DE10035025A1 - Hydraulisch dämpfendes Elastomerlager - Google Patents
Hydraulisch dämpfendes ElastomerlagerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein hydraulisch dämpfendes Elastomerlager, das für Lagerungen in einem Kraftfahrzeug geeignet ist. Das Elastomerlager weist ein elastisches Lagerteil auf, das zwischen einem hülsenförmigen Außenteil und einem dazu koaxialen Innenteil angeordnet ist und diese elastisch miteinander verbindet. Mindestens zwei Kammern, die mit einem flüssigen Dämpfungsmittel gefüllt sind, kommunizieren über mindestens einen Drosselkanal miteinander. DOLLAR A Zur Verbesserung des Dämpfungsverhaltens eines derartigen Elastomerlagers wird vorgeschlagen, daß vier Kammern vorgesehen sind, die in einer Ebene angeordnet sind, wobei die vier Kammern jeweils in einem von vier Quadranten angeordnet sind, die durch zwei in der Ebene liegende und sich schneidende Achsen gebildet sind, wobei mindestens zwei Drosselkanäle vorgesehen sind, über die mindestens eine der Kammern, die diesseits der ersten Achse angeordnet ist, mit mindestens einer der Kammern kommuniziert, die jenseits der ersten Achse angeordnet ist und über die mindestens eine der Kammern, die diesseits der zweiten Achse angeordnet ist, mit mindestens einer der Kammern kommuniziert, die jenseits der zweiten Achse angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein hydraulisch dämpfendes
Elastomerlager geeignet für Lagerungen in einem Kraftfahrzeug
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Aus der DE 38 21 240 C2 ist ein derartiges Elastomerlager
bekannt, bei dem ein elastisches Lagerteil, z. B. aus einem
elastischen oder elastomeren Kunststoff oder Gummi, zwischen
einem hülsenförmigen Außenteil und einem dazu koaxialen
Innenteil angeordnet ist. Mit Hilfe dieses Lagerteils wird
eine elastische Verbindung zwischen der Außenhülse und dem
Innenteil geschaffen, die Relativbewegungen zwischen den
Teilen ermöglicht. Das bekannte Elastomerlager weist außerdem
zwei Kammern auf, die mit einem flüssigen Dämpfungsmittel
gefüllt sind und über einen Drosselkanal miteinander
kommunizieren. Derartige Elastomerlager werden verwendet, um
ein schwingendes Aggregat an einer nicht schwingenden
Halterung zu lagern. Die Elastomerlager dienen dabei zur
Schwingungsisolierung bzw. Schwingungsdämpfung. Beispielsweise
werden derartige Elastomerlager im Fahrzeugbau verwendet, um
Fahrzeugachsen, ein Getriebe, einen Motor an der
Fahrzeugkarosserie zu lagern. Dabei wird eines der Teile mit
dem schwingenden Aggregat verbunden, während das andere Teil
mit der nicht schwingenden Halterung gekoppelt wird. Durch die
Schwingungen des Aggregats kommt es zu Relativbewegungen
zwischen den Teilen, die das Volumen der einen Kammer
verkleinern und gleichzeitig das Volumen der anderen Kammer
vergrößern. Über den Drosselkanal wird dabei das flüssige
Dämpfungsmittel entsprechend zwischen den Kammern
ausgetauscht. Aufgrund der Drosselwirkung des Drosselkanals
kommt es dabei zu einer Dämpfung der Relativbewegungen und
somit zu einer Dämpfung der zwischen den Hülsen übertragbaren
Schwingungen.
Die bekannten Elastomerlager besitzen aufgrund der gewählten
Anordnung der Kammern eine vom Anwendungsfall abhängige
Arbeitsrichtung. Das bedeutet, daß eine Volumenverkleinerung
der einen Kammer mit gleichzeitiger Volumenvergrößerung der
anderen Kammer nur bei solchen Relativbewegungen zwischen den
Teilen möglich ist, die eine parallel zur Arbeitsrichtung
verlaufende Richtungskomponente aufweisen. Dementsprechend
kann ein herkömmliches Elastomerlager nur solche Belastungen
bzw. Schwingungen hydraulisch dämpfen, die eine parallel zur
Arbeitsrichtung verlaufende Richtungskomponente besitzen. Bei
einigen Anwendungen solcher Elastomerlager, insbesondere im
Fahrzeugbau, kann es jedoch zu verschiedenen Belastungen mit
unterschiedlichen Belastungsrichtungen kommen. Beispielsweise
können am Fahrzeug Vortriebskräfte und Bremskräfte, Stöße und
Radlaständerungen in unterschiedlichen Richtungen am
jeweiligen Elastomerlager angreifen.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
ein Elastomerlager der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß in mehreren unterschiedlichen Richtungen eine
Dämpfungswirkung erzielbar ist, wobei zusätzlich ein kompakter
Aufbau für das Elastomerlager gewährleistet werden soll.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch ein Elastomerlager
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, im
Elastomerlager mehrere Kammern so anzuordnen und über
entsprechende Drosselkanäle so miteinander zu koppeln, daß für
zwei sich schneidende Bewegungsrichtungen gewährleistet ist,
daß eine Relativverstellung zwischen den Teilen bei wenigstens
einer der Kammern das Volumen verkleinert und bei einer damit
gekoppelten anderen Kammer das Volumen vergrößert. Auf diese
Weise kann für sämtliche Bewegungsrichtungen, die in einer von
den sich schneidenden Bewegungsrichtungen oder Achsen
aufgespannten Ebene liegen, eine hydraulische
Schwingungsdämpfung erzielt werden.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann jede
Kammer, die diesseits der ersten Achse und diesseits der
zweiten Achse angeordnet ist, über einen ersten der
Drosselkanäle mit einer zweiten Kammer kommunizieren, die
diesseits der ersten Achse und jenseits der zweiten Achse
angeordnet ist, und über einen zweiten der Drosselkanäle mit
einer Kammer kommunizieren, die jenseits der ersten Achse und
diesseits der zweiten Achse angeordnet ist. Durch diese
Anordnung der Kammern und Drosselkanäle ist es möglich, daß
ein und dieselbe Kammer in den beiden parallel zu den Achsen
verlaufenden Bewegungsrichtungen komprimierbar ist. Darüber
hinaus ist es bei einer solchen Ausführungsform möglich, den
jeweils ersten Drosselkanal und den jeweils zweiten
Drosselkanal mit unterschiedlichen Drosselwiderständen
auszustatten, so daß die Dämpfungswirkung in Richtung der
einen Achse einer anderen Kennlinie folgt, als in Richtung der
anderen Achse.
Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung beschreibt der
Begriff "diesseits" eine Position auf der einen Seite, während
der Begriff "jenseits" eine Position auf der anderen Seite
bezeichnet.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann eine der
Achsen koaxial zu den Teilen des Elastomerlagers verlaufen.
