DE10039802A1 - Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines KraftfahrzeugsInfo
- Publication number
- DE10039802A1 DE10039802A1 DE2000139802 DE10039802A DE10039802A1 DE 10039802 A1 DE10039802 A1 DE 10039802A1 DE 2000139802 DE2000139802 DE 2000139802 DE 10039802 A DE10039802 A DE 10039802A DE 10039802 A1 DE10039802 A1 DE 10039802A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- airbag
- rollover
- vehicle
- safety device
- airbags
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims abstract description 3
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims description 10
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 3
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 abstract 1
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 abstract 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 44
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 7
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 3
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 3
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 2
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000112 cooling gas Substances 0.000 description 1
- 230000003116 impacting effect Effects 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 229920002635 polyurethane Polymers 0.000 description 1
- 239000004814 polyurethane Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/20—Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components
- B60R21/213—Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components in vehicle roof frames or pillars
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/23—Inflatable members
- B60R21/231—Inflatable members characterised by their shape, construction or spatial configuration
- B60R2021/23107—Inflatable members characterised by their shape, construction or spatial configuration the bag being integrated in a multi-bag system
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/23—Inflatable members
- B60R21/231—Inflatable members characterised by their shape, construction or spatial configuration
- B60R2021/23192—Roof bags, i.e. protecting the occupant in a roll-over situation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/23—Inflatable members
- B60R21/231—Inflatable members characterised by their shape, construction or spatial configuration
- B60R21/232—Curtain-type airbags deploying mainly in a vertical direction from their top edge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air Bags (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung (2; 23) für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs (1; 22), mit wenigstens einem Airbagmodul (3; 24), das wenigstens einen Airbag und wenigstens einen diesem zugeordneten Gasgenerator umfasst, wobei der wenigstens eine Airbag im aktivierten Zustand als Seitenairbag (4; 25) zwischen dem Fahrzeugaufbau, insbesondere einem Seitenfensterbereich (9; 34), und einem Fahrzeuginsassen aufblasbar ist. Erfindungsgemäß umfasst das wenigstens eine Airbagmodul (3; 24) ferner wenigstens einen Rolloverairbag (5; 26), der bei einem Fahrzeugüberschlag als Rollover wenigstens im Bereich oberhalb einer Sitzposition (8) wenigstens eines Fahrzeuginsassen entfaltbar ist. Der Rolloverairbag (26) kann hier auch zwischen einer Dachhaut (31) und einem formstabilen Dachhimmel (32) angeordnet sein, so dass der Rolloverairbag (26) bei dessen Aktivierung den Dachhimmel (32) insgesamt in eine abgesenkte Position in den Fahrzeuginnenraum absenkt, wodurch der Kopfbereich der Insassen von einer gegebenenfalls intrudierenden Dachhautstruktur ferngehalten wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs,
insbesondere eines Kraftfahrzeugs, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine gattungsgemäße Sicherheitseinrichtung für die Insassen des Kraftfahrzeugs ist aus
der DE 29 80 6201 U1 bekannt. Diese Sicherheitseinrichtung umfasst wenigstens ein
Airbagmodul, das wenigstens einen Airbag und wenigstens einen diesem zugeordneten
Gasgenerator umfasst, wobei der wenigstens eine Airbag im aktivierten Zustand als
Seitenairbag zwischen dem Fahrzeugaufbau, insbesondere einem Seitenfensterbereich,
und einem Fahrzeuginsassen aufblasbar ist.
Konkret ist hier ein Seitenairbag zur Abdeckung der Seitenscherben eines Fahrzeugs bei
einem Seitenaufprall oder einem Überschlag als Rollover vorgesehen, wobei der
Seitenairbag einen vorderen Abspannpunkt im Bereich einer A-Säule und einen hinteren
Abspannpunkt im Bereich einer C-Säule sowie ein unter der Dachkante des Fahrzeugs
angeordnetes Gasverteilungsrohr, an dem ein Gasgenerator angeschlossen ist, aufweist.
Das Gasverteilungsrohr weist an wenigstens einem seiner Enden einen eingesetzten
Kolben mit einer aus dem Ende des Gasverteilungsrohrs herausragenden Kolbenstange
auf, an der einer der Abspannpunkte angeordnet ist. Dadurch soll bei der Aktivierung des
Seitenairbags eine Verspannung entlang seiner unteren Kante erfolgen, die auch nach
dem Druckabbau im Seitenairbag erhalten bleibt.
Seitenairbags, die im aktivierten Zustand zwischen einem Fahrzeuginsassen und einem
Seitenfensterbereich aufblasbar sind, sind ferner auch aus der EP 0 849 129 A1 und aus
der DE 29 61 0920 U1 bekannt.
Diesen Airbaganordnungen ist gemeinsam, dass sie nur einen wirksamen Aufprallschutz
während einer Seitenkollision bieten. Bei einem Fahrzeugüberschlag, einem
sogenannten Rollover, besteht jedoch die Gefahr, dass die Insassen mit dem Kopf auf
das Fahrzeugdach oder harte Strukturen, wie z. B. einem Schiebedachrand, Handgriffe,
einem Dachrahmen etc. aufprallen. Dabei wird die Kopffreiheit bei einem derartigen
Rollover zusätzlich durch die Deformation des Daches eingeschränkt. Besonders
problematisch ist ein derartiger Kopfaufschlag, wenn der Fahrzeuginsasse
unvorschriftsmäßigerweise nicht angeschnallt ist.
Aus der US 5 775 726 ist ein Aufprallschutz bei einem Rollover bekannt, bei der
zwischen einer Dachhaut und einem damit fest verbundenen formstabilen Dachhimmel
ein Airbagmodul bestehend aus Airbag und Gasgenerator angeordnet ist. Der
Dachhimmel ist hier in einer ersten Ausführungsform von vorne herein relativ weit
unterhalb der Dachhaut angeordnet, um im Falle einer Airbagaktivierung dessen
Entfaltung zu ermöglichen. Nachteiligerweise wird hier durch den von vorne herein zu
berücksichtigenden Freiraum zwischen dem Dachhimmel und der Dachhaut ein
insgesamt relativ hochbauender Fahrzeugdachaufbau geschaffen, der die Kopffreiheit im
Fahrzeuginnenraum in unerwünschter Weise einschränken kann. In einer alternativen
Ausführungsform hierzu ist vorgesehen, dass der Dachhimmel aus einem elastisch
dehnbaren Material, z. B. folienartig hergestellt ist. An einem derartigen Dachhimmel
können jedoch keine Ausstattungselemente angebracht werden, so dass auch ein
derartiger Aufbau relativ unpraktikabel ist. Ein Aufprallschutz für einen Seitenaufprall ist
hier nicht vorgesehen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine alternative Sicherheitseinrichtung für die
Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, zu schaffen, mit der die
Gefahr von Beeinträchtigungen von Fahrzeuginsassen bei einer Fahrzeugkollision und
einem Rollover erheblich reduziert werden können.
Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Gemäß Anspruch 1 umfasst das wenigstens eine Airbagmodul ferner wenigstens einen
Rolloverairbag, der bei einem Fahrzeugüberschlag als Rollover wenigstens im Bereich
oberhalb einer Sitzposition wenigstens eines Fahrzeuginsassen entfaltbar ist.
Vorteilhaft wird damit erreicht, dass hier mittels einer einzigen Airbaganordnung die
Gefahr der Beeinträchtigung von Fahrzeuginsassen sowohl bei einem Rollover als auch
bei einem Frontalaufprall oder Seitenaufprall erheblich reduziert werden kann, da sowohl
der Rolloverairbag als auch der Seitenairbag aktiviert werden können. Grundsätzlich ist
es dabei auch möglich, dass in Abhängigkeit von der Aufprallsituation der Rolloverairbag
und der Seitenairbag entweder alleine oder aber beide gemeinsam aktiviert werden.
Aufgrund der Integration sowohl des Rolloverairbags als auch eines Seitenairbags in
einem einzigen Airbagmodul wird ferner ein äußerst kompakter Aufbau erzielt, der
insbesondere für beengte Einbausituationen, wie diese beispielsweise in einem
Dachholm oder an einem Dachhimmel gegeben sind, hervorragend geeignet ist.
In einer bevorzugten konkreten Ausführungsform, die auch separat beansprucht wird,
kann vorzugsweise jeweils auf gegenüberliegenden Fahrzeugseiten wenigstens ein
Rolloverairbag im Bereich zwischen einer Dachhaut und einem mit der Dachhaut über
Befestigungsmittel lösbar verbindbaren Dachhimmel angeordnet sein, so dass der
Dachhimmel bei einem Fahrzeugüberschlag durch die sich aufblasenden Rolloverairbags
wenigstens im aufprallkritischen Bereich insgesamt gegenüber der Dachhaut in eine in
den Fahrzeuginnenraum abgesenkte Position absenkbar ist. Die lösbare Festlegung des
Dachhimmels an der Dachhaut kann z. B. über herkömmliche Clipelemente erfolgen. Der
Dachhimmel ist hier formstabil, z. B. in der Art einer Trägerplatte, ausgebildet, so dass
an ihm weitere Ausstattungselemente, wie z. B. Handgriffe, angebracht werden können.
Grundsätzlich ist es dabei möglich, dass die Absenkung des Dachhimmels über lediglich
einen einzigen Rolloverairbag bewerkstelligt wird. Vorteilhaft ist jedoch auf
gegenüberliegenden Fahrzeugseiten jeweils wenigstens ein Rolloverairbag angeordnet,
damit der formstabile Dachhimmel insgesamt und gleichmäßig mit hoher
Funktionssicherheit abgesenkt werden kann. Gleichzeitig ist mit diesem den Dachhimmel
absenkenden Rolloverairbag in einer Doppelfunktion auch eine vorteilhafte zusätzliche
Dämpfungsfunktion und damit Energieabsorptionsfunktion im Aufprallbereich möglich.
Mit einem derartigen Aufbau wird erreicht, dass die Köpfe der Fahrzeuginsassen bei
einem Fahrzeugüberschlag von einer ggf. intrudierenden Dachhautstruktur ferngehalten
werden können. Eine besonders vorteilhafte Energieabsorption ist dabei möglich, wenn
der Dachhimmel gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung wenigstens bereichsweise aus
einem Energieabsorptionsmaterial hergestellt ist, da dann bei einem Aufprall auf den
Dachhimmel gleichzeitig auch eine Reduzierung der Kontaktkräfte bei einem Aufprall
über den Dachhimmel selbst erfolgt.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform hierzu ist vorgesehen, dass der
Dachhimmel im Bereich um daran angeordnete aufprallharte Funktionsteile herum
Sollbruchstellen und/oder eine Sollaufreißlinie aufweist, entlang derer der Dachhimmel
beim Absenken in den Fahrzeuginnenraum aufreißt, so dass der Dachhimmel relativ zu
den aufprallharten Funktionsteilen in den Fahrzeuginnenraum absenkbar ist, wobei ggf.
der wenigstens eine Rolloverairbag im aufgeblasenen Zustand diese aufprallharten
Funktionsteile abdeckt. Der Dachhimmel kann somit im Bereich der aufprallharten
Funktionsteile um diese herum aufgetrennt und nach unten gedrückt werden, wobei die
aufprallharten Funktionsteile in ihrer Einbaulage bleiben und dann ggf. vom Airbag
abgedeckt werden können. Dadurch wird auf besonders einfache Weise sichergestellt,
dass keine aufprallharten Funktionsteile zusammen mit dem Dachhimmel nach unten in
Richtung auf den Kopfbereich der Fahrzeuginsassen zu bewegt werden. Dadurch lässt
sich somit die Gefahr von Beeinträchtigungen der Fahrzeuginsassen nochmals erheblich
reduzieren. Zudem sind derartige Sollaufreißlinien oder Sollbruchstellen auch auf
besonders einfache und preiswerte Weise herstellbar, so dass insgesamt ein besonders
kostengünstiger und funktionssicherer Aufbau zur Verfügung gestellt wird.
Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von aufprallharten Funktionsteilen, die an
einem Dachhimmel integriert und/oder angeordnet sein können. Im Falle von randseitig
am Dachhimmel angeordneten Handgriffen als aufprallharten Funktionsteilen ist
vorgesehen, dass um diese herum Sollbruchstellen und/oder eine Sollaufreißlinie
ausgebildet sind bzw. ist, so dass die Handgriffe im abgesenkten Zustand des
Dachhimmels in ihrer Einbaulage verbleiben und ggf. von einem randseitig angeordneten
Rolloverairbag abgedeckt werden können. Weiter können die aufprallharten
Funktionsteile aber auch durch einen integral mit dem Dachhimmel ausgebildeten
Schiebedachrand gebildet sein, der im abgesenkten Zustand des Dachhimmels von
einem vorzugsweise den Schiebedachbereich von unten her wenigstens bereichsweise
abdeckenden Rolloverairbag abgedeckt ist. Mit einem derartigen konkreten Aufbau ergibt
sich somit eine besonders vorteilhafte Energieabsorption im besonders aufprallkritischen
Bereich sowie auch eine besonders gute Abschirmung der aufprallharten Funktionsteile.
