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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleitervorrichtung, insbesondere
eine Halbleitervorrichtung, welche mit einer elektrischen Fuse ausgestattet
ist. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung einer derartigen Halbleitervorrichtung.
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Unter
Fuse wird hier eine auftrennbare Kontaktstelle verstanden.
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Im
Herstellungsprozeß einer
Halbleitervorrichtung, beispielsweise einer Speichervorrichtung, werden
in der Wafer-Herstellungsstufe verschiedene Tests durchgeführt. In
einem Test wird eine Metallverbindung durch Bestrahlung mittels
eines Laserstrahls von außen
her auf einen bestimmten Bereich der Verbindung durchtrennt. In
einem anderen Test wird eine Spannung an einen bestimmten Zwi- schenschichtfilm
in einem Halbleiterchip angelegt, um hierdurch den dielektrischen
Zwischenschichtfilm elektrisch zu durchbrechen und in dem dielektrischen
Zwischenschichtfilm einen Kurzschluß zu induzieren, der als eine
elektrische Fuse (Schmelzsicherung) wirkt. Während solcher Tests wird ein
fehlerhafter Wafer repariert oder ein Wafer einer Spannungskontrolle
unterzogen.
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In
einem Fall, wo eine metallische Verbindung einem Laser ausgesetzt
wird, muß jedoch
der Wafer in einem Zustand derart sein, daß die Zwischenverbindung der
Laserbestrahlung ausgesetzt werden kann. Von daher kann die Laserbestrahlung einer
Verbindung nur während
des Herstellungszustandes in Form eines Wafers angewendet werden. Nachdem
der Wafer in die einzelnen Halbleiterchips unterteilt worden ist,
kann eine Laserbestrahlung nicht mehr durchgeführt werden.
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Im
Falle einer Laserbestrahlung wird eine Beschädigung in einem Schaltkreis
erzeugt, der um eine Zielposition auf dem Wafer herum angeordnet ist.
Somit kann ein Schaltkreis nicht nahe oder unterhalb eines zur Ausbildung
der Fuse vorgesehenen Abschnittes angeordnet sein, so daß das Layout
des Chips schwierig wird.
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Falls
aus irgendeinem Grund ein Fehler in der Bestrahlungsposition auftreten
sollte, treten sehr ernste Schäden,
beispielsweise eine Zerstörung
benachbarter Schaltkreise auf, was eine Reparatur der Halbleitervorrichtung
unmöglich
macht.
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Das
Anlegen einer Spannung, um zu bewirken, daß ein Zwischenschichtfilm als
elektrische Fuse wirkt, kann auch dann durchgeführt werden, nachdem ein Halbleiterchip
fertiggestellt worden ist. Weiterhin verursacht die Anlegung einer
Spannung weniger Schäden
an Umgebungen der elektrischen Fuse, als dies eine Laserbestrahlung
tun würde.
Somit können
Schaltkreise an Positionen oberhalb und unterhalb der elektrischen
Fuse hergestellt werden, wodurch in vorteilhafter Weise das Layout
des Chips vereinfacht wird. Es kann jedoch nur eine beschränkte Spannung
im Inneren des Halbleiterchips angelegt werden. Um einen Zwischenlagenfilm
durchgehend zu zerstören,
muß daher
die Fläche
der elektrischen Fuse, an der eine Spannung angelegt wird, vergrößert werden,
was wiederum eine Miniaturisierung des Halbleiterchips behindert.
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Die
vorliegende Erfindung wurde gemacht, um den oben erwähnten Nachteil
im Stand der Technik zu beseitigen und trachtet danach, eine Halbleitervorrichtung
zu schaffen, deren elektrische Fuse mit einem sehr dünnen Film
hergestellt werden kann, so daß das
Betriebsverhalten der elektrischen Fuse mittels Anlegung einer Spannung
eingestellt oder einjustiert werden kann, wobei das Ein stellen oder Einjustieren
("Trimmen") viele Vorteile
bietet.
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Somit
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Halbleitervorrichtung
bereitzustellen, die einen Abschnitt aufweist, der durch Anlegen
einer Spannung an den Abschnitt als elektrische Fuse dient, der
jedoch der Miniaturisierung der Halbleitervorrichtung nicht im Wege
steht.