Dementsprechend werden axiale Belastungen des Elastomerlagers
gedämpft.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann das Innenteil an
seinen axialen Enden jeweils einen Deckel aufweisen, wobei
jeder Deckel zwei der Kammern axial verschließt und wobei
außerdem jeder Deckel einen Drosselkanal enthält, der die
diesem Deckel zugeordneten Kammern miteinander verbindet.
Durch die Integration dieser Drosselkanäle in den Deckel
ergibt sich ein besonders kompakter Aufbau für das
Elastomerlager. Desweiteren können diese Drosselkanäle relativ
einfach hergestellt werden.
Bei einer Weiterbildung kann der Drosselkanal des Deckels
durch eine kreisbogenförmige Nut gebildet sein, die an einer
axialen Innenseite des Deckels eingebracht ist. Diese Maßnahme
erzeugt eine strömungsgünstige Kanalform und ist außerdem mit
relativ geringem Aufwand realisierbar.
Bevorzugt wird eine Weiterbildung, bei der der Deckel an
seiner Innenseite eine Scheibe besitzt, die axial außen eine
Nut im Deckel axial verschließt und axial innen die dem Deckel
zugeordneten Kammern axial verschließt, wobei diese Scheibe
eine erste Öffnung enthält, durch die die Nut mit der einen
Kammer kommuniziert, sowie eine zweite Öffnung besitzt, durch
die die Nut mit der anderen Kammer kommuniziert. Auch hier
ergibt sich ein einfacher Aufbau, der zudem die Realisierung
relativ langer Strömungskanäle im Deckel ermöglicht. Über die
Länge des Strömungskanals kann insbesondere die Drosselwirkung
eingestellt werden.
Das Elastomerlager erhält einen besonders kompakten Aufbau,
wenn zwei der Kammern in der einen axialen Hälfte des
Lagerteils ausgebildet sind und sich bezüglich des Innenteils
diametral gegenüberliegen, während die beiden anderen Kammern
in der anderen axialen Hälfte des Lagerteils ausgebildet sind
und sich bezüglich des Innenteils diametral gegenüberliegen.
Bei dieser Ausführungsform ist die erste Achse gedämpfter
Relativbewegungen zwischen den Teilen koaxial zu den Teilen
ausgerichtet. Die zweite Achse der durch das Elastomerlager
gedämpften Relativverstellungen zwischen den Teilen steht
senkrecht auf der ersten Achse.
Bei einer Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform kann
das Innenteil mindestens zwei sich bezüglich des Innenteils
axial erstreckende Drosselkanäle enthalten, von denen der eine
die an der einen Seite des Innenteils angeordneten Kammern
miteinander verbindet und der andere die an der anderen Seite
des Innenteils angeordneten Kammern miteinander verbindet.
Durch die Integration dieser Drosselkanäle in das Innenteil
wird wiederum ein kompakter Aufbau des Elastomerlagers
unterstützt. Desweiteren besteht das Innenteil üblicherweise
aus einem erheblich steiferen Material, z. B. Metall, als z. B.
das Lagerteil, so daß für die darin untergebrachten
Drosselkanäle eine hohe Formstabilität gewährleistet werden
kann.
Um trotz der kompakten Bauform relativ große Kanallängen für
die Drosselkanäle zu erhalten, sind diese Drosselkanäle
vorzugsweise im Bereich der axialen Fäden des Innenteils mit
den jeweils zugeordneten Kammern verbunden. Hierzu können
beispielsweise in die axialen Stirnseiten des Innenteils
jeweils zwei Vertiefungen eingearbeitet sein, über die jeweils
einer der Drosselkanäle mit einer der diesem Ende des
Innenteils zugeordneten Kammer kommuniziert. Alternativ oder
zusätzlich kann das Innenteil an seinen axialen Enden jeweils
einen Deckel aufweisen, wobei jeder Deckel zwei der Kammern
axial verschließt und wobei jeder Deckel in seiner axialen
Innenseite jeweils zwei Vertiefungen aufweist, über die
jeweils einer der Drosselkanäle mit einer der diesem Ende des
Innenteils zugeordneten Kammer kommuniziert. Durch diesen
Aufbau können sich diese Drosselkanäle im wesentlichen über
die gesamte axiale Länge des Innenteils erstrecken bei einer
relativ kompakten Bauform des Elastomerlagers. Über die Länge
der Drosselkanäle kann deren Drosselwirkung beeinflußt werden.
Darüber hinaus ermöglichen besonders lange Drosselkanäle
insbesondere die Unterbringung einer Tilgermasse, die z. B. bei
einer Durchströmung des Drosselkanals mitverstellt wird, wobei
die Massenträgheit der Tilgermasse eine zusätzliche
Dämpfungswirkung erzeugt.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den
Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand
der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Elastomerlager bei einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Elastomerlager gemäß Fig. 1
entsprechend einer Schnittlinie II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Elastomerlager, jedoch in
einer um 90° gegenüber der Darstellung gemäß Fig. 1
gedrehten Schnittebene und bei einer anderen
Ausführungsform,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Elastomerlager gemäß Fig. 3
entsprechend einer Schnittlinie IV in Fig. 3, und
Fig. 5 eine vergrößerte Detailansicht der linken Hälfte der
Darstellung gemäß Fig. 3, jedoch bei einer
weitergebildeten Ausführungsform.
Entsprechend Fig. 1 weist ein erfindungsgemäßes Elastomerlager
1 ein hülsenförmiges Außenteil 2 und koaxial dazu ein
Innenteil 3 mit einer axialen, zentralen Durchgangsöffnung 4
auf. Radial zwischen Außenteil 2 und Innenteil 3 ist ein
elastisches oder elastomeres Lagerteil 5 angeordnet, das die
beiden Teile 2 und 3 elastisch miteinander verbindet.
Beispielsweise kann das Lagerteil 5 an eines der Teile oder an
beide Teile 2, 3 anvulkanisiert sein. Desweiteren enthält das
Elastomerlager 1 vier Kammern 6, 7, 8 und 9, die mit einem
flüssigen Dämpfungsmittel gefüllt sind. In der hier
dargestellten Ausführungsform sind zur Ausbildung der Kammern
6 bis 9 in jeder axialen Hälfte des Lagerteils 5, jeweils in
einem axial äußeren Bereich des Lagerteils 5 entsprechende
Ausnehmungen ausgespart, so daß die Kammern 6 bis 9 radial
innen und radial außen sowie axial innen durch elastisches
Wandmaterial des Lagerteils 5 begrenzt sind.
Entsprechend Fig. 1 sind die vier Kammern 6 bis 9 in einer
Ebene, nämlich in der Zeichnungsebene oder der Schnittebene
der Fig. 1, angeordnet. In dieser Ebene liegt ein Achsenkreuz
aus zwei senkrecht aufeinanderstehenden Achsen, die hier mit X
und Z bezeichnet sind. Dabei verläuft die Z-Achse koaxial und
konzentrisch zu den Teilen 2 und 3. Die beiden Achsen X und Z
bilden in der XZ-Ebene vier Quadranten Q1, Q2, Q5 und Q9 aus. In
jedem dieser Quadranten Q1 bis Q9 ist eine der Kammern 6 bis 9
angeordnet. Bei der hier dargestellten bevorzugten
Ausführungsform sind dabei die Kammern 6 bis 9
spiegelsymmetrisch sowohl bezüglich der Z-Achse als auch
bezüglich der X-Achse angeordnet. Es ist klar, daß sich die
Achsen X und Z auch in einem von 90° verschiedenen Winkel
schneiden können.
