DE10037696C2 - Scharnieranordnung - Google Patents
ScharnieranordnungInfo
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Abstract
Bei einer Scharnieranordnung sind Schlitze (53) jeweils in einem Paar erster entgegengesetzter Seitenteile (5a) eines Scharnierkörpers (5) gebildet. Dadurch kann ein Paar zweiter entgegengesetzter Seitenteile (5c) des Scharnierkörpers (5) federnd nachgiebig verformt werden, so daß sich ein Abstand zwischen den zweiten entgegengesetzten Seitenteilen (5c) ändert. Ein äußerer Abstand (W) zwischen den zweiten entgegengesetzten Seitenteilen (5c) an einem Öffnungsende des Scharnierhauptkörpers (5) ist größer als ein innerer Abstand zwischen zwei entgegengesetzten Innenflächen eines Aufnahmeloches. Dadurch werden die beiden zweiten Seitenteile (5c) des Scharnierhauptkörpers (5) in Kontakt mit den entgegengesetzten Innenflächen des Aufnahmeloches gedrückt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Scharnieranordnung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Scharnieranordnung ist im Zusammenhang mit einem
üblicherweise als "Handy" bezeichneten Mobiltelefon aus der US 6085387
bekannt. Bei dieser Scharnieranordnung ist in einem
hülsenförmigen Scharnierhauptkörper eine Scharnierwelle drehbar
aufgenommen. Der Scharnierhauptkörper sitzt unverdrehbar in
einem Aufnahmeloch eines Vorrichtungshauptkörpers. Ein Endab
schnitt der Scharnierwelle steht von dem Scharnierhauptkörper
vor und ist unverdrehbar mit einem Öffnungs- und Schließkörper
verbunden. Auf diese Weise ist der Öffnungs- und Schließkörper
durch die Scharnieranordnung mit dem Vorrichtungshauptkörper
schwenkbar verbunden (siehe auch die japanischen Patentnummern
2 766 074 und 2 906 346).
Wenn die Scharnieranordnung, wie bei dem genannten Stand der
Technik bei einem Mobiltelefon verwendet wird, ist das den
Scharnierhauptkörper aufnehmende Aufnahmeloch in einem Telefon
hauptkörper gebildet, der den Vorrichtungshauptkörper dar
stellt. Die Scharnierwelle ist mit einem den Öffnungs- und
Schließkörper darstellenden Deckel des Mobiltelefons unverdreh
bar verbunden.
Der Telefonhauptkörper ist normalerweise aus Kunstharz herge
stellt. Demzufolge hat das Aufnahmeloch eine relativ niedrige
Maßgenauigkeit. Aus diesem Grund kann es Spiel zwischen dem
Telefonhauptkörper und dem in das Aufnahmeloch eingesetzten
Scharnierhauptkörper geben. Daher neigt der Deckel gegenüber
dem Telefonhauptkörper zum Klappern.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die gattungsgemäße
Scharnieranordnung so auszubilden, daß zwischen dem Vor
richtungshauptkörper und dem Scharnierhauptkörper kein Spiel
mehr auftreten kann.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß mindestens
ein Teil des Scharnierhauptkörpers federnd nachgiebig an eine
innere Begrenzungsfläche des Aufnahmeloches gedrückt wird.
Vorzugsweise hat der Scharnierkörper Hülsenform und ist ein
Schlitz in jedem von zwei ersten entgegengesetzten Seitenteilen
des Scharnierhauptkörpers derart gebildet, daß sich der Schlitz
von einem Ende des Scharnierhauptkörpers zum anderen Ende
erstreckt, wodurch zwei zweite entgegengesetzte Seitenteile des
Scharnierhauptkörpers federnd nachgiebig aufeinander zu und
voneinander weg verformt werden können und die zweiten ent
gegengesetzten Seitenteile durch ihre Rückstellkraft an die
innere Begrenzungsfläche des Aufnahmeloches gedrückt werden.
Vorzugsweise ist die Hülsenform des Scharnierhauptkörpers
quadratisch im Querschnitt.
Vorzugsweise ist ein federnd nachgiebiges Teil an jedem der
beiden ersten entgegengesetzten Seitenteile angeordnet und
werden die federnd nachgiebigen Teile durch ihre Rückstellkraft
an die innere Begrenzungsfläche des Aufnahmeloches gedrückt.
Ferner wird bevorzugt, daß ein Schwenkbewegungsbeschrän
kungsteil an der Scharnierwelle angeordnet ist; daß ein federnd
nachgiebiges Stück an dem Scharnierhauptkörper derart an
geordnet ist, daß das federnd nachgiebige Stück von dem
Scharnierhauptkörper auslegerartig getragen wird; daß das
federnd nachgiebige Stück eine Schwenkstellung der Scharnier
welle dadurch festlegt, daß ein äußerer Endabschnitt des
federnd nachgiebigen Stückes federnd nachgiebig an das
Schwenkbewegungsbeschränkungsteil gedrückt wird; und daß ein
Zwischenabschnitt des federnd nachgiebigen Stückes an den
Scharnierhauptkörper gedrückt wird.
Ferner wird bevorzugt, daß der Zwischenabschnitt des federnd
nachgiebigen Stückes über ein federnd nachgiebiges Verstär
kungsteil an den Scharnierhauptkörper gedrückt wird, und daß
ein äußerer Endabschnitt des federnd nachgiebigen Verstärkungs
teiles an den äußeren Endabschnitt des federnd nachgiebigen
Stückes gedrückt wird, um die Druckkraft des federnd nachgiebi
gen Stückes auf das Schwenkbewegungsbeschränkungsteil zu
erhöhen.
