DE10036905A1 - Elektromagnetisches Ventil - Google Patents
Elektromagnetisches VentilInfo
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Abstract
In einem elektromagnetischen Ventil ist ein Ventil (6), welches sich entlang eines Kolbens (5) durch eine elektromagnetische Ventileinrichtung angetrieben bewegt, aus einem nicht-magnetischen Element hergestellt, welches einer Behandlung zur Erhöhung der Härte unterzogen ist, wobei die Anwendung von Magnetismus, der eine Gleitbewegung beeinträchtigt, auf die Gleitabschnitte verhindert wird und die Kosten reduziert werden können.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektromagnetisches
Ventil, das in einem Öldruckschaltkreis zur Betätigung einer
Kupplung durch Steuerung eines Ölflusses verwendet wird,
insbesondere ein elektromagnetisches Ventil zur Steuerung
eines Öldrucks eines Fahrzeuggetriebes.
Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht, welche ein
herkömmliches elektromagnetisches Dreiwege-Nutzantriebs-
Ventil von konstant geschlossener Art darstellt, wobei sich
das Ventil im AUS-Zustand bzw. geschlossenen Zustand
befindet. Das herkömmliche elektromagnetische Ventil weist
einen Kern 31 als einen Eisenstatorkern, der aus einem
magnetischen Material hergestellt ist und einen
elektromagnetischen Schaltkreis bildet, ein Gehäuse 32, einen
Flansch 33, eine Führung 34, einen Kolben 35 als einen
bewegbaren Eisenkern und ein Ventil 36 als ein bewegbares
Ventil auf, welches mit dem Kolben 35 verbunden oder Kontakt
ist, so dass sich das Ventil 36 entlang dem Kolben 35 bewegt.
Ferner weist ein Ventilabschnitt des Ventils 36 eine
Ventilplatte 37, eine Kugel 38 zum Umschalten einer
Durchführung und einer Federhilfsbewegung der Kugel 38 sowie
ein Gehäuse auf, welches diese Komponenten trägt, wobei die
Durchführung durch die Bewegung des Ventils 36 umgeschaltet
wird. Ein von einer Steuereinrichtung ausgegebenes Signal
versorgt die Wicklung 43, die um einen äußeren Umfang einer
Spule 42 gewickelt ist, von dem Anschluss 41 mit Strom, um
eine magnetische Kraft in der Wicklung 43 zu erzeugen. Wenn
die magnetische Kraft zu einer Last wird, welche mit der
Feder 39 im Gleichgewicht ist, die an einer Seite der Kugel
38 lokalisiert ist, und wobei die Feder 44, die sich an einer
Seite des Kolbens 35 befindet, oder darüber hinaus der Kolben
35 an einer Seite der Führung 34 angesaugt werden, um
betätigt zu werden. Bei diesem Vorgang kann ein Steuermedium,
welches von einem Einlassanschluss 45 eingeführt wird, einen
Auslassanschluss 46 durch einen Sitzabschnitt erreichen, der
zwischen der Ventilplatte 37 und der Kugel 38 geöffnet ist.
Dies ist der EIN-Zustand bzw. geöffnete Zustand.
Wenn der Strom abgeschaltet wird, werden die Kugel 38, das
Ventil 36 und der Kolben 35 durch die rückfedernde Kraft der
Feder 39 gedrückt, da eine Saugkraft aufgehoben wird, wobei
die Kugel 38, das Ventil 36 und der Kolben 35 gedrückt
werden; der Einlassanschluss 45 und der Auslassanschluss 46
werden voneinander getrennt; und der Auslassanschluss 46 und
ein Entlastungsanschluss 47 werden geöffnet, so dass Öl von
dem Ausgangsanschluss 46 ausströmt. Dies ist der AUS-Zustand
bzw. geschlossene Zustand.
Ein O-Ring 48 und ein O-Ring 49 sind jeweils zwischen dem
Einlassanschluss 45 und dem Auslassanschluss 46 und zwischen
dem Auslassanschluss 46 und dem Entlastungsanschluss 47
angeordnet, um die Öldruckschaltkreise zu schließen. Das
Bezugszeichen 45 bezeichnet eine Abdeckung. Das Material des
Ventils 36 ist beispielsweise ein martensitischer, rostfreier
Stahl, wobei das Material oder ein magnetisches Material mit
hoher Härte vorgesehen ist, das im Hinblick auf die
Lebensdauer bzw. Haltbarkeit einer vollkommenen Härtung
unterzogen wird.