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Weiterhin
ist es Aufgabe der Erfindung, ein Herstellungsverfahren bereitzustellen,
mit welchem die Herstellung einer elektrischen Fuse oder eines Kondensators
innerhalb eines engen oder beschränkten Bereiches möglich ist,
indem ein Transistorgrabenisolations-LOCOS-Herstellungsprozeß verwendet
wird.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist eine Halbleitervorrichtung wenigstens
eine aktive. Region oder einen aktiven Bereich auf, der in dem Halbleitersubstrat,
getrennt durch eine Mehrzahl von Isolationsregionen oder Isolationsbereichen,
ausgebildet ist. Ein isolierender Oberflächenfilm ist auf einer Oberfläche des
aktiven Bereiches ausgebildet. Ein leitfähiger Film ist auf dem isolierenden
Oberflächenfilm
ausgebildet. Der isolierende Oberflächenfilm ist relativ dünn ausgebildet,
um durchbrochen werden zu können
und dann als elektrische Fuse zu arbeiten oder zu wirken. In einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist die Halbleitervorrichtung eine
Mehrzahl von isolierenden Oberflächenfilmen
auf, welche auf einer Oberfläche
der aktiven Region oder des aktiven Bereiches des Halbleitersubstrates
ausgebildet sind, wobei die isolierenden Oberflächenfilme unterschiedliche
Dicken zueinander haben. Eine Mehrzahl von leitfähigen Filmen ist auf jedem
der isolierenden Oberflächenfilme
ausgebildet. Hierbei hat einer der isolierenden Oberflächenfilme
eine geringere Dicke und wird zu einem Durchbruch veranlaßt, um als elektrische
Fuse zu arbeiten.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist eine Halbleitervorrichtung wenigstens
eine aktive Region oder einen aktiven Bereich auf, der in dem Halbleitersubstrat,
getrennt durch eine Mehrzahl von Isolationsregionen oder Isolationsbereichen,
ausgebildet ist. Wenigstens ein Graben ist im aktiven Bereich ausgebildet.
Ein isolierender Oberflächenfilm
ist entlang einer Oberfläche des
Grabens ausgebildet. Auf dem isolierenden Oberflächenfilm ist ein leitfähiger Film
ausgebildet. Der isolierende Oberflächenfilm ist relativ dünn gemacht,
um durchbrochen werden zu können,
so daß er
als elektrische Fuse arbeitet.
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Alternativ
hierzu ist der isolierende Oberflächenfilm relativ dick ausgebildet,
um als dielektrischer Film zur Ausbildung eines Kondensators zu dienen.
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Weitere
Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich nachfolgend aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.
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Es
zeigt:
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1 in
einer Schnittdarstellung schematisch einen grabenisolierten Zweifachgate-Transistor zur
Beschreibung einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 bis 8 jeweils
eine Schnittdarstellung zur Veranschaulichung eines Herstellungsprozesses
zur Herstellung einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung; und
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9 eine
schematische perspektivische Darstellung einer Halbleitervorrichtung
gemäß einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Eine
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun erläutert.
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1 ist
eine vertikale Schnittdarstellung, welche schematisch einen grabenisolierten
Zweifachgate-Transistor (trench isolated dual gate transistor) zur
Beschreibung der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt. In der Figur bezeichnet Bezugszeichen 1 ein
Halbleitersubstrat und Bezugszeichen 2 einen Grabenisolationsbereich,
der im Halbleitersubstrat ausgebildet ist. Der Grabenisolationsbereich 2 wird
im wesentlichen gebildet aus einem Graben 3 und einem dielektrischen
Film 4, der in dem Graben 3 eingebettet ist.
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Bezugszeichen 5 bezeichnet
einen aktiven Bereich und Bezugszeichen 6A bezeichnet eine
erste Gateelektrode, die auf dem aktiven Bereich 5 unter Zwischenschaltung
eines vergleichsweise dicken Gateoxidfilms 7A angeordnet
ist. Bezugszeichen 6B bezeichnet eine zweite Gateelektrode,
welche auf dem aktiven Bereich 5 unter Zwischenschaltung
eines sehr dünnen
Gateoxidfilms 7B angeordnet ist.
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Eine
an der ersten Gateelektrode 6A mit dem dicken Gateoxidfilm 7A angelegte
Spannung ist höher
als eine Spannung, welche an der zweiten Gateelektrode 6B angelegt
wird. Die ersten und zweiten Gateelektroden 6A und 6B wirken
in bekannter weise als Zweifach- oder Dualgate.
