DE1003322B - Walzenschalter zur Betaetigung von Kontaktfedersaetzen - Google Patents
Walzenschalter zur Betaetigung von KontaktfedersaetzenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/54—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
- H01H19/60—Angularly-movable actuating part carrying no contacts
- H01H19/62—Contacts actuated by radial cams
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei Walzenschaltern werden Kontaktfedersätze durch am Umfang einer Schaltwalze vorgesehene
Erhöhungen (Nocken) betätigt. Die Verteilung der Erhöhungen über den Umfang der Schaltwalze wird entsprechend
der Schaltaufgabe gewählt. In axialer Richtung können mehrere Kontaktfedersätze nebeneinander
angeordnet sein, so· daß eine entsprechende Anzahl von Erhöhungen axial nebeneinander vorgesehen sein
müssen. In Fig. 1 ist eine derartige Anordnung schematisch dargestellt. Die Schaltwalze, die auch die
Form einer Scheibe (Nockenscheibe) NS haben kann, trägt auf ihrem Umfang die mit N bezeichneten Nokken,
Diese Nocken, haben bei den bisher bekannten Ausführungen die Form von an ihrer Spitze leicht
abgerundeten Stiften, die in die Schaltwalze eingeschraubt
oder eingedrückt werden,. Bei der Drehung der Scheibe betätigen diese Nocken über die Betätigungsvorsprünge
B der Federn F die Kontakte. Die Schaltstellungen werden durch eine Rastung festgehalten!.
Zu diesem Zweck sitzt auf der Welle des Walzenschalters eine Rastscheibe RS, die an ihrem
Umfang mit Vorsprüngen, den Rastnocken RN, versehen ist. In die Zwischenräume zwischen den Rastnocken
greifen die Rasträder R ein, die durch eine Rastfeder RF zusammengezogen werden.
Fig. 3 zeigt den Schalter in, einer Stellung, in der
eine Einrastung der Rastenräder R erfolgt ist. In die^
sem Falle sind, die Federn durch die Nocken der Nokkenscheibe1
nach außen gedrückt. Mit steigender Anzahl der für die Schalter benötigten Kontaktfedersätze
und der Federn je Kontaktfedersatz wird die Gegenwirkung der Kontaktfedern gegen die Rastkraft so
groß, daß eine sichere Einrastung und damit eine einwandfreie Schließung der Kontakte in Frage gestellt
ist. Die Gegenwirkung der Kontaktfedern kann man sich leicht vorstellen, wenn man sich den Übergang
von der in Fig. 1 dargestellten Stellung zu der in Fig. 3 angegebenen veranschaulicht. Bei der Drehung
des Schalters in Pfeilrichtung muß eine Spannung sämtlicher Kontaktfedern, die mit den Nocken im
Eingriff stehen:, herbeigeführt werden. Diese Spannung der Kontaktfedern, ist so gerichtet, daß sie den
Schalter in der in Fig. 1 dargestellten Lage festzuhalten versucht. Damit nun ein einwandfreies Einrasten
und damit ein sicheres Erreichen der in Fig. 3 dargestellten Stellung gewährleistet ist, muß die Kraft
der Rastfeder RF so groß bemessen: werden, daß sie die Gegenwirkung der Kontaktfedern mit Sicherheit
überwindet. Als eigentliche Rastkraft bleibt dann die Differenz zwischen den beiden Federspannungen
übrig. Die für eine sichere Kontaktgabe erforderliche, sehr hohe Rastfederspannung führt zu einer
sehr kompakten und schweren Ausführung der Rasteinrichtung.
Walzenschalter zur Betätigung
von Kontaktfedersätzen
von Kontaktfedersätzen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 4
München 2, Wittelsbacherplatz 4
Richard Stecher, Berlin-Charlottenburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Gemäß der Erfindung werden die oben geschilderten Nachteile dadurch beseitigt, daß die Nockenscheiben
mit sämtlichen durch schmale Einschnitte voneinander getrennten Nocken hergestellt und die
nicht benötigten herausgebrochen werden, daß die Nocken flach ausgebildet sind und die in Umfangrichtung
gemessene Länge der Betätigungsflächen der Nocken so groß ist, daß die mit den Nockenischeiben
im Eingriff stehenden, insbesondere an den äußeren Kontaktfedern angebrachten Betätigungsvorsprünge
der Federsätze die schmalen Einschnitte zwischen zwei unmittelbar benachbarten Nocken überbrücken.