Um ein kontrolliertes und funktionssicheres Absenken durchführen zu können, kann
ferner vorgesehen sein, dass der Absenkweg des Dachhimmels durch Fangbänder
und/oder Anschläge begrenzt ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform hierzu sind die Rolloverairbags schlauchförmig
ausgebildet und erstrecken sich im aufgeblasenen Zustand lediglich am oder entlang des
oberen Dachhimmelrandbereichs. Dies ist für eine gezielte und kontrollierte Absenkung
regelmäßig ausreichend, wobei zusätzlich der Materialaufwand reduziert ist. Dadurch
wird ferner auf einfache Weise sichergestellt, dass insbesondere im besonders kritischen
Dachholmbereich über die Rolloverairbags eine zusätzliche Abschirmung stattfindet,
wodurch sich die Kontaktkräfte in diesen kritischen Bereichen bei einem Aufprall ggf.
erheblich reduzieren lassen. In einer hierzu besonders bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, dass der schlauchförmig ausgebildete Rolloverairbag den seitlichen
und/oder vorderen und/oder hinteren Dachrahmen abdeckt. Je nach konkret gegebenem
Fahrzeugtyp und konkret gegebener Einbausituation kann somit hier ggf. ein
umlaufender Aufprallschutz durch den Rolloverairbag im Bereich des Dachrahmens
erreicht werden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform, die für eine
Abschirmung der besonders aufprallkritischen Bereiche sehr gut geeignet ist, ist jeweils
zu beiden Fahrzeugseiten ein L-förmiger Airbagschlauch als Rolloverairbag vorgesehen,
der sich jeweils entlang der seitlichen Dachrahmen und zur Hälfte über den vorderen
Dachrahmen erstreckt, so dass insgesamt durch diese beiden schlauchförmigen
Rolloverairbags eine U-Form ausgebildet wird.
In einer hierzu alternativen Ausführungsform kann wenigstens ein im
Fahrzeuginnenraum unterhalb des Dachhimmels im Bereich oberhalb einer Sitzposition
wenigstens eines Fahrzeuginsassen großflächig entfaltbarer Rolloverairbag vorgesehen
sein, so dass ein wirksamer Aufprallschutz hier unmittelbar durch den wenigstens einen
Rolloverairbag selbst gegeben ist.
Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Rolloverairbag im Fahrzeug
anzuordnen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass jeweils ein
Rolloverairbag für den Fondinsassen- und Frontinsassenbereich oder aber auch ein sich
über die gesamte Fahrzeuglänge erstreckender Rolloverairbag vorgesehen ist, wobei
sich die Rolloverairbags jeweils in Fahrzeugquerrichtung gesehen bis zur halben
Fahrzeugdachbreite erstrecken können, so dass die Überdeckung der anderen
Fahrzeugdachhälfte durch den oder die Rolloverairbags eines oder mehrerer
gegenüberliegend angeordneter Airbagmodule erfolgt.
Vorteilhaft ist der jedem Airbag zugeordnete Gasgenerator als Zweistufen-Gasgenerator
ausgebildet, wobei eine erste Gasgeneratorstufe dem Seitenairbag und eine zweite
Gasgeneratorstufe dem Rolloverairbag zugeordnet ist. Damit ist jede Stufe je nach den
sensierten Aufprallbedingungen z. B. auch separat aktivierbar, so dass sich insgesamt
eine erhöhte Flexibilität bei der Aktivierung der Sicherheitseinrichtung in
Aufprallsituationen ergibt. Des weiteren ist mit einem derartigen zweistufigen
Gasgenerator auch ein insgesamt kompakter Aufbau ausbildbar.
Alternativ dazu ist es aber auch möglich, einen einstufigen Gasgenerator vorzusehen,
der die beiden Airbags über eine Weiche befüllt. Dabei müssen jedoch immer beide
Airbags zusammen aufgeblasen werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das wenigstens eine Airbagmodul mitsamt
zugeordneten Airbags und ggf. Gasgeneratoren im seitlichen Dachholmbereich
angeordnet, wobei vorzugsweise jeweils wenigstens ein Airbagmodul an
gegenüberliegenden Fahrzeugseiten angeordnet ist. Damit kann z. B. jeweils ein
Airbagmodul auf gegenüberliegenden Seiten in einem Frontinsassenbereich und/oder in
einem Fondinsassenbereich angeordnet sein oder aber auch lediglich ein einziges
Airbagmodul auf jeder Fahrzeugseite vorgesehen sein, bei dem die einzelnen
zugeordneten Airbags den gesamten Fahrzeuglängsbereich abdecken.
Alternativ hierzu kann das wenigstens eine Airbagmodul mitsamt zugeordneten Airbags
und ggf. Gasgeneratoren aber auch integral mit dem Dachhimmel ausgebildet sein,
vorzugsweise im seitlichen oder hinteren Dachhimmelrandbereich angeordnet sein,
wobei der Dachhimmel vorzugsweise in der Art einer Trägerplatte ausgebildet ist, so
dass der Dachhimmel ggf. eine einfach und schnell zu montierende Dachhimmel-
Montageeinheit bildet. Vorzugsweise kann eine derartige Dachhimmel-Montageeinheit
mit der Dachhaut verclipst werden.
In einer weiteren Ausführungsform kann jedoch auch vorgesehen sein, dass der jedem
oder mehreren Airbagmodulen zugeordnete wenigstens eine Gasgenerator
airbagmodulfern angeordnet ist und über wenigstens eine Gaslanze mit den
zugeordneten Airbags verbunden ist. Beispielsweise kann ein derartiger Gasgenerator je
nach Einbausituation und zur Verfügung stehendem Einbauraum im Kofferraum eines
Fahrzeugs angeordnet sein.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine einzige doppelkammrige
Gaslanze vorgesehen, deren eine Kammer mit einer ersten Gasgeneratorstufe und mit
dem Seitenairbag und deren zweite Kammer mit einer zweiten Gasgeneratorstufe und
mit dem Rolloverairbag verbunden ist. Mit einem derartigen Aufbau kann die
Bauteilvielfalt weiter reduziert werden.
Bevorzugt kann je nach Einbausituation ein sich über die gesamte Fahrzeuglängsseite
erstreckender Seitenairbag oder aber auch alternativ dazu jeweils ein wenigstens den
Frontinsassenbereich und den Fondinsassenbereich abdeckender Seitenairbag
vorgesehen sein.