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Die
erste Ausführungsform
zeichnet sich dadurch aus, daß der
Gateoxidfilm 7B, der durch einen sehr dünnen dielektrischen Film ausgebildet
ist, als Fuse verwendet wird.
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Da
es wahrscheinlich ist, daß ein
dünner
dielektrischer Film bei Anlegung einer Spannung durchbricht, kann
eine Einstellung oder Einjustierung der elektrischen Fuse wirksam
auch dann durchgeführt
werden, wenn ein Übergangsbereich
zwischen einem Halbleiterchip und einem Gateoxidfilm klein gemacht
wird. Somit lassen sich sämtliche
Vorteile ausnutzen, welche mit dem Einstellen oder Einjustieren
einer elektrischen Fuse einhergehen. Solange die elektrische Fuse
aus einem Gateoxidfilm gebildet wird, kann die Fuse mittels einer
Ablenkung eines Teils des Gateoxidfilms benutzt werden, der in einer nicht
als Speicher wirkenden Vorrichtung verwendet wird, beispielsweise
einem ASIC (Application-Specific IC), wobei eine Fuse nicht gemeinsam
verwendet wird. Weiterhin kann ein dünner Gateoxidfilm auch als
Dielektrikum eines Kondensators verwendet werden.
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In
einem Fall, in welchem der dünne
Gateoxidfilm 7B in einer Vorrichtung mit Zweifachgate-Struktur
gemäß 1 als
Fuse verwendet wird, wird die Spannung mit hohem Potential, welche
an die erste Gateelektrode 6A mit dem dicken Gateoxidfilm
angelegt wird, an die zweite Gateelektrode 6B angelegt,
so daß der
dünne Gateoxidfilm 7B durchbricht
und zwischen der zweiten Gateelektrode 6B und dem Halbleitersubstrat 1 ein
Kurzschluß entsteht.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung kann ein verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
wie folgt zusammengefaßt
werden: bei dem Verfahren wird in einem Halbleitersubstrat 1 ein aktiver
Bereich 5 ausgebildet. Eine Mehrzahl von isolierenden Bereichen 2 wird
zum Trennen des aktiven Bereiches 5 ausgebildet. Eine Mehrzahl
von Gateelektroden (leitfähigen
Filmen) 6A, 6B wird in den aktiven Bereichen 5 mittels
Gateoxidfilmen (isolierenden Filmen) 7A, 7B unterschiedlicher
Dicke ausgebildet. Ein dünner
Gateoxidfilm 7B wird durch Anlegung einer Spannung an die
Gateelektrode 6B auf dem dünnen Gateoxidfilm 7B zerstört. Somit
wird bewirkt, daß der
dünne Gateoxidfilm 7B als
elektrische Fuse wirkt.
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Eine
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird weiterhin auf die zugehörigen Figuren
der Zeichnung beschrieben.
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Die
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung befaßt
sich mit einem Verfahren zur Herstellung der Halbleitervorrichtung
mit einem Gateoxidfilm. Die zweite Ausführungsform zeichnet sich im
wesentlichen dadurch aus, daß ein
Transistorgrabenisolations-LOCOS-Herstellungsprozeß verwendet
wird (LOCOS = lokale Oxidation von Silizium). Die 2 bis 8 sind
jeweils Querschnittsdarstellungen, welche unterschiedliche Verfahrensschritte
gemäß der zweiten
Ausführungsform
veranschaulichen. Um das Wesen der vorliegenden Erfindung leicht
verständlich
zu machen, zeigt jede der Figuren drei Abschnitte, welche einer
Halbleitervorrichtung entnommen sind und Seite an Seite angeordnet sind,
nämlich
(A) einen Speicherzellenabschnitt, (B) einen peripheren Schaltkreisabschnitt
mit einem weiteren aktiven Bereich und (C) einen Abschnitt, der
einen Abschnitt einer elektrischen Fuse, einen Kondensatorabschnitt
oder einen Photolithographie-Markierungsabschnitt bildet. Die verbleibenden
Bereiche der Halbleitervorrichtung sind weggelassen.
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Der
Prozeß oder
das Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Halbleitervorrichtung wird
nachfolgend beschrieben.