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht, welche ein weiteres
herkömmliches, elektromagnetisches Ventil darstellt. Das
elektromagnetische Ventil ist aus einem martensitischen,
rostfreien Stahl hergestellt, welches ein Material oder ein
magnetisches Material mit hoher Härte ist, welches im
Hinblick auf die Lebensdauer einer vollständigen Härtung in
einer ähnlichen Art und Weise, wie das Ventil gemäß Fig. 2,
unterzogen wird.
Durch Anbringung einer Büchse 51, welche aus einem nicht
magnetischen Gleitelement hergestellt bzw. aufgebaut ist,
zwischen der Führung 34 und dem Ventil 36 ist ein durch die
Führung 34 und das Ventil 36 gebildeter magnetischer
Schaltkreis geschaltet, wobei ein unzureichendes Gleiten, das
durch Anhaften von Eisenpulver verursacht wird, und die
Effizienz des Magnetismus verbessert sind.
Das herkömmliche elektromagnetische Ventil ist wie vorstehend
beschrieben aufgebaut. Daher ist es notwendig, die Härte der
Elemente des Ventils im Hinblick auf die Lebensdauer zu
erhöhen, welches sich in dem magnetischen Schaltkreis
befindet. Jedoch weisen Materialien mit hoher Härte
gewöhnlicherweise eine martensitische Struktur auf, um ein
magnetisches Material zu bilden. Wenn das Ventil einen
Magnetismus aufweist, absorbiert es dementsprechend
Eisenpulver, welches sich in dem Öl nach einer lang
andauernden Verwendung befindet, wobei das Problem auftritt,
dass das Eisenpulver zwischen dem Ventil und der Führung als
Statoreisenkern eindringt, um das Ventil und die Führung
unbewegbar zu machen. In diesem Fall kann eine nicht
magnetische Büchse angebracht sein, wie in Fig. 3
dargestellt. Jedoch tritt dadurch das Problem zu Tage, dass
die Kosten ansteigen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorstehend
erwähnten Probleme zu lösen, die gemäß der herkömmlichen
Technik vorhanden sind, um ein elektromagnetisches Ventil
bereitzustellen, wobei die Härte des Ventils erhöht ist,
welches ein nicht-magnetisches Material verwendet, um auf
eine Büchse zur Kostenreduzierung zu verzichten.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein
elektromagnetisches Ventil vorgesehen, welches aufweist: eine
Wicklung, die um einen äußeren Umfang einer Spule gewickelt
ist, einen sich bewegenden Kolben, wenn ein Strom an der
Wicklung anliegt, ein Ventil, welches sich entlang dem Kolben
bewegt, und eine Ventilplatte, die durch das Ventil geöffnet
und geschlossen wird, wobei das Ventil aus einem nicht
magnetischen Material hergestellt ist, welches einer
Behandlung zur Erhöhung der Härte unterzogen wird.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein
elektromagnetisches Ventil vorgesehen, wobei die Ventilplatte
aus einem nicht-magnetischen Material hergestellt ist, das
einer Behandlung zur Erhöhung der Härte unterzogen ist.
Zur genaueren Würdigung der Erfindung und zum Verständnis der
Vorteile der Erfindung wird diese mit Bezug auf die folgende
detaillierte Beschreibung im Hinblick auf die beigefügten
Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht, die ein
elektromagnetisches Ventil gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung darstellt;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen
elektromagnetischen Ventils; und
Fig. 3 eine Querschnittsansicht, welche ein herkömmliches
elektromagnetisches Ventil darstellt.
Eine detaillierte Erläuterung von bevorzugten
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird im
Folgenden mit Bezug auf Fig. 1 gegeben, wobei die gleichen
Bezugszeichen für gleiche oder ähnliche Abschnitte verwendet
werden und wobei Beschreibungen dieser Abschnitte weggelassen
werden.
Im Weiteren wird eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung in Bezug auf Fig. 1 beschrieben. Fig. 1 ist eine
Querschnittsansicht, welche ein elektromagnetisches Ventil
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
darstellt. Das elektromagnetische Ventil gemäß der ersten
Ausführungsform hat einen Kern 1, d. h. einen fixierten
Eisenkern, welcher aus einem magnetischen Material
hergestellt ist, ein Gehäuse 2, einen Flansch 3, eine Führung
4 und einen Kolben 5, d. h. einen bewegbaren Eisenkern, der
einen elektromagnetischen Schaltkreis bildet, sowie ein
Ventil 6, d. h. ein bewegbares Ventil, welches sich entlang
dem Kolben 5 bewegt.