Um zu vermeiden, dass das sich in den Airbags befindliche Gas hin- und hergedrückt
wird und dadurch womöglich der Kopf durchschlägt, kann in einer besonders
vorteilhaften Weiterbildung vorgesehen sein, dass sämtliche Airbags in wenigstens zwei
Kammern unterteilt sind. Mit derartigen Kammern wird eine erhöhte Sicherheit gegen ein
derartiges Durchschlagen des Kopfes erreicht. Die Kammern sind vorzugsweise durch
Überströmöffnungen miteinander verbunden.
Insbesondere bei einem Rollover ist es erforderlich, dass die Airbags relativ hohe
Standzeiten aufweisen, da ein derartiger Rollover sich regelmäßig erst an einen
Frontalaufprall anschließt. Deshalb weisen die Airbags, insbesondere die Rolloverairbags
für hohe Standzeiten keine Abströmöffnungen auf und/oder sind aus einem
gasundurchlässigen Gewebe hergestellt und/oder mit einem Kaltgasgenerator gekoppelt,
mit dem keine oder kaum Druckverminderung durch abkühlendes Gas auftritt. Weiter
reduziert ein derartiger Kaltgasgenerator auch die thermische Bauteilbeanspruchung.
Insbesondere bei großflächigen Airbags kann zur Reduzierung des Airbagvolumens
vorgesehen sein, dass die Airbags an weniger aufprallkritischen Stellen eingeschnürt
bzw. abgenäht sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Seitenairbag und/oder der Rolloverairbag
jedes Airbagmoduls vorteilhaft so ausgebildet, dass diese auch den besonders
aufprallkritischen Dachrahmen abdecken.
Eine hohe Funktionssicherheit in Verbindung mit einer rechtzeitigen Aktivierung ergibt
sich dann, wenn eine Sensorvorrichtung zur Erfassung einer drohenden oder
tatsächlichen Kollision und/oder eines Fahrzeugüberschlags vorgesehen ist, mit der das
wenigstens eine Airbagmodul gekoppelt ist. Zusätzlich hierzu kann auch noch eine
Vorrichtung zur Erkennung der Sitzbelegung vorhanden sein, mit der eine
Airbagaktivierung in bestimmten Bereichen nur dann erfolgt, wenn sich ein
Fahrzeuginsasse auf den dortigen Sitzen befindet. Insgesamt ergibt sich hiermit eine
erhöhte Flexibilität bei der Aktivierung der Sicherheitseinrichtung.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch ein Fahrzeug mit einer ersten
Ausführungsform eines kombinierten Seiten- und Rolloverairbags,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht der Darstellung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch ein Kraftfahrzeug mit einer alternativen
Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht der Darstellung nach Fig. 3,
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Teilbereichs eines Dachhimmels mit einer
Sollaufreißlinie, die um einen Handgriff herum angeordnet ist, und
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf ein Fahrzeugdach mit sich über den seitlichen
und vorderen Dachrahmen erstreckenden schlauchförmigen Rolloverairbags.
In der Fig. 1 ist schematisch ein Querschnitt durch ein Kraftfahrzeug 1 dargestellt, wobei
hier lediglich eine Fahrzeugseite dargestellt ist. Eine gegenüberliegende Fahrzeugseite
kann grundsätzlich identisch aufgebaut sein.
Das Kraftfahrzeug 1 umfasst eine Sicherheitseinrichtung 2 für die Insassen des
Kraftfahrzeugs 1, die ein Airbagmodul 3 aufweist, das einen Seitenairbag 4, einen
Rolloverairbag 5 sowie einen Zweistufen-Gasgenerator 6 umfasst. Das Airbagmodul 3 ist
hier in einem seitlichen Dachholm 7 angeordnet, wobei das Airbagmodul 3 ferner mit
einer hier nicht dargestellten Sensorvorrichtung zur Erfassung einer drohenden oder
tatsächlichen Fahrzeugkollision und/oder eines drohenden oder tatsächlichen
Fahrzeugüberschlags gekoppelt ist. Über diese Sensorvorrichtung wird im Falle einer
Kollision in Abhängigkeit von der sensierten Aufprallsituation der Zweistufen-
Gasgenerator 6 aktiviert, so dass z. B. bei einem Fahrzeugüberschlag sowohl der
Seitenairbag 4 als auch der Rolloverairbag 5 aktiviert wird, wie dies in der Fig. 1
schematisch und strichliert eingezeichnet ist. Der Seitenairbag 4 wird hier im Bereich
zwischen einem Fahrzeuginsassensitzbereich 8 und einem Seitenfenster 9 aufgeblasen,
wobei der Seitenairbag 4 wenigstens einen Kopfbereich des Fahrzeuginsassen zur Seite
hin abdeckt und der Rolloverairbag wenigstens den Bereich oberhalb des
Fahrzeuginsassensitzbereichs 8 großflächig überdeckt.
Wie dies insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich ist, die eine schematische Draufsicht auf
die Darstellung gemäß Fig. 1 zeigt, ist der Seitenairbag 4 hier so ausgebildet, dass er
sich über die gesamte Fahrzeuglänge erstreckt. Der Rolloverairbag 5 erstreckt sich
ebenfalls über die gesamte Fahrzeuglänge, wobei der Rolloverairbag 5 zur Reduzierung
des Airbagvolumens in weniger aufprallgefährdeten Zwischenbereich 10 zwischen einem
Fondinsassenbereich 11 und einem Frontinsassenbereich 12 eine Einschnürung 13
aufweist. Wie dies in der Fig. 2 strichliert eingezeichnet ist kann der Rolloverairbag 5
aber insgesamt auch durchgehend ausgebildet sein. Der Rolloverairbag 5 erstreckt sich
hierbei mit seinen beiden Teilbereichen im Fondinsassenbereich 11 und im
Frontinsassenbereich 12 in etwa bis zur Fahrzeugmitte. Auf der gegenüberliegenden
Fahrzeugseite kann ein identisch aufgebautes Airbagmodul vorgesehen sein, mit dem
dann entsprechend der eben geschilderten Art und Weise auch die zweite
Fahrzeughälfte überdeckt bzw. ein Seitenaufprallschutz durch einen Seitenairbag
vorgesehen ist.
In der Fig. 2 ist ferner eine alternative Ausführungsform eines Zweistufen-Gasgenerators
14 dargestellt, der airbagfern, z. B. in einem hier nicht dargestellten Kofferraum,
angeordnet ist, und über eine zweikammrige Gaslanze 15 mit dem Seitenairbag 4 und
dem Rolloverairbag 5 gekoppelt ist, wobei eine erste Gaslanzenkammer 16 dem
Seitenairbag 4 und eine zweite Gaslanzenkammer 17 dem Rolloverairbag 5 zugeordnet
ist. Über hier nicht dargestellte Einströmöffnungen strömt dann das Gas entsprechend
der in der Fig. 2 schematisch dargestellten Pfeile in den Seitenairbag 4 bzw. in den
Rolloverairbag 5. Airbagfern bedeutet dabei, dass die Airbags im nicht aktivierten
Zustand entfernt von dem Zweistufen-Gasgenerator 14 angeordnet sind, z. B. hier im
Bereich des Dachholms 7 zusammengefaltet sind.