Entsprechend Fig. 1 ist an den axialen Enden des Lagerteils 5
jeweils ein Ring 10 mit L-förmigem Querschnitt angebracht,
insbesondere anvulkanisiert. An den axialen Enden des
Innenteils 3 sind scheibenförmige Deckel 11 befestigt, wobei
jeder dieser Deckel 11 eine zentrale Öffnung 12 besitzt, die
mit der Durchgangsöffnung 4 des Innenteils 3 fluchtet. Die
Deckel 11 sind jeweils in einen der Ringe 10 eingesetzt und
daran befestigt, was durch ein Abkanten und formschlüssiges
Übergreifen eines axial vorstehenden Kragens 13 des Ringes 10
realisiert ist.
Jeder Deckel 11 ist somit einer Hälfte des Lagerteils 5
zugeordnet und verschließt dementsprechend axial außen die
dieser Hälfte des Lagerteils 5 zugeordneten Kammern 6 und 9
bzw. 7 und 8.
Zu beachten ist hierbei außerdem die Formgebung der Kammern 6
bis 9: In einem axial innenliegenden Abschnitt sind die
Kammern 6 bis 9 im Längsschnitt gemäß Fig. 1 so ausgebildet,
daß sie sich dreieckförmig nach axial innen verjüngen. Axial
außen bleibt der Querschnitt im wesentlichen konstant. Bei
einer Relativverstellung zwischen Außenteil 2 relativ zum
Innenteil 3, bei der sich beispielsweise das Innenteil 3
entsprechend Fig. 1 nach oben bewegt, verstellt sich die
radial innenliegende Wand der oberen Kammern 6 und 9 nach oben
und nimmt dabei das axial innenliegende Ende der Kammer 6 bzw.
9 mit. Dadurch wird ein radial außenliegender Wandbereich 14
des axial innenliegenden Endes der Kammern 6, 9 aus der in
Fig. 1 wiedergegebenen Ausgangslage, in der der Wandbereich 14
etwa um 45° gegenüber der Z-Achse geneigt ist, in Richtung
einer ebenen Position verstellt, in der der Wandbereich 14
etwa parallel zur X-Achse verläuft. Gleichzeitig wird ein
radial und axial außenliegender Wandabschnitt 15 des
Lagerteils 5 aufgrund seiner Kopplung mit dem Ring 10 axial
nach außen verstellt. Hierbei ist die Volumenzunahme der
oberen Kammern 6 und 9 in deren axial außenliegenden Bereich
deutlich größer, nämlich etwa doppelt so groß, als die
Volumenabnahme im axial innenliegenden Bereich. Eine
dementsprechende Volumenänderung erfolgt analog bei den
unteren Kammern 7 und 8.
In jedem Deckel 11 ist in einer den Kammern 6 bis 9
zugewandten Innenseite eine Nut 16 eingearbeitet, die
entsprechend Fig. 2 einen kreisringsegmentförmigen Verlauf
aufweist. Diese Nut 16 ist durch eine Scheibe 17 verschlossen,
die am Deckel 11 an dessen Innenseite angebracht ist. Diese
Scheibe 17 verschließt somit axial außen die Nut 16 und axial
innen die jeweils zugeordneten Kammern 6, 9 bzw. 7, 8. Im
Bereich der Enden der Nut 16 ist in dieser Scheibe 17 jeweils
eine Öffnung 18 bzw. 19 ausgebildet, über die die Nut 16 mit
den jeweils zugeordneten Kammern 6, 9 bzw. 7, 8 kommunizieren
kann. Dementsprechend bildet die den in Fig. 1 oben
dargestellten Kammern 6 und 9 zugeordnete Nut 16 einen ersten
Drosselkanal 20, über den die beiden Kammern 6 und 9
miteinander kommunizieren können. Im Unterschied dazu bildet
die den gemäß Fig. 1 unten dargestellten Kammern 7 und 8
zugeordnete Nut 16 einen zweiten Drosselkanal 21, über den die
unteren Kammern 7 und 8 miteinander kommunizieren können.
Entsprechend den Fig. 2, 3 und 4 sind im Innenteil 3 zwei
weitere Drosselkanäle, nämlich ein dritter Drosselkanal 22 und
ein vierter Drosselkanal 23 ausgebildet. Diese Drosselkanäle
22 und 23 erstrecken sich parallel zur Längsachse Z des
Innenteils 3. Die Kanäle 22 und 23 sind dabei jeweils in einem
Einsteckteil 24 bzw. 25 ausgebildet, das in eine entsprechende
Einstecköffnung 26 bzw. 27 eingesetzt ist, wobei die
entsprechenden Einstecköffnungen 26 und 27 im Innenteil 3
ausgebildet sind.
Jeder dieser Drosselkanäle 22 und 23 verbindet eine der
Kammern 6 bis 9 der einen Hälfte des Lagerteils 5 mit einer
der Kammern 6 bis 9 der anderen Hälfte des Lagerteils 5.
Beispielsweise verbindet der dritte Drosselkanal 23 die gemäß
Fig. 1 rechts dargestellten Kammern 6 und 7 miteinander,
während der vierte Drosselkanal 23 die gemäß Fig. 1 links
dargestellten Kammern 8 und 9 miteinander koppelt.
Die Anordnung der vier Kammern 6 bis 9 und deren Kopplung
durch die vier Drosselkanäle 20 bis 23 kann demnach wie folgt
beschrieben werden: Die Kammer 6 des ersten Quadranten Q1 ist
über den ersten Drosselkanal 20 mit der Kammer 9 des vierten
Quadranten Q4 und über den dritten Drosselkanal 22 mit der
Kammer 7 des zweiten Quadranten Q2 verbunden. Die Kammer 7 des
zweiten Quadranten Q2 ist über den dritten Drosselkanal 22 mit
der Kammer 6 des ersten Quadranten Q1 und über den zweiten
Drosselkanal 21 mit der Kammer 8 des dritten Quadranten Q3
verbunden. Außerdem ist die Kammer 8 des dritten Quadranten Q3
über den zweiten Drosselkanal 21 mit der Kammer 7 des zweiten
Quadranten Q2 und über den vierten Drosselkanal 23 mit der
Kammer 9 des vierten Quadranten Q4 gekoppelt. Schließlich ist
die Kammer 9 des vierten Quadranten Q4 über den vierten
Drosselkanal 23 mit der Kammer 8 des dritten Quadranten Q3 und
über den ersten Drosselkanal 20 mit der Kammer 6 des ersten
Quadranten Q1 verbunden.