Ein Ventilabschnitt des Ventils 6 weist eine Ventilplatte 7,
eine Kugel 8, die einen Durchgang umschaltet, eine Feder 9,
die die Bewegung der Kugel 8 unterstützt, und ein Gehäuse 10
auf, welches diese Komponenten trägt, wobei der Durchgang
durch die Bewegung des Ventils 6 umgeschaltet wird.
Ein von einer Steuereinheit ausgegebenes Signal legt einen
Strom an eine Wicklung 13, die um einen Umfang der Spule 12
gewickelt ist, an dem Anschluss 11 an, wobei eine magnetische
Kraft in der Wicklung 13 erzeugt wird. Wenn die magnetische
Kraft eine Last wird, welche sich mit einer Feder 9, die sich
an einer Seite der Kugel 8 befindet, und einer Feder 14 oder
mehreren Elementen im Gleichgewicht befindet, die sich an
einer Seite des Kolbens 5 befindet, wird der Kolben 5
angesaugt und bewegt sich an einer Seite der Führung 4. Durch
diese Bewegung wird ein Sitzabschnitt zwischen der
Ventilplatte 7 und der Kugel 8 geöffnet, und dadurch wird ein
Steuermedium von einem Einlassanschluss 15 eingeführt,
welcher einen Auslassanschluss 16 erreicht. Dann befindet
sich das elektromagnetische Ventil in einem EIN-Zustand bzw.
geöffneten Zustand.
Wenn der Strom abgeschaltet wird, wird die Saugkraft
unterbrochen, wobei die Kugel 8, das Ventil 6 und der Kolben
5 durch die Belastung der Feder 9 gedrückt werden. Somit wird
der Einlassanschluss 15 und der Auslassanschluss 16
voneinander getrennt; der Auslassanschluss 16 und ein
Entlastungsanschluss 17 werden geöffnet; und Öl in dem
Auslassanschluss 16 wird ausgelassen, wobei sich das Ventil
in einem geschlossenen bzw. AUS-Zustand befindet. Ein O-Ring
18 und ein O-Ring 19 ist jeweils zwischen dem
Einlassanschluss 15 und dem Auslassanschluss 16 und zwischen
dem Auslassanschluss 16 und dem Entlastungsanschluss 17
angeordnet, um jeweils den Öldruckschaltkreis abzuschließen
bzw. zu schließen. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet eine
Abdeckung.
In der ersten Ausführungsform ist das Ventil aus einem nicht
magnetischen Material mit hoher Härte aufgebaut. Daher ist es
möglich, auf eine Büchse zu verzichten, die bei herkömmlichen
Vorrichtungen erforderlich ist, um die Haltbarkeit bzw.
Hitzebeständigkeit in einer ähnlichen Art und Weise wie bei
herkömmlichen Vorrichtungen zu erhöhen. Somit ist die -
Struktur des elektromagnetischen Ventils vereinfacht. In
dieser Ausführungsform ist der Kolben 5 ein bewegbarer
Eisenkern, welcher in einem magnetischen Schaltkreis
verwendet wird, und wobei das Ventil 6 ein bewegbares Ventil
ist, welches mit dem Kolben 5 verbunden oder in Kontakt ist,
wobei das Ventil 6 aus einem nicht-magnetischen Material
hergestellt ist, das einer Behandlung zur Erhöhung der Härte
unterzogen worden ist. Ein nicht-magnetisches Material mit
erhöhter Härte ist beispielsweise in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung JP-A-61-238943 offenbart,
in welcher das nicht-magnetische Material ein austenitischer,
hoch-manganhaltiger, nicht-magnetischer Stahl PCD18 ist,
welcher von KOUBE SEIKO hergestellt ist.
Die Wärmebehandlung wird Eisencarburierung genannt, bei der
ein Carburierungsprozess durch Nitrieren eines Teils in einem
Vakuumbehälter durchgeführt wird, wobei ein Oxidfilm an der
Oberfläche des Teils entfernt wird, wobei die Temperatur in
dem Vakuumbehälter erhöht wird, um eine Temperatur zu
erhalten, welche für einen Carbonisierungsprozess geeignet
ist, und wobei ein Trägergas und ein CH-Systemgas, wie
beispielsweise ein Methangas und ein Propangas, eingeführt
werden.