Alternativ zu dem hier dargestellten Airbagmodul 3 können auch zwei separate
Airbagmodule vorgesehen sein, die jeweils einen Seitenairbag und einen Rolloverairbag
aufweisen und jeweils dem Fondinsassenbereich 11 und dem Frontinsassenbereich 12
zugeordnet sind, so dass im aktivierten Zustand eines derartigen Airbagmoduls der
jedem Airbagmodul zugeordnete Seitenairbag den seitlichen Fondinsassenbereich bzw.
den seitlichen Frontinsassenbereich und der jedem Airbagmodul zugeordnete
Rolloverairbag im aktivierten Zustand den Bereich oberhalb des Fondinsassenbereichs
11 bzw. oberhalb des Frontinsassenbereichs 12 abdeckt, was hier jedoch nicht
dargestellt ist.
Wie dies aus der Fig. 2 zudem weiter schematisch ersichtlich ist, kann der Seitenairbag 4
und der Rolloverairbag 5 in einzelne Kammern 18, 19 unterteilt sein, durch die die Gefahr
eines Durchschlagens des Kopfes durch ein Hin- und Herdrücken des sich in den
aufgeblasenen Airbags 4, 5 befindlichen Gases reduziert werden kann. Die einzelnen
Kammern 18, 19 sind miteinander über hier nicht dargestellte Überströmöffnungen
verbunden.
Wie dies der Fig. 1 zudem weiter zu entnehmen ist, ist der Seitenairbag 4 und der
Rolloverairbag 5 in zum Dachholm 7 hin gerichteten Randbereich zudem so ausgebildet,
dass der Dachholm 7 mit einem Randbereich 20, 21 überdeckt ist, so dass dieser
besonders aufprallkritische Bereich gut abgeschirmt ist.
Grundsätzlich ist es bei einem Aufprall dabei möglich, dass lediglich der Seitenairbag 4
oder der Rolloverairbag 5 aktiviert wird. Grundsätzlich sollten jedoch bei einem reinen
Rollover beide Airbags 4, 5 gezündet werden, wobei die beiden Airbags 4, 5 eine
möglichst hohe Standzeit haben sollen, wozu sie vorzugsweise ohne Ausströmöffnungen
und/oder aus einem gasundurchlässigen Gewebe hergestellt sind.
In der Fig. 3 ist ein schematischer Querschnitt durch ein Kraftfahrzeug 22 mit einer
alternativen Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung 23 dargestellt. In der Fig. 4 ist
eine schematische Draufsicht auf den Aufbau gemäß Fig. 3 gezeigt.
Die Sicherheitseinrichtung 23 umfasst hier ebenfalls wiederum ein Airbagmodul 24 das
einen Seitenairbag 25, einen Rolloverairbag 26 und einen Zweistufen-Gasgenerator 27
umfasst. Der Zweistufen-Gasgenerator 27 kann hier ebenfalls wie der Seitenairbag 25
und der Rolloverairbag 26 in einem Dachholm 28 angeordnet sein. Alternativ dazu
können die Airbagmodule aber grundsätzlich auch integral mit dem Dachhimmel 32
ausgebildet sein, was hier jedoch nicht dargestellt ist. Weiter alternativ dazu kann
entsprechend dem in der Fig. 2 bereits ausführlich erläuterten Ausführungsbeispiel ein
Zweistufen-Gasgenerator 29 aber auch airbagfern, das heißt z. B. in einem Kofferraum
des Kraftfahrzeugs 22 angeordnet sein, der wiederum über eine doppelkammrige
Gaslanze 30 mit dem Seitenairbag 25 und dem Rolloverairbag 26 verbunden sein kann,
worauf hier aber nicht mehr näher eingegangen wird.
Wie dies insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich ist, ist hier auf gegenüberliegenden
Fahrzeugseiten jeweils ein Rolloverairbag 26 im Bereich zwischen einer Dachhaut 31
und einem mit der Dachhaut über z. B. Clipelemente lösbar verbindbaren, formstabilen
Dachhimmel 32 angeordnet. Der formstabile Dachhimmel 32 ist hier so ausgebildet, dass
er nicht elastisch dehnbar ist, sondern einen gewissen Widerstand gegen eine
Verformung aufweist. So ist der Dachhimmel 32 vorzugsweise aus einem
Energieabsorptionsmaterial hergestellt, z. B. einem Polyurethan-
Energieabsorptionsschaum.
Mit einem derartigen Aufbau wird bewirkt, dass der Dachhimmel 32 bei einem
Fahrzeugüberschlag durch die sich aufblasenden Rolloverairbags 26 wenigstens im
aufprallkritischen Bereich insgesamt gegenüber der Dachhaut 31 in eine in den
Fahrzeuginnenraum abgesenkte Position absenkbar ist, wie dies in der Fig. 3 mit
durchgezogenen Linien dargestellt ist. Dadurch wird erreicht, dass bei einem
Fahrzeugüberschlag der Dachhimmel 32 den Kopfbereich der Fahrzeuginsassen von der
gegebenenfalls intrudierenden Dachhaut 31 fernhält. Da der Dachhimmel 32 aus einem
Energieabsorptionsmaterial hergestellt ist, kann hier bereits durch den Dachhimmel 32
selbst eine sehr gute Energieabsorption und damit Dämpfung des Aufpralls zur
Reduzierung der Kontaktkräfte erfolgen. Insbesondere im Dachholmbereich bewirken die
hier lediglich schlauchförmig ausgebildeten Rolloverairbags 26 auch eine zusätzliche
Dämpfung in diesem besonders aufprallkritischen Dachholmbereich.
Wie dies in der Fig. 3 ferner weiter schematisch eingezeichnet ist, kann der Absenkweg
des Dachhimmels 32 durch Fangbänder 33 und/oder hier nicht dargestellte Anschläge
begrenzt sein.
Zusätzlich zu dem Rolloverairbag 26 wird hier auch jeweils ein Seitenairbag 25 im
seitlichen Bereich vor einem Seitenfenster 34 aufgeblasen, so dass gleichzeitig auch ein
wirksamer Aufprallschutz zur Seite hin erfolgt.