Demnach ist jede der vier Kammern 6 bis 9, die diesseits der
X-Achse angeordnet ist, mit einer Kammer 6 bis 9 verbunden,
die jenseits der X-Achse angeordnet ist, und außerdem ist jede
der Kammern 6 bis 9, die diesseits der Z-Achse angeordnet ist,
mit einer Kammer 6 bis 9 verbunden, die jenseits der Z-Achse
angeordnet ist. Darüber hinaus ist außerdem, jede Kammer 6 bis
9, die diesseits der X-Achse und diesseits der Z-Achse
angeordnet ist, über einen der Drosselkanäle 20 bis 23 mit
einer anderen Kammer 6 bis 9 verbunden, die diesseits der X-
Achse und jenseits Z-Achse angeordnet ist, und über einen
anderen der Drosselkanäle 20 bis 23 mit einer weiteren Kammer
6 bis 9 verbunden, die jenseits der X-Achse und diesseits der
Z-Achse angeordnet ist.
Um den dritten Drosselkanal 22 und den vierten Drosselkanal 23
mit den jeweils zugehörigen Kammern 6, 7 bzw. 8, 9 zu koppeln,
sind einerseits in den axialen Stirnenden des Innenteils 3
jeweils zwei axiale Vertiefungen 28 und 29 bzw. 30 und 31
ausgespart. Außerdem sind bei der in den Fig. 2 und 3
dargestellten bevorzugten Ausführungsform auf der axial
innenliegenden Innenseite des Deckels 11 ebenfalls axiale
Vertiefungen 32 und 33 bzw. 34 und 35 ausgebildet, die
zweckmäßig deckungsgleich zu den vorgenannten Vertiefungen 28
bis 31 des Innenteils 3 angeordnet sind. Beispielsweise
verbinden die Vertiefungen 28 und 32 den dritten Drosselkanal
22 mit der Kammer 7 des zweiten Quadranten Q2, während die
Vertiefungen 30 und 35 den dritten Drosselkanal 22 mit der
Kammer 6 des ersten Quadranten Q1 koppeln. In entsprechender
Weise verbinden die Vertiefungen 29 und 33 den vierten
Drosselkanal 23 mit der Kammer 8 des dritten Quadranten Q3,
während die Vertiefungen 31 und 34 den vierten Drosselkanal 23
mit der Kammer 9 des vierten Quadranten Q4 koppeln.
Das Elastomerlager 1 gemäß Fig. 1 arbeitet wie folgt:
Bei einer Belastung parallel zur Z-Achse, die hier durch einen Pfeil 36 symbolisiert ist, wird beispielsweise das Innenteil 3 relativ zum Außenteil 2 nach oben verstellt. Dabei werden die Volumina der Kammern 7 und 8 verkleinert, während gleichzeitig die Volumina der Kammern 6 und 9 vergrößert werden. Über den dritten Drosselkanal 22 kann dabei Dämpfungsmittel von der Kammer 7 in die Kammer 6 überströmen, während über den vierten Drosselkanal 23 Dämpfungsmittel von der Kammer 8 in die Kammer 9 überströmt. Durch die Gestaltung der Drosselkanäle 22 und 23 erfolgt der Dämpfungsmittelaustausch entsprechend gedrosselt bzw. gedämpft, so daß auch die Verstellbewegung zwischen Innenteil 3 und Außenteil 2 entsprechend bedämpft ist.
Bei einer Belastung parallel zur Z-Achse, die hier durch einen Pfeil 36 symbolisiert ist, wird beispielsweise das Innenteil 3 relativ zum Außenteil 2 nach oben verstellt. Dabei werden die Volumina der Kammern 7 und 8 verkleinert, während gleichzeitig die Volumina der Kammern 6 und 9 vergrößert werden. Über den dritten Drosselkanal 22 kann dabei Dämpfungsmittel von der Kammer 7 in die Kammer 6 überströmen, während über den vierten Drosselkanal 23 Dämpfungsmittel von der Kammer 8 in die Kammer 9 überströmt. Durch die Gestaltung der Drosselkanäle 22 und 23 erfolgt der Dämpfungsmittelaustausch entsprechend gedrosselt bzw. gedämpft, so daß auch die Verstellbewegung zwischen Innenteil 3 und Außenteil 2 entsprechend bedämpft ist.
Bei einer Belastung des Elastomerlagers 1 parallel zur X-
Achse, die hier durch einen Pfeil 37 symbolisiert ist, werden
beispielsweise die Volumina der Kammern 6 und 7 verkleinert,
während gleichzeitig die Volumina der Kammern 8 und 9
zunehmen. Der Dämpfungsmittelaustausch erfolgt dann über den
ersten Drosselkanal 20 sowie über den zweiten Drosselkanal 21.
Auch hier erfolgt eine Kraftübertragung bzw.
Bewegungsübertragung zwischen den beiden Teilen 2 und 3 in
Abhängigkeit der Drosselwirkung der Drosselkanäle 20 und 21
entsprechend gedämpft. Die beiden Achsrichtungen X und Z geben
hier die Hauptarbeitsrichtungen des Elastomerlagers 1 wieder.
Es ist klar, daß Relativverstellungen, die sowohl Komponenten
parallel zur Z-Achse als auch Komponenten parallel zur X-Achse
aufweisen, entsprechend gedämpft werden. Das bedeutet, daß
sämtliche Kräfte, die auf das Elastomerlager 1 einwirken, oder
Relativbewegungen, die zwischen den Teilen 2 und 3 auftreten,
bedämpft werden, sobald eine der zugehörigen
Richtungskomponenten in der XZ-Ebene liegt.
Dabei ist es durchaus möglich, daß die zur Erzielung der
Dämpfungswirkung in Richtung Z-Achse wirksamen Drosselkanäle
22 und 23 andere Drosselwiderstände aufweisen als die zur
Erzielung der Dämpfung in Richtung X-Achse wirksamen
Drosselkanäle 20 und 21. Auf diese Weise kann ein für den
jeweiligen Anwendungsfall geeignetes zweidimensionales
Dämpfungsverhalten des Elastomerlagers 1 realisiert werden.
Bei der Variante gemäß Fig. 3 ist im Unterschied zur
Ausführungsform gemäß Fig. 1 axial zwischen dem Deckel 11 und
dem jeweils zugeordneten axialen Ende des Innenteils 3 bzw.
des Lagerteils 5 keine Scheibe 17 (vgl. Fig. 1) angeordnet.
Bei der in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsform
ist der dritte Drosselkanal 22 in Form einer zylindrischen
Öffnung 38 ausgebildet, die in das Einsteckteil 24 eingebracht
ist. Im Unterschied dazu ist der vierte Drosselkanal 23 hier
aus zwei Teilkanälen, nämlich einem ersten Teilkanal 39 und
einem zweiten Teilkanal 40, aufgebaut, die jeweils die beiden
zugeordneten Kammern 8 und 9 miteinander verbinden.