Die Erfindung wird nun anhand der folgenden. Beschreibung
verschiedener Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Mobiltelefon, bei dem eine
Scharnieranordnung nach der Erfindung verwendet
wird,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Mobiltelefons;
Fig. 3 eine vergrößerte, auseinandergezogene perspektivi
sche Darstellung desjenigen Endes des Mobiltelefons,
an dem ein Deckel eines Telefonhauptkörpers an
gebracht wird, und der Scharnieranordnung nach der
Erfindung;
Fig. 4 eine auseinandergezogene, perspektivische Darstellung
des Telefonhauptkörpers und des Deckels des Mobil
telefons,
Fig. 5 eine von hinten gesehene, vergrößerte Darstellung
desjenigen Endes des Telefonhauptkörpers, an dem der
Deckel des Mobiltelefons angebracht wird,
Fig. 6 einen Querschnitt entlang der Linie X-X von Fig. 5.
Fig. 7 eine abgeschirmte perspektivische Darstellung eines
ersten Ausführungsbeispiels einer Scharnieranordnung
nach der Erfindung;
Fig. 8 eine Darstellung eines Scharnierhauptkörpers der
Scharnieranordnung von Fig. 7, wobei Fig. 8A eine
Vorderansicht, Fig. 8B eine Draufsicht, Fig. 8C
einen Querschnitt entlang der Linie C-C von Fig. 8A
und die Fig. 8D und 8E Darstellungen zeigen, wie
sie jeweils in Richtung der Pfeile D und E von Fig.
8A gesehen werden;
Fig. 9 eine Darstellung eines Herstellungsverfahrens des
Scharnierhauptkörpers der Scharnieranordnung von
Fig. 7, wobei Fig. 9A eine perspektivische Dar
stellung eines Verfahrens zum Biegen des Schar
nierhauptkörpers und Fig. 9B eine perspektivische
Darstellung des Scharnierkörpers nach dem beendeten
Biegevorgang zeigen;
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung einer Scharnier
welle der Scharnieranordnung von Fig. 7;
Fig. 11 eine Darstellung der Scharnierwelle, wobei Fig. 11A
eine Vorderansicht, Fig. 11B eine Draufsicht, Fig.
11C einen Querschnitt entlang der Linie C-C von Fig.
11A und die Fig. 11D und 11E Darstellungen
zeigen, wie sie jeweils in Richtung der Pfeile D und
E der Fig. 11A gesehen werden,
Fig. 12 eine Darstellung verschiedener Positionen der
Scharnierwelle beim Einsetzen der Scharnierwelle in
den Scharnierhauptkörper, wobei Fig. 12A eine 1.
Position zeigt, in der ein äußerer Endabschnitt der
Scharnierwelle in Anlage mit einem federnd nachgie
bigen Stück ist, Fig. 12B eine 2. Position zeigt, in
der der äußere Endabschnitt der Scharnierwelle in
Eingriff mit einem Stützloch ist, das in dem Schar
nierhauptkörper gebildet ist, und Fig. 12C eine 3.
Position zeigt, in der die Scharnierwelle noch
weiter in den Scharnierhauptkörper eingeführt ist;
Fig. 13 eine Darstellung verschiedener Positionen eines
federnd nachgiebigen Stückes und eines Schwenkbe
wegungsbeschränkungsteiles der Scharnieranordnung
von Fig. 7, wobei Fig. 13A eine 1. Position zeigt,
in der der Deckel in die Schließstellung geschwenkt
ist, Fig. 13B eine 2. Position zeigt, in der der
Deckel in eine neutrale Stellung geschwenkt ist, und
Fig. 13C eine 3. Position zeigt, in der der Deckel in
die Offenstellung geschwenkt ist;
Fig. 14 eine perspektivische Darstellung eines zweiten
Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 15 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung
eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 16 einen Querschnitt des vorgenannten Ausführungsbei
spiels, bevor es zusammengebaut wird;
Fig. 17 einen Querschnitt des vorgenannten Ausführungsbei
spiels, nachdem es zusammengebaut ist; und
Fig. 18 einen Querschnitt eines vierten Ausführungsbeispiels
der Erfindung.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Mobiltelefon 1 gezeigt, bei dem
eine Scharnieranordnung nach der Erfindung verwendet wird. Das
Mobiltelefon 1 weist einen Telefonhauptkörper (Vorrichtungs
hauptkörper) 2 und einen Deckel (Öffnungs- und Schließkörper)
3 auf. Der Deckel 3 ist mit dem Telefonhauptkörper 2 durch eine
Scharnieranordnung 4 (siehe Fig. 3 bis 7), wie unten
beschrieben wird, derart verbunden, daß sich der Deckel 3 um
eine Drehachse L drehen kann. Der Deckel 3 kann sich zwischen
einer Schließstellung I, in welcher er verschiedene Drucktasten
(nicht gezeigt) verdeckt, die an dem Telefonhauptkörper 2 ange
ordnet sind, und einer ganz offenen Stellung III, die um 180°
bezüglich der Schließstellung I gedreht ist, drehen. Der Deckel
3 wird zum Sprechen in eine Offenstellung II gedreht.