Ein anderes Material ist durch einen Nitrierungsprozess
hergestellt, der auf Material, wie beispielsweise nicht
magnetischem, rostfreiem Stahl SUS303 und SUS304, angewendet
wird.
Da das nicht-magnetische Material mit einer großen Härte als
Material für das Ventil 6 verwendet wird, um, wie
beschrieben, die Struktur zu vereinfachen und eine
Deformierung durch die Bewegung des Ventils anstelle des
herkömmlichen magnetischen Materials mit hoher Härte zu
vermeiden, ist es möglich, die Kosten durch Vereinfachung der
Struktur zu reduzieren und die Haltbarkeit in einer ähnlichen
Art und Weise beizubehalten, wie bei der herkömmlichen
Technik.
Da das elektromagnetische Ventil gemäß der ersten
Ausführungsform wie vorstehend beschrieben konstruiert ist,
sind die Teile, welche sich entlang dem bewegbaren Eisenkern
bewegen, aus einem nicht-magnetischen Material hergestellt,
wobei der Magnetismus eine gleitende Bewegung verschlechtert,
wobei die gleitenden Abschnitte nicht beeinträchtigt werden,
und wobei die Kosten reduziert werden können und die
Haltbarkeit in einer ähnlichen Art und Weise, wie bei der
herkömmlichen Technik, beibehalten werden kann.
Obwohl das nicht-magnetische Material mit hoher Härte als
Material des Ventils 6 in Ausführungsform 1 verwendet wird,
kann die Ventilplatte 7 aus einem nicht-magnetischen Material
mit hoher Härte hergestellt sein. Gemäß dieser Struktur wird
verhindert, dass Eisenpulver an der Ventilplatte 7 anhaftet,
wobei die Performance bzw. das Verhalten bezüglich
Eisenpulver weiter verbessert wird.
Der erste Vorteil des elektromagnetischen Ventils gemäß der
vorliegenden Erfindung liegt darin, dass Magnetismus, welcher
die Gleitbewegung beeinträchtigt, nicht auf die
Gleitabschnitte wirkt, und daher die Kosten reduziert werden
und die Haltbarkeit in einer ähnlichen Art und Weise, wie bei
der herkömmlichen Technik, beibehalten wird.
Der zweite Vorteil des elektromagnetischen Ventils gemäß der
vorliegenden Erfindung liegt darin, dass Eisenpulver daran
gehindert wird, sich an der Ventilplatte anzuheften.
In offensichtlicher Art und Weise sind verschiedene
Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung im
Hinblick auf die vorstehenden Lehren möglich. Es ist daher
ersichtlich, dass innerhalb des Umfangs der beigefügten
Ansprüche die Erfindung auch in anderer Art und Weise wie der
hierin speziell beschriebenen durchgeführt werden kann.
Auf die gesamte Offenbarung der japanischen Patentanmeldung
Nr. 2000-73518, eingereicht am 16. März 2000, einschließlich
der Beschreibung, der Ansprüche, der Zeichnungen und der
Zusammenfassung, ist hiermit in seiner Gesamtheit Bezug
genommen.
Claims (2)
1. Ein elektromagnetisches Ventil, welches aufweist:
eine Wicklung (13), welche um einen äußeren Umfang einer
Spule gewickelt ist;
einen Kolben (5), welcher sich bewegt, wenn ein Strom an der Wicklung (13) anliegt;
ein Ventil (6), welches sich entlang dem Kolben (5) bewegt; und
eine Ventilplatte (7), welche durch das Ventil (6) geöffnet und geschlossen wird, wobei das Ventil aus einem nicht-magnetischen Material hergestellt ist, das einer Behandlung zur Erhöhung der Härte unterzogen wird.
einen Kolben (5), welcher sich bewegt, wenn ein Strom an der Wicklung (13) anliegt;
ein Ventil (6), welches sich entlang dem Kolben (5) bewegt; und
eine Ventilplatte (7), welche durch das Ventil (6) geöffnet und geschlossen wird, wobei das Ventil aus einem nicht-magnetischen Material hergestellt ist, das einer Behandlung zur Erhöhung der Härte unterzogen wird.
2. Elektromagnetisches Ventil gemäß Anspruch 1, wobei die
Ventilplatte (7) aus einem nicht-magnetischen Material
hergestellt ist, das einer Behandlung zur Erhöhung der
Härte unterzogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
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