DE10035797A1 - Gelenkarm-Markise - Google Patents
Gelenkarm-MarkiseInfo
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Abstract
Bei einer Gelenkarm-Markise, umfassend zwei oder mehrere Gelenkarme (1), wobei jeder Gelenkarm (1) einen inneren und einen äußeren Gelenkarm-Abschnitt (2, 3) aufweist, die über ein Gelenk (4) mit einer im wesentlichen vertikalen Schwenkachse miteinander verbunden sind, wobei der äußere Gelenkarm-Abschnitt (3) jedes Gelenkarmes (1) im Bereich seines äußeren Endes über ein Gelenk (9) mit im wesentlichen vertikaler Schwenkachse (10) mit einem Ausfallprofil (11) verbunden ist, wobei das lagerseitige innere Ende jedes inneren Gelenkarm-Abschnitts (2) über ein Gelenk (5) mit im wesentlichen vertikaler Schwenkachse (6) mit einer gebäudeseitigen Lagerung verbunden ist, und wobei an jedem Gelenkarm (1) ein Kippgelenk (7) um eine horizontale Schwenkachse vorgesehen ist, ist vorgesehen, daß die Gelenkarm-Abschnitte (2) und Gelenke (5, 9) derart dimensioniert und positioniert sind, daß auf eine quer verschiebbar gelagerte Kippwelle (12) eine Querkraft parallel zum Ausfallprofil (11) bzw. zur Gebäudewand ausgeübt wird, wenn das Ausfallprofil (11) eingefahren wird, daß das die lagerseitige Kippwelle (12) gegen die Kraft einer Feder (18) in Richtung der Querkraft verschiebbar gelagert ist, daß eine in Abhängigkeit von dieser Verschiebung aktivierbare und deaktivierbare Kupplung (10) derart vorgesehen ist und daß bei eingefahrenem Ausfallprofil (11) und dementsprechend die Kraft der Feder (18) übersteigender Querkraft die Kupplung (19) ausgekuppelt ist und ein Verschwenken der ...
Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Gelenkarm-Markise umfassend zwei
oder mehrere Gelenkarme, wobei jeder Gelenkarm einen inneren und einen
äußeren Gelenkarm-Abschnitt aufweist, die über ein Gelenk mit einer im
wesentlichen vertikalen Schwenkachse miteinander verbunden sind, wobei
der äußere Gelenkarm-Abschnitt jedes Gelenkarmes im Bereich seines äußeren
Endes über ein Gelenk mit im wesentlichen vertikaler Schwenkachse
mit einem Ausfallprofil verbunden ist und wobei das lagerseitige innere
Ende des inneren Gelenkarm-Abschnittes über ein Gelenk mit einer im we
sentlichen vertikalen Schwenkachse mit einer gebäudeseitigen Lagerung
verbunden ist, und wobei an jedem Gelenkarm ein Kippgelenk um eine ho
rizontale Schwenkachse vorgesehen ist.
Ausgehend von einer derartigen bekannten Konstruktion liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, einen möglichst einfachen, funktionssicheren,
herstellungstechnisch leicht realisierbaren Aufbau zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gelenkarm-Abschnitte
und Gelenke derart dimensioniert und positioniert sind, daß auf
eine quer verschiebbar gelagerte Kippwelle eine Querkraft parallel zum
Ausfallprofil bzw. zur Gebäudewand ausgeübt wird, wenn das Ausfallpro
fil eingefahren wird, daß das die lagerseitige Kippwelle gegen die Kraft
einer Feder in Richtung der Querkraft verschiebbar gelagert ist, daß eine in
Abhängigkeit von dieser Verschiebung aktivierbare und deaktivierbare
Kupplung derart vorgesehen ist und daß bei eingefahrenem Ausfallprofil
und dementsprechend die Kraft der Feder (18) übersteigender Querkraft die
Kupplung ausgekuppelt ist und ein Verschwenken der Kippwelle um eine
horizontale Schwenkachse ermöglicht und bei ausgefahrenem Ausfallprofil
die Kupplung eingekuppelt ist und das Verschwenken blockiert.