Wie in den Fig. 3 bis 6 gezeigt, ist ein Befestigungsteil
21 an einem Endabschnitt (rechter Endabschnitt in Fig. 1) des
Telefonhauptkörpers 2 gebildet. Das Befestigungsteil 21 er
streckt sich entlang der Drehachse L. Es sind Aufnahmelöcher
21a, die im Querschnitt quadratisch sind, in entgegengesetzten
Endabschnitten des Befestigungsteiles 21 jeweils gebildet. Wie
in den Fig. 4 und 6 gezeigt, sind Anschlußvorsprünge 31 an
entgegengesetzten Seiten eines Endabschnittes des Deckels 3
gebildet. Die Anschlußvorsprünge 31 sind so angeordnet, daß sie
den entgegengesetzten Stirnflächen des Befestigungsteiles 21
gegenüberliegen. Ein Eingriffsloch 31a, das im Querschnitt eine
quadratische Form hat, ist in derjenigen Fläche eines jeden
Anschlußvorsprunges 21 gebildet, die dem Befestigungsteil 21
gegenüberliegt.
Wie in den Fig. 3 bis 7 gezeigt, weist die Scharnier
anordnung 4 einen Scharnierhauptkörper 5 und eine Scharnier
welle 6 auf. Der Scharnierhauptkörper 5 ist unverdrehbar in
Eingriff mit dem Aufnahmeloch 21a, wobei seine Achse zu der
Drehachse L ausgerichtet ist. Die Scharnierwelle 6 ist in dem
Scharnierhauptkörper 5 drehbar aufgenommen, wobei ihre Achse
zu der Achse des Scharnierhauptkörpers 5 ausgerichtet ist. Ein
Endabschnitt der Scharnierwelle 6 steht von dem Scharnierhaupt
körper 5 vor und ist unverdrehbar in Eingriff mit dem Ein
griffsloch 31a des Deckels 3. Dadurch wird der Deckel 3 mit dem
Telefonhauptkörper 2 derart schwenkbar verbunden, daß sich der
Deckel 3 um die Drehachse L drehen kann.
Der Scharnierhauptkörper 5 wird aus einer Metallplatte durch
ein Biegeverfahren gebildet. Wie in den Fig. 7 und 9 ge
zeigt, hat der Scharnierhauptkörper 5 eine Hülsenform mit einem
quadratischen Querschnitt, wobei das eine Ende von ihm offen
und das andere Ende geschlossen ist, um ein Bodenteil 52 zu
bilden. Ein äußerer Abstand zwischen zwei entgegengesetzten
Seitenwandteilen 5a, 5b des Scharnierhauptkörpers 5 ist so
bemessen, daß er im großen und ganzen gleich einem inneren
Abstand zwischen zwei sich gegenüberliegenden Innenflächen des
Aufnahmeloches 21a ist. Es sind Schlitze 53 in dem einen Paar
erster Seitenwandteile 5a, 5b jeweils gebildet. Die Schlitze
53 erstrecken sich von einer auf der Öffnungsseite befindlichen
Stirnfläche des Scharnierhauptkörpers 5 zu der Bodenteilseite.
Dadurch können zwei zweite Seitenwandteile 5c, 5d des
Scharnierhauptkörpers 5 federnd nachgiebig aufwärts und
abwärts in Fig. 9B um die Bodenteilseite verformt werden.
Demzufolge kann sich der äußere Abstand zwischen den beiden
zweiten Seitenwandteilen 5c, 5d derart ändern, daß er größer
und kleiner wird. Ein am Öffnungsende des Scharnierhauptkörpers
5 befindlicher äußerer Abstand W (siehe Fig. 7) zwischen den
zweiten Seitenwandteilen 5c, 5d ist so bemessen, daß er größer
als der am Öffnungsende befindliche innere Abstand zwischen
zwei entgegengesetzten inneren Seitenflächen des Aufnahmeloches
21a ist.
Der Scharnierhauptkörper 5 wird in das Aufnahmeloch 21a
eingeführt, bis sein Öffnungsende bündig mit der Stirnfläche
des Befestigungsteiles 21 ist. Da der am Öffnungsende befind
liche äußere Abstand zwischen den beiden zweiten Seitenwandteilen
5c, 5d des Scharnierhauptkörpers 5 größer als der
innere Abstand zwischen den beiden entgegengesetzten Seiten
flächen des Aufnahmeloches 21a ist, werden die beiden zweiten
Seitenwandteile 5c, 5d des Scharnierhauptkörpers 5 in einem
elastisch verformten Zustand, bei dem der äußere Abstand
vermindert ist, in das Aufnahmeloch 21a eingeführt. Demzufolge
werden die beiden zweiten Seitenwandteile 5c, 5d durch ihre
Rückstellkraft an die beiden inneren Seitenflächen des
Aufnahmeloches 21a gedrückt. Dadurch wird der Scharnierhaupt
körper 5 ohne Spiel in dem Aufnahmeloch 21a aufgenommen.
Obwohl bei der Scharnieranordnung 4 von diesem Ausführungs
beispiel die Schlitze 53 in den beiden ersten entgegengesetzten
Seitenwandteilen 5a, 5b des Scharnierhauptkörpers 5 gebildet
sind und nur die beiden zweiten Seitenwandteile 5c, 5d an das
eine Paar innerer Seitenflächen des Aufnahmeloches 21a gedrückt
werden, ist es möglich, daß auch Schlitze in den beiden zweiten
Seitenwandteilen 5c, 5d gebildet sind und alle Seitenwandteile
5a bis 5d an die vier inneren Seitenflächen des Aufnahmeloches
21a gedrückt werden.
