye
alkyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV9638A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Johannes Brunken
Dr Walter Zeh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Filmfabrik Wolfen VEB
Original Assignee
Filmfabrik Wolfen VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Filmfabrik Wolfen VEB filed Critical Filmfabrik Wolfen VEB
Priority to DEV9638A priority Critical patent/DE1004041B/de
Publication of DE1004041B publication Critical patent/DE1004041B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/08Sensitivity-increasing substances
    • G03C1/10Organic substances
    • G03C1/12Methine and polymethine dyes
    • G03C1/26Polymethine chain forming part of a heterocyclic ring

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zum Sensibilisieren photographischer Halogensilberschichten Die Patentschrift 9740 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands hat ein Verfahren zur Herstellung von Merocyaninen höherer Ordnung zum Gegenstand, welche durch die allgemeine Formel wiedergegeben werden.
  • Hierin bedeutet R1 Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylgruppen, R3, R4 und R7 Alkyl- oder substituierte Alkylgruppen, z. B. Oxyalkyl oder Carboxyalkyl, (R3, R4, R7 können gleich oder verschieden sein), Z1 und Z2 nichtmetallische Atomgruppen, die zur Schließung eines 5- oder 6gliedrigen heterocyclischen Ringes erforderlich sind (Z1 und Z2 können gleich oder verschieden sein), n 0 oder 1, n10 oder 1; X ist ein Anion.
  • Es wurde gefunden, daß die Farbstoffe obiger allgemeiner Formel sich vorzüglich zur Sensibilisierung photographischer Halogensilberemulsionen verwenden lassen. Die neue Gruppe von Sensibilisatoren besitzt den Vorteil, daß das Sensibilisierungsmaximum und der Sensibilisierungsbereich sich in sehr weiten Grenzen variieren lassen, je nach Art der links und rechts in der Formel angewendeten Heterocyclen, wie aus den nachstehenden Beispielen hervorgeht. Der Zusatz zur photographischen Halogensilberemulsion erfolgt nach den bekannten Methoden der photographischen Praxis, indem man eine Lösung des Farbstoffes, z. B. in Methanol, Alkohol oder einem anderen mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, der photographischen Emulsion einverleibt. Die photographische Industrie macht von dieser Art des Farbstoffzusatzes ausgiebigen Gebrauch, da es ihr Bestreben ist, bereits fertigsensibilisierte Schichten in den Handel zu bringen. Die Menge des Farbstoffes beträgt etwa 5 bis 100 mg pro 1 kg gießfertiger Emulsion. Das Optimum der Sensibilisierung hängt von der Konstitution des Farbstoffes ab und kann von Fall zu Fall durch einfache Dosierungsversuche ermittelt werden. Nach dem Zusatz des Farbstoffes wird die Emulsion auf eine beliebige Unterlage vergossen, z. B. Glas, Papier, Film aus Nitro- oder Acetylcellulose oder ein beliebiges anderes Kunststoffmaterial. Die neuen Farbstoffe lassen sich mit Vorteil bei der Herstellung chromogen entwickelbarer Schichten einsetzen.
  • Für das in gewissen Spezialfällen angewendete sogenannte Badeverfahren, bei welchem eine mit photographischer Halogensilberemulsion begossene Schicht in einer Farbstofflösung gebadet wird, sind die neuen Farbstoffe selbstverständlich gleichfalls anwendbar.
  • Beispiel 1 1 kg einer gießfertigen photographischen Halogensüberemulsion wird mit 10 ccm einer alkoholischen Lösung (1 : 1000) des Farbstoffes von der Formel gemäß Beispiel 18 der Patentschrift 9740 und einer blaugrün chromogen entwickelbaren Farbstoffkomponente auf a-Naphtholbasis versetzt und anschließend in üblicher Weise auf Acetylcellulosefilm vergossen und getrocknet. Die Sensibilisierungsmaxima liegen bei 650 und 590 mß. Der Sensibilisierungsbereich erstreckt sich von etwa 520 bis 690 mu.
  • Beispiel 2 1 kg einer gießfertigen photographischen Halogensüberemulsion wird mit 20 mg Farbstoff der Formel hergestellt gemäß Beispiel 22 der Patentschrift 9740 und in Alkohol gelöst, versetzt und in üblicher Weise auf eine Unterlage beliebiger Art vergossen. Das Sensibilisierungsmaximum liegt bei 700 m#t. Der Sensibilisierungsbereich erstreckt sich von etwa 560 bis 750 m#t. Beispiel 3 1 kg einer gießfertigen photographischen Halogensilberemulsion wird mit 5 mg Farbstoff der Formel hergestellt gemäß Beispiel 24 der Patentschrift 9740 und in Alkohol gelöst, versetzt und in üblicher Weise vergossen. Das Sensibilisierungsmaximum liegt bei 750 m#t. Der Sensibüisierungsbereich erstreckt sich von etwa 620bis 800 m#t. Beispiel 4 1 kg einer gießfertigen photographischen Halogensilberemuhion wird mit 20 mg Farbstoff der Formel hergestellt nach Beispiel 28 der Patentschrift 9740 und in Methanol gelöst, versetzt und in üblicher Weise vergossen. Das Sensibilisierungsmaximum liegt bei 750 m#t. Der Sensibilisierungsbereich erstreckt sich von etwa 600 bis 810 m#L.
  • Beispiel 5 5 mg Farbstoff der Formel hergestellt nach Beispiel 29 der Patentschrift 9740 und in Methanol gelöst, werden zu 1 kg einer gießfertigen photographischen Halogensilberemulsionhinzugefügt.Man vergießt anschließend in üblicher Weise auf eine Unterlage. DasSensibilisierungsmaximum liegt bei815 m#t.DerSensibilisierungsbereich erstreckt sich von etwa 690 bis 870 m@C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Sensibilisierung photographischer Halogensilberemulsionen, dadurch gekennzeichnet, daß der Emulsion Farbstoffe der allgemeinen Formel zugesetzt werden, wobei R, Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylgruppen, R8, R4 und R7 Alkyl- oder substituierte Alkylgruppen, z. B. Oxyalkyl- oder Carboxyalkylgruppen (R8, R4, R7 können gleich oder verschieden sein), Z1 und ZZ nichtmetallische Atomgruppen, die zur Schließung eines 5- oder 6gliedrigen heterocyclischen Ringes erforderlich sind (Z1 und Z2 können gleich oder verschieden sein) ; n und n, 0 oder 1 und X ein Anion sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 9740 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands.
DEV9638A 1955-10-22 1955-10-22 Verfahren zum Sensibilisieren photographischer Halogensilberschichten Pending DE1004041B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0363104A3 (en) * 1988-10-05 1990-09-12 Eastman Kodak Company (A New Jersey Corporation) Silver halide photographic material

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9740C (de) * S. N. WOLFF & CO. in Cassel, Obere Sophienstrafse 11 Brenner für Petroleumlampen mit dreifachem Luftzug und doppelt koncentrischem Runddocht resp. Runddocht mit innerem Flachdochf

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9740C (de) * S. N. WOLFF & CO. in Cassel, Obere Sophienstrafse 11 Brenner für Petroleumlampen mit dreifachem Luftzug und doppelt koncentrischem Runddocht resp. Runddocht mit innerem Flachdochf

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US5079139A (en) * 1988-10-05 1992-01-07 Eastman Kodak Company Silver halide photographic material

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