DE3831644C2 - Hydraulisch dämpfendes Lager - Google Patents
Hydraulisch dämpfendes LagerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein hydraulisch dämpfendes Lager gemäß
Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein derartiges Lager ist beispielsweise aus der JP 63-111336
A bekannt. Bei dem dort beschriebenen Lager sind die in ra
dialer Hauptbelastungsrichtung gegenüberliegend angeordneten
Hauptkammern untereinander mittels zweier Drosselkanäle über
eine ringförmige Ausgleichskammer verbunden. Eine direkte
Verbindung zwischen den Hauptkammern ist nicht vorgesehen. Bei
Radialbelastung des Lagers wird eine der Hauptkammern kom
primiert, die Flüssigkeit strömt durch den Drosselkanal in die
Ausgleichskammer und über die Ausgleichskammer durch einen
weiteren Drosselkanal in die andere Hauptkammer. Bei Axialbe
lastung wird die Flüssigkeit aus den Hauptkammern in die Aus
gleichskammer gedrückt, wobei die Ausgleichskammer eine
elastisch verformbare Außenwand aufweist, um das aus den
Hauptkammern herausgedrückte Flüssigkeitsvolumen aufnehmen zu
können.
Dies ist insoweit nachteilhaft, als daß die Dämpfungs
charakteristika des Lagers nur gemeinsam für den axialen und
den radialen Belastungsfall einstellbar sind.
Ein ähnliches Lager ist aus der EP 0 042 761 A2 bekannt. Diese
Druckschrift beschreibt ein Motorlager, das im wesentlichen
aus einem topfförmigen Gehäuse aus Stahlblech besteht, das
nahezu vollständig von einer mit Kammern versehenen Gummifeder
ausgefüllt ist, wobei in die Gummifeder ein Anschlußelement
einvulkanisiert ist, das Befestigungsmittel für den aufzu
hängenden Motor aufweist. Das bekannte Motorlager ist eben
falls als Dreikammerlager ausgebildet, wobei zwei Kammern
diametral gegenüberliegend in der radialen Belastungsrichtung
des Lagers angeordnet sind. Die dritte Kammer ist in axialer
Belastungsrichtung des Lagers angeordnet. Diese Kammer ist
über einen Drosselkanal mit einer Ausgleichskammer verbunden.
Die in der radialen Belastungsrichtung angeordneten Kammern
sind untereinander durch einen umlaufenden Drosselkanal ver
bunden. Die radiale und axiale Dämpfung sind bei diesem Lager
zwar voneinander entkoppelt, jedoch benötigt dieses Lager
mindestens drei Hauptkammern und eine zusätzliche Ausgleichs
kammer, die so angeordnet sind, daß außerordentlich viel
Konstruktionsraum beansprucht wird. Außerdem sind bei dem
bekannten Lager nicht alle drei Kammern untereinander verbun
den, so daß dem gemischten Belastungsfall aus radialer und
axialer Krafteinwirkung nur ungenügend Rechnung getragen wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Lager der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß trotz ge
ringem zur Verfügung stehendem Konstruktionsraum eine ver
besserte Abstimmung der Dämpfungscharakteristika des Lagers
bei radialer und axialer Belastung möglich ist.
Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Lager ist bei geringstmöglichem Raum
angebot mit einer vollwertigen Radialdämpfungs-Einrichtung
sowie mit einer bei reiner Axialbelastung unabhängig hiervon
wirkenden Axialdämpfungs-Einrichtung versehen. Die beiden
Hauptkammern sind sowohl über einen Radialdämpfungskanal un
mittelbar mit der jeweils anderen Hauptkammer als auch über
eine separate Axialdämpfungskammer mit der Ausgleichskammer
verbunden, wodurch eine wesentlich verbesserte Abstimmung der
Dämpfungscharakteristika in Radial- und Axialrichtung möglich
ist. Durch die konische Ausbildung der Innenwand des Außen
teils und der Außenwand des Innenteils wird bei Axialbelastung
eine Reduzierung der Volumina der Hauptkammern bewirkt, wo
durch im wesentlichen eine zusätzliche Kammer in der axialen
Belastungsrichtung des Lagers gespart wird.