Wie dies insbesondere aus der Fig. 4 ersichtlich ist, kann der Seitenairbag 25 sich hier
auch wiederum über die gesamte Fahrzeuglänge erstrecken, während der Rolloverairbag
26 im weniger aufprallkritischen Zwischenraum zwischen einem Fondinsassenbereich 35
und einem Frontinsassenbereich 36 zur Reduktion des Airbagvolumens eine
Einschnürung 37 aufweisen kann.
Auch hier sind die Seitenairbags 25 und die Rolloverairbags 26 wiederum in einzelne
Kammern 38, 39 unterteilt, die vorzugsweise miteinander über Überströmöffnungen
miteinander verbunden sind.
In der Fig. 5 ist schematisch eine Draufsicht auf einen Teilbereich des Dachhimmels 32
dargestellt, an dem hier lediglich beispielhaft und schematisch ein Handgriff 40 als
aufprallhartes Funktionsteil schwenkbar angeordnet ist. Wie dies aus der Fig. 5
ersichtlich ist, ist am Dachhimmel 32 im Bereich um diesen Handgriff 40 herum eine
Sollaufreißlinie 41 vorgesehen, entlang derer der Dachhimmel 32 beim Absenken in den
Fahrzeuginnenraum aufreißt, so dass der Dachhimmel 32 relativ zu dem Handgriff 40 in
den Fahrzeuginnenraum absenkbar ist, was hier allerdings nicht dargestellt ist. Der
Rolloverairbag 26 ist dabei so ausgebildet, dass dieser im aktivierten, aufgeblasenen
Zustand den Handgriff 40 vom Fahrzeuginnenraum her abdeckt. Die Funktionsweise
eines derartigen Aufbaus ist hier lediglich beispielhaft und exemplarisch anhand eines
einzigen Handgriffs 40 erläutert worden. Vom Prinzip her ist ein derartiger Aufbau jedoch
in Verbindung mit sämtlichen anderen aufprallharten Funktionsteilen, die am
Dachhimmel 32 angeordnet sind, anwendbar, so z. B. mit einem
Schiebedachrandbereich oder auch weiteren Handgriffen, was hier jedoch aus
Übersichtlichkeitsgründen nicht mehr dargestellt ist.
In der Fig. 6 ist schließlich schematisch und beispielhaft eine Draufsicht auf das
Kraftfahrzeug 22 dargestellt, aus der eine bevorzugte Ausführungsform der
Rolloverairbags 26 ersichtlich ist. Diese schlauchförmig sowie L-förmig ausgebildeten
Rolloverairbags 26 decken hier in einer mit durchgezogenen Linien ausgebildeten
Ausführungsform jeweils den seitlichen Dachrahmenbereich 42 sowie jeweils hälftig den
vorderen Dachrahmenbereich 43 ab. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung
hierzu können die Rolloverairbags 26 auch so ausgestaltet sein, dass auch ein hinterer
Dachrahmenbereich jeweils zur Hälfte abgedeckt ist, was hier lediglich strichliert
eingezeichnet ist.
1
Kraftfahrzeug
2
Sicherheitseinrichtung
3
Airbagmodul
4
Seitenairbag
5
Rolloverairbag
6
Zweistufen-Gasgenerator
7
Dachholm
8
Fahrzeuginsassensitzbereich
9
Seitenfenster
10
Zwischenbereich
11
Fondinsassenbereich
12
Frontinsassenbereich
13
Einschnürung
14
Zweistufen-Gasgenerator
15
Gaslanze
16
Gaslanzenkammer, erste
17
Gaslanzenkammer, zweite
18
Kammer
19
Kammer
20
Randbereich
21
Randbereich
22
Kraftfahrzeug
23
Sicherheitseinrichtung
24
Airbagmodul
25
Seitenairbag
26
Rolloverairbag
27
Zweistufen-Gasgenerator
28
Dachholm
29
Zweistufen-Gasgenerator
30
Gaslanze
31
Dachhaut
32
Dachhimmel
33
Fangband
34
Seitenfenster
35
Fondinsassenbereich
36
Frontinsassenbereich
37
Einschnürung
38
Kammer
39
Kammer
40
Handgriff
41
Sollaufreißlinie
42
seitlicher Dachrahmenbereich
43
vorderer Dachrahmenbereich
44
hinterer Dachrahmenbereich
Claims (21)
1. Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines
Kraftfahrzeugs, mit wenigstens einem Airbagmodul, das wenigstens einen Airbag
und wenigstens einen diesem zugeordneten Gasgenerator umfasst, wobei der
wenigstens eine Airbag im aktivierten Zustand als Seitenairbag zwischen dem
Fahrzeugaufbau, insbesondere einem Seitenfensterbereich, und einem
Fahrzeuginsassen aufblasbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens
eine Airbagmodul (3; 24) ferner wenigstens einen Rolloverairbag (5; 26) umfasst, der
bei einem Fahrzeugüberschlag als Rollover im Bereich oberhalb einer Sitzposition
(8) wenigstens eines Fahrzeuginsassen entfaltbar ist.
2. Sicherheitseinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass vorzugsweise jeweils auf gegenüberliegenden Fahrzeugseiten wenigstens ein
Rolloverairbag (26) im Bereich zwischen einer Dachhaut (31) und einem mit der
Dachhaut (31) über Befestigungsmittel lösbar verbindbaren, formstabilen
Dachhimmel (32) angeordnet ist dergestalt, dass der Dachhimmel (32) bei einem
Fahrzeugüberschlag durch die sich aufblasenden Rolloverairbags (26) wenigstens
im aufprallkritischen Bereich insgesamt gegenüber der Dachhaut (31) in eine in den
Fahrzeuginnenraum abgesenkte Position absenkbar ist, und dass vorzugsweise der
Dachhimmel (32) wenigstens bereichsweise aus einem Energieabsorptionsmaterial,
vorzugsweise aus einem Energieabsorptionsschaum, hergestellt ist.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Dachhimmel (32) im Bereich um daran angeordnete aufprallharte Funktionsteile
herum Sollbruchstellen und/oder eine Sollaufreißlinie aufweist, entlang derer der
Dachhimmel (32) beim Absenken in den Fahrzeuginnenraum aufreißt dergestalt,
dass der Dachhimmel (32) relativ zu den aufprallharten Funktionsteilen in den
Fahrzeuginnenraum absenkbar ist und ggf. der wenigstens eine Rolloverairbag im
aufgeblasenen Zustand die aufprallharten Funktionsteile abdeckt.
