DE1003781B - Schienennagel - Google Patents
SchienennagelInfo
- Publication number
- DE1003781B DE1003781B DED16859A DED0016859A DE1003781B DE 1003781 B DE1003781 B DE 1003781B DE D16859 A DED16859 A DE D16859A DE D0016859 A DED0016859 A DE D0016859A DE 1003781 B DE1003781 B DE 1003781B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rail
- nail
- shaft
- contact surface
- thickening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/04—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry without clamp members
- E01B9/06—Railways spikes
- E01B9/08—Elastic spikes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
- Schienennagel Die bekannten aus Rundmaterial bestehenden Schienennägel haben gegenüber solchen aus Vierkantmaterial mancherlei Vorteile, Ihre Herstellung ist wesentlich einfacher, insbesondere dann, wenn ihre Köpfe - wie es heutzutage vielfach erwünscht ist -federnd ausgebildet werden sollen, da Rundmaterial leichter zu verformen ist. Hinzu kommt, daß sich Sch.ienenägel mit rund ausgebildeten Schäften besser in die Schienenschwellen einschlagen lassen. Auch ist der Materialverbrauch bei Rundnägeln kleiner als bei solchen mit vierkantiger Ausbildung. Jedoch haftet den bekannten Nägeln mit rund ausgebildetem Schaft der Nachteil an, daß sie sich im Einbauzustand leicht um ihre Schaftachse verdrehen können und keine ausreichende seitliche Führung der Schiene gewährleisten. Demgegenüber ist es aber bei Schienennägeln mit einem vielkantig ausgebildeten Schaft bekannt, an letzterem eine Anlagefläche vorzusehen, die im Einbauzustand des Nagels an der Schienenfußkante anliegt, wodurch ein fester Halt des Nagels im Flansch der Schiene gewährleistet sein soll. Die Anlagefläche liegt dabei jeweils im wesentlichen innerhalb des Schaftprofils.
- Die Erfindung bezieht sich nun ebenfalls auf einen Schienennagel, dessen Schaft eine an der Schienenfuß-kante anliegende Anlagefläche aufweist. Das Neue und Erfinderische besteht darin, daß der Nagelschaft in an sich bekannter Weise aus Rundmaterial besteht und seine Anlagefläche sich auf einer das Schaftprofil allseitig überragenden Verdickung befindet. Letztere besteht vorteilhaft aus einem durch Stauchen des Schaftes gebildeten Wulst, der an seiner der S.chienenfußkante benachbarten Seite zur Bildung der Anlagefläche ebenfläcbng ausgebildet ist. Eine solche Ausbildung des Nagelschaftes bringt es mit sich, daß die Anlagefläche beim Eintreiben des Schienennagels sich fest gegen die Schienenfußkante anpreßt, mithin eine sichere Befestigung sowohl der Schiene als auch des Nagels gewährleistet. Das ist gerade bei den immer in Rechnung zu stellenden Toleranzen in der Lochbohrung oder der Schienenfußbreite von besonderer Bedeutung. Wesentlich ist ferner, daß die am Nagelschaft vorgesehene, das Schaftprofil allseitig überragende Verdickung eine Sicherung gegen in das Nagelbett einzudringen suchendes Sickerwasser darstellt, wodurch die Lebensdauer der Schwelle verlängert und einer Verringerung der Haftfähigkeit des Nagels im Schwellenholz entgegengewirkt wird.
- Ein Ausfüh.rungsl>eispiel des erfindungsgemäß ausgebildeten Schienennagels ist in der Zeichnung veranschaulicht. Dabei zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Schiene und die Schwelle mit in letzteres eingetriebenem Nagel, während Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörige Aufsicht darstellt. Der in die Schwelle 1 mit seinem Schaft 2 eingeschlagene Schienennagel ist in an sich bekannter `''eise mit einem abgebogenen Kopf 3 versehen, der den Fuß 4 der SchieneS federnd übergreift. Der Nagel ist gemäß der Erfindung in Höhe seines neben der Schienenfußkante 6 liegenden Schaftteiles mit einer Verdickung 7 versehen, die vorteilhaft durch Stauchen des Nagels in einem entsprechend ausgebildeten Gesenk hergestellt wird. Die Verdickung 7 ist so geformt, daß sie eine breite Anlagefläche an der Sc'hienenfußkante 6 ergibt. Dadurch wird die Schiene5 sicher geführt, zum anderen aber der Nagel gegen Verdrehen, gesichert. Da außerdem die während des Betriebes auftretenden Flächenpressungen zufolge der breitflächigen Berührung zwischen Schienenfußkante 6 und Verdickungswulst 7 auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben, tritt Verschleiß an diesen Stellen so gut wie gar nicht mehr auf.
- Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist die Verdickung? als Wulst ausgebildet, der das Schaftprofil allseitig überragt und an seiner der Scbienenfußkante 6 benachbarten Seite 8 ebenflächig ausgebildet ,ist. Auf diese Weise wird nicht nur eine breite Anlagefläche zwischen der Schienenfußkante 6 und dem Wulst 7 erzielt, sondern letzterer stellt zugleich eine Sicherung gegen in das Nagelbett 9 einzudringen suchendes Sickerwasser dar, wodurch die Lebensdauer der Schwelle erheblich verlängert werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Schienennagel, dessen Schaft eine an der Schienenfußkante anliegende Anlagefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nagelschaft (2) aus Rundmaterial besteht und seine Anlagefläche (8) sich auf einer das Schaftprofil allseitig überragenden Verdickung (7) befindet.
- 2. Schienennagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung (7) aus einem durch Stauchen des Schaftes (2) gebildeten Wulst besteht, das an seiner der SchienenfuBkante (6) benachbarten Seite zur Bildung der Anlagefläche (8) eb,enflädhig ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 568341, 813262, 817 923; hritische Patentschrift ISTr. 493 587.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16859A DE1003781B (de) | 1954-01-25 | 1954-01-25 | Schienennagel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16859A DE1003781B (de) | 1954-01-25 | 1954-01-25 | Schienennagel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1003781B true DE1003781B (de) | 1957-03-07 |
Family
ID=7035488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED16859A Pending DE1003781B (de) | 1954-01-25 | 1954-01-25 | Schienennagel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1003781B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3437839A1 (de) * | 1984-10-16 | 1986-04-24 | Hoesch Ag, 4600 Dortmund | Ein- oder doppelschaeftiger schienennagel |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE568341C (de) * | 1933-01-18 | Frank Humphris | Schienennagel mit hohlem oder kanalfoermigem Schaftteil | |
| GB493587A (en) * | 1937-01-06 | 1938-10-11 | Robert Emmett Harmon | Improvements in or relating to bolts |
| DE813262C (de) * | 1949-02-09 | 1951-09-10 | Rudolf Hoeing | Schienennagel |
| DE817923C (de) * | 1950-05-23 | 1951-10-22 | Rudolf Hoeing | Schienennagel |
-
1954
- 1954-01-25 DE DED16859A patent/DE1003781B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE568341C (de) * | 1933-01-18 | Frank Humphris | Schienennagel mit hohlem oder kanalfoermigem Schaftteil | |
| GB493587A (en) * | 1937-01-06 | 1938-10-11 | Robert Emmett Harmon | Improvements in or relating to bolts |
| DE813262C (de) * | 1949-02-09 | 1951-09-10 | Rudolf Hoeing | Schienennagel |
| DE817923C (de) * | 1950-05-23 | 1951-10-22 | Rudolf Hoeing | Schienennagel |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3437839A1 (de) * | 1984-10-16 | 1986-04-24 | Hoesch Ag, 4600 Dortmund | Ein- oder doppelschaeftiger schienennagel |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE656080C (de) | Luftreifenlaufflaeche | |
| DE1204205B (de) | Sprudelboden | |
| DE2604087A1 (de) | Verankerungselemente | |
| DE1003781B (de) | Schienennagel | |
| DE817384C (de) | Nagel | |
| DE390385C (de) | Sicherungsscheiben, die das Kruemmen der Naegel beim Einschlagen verhueten | |
| DE3346918C2 (de) | ||
| DE3041500A1 (de) | Befestigungsvorrichtung fuer stulpschienen von treibstangenbeschlaegen an fenstern, tueren o.dgl. aus kunststoff oder holz | |
| DE697234C (de) | Zahnringduebel | |
| DE835011C (de) | Schienenanker | |
| DE2740144A1 (de) | Schienenbefestigungselement | |
| DE650067C (de) | Winkelfoermiger Fachbodentraeger, dessen senkrechter Schenkel zwei nach hinten abgebogene Spitzen aufweist | |
| DE7800776U1 (de) | Dübel | |
| DE570961C (de) | Schienennagel mit nach dem Nagelkopf hin anwachsender Rueckenverstaerkung | |
| DE809313C (de) | Schienenbefestigung mittels Keile | |
| AT151157B (de) | Einrichtung zur Wiederherstellung des festen Sitzes von Schienenschrauben. | |
| DE424413C (de) | Verschlussteil fuer Taschen, insbesondere Fahrradtaschen, welcher aus Ring und Nietknopf besteht | |
| DE385240C (de) | Schienennagel mit seitlichen Fluegeln | |
| DE6936677U (de) | Aus bohrteil und spreizteil bestehender spreizkoerper zur verankerung eines bolzenfoermigen befestigungselementes in einer wand od. dgl. | |
| AT27960B (de) | Befestigungsvorrichtung für Eisenbahnschienen mittelst kegelförmiger Dübel. | |
| AT116674B (de) | Verkleidungsplatte aus Metall. | |
| DE7227627U (de) | Spreizdübel mit Dübelverbindung | |
| DE2431749B2 (de) | Schließelement | |
| DE582283C (de) | Wandhaken | |
| DE926933C (de) | Ringkopfnagel |