Die Ausgleichskammer ist zweckmäßig als Ringkammer ausgebil
det. Dadurch kann auf kleinstmöglichem axialen Raum ein rela
tiv großes Kammervolumen erzeugt werden.
Die Ausgleichskammer ist zweckmäßig über je einen Axial
dämpfungs-Drosselkanal mit den Hauptkammern verbunden.
Um eine optimale Platzverteilung im Inneren des Lagers zu
erzielen, kann die Ausgleichskammer relativ zu den Hauptkam
mern in Axialrichtung versetzt angeordnet sein.
Zweckmäßig ist dabei die Ausgleichskammer an einem Stirnende
des Lagers angeordnet. Bei dieser Konstruktion ist es auf sehr
einfache Weise möglich, die stirn
seitige Außenwand elastisch verformbar zu gestalten.
Damit die die Gummifeder bildenden Teile konstruktiv
einfach gestaltet werden können, ist die Ausgleichskam
mer vorzugsweise in einem gesonderten Gummiteil ausge
bildet.
Vorzugsweise erstrecken sich die die Hauptkammern mit
der Ausgleichskammer verbindenden Axialdämpfungs-Dros
selkanäle in axialer Richtung durch das im wesentlichen
starr ausgebildete Innenteil und weisen radiale An
schlüsse zu den Kammern auf.
Zur Erzielung eines äußerst wirksamen Drosseleffektes
können die Anschlüsse der Axialdämpfungs-Drosselkanäle
an die Hauptkammern an deren der Ausgleichskammer
abgewandten Enden angeordnet sein, so daß relativ lange
Drosselkanäle entstehen.
Der Radialdämpfungs-Drosselkanal ist vorzugsweise durch
einen in dem Innenteil ausgebildeten Ringkanal sowie
Anschlußkanäle zwischen dem Ringkanal und den Hauptkam
mern gebildet. Aufgrund dieser Konstruktionsmerkmale
ist eine konstruktiv sehr vorteilhafte Kanalführung
möglich.
Vorzugsweise ist der Ringkanal in Axialrichtung zu den
Hauptkammern versetzt angeordnet, wobei die Anschluß
kanäle durch in das Innenteil eingearbeitete Axialka
näle sowie radial verlaufende Anschlüsse zwischen den
Hauptkammern und den Axialkanälen gebildet sind.
Das Innenteil kann über seinen gesamten, mit den Dros
selkanälen durchzogenen Abschnitt eine tief eingeform
te, konzentrische Ringnut aufweisen, in die ein mit den
axial verlaufenden Drosselkanälen versehenes Paßstück
eingreift, wobei der Ringkanal im Nutgrund ausgebildet
und durch das Stirnende des Paßstücks begrenzt ist.
Auf diese Weise kann das relativ kompliziert ausgebil
dete Lagerteil konstruktiv äußerst einfach gestaltet
werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise ver
anschaulicht und im nachstehenden im einzelnen anhand
der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Ausführungsbei
spiel des Lagers in Höhe der Hauptkammern,
und zwar entlang der Linie I-I aus Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II aus
Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III aus
Fig. 1 und
Fig. 4 einen Schnitt durch die Hälfte des Lagers
entlang der Linie IV-IV aus Fig. 1.
Nach der Zeichnung besteht das Lager im wesentlichen
aus einem Innenteil 1, einem um dieses herum angeord
neten Außenteil 2 sowie einer zwischen Innen- und
Außenteil vorgesehenen Gummifeder 3.
Das Innenteil 1 sowie das Außenteil 2 sind aus relativ
steifem Material gefertigt, wie beispielsweise aus
Metal 1 oder hartem Kunststoff. Die Gummifeder 3 ist
zwischen die beiden Teile einvulkanisiert.
In der Hauptbelastungsrichtung ist die Gummifeder auf
radial gegenüberliegenden Seiten mit je einer Haupt
kammer 4, 5 versehen, die durch Ausnehmungen in dem
Material der Gummifeder gebildet sind.