Wie in den Fig. 8 und 9 gezeigt, ist der Scharnierhaupt
körper 5 mit zwei entgegengesetzten federnd nachgiebigen
Stücken 51 versehen. Ein Endabschnitt eines jeden federnd
nachgiebigen Stückes 51 ist mit dem Bodenteil 52 einteilig
verbunden. Zwischenabschnitte 51a der federnd nachgiebigen
Stücke 51 werden durch ihre Rückstellkraft an die Innenflächen
des einen Paares erster entgegengesetzter Seitenwandteile 5a
bzw. 5b gedrückt. Der andere Endabschnitt eines jeden federnd
nachgiebigen Stückes 51 erstreckt sich in Richtung auf die
Öffnungsseite des Scharnierhauptkörpers 5. Jedes federnd
nachgiebige Stück 51 verläuft auf seinem Weg zur Öffnungsseite
hin schräg nach innen in Bezug auf den Scharnierhauptkörper 5.
Demzufolge ist der Abstand zwischen den federnd nachgiebigen
Stücken 51 an der Öffnungsseite kleiner. Es ist zu berücksich
tigen, daß ein Führungsabschnitt 51b an einem äußeren End
abschnitt eines jeden federnd nachgiebigen Stückes 51 gebildet
ist. Der Führungsabschnitt 51b verläuft auf seinem Weg in
Richtung auf die Öffnungsseite schräg nach außen in Bezug auf
den Scharnierhauptkörper 5. Demzufolge wird der Abstand
zwischen den federnd nachgiebigen Stücken 51 an deren äußeren
Endabschnitten beim Fortschreiten in Richtung auf die Öffnungs
seite größer.
Die Scharnierwelle 6 ist aus Kunstharz geformt. Wie in den
Fig. 7, 10 und 11 gezeigt, hat die Scharnierwelle 6
einen Eingriffsabschnitt 61, der eine quadratische Form im
Querschnitt hat, einen Trägerabschnitt 62, der eine Kreisform
im Querschnitt hat, zwei Stege (Schwenkbewegungsbeschränkungs
teil) 63, die parallel zueinander sind und im Querschnitt
kreisförmig sind, einen Verstärkungsplattenabschnitt 64, der
eine elliptische Form im Querschnitt hat, und einen Anschluß
wellenabschnitt 65, der im Querschnitt kreisförmig ist. Der
Eingriffsabschnitt 61, der Trägerabschnitt 62, der Verstär
kungsplattenabschnitt 64 und der Anschlußwellenabschnitt 65
sind so angeordnet, daß ihre Achsen zueinander ausgerichtet und
koaxial zu der Drehachse 11 sind. Ein Ringwulstteil 65a ist am
äußeren Rand eines äußeren Endabschnittes des Anschlußwellenab
schnittes 65 gebildet. Ein Schlitz 65b ist in einem mittleren
Bereich einer äußeren Stirnfläche des Anschlußwellenabschnittes
65 gebildet. Dank dieses Schlitzes 65b kann das Ringwulstteil
65a im Durchmesser elastisch vergrößert und verkleinert werden.
Das Ringwulstteil 65a kann im Durchmesser verkleinert werden,
bis sein Außendurchmesser kleiner als der Außendurchmesser des
Anschlußwellenabschnittes 65 ist.
Die beiden Stege 63 stellen das Schwenkbewegungsbeschränkungs
teil dar. Dadurch, daß die federnd nachgiebigen Stücke 51 an
die beiden Stege 63 gedrückt werden, wie weiter unten be
schrieben wird, legen sie die Schwenkstellung der Scharnier
welle 6 und schließlich die Schwenkstellung des Deckels 3 fest.
Die Stege 63 sind parallel zu der Drehachse L angeordnet und
haben den gleichen Abstand von der Drehachse L. Ein Raum S ist
zwischen den beiden Stegen 63 gebildet. Ein Schmiermittel wie
Fett (nicht gezeigt) ist in dem Raum S enthalten. Es können
auch drei Stege 63 gebildet sein. Jeder Steg 63 kann einen
nicht kreisförmigen Querschnitt haben. An Stelle einer Mehrzahl
von Stegen 63, die voneinander entfernt angeordnet sind, kann
auch ein Nockenteil, wie in der japanischen Patentnummer 2 906 346
beschrieben, verwendet werden.
Die Scharnierwelle 6 wird in den Scharnierhauptkörper 5 durch
dessen Öffnung wie folgt eingeführt. Wie in Fig. 12A gezeigt,
wird die Lage der Scharnierwelle 6 so eingestellt, daß die
entgegengesetzten Richtungen der Stege 63 der Scharnierwelle
6 in eine orthogonale Beziehung zu den entgegengesetzten
Richtungen der federnd nachgiebigen Stücke 51 des Schar
nierhauptkörpers 5 gebracht werden. Daraufhin wird die
Scharnierwelle 6 in den Scharnierhauptkörper 5 mit dem
Anschlußwellenabschnitt 65 zuerst, eingeführt. Wie in Fig. 12A
gezeigt, wird dann das Ringwulstteil 65a in Anlage mit den
Führungsabschnitten 51b der federnd nachgiebigen Stücke 51
gebracht. Wenn die Scharnierwelle 6 weiter in den Scharnier
hauptkörper 5 eingeführt wird, stößt das Ringwulstteil 65a auf
die beiden Führungsabschnitte 51b und öffnet sie, um durch sie
hindurchzutreten. Dann, wenn die Scharnierwelle 6 weiter in den
Scharnierhauptkörper 5 eingeführt wird, wird der Verstärkungs
plattenabschnitt 64 in Anlage mit den Führungsabschnitten 51b
gebracht, er wird aber auf die gleiche Art und Weise durch sie
hindurchgehen, wie gerade beschrieben wurde. Um das glatte
Durchgehen zu unterstützen, sind schräge Oberflächen 64a auf
den entgegengesetzten Seiten des Verstärkungsplattenabschnittes
64 gebildet.