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Gemäß 2 wird
eine Schicht 11 als Ätzstoppschicht,
wie nachfolgend noch beschrieben wird, und welche aus SiN oder Polysilizium
besteht, über
einer Primär-
oder Hauptoberfläche
eines Halbleitersubstrates 10 ausgebildet, um alle drei
Abschnitte (A), (B) und (C) abzudecken. In der nachfolgenden Beschreibung
sei die Schicht 11 aus einer SiN-Schicht gefertigt.
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Gemäß 3 wird,
nachdem das Halbleitersubstrat 10 einem Photolithographie-Vorgang
unterworfen worden ist, eine Mehrzahl von Gräben 12, in welchen
eine Isolations-LOCOS-Struktur
auszubilden ist, mittels Ätzen
in jedem der drei Abschnitte (A), (B) und (C) ausgebildet. Nachfolgend
wird gemäß 4 eine
SiO2-Schicht 13, welche als dielektrischer Film
dient, in jedem der so ausgebildeten Gräben 12 abgeschieden.
Hierbei hat, vorausgesetzt, daß die SiO2-Schicht 13 mit eine Dicke von
beispielsweise 5000 Angström
abgeschieden wurde und der Graben 12 eine Tiefe von beispielsweise
3000 Angström
hat, der Graben 12 im Abschnitt (A) eine Tiefe Y = 3000 Angström und die
SiO2-Schicht 13 über der
Oberfläche
des Halbleitersubstrates 10 nimmt eine Dicke von X = 2000
Angström
ein. Der Graben 12 und die SiO2-Schicht 13 im
Abschnitt (A) sind im wesentlichen gleich hinsichtlich Dicke und
Tiefe zu ihren Gegenstücken
im Abschnitt (C). Im Gegensatz hierzu ist der aktive Bereich 14 im
Abschnitt (B) breit, d.h., derjenige. Bereich oder die Fläche des
aktiven Bereiches 14, wo kein Graben 12 auszubilden
ist, ist breit und die SiO2-Schicht 13 mit
2000 Angström
wird vollständig
auf dem aktiven Bereich 14 abgeschieden und somit wird
nur die SiO2-Schicht 13, welche
im Abschnitt (B) ausgebildet wird, vergleichsweise dick, wie in
der 4 dargestellt.
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Im
nächsten
Verfahrensschritt wird die auf der SiN-Schicht 11 abgelegte SiO2-Schicht 13 mittels eines CMP-Verfahrens bearbeitet,
so daß die
Oberfläche
des Wafers geglättet
wird. Obgleich die SiO2-Schicht 13 von
der Oberfläche
der SiN-Schicht 11 in den Abschnitten (A) und (C) zur Glättung abgetragen
werden kann, verbleibt die SiO2-Schicht 13 im Abschnitt
(B) nur im aktiven Bereich 14. Um die SiO2-Schicht 13 vollständig zu
beseitigen, wird der Wafer einem Vorätz-Schritt nach dem Verfahrensschritt
von 4 unterworfen. Im Vorätzschritt ist beabsichtigt,
die mit 5000 Angström
im aktiven Bereich 4 des Abschnittes (B) von 4 abgeschiedene SiO2-Schicht 13 abzuätzen, bevor der
Wafer dem CMP-Schritt unterworfen wird. Die zweite Ausführungsform
zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß in dem Vorätz-Schritt
oder -Verfahren sämtliche
SiO2-Schichten 12 im
Abschnitt (C) entfernt werden.
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Gemäß 5 wird
ein Resistfilm 15 auf der SiO2-Schicht 13 ausgebildet
und der Resistfilm 15, der im aktiven Bereich 14 des
Abschnittes (B) ausgebildet ist und der Resistfilm 15,
der im Abschnitt (C) ausgebildet ist, werden mittels Photolithographie
entfernt. Nachfolgend wird die SiO2-Schicht 13 vom
aktiven Bereich 14 des Abschnittes (B) und des Abschnittes
(C) mittels Ätzen
entfernt.