Die beiden Hauptkammern 4, 5 sind durch einen Radial
dämpfungs-Drosselkanal 6 miteinander verbunden. Dieser
besteht aus einem System mehrerer Kanalabschnitte, und
zwar an einem in dem Innenteil 1 ausgebildeten Ringka
nal 7, zwei an den Ringkanal 7 angeschlossenen, in
Axialrichtung durch das Innenteil 1 verlaufende Kanal
abschnitten 8 und 9 sowie radialen Kanalabschnitten 10
und 11, die die axialen Kanalabschnitten 8 und 9 mit
der jeweiligen Hauptkammer 4 bzw. 5 verbinden.
Die im wesentlichen nierenförmig ausgebildeten Haupt
kammern 4 und 5 sowie die die beiden Hauptkammern mit
einander verbindenden Kanalabschnitte sind mit einer
Dämpfungsflüssigkeit gefüllt. Wenn das in Fig. 1 darge
stellte Lager beispielsweise von der rechten Seite her
belastet wird, so wird das Volumen der rechten Haupt
kammer 4 reduziert und ein Teil der Dämpfungsflüssig
keit wird über den radialen Kanalabschnitt 10 und den
sich daran anschließenden axialen Kanalabschnitt 8 in
den Ringkanal 7 gedrückt, von wo aus die Flüssigkeit
weiter über den zweiten axialen Kanalabschnitt 9 und
den sich daran anschließenden radialen Kanalabschnitt
11 in die zweite Hauptkammer 5 gelangt.
Bei Radialbelastung des Lagers in umgekehrter Richtung
wird die Hauptkammer 5 komprimiert und die Dämpfungs
flüssigkeit wird über das beschriebene Kanalsystem in
umgekehrter Richtung in die Hauptkammer 4 gedrückt.
Der Ringkanal 7 ist in Axialrichtung zu den Hauptkam
mern 4 und 5 versetzt angeordnet, wobei die radialen
Kanalabschnitte 10 und 11 in die dem Ringkanal 7 abge
wandten Enden der Hauptkammern 4 und 5 münden. Auf
diese Weise wird ein relativ langes Kanalsystem mit
einer guten Drosselwirkung erzielt.
Das Innenteil 1 ist rotationssymmetrisch ausgebildet
und weist eine zentrische, mehrfach abgesetzte Innen
bohrung 12 auf, in der das Innenteil auf einem Bolzen
oder dergleichen befestigt werden kann. Konzentrisch zu
der Innenbohrung 12 weist das Innenteil 1 eine tief
eingeformte Ringnut 13 auf, deren Grund einen Abrun
dungsradius aufweist und den Ringkanal bildet. Begrenzt
wird der Ringkanal 7 durch das Stirnende eines in die
Ringnut 13 eingesetzten Paßstücks 14, in welchem
gleichzeitig die axialen Kanalabschnitte 8 und 9
eingeformt sind. Die radialen Kanalabschnitte 10 und 11
verlaufen durch das Material der Gummifeder 3.
Das eingesetzte Paßstück 14 bildet etwa über die Höhe
der Hauptkammern 4 und 5 die Außenwand 15 des
Innenteils 1 und ist in diesem Abschnitt konisch
geformt, wobei sich der konische Bereich, wie in Fig. 2
dargestellt, sich nach unten verjüngt. Oben liegt
dieser Wandabschnitt an einem Absatz 16 des Innenteils
1 an. Im Bereich des Absatzes 16 ist die Gummifeder 3
geteilt. Die in Höhe des Absatzes 16 des Innenteils 1
nach oben hin offenen Hauptkammern 4 und 5 sind durch
ein zweites Gummiteil 17 verschlossen. Das Gummiteil 17
weist in seinem Inneren eine ringförmige Ausgleichskam
mer 18 auf, die eine wesentliche Rolle bei der später
noch zu beschreibenden Axialdämpfung spielt. Das
Gummiteil 17 ist einerseits an das Innenteil 1
anvulkanisiert und ist an der anderen Seite mit
Ringblechen 19 und 20 versehen. Das obere Ringblech 20
ist zur Befestigung an dem Außenteil 2 um dieses
herumgebördelt.