Entsprechend den Fig. 3 und 5 sind diese beiden Teilkanäle 39
und 40 in das Einsteckelement 25 eingebracht, wobei sie darin
parallel zueinander verlaufen.
Der erste Teilkanal 39 enthält einen Tilger 41 in Form eines
zylindrischen Stabes. Dabei entspricht der Außenquerschnitt
dieses Tilgers 41 etwa dem Innenquerschnitt des ersten
Teilkanals 39, wobei jedoch soviel Radialspiel vorgesehen ist,
daß der Tilger 41 relativ frei im ersten Teilkanal 39
verstellbar ist. Beispielsweise besitzt der Tilger 41
wenigstens drei, hier nicht dargestellte am Umfang symmetrisch
verteilte, davon radial nach außen abstehende und sich axial
entlang des Tilgers 41 erstreckende Stege, die eine radiale
Zentrierung des Tilgers 41 im ersten Teilkanal 39 bewirken.
Der erste Teilkanal 39 mündet an seinen axialen Enden 42 und
43 in den Vertiefungen 29 und 33 bzw. 31 und 34 und
kommuniziert so mit den dem vierten Drosselkanal 23
zugeordneten Kammern 8 und 9. Der Tilger 41 verstellt sich in
Abhängigkeit von Druckdifferenzen, die sich bei Belastungen
des Elastomerlagers 1 zwischen den Kammern 8 und 9 ausbilden
und an axialen Enden 48 und 49 des Tilgers 41 angreifen. Dabei
kann der Tilger 41 so ausgebildet sein, daß ein
Dämpfungsmittelaustausch zwischen den beiden Kammern 8 und 9
über den ersten Teilkanal 39 unter Umströmung des Tilgers 41
erfolgen kann. Ebenso ist eine Ausführungsform möglich, bei
der der Tilger 41 den Öffnungsquerschnitt des ersten
Teilkanals 39 soweit verengt, daß quasi kein nennenswerter
Dämpfungsmittelaustausch durch den ersten Teilkanal 39
erfolgen kann.
Im ersten Teilkanal 39 sind Endanschläge 44 und 45
ausgebildet, die die Verstellbewegungen des Tilgers 41
begrenzen. Bei der in Fig. 5 wiedergegebenen bevorzugten
Ausführungsform stützen sich im Bereich der Anschläge 44 und
45 Schraubenfedern 46 ab, die den Tilger 41 axial zentrieren
und in eine Ausgangsstellung vorspannen, die in den Fig. 3 und
5 wiedergegeben ist.
Der zweite Teilkanal 40 besitzt eine erste Einlaßöffnung 47,
die im Bereich des ersten axialen Endes 48 des Tilgers 41 mit
dem ersten Teilkanal 39 verbunden ist. Dieses erste axiale
Ende 48 ist entsprechend den Fig. 3 und 5 der unteren Kammer 8
(vgl. Fig. 1) zugeordnet. In der hier dargestellten
Ausgangsstellung des Tilgers 41 überdeckt das erste axiale
Ende 48 bzw. ein entsprechender axialer Endabschnitt die erste
Einlaßöffnung 47, wodurch diese verschlossen ist.
Der Tilger 41 verstellt sich aufgrund von Druckdifferenzen
zwischen den seinen, axialen Enden 48 und 49 zugeordneten
Kammern 8 und 9. Bei einem hinreichenden Überdruck in der
unteren Kammer 8 relativ zur oberen Kammer 9 verstellt sich
somit der Tilger 41 nach oben und kann die erste Einlaßöffnung
47 mehr oder weniger freigeben. Jedenfalls bei Erreichen des
oberen Anschlages 45 ist die erste Einlaßöffnung 47
vollständig geöffnet.
Der zweite Teilkanal 40 weist außerdem eine erste
Auslaßöffnung 50 auf, die ebenfalls mit dem ersten Teilkanal
39 verbunden ist. Die Anbindung der ersten Auslaßöffnung 50 an
den ersten Teilkanal 39 erfolgt jedoch an einer Stelle, die
außerhalb des Verstellbereiches des Tilgers 41 liegt, so daß
die erste Auslaßöffnung 50 in keiner Verstellposition des
Tilgers 41 durch den Tilger 41 überdeckt wird. Die erste
Auslaßöffnung 50 befindet sich hier etwa auf Höhe des oberen
Anschlags 45. Im Bereich der ersten Auslaßöffnung 50 ist ein
erstes Rückschlagventil 51 angeordnet, das außerdem als
Druckregelventil ausgebildet ist. Dieses erste
Rückschlagventil 51 oder Druckregelventil 51 sperrt eine
Durchströmung des zweiten Teilkanals 40 von dessen erster
Auslaßöffnung 50 zu dessen erster Einlaßöffnung 47. Bei einem
hinreichenden Überdruck in der ersten Einlaßöffnung 47 relativ
zur ersten Auslaßöffnung 50 öffnet das erste Ventil 51 und
ermöglicht eine Durchströmung des zweiten Teilkanals 40 von
dessen erster Einlaßöffnung 47 zu dessen erster Auslaßöffnung
50.
In entsprechender Weise ist der zweite Teilkanal 40 mit einer
zweiten Einlaßöffnung 52, einer zweiten Auslaßöffnung 53 und
einem zweiten Rückschlagventil 54 ausgestattet. Die zweite
Einlaßöffnung 52 ist im Bereich des zweiten axialen Endes 49
des Tilgers 41 mit dem ersten Teilkanal 39 verbunden, wobei
das zweite axiale Ende 49 bzw. ein entsprechender axialer
Endabschnitt in der dargestellten Ausgangsstellung des Tilgers
41 die zweite Einlaßöffnung 52 überlappt und so verschließt.
Auch die zweite Einlaßöffnung 52 wird in Abhängigkeit der
Verstellbewegungen des Tilgers 41 vom Tilger 41 mehr oder
weniger verschlossen und somit gesteuert.
Die zweite Auslaßöffnung 53 mündet außerhalb des
Verstellbereichs des Tilgers 41 ebenfalls in den ersten
Teilkanal 39, hier etwa auf. Höhe des unteren Anschlags 44.
Auch das zweite Rückschlagventil 54 ist als Überdruckventil
ausgebildet, das nur bei einem hinreichenden Überdruck in der
zweiten Einlaßöffnung 52 relativ zur zweiten Auslaßöffnung 53
eine Durchströmung des zweiten Teilkanals 40 von der zweiten
Einlaßöffnung 52 zur zweiten Auslaßöffnung 53 ermöglicht. Eine
umgekehrte Durchströmung von der zweiten Auslaßöffnung 53 zur
zweiten Einlaßöffnung 52 wird durch das zweite
Rückschlagventil 54 gesperrt.
Die Rückschlagfunktion bzw. die Überdruckregelfunktion der
Ventile 51 und 54 wird beispielsweise durch entsprechende
Federmittel 55 realisiert, die das jeweilige. Ventil 51 bzw. 54
in seine Verschlußstellung vorspannen.