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Die
SiO2-Schicht 13 ist in einer Dicke
von 5000 Angström
im aktiven Bereich 14 von Abschnitt (B) abgeschieden worden
und die Gesamtdicke der SiO2-Schicht 13,
bestehend aus Abschnitt Y im Graben 12 und Abschnitt X
abgeschieden über
der Oberfläche
des Halbleitersubstrates 1, beträgt 5000 Angström. Wenn
die SiO2-Schicht 13, die im aktiven
Bereich 14 des Abschnittes (B) abgeschieden wurde, bis
zu der SiN-Schicht 11, welche als Ätzstoppschicht dient, weggeätzt wird,
ist die gesamte SiO2-Schicht 13,
welche aus den Abschnitten X und Y besteht und im Abschnitt (C)
abgeschieden ist, vollständig
entfernt.
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Es
kann auch der Fall vorhanden sein, in welchem nur die SiO2-Schicht 13, die in dem Photolitographie-Markierungsabschnitt
(C) abgeschieden worden ist, ohne Vorätzen der SiO2-Schicht 13 im
Abschnitt (B) entfernt wird. Gemäß 6 wird,
nachdem der Resistfilm 15 im vorangehenden Schritt vom Wafer
entfernt worden ist, die über
das Niveau der SiN-Schicht 11 vorstehende SiO2-Schicht 13 mittels CMP
abgetragen und entfernt.
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Nachdem
gemäß 7 die
SiN-Schicht 11 vom Wafer entfernt worden ist, wird ein
SiO2-Film 16, der als Gate oxidfilm
dient, gemäß 8 ausgebildet und über dem
Wafer wird ein Transfergatter 17 ausgebildet.
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Im
Abschnitt (C) sind der Gateoxidfilm 16 und das Transfergatter 17 an
den inneren Oberflächen
der Gräben 12 ausgebildet.
Der Bereich im Abschnitt (C), wo der Gateoxidfilm 16 und
das Transfergatter 17 ausgebildet sind, nimmt auf der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrates 10 nur einen geringen Bereich ein.
Derjenige Bereich, in welchem das Transfergatter 17 dem
Halbleitersubstrat 10 gegenüberliegt, ist jedoch groß.
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Nach
Bedarf wird eine Mehrzahl von Gräben 12 im
Abschnitt (C) ausgebildet und der Oberflächenbereich der Gräben 12 kann
durch wiederholtes Mustern breiter oder weiter gemacht werden.
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In
einem Fall, in welchem Abschnitt (C) als elektrische Fuse verwendet
wird, wird der Gateoxidfilm 16 durch Anlegung eines starken
elektrischen Feldes in einem Bereich zwischen dem Halbleitersubstrat 10 und
dem Transfergatter 17 durchbrochen, so daß ein Kurzschluß entsteht.
Im Gegensatz hierzu wird in einem Fall, in welchem der Abschnitt (C)
als Kondensator verwendet wird, der Gateoxidfilm 16 als
Dielektrikum des Kondensators ohne Herbeiführung eines Kurzschlusses zwischen
dem Halbleitersubstrat 10 und dem Transfergatter 17 verwendet.
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Das
verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung einer Halbleitervorrichtung
gemäß der beschriebenen
Ausführungsform
läßt sich
somit im wesentlichen wie folgt zusammenfassen: eine Ätzstoppschicht,
beispielsweise eine SiN-Schicht oder eine zusammengesetzte Schicht
aus SiN und Polysilizium wird auf einer Primäroberfläche oder Hauptoberfläche eines
Halbleitersubstrates 10 ausgebildet. In einem ersten Abschnitt
(A) des Halbleitersubstrates 10 wird ein erster Graben 12 zum
Unterteilen des aktiven Bereiches in Unterbereiche 14 ausgebildet. In
einem zweiten Abschnitt (B) des Halbleitersubstrates 10 wird
ein zweiter Graben 12 zum Unterteilen des aktiven Bereiches
in Bereiche 14 ausgebildet, welche breiter als die Unterbereiche 14 sind.
In einem dritten Abschnitt (C) des Halbleitersubstrates 10 werden
dritte Gräben 12 ausgebildet.
An den Innenseiten der Gräben 12 und
auf den aktiven Bereichen 14 wird ein dielektrischer Film 13 ausgebildet.