Erfindungsgemäß macht man sich also die sich ändernden Querkraft-Verhältnisse
während des Ausfahrens bzw. beim Einfahren des Markisen
tuches zunutze, um eine einfache und zuverlässige Arretierung und ein
Schutz gegen Windböen im ausgefahrenen Zustand und einen raumsparen
den Aufbau im eingefahrenen Zustand zu erzielen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der innere
Gelenkarm-Abschnitt länger ist als der äußere Gelenkarm-Abschnitt, wo
durch die gewünschte definierte Querkraftänderung bewerkstelligt bzw.
unterstützt wird.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß die Kippwelle im Bereich des Kon
sole an zwei voneinander beabstandeten Lagerringen gelagert ist, und daß
die Feder durch eine Schraubenfeder gebildet ist, welche zwischen den La
gerringen auf der Kippwelle angeordnet ist.
Zur Erzielung eines definierten Verschiebeweges in Querrichtung können
beiderseits des einen Lagerrings zwei Anschlagringe vorgesehen sein.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kupplung durch einen
drehfest mit der Kippwelle verbundenen Kupplungsring mit sich axial er
streckenden Kupplungsansätzen und durch drehfeste Kupplungsausnehmungen
gebildet. Sobald die Ansätze in die Ausnehmungen eingreifen,
wird eine Schwenkbewegung unterbunden, während bei herausbewegten
Ansätzen eine freie Schwenkbewegung möglich ist.
Die Kupplungsausnehmungen sind günstigerweise an der Außenseite des
Lagerrings ausgebildet, so daß hierfür kein zusätzliches Bauteil erforderlich
ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungs
beispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen horizontalen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Gelenkarm-
Markise im eingefahrenen Zustand,
Fig. 2 einen Schnitt der Markise im ausgefahrenen Zustand
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des Kippgelenks im eingefahrenen Zu
stand und
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Darstellung im ausgefahrenen Zustand.
Eine in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Gelenkarm-Markise
umfaßt zwei Gelenkarme 1, wobei jeder Gelenkarm 1 gebildet ist durch
einen inneren, längeren Gelenkarm-Abschnitt 2 und einen äußeren, kürze
ren Gelenkarm-Abschnitt 3, welche untereinander mittels eines Gelenkes 4
mit vertikaler Schwenkachse verbunden sind. Der innere Gelenkarm-Abschnitt
2 ist über ein Gelenk 5 mit vertikaler Gelenkachse 6 mit einem
Kippgelenk 7 verbunden, welches an einer Konsole 8 angeordnet ist, die
ihrerseits an einer (in der Zeichnung nicht dargestellten) Wand befestigt ist.
Der äußere Gelenkarm-Abschnitt 3 ist mit seinem äußeren Ende über ein
Gelenk 9 mit vertikaler Schwenkachse 10 mit einem Ausfallprofil 11 ver
bunden, wobei der Abstand I der beiden Gelenkachsen konstant ist ebenso
wie der Abstand m zwischen den beiden an der Wand befestigten Halte
konsolen 8.
Das in Fig. 3 und 4 näher dargestellte Kippgelenk 7 umfaßt eine Kippwelle
12, an welcher im Bereich ihres in der Zeichnung rechten äußeren Endes
des Schwenklager 5 ausgebildet ist. Die Kippwelle 12 ist an der Konsole
über zwei im Abstand voneinander angeordnete Lager 13, 14 quer, d. h. in
Richtung der Längsachse 15 der Kippwelle 12 verschiebbar gelagert, wobei
die Verschiebebewegung nach links durch einen Anschlagring 16 begrenzt
wird. Ein weiterer Anschlagring 17 ist an der Innenseite des Lagers 14 auf
der Kippwelle 12 befestigt. Zwischen diesem Anschlagring 17 und dem
Lager 13 ist auf der Kippwelle 12 eine Schraubenfeder 18 angeordnet, die
sich einerseits an dem Anschlagring 17 und andererseits an der Innenseite
des Lagers 13 abstützt.
Eine Kupplungseinrichtung 19 wird gebildet durch einen Kupplungsring
20, der am freien äußeren Ende der Kippwelle 12 sitzt. An der Innenseite
des Kupplungsrings 20 sind sich in axialer Richtung erstreckende Kupp
lungsansätze 21 vorgesehen (vgl. insbesondere Fig. 3), welche in dem in
Fig. 4 dargestellten eingekuppelten Zustand in korrespondierende Kupp
lungsansatz-Ausnehmungen 22 eingreifen, so daß ein Verdrehen der Kipp
welle 12 relativ zu den Lagern 13, 14 bzw. zu den Konsolen 8 unterbunden
wird, wohingegen eine solche Schwenkbewegung in Richtung des Pfeils 23
um die Längsachse bzw. Schwenkachse 15 möglich ist, wenn der Kupp
lungsring 20 mit den Kupplungsansätzen 21, wie in Fig. 3 dargestellt, um
eine Strecke 5 zusammen mit der Kippwelle 12 nach links verschoben ist,
wobei diese Verschiebung (in der Zeichnung nach links) durch den An
schlagring 16 (vgl. Fig. 3) und die Verschiebung in die Gegenrichtung, also
in der Zeichnung nach rechts, durch den Anschlagring 17 begrenzt wird.