Der in den Fig. 3 und 5 dargestellte vierte Drosselkanal 23
arbeitet wie folgt:
Bei einer Belastung des Elastomerlagers 1 parallel zu seiner Längsachse Z kann es z. B. zu einer Relativverstellung zwischen Innenteil 3 und Außenteil 2 kommen, bei der sich das Innenteil 3 relativ zum Außenteil 2 entsprechend Fig. 5 nach oben bewegt. Dementsprechend verkleinert sich das Volumen der unteren Kammer 8, während sich das Volumen der oberen Kammer 9 vergrößert. Hierdurch wird das Dämpfungsmittel in der unteren Kammer 8 komprimiert, der Druck steigt an. Über die Vertiefungen 39 und 33 gelangt das Dämpfungsmittel bzw. der Überdruck an das axiale Ende des ersten Teilkanals 39, so daß der Überdruck der unteren Kammer 8 sowohl an der zweiten Auslaßöffnung 53 als auch am Tilger 41 anliegt. Der Tilger 41 wird entgegen der oberen Feder 46 nach oben verstellt. Bei kleineren Druckdifferenzen also bei kleineren Verstellbewegungen des Tilgers 41 bleiben die Einlaßöffnungen 47 und 52 des zweiten Teilkanals 40 verschlössen. Ein Dämpfungsmittelaustausch findet zwischen den Kammern 8 und 9 bei einem relativ dicht schließenden Tilger 41 noch nicht statt. Durch die Masse des Tilgers 41, die bei Relativbewegungen zwischen Innenteil 3 und Außenteil 2 mitverstellt werden muß, kommt es zu einer Verstärkung des Dämpfungseffekts des Elastomerlagers 1.
Bei einer Belastung des Elastomerlagers 1 parallel zu seiner Längsachse Z kann es z. B. zu einer Relativverstellung zwischen Innenteil 3 und Außenteil 2 kommen, bei der sich das Innenteil 3 relativ zum Außenteil 2 entsprechend Fig. 5 nach oben bewegt. Dementsprechend verkleinert sich das Volumen der unteren Kammer 8, während sich das Volumen der oberen Kammer 9 vergrößert. Hierdurch wird das Dämpfungsmittel in der unteren Kammer 8 komprimiert, der Druck steigt an. Über die Vertiefungen 39 und 33 gelangt das Dämpfungsmittel bzw. der Überdruck an das axiale Ende des ersten Teilkanals 39, so daß der Überdruck der unteren Kammer 8 sowohl an der zweiten Auslaßöffnung 53 als auch am Tilger 41 anliegt. Der Tilger 41 wird entgegen der oberen Feder 46 nach oben verstellt. Bei kleineren Druckdifferenzen also bei kleineren Verstellbewegungen des Tilgers 41 bleiben die Einlaßöffnungen 47 und 52 des zweiten Teilkanals 40 verschlössen. Ein Dämpfungsmittelaustausch findet zwischen den Kammern 8 und 9 bei einem relativ dicht schließenden Tilger 41 noch nicht statt. Durch die Masse des Tilgers 41, die bei Relativbewegungen zwischen Innenteil 3 und Außenteil 2 mitverstellt werden muß, kommt es zu einer Verstärkung des Dämpfungseffekts des Elastomerlagers 1.
Steigt der Druck in der unteren Kammer 8 weiter an, kann sich
der Tilger 41 bis zu einem oberen Anschlag 45 verstellen.
Spätestens dann ist die erste Einlaßöffnung 47 des zweiten
Teilkanals 40 vollständig geöffnet und der Druck der unteren
Kammer liegt dann auch am ersten Rückschlagventil 51 an.
Sobald der Überdruck der Kammer 8 den Regeldruck des ersten
Rückschlagventils 51 übersteigt, öffnet es und ermöglicht eine
Durchströmung des zweiten Teilkanals 40 von dessen erster
Einlaßöffnung 47 zu dessen erster Auslaßöffnung 50. Von der
ersten Auslaßöffnung 50 gelangt das Dämpfungsmittel über den
ersten Teilkanal 39 in die Vertiefungen 31 und 34 und von
diesen in die obere Kammer 9.
Das erfindungsgemäße Elastomerlager 1 arbeitet demnach bei
kleineren Belastungen mit dem Tilger 41, wobei nur relativ
kleine Relativbewegungen zwischen Außenteil 2 und Innenteil 3
möglich sind. Bei größeren Belastungen wird durch eine
hinreichende Verstellung des Tilgers 41 der zweite Teilkanal
40 aktiviert, so daß ein gedrosselter Dämpfungsmittelaustausch
zwischen den miteinander verbundenen Kammern 8 und 9 erfolgen
kann. Bei größeren Belastungen sind dann auch größere
Relativverstellungen zwischen Innenteil 3 und Außenteil 2
möglich. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Ausgestaltung dieses
vierten Drosselkanals 23 kann das Elastomerlager 1 auf eine
bestimmte Belastungscharakteristik ausgelegt werden.
Bei einer umgekehrten Belastung des Elastomerlagers 1, derart,
daß in der oberen Kammer 9 ein Überdruck relativ zur unteren
Kammer 8 entsteht, verhält sich der vierte Drosselkanal 23
entsprechend analog.
Bei einer Ausführungsform gemäß Fig. 1, die mit einer Scheibe
17 ausgestattet ist, kann diese Scheibe 17 die Vertiefungen
32, 33, 34, 35, die im Deckel 11 ausgebildet sind, axial
verschließen. Die Scheibe 17 enthält dann für jede dieser
Vertiefungen 32 bis 35 zwei Öffnungen 55 und 56, wobei die
eine Öffnung 55 mit der jeweils zugeordneten Kammer 6 oder 9
bzw. 7 oder 8 kommuniziert, während die andere Öffnung 56 mit
dem dieser Kammer 6 bis 9 zugeordneten Drosselkanal 22 bzw. 23
verbunden ist.
In der in den Figuren dargestellten Ausführungsform ist
lediglich der vierte Drosselkanal 23 aus zwei Teilkanälen 39
und 40 aufgebaut, während der dritte Drosselkanal 22 in
herkömmlicher Weise ausgebildet ist. Ebenso ist eine
Ausführungsform möglich, bei der sowohl der dritte
Drosselkanal 22 als auch der vierte Drosselkanal 23 in
herkömmlicher Weise ausgebildet sind oder jeweils aus zwei
Teilkanälen 39 und 40 aufgebaut sind.