Die untere Wand 21 der Ausgleichskammer 18 dient als
obere Abdeckung der Hauptkammern 4 und 5, während die
obere Wand 22 als Außenwand elastisch verformbar ist.
Auf diese Weise kann das Volumen der Ausgleichskammer
18 bei Druckbeaufschlagung vergrößert werden.
Das Außenteil 2 ist über den größten Teil seines Um
fangs konisch ausgebildet, wobei die Konizität der In
nenwand 23 des Außenteils etwa parallel zu dem koni
schen Bereich 15 des Paßstücks liegt.
Bei axialer Belastung bewegen sich die konische
Außenwand 15 des Paßstücks 14 und die konische
Innenwand 23 des Außenteils 2 aufeinander zu und
komprimieren die Volumina der beiden Hauptkammern 4 und
5. Diese sind zusätzlich über je einen Axialdämp
fungs-Drosselkanal 24 bzw. 25 mit der ringförmigen
Ausgleichskammer 18 verbunden. Die beiden Axialdämp
fungs-Drosselkanäle 24, 25 werden im wesentlichen durch
axiale Kanalabschnitte 26 bzw. 27 gebildet, die
ebenfalls in dem Paßstück 14 ausgebildet sind. Die
axialen Kanalabschnitte 26 und 27 sind über radiale
Anschlüsse 28 bzw. 29 mit der Ausgleichskammer 18 und
über weitere radiale Anschlüsse 30 bzw. 31 mit den
Hauptkammern 4 bzw. 5 verbunden. Die radialen Anschlüs
se 30 und 31 sind an den der Ausgleichskammer 18 abge
wandten Enden der Hauptkammern 4 und 5 angeordnet, so
daß relativ lange Kanalwege entstehen.
Wenn das Lager in Axialrichtung belastet wird und dabei
die Hauptkammern 4 und 5 komprimiert werden, wird die
Dämpfungsflüssigkeit aus den Hauptkammern 4 und 5 über
die radialen Anschlüsse 30 und 31, die axialen
Kanalabschnitte 26 und 27 sowie die radialen Anschlüsse
30 und 31 in die ringförmige Ausgleichskammer 18
gedrückt. Diese vergrößert dabei ihr Volumen, indem die
nach außen gerichtete obere Wand 22 elastisch nach
außen verformt wird.
Wenn die Axialbelastung unterbrochen wird, versucht die
elastisch verformte Wand 22 der Ausgleichskammer 18
ihre ursprüngliche Form wieder einzunehmen und drückt
dabei die überschüssige Dämpfungsflüssigkeit über das
Axialdämpfungs-Kanalsystem wieder in die Hauptkammern 4
und 5, zurück.
Die beiden Dämpfungssysteme in axialer und radialer
Richtung können bei einer Mischbelastung auch gleich
zeitig wirksam werden, indem Dämpfungsflüssigkeit so
wohl von einer Hauptkammer zur anderen als auch von
beiden Hauptkammern 4, 5 in die Ausgleichskammer 18
strömt.