Der Zweck der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung besteht darin, die
Gelenkarme 1 der Markise im Bereich der Konsolen 8 um die Schwenkach
se 15 schwenken zu lassen, damit im eingefahrenen Zustand eine möglichst
geringe Baugröße erreicht wird. Hierfür wird eine in Richtung des Pfeils 24
wirkende Querkraft ausgenutzt, die aufgrund der unterschiedlichen Län
genverhältnisse von innerem Gelenkarm-Abschnitt 2 und äußerem Ge
lenkarm-Abschnitt 3 im Zusammenwirken mit der Federkraft der Schrau
benfeder 18 zu einer jeweils unterschiedlichen resultierenden Kraft in Ab
hängigkeit von dem Ausfahrzustand der Markise bzw. des Ausfallprofils 11
führt, und zwar unter Berücksichtigung des Umstandes, daß der Abstand m
zwischen den Konsolen 8 und der Abstand I zwischen den Schwenkachsen
10 am Ausfallprofil 11 während der gesamten Bewegung konstant bleibt.
In der Zeichnung ist der Verlauf der Wirkungslinie 25 zwischen der Achse
10 des Schwenkgelenks 9 am Ausfallrohr und der Gelenkachse 6 des Ge
lenks 5 an der Kippwelle 12 an der Konsole 8 dargestellt. Hieraus ist er
kennbar, daß aufgrund des flacheren Winkels dieser Wirkungslinie 25 rela
tiv zur Achse 15 im eingefahrenen Zustand eine erheblich höhere Querkraft
in Richtung des Pfeils 24 erzeugt wird (der die Federkraft in Richtung des
Pfeils 26 entgegenwirkt) als in dem in Fig. 2 dargestellten ausgefahrenen
Zustand.
Die auf die Kupplungseinrichtung 19 zwischen den Kupplungsansätzen 21
und Kupplungsausnehmungen 22 wirkende resultierende Kraft ist also im
eingefahrenen Zustand am größten und wird geringer je weiter die Markise
ausfährt.
Dementsprechend wird im eingefahrenen Zustand die Kippwelle 12 durch
eine aus Querkraft und Federkraft resultierende Kraft nach außen bzw. in
der Zeichnung nach links gedrückt und die Kupplung geöffnet, so daß eine
Schwenkbewegung um die Achse 15 möglichst ist. Bei solchermaßen ge
öffneter Kupplung 19 könnte sich der jeweilige Gelenkarm 1 durch sein
Eigengewicht und das des Ausfallprofils 11 nach unten um die Achse 15
der Kippwelle 12 bewegen, wenn das am Ausfallprofil 11 befestigte (in der
Zeichnung nicht dargestellte) Markisentuch diese Bewegung nicht verhin
dern würde. Wenn das Markisentuch aber im Zuge des Ausfahrvorgangs
von der Tuchwelle (in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellt) abgewickelt
wird, können die Gelenkarme 1 aufgrund des Eigengewichts um die
Achse 15 nach unten schwenken.
Um im letztendlich ausgefahrenen Zustand eine definierte Markisennei
gung einstellen zu können und diese Einstellung auch gegenüber angreifen
den Winden aufrechtzuhalten, muß die Kupplung 19 in diesem Zustand die
Schwenkbewegung nach oben arretieren, was - wie erläutert - dadurch be
werkstelligt wird, daß mit zunehmendem Ausfahren der Markise die resul
tierende Kraft die Richtung ändert und die Kupplung durch die Kraft der
Schraubenfeder 18 in den in Fig. 4 dargestellten Zustand gebracht wird, wo
die Kupplungsansätze 21 in die Kupplungsausnehmungen 22 eingreifen
und somit eine Schwenkbewegung unterbinden. Die Markise ist in diesem
Zustand mit einem definierten Neigungswinkel gegen ein Hochschlagen
durch angreifenden Wind gesichert.