Claims (25)
1. Hydraulisch dämpfendes Elastomerlager geeignet für
Lagerungen in einem Kraftfahrzeug,
mit einem elastischen Lagerteil (5), das zwischen einem hülsenförmigen Außenteil (2) und einem dazu koaxialen Innenteil (3) angeordnet ist und diese elastisch miteinander verbindet, und
mit mindestens zwei Kammern (6, 7, 8, 9) die mit einem flüssigen Dämpfungsmittel gefüllt sind und über mindestens einen Drosselkanal (20, 21, 22, 23) miteinander kommunizieren,
dadurch gekennzeichnet,
daß vier Kammern (6, 7, 8, 9) vorgesehen sind, die in einer Ebene (XZ) angeordnet sind, wobei die vier Kammern (6, 7, 8, 9) jeweils in einem von vier Quadranten (Q1, Q2, Q3, Q4) angeordnet sind, die durch zwei in der Ebene (XZ) liegende und sich schneidende Achsen (X, Z) gebildet sind, und
daß mindestens zwei Drosselkanäle (20, 21, 22, 23) vorgesehen sind, über die mindestens eine Kammer (6, 7, 8, 9), die diesseits der ersten Achse (X) angeordnet ist, mit mindestens einer Kammer (6, 7, 8, 9) kommuniziert, die jenseits der ersten Achse (X) angeordnet ist, und über die mindestens, eine Kammer (6, 7, 8, 9), die diesseits der zweiten Achse (Z) angeordnet ist, mit mindestens einer Kammer (6, 7, 8, 9) kommuniziert, die jenseits der zweiten Achse (Z) angeordnet ist.
mit einem elastischen Lagerteil (5), das zwischen einem hülsenförmigen Außenteil (2) und einem dazu koaxialen Innenteil (3) angeordnet ist und diese elastisch miteinander verbindet, und
mit mindestens zwei Kammern (6, 7, 8, 9) die mit einem flüssigen Dämpfungsmittel gefüllt sind und über mindestens einen Drosselkanal (20, 21, 22, 23) miteinander kommunizieren,
dadurch gekennzeichnet,
daß vier Kammern (6, 7, 8, 9) vorgesehen sind, die in einer Ebene (XZ) angeordnet sind, wobei die vier Kammern (6, 7, 8, 9) jeweils in einem von vier Quadranten (Q1, Q2, Q3, Q4) angeordnet sind, die durch zwei in der Ebene (XZ) liegende und sich schneidende Achsen (X, Z) gebildet sind, und
daß mindestens zwei Drosselkanäle (20, 21, 22, 23) vorgesehen sind, über die mindestens eine Kammer (6, 7, 8, 9), die diesseits der ersten Achse (X) angeordnet ist, mit mindestens einer Kammer (6, 7, 8, 9) kommuniziert, die jenseits der ersten Achse (X) angeordnet ist, und über die mindestens, eine Kammer (6, 7, 8, 9), die diesseits der zweiten Achse (Z) angeordnet ist, mit mindestens einer Kammer (6, 7, 8, 9) kommuniziert, die jenseits der zweiten Achse (Z) angeordnet ist.
2. Elastomerlager nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Kammer (6, 7, 8, 9), die diesseits der ersten Achse
(X) und diesseits der zweiten Achse (Z) angeordnet ist, über
einen ersten der Drosselkanäle (20, 21) mit einer Kammer (6,
7, 8, 9) kommuniziert, die diesseits der ersten Achse (X) und
jenseits der zweiten Achse (Z) angeordnet ist, und über einen
zweiten der Drosselkanäle (22, 23) mit einer Kammer (6, 7, 8,
9) kommuniziert, die jenseits der ersten Achse (X) und
diesseits der zweiten Achse (Z) angeordnet ist.
3. Elastomerlager nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achsen (XZ) senkrecht aufeinanderstehen.
4. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammern (6, 7, 8, 9) spiegelsymmetrisch bezüglich der
ersten Achse (X) und/oder bezüglich der zweiten Achse (Z)
angeordnet sind.
5. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse (X) oder die zweite Achse (Z) koaxial zu
den Teilen (2, 3) verläuft.
6. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei der Kammern (6, 7, 8, 9) in der einen axialen Hälfte
des Lagerteils (5) ausgebildet sind und sich bezüglich des
Innenteils (3) diametral gegenüberliegen, und daß die beiden
anderen Kammern (6, 7, 8, 9) in der anderen axialen Hälfte des
Lagerteils (5) ausgebildet sind und sich bezüglich des
Innenteils (3) diametral gegenüberliegen.
7. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenteil (3) an seinen axialen Enden jeweils einen
Deckel (11) aufweist, daß jeder Deckel (11) zwei der Kammern
(6, 9 und 7, 8) axial verschließt und daß jeder Deckel (11)
einen Drosselkanal (20, 21) enthält, der die diesem Deckel
(11) zugeordneten Kammern (6, 9 und 7, 8) miteinander
verbindet.
8. Elastomerlager nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Drosselkanal (20, 21) des Deckels (11) durch eine
kreisbogenförmige Nut (16) gebildet ist, die an einer axialen
Innenseite des Deckels (11) eingebracht ist.
9. Elastomerlager nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (11) an seiner Innenseite eine Scheibe (17)
besitzt, die axial außen den Drosselkanal (20, 21) im Deckel
(11) axial verschließt und axial innen die dem Deckel (11)
zugeordneten Kammer (6, 9 und 7, 8) axial verschließt, wobei
die Scheibe (17) eine erste Öffnung aufweist, durch die der
Drosselkanal (20, 21) mit der einen Kammer (6, 7)
kommuniziert, sowie eine zweite Öffnung (19) besitzt, durch
die der Drosselkanal (20, 21) mit der anderen Kammer (8, 9)
kommuniziert.
10. Elastomerlager zumindest nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenteil (3) mindestens zwei sich bezüglich des
Innenteils (3) axial erstreckende Drosselkanäle (22, 23)
enthält, von denen der eine die an der einen Seite des
Innenteils (3) angeordneten Kammern (6, 7) miteinander
verbindet und der andere die an der anderen Seite des
Innenteils (3) angeordneten Kammern (8, 9) miteinander
verbindet.
11. Elastomerlager nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenteil in seinen axialen Stirnseiten jeweils zwei
Vertiefungen (28, 29, 30, 31) aufweist, über die jeweils einer
Drosselkanäle (22, 23) mit einer diesem Ende des Innenteils
(3) zugeordneten Kammer (6, 7, 8, 9) kommuniziert.
12. Elastomerlager nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenteil (3) an seinen axialen Enden jeweils einen
Deckel (11) aufweist, daß jeder Deckel (11) zwei der Kammern
(6, 9 und 7, 8) axial verschließt und daß jeder Deckel (11) in
seiner axialen Innenseite jeweils zwei Vertiefungen (32, 33,
34, 35) aufweist, über die jeweils einer der Drosselkanäle
(22, 23) mit einer der diesem Ende des Innenteils (3)
zugeordneten Kammer (6, 7, 8, 9) kommuniziert.
13. Elastomerlager nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (11) an seiner Innenseite eine Scheibe (17)
besitzt, die axial außen die Vertiefungen (32, 33, 34, 35) im
Deckel (11) axial verschließt und axial innen die dem Deckel
(11) zugeordneten Kammern (6, 9 und 7, 8) axial verschließt,
wobei die Scheibe (17) für jede Vertiefung (32, 33, 34, 35)
zwei Öffnungen (55, 56) enthält, durch die die jeweilige
Vertiefung (32, 33, 34, 35) mit der jeweils zugeordneten
Kammer (6, 7, 8, 9) und dem jeweils zugeordneten Drosselkanal
(22, 23) kommuniziert.