4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
aufprallharten Funktionsteile vorzugsweise randseitig am Dachhimmel (32)
angeordnete Handgriffe sind, die im abgesenkten Zustand des Dachhimmels (32)
von einem randseitig angeordneten Rolloverairbag abdeckbar sind.
5. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
aufprallharten Funktionsteile durch einen integral mit dem Dachhimmel (32)
ausgebildeten Schiebedachrand gebildet ist, der im abgesenkten Zustand des
Dachhimmels (32) von einem vorzugsweise den Schiebedachbereich von unten her
wenigstens bereichsweise abdeckenden Rolloverairbag abgedeckt ist.
6. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Absenkweg des Dachhimmels (32) durch Fangbänder
(33) und/oder Anschläge begrenzt ist.
7. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Rolloverairbags (26) schlauchförmig ausgebildet sind und
sich im aufgeblasenen Zustand lediglich am oder entlang des oberen
Dachhimmelrandbereichs erstrecken.
8. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
schlauchförmig ausgebildeten Rolloverairbags den seitlichen und/oder vorderen
und/oder hinteren Dachrahmen abdecken.
9. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein im Fahrzeuginnenraum unterhalb des Dachhimmels im Bereich
oberhalb einer Sitzposition (8) wenigstens eines Fahrzeuginsassen großflächig
entfaltbarer Rolloverairbag (5) vorgesehen ist.
10. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein
Rolloverairbag für den Fondinsassen- und Frontinsassenbereich oder ein sich über
die gesamte Fahrzeuglänge erstreckender Rolloverairbag (5) vorgesehen ist, die
sich vorzugsweise in Fahrzeugquerrichtung gesehen bis zur halben
Fahrzeugdachbreite erstrecken, wobei die Überdeckung der anderen
Fahrzeugdachhälfte durch den oder die Rolloverairbags eines oder mehrerer
gegenüberliegend angeordneter Airbagmodule (3; 24) erfolgt.
11. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass der jedem Airbagmodul (3; 24) zugeordnete Gasgenerator
als Zweistufen-Gasgenerator (6; 14; 27; 29) ausgebildet ist, wobei eine erste
Gasgeneratorstufe dem Seitenairbag (4; 25) und eine zweite Gasgeneratorstufe dem
Rolloverairbag (5; 26) zugeordnet ist, oder dass der jedem Airbagmodul zugeordnete
Gasgenerator als Einstufen-Gasgenerator ausgebildet ist, der die beiden Airbags
über eine Weiche befüllt.
12. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Airbagmodul (3; 24) mitsamt
zugeordneten Airbags (4, 5; 25, 26) und ggf. Gasgeneratoren (6; 27) im seitlichen
Dachholmbereich (7; 28), vorzugsweise jeweils wenigstens ein Airbagmodul (3; 24)
an gegenüberliegenden Fahrzeugseiten, angeordnet ist.
13. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Airbagmodul mitsamt zugeordneten
Airbags und ggf. Gasgeneratoren im seitlichen Dachhimmelrandbereich angeordnet
sind, wobei der Dachhimmel vorzugsweise durch eine Trägerplatte gebildet ist, so
dass der Dachhimmel ggf. eine Dachhimmel-Montageeinheit bildet.
14. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass der jedem oder mehreren Airbagmodulen (3; 24)
zugeordnete wenigstens eine Gasgenerator (14; 29) airbagfern, vorzugsweise im
Kofferraum, angeordnet ist und über wenigstens eine Gaslanze (15; 30) mit den
zugeordneten Airbags (4, 5; 25, 26) verbunden ist.
15. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine
einzige doppelkammrige Gaslanze (15; 30) vorgesehen ist, deren eine Kammer (16)
mit einer ersten Gasgeneratorstufe und mit dem Seitenairbag (4) und deren zweite
Kammer (17) mit einer zweiten Gasgeneratorstufe und mit dem Rolloverairbag (5)
verbunden ist.
16. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass ein sich über die gesamte Fahrzeuglängsseite erstreckender
Seitenairbag (4; 25) oder jeweils ein wenigstens den Frontinsassenbereich (12; 36)
und den Fondinsassenbereich (11; 35) abdeckender Seitenairbag vorgesehen ist.
17. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass die einzelnen Airbags (4, 5; 25, 26) in wenigstens zwei
Kammern (18, 19; 38, 39) unterteilt sind, die vorzugsweise durch
Überströmöffnungen miteinander verbunden sind.
18. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet dass die Airbags (4, 5; 25, 26) für hohe Standzeiten keine
Abströmöffnungen aufweisen und/oder aus einem gasundurchlässigen Gewebe
hergestellt sind und/oder mit einem Kaltgasgenerator gekoppelt sind.
19. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass die Airbags (5; 26) zur Reduktion des Airbagvolumens an
weniger aufprallkritischen Stellen eingeschnürt und/oder abgenäht sind.
20. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, dass der Seitenairbag (4; 25) und/oder der Rolloverairbag (5; 26)
jedes Airbagmoduls (3; 24) auch den Dachrahmen abdecken.
21. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Sensorvorrichtung zur Erfassung einer drohenden oder
tatsächlichen Kollision und/oder Fahrzeugüberschlag vorgesehen ist, mit der das
wenigstens eine Airbagmodul (3; 24) gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000139802 DE10039802B4 (de) | 2000-08-16 | 2000-08-16 | Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000139802 DE10039802B4 (de) | 2000-08-16 | 2000-08-16 | Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10039802A1 true DE10039802A1 (de) | 2002-02-28 |
| DE10039802B4 DE10039802B4 (de) | 2013-07-04 |
Family
ID=7652465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000139802 Expired - Fee Related DE10039802B4 (de) | 2000-08-16 | 2000-08-16 | Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10039802B4 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2004249845A (ja) * | 2003-02-20 | 2004-09-09 | Nissan Motor Co Ltd | 乗員拘束装置 |
| GB2482772A (en) * | 2010-08-12 | 2012-02-15 | Gm Global Tech Operations Inc | An airbag with first and second chambers inflated at an angle |
| CN104354665A (zh) * | 2014-10-16 | 2015-02-18 | 浙江吉利汽车研究院有限公司 | 用于车辆的安全气囊结构 |
| EP2957467A1 (de) * | 2014-06-19 | 2015-12-23 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Seitenairbag für vertikal- und winkelbewegung von insassen beim überrollen |
| US10328887B2 (en) | 2017-05-17 | 2019-06-25 | GM Global Technology Operations LLC | Roof-mounted energy absorbing countermeasure |
| CN111071195A (zh) * | 2018-10-02 | 2020-04-28 | 大众汽车有限公司 | 用于机动车的乘客保护装置以及机动车 |
| US12454240B1 (en) | 2024-12-06 | 2025-10-28 | GM Global Technology Operations LLC | Roof rail airbag system |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0810128A2 (de) * | 1996-05-29 | 1997-12-03 | Autoliv ASP, Inc. | Im Dach eingebauter Airbag |
| DE19632222A1 (de) * | 1996-08-09 | 1998-02-12 | Olaf Mueller | Innenverkleidung für ein Fahrzeugdach |
| DE19848794A1 (de) * | 1997-10-22 | 1999-05-27 | Inova Gmbh Tech Entwicklungen | Airbagvorrichtung, Herstellungsverfahren für eine Airbagvorrichtung, Auslöseverfahren für eine Airbagvorrichtung und Kraftfahrzeug mit einer Airbagvorrichtung |
| EP0943501A2 (de) * | 1998-03-18 | 1999-09-22 | Trw Vehicle Safety Systems Inc. | Fahrzeuginsassen-Sicherheitsvorrichtung |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29610920U1 (de) * | 1996-06-23 | 1996-08-29 | Hs Tech & Design | Airbagvorrichtung |
| EP0849129B1 (de) * | 1996-12-21 | 2004-06-16 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Seitenairbagsystem für ein Kraftfahrzeug |
| DE29806201U1 (de) * | 1998-04-03 | 1998-09-17 | Liebl, Patrick, 80796 München | Einreiberaufsatz + Rosette für PZ/PHZ |
-
2000
- 2000-08-16 DE DE2000139802 patent/DE10039802B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0810128A2 (de) * | 1996-05-29 | 1997-12-03 | Autoliv ASP, Inc. | Im Dach eingebauter Airbag |
| DE19632222A1 (de) * | 1996-08-09 | 1998-02-12 | Olaf Mueller | Innenverkleidung für ein Fahrzeugdach |
| DE19848794A1 (de) * | 1997-10-22 | 1999-05-27 | Inova Gmbh Tech Entwicklungen | Airbagvorrichtung, Herstellungsverfahren für eine Airbagvorrichtung, Auslöseverfahren für eine Airbagvorrichtung und Kraftfahrzeug mit einer Airbagvorrichtung |
| EP0943501A2 (de) * | 1998-03-18 | 1999-09-22 | Trw Vehicle Safety Systems Inc. | Fahrzeuginsassen-Sicherheitsvorrichtung |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2004249845A (ja) * | 2003-02-20 | 2004-09-09 | Nissan Motor Co Ltd | 乗員拘束装置 |
| GB2482772A (en) * | 2010-08-12 | 2012-02-15 | Gm Global Tech Operations Inc | An airbag with first and second chambers inflated at an angle |
| EP2957467A1 (de) * | 2014-06-19 | 2015-12-23 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Seitenairbag für vertikal- und winkelbewegung von insassen beim überrollen |
| CN104354665A (zh) * | 2014-10-16 | 2015-02-18 | 浙江吉利汽车研究院有限公司 | 用于车辆的安全气囊结构 |
| US10328887B2 (en) | 2017-05-17 | 2019-06-25 | GM Global Technology Operations LLC | Roof-mounted energy absorbing countermeasure |
| DE102018111644B4 (de) | 2017-05-17 | 2019-07-04 | GM Global Technology Operations LLC | System mit energieabsorbierender gegenmassnahme |
| CN111071195A (zh) * | 2018-10-02 | 2020-04-28 | 大众汽车有限公司 | 用于机动车的乘客保护装置以及机动车 |
| US10940823B2 (en) * | 2018-10-02 | 2021-03-09 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Occupant protection device for a motor vehicle and motor vehicle |
| CN111071195B (zh) * | 2018-10-02 | 2022-07-15 | 大众汽车有限公司 | 用于机动车的乘客保护装置以及机动车 |
| US12454240B1 (en) | 2024-12-06 | 2025-10-28 | GM Global Technology Operations LLC | Roof rail airbag system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10039802B4 (de) | 2013-07-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69611311T2 (de) | Sicherheitsvorrichtung für Kraftfahrzeuge | |
| EP1048531B1 (de) | Seitenaufprall-Schutzeinrichtung für Fahrzeuginsassen | |
| EP1957325B1 (de) | Fahrzeuginsassen-rückhaltesysteme mit einem in einem fahrzeugsitz angeordneten aufblasbaren gassack | |
| DE10024293B4 (de) | Luftsackanordnung | |
| DE10007343B4 (de) | Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere für ein Kraftfahrzeug | |
| DE29616904U1 (de) | Schutzeinrichtung für Fahrzeuginsassen | |
| EP1364840A1 (de) | Fahrer-oder Beifahrerairbag | |
| EP0999101A1 (de) | Gassack-Seitenaufprall-Schutzeinrichtung | |
| DE19546143A1 (de) | Fahrzeuginsassen-Rückhalteeinrichtung | |
| EP1569825B1 (de) | Sicherheitseinrichtung für ein fahrzeug, insbesondere für ein kraftfahrzeug | |
| EP3883822B1 (de) | Kraftfahrzeug mit fahrzeugsicherheitssystem | |
| DE10258245A1 (de) | Sicherheitseinrichtung, insbesondere zum Schutz von Kindern in einem Kraftfahrzeug | |
| EP1412232B1 (de) | Insassenrückhaltesystem im fondbereich eines kraftfahrzeugs | |
| DE10115064A1 (de) | Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Kraftfahrzeugs | |
| EP1438218B1 (de) | Airbaganordnung in einem fahrzeug, insbesondere einem kraftfahrzeug | |
| DE19745872A1 (de) | Airbageinrichtung | |
| DE10039800B4 (de) | Fahrzeugdach, insbesondere für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102004014742B4 (de) | Fahrzeug mit Vorhang-Airbag | |
| DE10039802B4 (de) | Sicherheitseinrichtung für die Insassen eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs | |
| DE10039803B4 (de) | Fahrzeugdach, insbesondere für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102006005540A1 (de) | Aufblasbarer Seitenvorhang, der den Kopf des Insassen von der Fahrzeugseitenstruktur weg bewegt | |
| DE10039810B4 (de) | Überrollschutz für ein oben offenes Fahrzeug, insbesondere für ein Cabriolet | |
| DE10063765B4 (de) | Aufprallschutzvorrichtung für einen Personenkraftwagen | |
| DE10031345A1 (de) | Schutzkissen für den Kopf eines Fahrzeuginsassen, entsprechende Schutzvorrichtung und entsprechendes Kraftfahrzeug | |
| DE10104456A1 (de) | Sicherheitseinrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B60R 21/213 AFI20051017BHDE |
|
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20131005 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140301 |