Wird jetzt die Markise wieder eingefahren, vergrößert sich die Querkraft
bis die Kraft der Schraubenfeder 18 überwunden und die Kupplung 19
durch eine Bewegung um den Abstand S geöffnet wird. Das Markisentuch
zieht dementsprechend die Gelenkarme 1 um einen definierten Winkel nach
oben, wobei diese Bewegung durch eine Drehbegrenzung mittels eines Si
cherungsrings, im Ausführungsbeispiel gebildet durch den Anschlagring
17, begrenzt wird.
Das vorstehend beschriebene System eröffnet folgende Verstellmöglich
keiten:
- - Mittels des Anschlagrings 16 kann die Vorspannkraft der Schraubenfe der 18 am Kippgelenk 8 eingestellt werden
- - Mittels des Anschlagrings 16 ist es möglich, eine Schwenkbegrenzung der Kippwelle 12 nach oben vorzunehmen
- - Durch Auslegung des Kupplungsringes 20 für die gewünschte Neigung der Gelenkarme
- - Eine weitere Veränderung der Kräfteverhältnisse kann durch Änderung des Abstandes I der Gelenke 9 am Ausfallprofil 11 bewerkstelligt werden.
Claims (7)
1. Gelenkarm-Markise umfassend wenigstens zwei Gelenkarme (1), wo
bei jeder Gelenkarm (1) einen inneren und einen äußeren Gelenkarm-Abschnitt
(2, 3) aufweist, die über ein Gelenk (4) mit einer im wesentlichen
vertikalen Schwenkachse miteinander verbunden sind, wobei der äußere
Gelenkarm-Abschnitt (3) jedes Gelenkarmes (1) im Bereich seines äußeren
Endes über ein Gelenk (9) mit im wesentlichen vertikaler Schwenkachse
(10) mit einem Ausfallprofil (11) verbunden ist, wobei das lagerseitige in
nere Ende jedes inneren Gelenkarm-Abschnitts (2) über ein Gelenk (5) mit
im wesentlichen vertikaler Schwenkachse (6) mit einer gebäudeseitigen
Lagerung verbunden ist, wobei an jedem Gelenkarm (1) ein Kippgelenk (7)
um eine horizontale Schwenkachse vorgesehen ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Gelenkarm-Abschnitte (2) und Gelenke (5, 9) derart dimen
sioniert und positioniert sind, daß auf eine quer verschiebbar gelagerte
Kippwelle (12) eine Querkraft parallel zum Ausfallprofil (11) bzw. zur Ge
bäudewand ausgeübt wird, wenn das Ausfallprofil (11) eingefahren wird,
daß das die lagerseitige Kippwelle (12) gegen die Kraft einer Feder (18) in
Richtung der Querkraft verschiebbar gelagert ist, daß eine in Abhängigkeit
von dieser Verschiebung aktivierbare und deaktivierbare Kupplung (10)
derart vorgesehen ist und daß bei eingefahrenem Ausfallprofil (11) und
dementsprechend die Kraft der Feder (18) übersteigender Querkraft die
Kupplung (19) ausgekuppelt ist und ein Verschwenken der Kippwelle (12)
um eine horizontale Schwenkachse (15) ermöglicht und bei ausgefahrenem
Ausfallprofil (11) die Kupplung (19) eingekuppelt ist und das Verschwen
ken blockiert.
2. Gelenkarm-Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Gelenkarm-Abschnitt (2) länger ist als der äußere Gelenkarm-Abschnitt
(3).
3. Gelenkarm-Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kippwelle (12) im Bereich einer Konsole (8) an zwei voneinander be
abstandeten Lagerringen (13, 14) gelagert ist.
4. Gelenkarm-Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (18) durch eine Schraubenfeder gebildet ist, welche zwischen den
Lagerringen (13, 14) auf der Kippwelle (12) angeordnet ist.
5. Gelenkarm-Markise nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
beiderseits eines Lagerrings (14) zwei Anschlagringe (16, 17) vorgesehen
sind, welche eine definierte Verschiebung in axialer Richtung der Kipp
welle (12) um einen axialen Abstand (S) ermöglichen.
6. Gelenkarm-Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplung (19) durch einen drehfest mit der Kippwelle (12) verbunde
nen Kupplungsring (20) mit sich axial erstreckenden Kupplungsansätzen
(21) und durch drehfeste Kupplungsausnehmungen (22) gebildet ist.
7. Gelenkarm-Markise nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsausnehmungen (22) an der Außenseite des Lagerrings (13)
ausgebildet sind.
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