Wenn die Scharnierwelle 6 weiter in den Scharnierhauptkörper
5 eingeführt wird, wird der Ringwulst 65a in Kontakt mit einer
inneren Begrenzungsfläche eines Stützloches 52a gebracht, das
in einem zentralen Bereich des Bodenteiles 52 des Scharnier
hauptkörpers 5 gebildet und im Durchmesser reduziert ist, um
dort hindurchgehen zu können. Wie in Fig. 12B gezeigt, ist im
Ergebnis der äußere Endabschnitt des Anschlußwellenabschnittes
65 drehbar in Eingriff mit dem Stützloch 52a. Wenn der
Anschlußwellenabschnitt 65 mit dem Stützloch 52a in Eingriff
ist, ist die äußere Begrenzungsfläche des Trägerabschnittes 62
der Scharnierwelle 6 im allgemeinen in Kontakt mit den Innen
flächen der vier Seitenteile des Scharnierhauptkörpers 5.
Dadurch ist die Scharnierwelle 6 koaxial in Eingriff mit dem
Scharnierhauptkörper 5 und mit ihm derart drehbar verbunden,
daß sich die Scharnierwelle 6 um die Drehachse L drehen kann.
Der Ringwulst 65a, der durch das Stützloch 52a hindurchgegangen
ist, erweitert sich im Durchmesser und kommt in Eingriff mit
dem Bodenteil 52. Dadurch wird die Scharnierwelle 6 daran
gehindert, aus dem Öffnungsteil des Scharnierhauptkörpers 5
auszutreten.
Wenn der Anschlußwellenabschnitt 65 in Eingriff mit dem Stütz
loch 52a ist, sind die äußeren Enden der federnd nachgiebigen
Stücke 51, wie in Fig. 12B gezeigt, jeweils in Kontakt mit den
Stegen 63 der Scharnierwelle 6. Dadurch wird die Drehstellung
der Scharnierwelle 6 festgelegt. Dies wird unten noch näher
beschrieben. Der Eingriffsabschnitt 61 der Scharnierwelle 6
ragt aus dem Öffnungsteil des Scharnierhauptkörpers 5 heraus.
Dieser Eingriffsabschnitt 61 steht im Eingriff mit dem
Eingriffsloch 31a. Dadurch wird der Deckel 3 über die Schar
nieranordnung 4 schwenkbar mit dem Telefonhauptkörper 2
verbunden.
Der Eingriff des Eingriffsabschnittes 61 mit dem Eingriffsloch
31a kann wie folgt erreicht werden. In der in Fig. 12B dar
gestellten Position wird die Scharnierwelle 6 in Richtung auf
das Bodenteil 52 des Scharnierhauptkörpers 5 bewegt. Wie in
Fig. 12C gezeigt, werden dann die schrägen Abschnitte 51b der
federnd nachgiebigen Stücke 51 gezwungen, an den konischen
Flächen 62a hochzusteigen. Dadurch kann sich die
Scharnierwelle 6 weiter in Richtung auf das Bodenteil 52
bewegen. Andererseits wird die Scharnierwelle 6 von den federnd
nachgiebigen Stücken 51 in Richtung auf die Öffnungsseite des
Scharnierhauptkörpers 5 gedrückt. Wenn die Scharnierwellen 6
der beiden Scharnieranordnungen 4 in die Scharnierhauptkörper
5 jeweils eingeführt sind, wird das Befestigungsteil 21 des
Telefonhauptkörpers 2 zwischen die Anschlußvorsprünge 31 des
Deckels 3 eingesetzt, und die Eingriffsabschnitte 61 der
Scharnierwellen 6 werden jeweils in eine entgegengesetzte Anordnung zu
den Eingriffslöchern 31a gebracht. Dann werden die
Scharnierwellen 6 von der Spannkraft der federnd nachgiebigen
Stücke 51 zurückgedrückt und mit den Eingriffslöchern 31a
jeweils in Eingriff gebracht. Auf diese Weise wird der Deckel
3 unverdrehbar mit den Scharnierwellen 6 verbunden und über die
Scharnieranordnungen 4 schwenkbar mit dem Telefonhauptkörper
2 verbunden.
Die Darstellung von Fig. 13 zeigt verschiedene Positionen der
beiden Stege 63 und der federnd nachgiebigen Stücke 51
bezüglich der Schwenkstellung des Deckels 3. Wenn der Deckel
3 in der Schließstellung I der Fig. 2 ist, sind die federnd
nachgiebigen Stücke 51, wie in Fig. 13A gezeigt, jeweils in
Kontakt mit den Stegen 63 und spannen die Stege 63 entgegen des
Uhrzeigersinns in Fig. 13A vor. Dadurch wird der Deckel 3
von der Offenstellungsseite (Offenstellung II) in Richtung auf
die Schließstellungsseite (Schließstellung I) in Fig. 2
gespannt und in Anlage mit dem Telefonhauptkörper 2 gebracht.