Der dielektrische Film 13 wird von den breiteren aktiven
Bereichen 14 und vom Inneren des dritten Grabens 12 mittels
Photolithographie entfernt. Der dielektrische Film, der von der Ätzstoppschicht 11 vorsteht,
wird mittels CMP abgetragen und entfernt. Die Ätzstoppschicht 11 wird
entfernt. Ein Gateoxidfilm 16 (isolierender Film) wird
auf den aktiven Bereich 14 und den Innenflächen des
dritten Grabens 12 ausgebildet. Ein Transfergatter (leitfähiger Film) 17 wird
auf dem Gateoxidfilm 16 und auf dem dielektrischen Film 13 in den
ersten und zweiten Gräben 12 ausgebildet.
weiterhin wird bewirkt, daß der
Gateoxidfilm 16, der im dritten Graben 12 im Abschnitt
C ausgebildet worden ist, als elektrische Fuse wirkt.
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In
einem anderen Aspekt wird bei dem erfindungsgemäßen verfahren der Gateoxidfilm 16,
der im dritten Graben 12 im Abschnitt (C) ausgebildet worden
ist, als dielektrischer Film zur Ausbildung eines Kondensators verwendet.
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In
einem weiteren Aspekt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Mehrzahl
von dritten Gräben
in bestimmten Abständen
ausgebildet und der Gateoxidfilm wird an den jeweiligen Innenflächen oder
Innenwänden
der dritten Gräben
ausgebildet.
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Nachfolgend
wird eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 9 beschrieben. 9 ist
eine schematische perspektivische Ansicht des Abschnittes (C) der 2 bis 8,
und zeigt eine Struktur oder einen Aufbau einer Halbleitervorrichtung
gemäß einer
dritten Ausführungsform.
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In 9 sind
gleiche oder einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen
wie in den 2 bis 8 bezeichnet.
Die dritte Ausführungsform
unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform der 2 bis 8 im
wesentlichen dadurch, daß ein
dielektrischer Film 18 zur Verhinderung zu starken Abriebs
oder einer zu starken Abtragung, welche ansonsten durch CMP verursacht
werden würde,
in einem der Gräben 12 eingebettet
ist. Genauer gesagt, Bezugszeichen 18 bezeichnet einen
dielektrischen Film, der in einem der Gräben 12 eingebettet
ist und als Stopper zum verhindern eines zu starken Abtrages wirkt,
der ansonsten durch den CMP-Prozeß bewirkt werden würde.
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Der
als Stopper wirkende dielektrische Film 18 kann auch in
einer Mehrzahl von Gräben 12 im Abschnitt
(C), jeweils abhängig
von der Gesamtanzahl der Gräben 12 eingebettet
werden. In diesem Fall kann der dielektrische Film 18 in
einander benachbarten Gräben 12 oder
in geeignet ausgebildeten Intervallen eingebettet werden.
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In
einem Aspekt läßt sich
das Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung gemäß der beschriebenen
Ausführungsform
wie folgt zusammenfassen: eine Mehrzahl von dritten Gräben 12 wird
in bestimmten Abständen
(C) ausgebildet und der Gateoxidfilm 16 wird an den jeweiligen
Innenflächen
der dritten Gräben 12 ausgebildet.
Ein dielektrischer Film 18 wird wenigstens in einem der
dritten Gräben 12 ausgebildet,
um zu hohen Materialabtrag zu verhindern, der ansonsten durch den
CMP-Prozeß bewirkt
werden würde.
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Eine
Mehrzahl von Stoppern oder Anschlägen 18 kann in der
Mehrzahl von Gräben 12 im
Abschnitt (C) jeweils abhängig
von der Gesamtanzahl der Gräben 12 ausgebildet werden.
In diesem Fall können
die Anschläge 18 in
einander unmittelbar benachbarten Gräben 12 oder in geeigneten
Abständen eingebettet
werden.
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Die
Vorteile und Aspekte der vorliegenden Erfindung, wie sie in den
obigen Ausführungsformen exemplarisch
dargestellt worden ist, lassen sich im wesentlichen wie folgt zusammenfassen:
Eine
Halbleitervorrichtung der vorliegenden Erfindung weist einen aktiven
Bereich auf, der in einem Halbleitersubstrat ausgebildet ist, sowie
Isolationsbereiche zum Unterteilen des aktiven Bereiches in Unterbereiche
und ein Gate, welches in den aktiven Bereichen über einen Gateoxidfilm ausgebildet
ist, wobei der Gateoxidfilm als elektrische Fuse verwendet wird.