1
Innenteil
2
Außenteil
3
Gummifeder
4
Hauptkammer
5
Hauptkammer
6
Radialdämpfungs-Drosselkanal
7
Ringkanal
8
axialer Kanalabschnitt
9
axialer Kanalabschnitt
10
radialer Kanalabschnitt
11
radialer Kanalabschnitt
12
Innenbohrung
13
Ringnut
14
Paßstück
15
konische Außenwand
16
Absatz
17
Gummiteil
18
Ausgleichskammer
19
Ringblech
20
Ringblech
21
untere Wand
22
obere Wand
23
Innenwand
24
Axialdämpfungs-Drosselkanal
25
Axialdämpfungs-Drosselkanal
26
axialer Kanalabschnitt
27
axialer Kanalabschnitt
28
radialer Anschluß
29
radialer Anschluß
30
radialer Anschluß
31
radialer Anschluß
Claims (11)
1. Hydraulisch dämpfendes Buchsenlager mit durchgehender In
nenbohrung, insbesondere zur Lagerung von Fahrzeugteilen,
bestehend aus einem auf einem Bolzen oder dergleichen be
festigbaren Innenteil, einem um dieses herum angeordneten
Außenteil sowie einer zwischen Innen- und Außenteil vor
gesehenen Gummifeder, wobei durch Ausnehmungen in der Gum
mifeder mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllte und über
Drosselkanäle miteinander verbundene, in der radialen
Hauptbelastungsrichtung einander radial gegenüberliegende
Hauptkammern angeordnet sind, die über mindestens einen
Drosselkanal mit einer Ausgleichskammer verbunden sind,
welche mit einer elastisch verformbaren Wand versehen ist
und bei Axialbelastung des Lagers die aus den Hauptkammern
herausgedrückte Dämpfungsflüssigkeit aufnimmt, da
durch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der beiden Hauptkammern (4, 5) sowohl über einen Ra
dialdämpfungs-Drosselkanal (6) unmittelbar mit der jeweils
anderen Hauptkammer (4, 5) als auch über einen separaten
Axialdämpfungs-Drosselkanal (24, 25) mit der Aus
gleichskammer (18) verbunden ist, wobei bei reiner Axial
belastung des Lagers überwiegend der Axialdämpfungs-Dros
selkanal (24, 25) und bei reiner Radialbelastung überwie
gend der Radialdämpfungs-Drosselkanal (6) wirksam ist, und
daß die Innenwand des Außenteils (2) und die Außenwand des
Innenteils (1) zumindest über einen Teil des Umfangs der
art konisch ausgebildet sind, daß sich der Zwischenraum,
in der die Gummifeder (3) angeordnet ist, bei Axialbe
lastung des Lagers verkleinert.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausgleichskammer (18) als Ring
kammer ausgebildet ist.
3. Lager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ausgleichskammer (18)
über je einen Axialdämpfungs-Drosselkanal (24, 25) mit den
Hauptkammern (4, 5) verbunden ist.
4. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgleichskammer (18)
relativ zu den Hauptkammern (4, 5) in Axialrichtung ver
setzt angeordnet ist.
5. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgleichskammer (18)
nahe einem Stirnende des Lagers angeordnet ist.
6. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgleichskammer (18)
in einem gesonderten Gummiteil (17) ausgebildet ist.
7. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die die Hauptkammern
(4, 5) mit der Ausgleichskammer (18) verbindenden Axial
dämpfungs-Drosselkanäle (24, 25) in axialer Richtung durch
das im wesentlichen starr ausgebildete Innenteil (1) er
strecken und radiale Anschlüsse (28 bzw. 29 und 30 bzw.
31) zu den Kammern (4, 5, 18) aufweisen.
8. Lager nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die radialen Anschlüsse (30, 31) der
Axialdämpfungs-Drosselkanäle (24, 25) an die Hauptkammern
(4, 5) an deren der Ausgleichskammer (18) abgewandten
Enden angeordnet sind.
9. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Radialdämpfungs-Dros
selkanal (6) durch einen in dem Innenteil (1) ausgebilde
ten Ringkanal (7) sowie Anschlußkanälen (8, 9) zwischen
dem Ringkanal (7) und den Hauptkammern (4, 5) gebildet
ist.
10. Lager nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ringkanal (7) in Axialrichtung zu
den Hauptkammern (4, 5) versetzt angeordnet ist und daß
die Verbindungen zu den Hauptkammern durch in das Innen
teil (1) eingearbeitete axiale Kanalabschnitte (8, 9)
sowie radial verlaufende Anschlüsse (10, 11) zwischen den
Hauptkammern (4, 5) und den axialen Kanalabschnitten (8,
9) gebildet sind.
11. Lager nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Innenteil (1) über seinen ge
samten, mit den Drosselkanälen durchzogenen Abschnitt eine
tief eingeformte, konzentrische Ringnut (13) aufweist, in
die ein mit den axial verlaufenden Drosselkanälen (8, 9
und 24, 25) versehenes Paßstück (14) eingreift, wobei der
Ringkanal (7) im Nutgrund ausgebildet und durch das an
grenzende Stirnende des Paßstücks begrenzt ist.
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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