Somit wird der Deckel 3 in der Schließstellung I gehalten.
Wenn der in der Schließstellung I sich befindende Deckel 3 um
60° in Richtung auf die Offenstellungsseite (Offenstellung II)
gegen die Spannkraft der federnd nachgiebigen Stücke 51
geschwenkt wird, wirkt die Spannkraft der federnd nachgiebigen
Stücke 51 in Bezug auf die Stege 63, wie in Fig. 13B gezeigt,
auf einer Linie, die zu der Drehachse L orthogonal ist.
Infolgedessen wirkt die Spannkraft der federnd nachgiebigen
Stücke 51 nicht als Drehspannkraft auf den Deckel 3, und der
Deckel 3 wird in einer konstanten Stellung (diese Stellung wird
im folgenden als "neutrale Stellung" bezeichnet) durch den
Reibungswiderstand gehalten, der zwischen den federnd nachgiebigen
Stücken 51 und den Stegen 63 wirkt. Die neutrale
Stellung kann auch auf eine andere Stellung gelegt werden, als
die Stellung, die um 60° von der Schließstellung I in Richtung
auf die Offenstellung II gedreht ist. Selbst wenn der Deckel
3 nur leicht aus der neutralen Stellung in Richtung auf die
Schließstellung gedreht wird, spannen die federnd nachgiebigen
Stücke 51 den Deckel 3 in Richtung auf die Schließstellungs
seite (Schließstellung I) und bewirken, daß der Deckel 3 in die
Schließstellung I schwenkt. Wenn dagegen der Deckel 3 sogar nur
leicht von der neutralen Stellung in Richtung auf die Offen
stellungsseite (Offenstellung II) geschwenkt wird, spannen die
federnd nachgiebigen Stücke 51 den Deckel 3 in Richtung auf die
Offenstellungsseite (Offenstellung II) und bewirken, daß der
Deckel 3 in die Offenstellung II schwenkt.
Wenn der Deckel 3 um 150° aus der Schließstellung I gedreht
wird, erreicht er die Offenstellung II. Wie in Fig. 13C ge
zeigt, wird in der Offenstellung II das eine der beiden federnd
nachgiebigen Stücke 51 gleichzeitig von den beiden Stegen 63
von einer Seite mit Kontakt gedrückt und wird das andere
federnd nachgiebige Stück 51 gleichzeitig von den beiden Stegen
63 von der anderen Seite mit Kontakt gedrückt. Anders ausge
drückt halten die federnd nachgiebigen Stücke 51 die beiden
Stege 63 gleichzeitig klammerartig. Infolgedessen wird der
Deckel 3 in der Offenstellung II gehalten. Der Deckel 3 kann
von der Offenstellung II weiter in die ganz offene Stellung III
der Fig. 2 geschwenkt werden. Der in eine beliebige Stellung
zwischen der Offenstellung II und der ganz offenen Stellung III
geschwenkte Deckel 3 wird von den federnd nachgiebigen Stücken
51 in die Offenstellung II zurückgeführt.
Bei der so aufgebauten Scharnieranordnung 1 werden die beiden
zweiten Seitenwandteile 5c, 5d des Scharnierhauptkörpers 5
durch ihre Rückstellkraft an die inneren Begrenzungsfläche des
Aufnahmeloches 21a des Telefonhauptkörpers 2 gedrückt.
Demzufolge wird das Auftreten eines Spiels zwischen dem
Scharnierhauptkörper 5 und der inneren Begrenzungsfläche des
Aufnahmeloches 21a verhindert. Dementsprechend wird der Deckel
3 daran gehindert, in Bezug auf den Telefonhauptkörper 2 zu
klappern.
Wenn der Deckel 3 geschwenkt wird, ändert sich der Abstand
zwischen den beiden federnd nachgiebigen Stücken 51. Demzufolge
ändert sich auch die Größe der auf die federnd nachgiebigen
Stücke 51 wirkenden Belastung. Wenn diese Belastungsänderung
auf den Verbindungsbereich zwischen den federnd nachgiebigen
Stücken 51 und dem Bodenteil 52 wiederholt wirkt, können im
Verbindungsbereich Risse auftreten, so daß befürchtet werden
muß, daß die federnd nachgiebigen Stücke 51 in diesem Bereich
brechen. Da der Zwischenabschnitt 51a der federnd nachgiebigen
Stücke 51 an die Innenfläche des Scharnierhauptkörpers 5
gedrückt wird, ändert sich bei dieser Scharnieranordnung 4 die
auf den Verbindungsbereich zwischen den federnd nachgiebigen
Stücken 51 und dem Bodenteil 52 wirkende Belastung aber kaum.
Demzufolge wird verhindert, daß die federnd nachgiebigen Stücke
51 am Verbindungsbereich zu dem Bodenteil 52 brechen. Obwohl
die Belastung auf den Zwischenabschnitt 51a der federnd nach
giebigen Stücke 51 wiederholt wirkt, wirkt die Belastung nicht
konzentriert auf einen begrenzten kleinen Bereich. Stattdessen
wird die Belastung auf den großen Bereich des Zwischen
abschnittes 51a verteilt. Demzufolge kommt es nie vor, daß die
federnd nachgiebigen Stücke 51 an dem Zwischenabschnitt 51a in
einem frühen Stadium brechen.