An Stelle der spitzen Nocken werden also flache Nokken
verwendet. Eine derartige Ausbildung der Nocken hat zur Folge, daß die Rastfedern und Kontaktfedern
ungefähr im gleichen Drehbereich gespannt werden, und beim Einrasten die Rastwirkung der Rastfeder
durch die Kon-taktfedern unterstützt wird.
An Hand des in den Fig. 2, 4 und 5 in verschiedenen Stellungen gezeichneten Ausführumgsbeispiels
wird der Erfindungsgedanke näher erläutert. Die einzelnen Nocken N stellen, flache Vorsprünge der Nokkenscheiben
NS dar, deren äußere Begrenizungsfläehe auf einem Kreisbogen liegt, dessen Mitteilpunkt mit
der Achse des Schalters zusammenfällt. Die zweckmäßig an den äußeren Federn angebrachten Betätigungsvorsprünge
B überbrücken die schmalen Einschnitte E zwischen den einzelnen Nocken und könr
nen nur dann SO' weit nach innen bewegt werden, daß
eine Kontaktgabe bzw. ein Auftrennen der Kontakte (falls diei Betätigungsnocken an den inneren Federn
angebracht sind) eintritt, wenn durch Fortlassen von Nocken ein größerer Zwischenraum in dem äußeren
Umfang der Nockenscheibe vorhanden ist. In Fig. 5 ist der Schalter in einer Stellung dargestellt, in der
das dargestellte Kontaktfederpaar seine Kontakte geschlossen hat. Wird der Schalter aus dieser Stellung
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heraus durch Drehung in Pfeilrichtung in die nächste Raststellung bewegt, so werden die Kontaktfedern
gleichzeitig mit der Rastfeder gespannt. Nach dem Spannen der Kontaktfeder erfolgt unter der Wirkung
der Rastfeder ein sicheres und kräftiges Einrasten in die nächste Rast. Beim Hineinbewegen in eine Raststellung
wird die Wirkung der Rastfeder nicht wie bei dem in Fig. 1 dargestellten bekannten Fall durch
die Gegenspannung der Kontaktfedern zum Teil aufgehoben. Beim Einrasten in die in Fig. 5 dargestellte
Stellung erfolgt sogar eine Unterstützung der Rastfeder durch die Kontaktfedern.
Die Anordnung gemäß der Erfindung hat auch den weiteren, für viele Schaltungen wesentlichen Vorteil,
daß eine Kontaktbetätigung vermieden wird, wie sie beispielsweise bei der Anordnung nach. Fig. 3 beim
Weiterdrehen auf die nächste Kontaktstellung dann eintritt, wenn, zwei Nocken unmittelbar aufeinanderfolgen.
Die Betätigungsvorsprünge der Kontaktfedern schleifen bei der Anordnung gemäß der Erfindung von
einem Nocken zum anderen, ohne ihre Entfernung vom Durchmesser des Schalters dabei wesentlich zu
verändern. Infolge der flachen Nockenform kann auch die Anforderung an, die Rastgenauigkeit gegenüber
der bekannten Ausführungsform wesentlich verringert werden, da auch bei nicht völlig genauer Winkeleinstellung
der Nockenscheibe die gewünschte Kontaktlage sichergestellt ist.