14. Elastomerlager nach den Ansprüchen 9 und 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine gemeinsame Scheibe (17) vorgesehen ist, die sowohl
den Drosselkanal (20, 21) als auch die Vertiefungen (32, 33,
34, 35) des Deckels (11) axial verschließt.
15. Elastomerlager zumindest nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Drosselkanäle (23) aus zwei
Teilkanälen (39, 40) besteht, die jeweils die beiden
zugeordneten Kammern (8, 9) miteinander verbinden, wobei der
erste Teilkanal (39) einen Tilger (41) enthält, der sich in
Abhängigkeit von Druckdifferenzen zwischen den Kammern (8, 9)
im ersten Teilkanal (39) verstellt, wobei der Tilger (41) in
Abhängigkeit seiner Verstellbewegungen den Öffnungsquerschnitt
des zweiten Teilkanals (40) steuert.
16. Elastomerlager nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Teilkanal (40) eine der einen Kammer (8)
zugeordnete erste Einlaßöffnung (47) und eine der anderen
Kammer (9) zugeordnete erste Auslaßöffnung (50) aufweist,
wobei die erste Einlaßöffnung (47) mit dem ersten Teilkanal
(39) verbunden und vom Tilger (41) gesteuert ist.
17. Elastomerlager nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Teilkanal (40) eine der anderen Kammer (9) zugeordnete zweite Einlaßöffnung (52) und eine der einen Kammer (8) zugeordnete zweite Auslaßöffnung (53) aufweist,
wobei die zweite Einlaßöffnung (52) mit dem ersten Teilkanal (39) verbunden und vom Tilger (41) gesteuert ist,
wobei der Tilger (41) bei einem hinreichenden Überdruck in der einen Kammer (8) die erste Einlaßöffnung (47) offen und die zweite Einlaßöffnung (52) geschlossen hält und bei einem hinreichenden Überdruck in der anderen Kammer (9) die erste Einlaßöffnung (47) geschlossen und die zweite Einlaßöffnung (52) offen hält,
wobei die erste Auslaßöffnung (50) ein erstes Rückschlagventil (51) enthält, das eine Durchströmung des zweiten Teilkanals (40) von der ersten Auslaßöffnung (50) zur ersten Einlaßöffnung (47) sperrt und von der ersten Einlaßöffnung (47) zur ersten Auslaßöffnung (50) ermöglicht,
wobei die zweite Auslaßöffnung (53) ein zweites Rückschlagventil (54) enthält, das eine Durchströmung des zweiten Teilkanals (40) von der zweiten Auslaßöffnung (53) zur zweiten Einlaßöffnung (52) sperrt und von der zweiten Einlaßöffnung (52) zur zweiten Auslaßöffnung (53) ermöglicht.
daß der zweite Teilkanal (40) eine der anderen Kammer (9) zugeordnete zweite Einlaßöffnung (52) und eine der einen Kammer (8) zugeordnete zweite Auslaßöffnung (53) aufweist,
wobei die zweite Einlaßöffnung (52) mit dem ersten Teilkanal (39) verbunden und vom Tilger (41) gesteuert ist,
wobei der Tilger (41) bei einem hinreichenden Überdruck in der einen Kammer (8) die erste Einlaßöffnung (47) offen und die zweite Einlaßöffnung (52) geschlossen hält und bei einem hinreichenden Überdruck in der anderen Kammer (9) die erste Einlaßöffnung (47) geschlossen und die zweite Einlaßöffnung (52) offen hält,
wobei die erste Auslaßöffnung (50) ein erstes Rückschlagventil (51) enthält, das eine Durchströmung des zweiten Teilkanals (40) von der ersten Auslaßöffnung (50) zur ersten Einlaßöffnung (47) sperrt und von der ersten Einlaßöffnung (47) zur ersten Auslaßöffnung (50) ermöglicht,
wobei die zweite Auslaßöffnung (53) ein zweites Rückschlagventil (54) enthält, das eine Durchströmung des zweiten Teilkanals (40) von der zweiten Auslaßöffnung (53) zur zweiten Einlaßöffnung (52) sperrt und von der zweiten Einlaßöffnung (52) zur zweiten Auslaßöffnung (53) ermöglicht.
18. Elastomerlager nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eines der Rückschlagventile (51, 54) als
Überdruckventil ausgebildet ist und erst ab einem
vorbestimmten Überdruck an der Einlaßseite die Durchströmung
des zweiten Teilkanals (40) von der jeweiligen Einlaßöffnung
(47, 52) zur zugehörigen Auslaßöffnung (50, 53) ermöglicht.
19. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 15 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Einlaßöffnung (47) im Verstellbereich eines der
einen Kammer (8) zugeordneten ersten Endabschnittes (48) des
Tilgers (41) in den ersten Teilkanal (39) einmündet, wobei der
durchströmbare Öffnungsquerschnitt der ersten Einlaßöffnung
(47) durch eine mehr oder weniger starke Überlappung durch den
ersten Endabschnitt (48) gesteuert ist.
20. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 16 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Einlaßöffnung (52) im Verstellbereich eines der
anderen Kammer (9) zugeordneten zweiten Endabschnitts (49) des
Tilgers (41) in den ersten Teilkanal (39) einmündet, wobei der
durchströmbare Öffnungsquerschnitt der zweiten Einlaßöffnung
(52) durch eine mehr oder weniger starke Überlappung durch den
zweiten Endabschnitt (49) gesteuert ist.
21. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 15 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tilger (41) mit Federmitteln (46) in eine Ausgangslage
vorgespannt ist.
22. Elastomerlager nach Anspruch 20 und 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tilger (41) in seiner Ausgangslage beide
Einlaßöffnungen (47, 52) verschließt.
23. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 15 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tilger (41) zumindest bei einem Druckgleichgewicht
zwischen den beiden Kammern (8, 9) die erste Einlaßöffnung
(47) und/oder die zweite Einlaßöffnung (52) verschließt.
24. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 16 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Auslaßöffnung (50) mit dem ersten Teilkanal (39)
verbunden ist, wobei die erste Auslaßöffnung (50) außerhalb
des Verstellbereichs eines der anderen Kammer (9) zugeordneten
zweiten Endabschnitts (49) des Tilgers (41) in den ersten
Teilkanal (39) einmündet.
25. Elastomerlager nach einem der Ansprüche 17 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Auslaßöffnung (53) mit dem ersten Teilkanal
(39) verbunden ist, wobei die zweite Auslaßöffnung (53)
außerhalb des Verstellbereichs eines der einen Kammer (8)
zugeordneten ersten Endabschnittes (48) des Tilgers (41) in
den ersten Teilkanal (39) einmündet.
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