Es werden nun weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben. Es ist zu berücksichtigen, daß bei den im fol
genden beschriebenen Ausführungsbeispielen nur diejenigen Teile
der Konstruktion beschrieben werden, die von dem oben be
schriebenen Ausführungsbeispiel verschieden sind, und daß die
gleichen oder ähnliche Bauteile mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet sind und deren Beschreibung weggelassen ist.
Fig. 14 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Bei der Scharnieranordnung 4A dieses Ausführungsbeispiels wird
ein Scharnierhauptkörper 5' an Stelle des Scharnierhauptkörpers
5 verwendet. Dieser Scharnierhauptkörper 5' ist in Hülsenform
mit einem Boden und einem quadratischen Querschnitt durch
Ziehen einer Metallplatte ausgeführt. Ein Anschlagplattenteil (federnd
nachgiebiges Teil) 55 ist auf jeder von zwei entgegengesetzten
Seitenwandteilen 5c, 5d, wobei es vier Seitenwände 5a bis 5d gibt,
durch aufwärtsgerichtetes Preßformen eines Teiles davon in
Richtung auf die Außenseite des Scharnierhauptkörpers 5' gebil
det. Das Anschlagplattenteil 55 ragt in Richtung auf die Außenseite
des Scharnierhauptkörpers 5' in seinem Verlauf von der Boden
teilseite (nicht gezeigt) in Richtung auf die Öffnungsteil
seite. Die jeweiligen Anschlagplattenteile 55 werden durch ihre
Rückstellkraft an ein Paar entgegengesetzter Innenflächen des
Aufnahmeloches 21a gedrückt. Dadurch wird das Auftreten eines
Spieles zwischen dem Scharnierhauptkörper 5' und dem Auf
nahmeloch 21a verhindert. Die beiden zweiten entgegengesetzten
Seitenwandteile 5a, 5b sind jeweils mit einem federnd nachgie
bigen Stück 51 ausgebildet, das durch aufwärtsgerichtetes
Preßformen eines Teiles der zweiten entgegengesetzten Seiten
wandteile 5c, 5d in Richtung auf die Innenseite des Schar
nierhauptkörpers 5' gebildet ist.
Die Fig. 15 bis 17 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Bei der Scharnieranordnung 4B dieses Ausfüh
rungsbeispiels wird ein federnd nachgiebiges Verstärkungsteil
7 verwendet. Das federnd nachgiebige Verstärkungsteil 7 hat im
großen und ganzen eine U-Form. Es enthält einen Trägerabschnitt
71 und ein Paar Verstärkungsplattenabschnitte 72, die von ent
gegengesetzten Endabschnitten des Trägerabschnitts 71 in der
gleichen Richtung vorstehen. Ein Durchgangsloch 71a ist in
einem mittleren Bereich des Trägerabschnittes 71 gebildet. Der
Trägerabschnitt 71 wird in Anlage mit einem Bodenteil 52 und
einem ringförmigen Wulst 65a in Eingriff gebracht, der durch
das Durchgangsloch 71a hindurchgeführt ist. Dadurch wird der
Trägerabschnitt 71 an dem Scharnierhauptkörper 5 befestigt. Die
Verstärkungsplattenabschnitte 72 werden in den Scharnierhaupt
körper 5 über Räume 54 eingeführt, die zwischen den federnd
nachgiebigen Stücken 51 und den Seitenwandteilen 5a, 5b des
Scharnierhauptkörpers 5 gebildet sind, die entgegengesetzt zu
den federnd nachgiebigen Stücken 51 sind. Äußere Oberflächen
abschnitte der Zwischenabschnitte 72a der Verstärkungs
plattenteile 72 werden an die Innenflächen der Seitenwandteile
5a, 5b des Scharnierhauptkörpers 5 gedrückt, wogegen Innen
flächenteile der Zwischenabschnitte 72a an die Zwischenteile
51a der federnd nachgiebigen Stücke 51 gedrückt werden.
Demzufolge werden die federnd nachgiebigen Stücke 51 an die
Seitenwandteilen 5a, 5b des Scharnierhauptkörpers 5 durch die
Verstärkungsplattenteile 72 gedrückt. Ein äußerer Endabschnitt
eines jeden Verstärkungsplattenteiles 72 wird in Kontakt mit
einem äußeren Endabschnitt eines jeden federnd nachgiebigen
Stückes 51 gebracht, um das jeweilige federnd nachgiebige Stück
51 in Richtung auf die Innenseite des Scharnierhauptkörpers 5
zu drücken. Demzufolge spannen die federnd nachgiebigen Stücke
51 die Stege 63 in einer Drehstellung durch ihre eigene
Rückstellkraft und die Rückstellkraft des Verstärkungsplatten
teiles 72. Infolgedessen kann die Drehspannkraft bezüglich des
Deckels 3 auf die Rückstellkraft des federnd nachgiebigen
Verstärkungsteiles 7 erhöht werden.
Fig. 18 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Scharnieranordnung 4C dieses Ausführungsbeispiels ist eine
Abwandlung der in den Fig. 15 bis 17 gezeigten Scharnier
anordnung 4B. Bei der Scharnieranordnung 4C ist die Scharnier
welle 6 nicht mit dem Anschlußwellenabschnitt 65 zu sehen.