Eine elektrische Fuse kann aus einem dünnen Film in einem kleinen
Bereich gebildet werden, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird,
die elektrische Fuse hinsichtlich ihrer Betriebseigenschaften oder Charakteristiken
einzustellen oder einzujustieren (zu trimmen).
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Eine
andere Halbleitervorrichtung der vorliegenden Erfindung weist einen
aktiven Bereich in einem Halbleitersubstrat, isolierende Bereiche
zum Unterteilen des aktiven Bereiches in Unterbereiche und eine
Mehrzahl von Gates auf, welche in den aktiven Bereichen über Gateoxidfilme
unterschiedlicher Dicken ausgebildet sind, wobei ein dünner Gateoxidfilm
als elektrische Fuse verwendet wird. Ein dielektrischer Film kann
leicht zerstört
werden.
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Die
vorliegende Erfindung schafft auch ein Verfahren zur Herstellung
einer Halbleitervorrichtung mit einer Mehrzahl von Gates, welche
in aktiven Bereichen über
Gateoxidfilmen unterschiedlicher Dicken ausgebildet sind, wobei
ein dünner
Gateoxidfilm durch Anlegen einer Spannung an ein Gate auf einem
dünnen
Gateoxidfilm zerstört
wird, so daß der dünne Gateoxidfilm
als elektrische Fuse wirkt. Im Ergebnis kann ein Gateoxidfilm leicht
zerstört
werden, was die Herstellung einer elektrischen Fuse erleichtert.
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Gemäß einem
weiteren Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung wird
ein Transistorgrabenisolations-LOCOS-Herstellungsprozess verwendet,
um eine elektrische Fuse oder einen Kondensator auszubilden, so
daß die
Herstellung einer elektrischen Fuse oder eines Kondensators ohne Hinzufügung eines
speziellen Herstellungsschrittes möglich wird.
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Gemäß einem
Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung ist ein Gateoxidfilm
zur Verwendung bei der Herstellung einer elektrischen Fuse oder
eines Kondensators an den inneren Oberfläche einer Mehrzahl von Gräben ausgebildet,
welchen in bestimmten Abständen
ausgeformt sind. Obgleich die Fläche
oder der Bereich, wo der Gateoxidfilm ausgebildet ist, einen kleinen
Bereich auf der Primär- oder
Hauptoberfläche
des Halbleitersubstrates einnimmt, kann die Gesamtfläche des
Gateoxidfilms größer gemacht
werden.
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Gemäß einem
verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung wird ein dielektrischer
Film zum Verhindern von zu starkem Materialabtrag durch den CMP-Vorgang
in einem der Gräben
eingebettet, welche zur Herstellung einer elektrische Fuse oder eines
Kondensators verwendet werden, so daß ein exakter Materialabtrag
des di-elektrischen Films möglich
ist.
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Beschrieben
wurde insoweit zusammenfassend eine Halbleitervorrichtung, mit:
einem Halbleitersubstrat; wenigstens einem aktiven Bereich, der
in dem Halbleitersubstrat ausgebildet ist; einer Mehrzahl von isolierenden
Bereichen zum Unterteilen der aktiven Bereiche voneinander; einem
isolierenden Oberflächenfilm,
der auf einer Oberfläche
des aktiven Bereiches auf dem Halbleitersubstrat ausgebildet ist;
und einem leitfähigen
Film, der auf dem isolierenden Oberflächenfilm ausgebildet ist, wobei
der isolierende Oberflächenfilm
relativ dünn
ausgebildet ist, um u.a. als eine elektrische Fuse zu arbeiten.
Beschrieben wurde weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer
derartigen Halbleitervorrichtung, mit den folgenden Schritten: Ausbilden
einer Mehrzahl von isolierenden Bereichen zur Unterteilung der Oberfläche eines
Halbleitersubstrates; Ausbilden aktiver Bereiche in dem Halbleitersubstrat;
Ausbilden einer Mehrzahl von isolierenden Oberflächenfilmen mit unterschiedlichen
Dicken auf dem aktiven Bereich des Halbleitersubstrates; Ausbilden
einer Mehrzahl von leitfähigen
Filmen auf jedem der isolierenden Oberflächenfilme; wobei einer der
isolierenden Oberflächenfilme,
der geringere Dicke hat, durch Anlegung einer Spannung an den leitfähigen Film
zerstört
wird, so daß der
isolierende Oberflächenfilm
u.a. als eine elektrische Fuse wirkt.