Auch herstellungstechnisch ist die Anordnung gemäß der Erfindung günstiger als die bekannte. Bei
dieser wurden die Nocken, wie schon, erwähnt, durch Einschrauben oder Eindrücken mit der eigentlichen
Schaltwalze bzw. Nockenscheibe verbunden·. Dabei waren die Nocken als Metallstifte ausgebildet, während
für die eigentliche. Nockenwalze ein. Isolierstoffteil, der entsprechende. Bohrungen für die Aufnahme
der Nocken aufweisen mußte, gewählt wurde. Man hat zwar schon die Walze in Scheiben unterteilt, die
aus Preßstoff hergestellt und am Umfang mit Nocken versehen waren. Es wurden, sämtliche Nocken, vorgesehen
und die nicht benötigten abgebrochen. Da die Zahl der Kontaktbetätigungen beim Durchdrehen der
Nockenscheibe im allgemeinen aber wesentlich kleiner ist als die Zahl der Raststellungen, in denen keine
Kontaktbetätigung erfolgt, mußten bei der Anordnung nach Fig. 3 die meisten Nocken herausgebrochen
werden, während bei der Anordnung nach Fig. 5 nur dort Nocken herausgebrochen zu werden brauchen,
wo eine Betätigung erfolgen soll.
Da beim Übergang von einer zu benachbarten, im Bereich des gleichen Nockens liegenden Kontaktgabestellungen
eine wesentliche Änderung der Stellung der Kontaktfedern nicht herbeigeführt wird, ist es
möglich, für Schalter mit Rasträdern, deren Rastzahl verschieden ist, beispielsweise drei, vier, sechs oder
zwölf beträgt, die gleichen Schaltwalzen zu benutzen. Bei der bekannten Ausführung ist dies nicht möglich,
da zwischen den einzelnen Raststellungen ein Einrasten durch die Kontaktfedarn herbeigeführt: werden
würde.
Für die Herstellung der Schaltwalzen ist es zweckmäßig, diese aus einzelnen Scheiben zusammenzusetzen,
von denen jede in axialer Richtung hintereinander nur zwei Nockenreihen aufweist. Durch Aneinanderreihen
derartiger Scheiben auf einer gemeinsamen Achs© können Schaltwalzen mit beliebiger Nokkenzahl
aus gleichartigen Grundelementen zusammengesetzt werden.
Claims (3)
1. Walzenschalter mit Nocken zur Betätigung von Kontaktfedersätzen und mit Rasteinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben mit sämtlichen durch schmale Einschnitte voneinander
getrennten Nocken hergestellt und die nicht benötigten herausgebrochen werden, daß die Nokken
flach ausgebildet sind und die in Umfangrichtung gemessene Länge der Betätigungsflächen der
Nocken so groß ist, daß die mit den Nockenscheiben im Eingriff stehenden, an den äußeren Kontaktfedern angebrachten Betätigungsvorsprünge
der Federsätze die schmalen Einschnitte zwischen zwei unmittelbar benachbarten Nocken
überbrücken.
2. Walzenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken scheiben aus Preßstoff
bestehen.
3. Walzenschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je
zwei Nockenreihen eine bauliche Einheit (Nockenscheibe) bilden und je nach der Zahl der zu betätigenden
Kontaktfedersätze eine entsprechende Anzahl von Nockenscheiben nebeneinander auf
einer gemeinsamen Achse aufgereiht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 837/347 2.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES12151D DE1003322B (de) | 1944-07-17 | 1944-07-17 | Walzenschalter zur Betaetigung von Kontaktfedersaetzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES12151D DE1003322B (de) | 1944-07-17 | 1944-07-17 | Walzenschalter zur Betaetigung von Kontaktfedersaetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1003322B true DE1003322B (de) | 1957-02-28 |
Family
ID=7473884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES12151D Pending DE1003322B (de) | 1944-07-17 | 1944-07-17 | Walzenschalter zur Betaetigung von Kontaktfedersaetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1003322B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145693B (de) * | 1958-02-08 | 1963-03-21 | Busch Jaeger Duerener Metall | Durch einen Motor angetriebener elektrischer Nockenschalter |
-
1944
- 1944-07-17 DE DES12151D patent/DE1003322B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145693B (de) * | 1958-02-08 | 1963-03-21 | Busch Jaeger Duerener Metall | Durch einen Motor angetriebener elektrischer Nockenschalter |
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