Demzufolge gibt es keine Vorkehrung, daß die Scharnierwelle 6
und das federnd nachgiebige Verstärkungsteil 7 von dem ring
förmigen Wulst 65a am Austritt gehindert werden. Die Scharnier
welle 6 wird am Austreten aus dem Scharnierhauptkörper 5 durch
den Verstärkungsplattenabschnitt 64, der in Kontakt mit den
federnd nachgiebigen Stücken 51 ist, gehindert. Das Ver
stärkungsteil 7 wird am Austreten aus dem Scharnierhauptkörper
5 dadurch gehindert, daß die äußeren Endabschnitte der Ver
stärkungsplattenteile 72 an die federnd nachgiebigen Stücke 51
jeweils gedrückt werden und innere und äußere Oberflächenabschnitte
des Zwischenabschnittes 72a eines jeden Verstär
kungsplattenteiles 72 an die Innenfläche des Seitenwandteiles
des Scharnierhauptkörpers bzw. des Zwischenteils 51a der federnd
nachgiebigen Stücke 51 gedrückt werden.
Obwohl das Aufnahmeloch 21a zum Aufnehmen des Scharnierhaupt
körpers 5 in dem Telefonhauptkörper 2 gebildet ist und die
Scharnierwelle 6 unverdrehbar mit dem Deckel verbunden ist, ist
es auch möglich, daß das Aufnahmeloch in dem Deckel 3 gebildet
wird und die Scharnierwelle 6 unverdrehbar mit dem Telefon
hauptkörper 2 verbunden wird.
Außerdem können die Scharnieranordnungen 4 bis 4C nicht nur
zwischen dem Telefonhauptkörper 2 und dem Deckel 3 des
Mobiltelefons sondern auch zwischen einem Toilettensitz und
einem Toilettendeckel angewendet werden, wobei dann der
Toilettensitz den Vorrichtungshauptkörper und der Toiletten
deckel den Öffnungs- und Schließkörper darstellen.
Claims (6)
1. Scharnieranordnung zum schwenkbaren Verbinden eines
Öffnungs- und Schließkörpers (3) mit einem Vorrichtungs
hauptkörper (2), wobei die Scharnieranordnung einen Schar
nierhauptkörper (5), der unverdrehbar in ein Aufnahmeloch
(21a) aufgenommen ist, das wahlweise in dem Vorrichtungs
hauptkörper (2) oder dem Öffnungs- und Schließkörper (3)
ausgebildet ist, und eine Scharnierwelle (6) aufweist, die
von dem Scharnierhauptkörper (5) drehbar abgestützt wird
und mit dem jeweils anderen Körper (Vorrichtungshaupt
körper (2) oder Öffnungs- und Schließkörper (3)) unver
drehbar verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des
Scharnierhauptkörpers (5) federnd nachgiebig an eine
innere Begrenzungsfläche des Aufnahmeloches (21a) gedrückt
wird.
2. Scharnieranordnung nach Anspruch 1, wobei der Scharnier
körper (5) Hülsenform hat, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Schlitz (53) in jedem von zwei ersten entgegengesetz
ten Seitenteilen (5a, 5b) des Scharnierhauptkörpers (5)
derart gebildet ist, daß sich der Schlitz (53) von einem
Ende des Scharnierhauptkörpers (5) zu dessen anderen Ende
erstreckt, wodurch ein Paar zweiter, entgegengesetzter
Seitenteile (5c, 5d) des Scharnierhauptkörpers (5) federnd
nachgiebig aufeinander zu und voneinander weg verformt
werden können, und die zweiten entgegengesetzten Seiten
teile (5c, 5d) durch ihre Rückstellkraft an die innere
Begrenzungsfläche des Aufnahmeloches (21a) gedrückt
werden.
3. Scharnieranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hülsenform des Scharnierhauptkörpers (5)
quadratisch im Querschnitt ist.
4. Scharnieranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein federnd nachgiebiges Teil (55) an jedem
der beiden ersten entgegengesetzten Seitenteile (5c, 5d)
angeordnet ist und die federnd nachgiebigen Teile (55)
durch ihre Rückstellkraft an die innere Begrenzungsfläche
des Aufnahmeloches (21a) gedrückt werden.
5. Scharnieranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Schwenkbewegungsbeschränkungsteil (63)
an der Scharnierwelle (6) angeordnet ist; daß ein federnd
nachgiebiges Stück (51) an dem Scharnierhauptkörper (5)
derart angeordnet ist, daß das federnd nachgiebige Stück
(51) von dem Scharnierhauptkörper (5) auslegerartig
getragen wird; daß das federnd nachgiebige Stück (51) eine
Schwenkstellung der Scharnierwelle (6) dadurch festlegt,
daß ein äußerer Endabschnitt des federnd nachgiebigen
Stückes (51) federnd nachgiebig an das Schwenkbewegungs
beschränkungsteil (63) gedrückt wird; und daß ein Zwi
schenabschnitt (51a) des federnd nachgiebigen Stückes (51)
an den Scharnierhauptkörper (5) gedrückt wird.
6. Scharnieranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zwischenabschnitt (51a) des federnd
nachgiebigen Stückes (51) an den Scharnierhauptkörper (5)
über ein federnd nachgiebiges Verstärkungsteil (7)
gedrückt wird und daß ein äußerer Endabschnitt des federnd
nachgiebigen Verstärkungsteiles (7) an den äußeren
Endabschnitt des federnd nachgiebigen Stückes (51)
gedrückt wird.
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